Mittwoch, 28. Februar 2018

Crazy Cookies mit Smarties, Oreos und Salzbrezeln

Kennt ihr das, wenn Euch mit einem Mal ein ganz bestimmtes Lebensmittel oder Gericht in eure Gedanken geschossen kommt und es diese erst wieder verlässt, wenn man es gegessen hat? Sowas kommt schon hin und wieder vor. Aber wenn es ein Produkt ist, was man ansonsten keines Blickes würdigt, verrückt! Ich habe schon bestimmt seit zehn Jahren keine Smarties mehr gegessen, einfach weil ich nie besonders scharf auf die Teile war.
Und seit Tagen spukten mir Cookies mit Smarties im Kopf herum, verrückt! Bis ich sie am vergangenem Wochenende endlich gebacken und dem Spuk in meinem Kopf ein Ende bereitet habe. Zuerst sollten nur die Smarties rein, aber ich hatte noch eine angefangene Packung Oreos und Salzbrezeln, die ich loswerden wollte. Heraus sind also diese verrückten Cookies mit allen drei Knabbereien gekommen. Sünde hoch zehntausend, würde ich sagen! #aberdasbrauchmanauchmal #injederhandeinkeks #thisisbalance
Zutaten für 15 Stück:
85 g Butter
120 g Rohrzucker
1 Ei
1 TL Vanillextrakt
130 g Dinkelmehl Typ 630
1 TL Vanillepuddingpulver oder Stärke
1/4 TL Natron
1/4 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 g Smarties
5 zerbröselte Oreo-Cookies
eine Handvoll Salzbrezeln

Zubereitung:
Butter mit Zucker aufschlagen. Das Ei untermixen, ebenso den Vanilleextrakt. Mehl mit Stärke, Backpulver, Salz und Natron mischen und zügig unter die feuchten Zutaten rühren. Zuletzt die gecrushten Oreos, die Salzbrezeln und die Smarties unterheben mit einem Teigschaber. Den Teig ca. eine Stunde lang kaltstellen (dann laufen die Cookies nicht so sehr auseinander wie bei mir. Wem das egal ist, kann sie direkt backen) und anschließend aus einem Teelöffel Teig einen Cookie formen. 
Mit etwas Abstand zueinander auf ein Backblech setzen und bei 175° C Ober/Unterhitze 10-12 Minuten backen.

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Samstag, 24. Februar 2018

Roggenmischbrot mit Buttermilch

Das Brot hier habe ich schon vor einer halben Ewigkeit gebacken, vielleicht ist es aber auch schon eine ganze her... Was das Brot backen an sich angeht, herrscht im Moment bei mir gerade totale Lustlosigkeit. 

Kuchen und Kekse backen? Sehr gerne! 
Aber auf Brot? Ach nöööö 🙄
Wenn ich zu Hause bin, backt mir meine Mutter immer ein Brot, welches ich mitnehme (hach, wie früher! :D) oder ich mache mir dann spontan das schnelle Naan/Pfannenbrot von hier. 
Vielleicht motiviert mich dieses Rezept mal wieder dazu, die Brotbackform herauszuholen und eine neue Brotkreation zu testen, who knows? ¯\_(ツ)_/¯

Bis dahin habt ihr hier erstmal ein neues Brotrezept 💁
Viel Spaß damit!🙆

Zutaten (für 2 Laibe):
500 g Dinkelmehl Typ 1050
500 g Roggenmehl Typ 1150
250 g Buttermilch
500 ml Wasser
1 Pck. Trockenhefe
1 Pck. Roggensauerteig (ca. 75g)
2 TL Salz

