Freitag, 29. März 2013

Part VI: Oster - Kekse!

Den Abschluss meines Oster-Specials bilden...

500 g Mehl
250 g Zucker
340 g Butter, weich
2 Eier
1 Prise Salz
60 g Speisestärke
1 Msp. Backpulver

Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde formen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles gut miteinander verkneten.
Den Teig kurz in den Kühlschrank stellen. Dann den Teig mit einem Nudelholz ausrollen und mit frühlingsmäßigen Kekssaustechern ausstechen (Ich rolle den Teig gar nicht sooo dünn aus, weil ich dicke Kekse liebe!).
Dann die Kekse auf die Backbleche verfrachten und ab in den Backofen bei 180°C Umluft für 15 Minuten.


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Dienstag, 26. März 2013

Part V: Spiegelei-Kuchen

Nur noch ein paar Tage, dann ist Ostern. Und heute gibt's hier,für die österliche Kaffeetafel, einen...
Rührteig:                                                           Belag:

200 g Butter                                                       2 Pck. Vanillepuddingpulver
200 g Zucker                                                     75 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker                                         750 ml Milch
5 EL Milch                                                        400 g Créme Fraiche
4 Eier
400 g Mehl                                                       1 Dose Aprikosen (auch den Saft!)
3 TL Backpulver

Guss:

Aprikosensaft (in der Dose sind ca. 400 ml drin, der Rest kann mit Wasser aufgefüllt
werden)
50 g Zucker
2 Pck. Tortenguss

Alternative zum Tortenguss: Falls Ihr keinen Tortenguss mögt, könnt Ihr den Kuchen sobald er aus dem Ofen kommt auch mit Aprikosenkonfitüre bestreichen. Dazu benötigt man 120 g Konfitüre.

Zubereitung:

Als Erstes den Pudding kochen und auskühlen lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren, damit sich keine Haut bildet (oder mit einer Klarsichtfolie abdecken, dann bildet sich auch keine Haut).

Für den Rührteig die zimmerwarme Butter mit dem Zucker, den Eier und der Milch verrühren. Mehl mit dem Backpulver mischen und kurz unterrühren.

Den Teig auf ein gefettetes Backblech geben und glatt verstreichen.

Unter den Pudding nun die Créme Fraiche rühren. Diese Masse dann auf den Rührteig gleichmäßig verteilen und glattstreichen.

Die Aprikosenhälften abtropfen lassen und mit der Wölbung nach oben auf die Puddingcreme legen.

Dann bei 170°C Ober-/Unterhitze 30 Minuten backen. Bei diesem Kuchen kann man schlecht den Stäbchentest machen, da die Puddingcreme das Ergebnis verfälscht.

Lasst Euch auch nicht davon beirren, dass der Pudding noch "wabbelt"!

Nach den 30 Minuten war z.B. meine Creme noch recht wabbelig, aber das setzt sich beim Abkühlen noch!

Hier ist der Kuchen noch ohne Guss

Wenn der Kuchen völlig erkaltet ist, den Aprikosensaft mit Wasser auf die 500 ml Flüssigkeit auffüllen und mit dem Tortenguss und dem Zucker verrühren, aufkochen lassen und abkühlen lassen. Den Guss auf den Kuchen verteilen. (Diesmal habe ich den Guss 5 Minuten stehen lassen, bzw. zwischendurch immer mal wieder umgerührt und dann erst draufgegeben, nicht das mir nochmal so etwa ähnliches passiert wie bei meiner Kirsch-Joghurt-Torte).

Wahrscheinlich wisst Ihr das sowieso, aber ich sage es nochmal: Den Guss nicht so "krass" aufschlagen/verrühren, dass sich Schaumblässchen bilden, dass passiert mir öfters. Lieber ruhig und bedächtig den Guss anrühren ;)

Theoretisch kann man den Kuchen dann nach dem der Guss festgeworden ist (knapp 20 Minuten) anschneiden und essen. Ich habe ihn aber bereits vormittags fertiggemacht und dann noch 3 Stunden in den Kühlschranke gestellt. Ich finde, dann schmecken so welche Kuchen am Besten. Wenn sie richtig schön durchgekühlt sind.

