Mittwoch, 30. Juni 2021

Veganes Schoko Bananenbrot

Der Sommer macht gerade wieder eine Pause und ich habe momentan wieder viel um die Ohren. Das verlangt eine große Portion (schokoladiges) Soulfood! Dieses Mal in Form eines ultra schokoladigen Bananenbrotes! Und obwohl ich bei Bananenbroten super gern immer wieder neue Rezepte ausprobiere, habe ich dieses hier schon dreimal gebacken innerhalb kurzer Zeit. Zum Reinlegen gut!

Die heutige Variante ist vegan und ziemlich schokoladig. Und super saftig wie man im Anschnitt sehen kann (ich habe es allerdings auch noch im warmen Zustand angeschnitten, deshalb ist es so klitschig auf den Fotos). Hier kommen nicht nur Schokostückchen in den Teig, sondern auch Kakao! Statt Eier kommt Leinsamen-"Gel" hinein und statt Kuhmilch Haferdrink. Und weil ich noch Walnüsse zur Hand hatte und die viele gute Fettsäuren enthalten, dürfen die natürlich auch gern in das Bananenbrot wandern.
Diese Bananenbrot ist:
  • vegan
  • schokoladig
  • mit Hafermehl und Dinkelmehl (weizenfrei)
  • mit Kokosblütenzucker
  • nussig 
  • lecker
  • saftig und lange haltbar
  • easy in der Zubereitung
Zutaten für eine 25 cm lange Kastenform:

1 EL geschrotete Leinsamen oder Chiasamen

3 EL Wasser

100 g Dinkelmehl Typ 1050

50 g Hafermehl

50 g Backkakao

1 gestrichener TL Backpulver

1/2 gestr. TL Natron 

1 Prise Salz

1 TL Vanilleextrakt

75 ml Rapsöl

30 g Kokosblütenzucker

30 g Rohrzucker

30 g Zucker

2 reife Bananen

75 ml Wasser oder Hafermilch

100 g gehackte Walnüsse oder andere Nüsse nach Belieben

Zubereitung:

Zuerst die Chiasamen oder Leinsamen in 3 EL Wasser einweichen bis sie aufgequollen sind - dies dauert etwa 10-15 Minuten. Als Nächstes den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

In einer Schüssel die drei Zuckersorten und das Rapsöl miteinander verrühren. Anschließend Vanilleetrakt zufügen. Nun alle trockenen Zutaten mischen. Die beiden Bananen mit einer Gabel fein zermatschen und zusammen mit dem Chiasamengel und der Mehlmischung zum Zucker-Öl-Gemisch geben. Alles kurz mit dem Handrührgerät verrühren, sodass es sich miteinander verbunden hat. Zuletzt die Walnüsse unterheben. Den Teig in eine Form geben, glattstreichen und im heißen Ofen 50-55 Minuten backen. Für einen sauberen Riss im Kuchen mit einem scharfen Messer nach 15 Minuten den Kuche einmal einschneiden - etwa 1 cm tief sollte der Schnitt sein.

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Mittwoch, 23. Juni 2021

Streusel-Kirschkuchen mit Grießpudding

 Heute gibt es den klassischen Hefekuchen mit einem Belag der besonderen Art:
Fruchtig, cremig und streuselig nämlich und das alles in einem Kuchen!
Auf dem luftigen Hefeteig lässt sich nämlich zuerst einmal eine Schicht Grießpudding nieder, es folgen Kirschen und zuletzt noch ganz viele Streusel! Danach geht es in den Ofen und kurze Zeit später kann dieses Allround-Kuchenglück auch schon verzehrt werden!
Dieser Kuchen ist:
  • fruchtig
  • cremig
  • mit viel Streuseln
  • zimtig
  • vanillig
  • lecker
  •  Soulfood
  • auch mit Äpfeln, Birnen und Beeren ein Genuss
Zutaten für ein Blech (für eine 26 cm Springform das Rezept halbieren):
Für den Hefeteig:
500 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
20 g Zucker
90 g Rübensaft
70 g sehr weiche Buttter
2 Eier
1 Prise Salz 
125 ml Milch
 
Grießpudding:
1,5 Ltr. Milch
200 g Hartweizengrieß
120 g Zucker
2 Eier, getrennt
1 Prise Salz
2 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimt
 
350 g Kirschen (gut abgetropft aus dem Glas oder TK oder im Sommer auch frische)
 
Streusel:
200 g Mehl
120 g Butter
120 g Zucker
1 Prise Salz
 
Zubereitung:
Für den Hefeteig Mehl, Zucker und Hefe mischen. Salz zufügen. Milch erwärmen und die Butter darin auflösen lassen. Zusammen mit dem Sirup und den Eiern zu den trockenen Zutaten geben und alles miteinander verkneten. Den Teig abgedeckt eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Grießpudding zubereiten. Dafür die Milch aufkochen. Grieß, Vanilleextrakt und Zucker mischen und sobald die Milch aufkocht, einrieseln lassen und rühren bis es andickt. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Die Eier trennen und das Eiklar mit einer Prise Salz steifschlagen.

Für die Streusel Mehl mit Zucker mischen, die Butter in Flöckchen dazugeben und mit den Händen zu Streuseln kneten. Bis zur Weiterverarbeitung kaltstellen.

Sobald der Grießbrei nur noch lauwarm ist, das Eigelb zufügen und gut unterrühren. Anschließend den Eischnee unterheben.

Den Hefeteig nach der Gehzeit erneut kurz durchkneten. Ein Backblech einfetten und mit Mehl ausstreuen. Den Hefeteig auf einer Arbeitsfläche zu einem Rechteck auf Größe des Blechs ausrollen und anschließend auf dieses legen. Nun kommt der Grießpudding auf die Teigschicht. Achtet darauf, dass ihr diesen bis zum Rand streicht, ansonsten werden die Ränder ohne Füllung sehr trocken. Danach folgen die Kirschen und zuletzt werden die Streusel auf dem Kuchen verteilt.

