Dienstag, 30. Juli 2013

Sonnensofie zu Besuch bei mir mit einem Kirsch-Pull-Apart Cake im Gepäck

Vor Kurzem hatte ich bei Sonnensofie meine Erdbeer-Cupcakes vorgestellt und nun habe ich das große Vergnügen Sofie hier bei mir begrüßen zu dürfen.

Und da man ja nicht mit leeren Händen aufkreuzt und sich vorstellt, hat sie einen köstlichen Pull-Apart-Cake mit Kirschen vorbereitet. Das Rezept kommt Euch vielleicht bekannt vor, denn es stammt aus der aktuellen Lecker Bakery.

Nun geht's los, the stage is your's, Sofie :D
Hallo ihr Lieben!

Ich heiße Sofie und bin Vollzeit Naschkatze, habe einen bunten Daumen, ganz viel kreative Energie und bin (noch) Schülerin an einem Münchner Gymnasium.

Auf meinem Blog Sonnensofie – die süße Welt der Sonnensofie schreibe ich seit Mitte April über alles Süße in meinem Leben: süße Orte, Basteleien und natürlich Zuckerbomben aus meiner Küche.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mal bei mir vorbei schauen würdet.

Ganz dolle habe ich mich auch gefreut, als Patce mich fragte, ob ich nicht auch einen Gastbeitrag für ihren Blog schreiben möchte (nach ihren wunderbaren Erdbeer-Cupcakes, die ihr bei mir finden könnt) und mir jetzt länger überlegt, was ich backen könnte.

Letzten Endes war ich nicht ganz so einfallsreich, wie ich gern gewesen wäre und habe mich für einen „Kirsch-Pull-Apart-Cake“ entschieden (ihr habt sicher schon die Johannisbeer-Variante aus der neuen Lecker Bakery gesehen).

Dafür braucht ihr:




                     500g + etwas Mehl
                     50g Zucker
                     1 Päckchen Vanillezucker
                     ½ Würfel frische Hefe
                     Salz
                     50g + etwas + 2El Butter
                     150ml Milch
                     2 Eier
                     300g Kirschmarmelade
                     ein paar schöne Kirschen
                     75g Puderzucker

 
Für den Hefeteig setzt ihr ein (in Bayern sogenanntes) Dampferl an (nichts anderes als das Vorgehen der Hefe). Dafür mischt ihr in einer großen Schüssel Mehl und Zucker und drückt in die Mitte eine Mulde.

Dort hinein gebt ihr jetzt die Hefe, in kleinen Stückchen, erwärmt die Milch und gebt 100ml davon über die Hefe, ebenso den Vanillezucker. Alles leicht, auch mit ein bisschen Mehl, verrühren und an einem warmen Ort ca. 15 Minuten vorgehen lassen.
Dann gebt ihr alle Restlichen Zutaten hinzu und knetet alles mit dem Rührgerät, bis sich der Teig von den Wänden der Schüssel löst.


Jetzt gebt ihr ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und knetet ihn so lange, bis er glatt und elastisch ist, das merkt ihr dann schon.

Gebt den Teig wieder in die Schüssel und lasst ihn ca. 1 Stunde an einem warmen Ort, zugedeckt gehen, bis er sich ungefähr verdoppelt hat.

Nehmt ihn heraus, rollt ihn flach aus und schneidet ihn in, wenn möglich, 36 Quadrate á 8x8 cm.

Aber hier gillt, falls es nicht klappt: weniger (Quadrate) ist mehr (Freude beim Essen dickerer Stücke)... :)

Jedes Stück mit etwas (bis ganz viel...) Kirschmarmelade bestreichen. Immer ein paar Quadrate aufeinander stapeln und in die Kastenform legen. Diesen Vorgang mit allen Teigstücken wiederholen.

Noch einmal zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 150° Umluft vorheizen und im heißen Ofen 30-40 Minuten backen. Nach 20 Minuten mit Backpapier abdecken
 
 (Tipp: nicht Alufolie verwenden, sondern Backpapier, da Alufolie nicht atmet...).

In der Form ruhen lassen, vorsichtig stürzen und auskühlen lassen.

Für die Dekoration ein paar schöne Kirschen waschen und entkernen. Puderzucker mit 1-2 El Wasser, zu einer, von der Konsistenz her, zähflüssigen Glasur, glatt rühren und über den Kuchen geben. Mit Kirschen dekorieren und...

voila... fertig ist euer Kirsch-Pull-Apart-Cake... und wenn noch keiner Hunger hatte... dann wird er trotzdem aufgegessen, so lecker wie er ist!

