Sonntag, 20. August 2017

Einfacher Schokoladenkuchen mit Buttermilch & Natron

Schokoladenkuchen sind toll! Sogar im Sommer, wie ich finde ;) 
Da muss er natürlich besonders saftig sein und das geht mit Buttermilch ziemlich gut 😎 Dieser Schokoladenkuchen wird übrigens nicht mit Backpulver gebacken, sondern mit Natron. Natron und Buttermilch reagieren beim Backen miteinander. Ich finde, durch das Natron erhält der Kuchen auch einen anderen Geschmack. Und trotz der "nur" 1,5 EL Kakaopulver ist der Kuchen super-schokoladig!
Falls Ihr eine große Gruppe mit ein bisschen schokoladigem Glück glücklich machen wollt, könnt Ihr das Rezept auch einfach verdoppeln und als Blechkuchen backen. No problemo! 
Ich habe das Küchlein schon zweimal gebacken (einfach zu gut!), einmal mit Kirschen und einmal ohne. Die Kirschen sinken beim Backen natürlich alle auf den Boden, aber was soll's ;) 
Zutaten für eine Springform à 26 cm Durchmesser:
125 g Magarine
180 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
250 ml Buttermilch
1,5 EL guter Backkakao
1 Prise Salz
250 g Mehl 

1 EL Natron (15g, am besten abwiegen!)
Wer mag: 1 Glas Kirschen (abgetropft)

Zum Verzieren:
75 g Zartbitter-Kuvertüre
Streusel

Zubereitung:
Zuerst die Margarine mit dem Zucker aufschlagen. Die Eier nach und nach unterrühren.
Mehl mit Natron, Salz und Kakao mischen und zusammen mit der Buttermilch zu dem Eier-Zucker-Gemisch geben. Mit dem Handrührgerät kurz (!) auf hoher Stufe unterrühren, sodass es eingermaßen vermengt ist miteinander. Den Rest mit dem Teigschaber unterheben.
Die Springform mit Backpapier auskleiden und gut einfetten. Den Schokoladenteig hineingießen. Alles glattstreichen und bei 175° Ober-/Unterhitze für 25-30 Minuten backen.

Nach dem Backen auskühlen lassen. Kuvertüre hacken und im Wasserbad oder der Mikrowelle schmelzen lassen. Den Kuchen damit überziehen und mit Streuseln bestreuen.
Print Friendly Version of this pagePrint Get a PDF version of this webpagePDF

Sonntag, 13. August 2017

Vollkorn-Rosinen-Brötchen mit Haferflocken

Dieses Rezept habe ich mal wieder von Sigrid vom Blog Madam Rote Rübe. Als ich das Rezept gesehen habe, wusste ich: Die werden sofort ausprobiert!
Bis dato hatte ich hin und wieder Brötchen gebacken, die nur mit Vollkornmehl auskommen. Das Ergebnis war okay, aber nicht so, dass ich es unbedingt wieder machen müsste.
Aber das Rezept hier...das habe ich bereits ein zweites Mal gebacken!
Ich bin kein passsionierter Brot- und Brötchenbäcker (obwohl ich es doch ganz gern tue), aber ich glaube, das Geheimnis liegt hier am Ei und der Sahne, die in den Hefeteig hineinkommen. Beide Zutaten machen in Backrezepten den Teig locker und genau das sind diese Brötchen (im Gegensatz zu den bisherigen Rezepten, die immer sehr schwer daher kamen was die Konsistenz anging).
Wer keine Rosinen mag, lässt sie einfach weg. Cranberries können eine gute Rosinen-Alternative sein. Stattdessen (oder auch zusätzlich ;) kann man gehacke Walnüsse unter den Teig kneten, dass schmeckt auch sehr gut. 
Zutaten für ca. 15 Stück:
550 g Dinkelvollkornmehl
1 Pck. Trockenhefe  
1 EL Honig (bei mir Rapshonig)
1 TL Salz  
300 ml lauwarmes Wasser  
100 ml Sahne
60 g Butter
1 Ei  
50 g Rosinen
 80 g Haferflocken
25 g Walnüsse (optional)

Zubereitung:
Das Vollkonrmehl mit der Hefe und dem Salz vermischen. Butter erwärmen und zusammen mit der Sahne, Honig und dem Ei zu dem Mehl geben. Zuletzt das Wasser, die Rosinen (vorher abspülen!) und die Haferflocken zufügen und alles mit dem Knethaken fünf Minuten verkneten. Den Teig an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen. Anschließend aus dem Teig gleichgroße Portionen abnehmen und diese zu Kugeln formen. Die Teiglinge auf ein Backblech setzen, mit etwas Wasser befeuchten und ein paar Haferflocken toppen.
Im vorgeheiztem Ofen bei 200° C Ober-/Unterhitze für 20-25 Minuten backen.
Print Friendly and PDF

