Dienstag, 25. Juli 2017

Mango Cream Cheese Muffins [Mango-Frischkäse-Muffins]

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Eigentlich wollte ich neulich gar nicht die Mango Cream Cheese Muffins backen, sondern den Zitronen-Käsekuchen ohne Boden von hier.
Aber andererseits hatte ich noch Mango im Froster und mir fiel dieses Rezept für Cream Chese Muffins ein, welches ich vergangenen Herbst bereits mit Äpfeln & Zimt gebacken hatte. Obst kann man bekanntlich austauschen, also Äpfel raus und Mango rein. Den Zimt auch rauslassen, damit man die Mango gut herausschmeckt!
Als ich mich dann zwischen dem Käsekuchen und den Mango Muffins entscheiden musste, hat mein Bauch für die Muffins gestimmt. Mein Gehirn war damit auch einverstanden, denn wisst ihr was der Vorteil von Rührteigen gegenüber Käsekuchen ist? Das Teig ausschlecken aus der Schüssel macht mehr Spaß! :D (ich glaube, das hört sich gerade nach der Entscheidung einer Fünfjährigen an, aber so what...)

Zutaten für 10-12 Stück, je nachdem wie groß ihr die Muffins haben möchtet):
2 Eier
50 ml Buttermilch
150 g Frischkäse
70 ml Rapsöl
80 g Rohrzucker
1 EL Zitronensaft
200 g Dinkelmehl Typ 1050
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
etwas Vanillextrakt
300 g Mango, in Würfel geschnitten (frisch oder TK-Ware)

Zubereitung:
Zuerst die Eier mit der Buttermilch, dem Zucker, Frischkäse, Zitronensaft und Rapsöl verquirlen. Mehl mit Backpulver, Salz und Vanillextrakt vermischen und kurz (!) unter die Eier-Zucker-Masse rühren.
Die Mango schälen, in feine Würfel schneiden und unter den Teig heben.
Den Teig in Papier-Förmchen setzen und im Muffin-Blech in den Ofen schieben. Bei 175°C Ober-/Unterhitze für 25-30 Minuten backen.
Mango Cream Cheese Muffins
Ingredients (serves: 10-12 Muffins)
2 eggs
50 ml buttermilk
150 g cream cheese
70 ml vegetable oil
80 g raw cane sugar
1 tbsp lemon juice
200 g flour
1 1/2 tsp baking powder
pinch of salt
some vanilla extract
300 g mango (cut into small cubes)

*Bake at 350° F for 25-30 minutes*
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Mittwoch, 19. Juli 2017

Grün, aber kein bisschen giftig: Spinat-Brot

Wisst Ihr warum ich des Bloggens nie müde werde? Seit ich blogge, bin ich mehr und mehr experimentierfreudiger geworden. Vor einigen Jahren wäre ich zum Beispiel nie auf die Idee gekommen, ein Brot mit Spinat zu backen! 
Oder die Cookie Dough Pretzel Bites von hier oder einen Kuchen mit Einkorn und Teffmehl oder...okay, ich höre ja schon auf, aber ich könnte definitiv noch einige aufzählen ;)
Dabei geht es mir primär gar nicht darum, immer up to date zu sein und zu dem neuesten Superfood, Trend-Diät oder Ernährungsform ein Rezept parat zu haben. Ich bin einfach neugierig auf neue Zutaten, neue Kombinationen oder Zubereitungsarten :) 
So wie bei diesem Spinatbrot. Bisher habe ich nur diese Kräuterbutter-Scones gebacken, die ein bisschen grün daherkommen. Ganz anders dieses Brot hier: Hier kommen 150 g roher Babyspinat hinein auf 350 g Mehl. Der Spinat wird fein gehäckselt und macht das Brot sehr grün, besonders im Anschnitt.
Das ist nicht jedermanns Geschmack, aber vielleicht ja eurer?
Ausprobieren lohnt sich jedenfalls, finde ich!

Happy Green Baking!
Zutaten für ein kleines Laib (ideal zum Probieren ;)
350 g Dinkelmehl Typ 1050
1 TL Salz
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Zucker
150 g Baby-Spinat
125 ml Wasser

Zubereitung:
Mehl mit Salz, Zucker und Hefe vermischen.
Blattspinat gut waschen, abtupfen und fein häckseln.
Den Spinat mit dem Wasser zu der Mehlmischung geben und mit dem Knethaken oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
Nach der Gehzeit den Teig erneut kurz durchkneten und in einer kleinen Kastenform setzen.
Im Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für 30-40 Minuten backen.
Das Brot ist fertig, wenn es beim Draufklopfen hohl klingt.
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Mittwoch, 12. Juli 2017

Baked Bluberry Oatmeal [Gebackener Haferflocken-Auflauf]