Zubereitung:
Die beiden Mehlsorten mit der Hefe und dem Salz vermischen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und zu einem homogenen Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
Den Teig anschließend nochmal durchkneten auf einer bemehlten Fläche, 2 Laibe formen und in gefettete Brotbackformen setzen. Mit etwas Mehl bestäuben und mit einem scharfen Messer ein nettes Muster einritzen. Die beiden Laibe ca. 20-30 Minuten gehen lassen, währenddessen den Ofen auf 190°C vorheizen und das Brot ca. 1 Stunde backen.
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Samstag, 17. Februar 2018

Süß & Saftig: Gesundes Apfelbrot mit Nüssen & Dinkelvollkorn

Ich bin ja immer noch hin und weg von dem Früchtebrot mit Schrot, Kleie aus verschiedenenen Getreidesorten wie Dinkel, Hafer und Roggen und Buttermilch und Rübensirup (von hier). Aber nun habe ich eine zweite Variante entdeckt! Mit ganz viel geriebenen Äpfeln! Auch in diesem süßen Brot steckt kein Fett in Form von Butter oder Öl. Fett kommt hier nur in Form von Nüssen (Walnuss, Haselnuss, Macadamia) und Nicht-Nüssen (Mandeln, Cashewnüsse) vor. An Zucker kommen hier lediglich zwei Esslöffel Rohrzucker hinein!
Und Freunde - ich versprech's Euch: Es ist süß genug! Über ein halbes Kilo Äpfel versammelt sich nämlich in einem Laib, dazu gesellen sich noch Rosinen. Etwas Rum für den Geschmack und Zimt! Und als i-Tüpfelchen verwenden wir hier nur Vollkornmehl, Dinkel in meinem Fall. Es schmeckt kein bisschen dröge, ganz im Gegenteil! Herrlich saftig, sowohl frisch aus dem Ofen, als auch eine Woche später bei Kühlschranklagerung.

Also nichts wie ran an die Äpfel und losgebacken!
Zutaten für ein Laib à 24 cm:
600 g geriebene Äpfel
100 g Rosinen
2-3 EL Rum
1 EL Zitronensaft
1 EL Ceylon-Zimt
2 EL Rohrzucker

315 g Dinkelvollkornmehl
35 g Leinsamenmehl (alternativ mehr Vollkornmehl) 
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
100 g gemische Nüsse (z.B. Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, Macadamia, Cashewnüsse) 

Zubereitung:
Äpfel waschen und mit Schale reiben. Sofort mit Zitronensaft vermischen. Anschließend Rum, Rosinen, Zimt und Rohrzucker zufügen und alles gut miteinander vermengen. Mehl, Backpulver und Salz zufügen und alles zu einem Teig verkneten. Zuletzt die Nüsse unterkneten. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und bei 180° C Ober-/Unterhitze für 50-60 Minuten backen. Zwischendurch immer mal wieder nachsehen, ob der Kuchen nicht zu dunkel wird und ggf. mit Alufolie abdecken.
Schmeckt frisch aus dem Ofen sehr lecker, aber auch wenn er ein paar Tage durchzieht!

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Samstag, 10. Februar 2018

Butterhörnchen nach Mamas Rezept

Heute kommt ein richtiges Familienrezept! :)
Diese Hörnchen backt meine Mutter seit ich denken kann! Und meine Mutter hat es wiederrum von ihrer Oma. Schon als kleines Kind hat sie die gebacken und als wir größer wurden auch immer noch. Nicht regelmäßig, aber schon so zwei bis dreimal im Jahr. Bislang kommt an dieses Rezept auch kein anderes ran, die Butter-oder Milchhörnchen vom Bäcker schon mal gar nicht! Vielleicht ist das nur der nostalgische Charakter dieser Hörnchen, aber sie schmecken ganz besonders 😌☝
Natürlich kommt der Geschmack nicht von irgendwoher. Ein gutes Stück Butter, Vollmilch und Zucker ist hier mit von der Partie.😜

Und damit mir das Rezept auch ja nie flöten geht, werde ich es nun hier verewigen. Damit ich von überall darauf zugreifen kann :) 

