Sonntag, 17. Dezember 2017

Hefe-Tannenbaum mit Spekulatius-Aufstrich & Mini Pull Apart Breads

Frohen dritten Advent euch, meine kuchenhungrigen Leser da draußen!
🙌

Zum ersten Advent kredenzte ich euch einen Rentierkuchen, am vergangenen Sonntag kam  ein Kipferl-Käsekuchen auf den Tisch und heute?
Heute gibt es einen Tannenbaum! 
Einen der nicht nadelt, ja ich möchte sogar sagen: DIESEM Tannenbaum möchte man unbedingt näher kommen - man kann die Finger einfach nicht von ihm lassen! 😏

Dieses schmucke Hochstapler-Bäumchen besticht durch mehrere Hefeteigschichten. Auf jede Schicht lässt sich eine leckere Spekulatius-Creme hingebungsvoll gleiten und bezirzt unsere Geschmacksknospen. Nach dem kurzen Aufenthalt im muckelig warmen Ofen kommt  der krönende Abschluss - eine zimtige Puderzuckerglasur, die in den noch weichen Teig sickert. Weihnachtsmann, du kannst zu Hause bleiben, ich backe mir mein Glück selbst!
Zutaten für einen Tannenbaum (+ 8 Mini Pull Apart Breads):
500 g Dinkelmehl Typ 630
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Salz
50 g Zucker
50 g Butter
200 ml Milch
1 Ei
1 Prise Zimt
1 Msp Zitronenabrieb
1 TL Vanilleextrakt

Spekulatius-Aufstrich (davon werden 6 EL gebraucht), nach einem Rezept von hier
300 g Spekulatius 
20 g Honig
1 TL Vanilleextrakt
 TL Zimt
1 Prise Salz
50 ml Sahne
1,5 TL Spekulatiusgewürz
120 g weiche Butter 
ein paar EL Sahne oder Milch zum Bestreichen
Glasur:
Puderzucker
Wasser
Zimt
Vanille

Zubereitung:
Mehl mit Hefe, Salz und Zucker und Gewürzen vermischen. Butter in der Mikrowelle erwärmen, zusammen mit der Milch und dem Ei zu den übrigen Zutaten geben und alles mit der Hand oder dem Knethaken zu einem homogenen Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen und an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.

Währenddessen den Aufstrich herstellen: Dafür die Spekulatius in einen Gefrierbeutel geben, diesen verschließen und mit einem Nudelholz die Kekse solange bearbeiten, bis sie nur noch ganze feine Brösel sind. Die Brösel mit dem Honig und der Sahne in einen Mixer geben und vermengen. Anschließend die Gewürze zufügen, ebenso die weiche Butter. Solange mixen, bis eine cremige Textur erreicht ist. Bis zur weiteren Verwendung beiseite stellen (nicht in kaltstellen, die Masse zieht sonst stark an und lässt sich nachher nicht gut auf den Teig verstreichen!).

Wenn der Hefeteig lange genug gegangen ist, eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig erneut gut durchkneten. Anschließend in zwei gleichgroße Portionen teilen. Beide Portionen jeweils rechteckig ausrollen, etwa auf die Größe des Backbleches.
Die Rechtecke mittig durchschneiden. Eine Hälfte mit zwei Esslöffel Spekulatius-Aufstrich bestreichen, dann die zweite Teigdecke auflegen. Wieder mit zwei EL Aufstrich bestreichen, dritte Teigdecke obendrauf und ein letztes Mal zwei EL Spekulatius-Aufstrich gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Die letzte Teigdecke oben auflegen.
Das nun hochgestapelte Rechteck in Tannenbaumform bringen: Dafür mit einem Messer von oberen Rand nach unten verlaufend einen mehr oder weniger diagonalen Strich ziehen (sh. Fotos), das Messer soll nicht den Teig vollständig durchschneiden, sondern lediglich andeuten. Mit dem Messer nun die Seiten anschneiden. Jeden Strang verdrehen.

 



 Anschließend 15 Minuten gehen lassen und den Ofen in der Zeit vorheizen.
Bei 200° C Ober-/Unterhitze für 15 Minuten backen. Der Tannenbaum sollte goldbraun sein, nicht zu dunkel, sonst wird das Gebäck zu trocken. 

***Die Teigreste habe ich zum Schluss aufgeschichten und in kleine Happen geschnitten und mit dem Tannenbaum mit gebacken. So enstanden lustige, kleine Pull Apart Breads!

Kommentare:

  1. Liebe Patricia,
    ich bin entzückt und verzichte ebenfalls freiwillig auf den Weihnachtsmann. Wow, ist das ein schöner Hefe-Tannenbaum, am liebsten würde ich mir unten eine kleine Ecke abzwacken und sofort probieren.
    Ganz tolle Idee - super umgesetzt, genauso die kleinen Pull-Apart-Breads.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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  2. Liebe Patricia, was für eine tolle Idee. Der Hefe-Tannenbaum sieht so lecker aus...ich hätte jetzt gerne ein Stückchen zum probieren.
    LG, Diana

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