Freitag, 27. Februar 2015

Blueberry Buttermilk Pie [Bye Bye Miss American Blueberry Pie ♪♫ ]

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Ich bin ja schon voll im Frühlingsmodus. Schließlich ist Sonntag ist der 1. März, also der meterologische Frühlingsanfang! Zudem habe ich schon die ein oder andere Osterleckerei für Euch gebacken & geshootet, sodass es bald auch damit losgehen kann! : )
Und während der Zubereitung, Fotografierens und das Schreiben dieses Textes war die Sonne mir auch stets ein fröhlicher Begleiter!
Deshalb hoffe ich inständig, dass uns das sonnige Wetter nun auch erhalten bleibt und der Winter für die nächsten 10 Monate wegbleibt ; )
Aber eins kann ich Euch sagen: Sobald Ihr den ersten Bissen dieses köstlich-fluffigen zitronigen Pies (mit Haferflocken on top) vertilgt, scheint die Sonne in Eurem Herzen! (Oh mein Gott, wie valentinstagmäßig-über-kitschig klang das denn gerade? :D)
Ach ja. Und eigentlich wollte ich Euch diese Kuchenhoheit erst im Sommer präsentieren, wenn auch wieder die Blueberry picking season (ich freu mich schon sooo darauf! Ihr auch?) beginnt und wir uns wieder mit frischen und heimischen Blaubeeren die Bäuche vollschlagen dürfen.
Aber vielleicht habt Ihr noch - so wie ich - ein paar eiserne Reserven eingefroren vom letzten Sommer? Dann ist dies der freundliche Wink mit dem Zaunpfahl, diese nun für diesen Kuchen verwenden zu dürfen.
Außerdem wäre es eine Schande, diesen Kuchen in der Warteschleife einfach hängen zu lassen, nicht wahr? ;-)
Also: Falls Ihr Lust auf Frühling oder sogar schon Sommer habt - backt diesen Pie! : )
Zutaten (Pie-Form à 20 cm):
Für den Rührteig:
115 g Butter
75 g Zucker
2 Eier
2 EL Zitronensaft
1EL Zitronenabrieb
160 g Mehl
1 ½  TL Backpulver
125 ml Buttermilch
1 Prise Salz
2 Hände voll Heidelbeeren (frisch oder TK)
Für das Topping:
1-2 EL zarte Haferflocken
1-2 EL Leinsamen
Zubereitung:
Butter und Zucker aufschlagen, Zitronensaft und deren Abrieb hinzugeben.
Nach und nach die Eier unterschlagen und die Buttermilch.
Die trockenen Zutaten unter Rühren hinzufügen. Den Teig nun in eine gefettete Form gießen und die Blaubeeren obendrauf verteilen. Zuletzt die Haferflocken und die Leinsamen darüberstreuen.
Im Ofen bei  175°C Ober-/Unterhitze ca. 25-30 Minuten.
Dank der Buttermilch bleibt der Kuchen sehr lange frisch, ja ich würde sogar sagen,  er wird mit jedem Tag besser!
Blueberry Buttermilk Pie
Ingredients:
115g butter
75 g sugar
2 eggs
2 tbsp fresh lemon juice
1 tbsp lemon zests
160 g flour
1 ½  tsp baking powder
125 ml buttermilk
pinch of salt
2 handfuls of blueberries
For the Topping:
1-2 tbsp oatmeal
1-2 tbsp line seeds
 
If you would like the complete recipe and direction in english please write a comment under this blogpost.
 
In der Pie-Form habe ich übrigens auch schon mal diesen schmackofatzen Kirsch-Vanille-Semolina-Pie gebacken und den Cranberry Crumble Pear Pie. Wäre das nicht auch was Feines?

...und passend zur aktuellen Ich backs mir - Runde!

