Mittwoch, 28. August 2013

Fruity Cheesecake mit Blaubeeren, Nektarinen und Mandeln! Say 'Cheese...cake'!

Heute gibt es nochmal die geballte Ladung Sommer! In Form eines herrlich fruchtigen Käsekuchens mit Blaubeeren und Nektarinen.
Der Clou hierbei? Der Mürbeteig ist nicht (nur) aus normalen Weizenmehl, sondern zur Hälfte aus Dinkelmehl. [Ich persönlich liebe Dinkel. Sei es als Brot oder Brötchen, im Müsli als Flocken oder wie hier im Kuchen.]
Auf den Mürbeteig wird dann die Käsekuchenmasse (in diesem Fall aus 2/3 Quark und 1/3 Frischkäse) gegeben und dann wird das Obst drin versenkt.
Und weil das alleine ein klein wenig langweilig wirken könnte, wird noch eine Hand voll gehobelter Mandeln und etwas Puderzucker darüber gestäubt.
Unser Auge isst ja schließlich mit, nicht wahr? ;-)

Auch hier kann den Vorlieben freien Lauf gelassen werden. Wenn Ihr (oder Eure Familie/Freunde/ Mitbewohner keinen Dinkel mögt, nehmt einfach normales Mehl. Ich habe allerdings gar nicht erst gesagt, dass Dinkelmehl in dem Kuchen ist, meine Family hat's zwar gemerkt, aber trotzdem munter drauflos gelöffelt, bzw. gegabelt).
Auch das Obst kann ausgetauscht werden. Ich habe mich hier für Blaubeeren entschieden, die ja gerade Hochkonjunktur Hochsaison haben. Und weil auch noch eine Nektarine in der Obstschale rumkugelte und verzehrt werden wollte, habe ich diese kurzerhand abgewaschen, in dünne Scheiben geschnitten und ebenfalls auf die Quark-Frischkäsemasse plumpsen lassen.

Das Rezept ist für einen Backrahmen á 20 x 30 cm. Wer keinen Backrahmen hat, kann bestimmt auch eine 26 cm-Springform nehmen. Das nimmt sich von der Menge nicht viel.
Zutaten:

Für den Mürbeteig:
100 g Weizenmehl
100 g Dinkelvollkornmehl
2 TL Zitronenabrieb
70 g Zucker
100 g Butter
1 Ei

Für die Quarkmasse:
400 g (Mager-)Quark
200 g Frischkäse
100 g Zucker
3 Eier
2 EL Vanillepuddingpulver
1 EL Speisestärke
1 Spritzer Zitronensaft

Außerdem:
1 Nektarine
2 Hände voll Blaubeeren
(ca. 25 g) Mandelblättchen

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Zuerst den Mürbeteig herstellen. Dafür die beiden Mehlsorten miteinander vermischen. Anschließend den Zucker, Zitronenabrieb und das Ei untermengen. Die Butter in Flöckchen darauf verteilen und alles gut durchkneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Der Mürbeteig kann nun auf die Maße 20 x 30 cm ausgerollt (oder auf die Springformgröße) und in die Form gedrückt werden.

Für die Käsekuchenmasse den Quark und den Frischkäse verrühren. Zucker, Eier, Zitronensaft, Vanillepuddingpulver und die Stärke dazugeben und alles verquirlen.

Diese Masse nun auf den Mürbeteig geben, Obst darauf verteilen und alles bei 180°C Ober-/Unterhitze 40 Minuten backen. Nach 30 Minuten die Mandelblättchen rüberstreuen, sodass diese noch 10 Minuten bräunen können.

Nach dem Backen den Cheesecake auskühlen lassen und ihn einige Zeit (gerne auch über Nacht) im Kühlschrank durchziehen lassen. Zuletzt mit Puderzucker bestäuben und munter drauflos futtern ;-)
Say 'Cheese...cake!'

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Freitag, 23. August 2013

Himbeer-Mandarinen-Gugelhupf mit Joghurt - So schmeckt der Sommer!

Hihi. Na, könnt Ihr Euch noch an meinen Dialog zwischen meinem Vater und mir erinnern, den ich beim Kirsch-Giotto-Gugelhupf zum Besten gegeben habe?
Er war ja der Meinung, dass Joghurt im Kuchen komisch wäre, ich hab' das Rezept neulich trotzdem mal ausprobiert. Natürlich ohne ihm zu sagen, dass sich Joghurt im Gugelhupf befindet.

Und? Es hat fabelhaft geschmeckt! Wenn es Euch demnächst mal nach einen saftigen Gugelhupf gelüstet (und Ihr keine Lust habt auf Schokolade, Kirschen oder Möhren), probiert diesen aus!
So einen saftigen Topfkuchen habe ich im Leben noch nie gegessen! :D

Der Joghurt sorgt für Feuchtigkeit, genauso wie die Himbeeren (frisch oder TK-Ware) und Mandarinen (frisch oder Dosenware). Damit der Rührteig noch den gewissen Pfiff hat, habe ich Zitronenschale hinzufügt. Der Teig hat im rohen Zustand schon super gut geschmeckt (ich habe wirklich nur kurz drangeleckt. Qualitätsprüfung nennt man das!)
Zutaten:

200 Margarine
225 g Zucker
Abrieb einer Zitrone
1 TL Vanilleextrakt
4 Eier, getrennt
1 Prise Salz
250 g Mehl
1 TL Backpulver
250 g Joghurt

150 g Himbeeren
150 g Mandarinen
 
Zubereitung:

Zuerst die Eier trennen und das Eiweiß mit 50 g Zucker und einer Prise Salz steifschlagen.

