Dienstag, 31. Dezember 2013

Lebkuchen - Tiramisu [Reste vom Feste: Lebkuchen] und vielleicht DAS Silvester-Dessert für 2013?

Los geht's mit meinem "After-Christmas-Special" (oder lieber Last-Christmas-Special? ;-)Wie ich Euch im letzten Post angekündigt habe, möchte ich Euch in nächster Zeit ein paar Rezepte vorstellen mit denen Ihr die letzten Krümel Lebkuchen, Spekulatius und Marzipan verwerten könnt. Resteverwertung sozusagen. Resteverwertung hört sich zwar nicht so schön aber... Resteverwertung kann sooo lecker sein! :-)

Heute zeige ich Euch ein Rezept, bei dem Ihr Eure übriggebliebenen Lebkuchen loswerden könnt. Und zwar in Form eines winterlichen Tiramisu. Dies eignet sich natürlich auch für das heutige Silvester-Dessert, oder was meint Ihr?

In diesem Tiramisu werden die Lebkuchen mit  Rotwein beträufelt und die Creme mit einem Schlückchen Rum verfeinert. Wer Kinder hat, die auch Lebkuchen-Tiramisu essen wollen, der kann stattdessen frisch gepressten Orangensaft nehmen. Schmeckt genauso gut!
Zubereitung:

Zuerst den Rotwein mit der Zimtstange und den Nelken in einen Topf geben und aufkochen lassen. Die Hitze etwas drosseln, sodass der Rotwein nur noch etwas vor sich hinköchelt (die Flüssigkeit sollte sich nach einigen Minuten etwas reduziert haben). Den Sud abkühlen lassen.

Für die Creme die Mascarpone, Quark, Zucker, Milch und Rum verrühren.

Die Lebkuchen (bis auf 4 Stück) zerbröseln. Jeweils ein zerbröselten Lebkuchen in das Glas geben und mit etwas Rotweinsud beträufeln. Darauf 1-2 EL Mascarpone-Creme geben (möglichst so einfüllen, dass die Creme die Hohlräume zwischen den Lebkuchen ausfüllt). Darauf wieder jeweils einen zerbröselten Lebkuchen und den Rotweinsud geben. Die restliche Creme auf die 4 Gläser verteilen und die Oberfläche glattstreichen.
Die übrigen Lebkuchen (im Ganzen) auf die Creme legen und evt. noch mit etwas Kakaopulver bestäuben.

 
 

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Freitag, 27. Dezember 2013

Gewürzkuchen mit Nüssen

Ich hoffe, Ihr habt die Festtage in vollen Zügen genossen und seid noch in weihnachtlich-winterlicher Stimmung.
Ich habe nämlich noch ein Gewürzkuchen in petto, denn ich Euch noch unbedingt zeigen muss! :-)

Ich weiß, der Gewürzkuchen hätte Anfang Dezember besser in den Kram gepasst, aber da ich ihn selbst erst kurz vor Weihnachten ausprobiert habe, gibt es das Rezept jetzt erst. Obwohl ich finde, dass man im Ende Dezember/Januar trotzdem noch solch weihnachtliche Kuchen kredenzen kann. Oder was meint Ihr? :-)

Dieser Kuchen ist eine Art Frühstückskuchen (Kuchen zum Frühstück ist super!). Er schmeckt pur ohne alles oder mit ein bisschen Butter. Oder vielleicht mit Nuss-Nougat-Creme? Ganz wie du magst :-)
Der Kuchen sollte anschließend im Kühlschrank geparkt werden, dann bleibt er länger frisch und die Gewürze verleihen dem Kuchen von Tag zu Tag mehr Geschmack.

Vielleicht fällt Euch auf, dass im Rezept viel trockene Zutaten drin sind (500 g Mehl und 100 g Mandeln). Ich habe zuerst gedacht "Hui, das wird 'ne trockene Angelegenheit!" aber - Gewürzkuchen Pustekuchen - dieser Honigkuchen ist einfach oberlecker geworden! Ich habe ihn schon mal frisch aus dem Ofen einer genauen Qualitätskontrolle unterzogen (hihi) und war ganz zufrieden. Als ich ihn am nächsten Tag noch mal gegessen habe, war ich vollends überzeugt. So überzeugt, dass ich mir noch ein zweites Scheibchen gegönnt habe ;-)
Übrigens: In diesem Kuchen sind keine Eier drin. Deshalb ist dieses Gebäck auch nicht fluffig und super saftig (wie es sonst immer anpreise) sondern ein wenig fester in der Konsistenz.
Wenn Ihr den Teig anrührt, merkt Ihr dass er sehr zäh ist. Lasst Euch davon aber nicht beirren, dass muss so! ;-)
(Wer trotzdem Bedenken hat, dass der Kuchen zu trocken geraten sollte, kann vorab geriebenen Apfel in den Rührteig mischen).