 


Montag, 23. Februar 2015

Frischkäsebrot mit Kräutern

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Weiter geht's mit einem neuen Brotrezept! Ich hoffe, Ihr seid noch auch neue Brotideen erpicht? Wie steht Ihr zu selbst gebackenem Brot? Dass noch warmes Brot aus dem eigenen Ofen um einiges besser schmeckt, als das 08/15-Brot vom Brotbackshop, welches nur aus Fertigmischungen besteht, ist ja bekannt. Aber nehmt Ihr Euch häufig die Zeit, Brot selbst zu backen? Oder geschieht das nur alle hundert Jubeljahre mal?

Es heißt ja, Brot backen wäre so schwierig und zeitintensiv, aber - Pustebrot Pustekuchen!
Teig kneten geht schnell, dem Brot beim Gehen zu sehen ist auch nicht nötig und: Die Zutaten für ein einfaches Brot hat man immer im Haus: Mehl, Hefe, Salz und Wasser.

Aber da man bekanntlich eine abwechslungsreiche (Brot-)Ernährung favorisiert, stelle ich Euch ja schon seit einiger Zeit immer mal wieder ein paar Brote vor, die man vielleicht noch nicht so kennt, aber unbedingt kennen sollte!
Dieses Brot enthält zum Beispiel Frischkäse und sorgt dafür, dass das Brot super-soft ist! Vielleicht ein bisschen so wie Toastbrot, aber dass gute Stück hier punktet mit einem Anteil an Roggenmehl und hochwertigem Weizenmehl (noch kein Vollkornmehl, aber es enthält trotzdem einen Großteil der wertvollen Randschichten, die Type 405 oder 550 nicht erhält).
Ob Ihr Kräuterfrischkäse verwendet oder natur, bleibt ganz Euch überlassen.
(Ich frage mich allerdings gerade, ob ich die Kräuter vergessen habe, weil ich gar keine sehe ;D)
 
Zutaten:
100 g Roggenmehl Type 1150
375 g Weizenmehl Type 1050
75 g Sauerteig
1 TL Salz
1 Pck. Trockenhefe
50 g Frischkäse, natur (oder Kräuterfrischkäse)
1 EL Kräuter (frisch oder TK)
ca. 250 ml Wasser
1 TL Brotgewürz, optional (besteht aus Anis, Fenchel und Kümmel)
 
Zubereitung:
Beide Mehltypen mit der Hefe vermischen. Salz hinzufügen sowie den Sauerteig. Anschließend den Frischkäse, die Kräuter, Wasser und das Brotgewürz hinzugeben und alles gut miteinander verkneten.
An einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
Erneut durchkneten auf einer bemehlten Arbeitsfläche und zu einem länglichen Laib formen. In eine geölte Kastenform setzen und nochmal gehen lassen während man den Backofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizt. Das Brot 10 Minuten bei dieser Temperatur backen, danach weitere 35 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze fertigbacken.
Herb Bread with Cream Cheese
Ingredients (serves: 1 loaf)
100 g rye flour 
375 g whole wheat flour
75 g leaven
1 tsp salt
1 package dry yeast
50 g cream cheese
1 tbsp herbs (fresh or frozen)
ca. 250 ml water
1 TL bread spice, if desired (aniseed, fennel and caraway)

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Donnerstag, 19. Februar 2015

Vegane Schoko-Muffins [mit nur wenigen & einfachen Zutaten, die man immer im Haus hat]

