Freitag, 27. Juni 2014

Butterkuchen mit Mandel-Haferflocken-Streuseln [eine prima Alternative zum Hefekuchen]

Heute auf der Speisekarte: Super flauschiger Butterkuchen mit Mandel-Haferflocken-Streuseln!
Wenn ich das Wort flauschig-weich höre denke ich sofort an Weichspülerwerbung. Und nichts liegt mir eigentlich ferner als euch, meine lieben Blogleser, mit meinen Rezepten an Weichspüler-Werbung zu erinnern. Dabei hat Weichspüler durchaus positive Eigenschaften: Es gibt in tausend wunderbaren Duftnoten von Cherry Blossoms über Summer Breeze bishin zu Zimtzauber.
(Okay, diese Namen haben ich mir gerade ausgedacht, aber ich wette es gibt den einen oder anderen davon ; )
 Und er macht unsere Kleidung so schön weich...*seufz*
Nun ja. In meinem Mandel-Butterkuchen ist kein Weichspüler drin, sondern Speisestärke. Okay, Speisestärke ist nichts neues. Ist es auch nicht, aber ich habe hierbei einen Teil des Mehls durch Speisestärke ersetzt und herausgekommen ist dieser superduper flauschige und streuselige Butterkuchen.
So lecker, sag ich Euch! : )
 Und bevor ich es vergesse zu erwähnen: Die Streusel sind mit Haferflocken gemacht und soooo lecker crispy geworden, dass ich ab dem heutigen Tage wohl öfters Streusel mit Haferflocken machen werde, sprich: Von nun an bis in alle Ewigkeit! :D
Zutaten (für einen 30x30 cm Backblech)
Für den Rührteig: 
200  g Butter (Margarine wäre auch okay. Aber dann den Kuchen bitte als Streuselkuchen und nicht als Butterkuchen anpreisen ; )
120 g Zucker
1 Prise Salz
Abrieb einer Zitrone
4 Eier
100 g gemahlene Mandeln
170 g Mehl
100 g Speisestärke
1 Pck. Backpulver
125 g Sahne
Streusel:
100 Mehl
150 g Haferflocken
100 g fein gehackte Mandeln
100 g Mandelblättchen
180 g Butter
90 g Zucker

ggf. etwas Sahne zum Beträufeln

Nachtrag: Der Kuchen schmeckt auch super, wenn man statt der Sahne 150 g Vanillejoghurt nimmt und auf den Teig noch 2 klein gewürfelte Äpfel gibt und dann erst mit Streuseln abdeckt. Die Äpfel habe ich in etwas Apfelsaft eingelegt (damit sie nicht braun werden). Beträufelt habe ich den Kuchen nach dem Backen mit etwas Milch.
Der Kuchen wird durch die Äpfel und die Milch schön saftig! 

Wer eine Mandelallergie hat, kann die Mandeln im Rührteig einfach weglassen (ich habe einfach nur 40 g mehr Mehl verwendet). Die Streusel kann man wie o.g. zubereiten und die Mandeln auch dort einfach weglassen :)
Zubereitung:
Zuerst die Butter, mit dem Zucker, Salz und dem Zitronenabrieb schaumig rühren.
Die Eier nach und nach unterschlagen.
Mandeln, Mehl, Speisestärke, Backpulver mischen und im Wechsel mit der Sahne unterrühren. Den Rührteig in den gefetteten Backrahmen geben und glattstreichen.

Für die Streusel Mehl, Haferflocken, Zucker und die fein gehackten Mandeln mischen. Die Butter in Flöckchen obendrauf setzen und miteinander zu Bröseln verarbeiten. Zuletzt die gehobelten Mandeln kurz untermengen.

Die Streusel auf den Teig verteilen und alles bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen.
Sobald er aus dem Ofen kommt mit etwas Sahne begießen/beträufeln (die Sahne zieht dann nämlich in den Teig ein und macht ihn noch einen Ticken saftiger. Er ist aber auch so saftig genug, keine Sorge. Falls ihr Bedenken haben solltet, kann die Sahne auch schon vor dem Backen über den Kuchen gegossen werden. Jeder handhabt das ja anders).
Schmeckt frisch aus dem Ofen natürlich sehr sehr gut, aber er hält sich auch bedenkenlos mehrere Tage im Kühlschrank.


Happy Weekend to all of you!