Wer mag kann dem Teig auch noch Trockenfrüchte (ca. 100 g) beimengen.


Zutaten (für eine große Kastenform à 1,5 l Inhalt):

500 g Mehl
150 g Mandeln, gemahlen
200 g Zucker
2 Pck. Backpulver
2 EL Kakaopulver
1 EL Lebkuchengewürz
100 g Mandeln, gehackt
375 ml Milch
125 g Honig
150 ml Öl (z.B. Sonnenblumenöl)

Zubereitung:

Zuerst das Mehl mit den gemahlenen Mandeln, Backpulver, Kakao, Zucker, Lebkuchengewürz und den gehackten Mandeln vermischen.

Anschließend die Milch erwärmen und den Honig darin auflösen. Diese Honigmilch sowie das Öl nach und nach zu den trocken miteinander vermischten Zutaten geben und durchrühren (der Teig ist sehr zäh, falls das Handrührgerät hier versagt, nehmt einfach einen Holzlöffel)

Den Teig nun in die gefettete Kastenform geben und glattstreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze den Kuchen ca. 1 Stunde backen.

Wer mag, kann den Gewürzkuchen noch mit Schokolade überziehen.
Ich hoffe, Ihr habt außerdem noch ein paar Lebkuchen, Spekulatius und Marzipan(brote) von den Weihnachtstagen übrig. In der nächsten Zeit möchte ich Euch nämlich ein paar Rezepte vorstellen, mit denen Ihr die übrigebliebenen Leckereien loswerden könnt, auf eine leckere Art & Weise ;-)
Rechts in meiner Sidebar (unter dem Punkt "Demnächst in Patce's Patisserie" könnt Ihr ja bereits luschern, was hier in nächster Zeit auf den Tisch kommt)
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Sonntag, 22. Dezember 2013

Blitz Spekulatius [minimaler Aufwand, maximaler Genuss!]

Wir nähern uns in großen Schritten Weihnachten und wahrscheinlich habt Ihr Eure Weihnachtsbäckerei schon längst (ab)geschlossen. Aber vielleicht habt Ihr ja noch Lust/Zeit/Appetit auf schnelle, selbstgemachte und knusprige Spekulatius?
Seid Ihr überhaupt Spekulatius-Fans? Nein? Nun ja, ich eigentlich auch nicht. Aber als ich das Rezept neulich gesehen habe und habe ich sofort Lust gehabt, diese Kekse nachzubacken.
Wie Ihr vielleicht schon seht, sind dies hier nicht die klassischen Spekulatius. Aber trotzdem total lecker! :-)
Und wenn Ihr das Lebkuchengewürz einfach weglasst, kann man sie das ganze Jahr über essen! :-D
Hier entfällt außerdem das (für manchen von uns vielleicht) lästige Plätzchen ausstechen (obwohl das doch zur Weihnachtsbäckrei dazugehört, nicht wahr?).



Zutaten:
125 g Butter, weich
125 g Zucker
1 Ei
100 g Mandeln, gemahlen
180 g Mehl
3 TL Spekulatiusgewürz*

3 EL Milch
100 g Mandelblättchen

Zubereitung:

Zuerst das Mehl mit den gemahlenen Mandeln und den Spekulatiusgewürz vermischen.
Anschließend den Zucker untermischen. Butter  und das Ei hinzufügen und alles kurz zu einem glatten Teig verkneten.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Teig zu einem ca. 40x30 cm großen Rechteck ausrollen (das Blech sollte beinahe vollständig ausgefüllt sein).
Das Blech mit dem Teig nun für ca. 1 Stunden kaltstellen.

Anschließend den Teig mit der Milch bestreichen, mit den Mandelblättchen bestreuen und aus dem Rechteck viele kleine Quadrate oder Rechtecke schneiden.
Im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 15-18 Minuten backen.