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Eins vorab:
Dieser Blog wird in der nächsten Zeit nicht zum Blog mit veganen Kuchenglück mutieren, hierbei handelt es sich einfach nur um ein geglücktes Küchenexperiement, was ich hier mit Euch teilen möchte : )
Mir war nämlich wieder nach etwas Neuem zumute.
 Etwas gänzlich neues in diesem Fall: Veganes Backen für Anfänger!
(Obwohl ich in erster Linie mal wieder eine Rutsche Rumkugeln fabrizieren wollte (und man dafür ja Schokokuchen benötigt) und es sich da ja geradezu anbietet, mal ein neues Schokokuchenrezept auszuprobieren. Falls es nicht geklappt hätte, hätte man es so optimal verwerten können ; )
 Ich habe mir in letzter Zeit einige vegane Rezepte angeschaut und mich immer ein wenig geärgert, dass Sojaprodukte enthalten sind. Erstens vertrage ich kein Soja zweitens mag ich diese Hülsenfrucht auch nicht (Gentechnik, you know?).
Auch bei Mandelmilch, Erdnüssen & Co. muss ich passen. Vertrage ich auch nicht.
Dann bin ich auf ein Rezepte gestoßen, was frei von diesen ganzen Lebensmitteln ist, die man sich erstmal umständlich übers Internet oder im Bioladen/Reformhaus besorgen muss. Ich mag ja Rezepte, wo man die Zutaten immer zu Hause parat hat. Und das Rezept hier ist eins davon! : )
Statt Butter kommt Öl rein, statt Milch Wasser und statt Eier einfach etwas mehr Backpulver. Das Ergebnis: Extra schokoladige Muffins (ein bisschen wie Brownies) und sehr fluffig!
Sogar meiner Familie hat es geschmeckt und die sind da sonst gerne mal etwas kritisch ; )
 Ich habe es allerdings auch erst nach dem Verzehr gesagt, sicher ist sicher ;D 
Zutaten (für 12 Muffins)
275 g Dinkelmehl Type 630 (normales Weizenmehl würde aber auch gehen)
175 g Rohrohrzucker
1 Pck. Backpulver
50 g Kakao
350 ml Wasser
7 EL neutrals Öl (ich habe Rapsöl verwendet, Sonnenblumenöl wäre auch eine Option)
1 Prise Salz
1 Prise Zimt (optional)
1 Prise Vanille (optional)
 
Zubereitung:
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Wasser und Öl hinzufügen und kurz (!) auf höchster Stufe unterrühren. Den Teig in Muffinförmchen füllen und bei 170°C Ober-/Unterhitze 25 Minuten backen.
Kleiner Tipp:
Wer gerne vegane Cupcakes daraus zaubern möchte, empfehle ich diese nussige Schoko-Creme von Kulinarikus. Sie besteht aus  Avocado, Banane, Haselnüssen und Kakao.Und damit bist du ganz fix im 7ten veganem Schoko-Cupcake-Himmel! : )

Vegan Chocolate Muffins
Ingredients:
275 g light spelt flour
175 g raw cane sugar
1 package baking powder
50 g cocoa
350 ml water
7 EL vegetable oil
pinch of salt
pinch of cinnamon
pinch of vanilla

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Und jetzt noch ein Tipp bzw. eine Empfehlung:
Wer Lust auf weitere vegane Rezepte hat, der kann sich das Kochbuch Einfach mal vegan kochen von den Jungs von wir essen gesund anschauen.
Das Buch ist in mehrere Kategorien unterteilt und zwar Suppen, mediterane, deutsche und asiatische Küche sowie Snacks, Salate & Co.
Neben Rezepten sind auch interessante Informationen zu Gemüsesorten & Co. vertreten und Tipps.
Der Schwerpunkt liegt hier auf Kochrezepte, dennoch ist in dem Buch auch ein tolles Rezept für veganen Apfelstrudel, der sich genauso einfach herstellen lässt wie diese Schoko-Muffins. Also keine schwer aufzutreibenden Zutaten enthält und auch Soja spielt da keine große Rolle ; )

Sonntag, 15. Februar 2015

Ricciarelli alla mandorla - Einfach zum Anbeißen diese kleinen Italiener!