So viel Liebe, wie die Sonne Strahlen hat,

Sonnensofie


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Sonntag, 28. Juli 2013

3farbiger Brownie Cheesecake mit Erdbeer-Nockerln - Everyone's delight ♥

Dieser Kuchen ist für alle, die sich nicht entscheiden können, ob sie lieber Brownies oder Käsekuchen mögen. Denn in genau in diesem Kuchen ist beides drin! :-)
Und er eignet sich hervorragend als eiskalte Abkühlung an heißen Sommertagen.

Ich muss bei diesem Rezept wiederwillig zugeben, dass ich hier auf TK-Erdbeeren zurückgreifen musste (ja, wieder einmal), weil ich im Handel keine schönen Früchte gefunden habe. Nur so matschige oder halbreife Früchte. Und für die horrenden Preise möchte ich dann doch ganz gerne ein ganzen Korb mit reifen, aromatischen Früchten haben. Ihr nicht auch?

Um nicht vom Thema abzudriften: Bei TK-Erdbeeren ist es wahrscheinlich ganz angebracht, die Sahne mit Puderzucker und/oder Sirup zu süßen. Wenn Ihr frische Erdbeeren nehmt, die auch so schon ein Super-Aroma besitzen, ist zusätzlicher Zucker bestimmt nicht notwendig.
Zutaten:
Für den Brownie-Teig:
200 g Zartbitterschokolade
200 g Butter
150 g Puderzucker
3 Eier
100 g Mehl
1 TL Backpulver

4 EL Fruchtkonfitüre (z.B. Erdbeer oder Waldbeeren)

Für die Cheesecake-Masse:
200 g Frischkäse
200 g Quark
75 g Puderzucker
2 Eier
etwas Vanilleextrakt

Für die Erdbeer-Nockerln:
250 g Sahne
200 g Erdbeeren
Puderzucker (nach Belieben)
evt. Erdbeersirup

Zuerst den Brownieboden herstellen. Dazu die Schokolade im Wasserbad langsam schmelzen.
Währenddessen die Butter mit dem Puderzucker verrühren und die Eier nach und nach einzeln untermixen. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unter die Masse rühren. Zuletzt die flüssige Schokolade untergeben und nochmal kurz verrühren.
Diesen Teig nun in eine 26cm Springform geben und in den Kühlschrank stellen.

Für die Cheesecake-Masse den Quark (ich habe hierfür den mit der Magerstufe gewählt um ein paar klitzekleine Kalorien einzusparen ;) mit Frischkäse, Vanilleextrakt und Puderzucker verquirlen. Die Eier wieder einzeln unterrühren.

Den Brownie-Teig nun aus dem Kühlschrank holen und mit einem Esslöffel die Konfitüre vorsichtig darauf verstreichen.

Nun die Cheesecake-Masse obendrauf geben, glattstreichen und im vorgeheizten Ofen bei 170°C Ober-/Unterhitze ca. 40-45 Minuten backen.

Anschließend auskühlen lassen und den Cheesecake über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Am nächsten Tag die Sahne sehr steifschlagen. Erdbeeren pürieren und ggf. durch ein Sieb passieren. So viel Erdbeerpüree unter die Sahne heben, bis die Masse rosafarbend ist und noch fest genug, um Nockerln zu formen.
Bei Bedarf mit Puderzucker oder Erdbeersirup abschmecken.

Nun die Erdbeersahne mithilfe von zwei Esslöffeln zu Nockerln formen und auf den Cheesecake setzen.
Das restliche Erdbeerpüree mithilfe eines Löffels über den Brownie-Cheesecake verteilen und bis zum Verzehr unbedingt in den Kühlschrank stellen.


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Donnerstag, 25. Juli 2013

Waldbeeren - Parfait [Die Perfekte Abkühlung für Sommertage]

Bei diesen heißen Sommertagen haben die meisten von Euch wahrscheinlich gar keinen Hunger auf Kuchen, was?


Deshalb gibt's heute mal ein Eis. Genauer gesagt ein Parfait. Mit vielen, frischen Früchten, Schokoladenstückchen und Mandeln.