Das Originalrezept (von Tim Mälzer) beinhaltet zusätzlich noch 3 Tropfen Bittermandelaroma. Wer mag, kann dies also noch hinzufügen. Die Spekulatius schmecken allerdings auch ohne ;-)

* Falls Ihr kein Spekulatiusgewürz finden solltet, kann man sich das auch selbst zusammen mischen. Für das Gewürz braucht man Zimt, Anis, Kardamon, Nelken, Muskat und ein wenig Zitronenschale. Das genaue Mischungsverhältnis kenne ich allerdings nicht. Aber mit Gewürzen sollte man sowieso nach seinem eigenen Geschmack gehen ;-)

Ich wünsche Euch noch einen schönen 4. Advent : )
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Dienstag, 17. Dezember 2013

Double Chocolate Chip [Makronen] Cookies

Für alle Cookieholics und Makronen-Liebhaber: Zwei Klassiker vereint in einem Gebäck, ist das nicht herrlich?
Damit bin ich heute am Start bei Viera's Kitchen Adventskalender. Nichtsdestotrotz stelle ich Euch das Rezept natürlich auch auf meinem Blog vor.

Ich habe dieses Rezept schon im Sommer gefunden und sehnsüchtig darauf gewartet, es in der Herbst/Vorweihnachtszeit ausprobieren zu können. Zwischenzeitlich ist es mir dann abhanden gekommen, aber als ich neulich meine Zimtschnecken gebacken und zwei Eiweiße übrig behalten habe, ist mir dieses Rezept glücklicherweise wieder in die Hände gefallen :-)

Zutaten:

100g Zartbitterschokolade
50 g Butter
2 Eiweiß
50 g Zucker
50 g Rohrzucker*
200 g Kokos (oder 100g Kokosraspel + 100 g gemahlene Mandeln)**
30 g Kakaopulver
1/2 TL Vanilleextrakt (Pulver)
100 g Chocolate chips

Zubereitung:

Zuerst die Schokolade mit der Butter im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Währenddessen die Eiweiße steifschlagen. Sobald der Eischnee fest ist, den Zucker einrieseln lassen und kurz weiterschlagen.
Anschließend die geschmolzene Schokolade, die Kokosraspel (oder evt. auch die Mandeln), Kakaopulver und Vanilleextrakt vorsichtig unterrühren.
Zuletzt die Schokoladentröpfchen (chocolate chips) mit einem Teigschaber unterheben.

Den Teig mithilfe von zwei Teelöffeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Pro Makronen-Cookie reicht ein gehäufter TL Teig. Zwischen den einzelnen Teigportionen etwas Platz lassen.
Sobald das Blech voll ist, im Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 14 Minuten backen, bis sie sich problemlos vom Blech lösen.

Frisch aus dem Ofen schmecken sie meiner Meinung nach am Besten. Wenn man sie einige Tage in der Keksdose aufbewahrt wird die Konsistenz weicher.

* Wer keinen Rohrzucker im Hause hat, kann natürlich auch normalen Haushaltszucker verwenden.
**Wer mag, kann die Kokosraspel und/oder die Mandeln vorher in der Pfanne ohne Fett anrösten. Dadurch werden sie noch aromatischer.
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Freitag, 13. Dezember 2013

Quark-Stollenkonfekt [mit Pistazien, Cranberries und einem Hauch Orange]

Jeder kennt Stollen, aber kennt Ihr auch Stollenkonfekt? Nein? Na, dann nichts wie ran an den Ofen :-)

Das Praktische an diesen kleinen Sternchen ist, dass sie problemlos einige Tage vorher vorbereitet werden können, da sie nach einigen Tagen im Kühlschrank an Geschmack gewinnen. Damit entfällt das lästige Noch-einen-Tag-vor-dem-Adventskaffee-aufwendiges-Kleingebäck-herstellen-Prozedere.

Ein klein wenig erinnern mich diese Teile an meine Orangen-Cranberry-Schnecken aus dem Sommer, bloß das hier noch Pistazien und Gewürze drin sind ;-)


Zutaten (für ca. 40 Stück):

150 g getrocknete Cranberries
Saft einer Orange (ca. 100-150 ml)

150 g Quark
100 g Butter, weich
75 g Rohrzucker
1-2 TL Orangenabrieb
1/2 TL Vanilleextrakt
300 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Msp. Kardamon
1 Msp. gemahlenen Ingwer
1 Prise Zimt

75 g gehackte Pistazienkerne (oder gehobelte Mandeln)

Butter zum Bestreichen
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die getrockneten Cranberries in eine Schüssel geben und den (frisch) gespressten Orangensaft darübergießen. Mit einer Klarsichtfolie abdecken und mehrere Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen zum Durchziehen.