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...und genau mein Ding trotz Eiweißgebäck-Phobie ;-)



Neulich hatte ich mal wieder das dringende Bedürfnis Kekse zu backen. Na ja, eigentlich hatte ich zwei Eiweiße übrig und war  auf der Suche nach Eiweißverwertungsrezepten.
Das war schon ein bisschen schwierig, da ich kein großer Freund von Eiweißgebäcken wie Makronen, Macarons etc. bin, aber die Eiweiße gerne verwerten möchte.
Irgendwann bin ich aber auch ein Rezept für Ricciarelli gestoßen und war sehr gespannt auf dieses Gebäck.
Liegt vielleicht daran, dass italienische Backwaren irgendwie einen besonderen Reiz auf mich ausüben. Ich sage da nur: Cantuccini, fruchtige Ricotta Crostata, Fiorella, Pardulas und und und...
Das Originalrezept (von der Glücksbäckerei) habe ich übrigens mal wieder dezent abgewandelt. Ich habe den Grundteig nämlich mit Mandellikör statt Bittermandelaroma verfeinert und diesen dann geteilt. Die eine Hälfte habe ich so gelassen und die andere Hälfte mit Orangenabrieb statt Zitrone gepimpt und mit Kakao.
Und als diese köstlich-mürben Kekschen aus dem Ofen (und auf direktem Wege in meinem Mund) spazierten, habe ich sie zu meinen neuen Lieblingskeksen auserkoren. Außen ganz leicht knusprig und innen ein weicher, samtiger Kern. Und ein wahnsinnig tolles Aroma!
Bitte unbedingt ausprobieren, falls Ihr das nächste Mal 2 Eiweiße übrig habt. Und wenn Ihr nur eins übrig habt, das Rezept einfach halbieren. Aber ausprobieren ist schon Pflicht! ;-)
 Zutaten (für ca. 40 Stück):
300 g gemahlene und geschälte Mandeln
1 EL Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Mandellikör
2 Eiweiß
1 Prise Salz
200 g Puderzucker
1 EL Kakao
1 EL Orangenabrieb
Zubereitung:
Zuerst das Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen. Die Hälfte des Puderzuckers (100g) einrieseln lassen.
In einer separaten Schüssel Mandeln, Mehl, Backpulver und Mandellikör vermengen und unter den Eischnee kneten.
Die Masse in zwei Teile aufteilen und unter einem Teil den Kakao und den Orangenabrieb unterkneten. Beide Teile jeweils in Frischhaltefolie einwickeln und 15 Minuten kaltstellen.
Anschließend den Ofen auf 120°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Von den Massen jeweils jeweils kleine Portionen abstechen (sodass am Ende 20 helle und 20 dunkle Kekse herauskommen) und zu Kugeln formen. Auf ein Backblech setzen und 20 Minuten backen.
Sie sind fertig, wenn sie außen leicht knusprig sind und innen noch einen weichen Kern besitzen. Zuletzt mit Puderzucker bestäuben und unbedingt warm probieren. Sie halten sich aber problemlos mehrere Tage in einer Blechdose, bei guter Selbstdisziplin.
Ricciarelli alla mandorla
(Almond Meringue Biscuits)
Ingredients (for about 40 biscuits):
 300 g ground and peeled almonds
1 tbsp flour
1 tsp baking powder
1 tbsp almond liquer
2 egg white
pinch of salt
200 g icing sugar
1 tbsp cocoa
1 tbsp orange zests

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Dienstag, 10. Februar 2015

Brotblume mit Nutella aka. Nutellastern - (K)eine brotlose Kunst

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Ich bin soooo stolz!
Habt Ihr in letzter Zeit auch mehrfach diese gedrehten Hefegebäcke auf Instagram und in Zeitschriften bewundert? Mensch, da gab es ja kein Entkommen mehr!
Meine Neugier war wieder einmal rieeeeesengrooooß (und die meiner Mutter auch) und wir wollten sie sobald wie möglich mal nachbacken. Nach einigen Wochen - als ich dann auch endlich mal wieder zuhause aufgeschlagen bin - konnte es dann losgehen.
Im Vorfeld hatten wir ja überlegt, welche Füllung wir nehmen. Gesehen habe ich nämlich auch die Varianten mit Zimtbutter und die mit Pesto. Wir haben uns aber relativ schnell für Nutella entschieden. Wenn das Experiment klappt, kann man ja die anderen beiden Füllungen auch mal für Feste probieren ;-)
Und obwohl man annehmen kann, dass es sich hierbei um ein großes Hexenwerk handeln könnte - ich meine, das Muster sieht doch echt ein bisschen komplex aus oder? -war es gar nicht so schwierig und als das Ding fertig geflochten war, war ich echt ein bisschen stolz.
Gut, bevor wir uns daran gewagt haben, haben wir uns bei Youtube ein Tutorial von Sally's Tortenwelt angeschaut, sicher ist sicher. Okay, ich gebe zu: Erst nachdem ich die Drehtechnik 2x gesehen habe, hatte ich den "Dreh" raus (haha, kleines Wortspiel!) :D
 