Dienstag, 8. August 2017

Fruchtige Johannisbeer-Streusel-Cookies für den Sommer

Zeit für ein paar sommerliche Cookies! Diese Johannisbeer-Cookies mit Schokolade habe ich neulich wieder bei Tina vom Blog Küchenmomente gesehen und musste sie direkt nachbacken. Also habe ich beim nächsten Marktbesuch eine Schale roter Johannisbeeren mitgenommen und mich sofort in die Küche gestellt und losgebacken :)
Statt gehackter Schokolade habe ich allerdings schwarz-weiße Chocoladevlokken benutzt, die ich von einem holländischen Stand auf dem Wochenmarkt geholt habe :)
Aber nehmt einfach das was ihr lieber mögt, Schokoraspel, Schokostreusel, gehackte Schokolade, Schokotröpfchen...die Auswahl ist groooß!

Ich habe ein paar Cookies auch ohne Johannisbeeren gemacht und von meinen Testessern gehört, dass sie wie Cookies von Subway schmecken. Dies kann ich leider nicht bestätigen, da ich deren Cookies noch keiner Geschmacksprobe unterzogen habe ;)
Zutaten für ca. 30 Stück (zwei Bleche):
130 g Dinkelmehl Typ 630
85 g Haferflocken (bei mir die kernigen)
½ TL Salz
½ TL Backpulver
¼ TL Natron
115 g weiche Butter
130 g Zucker
etwas Vanilleextrakt
1 Ei
100 g Schokoraspel (bei mir die schwarz-weißen aus den Niederlanden :)
100 g rote Johannisbeeren 
Zubereitung:
Zuerst die Butter mit dem Zucker aufschlagen. Ei und Vanilleextrakt unterrühren. In einer kleinen Schüssel Mehl, Haferflocken, Schokoraspel Salz, Backpulver und Natron mischen. Die trockenen Zutaten kurz unter die Butter-Zucker-Eier-Masse rühren. Aus dem Teig nun kleine Portionen abstechen (entweder mit einem Teelöffel oder den Händen) und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. In jeden Cookie ein par Johannisbeeren hineindrücken (alternativ können die Johannisbeeren auch zum Schluss vorsichtig mit dem Teigschaber unter den Teig gehoben werden, dann sind sie gleichmäßig verteilt, aber der Cookie wird dadurch schnell klitschig und nicht knusprig nach dem Backen).
Im vorgeheiztem Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 13-15 Minuten backen.
Auf einen Abkühlgitter auskühlen lassen oder direkt schnabulieren. Reste in Blechdosen aufbewahren! :)

Print Friendly and PDF

Samstag, 5. August 2017

Haferflockenkuchen mit Zitrone & Blaubeeren [Zu Gast bei Tinas Küchenmomente]

Ein süß-säuerlicher Zitronenkuchen oder ein mit Blaubeeren gespickter Rührkuchen...wer die Wahl hat, hat die Qual. Es sei denn, man macht beides in einem Kuchen. So wie dieses Prachtkerlchen, dass sich sowohl mit Zitronen als auch mit Blaubeeren schmücken kann.
Das schmeckt nach Sommer oder? 🌞🌊🍉
Obendrein steckt noch eine gute Portion Haferflocken drin!
Einen Haferflockenkuchen habe ich ja bereits hier gebacken. Die Zubereitung unterscheidet sich aber. Beim ersten Kuchen kam Porridge in den Teig, hier die puren Haferflocken. Auch von den verwendeten Obstsorten sind die beiden Kuchen unterschiedlich. Im ersten kam rein, was gerade Saison hatte, also Beerenobst. Und Schokolade!
Hier sind nur Blaubeeren und Zitrone mit von der Partie. Aber was heißt hier nur? Weniger muss ja nicht immer schlechter sein...

Auch habe ich dieses Mal kein Rapsöl verwendet, sondern eine Butter mit 25 % Rapsöl. Beim Backen nehme ich oft Magarine, aber so ganz zufrieden bin ich damit nicht, weil Margarine schon ein sehr stark verarbeitetes Produkt ist. Butter ist da schon viel natürlicher, enthält aber viele gesättigte Fettsäuren. Das Streichfett mit Butter und Rapsöl (es enthält zum Glück keine weiteren Zusätze) ist da schon ein guter Kompromiss, weil Rapsöl viel ungesättigte Fettsäuren enthält und so die Balance etwas wahrt.

Das Rezept findet ihr aber nicht bei mir heute, sondern erstmal nur bei Tina von ihren Blog Küchenmomente. Der wird nämlich ein Jahr alt und das muss ja gebührend gefeiert werden, finder ihr nicht? Happy Birthday Küchenmomente!
Hier geht's zu Tinas Blog und dem Rezept!
 