Am nächsten Tag den Quark mit der weichen Butter, dem Orangenabrieb, Zucker und Vanilleextrakt verrühren.
Anschließend das Mehl mit dem Backpulver, Kardamon, Zimt und Ingwer mischen und kurz unter die Quarkmasse verrühren.
Zuletzt die Pistazienkerne/Mandeln und die eingeweichten Cranberries hinzufügen (falls der Teig zu fest/trocken sein sollte, gebt noch etwas von dem Orangen-Cranberry-Saft hinzu).
Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwas mehr als 1 cm dick ausrollen und mit Ausstechern Figuren ausstechen (nehmt keine "komplizierten" Formen mit vielen Ecken und Kanten; hier eignen sich Kreise, Herzen oder Sterne besser).
Die ausgestochenen Figuren nun auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 15 Minuten backen.
Nach dem Backen sofort mit flüssiger Butter bestreichen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.

Das Stollenkonfekt schmeckt am Besten, wenn es mehrere Tage durchzieht. Ich weiß, man kann doch nicht tagelang auf Gebäck warten, aber in diesem Fall lohnt es sich ;-)
(Ich gebe allerdings zu, dass ich auch jeden Tag einen probiert habe um herauszufinden, wann das Konfekt am besten schmeckt :-)

Claudia von Kulinarikus hat das Stollenkonfekt auch ausprobiert und auf ihrem Blog vorgestellt :-)

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Dienstag, 10. Dezember 2013

Lebkuchen mit Schoki-Glasur und Mandeln [Weihnachten pur]

Was wäre ein Foodblog in der (Vor-)Weihnachtszeit ohne Lebkuchen? Richtig. Ein Foodblog ohne Lebkuchen.
Allerdings lieber ein Foodblog ohne Lebkuchen, als ein Foodblog mit einem nicht vollständig und mehrmals erprobten Lebkuchen-Rezept, welches alle Testesser nicht mindestens zu 101 % überzeugt hat.
Deshalb gibt es erst in diesem Jahr mein ultimatives Lebkuchenrezept für Euch. Ich habe schon einige Rezepte ausprobiert, aber dieses war das Erste, was mir wirklich gut gefallen hat.
Diese Sorte schmeckt auch wirklich lecker lebkuchenmäßig, die Konsistenz ist allerdings etwas härter als die ich sonst kenne (ich kenne sie nur ganz weich).
Deshalb ist dieses Lebkuchen perfekt für den (Lebkuchen-)Häuslebau geeignet.

Wer mag, kann in den Teig noch etwas Orangeat oder Citronat oder auch noch Mandelstifte zugeben.
Zutaten (für ca. 30 Stück):
150 g Honig
50 g brauner Zucker
50 g Butter
1 Eigelb
1 TL Kakaopulver
1 TL Zitronenabrieb
2 TL Lebkuchengewürz
230g Mehl
3 TL Backpulver
100 g gemahlene Haselnüsse

100 g Schokolade (Vollmilch oder Zartbitter)
30 ganze Mandeln

Zubereitung:
Zuerst den Honig mit dem Zucker und der Butter in einem Topf schmelzen, dabei gelegentlich umrühren. Diese Masse anschließend in eine Rührschüssel geben wieder herunterkühlen lassen.
Danach das Eigelb, Kakao, Zitronenabrieb und das Lebkuchengewürz unter die erkaltete Masse kneten.
Das Mehl mit dem Backpulver und den gemahlenen Haselnüssen mischen und unter die Ei-Honig-Masse kneten.
Falls der Teig zu bröselig sein sollte, ein paar EL Milch hinzufügen, sodass ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen (ca. 0,5 cm dick) und Kreise oder Herzen ausstechen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze die Lebkuchen ca. 12-15 Minuten backen.
Während sie auskühlen, die Schokolade schmelzen.
Die abgekühlten Lebkuchen nun mit der Oberseite in die Schokolade tunken und mit jeweils einer Mandel spicken.