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Samstag, 21. Juni 2014

Cherry Choco Cheesecake Bites [Käsekuchen meets Nuss-Nougat-Creme]

Gibt es eigentlich etwas Besseres als im Sommer ein schönes Stück gutgekühlten Käsekuchen zu genießen?*
Na?
Wenn die Antwort nein lautet, empfehle ich Euch wärmstens (hihi) diesen köstlichen Kirsch-Käsekuchen nachzubacken. Dieses Rezept ist schon sowas wie ein "Familienrezept". Bevor ich mit anderen Rezepten herumexperimentiert habe (z.B. den Brownie Cheesecake,  den Fruity Cheesecake mit Blaubeeren und Nektarinen und den Schokoladen Käsekuchen mit Streuseln) haben wir immer dieses Rezept gemacht, wenn uns der Sinn nach Käsekuchen stand.
Neulich hatte ich dann im worldwideweb einen Käsekuchen mit Nutella gesehen und das musste ich dann unbedingt mal ausprobieren!
Und es lohnt sich : )

Zutaten (für 1 großes Blech. Für ein kleines oder eine Springform á 28 cm die Mengenangaben halbieren)

Für den Mürbeteig:
200 g Weizenmehl
100 g Speisestärke
2 Eier
150 g Margarine
80 g Zucker

Für den Belag:
4 Eier
1 kg Magerquark
120 g Zucker
60 g Speisestärke
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker o. Vanilleextrakt
150 g Margarine
1 Prise Salz

Außerdem:
350 g Kirschen
ca. 100 g Nuss-Nougat-Creme
Zubereitung:

Mehl und Speisestärke mischen, anschließend den Zucker und die beiden Eier hinzufügen. Die Margarine in kleinen Stückchen hinzugeben und alles gut miteinander verkneten. Den Teig anschließend auf ein gefettetes Backblech geben und so ausrollen, dass der Boden komplett abgedeckt ist.

Für den Belag nun die Eier trennen. Das Eiweiß mit dem Salz zu Eischnee schlagen und beiseite stellen. In einer weiteren Schüssel die Eigelbe mit den übrigen Zutaten verrühren. Zuletzt den Eischnee und die Kirschen unterheben.
Die Creme nun auf den Mürbeteig verteilen und glattstreichen.
Die Nuss-Nougat-Creme für ca. 15 - 20 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen und über die Käsekuchen-Masse sprenkeln. Ungefähr so:
Den Kuchen bei 190°C Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten backen.
(In diesem Fall möglichst keine Alufolie zum Abdecken benutzen, weil diese am Nutella festklebt!)
 
*Wir müssen uns an dieser Stelle einfach mal den Sommer denken. Das Thermometer zeigt lausige 15°C an und der nächste Regenschauer kündigt sich auch schon an. Eigentlich hätte an dieser Stelle meine neueste Entdeckung (ein suuuuuuuuuuuuper "flauschiger", streuseliger Butter-Mandelkuchen besser gepasst. Aber im letzten Post hatte ich Euch ja einen Kirschkuchen versprochen. Und versprochen ist versprochen! ; )

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Samstag, 14. Juni 2014

Erdbeer-Joghurt-Torte mit SCHOKO-Erdbeeren [Strawberry Tarts Forever]

Okay. Ich hätte die Torte auch "Erdbeer-Joghurt-Quark-Torte" nennen können. Oder nur "Erdbeer-Quark-Torte" oder aber auch "Erdbeer-Joghurt-Quark-Torte mit Schokobiskuit und schokolierten Erdbeeren, die noch mit Streuseln getoppt werden". 
Aber na ja. Ich habe mich einfach mal für diese Variane entschieden ; )
Und wenn die liebe Erdbeerzeit vorbei ist,könnt Ihr ganz einfach auch schokolierte Bananen, Kirschen oder Himbeeren als  Schokofrüchte nutzen.
Dann ist es eine Joghurt-Torte mit Schokofrüchten : )
Zutaten (für eine 26cm Springform)

Kakaobiskuit:
3 Eier
70 g Zucker
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
40 g Mehl
30 g Speisestärke
2 EL Kakao
 
Creme:
5 Blatt Gelatine
250 g Magerquark
150 g Naturjoghurt
200 g Sahne
Saft von einer Zitrone
Mark einer Vanilleschote
Erdbeersirup nach Geschmack
 
Außerdem:
ca. 400 g Erdbeeren
50 g Zartbitterschokolade
Schokostreusel
Zubereitung:
Für den Biskuit die Eier mit dem Zucker, Salz und Vanillezucker schaumig schlagen. Anschließend das Mehl mit der Speisestärke und dem Kakao mischen und unterheben.
Den Teig in eine Springform geben, glattstreichen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen. Auskühlen lassen (gerne auch über Nacht).
 
