Samstag, 19. November 2016

Kakao-Rohkostpralinen aka. Energy Balls

Pralinen sind toll! 
Zumindestens auf dem ersten Biss Blick.
Wenn ich bisher Pralinen gekauft oder geschenkt bekommen habe, konnte ich mich nie entscheiden, welche ich zuerst essen möchte. Meist habe ich dann die ein oder andere Praline zu viel genascht, mit dem Ergebnis, dass ich ein schlechtes Gewissen hatte und irgendwie nicht nachhaltig vom Geschmack beeindruckt war. Manchmal schmecken sie nur künstlich und manchmal kann man den Geschmack gar nicht genau einordnen. Und manchmal ist einfach ganz schön viel Mist drin, wenn man einen Blick auf die Zutatenliste wirft: Palmöl und Glucose-Fructose-Sirup müssen nicht in Pralinen & Trüffel rein.
Zum Glück bin nicht nur ich so wählerisch, sondern auch so einige aus meinem Bekanntenkreis. Von daher habe ich schon mal eine gute Ausrede, selbst Pralinen zu machen. Da ich aber keine Chocolatière bin, halte ich mich immer an "einfache" Rezepte, wie hier die Rumkugeln oder das Eiskonfekt oder diese 2-Zutaten Schoko-Trüffel.
Und heute habe ich mich an Rohkostpralinen gewagt! Im Gegensatz zu den bisher gebloggten Pralinen-Rezepten kann man die sogar mit einem guten Gewissen naschen :)
Aber auch hier gilt: In Maßen statt in Massen ;)

Die Zubereitung ist einfach, denn Ihr müsst die Zutaten nur nach und nach in einen Mixer werfen und anschließend Kugeln formen oder die Masse in eine Form drücken, wenn Ihr Riegel möchtet.
Denn das ist auch möglich: Müsliriegel, die Ihr dann morgens einstecken könnt und sobald sich das kleine Hüngerchen oder das allseits bekannte Nachmittagstief bemerkbar macht, genüsslich hineinbeißen!
Zutaten (für eine Auflaufform à + 8 große Pralinen)
100 g getrocknete Datteln
80 ml Apfelsaft
1 EL Sonnenblumenkerne
1 EL Rapsöl
3 EL Kakao (ungesüßt)
1/2 TL Zimt (oder Spekulatius-oder Lebkuchengewürz)
200 g kernige Haferflocken

Zubereitung:
Die Datteln im Apfelsaft ca. 15 Minuten einweichen und anschließend pürieren.
Kakao, Gewürze, Rapsöl und Sonnenblumenkerne zufügen und alles nochmal gründlich durchmixen, bis eine breeige Konsistenz ensteht.
Zuletzt die Haferflocken nach und nach zufügen und weitermixen.
Falls die Masse zu trocken sein sollte, einfach etwas mehr Apfelsaft zufügen.
Die Masse sollte sich gut mit den Händen formen lassen und nicht allzu klebrig sein, aber immerhin zusammenhalten ;)
Wer mag, kann die Pralinen in Kokosraspeln oder Kakao wälzen.
DIe Rohkostpralinen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb einer Woche verzehren. 

Kommentare:

  1. Oh deine Pralinen klingen sehr lecker und haben tolle Zutaten! Werde ich sicher probieren=) Ich mag ürbigens die klassischen Pralinen gar nicht, die meistens haben Füllungen die mir nie geschmeckt haben;) Einzig die "Kartoffeln", diese Marzipan-pralinen habe ich immer an Weihnachten geliebt;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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    1. Oh ja, die Marzipan-Kartoffeln mochte ich auch ganz gerne :)
      Viel Spaß beim Nachmachen, ich kann mir vorstellen, dass sie ganz nach deinem Geschmack sind!

      Liebe Grüße,
      Patricia

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