Auf jeden Fall ist diese Brotblume oder Nutellastern oder wie Ihr das Gebäck titulieren wollt, fabelhaft und sobald man den Dreh mit der Drehtechnik drauf hat, geht's auch wirklich flott von der Hand. Generell hat die Zubereitung überhaupt nicht lange gedauert, wie man vielleicht meinen könnte.
 
Ich empfehle Euch aber trotzdem vorab das Video von Sally's Tortenwelt zu verinnerlichen, weil visuelles Lernen in Form von Filmen/Videos ja immer etwas nachhaltiger ist als bloßes Durchlesen. Ich habe zwar mein Bestes gegeben mit der Beschreibung, aber naja. Einen Preis werde ich mit der Beschreibung sicherlich nicht gewinnen, hihi.  Ansonsten helfen  Euch vielleicht meine Step-by-Step-Fotos ein kleines bisschen :-)
Zutaten:
Für den Hefeteig:
500 g Weizenmehl
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Salz
200 ml Milch
50 g Butter
50 g Zucker
etwas Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Prise Zimt
1 Prise Vanilleextrakt
Für die Füllung:
ca. 4 EL Nutella
 Zubereitung:
Zuerst aus den angegebenen Zutaten einen Hefeteig herstellen und diesen ca. 1 Stunde ruhen lassen.
Anschließend in 3 gleichgroße Portionen teilen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu drei gleichgroßen Kreisen ausrollen. Nehmt am besten eine Springform (26cm Durchmesser) als Hilfe, so ist sichergestellt, dass jeder Kreis exakt gleichgroß ist.
Den ersten Kreis auf den mit Backpapier belegten Springformboden legen. Das Nutella in der Mikrowelle ca. 20 Sekunden lang erwärmen (dann lässt es sich besser streichen). 2 Esslöffel Nutella nun auf den ersten Teigboden streichen (geht super mit einem Tortenheber!). Den 2. Kreis obendrauf legen. Das restliche Nutella (2 EL) nun darauf geben und wieder verstreichen. Darauf achten, dass das Nutella wirklich bis zum Rand gestrichen wird, also der ganze Boden bedeckt ist. Den letzten Kreis obendrauf setzen.
Nun ein schmales Glas mittig auf den Boden platzieren und mit einem scharfen Messer (oder einem Pizzaroller oder Pizzaschneider, wie auch immer das Ding heißt) 16 schmale Stücke schneiden, die Mitte aber jeweils aussparen.
Anschließend immer zwei Stränge nehmen und diese voneinander weg zweimal drehen. Bei mir ging es am besten, wenn ich erstmal eine Drehung gemacht habe und kurz abgelegt und dann den nächsten Schwung gemacht habe.
Wenn Ihr das 8 x gemacht habt und einmal herum seid, immer die zueinander gehörigen Teigstränge nochmal ein klein wenig drehen und untenherum zusammendrücken (sodass die Füllung nicht so leicht auslaufen kann). Was dann noch oben absteht, weiter herum drehen und auch nach unten drücken. So mit den anderen Teigsträngen weiter verfahren. Am Ende sollte es dann so aussehen:

Anschließend nochmal kurze Zeit gehen lassen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen bis eine angenehme Bräune vorhanden ist (ich habe ihn 16 Minuten gebacken und danach ausgeschaltet, die restlichen 4 Minuten im geschlossenen Ofen gelassen und dann herausgeholt). Die Konsistenz war da echt perfekt, kein bisschen trocken, aber auch nicht klietschig. Auf den Punkt, sozusagen ;-)
Aber bitte beachten: Jeder Ofen tickt bäckt anders!
Bei Miss Blueberrymuffin's Kitchen findet Ihr diese Art auch in der Zimt-Variante, sozusagen als riesengroßer Zimtstern!
Und ich finde diese Hefeblume kann man auch hervorragend als ausgedehntes Sonntagsfrühstück empfehlen. Gibt es was Besseres als frisch gebackenes Hefegebäck?
Also: Alles klar? Dann
happy Baking und nicht zu lange warten mit diesem supercoolen Hefegebäck!
Ach...und bloß keine Angst davor. Wenn ich es mit meinen Grobmotorikerhänden geschafft habe, schafft Ihr das locker! :-)
(Meine Finger sind in der Realität auch gar nicht so dick wie auf den Fotos, aber im Fernsehen Internet wirkt man ja immer 10 Kilo dicker. Sogar die Hände ;D

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Donnerstag, 5. Februar 2015

Zur Brotzeit: Apfelbrot mit Weizenschrot

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Apfelbrot mit Weizenschrot.
 Dieser Reim war wirklich nicht beabsichtigt und ist mir eben erst beim Schreiben aufgefallen, hihi. Ich mag so kleine sprachliche Besonderheiten : )
Und was ich mindestens genauso gerne mag, sind Brotrezepte mit dem gewissen Etwas. Das gewissen Etwas ist bei mir oft eine Gemüse-oder Obstssorte fällt mir gerade auf.
Das gibt Broten eine tolle Konsistenz!
Gerade in diesem Brot gibt der Apfel eine "weiche" Konsistenz, obwohl man ja denken könnte, dass das Brot durch das Weizenschrot trocken werden könnte. Päh, falsch gedacht!
Ich habe mich sogar getraut, das im Originalrezept angebene Weizenmehl durch Dinkelmehl Type 630 und Dinkelvollkornmehl zu ersetzen. Weizenmehl mit Dinkelmehl Type 630 zu ersetzen, klappt wirklich problemlos, auch in Kuchen. Nur bei Vollkornmehl muss man echt aufpassen und meist noch etwas mehr Flüssigkeit zufügen.
Zutaten (für 1 Laib)
325 g Dinkelmehl Type 630
75 g Dinkelvollkornmehl
1 Pck. Trockenhefe
200 g Weizenschrot
250 ml Wasser
1 gestrichener TL Salz
1 Apfel
Zubereitung:
Die beiden Mehlsorten mit der Trockenhefe vermischen. Das Weizenschrot und Salz hinzufügen. Anschließend einen Apfel grob raspeln und mit dem Wasser untermengen. Alles gut zu einem glatten Teig verkneten und für 30-45 Minuten gehen lassen. Danach noch einmal kurz durchkneten und in eine eingefettete Kastenform oder Silikonform setzen.
Im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 35-40 Minuten backen. Um zu prüfen, ob es gar ist, aus der Form nehmen und auf die Unterseite des Brotes klopfen. Wenn es hohl klingt, ist das Brot gar.
Apple Bread with Wheatmeal
Ingredients (serve: 1 loaf)
325 g spelt flour
75 g Whole-Spelt flour
1 package dryyeast
200 g wheatmeal
250 ml water
1 tsp salt
1 apple

