Mittwoch, 27. Februar 2019

Proteinbrot mit Dinkelvollkorn

Das letzte Brotrezept ist schon echt lange her...in letzter Zeit habe ich kaum Brot gegessen und davor auch eher auf alt bewährte Rezepte zurückgegriffen, weil ich auch nicht so in Brotbacklaune war. Als ich in den Semesterferien mal wieder zu Hause war hat meine Mutter mir aber mal wieder neue Rezepte gezeigt, u.a. dieses Dinkelvollkornbrot mti Quark. Ein proteinreiches Brot mit vielen Ballaststoffen also :-) Auch ein bisschen Öl kommt hinein, das macht Hefeteige lockerer und auch saftiger, finde ich. Statt Zucker kommt in diesem Rezept Ahornsirup zum Einsatz.
Das Dinkelvollkornmehl beziehen wir immer von einer Bio-Bäckerei ein paar Nachbarorte weiter, die auch mit dem Bioland-Siegel ausgezeichnet sind. Somit können wir sicher sein, dass es auch aus nicht so arg belastet ist wie Mehle aus dem Ausland, die nur das EU-Biosiegel tragen, welches weniger strenge Richtlinien aufführt als die Bio-Anbauverände Naturland, Bioland und Demeter. Denn leider ist es nicht selbstverständlich, dass Getreide aus Deutschland kommt, obwohl es hier in großem Maße angebaut werden. Wie bei anderen Produkten auch, sind Waren aus dem Ausland oft preisgünstiger.

Aber genug darüber geredet, ihr seid bestimmt gespannt auf das Brot-Rezept oder?
Hier kommt es!
Zutaten für ein Laib:
600 g Dinkelvollkornmehl
1/2 Pck. Trockenhefe
500 g Magerquark
100 ml Wasser 
1 TL Salz
1 EL Ahornsirup
2 EL Öl

Zubereitung:
Trockene Zutaten miteinander vermischen. Quark, Wasser und Ahornsiurp zufügen und zu einem glatten Teig verkneten, dies dauert mehrere Minuten. Den Teig in eine große Schüssel mit Deckel geben (das Volumen vergrößert sich über Nacht oft erheblich!) und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag erneut kurz durchkneten mit ein wenig Mehl, einen Laib formen und mit einem Messer kreuzweise einschneiden. Den Laib auf ein Backblech setzen und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 40 Minuten backen. Wenn man mit den Fingern auf das Brot klopft, sollte es hohl klingen (von allen Seiten, auch von unten!).

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Samstag, 23. Februar 2019

Italienische Birnentorte mit Amaretto & Amarettini

Dieses Rezept habe ich bereits letzten Frühherbst/Spätsommer gebacken, zusammen mit Freunden. Ich finde den Begriff Torte ein bisschen irreführend, weil Torte für mich irgendwie immer Sahne beinhaltet 😀 Aber vielleicht sehen die Italiener das nicht so eng. Dafür kommt ja allerlei anderes hinein, wie Birnen (über ein Kilo sogar!), Amarettini, Amaretto und Pinienkerne. Und wer partout nicht auf die Sahne verzichten mag, gibt einfach einen Klecks Schlagsahne obendrauf, so! 

Der Kuchen schmeckt sehr aromatisch: Birnen, Zimt, Amaretto und Pinienkerne mit buttrigem Geschmack - was will man mehr? 😃

Die Bilder sind übrigens mit meiner Handykamera entstanden und aus meiner Instagram-Story, deshalb die Hashtags und Texte im Fotos :-) Da ich immer noch keine neue Spiegelreflexkamera besitze, muss ich erstmal noch auf mein Handy zurückgreifen :(

Zutaten für eine Springform á 28 cm
Für den Mürbeteig:
400 g Mehl
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
1 Eigelb (das Eiweiß nicht wegwerfen!)
250 g Butter
Für die Füllung:
1,2 kg Birnen
 60 g Butter
5 EL Amaretto
60 g Pinienkerne (alternativ Mandelblättchen), geröstet (ohne Fett)
Saft einer halben Zitrone
50 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
1/2 TL Zimt
100 g Amarettini-Kekse, zerbröselt