Tipp: Der Kuchen soll auch mit Vanillesoße schmecken, aber ich finde ihn so schon seeeehr lecker, da er super saftig und erfrischend ist.


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Sonntag, 24. März 2013

Part IV: Hasen aus Hefe- und Mürbeteig

Heißa, weiter geht's mit dem Oster-Special, heute mit...
 wahlweise auch einfach ganzen Hasen aus Hefe-und Mürbeteig. Ganz wie Ihr wollt...
Pefekt für das Osterfrühstück : )
Wenn Ihr am Ostermorgen keinen Bock keine Zeit oder Lust habt, einen Hefeteig anzusetzen, können diese Hasen prima schon einige Tage im Voraus gebacken werden. Sobald die Hasen gebacken und wieder abgekühlt sind, einfach in einen Gefrierbeutel packen und einfrieren. Am Ostersonntagmorgen und Ostermontagmorgen (oder vielleicht auch schon Karfreitagmorgen und Karsamstagmorgen? ; ) kurz in die Mikrowelle geben und ca. 40 Sekunden auftauen lassen. Wer mag, kann sie danach toasten. Aber das ist eigentlich nicht nötig. Denn wenn sie direkt aus der Mikrowelle kommen, sind sie wunderbar softig und warm und die Butter zerfließt auf den Häschen und ihr zerfließt dann wahrscheinlich auch, weil es einfach unschlagbar lecker ist! : )
Also, husch husch in die Küche und das Rezept ausprobieren.


Hefeteig:                                                          

50 ml Milch                                                       
375 g Mehl                                                           
1 Pck. Trockenhefe                                           
50 g Zucker                                                            
1 Pck. Vanillezucker                                              
etwas Zitronenabrieb
1 Prise Salz
1 Ei
1 Eiweiß
1 Becher Creme Fraîche (200g)

Mürbeteig:

150 g Mehl
50 g Zucker
100 g Butter
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker

Zum Bestreichen:


1 Eigelb
1 EL Milch


Zubereitung:

Für den Hefeteig Mehl und Hefe vermischen, übrige Zutaten hinzufügen (Milch sollte lauwarm sein) und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Diesen Teig an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

(Ihr könnt auch während ihr den Teig herstellt, den Backofen auf 50°C vorheizen, dann - sobald er die Temperatur erreicht hat - ausstellen und den Teig dann in dem warmen Ofen gehen lassen. So machen wir das bei uns auch immer).

Für den Mürbeteig das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen und die restlichen Zutaten hinzufügen und alles gut zu einem glatten Teig verkneten.

Wenn der Hefeteig ordentlich aufgegangen ist, mit etwas Mehl bestäuben und anschließend mit dem Mürbeteig miteinander verkneten.




Für Hasengesichter:
Wenn beide Teige sich gut miteinander verbunden haben, den Teig zu einer Rolle formen und in 12 - 14 gleichgroße Stücke schneiden.

Jedes Stück zu einem etwa 12cm langen Ei formen und etwas flach drücken. Dann das spitze Ende bis knapp zur Hälfte einschneiden und zu Hasenohren formen.

Für ganze Osterhäschen:
Wenn beide Teige sich gut miteinander verbunden haben, den Teig in zwei Portionen teilen und jeweils ca. 2 cm dick ausrollen und mit Ausstechern - oder wer kann frei Hand - Hasen ausstechen.

Die Teighasen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Das Eigelb mit der Milch verquirlen und die Hasen(Gesichter) damit einstreichen.

Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr dem Hasen natürlich auch noch mit Augen versehen, da eignen sich z.B. Rosinen, ganze Mandeln oder auch Kürbiskerne. Oder ihr klebt nach dem Backen mit etwas Nuss-Nougat-Creme (am besten mit einem Schaschlik-Spieß auftragen, mit dem kann kleine Tupfen auftragen) Smarties als Augen und Nase auf. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf!

Bevor die Hasen bei 200°C Ober-/Unterhitze (bei zwei Backblechen 180°C Umluft) für 15  Minuten in den Ofen wandern, am besten noch 15 Minuten gehen lassen.