Waldbeeren umfasst im engeren Sinne eigentlich nur die Heidelbeeren. Meistens fasst man aber auch Himbeeren, Brombeeren, Holunderbeeren und noch einiges mehr darunter.
Ich habe mich für Himbeeren und Heidelbeeren entschieden. Aber natürlich kann man auch anderes Obst nehmen.

Parfait ist etwas Halbgefrorenes und hat im Gegensatz zu Eis eine festere Konsistenz. Deshalb empfiehlt es sich, das Parfait vor dem Servieren einige Minuten bei Zimmertemperatur stehen zu lassen, damit es etwas weicher wird und besser zu essen ist.
Meistens wird diese Nachspeise mit (rohen) Eigelb gemacht, aber dieses Rezept enthält keines. Theoretisch wäre es also länger haltbar. Ich rate Euch jedoch, dass Parfait noch am selben Tag zu essen. Ich habe es zum Beispiel vormittags angerührt und dann 2-3 Stunden frosten lassen. Dann war die Konsistenz erstklassig. Als ich abends noch ein Stück gegessen habe (bei diesen Temperaturen muss man sich ja abkühlen ;) war die Konsistenz schon sehr hart.

Zutaten (für 8 Portionen):
150 g Naturjoghurt
150 g Mascarpone
250 g Sahne
6 EL Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker

300 g Beeren (hier sind es 200 g Himbeeren und 100 g Blaubeeren)
50 g Zartbitterschokolade, gehackt
25 g Mandeln, gehackt

Zubereitung:

Zuerst die Sahne steifschlagen. Kleiner Tipp: Die Rührschüssel vorher einige Minuten in den Tiefkühlschrank stellen, dann geht das Sahneschlagen ruckzuck!)
Mascarpone, Joghurt, Puderzucker,Vanillezucker  und 3 EL der Sahne miteinander verrühren.

Die restliche Sahne unterheben.

Die Beeren, Mandeln und die Hälfte der Schokolade ebenfalls unterheben.

Alles in eine (mit Frischhaltefolie ausgelegte) Kastenform mit 1,5 Liter Inhalt füllen, glattstreichen und für 2-3 Stunden frosten.
Vor dem Servieren das Parfait einige Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen und mit der restlichen Schokolade bestreuen und mit frischen Beeren dekorieren.

Alternativ: Statt der Mandeln können auch Nüsse verwendet werden, statt Zartbitterschokolade auch Milchschokolade oder weiße Schokolade.
Und auch bei dem Beeren ist Eurer Kreativität keien Grenzen gesetzt. Ihr sehr also: Diese Dessert kann immer wieder neu erfunden werden! :-)
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Samstag, 20. Juli 2013

Kirsch - Giotto - Gugelhupf - Summer Edition

Kaum zu glauben, aber vor ein paar Wochen/Monaten war ich noch ein totaler Gugelhupf-Gegner. Aber mittlerweile bin ich im Google-Fieber Gugelhupf-Fieber und habe so einige Rezepte (okay, ein Rezept) die/das ich noch ausprobieren möchte.

Dieses Rezept ist allerdings wieder einmal spontanen Ursprungs. Ich hatte Kirschen, die frisch verzehrt werden wollten, ein paar Giotto (diese leckeren Haselnuss-Knusperkugeln. Ihr wisst was ich meine?) und einen Vater, der gerne einen Kuchen für "unter der Woche" haben wollte, der sich auch einige Tage hält.
Ich wollte eigentlich unbedingt einen Joghurt-Gugelhupf ausprobieren, aber meine Vater findet Joghurt im Kuchen komisch.
Er wollte einen ganz normalen Gugelhupf, ohne Schnick-Schnack.
Aber wie langweilig ist denn das bitteschön? Nein, bei mir geht das nicht: Ein Gugelhupf ohne alles, also bitte?!
Ich also vorsichtig nachgefragt: "Sollen denn ein paar Kirschen in den Kuchen?"
Und er "Ja, Kirschen sind okay. Die schmecken ganz gut."
Im Hintergrund ertönt es: "Wir haben auch noch Giotto. Wolltest du damit nicht auch mal was Backen?" (Stimmt, da war mal was...)
Ein kurzer Blick zu meinem Vater. Giotto im Gugelhupf sind ihm genehm.
Perfekt! So ist es doch kein schnöder, langweiliger Gugelhupf geworden, sondern ein Sommer-Gugelhupf mit selbstgeernteten Kirschen und Haselnuss-Knusperkugeln.
Und alle sind glücklich und zufrieden. Bis der Gugelhupf verputzt ist ;-)

Zutaten:

250 g Butter oder Margarine
180 g Zucker
4 Eier
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
180 ml Milch
250 g Mehl
50 g Speisestärke
3 TL Backpulver
200 g Kirschen (entstielt, entsteint und halbiert)
ca. 120 g Giotto (oder Menge nach Belieben)

Zubereitung:

Zuerst die Butter oder Margarine mit dem Zucker verrühren. Die Eier nach und nach untermixen. Dann den Vanillezucker und das Salz hinzufügen.
Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver mischen und im Wechsel mit der Milch langsam unterrühren.