1 Eiweiß zum Bepinseln
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Für den Mürbeteig einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und mti den Händen oder dem Knethaen zu einem glatten Teig verkneten. Springform mit Backpapier auskleiden. Den Vom Mürbeteig 2/3 abnehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Fladen á 35 cm ausrollen. Diesen Fladen vorsichtig in die Springform setzen, sodass der Boden bedeckt und sich ein Rand formen lässt. Den Teigboden mit einer Gabel einstechen und mit Amaretti-Bröseln bestreuen.
Für die Füllung die Birnen waschen oder schälen und anschließend in kleine Stückchen schneiden. Mit dem Zitronensaft vermengen.
 Zucker, Zimt geschmolzene Butter, Amaretto und Pinienkerne untermischen. Diese Masse nun auf den Mürbeteig geben.
Den restlichen Teil des Teiges ebenfalls ausrollen, aber nur zu einem Kreis á 28 cm. Diesen auf die Birnenmasse legen und die Ränder gut andrücken. Mit einer Gabel vorsichtig Löcher in die Teigdecke stechen. Zuletzt mit Eiweiß bepinseln.

 Im Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 50-60 Minuten backen.
Kuchen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
Der Kuchen kann prima einen Tag vorher vorbereitet werden, dann zieht er durch und lässt sich besser schneiden :-)



Sonntag, 17. Februar 2019

Himbeer-Mokka-Torte

Neben der Schokosplitter-Torte gab es zum Geburtstag meiner Schwester diese Himbeer-Mokka-Torte. Yumm! Die kam bei meinen Gästen und auch mir sehr gut an. Und das obwohl ich echt kein großer Fan von Kaffee bin. Weder pur noch im Kuchen drin :D
Ihr könnt die Torte prima schon ein oder zwei Tage im Voraus anfangen zu backen. Am ersten Tag den Boden, am zweiten Tag die Creme und dann nochmal über Nacht durchziehen lassen. Aber sie geht auch schneller, hauptsache sie zieht vor dem ersten Anschneiden einige Stunden durch!
Zutaten für eine Springform á 26 cm Durchmesser
Für den Biskuit:
3 Eier
3 EL heißes Wasser
90 g Zucker
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für das Himbeermus:
250 g Himbeeren (bei mir TK zu dieser Jahreszeit)
3 Blatt weiße Gelatine
75 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker

Für die Mokka-Creme:
10 Blatt weiße Gelatine
100 ml Milch
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 TL Trinkkakao-Pulver
2-3 TL Instantpulver für Mokka oder Espresso
300 g Mokka-Joghurt (Zimmertemperatur)
600 ml Sahne
75 g gehackte Vollmilchschokolade

Für die Dekoration:
150-200 ml Sahne
1 Pck. Sahnesteif oder 2 TL San-Apart
2 EL Puderzucker
2 TL Kakaopulver
1 TL Instantpulver für Mokka oder Espresso
Schoko-Mokkabohnen
Himbeeren (auch hier ist TK-möglich)

Zubereitung:
Für den Biskuit Eier und Zucker hellcremig aufschlagen, dies dauert einige Minuten. Mehl,  Backpulver und Salz mischen. Die trockenen Zutaten portionsweise in die aufgeschlagene Eier-Zucker-Masse einsieben und mit einem Teigschaber (!) sanft unterheben, damit die Masse nicht allzu sehr einsinkt. Den Teig in eine mit Backpapier auslegte und nur den Boden gefettete Springform füllen und bei 180° C Ober-/Unterhitze 15 Minuten backen. Auskühlen lassen, gerne auch über Nacht (luftdicht verpackt dann aber!).

Für das Himbeermus die Himbeeren auftauen lassen und pürieren. Mit Zucker süßen und das Ganze auf dem Herd erhitzen. Gelatine fünf Minuten im kalten Wasser einweichen lassen und gut ausdrücken. Die Gelatine in das warme Himbeerpüree geben und sofort mit einem Schneebesen unterrühren, dass sich alles auflöst. Aufpassen: Das Püree darf nicht zu heiß sein, wenn die Gelatine hineinkommt!
 Das Himbeerepüree nun abkühlen lassen, sodass es anfängt zu gelieren.