So sehen die Hasen aus, wenn sie nicht bestrichen wurden

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Samstag, 23. März 2013

Part III: Knusper Schoko Hasen

Es folgt der 3. Teil von meinem Oster-Special und zwar die Knusper-Schoko-Hasen!

Diese knusprigen Schokohäschen sind prima im Geschmack und recht fix gemacht. Und ich wette, Kinder fahren total auf sowas ab, besonders wenn noch mit bunten Smarties dekoriert wird!

Zutaten:
80 g Zartbitterkuvertüre
30 g Zartbitterschokolade
60 g Puffreis (bzw. Kölln Haferflecks bei mir)

Die Kuvertüre mit der Schokolade schmelzen, den Puffreis hinzufügen und unterrühren. Hasen-Ausstecher (oder andere frühlingsmäßige Formen) an den Rändern einölen. Die Masse in Ausstecher drücken und alles für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, damit die Schokolade aushärtet. Wer möchte kann die Figuren noch mit Smarties garnieren.

Die Figuren anschließen vorsichtig aus den Formen lösen.
 
P.S. Ich habe mich, nach dem mich ein netter Leser darum gebeten hat, nun endlich rangesetzt und Bloglovin eingerichtet. Hat einige Zeit für mich als "Alles-was-über-den-Anmach-Knopf*-am-Laptop-hinausgeht-ist-für-mich-höhere-Magie" und "Ich-lese-mir-alle-Nutzungsbedinungen-gewissenhaft-durch-verstehe-aber-nur-Bahnhof"-Mensch, doch einige Zeit in Anspruch genommen. Aber jetzt läuft's. Der Button ist oben rechts!
 
Man beachte: Den Anmach-Knopf. Normale Menschen nennen ihn auch Power-Knopf.

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Dienstag, 19. März 2013

Part II: Midi-Möhren-Gugelhüpfer

Heute geht's weiter! Und zwar mit den...


Momentan sind die ja diese Mini-Gugelhupfe (oder Gugelhupfs, oder sagen wir einfach mal Gugelhüpfer) mega im Trend und lachen einem von jedem Backbuch oder der Schaufenster-Auslage an (ich nehme an, das das in Großstädten so ist, hier aufs Land sind die Kleinen noch nicht so geläufig).

Die großen Gugelhüpfer dagegen waren jahrelang als trockener Topfkuchen verpönt, jedoch habe ich in letzter Zeit, dass ein oder andere Rezept hier im Internet gefunden. Anscheinend  wird hier ein Revival gefeiert.

Weil mir die Kleinen zu klein sind oder die großen irgendwie zu groß, habe ich diesen Karottenkuchen in Gugelhupf-Formen gebacken, die eine ganz angenehme Größe haben, weil sie dazwischen liegen.

Zutaten für den Karottenteig (für 6 mittelgroße Gugelhupf-Formen):

250 g Möhren, geraspelt
5 Eier
1 Prise Salz
250 g Zucker
75 g Mehl
2 EL Speisestärke
1 TL Backpulver
125 g Haselnüsse, gemahlen
125g Mandeln, gemahlen

Zuerst die Möhren raspeln (stärkt die Oberarmmuskulatur und ersetzt jedes Fitnessgerät!). Anschließend die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen.

In einer anderen Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker cremig rühren. Mehl, Backpulver, Speisestärke, Mandeln und die Haselnüsse mischen und ebenfalls unterrühren. Dann werden die Möhrenraspel untergehoben, zuletzt der Eischnee.

Den Teig in gefettete und mit Paniermehl ausgestreute Gugelhupf-Formen geben und bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen.



Nach dem Backen den Kuchen  in der Form erkalten lassen (dann lässt sich der Teig nachher besser lösen).

Ich habe hier eine neues Topping ausprobiert, welches gut zu einem Carrot Cake passen sollte, aber mir (und auch meiner Familie) war dies definitiv viel zu süß!
Es bestand aus 175 g Frischkäse, 375 g Puderzucker (!) und etwas Zimt, Zitrone und 30 g  weiche Butter.
Bei der Zubereitung sind mir schon fast die Augen rausgefallen, als ich gelesen habe, wie viel Puderzucker in die das Topping soll. Ich habe deshalb erstmal nur die Hälfte reingekippt, aber dann hat die Konsistenz nicht gestimmt. Also habe ich nochmal etwas nachgeschüttet, aber dann wurde es, wie gesagt, zu süß.