Die Giotto-Kugeln vorsichtig mit einem scharfen Messer halbieren und mit den Kirschen unter den Teig heben.

Alles in eine gefettete und mit Paniermehl ausgestreute Gugelhupf-Form geben, glattstreichen und bei 175 °C Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten backen. Nach 30 Minuten evt. den Gugelhupf mit Alufolie abdecken, damit er nich zu braun wird.
Wenn der Gugelhupf gar ist, aus dem Ofen holen und noch einige Zeit in der Form auskühlen lassen. Erst dann aus der Form lösen.

Und bitte aufpassen, dass Ihr nicht beginnt zu hyperventilieren, denn der Kuchen duftet echt wahnsinnig gut! Obwohl ich dieses Mal statt der Butter Margarine zum Backen genommen habe...
Viel Spaß beim Nachbacken von diesem frisch-fruchtigen Sommer-Gugelhupf (der auch nach drei Tagen noch genauso so saftig ist wie am ersten Tag)!




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Montag, 15. Juli 2013

Süße Blätterteig-Pasteten mit Amarena-Kirschen & Ricotta - Die Kirsch-Saison ist eröffnet!

Langsam fragt Ihr Euch wahrscheinlich schon, weshalb ich im Sideboard eine Info-Box "Demnächst in Patce's Patisserie"* überhaupt eingerichtet habe, wenn ich doch meist was Anderes vorstelle. Nicht wahr? :'D

Aber es ist nun mal so, wenn ich ein neues Rezept ausprobiert habe und total fasziniert davon bin, MUSS ich es  Euch unbedingt sofort unverzüglich und ganz schnell vorstellen. So tolle Törtchen dürfen nicht lange in der Warteschleife versauern (So wie meine Zitronen-Cookies, die schon ewig auf ihren Auftritt warten, ich sie aber immer vertrösten musste. Aber Kopf hoch, liebe Zitronen-Müsli-Cookies, eurer Auftritt naht, ihr seid auch super lecker, aber es ist nun mal gerade Kirsch-Saison und deshalb haben eure runden, roten Freunde Vorrang.)

Genug geredet mit und von meinem Zitronen-Cookies, hier geht's schließlich um Hochprozentiges. Nicht nur vom Geschmack, nein auch der Alkoholpegel gerät bei diesen Törtchen mächtig in Schwanken.
Warum? Die Hauptrolle spielen in den köstlichen Pastetchen nämlich Amarena-Kirschen. Habt Ihr die schon mal probiert? Ich habe sie meines Wissens bewusst noch nie gegessen. Neulich im Supermarkt wollte ich mir dann mal ein Gläschen genehmigen holen. Nachdem ich das Etikett studiert (und einige Inhaltsstoffe nicht verstanden habe bzw. mir sicher war, dass davon einiges unnötig ist) habe ich mir gedacht "Die kannst du auch selbst machen. Kann ja nicht sooo schwer sein.".
Und hey - so schwer war's auch gar nicht!

Vielleicht sollte ich bevor ich weiter vor mich hin quatsche, mal sagen was Amarena-Kirschen überhaupt sind? Das sind eingelegte Sauerkirschen. Hört sich simpel an, ist aber etwas aufwendiger. Sie werden nämlich sirupartig eingekocht, mithilfe von Zucker, Mandellikör (hier kommt mein Lieblingslikör in Einsatz. Oje, das hört sich an, als ob ich immer ordentlich am Picheln bin, dabei hasse ich Alkohol in flüssiger Form und lehne ihn ab. Nur hin und wieder in der Küche wird er eingesetzt, um Cremes o.ä. den nötigen Pfiff zu geben. Also bitte keine Mails von Euch, dass ich bei den Anonymen Alkoholikern Hilfe suchen soll, okay? Es ist alles im grünen Bereich :P ;).
Aber bevor Ihr denkt "Ne, kein Bock die Kirschen selbst zu machen.". Ihr könnt sie natürlich fertig kaufen. Dann sind diese Pasteten auch ruck-zuck fertig gebastelt, alles kein Problem
.
Und falls Eure Kiddies mitessen wollen, nehmt einfach normale (Glas-)Kirschen, rührt in den Kirschsaft etwas Speisestärke ein und lasst es aufkochen, dann dickt der Saft auch an und der Effekt ist derselbe. Bloß ohne Alkohol.