Zutaten für 12 Butterhörnchen:
500 g Dinkelmehl Typ 630
1 Pck. Trockenhefe
5 g Salz
75 g Zucker
100 g flüssige Butter
250 ml lauwarme Vollmilch

Zubereitung:
Mehl mit Trockenhefe, Salz und Zucker mischen. Butter und Milch zufügen und mit dem Knethaken oder den Händen einige Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig an einem warmen Ort 45 Minute gehen lassen.
Anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Hefeteig erneut durchkneten. Danach kreisförmig ausrollen (ca. 30 cm Durchmesser) und in 12 gleichgroße Pizza-Stücke schneiden. Die einzelnen Teigstücke von der breiten Seite nach vorne hin aufrollen sodass die typische Hörnchen-Form entsteht. Die Hörnchen mit etwas Abstand auf ein Backblech bugsieren und bei 200° Ober-/Unterhitze 15 Minuten backen.
Schmecken frisch aus dem Ofen natürlich am besten! Man kann sie aber auch super einfrieren und bei Bedarf in der Mikrowelle kurz auftauen.

Diese Hörnchen habe ich auch im Rahmen von Michaels Aktion "Pottkieker" gebacken. Michael bloggt auf Salzig-Süss-Lecker ist für diese Aktion durchs Münsterland gefahren und hat in die "Pötte" von Münsteranern geschaut. Im Folgenden seht ihr einige Bilder, die er während der Zubereitung gemacht hat (Photocredit by Michael Nölke: Salzig-Süss-Lecker.de)
 




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Montag, 5. Februar 2018

Crunchy Paleo Banana Bread

Kinners, ich bin meilenweit davon entfernt, mich Paleo zu ernähren...aber dieses Bananenbrot musste ich einfach ausprobieren! #justausneugier Denn ich hatte Kokosmehl und war etwas einfallslos, was ich damit anstellen sollte, nachdem meine Pfannkuchen damit ganz schön..in die Hose gegangen sind 😬 Ich googelte also eine Weile hin und her und bin dann bei Facebook auf ein Video von Kitchen Stories gestoßen, dessen Rezept ich ein wenig "modifiziert" nachgebacken habe.
Das Resultat: Ich mochte das Banana Bread, meine Familie eher nicht so. Die sind aber auch nicht so aufgeschlossen wie ich 😜 Und ja: Gewöhnungsbedürftig ist es auch. Wenn man sonst nur normale Kuchen mit Weizenmehl, Zucker und Butter en masse kennt 😉
 Besonders die Sonnenblumenkerne sind bestimmt nicht DIE Kuchenzutat schlechthin. Ich finde sie aber in diesem Rezept sehr passend. Alternativ gehen Nüsse natürlich auch!
Zutaten für ein Paleo Banana Bread (Kastenform 24 cm):
3 reife Bananen
60 g Kokosmehl
30 g (Erd-)Mandelmehl
4 Eier
2 EL Honig
2 EL Kokosöl
1 TL Vanillepulver
2 TL Zimt
1 TL Weinstein-Backpulver
5 EL Kokosmilch

Für das Topping:
40 g Sonnenblumenkerne
1 EL Ahornsirup
1 TL Zimt 

Zubereitung:
Die Eier mit Honig und Kokosöl aufschlagen. 
Die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Die Eier-Masse zu den trockenen Zutaten geben und verrühren.
Die Bananen mit einer Gabel zermatschen. Kokosmilch zufügen und diese Mixtur zu den restlichen Zutaten geben.
Sonnenblumenkerne mit Honig und Zimt vermengen.
Eine Kastenform gut einfetten und den Teig hineingeben. Mit den Honig-Kernen bestreuen und im Ofen bei 180° Ober-/Unterhitze für ca. 30-40 Minuten backen.
Schmeckt warm und kalt, frisch aus dem Ofen als auch ein paar Tage später, wenn er im Kühlschrank gelagert wird.
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