Ich schlage vor, dass man bei nächsten Mal einfach die Butter weglässt und nur erstmal Frischkäse mit etwas Puderzucker verrührt und dann mit Zimt und Zitrone abschmeckt. Dadurch das die Butter weggelassen wird, müsste die Masse ja auch irgendwie fest sein. Oder mann nimmt Mascarpone, die ist ja von Natur aus eher fest in der Konsistenz.

Aber vielleicht habt Ihr ja selbst ein gutes Topping, welches Ihr verwenden könnt?


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Sonntag, 17. März 2013

Part I: Fruchtige Spiegelei-Taler


Los geht's mit dem ersten Rezept von meinem Oster-Special:


Als ich die das Rezept gesehen habe, dachte ich mir noch das werden so niedliche kleine Dinger, die mit einem, zwei oder auch drei Happs im Mund sind, allerdings sind hier ein paar mehr erforderlich. Was ja kein Nachteil sein muss oder?

Die Zutaten sollten eigentlich für 7-8 Taler bestimmt sein, hier könnte man aber locker 10-12 heraus bekommen. Mag sein, dass es zuerst wenig aussieht, aber ich kann Euch versichern: Im Backofen gehen die Taler nochmal ein ganzes Stück auf!
Zutaten: (für 8-9 große Taler oder 10-12 kleine)

Hefeteig:

250 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
40 g Butter
250 ml Milch
etwas Zitronenabrieb
35 g Zucker
1 Ei

Füllung:

175 g Magerquark
20 g Butter
60 g Zucker
1 Ei, getrennt
10 g Speisestärke
4 Aprikosen, halbiert

Aprikosenkonfitüre zum Apricotieren (ca. 25 g)
 
Zubereitung:
Für den Hefeteig erst einmal das Mehl mit der Trockenhefe mischen. Anschließend Zucker, Zitronenabrieb, Milch, weiche Butter und das Ei hinzufügen. Den Teig solange kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Dann den Teig nochmal kurz durchkneten und fingerdick ausrollen. Große Kreise (ca. 10 cm Durchmesser) ausstechen. Wer keinen Kreisausstecher hat, kann auch einfach ein Glas nehmen. Aus dem Teig kommen locker 8-9 Kreise heraus.

Diese Kreise dann zurecht "zupfen" bzw. etwas auseinander ziehen und nochmal 15 Minuten gehen lassen.

In der Zeit den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Quarkmasse anrühren. Dafür das Ei trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen und währenddessen die Hälfte des Zucker (30g) einrieseln lassen.

In einer weiteren Schüssel Eigelb, restlicher Zucker, Quark, Butter (ebenfalls weich!) und die Speisestärke verrühren.

Eiweiß unter diese Masse heben.

Diese Füllung auf die Hefe-Teiglinge verteilen. Nehmt nicht zu viel Creme, im Backofen läuft die Masse noch etwas auseinander. Dann die Aprikosenhälften mit der Wölbung nach oben auf die Masse setzen und in den Backofen schieben. Die Backzeit beträgt ca. 20 Minuten, dann ist der Hefeteig leicht gebräunt und die Quarkcreme bereits fest.

Nach dem Backofenaufenthalt die Konfitüre erhitzen und auf die Aprikosen pinseln. Dadurch erhalten die Aprikosen einen schönen Glanz und sehen nicht so matt aus.

Fertig!
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Samstag, 16. März 2013

Das Oster-Special! Von süßen Hasen und fruchtigen Spiegeleiern...

Der Countdown läuft: Nur noch zwei Wochen und dann ist Ostern!
Und ich habe mir deshalb etwas ganz Besonderes überlegt, nämlich ein Oster-Special mit einigen Rezepten, die man prima an den Ostertagen auftischen kann!
Heute zeige ich Euch erstmal alle Rezepte, die meiner Meinung nach, ganz gut zu Ostern passen, jeweils mit einem Bild dazu.
In den nächsten zwei Wochen werde ich dann nach und nach die Rezepte hier bloggen.
Hier nun die Leckereien:

Zum Frühstück passen z.B. die leckere Hasen aus Hefe- und Mürbeteig. Hört sich vielleicht etwas "strange" an zwei Teige zu mischen, aber das Ausprobieren lohnt sich!