Als Nächstes die Creme vorbereiten: Dafür die Sahne steifschlagen. In einer weiteren Schüssel Joghurt, Magerquark, Zitronensaft und das Mark einer Vanilleschote verrühren.
Die Gelatine 5 Minuten im Wasser einweichen, ausdrücken und im Wasserbad erwärmen. Wenn sie flüssig ist (sie darf nicht zu heiß sein!) 1 - 2 EL von der Quarkmasse zur Gelatine geben und zügig glattrühren. Anschließend zur restlichen Quarkcreme geben und schnell unterrühren. Die Creme nun für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank stellen (zwischendurch immer mal wieder schauen, ob sie nicht schon fester geworden ist). Sobald sie fester wird, die Sahne unterheben.
 
Den Tortenboden mit einem Tortenring umschließen und die Joghurt-Quark-Creme gleichmäßig verteilen. Die Torte für 3-4 Stunden kaltstellen.
 
In der Zwischenzeit können die schokolierten Erdbeeren vorbereitet werden. Dafür die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Die Erdbeeren vom Grün befreien, waschen und trockentupfen. Anschließend mit der Spitze in die Schokolade tunken und mit der glatten Oberfläche auf einen Teller stellen. Dann mit den Schokostreuseln bestreuen und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.
Wenn die Tortencreme fest geworden ist, den Tortenring abnehmen, ggf. die Ränder oder die Oberfläche glattstreichen. Die schokolierten Erdbeeren kreisförmig auf der Torte verteilen. Wer mag, kann die Torte noch mit (Erdbeer-)Minze dekorieren.

 
Ach ja: Und weil Ihr bei Instagram so fleißig Fotos von Kirschen postet, gibt es nächste Woche ein leckeres Kirschkuchen-Rezept hier in meiner kleinen Patisserie : )
Freut Ihr Euch schon darauf? : )
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Sonntag, 8. Juni 2014

Pretty in Pink: Pink Velvet Cakepops [THINK PINK♥]

Achtung, Achtung!
Hier kommt ein pink-rosafarbender prinzessinenhafter Mädchentraum!
Schneeweiße oder rosafarbende Cakepops, die innen drin PINK sind!
Das Rezept für den Kuchenteig ist dasselbe, welches ich bereits für die Eiswaffel-Cakepops genutzt habe. Diesmal habe ich aber statt Orangensaft Granatapfelsirup genommen, damit es Pink Velvet Pops werden. Den Zucker habe ich aber weggelassen (wer keinen Zuckerschock erleiden möchte, sollte das genauso machen).
 Ich wollte ja unbedingt, auf "natürliche" Art, den Teig einfärben und habe deshalb bewusst nach einer Alternative zu Lebensmittelfarbe gesucht. Leider ist mir aufgefallen, dass auch Granatapfelsirup teilweise mit Farbstoffen nachgefärbt wird (hier müsste man vielleicht mal im Reformhaus/ Bio-Laden schauen, ob die vielleicht einen Sirup haben ohne Farbstoffe). Eine weitere Alternative wäre Rote Bete-Saft gewesen, den konnte ich nur leider nicht auftreiben.
Außerdem habe ich den Puderzucker der zu dem Frischkäse soll, ebenfalls weggelassen und weniger Butter verwendet, weil die Masse schon feucht genug war.
Am Besten gebt Ihr erst den Ricotta zu den Bröseln und tut nur bei Bedarf geschmolzene Butter hinein.

Ach ja und ich habe keinen langweiligen 08/15 - Frischkäse verwendet, sondern Ricotta. Das ist ein italienischer Frischkäse und schmeckt einfach super! (u.a. weil er nur halb so viel Kalorien hat wie unser deutscher Frischkäse ; ) Ich finde außerdem, dass er in diesen Cakepops die Süße ein wenig "neutralisiert" : )

Und hier ist ein Bild vom Anschnitt. Ich weiß, es gibt appetlichere Sachen, aber ich möchte nur das Ihr wisst, dass diese Cakepops auch wirklich innendrin pink/rosa sind ; )
Zutaten (für ca. 16-18 Stück):

Für den All-in-Teig (aka "Kipp-alles-rein-Teig")
80 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Ei
80 Butter
50 ml Granatapfelsirup (also known as Grenadine)
1 EL Speisestärke
1 TL Vanilleextrakt