Margarine und die restlichen 175 g Zucker cremig aufschlagen und die Zitronenschale sowie den Vanilleextrakt einrieseln lassen. Die Eigelbe einzeln unterrühren.
Dann wird der Joghurt hinzugefügt. Als Nächstes das Mehl mit Backpulver mischen und auf den Teig geben und kurz untermixen.
Zuletzt den Eischnee und das Obst unterheben.

Den Teig in eine gefettte und mit gemahlenen Mandeln oder Paniermehl ausgestreute Gugelhupf-Form füllen, glattstreichen und bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten backen. Falls der Kuchen zu braun werden sollte (war bei mit nach 30-35 Minuten der Fall), diesen mit Alufolie abdecken.

Sobald er fertig ist, aus dem Ofen holen und ihn 10-15 Minuten in der Form lassen, bis er sich gesetzt hat. Erst dann aus der Form lösen.

Mhhh...und wie das duftet, wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt!

Ihr könnt die Himbeeren und die Mandarinen natürlich aus durch anderes Obst ersetzen. Zum Beispiel durch Erdbeeren, Heidelbeeren oder auch Brombeeren.
Have fun and enjoy the weekend!


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Samstag, 17. August 2013

Die fabelhafte Welt der Madeleine(s)

Genauer gesagt: Die fabelhafte Welt der Orangen-Madeleines!
Manch einer kennt Sie unter dem Namen "Madeleines", der andere vielleicht eher als "Bärentatzen".
(Ich glaube aber, dass dies eher Madeleines sind, da sie keinen Schokoladenüberzug haben. Aber was weiß ich schon ;-)
Auf jeden Fall MUSSTE ich diese kleinen Dinger unbedingt mal ausprobieren und muss sagen: Trés trés fantastique!

Beim ersten Nachbacken habe ich mich genaustens nach Rezept gehalten, aber ich war noch nicht ganz zufrieden und musste ein bisschen an den Zutaten feilen und herausgekommen sind diese Orangen - Madeleines. Sie sind sehr saftig dank dem Orangensaft und haben eine frische Fruchtnote. Ideal als kleiner Sommersnack also! :-)

Die Grundlage für diese Madeleines ist ein Wiener Biskuit. Wiener Biskuit ist ein normaler Biskuit, der jedoch mit etwas Butter aufgeschlagen wird (weshalb er nicht so luftig wird wie der 08/15 Biskuit).

Alors, c'est la recette (pour 27 Madeleines):

Zutaten:
3 Eier
50 g Butter
80 g Zucker
60 g Mehl
60 g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
2 EL Orangensaft
etwas Orangenabrieb

Zubereitung:

Die Eier mit dem Zucker cremig aufschlagen. Orangensaft und Abrieb unterrühren.  Butter schmelzen und ebenfalls hinzufügen.
Das Mehl mit Backpulver und Speisestärke vermischen und ganz behutsam unterheben.
In die (vorher geölten) Madeleines-Formen gießen (die Form darf aber nur bis zu 3/4 ausgefüllt sein!) und für knapp 9-10 Minuten bei 175 ° C Ober-/Unterhitze backen.

P.S. Und nicht erschrecken, wenn der Teig nicht so fluffig wie beim "normalen Biskuit" ist, bei mir war er auch eher flüssig. Das Gebäck ist trotzdem gelungen!

So herrlich einfach kann französische Küche sein :-)

Bon appétit

 
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Samstag, 10. August 2013

Schnelle Schnitten mit Zitrone und Blaubeeren [Zitronenkuchen reloaded sozusagen]

Dieses Rezept wollte ich schon seit einiger Ewigkeit mal ausprobieren, abe irgendwie hat es
nie gepasst. Außerdem hat meine Schwester ein kleines "Zitronenkuchen-Trauma" (so ähnlich wie mein (inzwischen fast erfolgreich therapiertes) Gugelhupf-Trauma ;D ) und ist auf zitroniges Backwerk nicht immer gut zu sprechen.
(Diesen Zitronenkuchen jedoch mochte sie sogar sehr gerne. So gerne, dass sie das letzte Stück Kuchen einfach weggeputzt hat, ohne das es jemand gemerkt hat!)
So und neulich habe ich ihn nun endlich ausprobiert! :-) Zum einen, weil ich noch Mascarpone übrig hatte und zu anderen, weil Zitronen bei dieser Hitze einfach super erfrischend sind, nicht wahr?