Nachtrag:
 
Zutaten für eine normalgroße Kastenform: 
150 g Margarine oder Butter (Mischstreichfett aus Butter und Rapsöl bei mir)
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
Saft und Schale von 2 Bio-Zitronen 
3 Eier 
200 g Dinkelmehl Typ 630 
150 g Haferflocken
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100-150 g Heidelbeeren (frisch oder TK)

Puderzucker-Glasur: 

65 g Puderzucker 
2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Zuerst die Margarine mit den beiden Zuckersorten aufschlagen und nach und nach die Eier unterrühren. Mehl mit Salz, Backpulver und Haferflocken mischen und zusammen mit dem Zitronensaft und dem Abrieb kurz unterrühren.

Zuletzt die Blaubeeren unterheben und den Teig in eine gefettete Kastenform geben und glattsreichen. Den Kuchen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 50 Minuten backen.

Nach dem Backen eine Glasur aus dem Puderzucker und dem Zitronensaft anrühren und über den Kuchen sprenkeln.

Print Friendly Version of this pagePrint Get a PDF version of this webpagePDF

Dienstag, 1. August 2017

Kirsch-Buttermilch-Torte ohne Backen

Bei den sommerlichen Temperaturen kommt bei uns gerne ein Kuchen auf den Tisch, der nicht gebacken werden muss und herrlich erfrischend schmeckt. Das klingt schon eher nach Torte, dabei erinnert mich diese Tarte eher an einen Cheesecake. Statt Quark oder Frischkäse kommen aber Buttermilch und Sahne hinein. Abgeschmeckt wird mit Zitrone. Für den weiteren fruchtigen Touch dürfen es gerne noch Kirschen sein. Das alles versammelt sich auf einem knusprigen Boden aus Butterkeksen.
Und wie das typisch für meinen Blog ist: Die Rezepte mit den unschönsten Fotos sind die leckersten :D So wie dieser Mandel-Schichtkuchen mit Baiser auch...Aber es kommt mir nun mal auf das Rezept an und das ist super! Haben meine Testesser auch alle behauptet, weshalb dieses Törtchen schon zweimal bei uns auf den Tisch kam :)
Zutaten für eine 26 cm Springform
Für den Boden:
175 g Vollkorn-Butterkekse
125 g flüssige Butter

Für die Creme:
500 ml Buttermilch
2 TL Zitronenabrieb (ggf. etwas mehr)
2 EL Zitronensaft (ggf. etwas mehr)
60 g Zucker
2 EL Vanillezucker
7 Blatt Gelatine
300 g Sahne, steif geschlagen 
1 Glas Kirschen

Für den Guss:
Saft von den Kirschen
1 Pck. Tortengus
40 g Zucker

Zubereitung:
Für den Boden die Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben, verschließen und mit einem Nudelholz malträtieren, sodass Brösel entstehen. Die Brösel mit der Butter vermengen.
Eine Springform mit Backpapier auslegen (alternativ einen Tortenring auf eine Tortenplatte stellen) und die Bröselmasse in die Form geben und fest an den Boden drücken.
Bis auf weiteres in den Kühlschrank stellen.

Für die Creme die Kirschen abtropfen lassen im Sieb, den Saft dabei auffangen. Dieser wird zum Schluss für den Guss gebraucht. Die Gelatine einweichen in kaltem Wasser. Buttermilch mit Zitronenschale, Zucker, Vanillezucker verrühren. Die 2 EL Zitronensaft im Wasserbad erwärmen und die eingeweichte und ausgedrückte Gelatine darin - unter Rühren - auflösen. Nach und nach drei Esslöffel von der Zitronen-Buttermilch zufügen und immer weiterrühren. Nach diesem Temperaturausgleich die Gelatinemasse in die Zitronen-Buttermilch-Masse einrühren. Die Masse kaltstellen. Sobald sie anfängt zu gelieren (dauert ca. 10-15 Minuten), die Sahne unterheben. Nun die Masse abschmecken mit etwas mehr Zitronensaft bzw. Abrieb. Anschließend die abgetropften Kirschen untermengen.
Die Creme nun auf den Keksboden gießen und drei Stunden kaltstellen. Danach den Guss  nach Packungsanleitung zubereiten und über die Torte gießen. Da der Guss noch sehr heiß ist, reißt die Creme etwas auf und es entsteht dieses marmorierte Muster, Ihr seht - das ist gewollt ;)
Nochmal 20 Minuten warten, dann sollte die Torte schnittfest sein.
Fröhliches Kühlschrank-Backen Euch!

Print Friendly and PDF
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...