Heute gibt es ein neues Frühstücksrezept für euch:
 Gebackener Haferflocken-Auflauf mit Blaubeeren. Plus: Griechischer Joghurt als Topping. Ich habe mir ja schon direkt ein Stückchen gegönnt, als ich ihn nachmittags zubereitet habe für das Frühstück am nächsten Tag. Geht also auch als Kuchen ;)
Den Haferflocken-Auflauf (oder ganz fancy: Baked Oatmeal) mache ich schon seit vergangenem Sommer regelmäßig und passe ihn immer was die Auswahl an Früchten angeht, saisonal an.
Im Herbst kommen Äpfel hinein (und natürlich extra viel Zimt), im Winter auch meistens Äpfel, aber dann gerne mit Kakao statt Milch, etwas Lebkuchen-oder Spekulatiusgewürz.
Zwischendurch kommen auch mal Bananen rein (leider nicht regional :D). Nun ja und im Sommer die volle Palette an Beeren: Heidelbeeren, Himbeeren, Johanisbeeren...was ist Eure liebste Beere, by the way?
Ein Stück von diesem Haferflocken-Auflauf am Morgen, hält ordentlich lange satt durch die im Hafer enthaltenen Ballaststoffe. Hafer lässt dem Blutzucker auch nicht so stark ansteigen wie Weizen oder anderes Getreide und enthält etwas weniger Kohlenhydrate. Auch die Beeren enthalten Ballaststoffe (sogar mehr als andere Obstsorten, wegen dem unterschiedlichen Oberflächenverhältnis der Früchte). Für ein paar mehr Vitamine kann man noch frisches Obst dazu essen, als Topping auf dem griechischem Joghurt. Statt Haushaltszucker kommt hier etwas Ahornsirup hinein.
Zutaten für eine kleine Auflaufform, ausreichend für 2 Portionen zum Frühstück oder für 4 Dessert-Portionen:
100 g zarte Haferflocken 
1 Msp Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
etwas Vanilleextrakt
30 g Ahornsirup
1 Ei
125 ml Milch
1 kleiner Apfel
1 Handvoll Blaubeeren 

Zum Toppen:
4 EL griechischer Joghurt
ein paar Blaubeeren 

Zubereitung:
Zuerst den Ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Milch, Ei und Ahornsirup verrühren.
Haferflocken mit den übrigen Zutaten vermischen und in die Auflaufform geben. Apfel waschen, Kerngehäuse entfernen und in feine Würfel schneiden, zusammen mit den Blaubeeren zur Haferflockenmasse geben. Alles mit der Eier-Milch-Guss begießen und mit einer Gabel etwas vermischen. Den Haferflocken-Auflauf 30 Minuten backen. Vor dem Servieren mit etwas griechischem Joghurt und Blaubeeren dekorieren.
Schmeckt sowohl kalt als auch warm.
 


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Donnerstag, 6. Juli 2017

Kartoffelkuchen mit Zimt [Auf besonderen Wunsch]

Wir unterbrechen kurz die Welle an sommerlichen Kuchen und stimmen uns schon ein mal ein wenig auf den Herbst ein, ja?
Ich verspreche Euch, es looooohnt sich!
Es geht hier nämlich um herrlich zimtigen Kartoffelkuchen!
Kartoffelkuchen?! Die hat doch jetzt hoffentlich nicht Kartoffeln in den Kuchen gepackt oder?
Fragt ihr euch das gerade? Dann kann ich sagen: Ja, hab ich! Manchmal muss man einfach ein bisschen verrückt sein und was wagen im Leben in der Küche ;)
Obwohl ich die Idee Kartoffeln in einem Kuchen zu packen gar nicht so absurd finde, ich habe die ja auch schon mal in ein Brot gepackt :D
Aber jetzt seid ihr sicherlich super gespannt darauf, wie er schmeckt oder?
Also, Freunde des guten (und manchmal außergewöhnlichen) Kuchengeschmacks, aufgepasst: Der Kuchen ist...
1. sehr saftig
2. herrlich zimtig
3. einfach mal was anderes!
Zusatz:
4. Die Kartoffeln werdet ihr nicht herausschmecken!
Den Kuchen haben wir zuhause schon zweimal gebacken. Einmal kam ich da gerade von Münster zurück und habe abends noch das letzte Stück abbekommen. Da war der Kuchen bereits drei Tage oder so alt und verdammt - er war immer noch so saftig und aromatisch 😍 Ich war so hin und weg und habe ich dann kurz darauf selbst gebacken. Nicht nur für uns auch für die Leute in dem Büro meines Vaters (ich teile ja gerne Kuchen!) Die fanden den ebenfalls extremst lecker und eine ebenso begeisterte Hobbybäckerein hat mich nach dem Rezept gefragt. Deshalb kommt jetzt das Rezept, obwohl es für den Herbst wahrlich besser gepasst hätte. Außer für die, die auch im Hochsommer eine ordentliche Prise vertragen, die werden sich jetzt schon diebisch über das Rezept freuen! :)
Speichert es euch also ab, für jetzt sofort oder für in ein paar Wochen. Vielleicht wird es aber auch schon nächte Woche wieder herbstlich und es gelüstet den ein oder anderen nach was zimtigen?

Jetzt aber zum Rezept, Freunde!
Zutaten für eine normalgroßer Kastenform:
250 g gekochte Kartoffeln (gerne vom Vortag)
150 g Margarine
180 g Zucker
2 TL Zimt (am besten Ceylon-Zimt)
3 Eier von glücklichen Hühnern
180 g Mehl
1 TL Backpulver
5 EL Milch

Für das Topping:
1 EL Margarine
2 EL Zucker
1/2 TL Zimt

Zubereitung:
Die Kartoffeln durch die Presse drücken oder gut zerstampfen oder auch reiben, dass keine groben Stücke vorhanden sind.
Margarine mit dem Zucker verrühren.Die Eier einzeln untermixen. Dann die Kartoffeln zufügen. Mehl mit Zimt und Backpulver mischen und mit der Milch unter die Kartoffel-Zucker-Butter-Masse rühren.
Den Teig in eine gefettete und mehlierte Kastenform füllen, glattstreichen und bei 180° Ober-/Unterhitze für ca. 50 Minuten backen.
Den Kuchen 10 Minuten in der Form auskühlen lassen. Anschließend herausnehmen und mit der Margarine bestreichen. Der Kuchen ist noch sehr warm, sodass die Margarine schmilzt. Zum Schluss den Zucker mit dem Zimt mischen und darüber streuen.
Fertig ist der Kartoffelkuchen!
Guten Hunger
😋
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