Hier nun das Rezept, welches locker für 6 Blätterteig-Pasteten ausreicht:

6 Blätterteig-Pasteten (ich hab' jetzt mal drauf verzichtet, diese selbst herzustellen ;)

Für die Füllung:
500 g Ricotta
5 EL Puderzucker
2 EL Vanilleextrakt (flüssig)
1/2 TL Vanilleextrakt (Pulver)
75 g Zartbitterschokolade, gehackt

Für die Amarena-Kirschen:
200 g Sauerkirschen ('Einmal waschen, entstielen und halbieren, bitte!')
20 g Zucker
50 ml Mandellikör

Zubereitung:

Als Erstes die Amarena-Kirschen herstellen. Dafür den Zucker in einen Kochtopf geben und bei mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen. Wenn er flüssig und braun karamellfarbend ist, ist die höchste Geschmacksintensität erreicht und ihr könnt ihn ganz vorsichtig, immer nur Schluck für Schluck, mit dem Mandellikör ablöschen. Keine Sorge, wenn's klumpt, die Klumpen lösen sich später wieder auf. Und auch keine Angst haben: Es zischt gewaltig, wenn der Mandellikör auf das Karamell trifft. Aber das ist in Ordnung ;)
Wenn keine Klümpchen mehr vorhanden sind, die Kirschen zugeben und alles ca. 3-5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Anschließend die Kirschen wieder rausnehmen und den "Sirup" nochmal einige Minuten einköcheln lassen, bis die Flüssigkeit etwas zähflüssiger ist. Danach die Kirschen wieder hinzufügen und alles auskühlen lassen.

Nun die Blätterteig-Pasteten in den Backofen schieben, (vorher den Deckel rausschneiden und locker oben auflegen) backen (Angaben gem. Packunghinweis beachten) und etwas auskühlen lassen.

Währenddessen die Cremefüllung herstellen. Dafür den Ricotta mit dem Puderzucker und dem Vanilleextrakt glattrühren. Schokolade hacken und ebenfalls untergeben.
Die Amarena-Kirschen ein wenig abtropfen lassen und ebenfalls unter den Ricotta heben.

Nun kann die Creme in die Pasteten gefüllt werden. Den Pastetendeckel abnehmen, Ricotta mit einem Teelöffel einfüllen und etwas Amarena-Sirup drübertröpfeln. Weil das Auge auch mitisst, einige Schokoraspel drüberstreuen und eine hübsche Kirsche aufstecken.

Fertig ist ein königliches Dessert, nicht nur für Kirschliebhaber! :-)
 Oje, nicht nur meine Zitronen-Cookies liegen mir in den Ohren. Nein, auch die Madeleines werden langsam ungeduldig und wollen raus. Raus aus der Warteschleife und rein in Eure Rezeptebücher bzw. in Eure Mägen. Sie fragen mich schon immer "Wann ist es soweit? Und ich muss versprechen "Bientôt, mes cheres madeleines. Bientôt.".

*Seht diese Info-Box einfach als Informationsquelle, die darauf hinweist, dass das gelistete Rezept in nächste Zeit eventuelle auftauchen könnte, wenn es nicht von anderen Rezepten weggedrängt wird. Falls Ihr Euch eins unbedingt und ganz schnell herbeiwünscht, sagt Bescheid. Dann regel' ich das schon ;)

 
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Donnerstag, 11. Juli 2013

Zu Gast bei Sonnensofie mit sommerlichen Erdbeer-Buttermilch Cupcakes - Mehr Erdbeere geht nicht!