Alternativ könnt Ihr statt der Schokoladen-Glasur auch eine Eiweiß-Glasur machen. Dafür nehmt Ihr das übriggeblieben Eiweiß und verquirlt es mit 200 g Puderzucker und einigen Tropen Rum. Dann entsteht eine dickflüssige Masse, mit der die Lebkuchen überzogen werden können.
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Freitag, 6. Dezember 2013

Schokoladen - Ganache - Trüffel [Die schnellsten und einfachsten Trüffel überhaupt]

Heute möchte ich Euch super schnelles und unkompliziertes Trüffel-Rezept vorstellen, was Ihr auch prima als kleines Geschenk für die kommenden Festtage vorbereiten könnt. Ist doch mal was anderes, als immer nur diese langweiligen 08/15 Pralinen, nicht wahr?


Es werden nur 2 (ja, nur Z-W-E-I) Zutaten benötigt und sie sind  genauso schnell fabriziert wie die Rumkugeln oder das Eiskonfekt.
Ein wirkliches Blitzrezept mit minimalen Aufwand, aber maximalem Genuss!
Vor allem deshalb, weil diese Trüffel auf der Zunge zergehen! ;-)
 Wem pure Schokolade zu langweilig sein sollte, kann sie mit anderen Geschmäckern, wie z.B. mit Zimt verfeinern.
Ich schwöre allerdings auf die Variante ohne alles. Nur mit Schokolade! :-)
Ach ja und nicht zu vergessen mit "locker-leichter" Crème double, hihi.


Zutaten (für 22 Stück):

100 g Zartbitterschokolade
100 g Crème double

Zubereitung:

Schokolade im Wasserbad schmelzen und aufpassen, dass sie nicht zu heiß wird. Die Crème double unterrühren und solange rühren, bis sie sich mit der Schokolade verbunden hat.
Alles in eine kleine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät ca. 5 -10 Minuten aufschlagen, bis sich die Masse hell und luftig ist.
Falls sie noch zu flüssig sein sollte, ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen, dann wird sie fest.
Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und Rosetten auf Papiermanschetten setzen. Zum Festwerden wieder in den Kühlschrank stellen.

Und wer jetzt Angst hat, dass diese Trüffel echte Kalorienbomben sind, kann ich beruhigen. Diese kleinen Dinger haben ca. 42 Kalorien pro Stück und das ist schon fast Diät-Niveau bei Pralinen und Trüffeln ;-)

Habt noch einen schönen Nikolaustag! : )
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Montag, 2. Dezember 2013

Beschwipste Schoko-Zimt-Törtchen [oder auch der schiefe Turm von Pisa in süß] zum 1. Bloggeburtstag : )

Ich hoffe, Ihr habt den 1. Advent gestern in vollen Zügen genossen und seid nun bereit. Wofür? Na,
für meinen 1. Bloggeburtstag! :-)
Passenderweise gibt's es deshalb was Besonders schönes für's Auge (und natürlich für den Gaumen), nämlich
Schoko-Zimt-Törtchen mit Kirschen!
Auf dem Bild sind frische Kirschen zu sehen, aber hierfür kann auch man prima Glaskirschen nehmen oder vielleicht habt Ihr ja beizeiten selbst geerntete Kirschen eingekocht, um sie auch im Herbst/Winter genießen zu können? Wenn ja, habt Ihr nun die ultimative Gelegenheit, ein Glas mit Euren Kirschen für diese Nascherei zu opfern. Glaubt mir, es lohnt sich! :-)

Die Kombi aus Schokolade, Zimt und Amarena-Kirschen ist einfach klasse! Ich habe Euch ja bereits hier ein Rezept für Amarena-Kirschen gezeigt (was auch sehr gut war), aber da ich gerne Neues ausprobiere, habe ich dieses Mal die Kirschen samt Flüssigkeit einfach aufgekocht und etwas Amaretto hinzugefügt. Ich persönlich mag nur eine leichte Amaretto-Note, daher sollten alle die gerne etwas mehr Alkohol schmecken, mehr nehmen. 