Außerdem:

ca.150 g Ricotta (ital. Frischkäse. Kaloriengehalt tendiert gegen Null, ungelogen. Na ja, fast jedenfalls ;)
(evt. 30 g geschmolzene Butter. Falls nötig)
200 g weiße Kuvertüre
ca. 25 g Kokosfett
ein paar Tropfen Granatapfelsirup (je nach gewünschtem Farbton)
bunte Perlen, Smarties, Schoko-Knusperkugeln oder oder oder...
zu Dekorationszwecken
Zubereitung:

Für den All-in-Teig alle Zutaten ein eine Schüssel geben und kurz miteinander verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist.
In eine kleine Springform (18cm Durchmesser) geben und für 20 Minuten bei 175°C backen. Wenn ihr daraus gleich die Cakepops machen wollt, trotzdem erst 30 Minuten auskühlen lassen vor der Weiterverarbeitung. Ansonsten könnt Ihr ihn über Nacht auskühlen lassen.

Anschließend den Kuchen zerbröseln, Ricotta (und evt. die geschmolzene Butter) dazugeben und gut miteinander verkneten. 16 - 18 kleine Bällchen formen, diese für 1 Stunde kaltstellen.

Wenn die Cakepops so weit festgeworden sind, die weiße Schokolade mit Kokosfett schmelzen und die Stäbchen mit dem unteren Teil eintunken und in die Pops stecken. Weitere 5 Minuten antrocknen lassen und anschließend die Kugeln in die Kuvertüre tunken (wenn Ihr eine rosafarbende Schokoschicht haben wollt, könnt Ihr noch ein paar Tropfen Sirup in die Schokolade geben) überflüssige Schokolade abstreichen, dekorieren und trocknen lassen.
 
Viel Spaß beim Nachbacken und denkt immer daran: Think Pink!
: )
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Dienstag, 3. Juni 2014

Prasselkuchen [Hätt' ich Dich heute erwartet...]

hätt' ich genau diesen Kuchen gemacht! : )

Heute zeige ich Euch mal wieder ein Ruck-Zuck-Rezept, falls sich unangemeldet Besuch ankündigt (oder der kleine Heißhunger auf was Süßes).
Prasselkuchen. Ich liebe ihn! Früher gab es bei uns öfters Prasselkuchen, ist dann aber durch meine Muffin-Ära in den Hintergrund gerückt. Wie konnte ich diese Köstlichkeit nur vergessen?! Unglaublich...tztz.
Als ich vor einiger Zeit dann beim Bäcker ein Stück Prasselkuchen ergattert hatte (sogar zum Teil in Schoki eingetunkt!), habe ich mir vorgenommen, Prasselkuchen mal wieder selbstzubacken.
Und schon stand ich einige Tage später in der Küche und habe selbst Prasselkuchen gemacht. Das Tolle ist ja, dass die Teilchen wirklich blitzschnell gemacht sind und das Schwierigste an diesen Gebäck ist, die Streusel nicht alle schon im ungebackenen Zustand wegzunaschen, sondern noch rechtzeitig auf den Blätterteig zu verteilen.
Zutaten (für 6 Quadrate oder 12 Dreiecke):

1 Rolle Blätterteig (aus dem Kühlregal)
deine Lieblingskonfitüre oder Nutella
dein Lieblingsstreuselrezept (wenn Du keinst hast, hier habe ich eins für dich: 120g Mehl, 100 g weiche Butter und 100 g Zucker miteinander verkneten. Du kannst die Streusel auch noch mit Vanillezucker, Zimt oder gehackten Mandeln verfeinern)

Zubereitung:
Den Blätterteig ausrollen und das Rechteck in 6 gleichgroße Quadrate schneiden. Alternativ können diese Quadrate noch mal diagonal durchgeteilt werden, dann bekommt man Dreiecke. Mit einem Messer einen ca. 1 cm breiten Rand einritzen.

Die Blätterteig-Platten nun mit Konfitüre oder Nutella bestreichen, den Rand dabei aussparen.
 
Danach die Streusel großzügig über den Belag drüberstreuseln.
Und dann ab in den Backofen. Bei 180°C Ober-/Unterhitze für 15 - 20 Minuten. 

Ein wenig auskühlen lassen und genießen.

Hierbei kann ich Euch nicht sagen, ob der Kuchen auch am nächsten Tag noch super schmeckt, weil Prasselkuchen bei uns binnen weniger Minuten wegschnabuliert wird, also noch nie älter als 1/2 Stunde geworden ist, hihi.
 
P.S. Ich schwöre übrigens auf die Variante mit Kirschkonfitüren-Füllung ; )
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