Für die Füllung die Sahne steifschlagen, aber bei Zimmtemperatur stehen lassen bis zur weiteren Verwendung - sie sollte nicht zu kalt sein, wenn sie auf die gelierte Masse trifft.
Danach Milch, Kaffeepulver, Kakaopulver und Zucker in einem Topf geben und erwärmen. Dabei umrühren.  Erneut Gelatine fünf Minuten im kalten Wasser einweichen lassen und gut ausdrücken und in der Masse unter ständigem Rühren zufügen. Kurz vor dem Festwerden der Masse den Mokka-Joghurt einrühren, der Zimmtemperatur haben sollte, weil das Risiko dann geringer ist , dass die Gelatine "ausflockt".  Wenn die Masse geliert, die Sahne portionsweise unterheben. Die Mokka-Creme nun auf den Biskuitboden geben (vorher mit einem Tortenring umschließen). Das Himbeerpüree obendrauf geben und mit einer Gabel ein Marmormuster einziehen. Glattstreichen und die Torte mehrere Stunden am besten über Nacht kaltstellen, damit sie fest wird. Bei Minusgraden draußen, geht es innerhalb von wenigen Stunden, wenn man die Torte auf die Terasse oder den Balkon stellt.
Tortenring entfernen. 

Für die Dekoration Sahne mit den restlichen Zutaten steifschlagen, in einen Spritzbeutel füllen und die Torte mit Tupfen verzieren. Himbeeren und Mokkabohnen in einige Tupfen setzen und bis zum Servieren kaltstellen.
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Samstag, 9. Februar 2019

Black and White Torte mit Schoko-Knusper-Schicht

Wie jedes Jahr Ende Januar/Anfang Februar feiert meine Schwester mit der Verwandtschaft ihren Geburtstag. Und wie jedes Jahr mache ich mich trotz der Klausurenphase auf in die Heimat um die Geburtstagstorten zu backen 😋 Dieses Jahr hatte meine Schwester sich diese Black and White Torte mit Schoko-Knusper-Schicht ausgesucht und eine Himbeer-Mokka-Torte. Beide Torten habe ich zum ersten Mal ausprobiert und bin begeistert gewesen, ebenso die Gäste 😃 Ihnen und mir hatte es besonders die schokoladige Knusperschicht angetan, die uns alle stark an ein bekanntes Eisprodukt im rechteckigen Format erinnert, welches auch mehrere Schokoschichten hat, die beim Draufbeißen so herrlich knackt 😉

Die Zubereitung sieht langwierig aus, aber ich habe die Torte im Nu gemacht. Ich hatte am Vortag den Boden gebacken und über Nacht luftdicht verpackt. In der Regel lässt sich ein Biskuit auch besser schneiden, wenn er sich ein bisschen "setzen" kann.
Am nächsten Tag habe ich dann die Füllung und die Schokoschichten gemacht. Da es draußen momentan sehr kalt ist, habe ich die Kühlzeiten verkürzen können, da ich die Torte draußen gekühlt hatte. Besonders gut: Es ist keine Gelatine enthalten! Ich stehe damit ja leider auf Kriegsfuß, sie gelingt mir nämlich eher selten 🙄
Zutaten für eine 26 cm Springform
Für den Schokoladenbiskuit:
4 Eier
120 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 g Mehl
2 TL Backpulver (gestrichen)
75 g Speisestärke
10 g Kakao
1 Prise Salz

Für die Füllung:
100 g Zartbitterkuvertüre (Schokoladenglasur geht auch, ich mag die bloß nicht)
250 g Mascarpone
100 g Zucker
2 EL Tonkazucker (alternativ auch andere Geschmäcker möglich) 
1 TL Vanilleextrakt
800 ml Sahne
2 Pck. Sahnesteif

Zubereitung:
Für den Biskuit Eier und Zucker hellcremig aufschlagen, dies dauert einige Minuten. Mehl, Stärke, Kakao, Backpulver und Salz mischen. Die trockenen Zutaten portionsweise in die aufgeschlagene Eier-Zucker-Masse einsieben und mit einem Teigschaber (!) sanft unterheben, damit die Masse nicht allzu sehr einsinkt. Den Teig in eine mit Backpapier auslegte und nur den Boden gefettete Springform füllen und bei 180° C Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen. Auskühlen lassen, gerne auch über Nacht (luftdicht verpackt dann aber!).