Und vielleicht (ach was, bestimmt!) bekommt Ihr die Törtchen noch besser hin als ich. Meine sind nämlich ein bisschen schief geworden. Meine süße Interpretation des schiefen Turms von Pisa, sozusagen ;-)
Ich habe den Schokoladenteig übrigens in meine neuen Dessertring-Förmchen gebacken (der Teig ist nämlich eher zähflüssig, sodass nichts ausgelaufen ist. Falls Ihr keine solchen Formen habt, könnt Ihr auch einfach ein Muffinblech nehmen oder Ihr backt eine große Torte. Diese Torte könnt ihr dann zwei oder dreimal aufschneiden und füllen. Wenn Ihr aber partout diese kleinen Törtchen haben wollt, stecht einfach aus der "großen" Springform mehrere kleine Kreise aus und schneidet diese anschließend waagerecht durch.
Zutaten (für 5-6 Törtchen oder eine Torte à 18cm):

Schokoladenteig:
90 g Mehl
50 g Kakaopulver
1 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
75 g Butter
150 g Zucker
1/2 TL Vanilleextrakt (Pulver)
2 Eier
100 g Sauerrahm (Schmand)

Amarena-Kirschen:
1 Glas Kirschen
50 ml Amaretto

Füllung:
175 g Puderzucker
225 g Sauerrahm (Schmand)
2 Pck. Sahnesteif
200 g Sahne
1 Prise Zimt

Deko:
6 Kirschen mit Sti(e)l
Schokolade, gehackt (oder Schokoladenstreusel)



Zubereitung:

Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Zimt  und Salz miteinander vermischen.
In einer separaten Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt cremig aufschlagen. Anschließend die Eier unterrühren.
Danach die Mehlmischung und den Sauerrahm hinzufügen und alles kurz miteinander verquirlen.
Den Teig in sechs gefettete und mehlierte Dessertringe füllen und im Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze ca. 25-30 Minuten backen.
Nach dem Backen die Böden erstmal einige Zeit auskühlen lassen, erst dann aus den Ringen lösen.

Für die Amarenakirschen die Kirschen mit der Flüssigkeit und dem Amaretto in einem Topf etwas einkochen lassen. Abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Am nächsten Tag die Schokoböden in jeweils 3-4 Schichten schneiden (je nachdem, wie dick Ihr die Schichten haben möchtet).
Für die Füllung nun den Schmand mit dem Zucker und Zimt verrühren und das Sahnesteif einrieseln lassen. Anschließend die Sahne steifschlagen und unter den Schmand heben. Zum Einfärben der Creme noch etwas (nicht zu viel, sonst wird's zu flüssig!)  Kirsch-Amaretto-Flüssigkeit vorsichtig unterrühren. Alles in eine Spritztülle mit großen, runden Aufsatz füllen.
(Zuerst ist die Schmand-Puderzucker-Masse sehr flüssig, aber nach 5 Minuten im Kühlschrank ist sie wieder cremig!).

Als Nächstes auf die Schokoböden etwas von der Kirsch-Amaretto-Flüssigkeit träufeln, dann einige Kirschen mittig darauf platzieren (am Besten einen kleinen Rand lassen, damit die Kirschen beim nicht ausquillen)
Mit der Spritztülle die Schmandcreme kreisförmig auf die Kirschen spritzen (oder mit einem Löffel daraufstreichen).
Als Nächstes wieder einen Schokoboden draufsetzen, mit Kirschsaft tränken und mit Kirschen belegen, dann wieder mit der Creme abdecken. Den Abschluss bildet die Creme, auf der Ihr nun noch die gehackte Schokolade und eine Kirsche draufsetzen könnt.

Und nun nochmal ein großes Dankeschön für all die lieben Kommentare und das Feedback, welches ich für diesen Blog und den daraus resultierenden Rezepten im vergangenen Jahr von Euch erhalten habe! :-)
Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass es Menschen gibt, die meinen Blog und meine Rezepte toll finden (ich meine: Das Internet ist soooooo riesig und voll mit qualitativ hochwertigen und profesionellen Foodblogs. Und das man auf meinen Foodblog aufmerksam wird (und sogar hängenbleibt) ist ein riesiges Kompliment!)

Schon bevor ich mit diesem Blog angefangen habe, habe ich gerne gebacken und fotografiert. Aber durch diesen Blog habe ich  noch mehr Interesse an diesen beiden Dingen entwickelt und mittlerweile juckt es mich schon in den Fingern, wenn ich mal ein, zwei Wochen nichts gebacken habe :-D

Ich hoffe Ihr bleibt mir weiterhin treu und im Gegenzug verspreche ich Euch natürlich viele weitere tolle Rezepte! :-)
(Und wer weiß, vielleicht verirren sich ja noch ein paar weitere Menschen auf diesen Blog und lernen ihn kennen und lieben ; )

Let's celebrate the day!
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