Für die Oster-Kaffeetafel habe ich für Euch ein Rezept für einen Kuchen in Spiegelei-Optik und...



...Butterkekse (natürlich mit neutralen Motiven, der Winter ist ja endlich vorbei!).


Als kleines Mitbringsel oder als Gastgebergeschenk für die Kaffeetafel eignen sich besonders gut die Midi-Möhren-Guglehüpfer. Hübsch dekoriert und ansprechend verpackt, bereitet Ihr euren Gästen bestimmt eine große Freude damit!




und die fruchtigen Spiegelei-Taler finden bestimmt auch die Begeisterung der Kinder, da sie lustig aussehen und mit zwei Happs im Mund sind.


Na, worauf freut Ihr euch am meisten?

Samstag, 9. März 2013

Schokoküchlein mit einem Herz aus zartschmelzender Schokolade - Ein wahres Träumchen!

Wow, ich bin echt begeistert. In den letzten Tagen haben mehr als hundert Leute meinen Blog aufgerufen! Für alteingessene Blogger mag das nicht viel sein, aber für mich Blogger-Neuling ist das echt der Hammer!

(Ich hoffe jetzt mal nicht, dass irgendjemand aus Versehen hundert Mal meinen Blog anklickt hat! :P )

Zur Feier des Tages gibt's deshalb ein Knaller-Rezept, nämlich ein Schokoküchlein mit flüssigen Kern! Ich habe vor einigen Jahren schon mal so ein Rezept versucht, aber das hat vorne und hinten nicht gepasst, es gab nämlich irgendwie keinen flüssigen Kern...

Ich habe dieses Rezept aus einer Zeitschrift "geklaut", als ich neulich beim Friseur war. Eigentlich wollte ich noch gar nicht zum Friseur, aber jetzt im Nachhinein bin ich doch froh dagewesen zusein. Wegen dem Rezept, nicht wegen der Frisur! :D

Die Zutaten und die Herstellung sind auch recht simpel, Ihr braucht nur:

120 g Butter (wichtig: unbedingt Butter verwenden, Margarine würde den Geschmack  
                    schon beeinträchtigen)
100 g Zartbitterschokolade
4 Eier
160 g Zucker
50 g Mehl

Als Erstes die Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen, dann die Butter in Flöckchen hinzufügen und ebenfalls schmelzen lassen. Während die Schoko-Butter-Masse abkühlt, die Eier aufschlagen und den Zucker sanft einrieseln lassen, währenddessen kräftig weiterrühren, bis eine fluffige Masse entstanden ist.
Nun die Schokolade kurz unterrühren. Das Mehl in die Masse sieben und mit einem Teigschaber behutsam unterheben.

Den Teig nun einige Stunden, am Besten aber über Nacht, im Kühlschrank "ruhen" lassen, dadurch soll der flüssige Kern besser zustande kommen (habe ich gelesen, kommt aber im Nachhinein darauf an, in welchen Formen man sie backt, dazu gleich mehr).
Der Kuchenteig wir mit der Zeit immer fester. Als ich ihn nach einer Nacht aus dem Kühlschrank geholt habe, war die Konsistenz schon wie eine Mousse aus Chocolat.

Am nächsten Tag kann der Teig in gefettete Auflaufförmchen verteilt werden und dann bei 230°C Ober-/Unterhitze für 8-10 Minuten in den Backofen geschoben werden. Die Küchlein sollen außen fest sein, aber innen - wie es für einen Schokokuchen mit flüssigem Kern üblich ist - noch flüssig sein.

Ich habe mehrere Formen ausprobiert: Normale Muffinformen, hohe Muffinformen und kleine Auflaufformen.
Mein Ergebnis: Bei den hohen Muffinformen ließ sich das Küchlein sehr schwer rausheben, sprich: Es ist zerfallen, was dem Aussehen erheblich geschadet hat.
Bei den normalen Muffinformen ließ sich der Teig schon besser lösen. Ich empfehle aber trotzdem den Teig in Auflaufformen zu backen. Meiner Meinung nach garen sie besser und vor allem- war der Kern wirklich flüssig! Bei den anderen Beiden war kein flüssiger Kern mehr vorhanden, bzw. nur ein kleiner Hauch :(
Außerdem könnt Ihr - wenn Ihr sie in den kleinen Auflaufformen backt - auch den Gästen so servieren, ohne sie aus der Form zu lösen. Sieht viel besser aus!