Den ausgekühlten Boden einmal waagerecht durchschneiden. Den unteren Boden auf eine Tortenplatte stellen und mit einem Tortenring umschließen.

Für die Füllung Mascarpone mit 75 g Zucker verquirlen. 500 ml Sahne mit 2 EL Tonkazucker und Sahnesteif steifschlagen und unter die Mascarpone heben.
Die Hälfte dieser Creme auf den ersten Tortenboden verteilen und kühlen. Bei den jetztigen Temperaturen geht es super schnell, wenn man es draußen kühlt.
50 g Kuvertüre schmelzen und auf die erkaltete Masse sprenkeln. Die Glasur wird im Idealfall sofort hart, sodass eine Knusperschicht entsteht.
Die restliche Creme auf die Schokoschicht verteilen, mit dem zweiten Boden bedecken. 
Die Torte einige Stunden kaltstellen, damit die Masse komplett fest wird.
Den Tortenring entfernen. Restliche Sahne (300 g) steifschlagen mit 1 EL Zucker und Vanilleextrakt. Die Torte damit dünn überziehen. Restliche Schokolade schmelzen und wieder über die Sahne sprenkeln. Kaltstellen bis zum Servieren.
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Sonntag, 3. Februar 2019

Choco Cheesecake Trüffel mit Tonka & Orange [Zum Valentinstag ❤]

Valentinstag steht vor der Tür und passenderweise habe ich noch ein Rezept für sündhaft gute Schokoladen-Trüffel mit Tonka und Orange und einen winzigen Hauch Fleur de Sel in der Warteschleife hängen!
Das Rezept ist super easy und schnell gemacht, mal abgesehen von der etwas längeren Kühlzeit von knapp 2 Stunden. Da man aber währenddessen nicht den Kühlschrank anstarren muss oder anderweitig gefesselt ist an den Entstehungsprozess dieser Pralinchen ist das nicht allzu schlimm oder?😜

Wer nicht auf Orange, Tonka oder Fleur de Sel steht, kann diese gerne durch seine Vorlieben ersetzen! Gehackte Nüsse (vielleicht auch karamellisiert?😏), gefriergetrocknetes Beerenpulver oder oder oder. Was wäre Eure Traum-Kombi?
 
Für circa 20 Cheesecake Trüffel:
120 g hochwertige Zartbitterschokolade
120 g Frischkäse
Abrieb einer halben Bio-Orange
1 EL Tonkazucker
1 Prise Fleur de Sel (optional)
2 EL Kakao zum Wälzen

Zubereitung:
Den Frischkäse am besten bei Zimmertemperatur verarbeiten, damit dieser nicht "grisselig" wird, wenn er auf die Schokolade trifft (diesen also am besten 15-20 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen). Anschließend mit Tonkazucker, Orangenabrieb und - wer mag - mit ein wenig Fleur de Sel vermengen.

Die Schokolade behutsam im Wasserbad schmelzen, sie darf nicht zu heiß werden.
Anschließend mit dem Frischkäse verrühren. Die Masse abgedeckt für 2 Stunden kaltstellen.
Im Anschluss daraus circa 20 kleine Portionen abstechen und zwischen den Händen zu kleinen Kugeln formen. Im Kaka wälzen und vorsichtig in eine Aufbewahrungsöglichkeit setzen oder in kleine Tütchen zum Verschenken. Unbedingt kalt lagern, so halten sich die Trüffel einige Tage lang.

Verschenkt ihr zum Valentinstag gerne Pralinen oder Trüffel?

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