Wie gesagt. Die Schnitten sind schnell gemacht und können am gleichen Tag gegessen werden. Oder Ihr backt sie einen Tag vorher und lasst es im Kühlschrank durchziehen, dann wird der Boden noch etwas saftiger.
Das Rezept ist für eine eckige Backform (20 x 30 cm) ausgelegt, die ich auch verwendet habe. Beim nächsten Mal würde ich aber eine etwas größere Form nehmen, damit die Schnitten etwas dünner werden. Finde ich persönlich irgendwie besser ;)

Zutaten:

Für den Teig:
150 g weiche Butter
250 g Puderzucker
6 EL Zitronensaft
Abrieb einer Zitrone
100 ml Mineralwasser (mit ordentlich Kohlensäure)
4 Eier
300 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für das Topping:
250 Mascarpone
150 g Joghurt
2 EL Zitronensaft
2 EL Puderzucker (oder etwas mehr)

Blaubeeren

Zubereitung:

Als Erstes die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen.
Dann die weiche Butter mit dem Puderzucker hellcremig aufschlagen. Die Eigelbe unterrühren sowie den Zitronensaft und den Abrieb.

Nun das Mehl mit dem Backpulver mischen und im Wechsel mit dem Mineralwasser kurz unter den Teig unterrühren. Zuletzt den Eischnee unter den Teig heben.

Alles in eine mit Backpapier ausgelegte rechteckige Form geben und glattstreichen.
Bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen (falls der Kuchen zu braun wird, mit Alufolie abdecken).

Nach dem Backen den Zitronenkuchen auskühlen lassen. Währenddessen die Mascarpone mit dem Joghurt, dem Puderzucker und dem Zitronensaft verrühren. Alles auf den abgekühlten Kuchen geben und gleichmäßig verteilen.

Als Letztes die Blaubeeren waschen, abtrocknen und die Zitronenschnitten damit dekorieren.

Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

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Samstag, 3. August 2013

Vanille - Kirsch Pie - Cherry Cherry (Vanilla) Lady ♫

Weiter geht's mit meinem Kirsch-Marathon. Ich hoffe, Ihr habt noch Lust (und Appetit)? ;-)
Heute gibt's einen schönen Nachtischkuchen mit den kleinen, roten Früchten. Auch diesmal kommen sie nicht alleine daher, sondern in Begleitung einer feinen Vanillenote und - bitte nicht erschrecken - Grieß. Eine tolle Kombination. Nur schade, dass viele Leute sobald sie das Wort "Grieß" hören, dezent auf andere Kuchen (ohne Grieß) ausweichen...Geht Euch das auch so? Oder seid Ihr totale Grieß-Fans?

Ich habe diesen Vanille-Kirsch-Pie in der Pie-Form gebacken, die mir Sabine von Sweetie Pies (und von American-Heritage) vor ein paar Monaten netterweise geschickt hat. Und das Vanillearoma, welches sie mir auch hat zukommen lassen, wurde hierfür natürlich auch eingesetzt. Vielen Dank nochmal dafür :)

Falls Ihr keine Vanilleextrakt haben solltet, würde auch ganz normaler Vanillezucker gehen (ist aber nicht mit dem flüssigen Extrakt zu vergleichen). Oder Ihr nehmt das Mark einer Vanilleschote.
Und hier nun das Rezept für eine Pie-Form (24 cm ø)

Für den Mürbeteig:
125 g Mehl
1 (kleines) Ei
1 EL Milch
40 g Zucker
1 Prise Salz
90 g Butter

Für die Grießfüllung:
1 TL Vanilleextrakt (Pulver)
1 TL Vanilleextrakt (Flüssig)
1 EL Butter
1 Prise Zimt
1 Prise Salz
375 ml Milch
3 EL Weichweizengrieß
60 g Zucker
2 Eier

250 g Kirschen (gewaschen, entsteint und halbiert, wie gewohnt)


Zubereitung:

Aus den o.g. Zutaten einen Mürbeteig herstellen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Pie-Form damit auslegen und einen Rand formen.
Während nun die Grießfüllung zubereitet wird, den Mürbeteig kaltstellen.

Nun die Milch mit Butter, Vanilleextrakt und Zimt  (unter ständigen Rühren) aufkochen lassen.
Langsam den Grieß unterrühren, anschließend 30 g Zucker einrieseln lassen und nochmal kurz aufkochen lassen. Dann vom Herd ziehen und abkühlen lassen.

Als Nächstes die Eier trennen und das Eiweiß mit den restlichen 30 g Zucker und einer Prise Salz steifschlagen.

Eigelbe unter den Grieß rühren und das Eiweiß unterheben.

Die entsteinten und halbierten Kirschen ebenfalls unterheben.

Alles in die mit dem Mürbeteig ausgelegte Pie-Form geben und bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 35-40 Minuten backen. Falls der Pie zu dunkel werden sollte, den Kuchen mit einer Alufolie abdecken.

Der Pie kann lauwarm, aber auch kalt gegessen werden. Vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben.

Hihi, sorry dass Ihr nur mit dem einen Bild Vorlieb nehmen müsst. Aber mit einem Bild vom angeschnitten Pie kann ich leider nicht dienen, weil der Kuchen nicht lang genug überlebt hat :D 

Bezugsquellen:
Vanilleextrakt:American Heritage

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