Heute habe ich mich mal in die Küche bzw. den Blog von Sonnensofie eingeschlichen und dort einen perfekten Sommer-Snack fabriziert.
Als ich vor einigen Tagen eine Mail von Sophie erhalten habe, in der sie mich eingeladen hat, einen Gastbeitrag auf ihrem Blog zu verfassen, habe ich mich riesig gefreut!
Es ist mein erster Gastbeitrag und dafür habe ich das Muffin-Rezept herausgekramt, mit welchen meine Backleidenschaft (manche sprechen da sogar von einer Backsucht ;) angefangen hat. Diese herrlich saftigen Muffins habe ich zuerst am laufenden Band gebacken. Mal mit Marmelade, mal mit Früchten oder Streuseln. Egal, ich habe alles reingehauen :D
Nur auf die Idee mit dem Erdbeersirup bin ich erst vor Kurzem gekommen.

Für diese Cupcakes wird ein Rührteig mit Buttermilch und (Raps-)Öl angerührt, denn ich noch mit einem Schuss Erdbeersirup gepimpt habe (ich dachte ja 'Oh Wunder, vielleicht färbt der Sirup den Teig ja rot ein und ich könnte sie als Red Velvet Cupcakes anpreisen', aber wie schon bei den Cranberry Orangen Schnecken, hat der Sirup wirklich nur Geschmack gegeben, keine Farbe. Jaaa, ich weiß. Man könnte auch rote Lebensmittelfarbe nehmen, aber so etwas kommt mir nicht ins Haus.)

Außerdem habe ich noch einen Klecks Erdbeerkonfitüre in den Muffinförmchen gesetzt, sodass die Cupcakes tatsächlich einen Erdbeerkern haben, toll oder? :)

Da Topping besteht aus Mascarpone, die ebenfalls mit Erdbeersirup verfeinert wurde. Obendrauf kommt dann die obligatorische Erdbeere!

So. Ich hoffe, ich habe Euch den Mund wässrig gemacht, sodass Ihr Lust auf eine Runde Erdbeer-Cupcakes habt?

Hier sind schon mal die Zutaten, die Anleitung gibt es hier:

Für den Rührteig:

250 g Mehl
2 ½  TL Backpulver
1 Ei
125 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
80 ml Sonnenblumenöl (Rapsöl geht auch, hauptsache neutral)
250 ml Buttermilch
einen guten Schuss Erdbeersirup

Für das Topping:
250 g Mascarpone
125 g Quark
noch einen guten Schuss Erdbeersirup
etwas Vanilleextrakt
 
Außerdem:
ca. 75 g Erdbeerkonfitüre (für den Erdbeerkern)
Erdbeeren zum Dekorieren

Zubereitung:

Zuerst das Ei mit dem Zucker aufschlagen. Vanilleextrakt und Sonnenblumenöl hinzufügen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und im Wechsel mit der Buttermilch unter die Ei-Masse unterrühren. Zum Schluss den Erdbeersirup dazugeben und ganz kurz untermixen.

Nun einen EL Teig (gerade so viel, dass der Boden bedeckt ist) in die Förmchen geben. Dann wird ein TL Erdbeerkonfitüre mittig obendrauf gesetzt. Nun kommt wieder 1-2 EL Teig darauf (die Form sollte in etwa zu ¾ ausgefüllt sein).
Wenn der Teig verbraucht ist, kommt das Blech bei 180°C 25 Minuten in den Ofen.

Wenn die Muffins abgekühlt sind, die Mascarpone mit dem Erdbeersirup und dem Vanilleextrakt cremig rühren. Wenn die Masse zu flüssig zum Spritzen sein sollte, den Quark unterrühren. In eine Spritztülle füllen oder mit einem Löffel die Creme auf die Muffins spritzen/setzen.

Erdbeeren waschen, Grünzeug wegschneiden und im Ganzen oder in Scheiben geschnitten auf die Creme setzen.

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Freitag, 5. Juli 2013

Die schnellste Himbeer-Creme der Welt und das dazu passende Zitronen-Shortbread

In diesem Post möchte ich Euch eine Himbeer-Creme vorstellen, die in der Zubereitung und von Zutaten her total unkompliziert, aber für die heißen Sommertage ein prima Dessert ist:
Dazu habe ich auch noch eine "kleine" Fuhre Zitronen-Shortbread gemacht, das man zu der Creme wegknuspern kann.

Die Creme könnt Ihr morgens anrühren und dann kaltstellen oder auch à la minute vorbereiten. Das Shortbread dagegen würde ich am selben Tag backen, weil es frisch die perfekte Konsistenz hat. Außen leicht knusprig und innen weich :)
Ach ja und die Himbeer-Creme ist ohne Gelatine!

Und hier nun die Rezepte:





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