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Sonntag, 1. Februar 2015

Stracciatella-Torte mit Kirschen

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So Leute, nun haben wir schon (wieder) Februar und die letzten guten Vorsätze sind vielleicht/wahrscheinlich/hoffentlich schon vergessen. Dann kann ich ja endlich mit meiner...ähm, Geburtstagstorte rausrücken. Mein Geburtstag ist zwar schon 'ne ganze Weile her, aber irgendwie habe ich das gute Stück hier vergessen bzw. es hat nicht gepasst. Wer isst in der Weihnachtszeit schon üppige Torten? Vor allem, wenn sie null weihnachtlich ist.
Aber jetzt! Jetzt kommt eine wirklich schon langjährig geliebte und allseits sehr begrüßenswerte Stracciatella-Torte mit Kirschkompott!
 Hierbei handelt sich nicht um eine Biskuittorte. Die Grundlage besteht aus einem ganz fix zusammengekleisterten Rührteig mit lecker Schokoraspel (die sind mittendrin statt nur dabei ; )
Obendrauf kommt noch ein rucki-zucki Kirschkompott (zu dieser Jahreszeit mit voller Liebe aus dem Glas geholt. Ist aber auch keine Tradgödie, weil man den Saft ja auch benötigt).
Darauf kommt wiederum eine schmackofatze Mascarpone-Quark-Creme (Mascarpone abgeneigten Menschen nehmen einfach die doppelte Menge normalen Quark) und Menschen, die wie ich, die momentan mit Gelatine auf Kriegsfuß stehen, Gelatine Fix (Pulver), Agar Agar oder eine andere Alternative. Und auch in dieser Creme ist die Schokolade wieder mittendrin statt nur dabei ;D

Zutaten (für eine 28cm Springform):
Für den Rührteig:
125 g Margarine
100 g Zucker
2 Eier
180 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g Schokoraspel
Für den Kirschkompott:
1 Glas Kirschen
1 Pck. Tortenguss
Für die Creme:
250 g Mascarpone
250 g Sahnequark
50 g Zucker
4 Blatt Gelatine (oder Gelatine-Fix, ist gelingsicher ;)
400 ml Sahne
50 g Schokoraspel
Zubereitung:
Für den Rührteig Margarine, Zucker und Eier cremig rühren. Mehl und Backpulver mischen und kurz untermixen. Zuletzt die Schokoraspel unterheben. Den Teig in eine Springform geben, glattstreichen und bei 175°C Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen.
Auskühlen lassen.
Als Nächstes die Kirschen abtropfen lassen und den aufgefangenen Saft mit dem Tortenguss andicken. Die Kirschen damit vermengen.
Um den Tortenboden nun einen Tortenring legen und das Kirschkompott darauf verteilen.
Für die Stracciatella-Creme Mascarpone, Quark und Zucker verrühren. Sahne steifschlagen und bis zur weiteren Verwendung kaltstellen.
Gelatine einweichen und bei geringer Hitze aufwärmen, anschließend ein EL Mascarpone-Creme unter die Gelatine rühren und die glattgerührte Masse unter die restliche Creme rühren. Wenn die Masse dickt, die Sahne und die Schokoladenraspel unterheben und auf das Kirschkompott verteilen.
Die fertige Torte noch ein, zwei Stunden durchkühlen lassen (gerne auch über Nacht) und servieren.


Stracciatella Cake with Cherry Compote
Ingredients:
125 g margarine
100 g sugar
2 eggs
180 g flour
1 TL baking powder
50 g chocolate shavings

For the Cherry Compote:
1 jar of cherries (with juice)
1 package cake glaze

For the Cream:
250 g mascarpone
250 g cream quark (cream cheese works as well)
50 g sugar
4 Blatt gelatine
400 ml heavy cream
50 g chocolate shavings

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Ich weiß, das letzte Foto hätte ich aus ästhetischen Gründen weglassen sollen, aber ich finde ein Bild vom Anschnitt - gerade bei Torten - sehr wichtig. In Zeitschriften oder anderen Blogs sehen die Anschnitte auch echt toll aus, aber meine lassen doch zu Wünschen übrig. Habt Ihr Tipps, wie man diese verbessern kann? Oder liegt das nur daran, dass ich meist Cremes nehme, die nunmal nicht so fest sind wie Buttercremes oder amerikanisches Puderzuckergedöns?

P.S. Und falls doch noch jemand an den guten Vorsätzen festhält (sehr lobenswert!): Im nächsten Post verrate ich Euch wieder ein tolles & gesundes Brotrezept! :-)
Ich sage nur so viel: An Apple A Day...
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