Auch noch ganz wichtig: Die Förmchen gaaaaanz saaaaanft aus dem Ofen holen, sonst stürzen sie ein (wie einige das vom Souffle sicherlich kennen!). Ich habe daran gar nicht gedacht, denke beim Rausholen aus dem Ofen noch "Och, wie schön die aufgegangen sind. Eine richtige kleine Kuppel hat sich da gebildet" und zack! - knalle ich die Form auf die Arbeitsfläche und zack - ist das Küchlein zusammengesackt. Mist!



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Sonntag, 3. März 2013

Himmlisch-softe Donut Muffins mit einem Hauch Vanille & Zimt

Seltsam wie schnell man doch seine Meinung ändert...
Gestern Vormittag dachte ich mir noch, dass ich eigentlich keinen Hunger habe auf Kuchen, aber nach dem Mittagessen kribbelte es in meinen Fingern und - ich MUSSTE etwas backen!
Meine Mutter ist da nicht ganz unschuldig, erst erzählt sie mir, was sie neulich für einen interessanten Apfelkuchen gesehen hat und dann hat sie mich gefragt, ob ich ein gutes Rezept für einen Schokoladenkuchen mit flüssigen Kern kenne (kenne ich leider nocht nicht, wer ein gutes Rezept hat, bitte melden! 
Nachtrag: Ist auf'm Blog)
Na ja, genug geschnackt, hier geht's ja um Muffins. Genauer gesagt um Donut-Muffins!
Ich habe dieses Rezept von Steph (vom KuLa) und schon einmal ausprobiert und war restlos begeistert! Es sind keine normalen drögen Muffins, da sie frisch aus dem Ofen verspeist werden, und noch eine ganz weiche, samtige Konsistenz haben.
Außerdem werden sie nach dem Backen in flüssige Butter getaucht und mit Puderzucker bestäubt - ein Traum!
Das Rezept habe ich allerdings etwas abgewandelt, da ich keinen Muskat mag. Stattdessen habe ich etwas Zimt genommen. Außerdem habe ich nicht die vollständige Menge Zucker verwendet, sondern zum größten Teil durch Puderzucker ersetzt. Ich finde dadurch sind sie etwas samtiger in der Konsistenz.
Zutaten für 12 Muffins:
150 g Butter, weich
100 g Feiner Zucker
40 g Rohrzucker
150 ml Milch
2 Eier
20 ml Buttermilch, lauwarm
400 g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 TL gemahlene Vanille
1,5 TL Natron
etwas Zimt
1 Prise Salz

Für den Puderzucker-Mantel:
ca. 75 g Butter
50 g Puderzucker 

Für einen fruchtigen Touch: Blaubeeren unter den fertig angerührten Teig heben!

Zuerst die weiche Butter mit dem Puderzucker und dem anderen Zucker cremig rühren, Eier einzeln untermixen und anschließend die Buttermilch und die Milch hinzufügen.
Mehl, Backpulver, Zimt und Salz trocken vermischen und kurz unter die Buttermasse rühren. Nur so kurz, dass sich alle Zutaten vermengt haben.
Dann gleichmäßige Teigportionen in die Muffinformen  geben. Hier empfiehlt sich, die Mulden zu buttern und mehlieren, da die Muffins nachher sowieso noch getränkt und bestäubt werden. Da würden Papierförmchen nur stören und unnötig viel Abfall verursachen.
Das Blech wandert dann bei 180°C Ober-/Unterhitze in den Backofen. Bei mir waren sie nach 17-minütigen Aufenthalt perfekt!

Die Butter schmelzen. Die Muffins aus der Form holen und in die Butter tunken, bzw. mit einem Backpinsel einstreichen. Dann mit dem Puderzucker bestäuben.
Anschließend warm servieren.

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