Der Ofen kann nun bei 200 Grad Ober-/Unterhitze etwa 30 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben.

Der Kuchen schmeckt am Backtag sehr lecker und auch am nächsten Tag.
Achtet darauf, dass die Ränder aus dem Hefeteig nicht zu dick werden, die werden nämlich als erstes trocken!

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Mittwoch, 16. Juni 2021

Erdbeer Vanille Krümel Torte ohne Sahne

 Endlich mal wieder Erdbeer-Torte!
Dieses Rezept war wieder einmal ziemlich spontan und etwas freestyle konzipiert und gebacken. Der Biskuit stamm von meiner Himbeer Mascarpone Torte und ist super gelingsicher. Die Füllung bestand aus den Dingen, die der Kühlschrank gerade hergab. Und Sahne gehörte nicht dazu! Deswegen ist es eine recht leichte Quark-Joghurt-Füllung geworden, die meiner Familie und mir aber sehr lecker geschmeckt hat. Hinein kamen noch Erdbeeren und on top zerbröselter Biskuit. Ein bisschen wie Maulwurfstorte, nur nicht in Kuppelform.
Diese Torte ist:
  • ohne Sahne
  • cremig und erfrischend
  • mit anderen Beerenobst ebenso lecker
  • für den Kuchenhunger in kleiner Runde 
 Zutaten für eine 18 cm Springform
Für den Biskuit:
2 Eier (Größe M oder L)
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
40 g Mehl
1 EL gemahlene Mandeln (bei mir jedoch Erdmandeln)
1 Pck. Puddingpulver Vanille oder 40 g Stärke + etwas Vanilleextrakt
1 Prise Salz
1 TL Backpulver

Für die Creme:
250 g Quark (bei mit 20 % Fett)
150 g griechischer Joghurt
2-3 TL San Apart (Sahnestandmittel aus dem Backregal)
50 g Puderzucker 
1 TL Vanilleextrakt

250 g frische Erdbeeren, gewaschen
Zubereitung:
Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine kleine Springform mit dem Durchmesser von etwa 18 cm mit Backpapier bespannen.

Für den Biskuit nun die beiden Eier eine Minute lang schaumig rühren. Dann innerhalb einer Minute nach und nach 100 g Zucker und 1 Pck. Vanillezucker unter Rühren einrieseln lassen. Die Masse weitere zwei Minuten aufschlagen, sodass sie hellgelb und voluminös wird.
In einer kleinen Schüssel 40 g Mehl und 40 g Speisestärke bzw. 1 Pck. Puddingpulver Vanille mischen, 1 TL Backpulver und 1 Prise Salz zufügen. Diese trockenen Zutaten nun portionweise auf die aufgeschlagene Eier-Masse sieben und behutsam mit einem Teigschaber unterheben. Die Biskuitmasse in die Springform füllen und im heißen Ofen etwa 20 Minuten backen bis die Stäbchenprobe ergibt, dass der Kuchen gar ist.

Den Biskuit aus der Form lösen und erkalten lassen. Dann einmal waagerecht halbieren. Den oberen Boden zerkrümeln.

Für die Füllung alle Zutaten (außer San Apart) miteinander verrühren. San Apart zufügen und Rühren bis es annäherend fest ist. Es härtet im Kühlschrank noch ein wenig nach und wird dann schnittfest. Die Hälfte der Creme auf den unteren Boden verteilen.
Erdbeeren entstrunken und in Scheiben schneiden. Auf die gesamte Fläche verteilen, dann die restliche Creme obendrauf geben und vorsichtig verteilen. Die Biskuitkrümel auf die Torte streuen und anschließend etwa 2 Stunden kaltstellen. Nach Belieben die Torte mti frischen Erdbeeren garnieren.




Mittwoch, 9. Juni 2021

Fluffiges Mehrkorn Toastbrot

 Dieses Mehrkorn Toastbrot habe ich schon ein paar Mal gebacken und bin immer noch von der Fluffigkeit des Brotes begeistert und vor allem von der Haltbarkeit. Selbst nach drei Tagen Lagerung war es noch weich und lecker wie am ersten Tag. Im Gegensatz zu meinen anderen Flockenbroten lasse ich die Mehrkornflocken hier erstmal in heißen Wasser quellen.
Dieses Brot ist:
  • lecker
  • kernig
  • lange haltbar
  • mit wenigen Zutaten
  • gesund und sättigend
 Zutaten für ein Laib:
250 g Dinkelmehl Typ 1050
250 g Dinkelmehl Typ 630
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz
1 EL Rohrzucker
75 g 5-Korn-Flocken (Roggen, Hafer, Weizen, Gerste, Dinkel bei mir)
1 EL Leinsamen
50 g Sonnenblumenkerne
45 g flüssige Butter
420 ml sehr heißes Wasser zum Übergießen der Flocken 

Zubereitung:
Zuerst die Flockenmischung mit dem heißen Wasser übergießen und quellen lassen. Bevor es zu den restlichen Zutaten kommt, muss es auf jeden Fall abkühlen und darf nur noch lauwarm sein!

In einer Schüssel die beiden Mehlsorten mischen, Trockenhefe, Salz und Zucker zufügen, ebenso die Leinsamen und Sonnenblumenkerne. Die abgekühlte Flockenmischung sowie die flüssige Butter zugeben und etwas fünf Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.

Anschließend eine Form gut einfetten. Den Hefeteig sanft durchkneten und dann grob zu einem Rechteck ausrollen bzw. mit den Händen zurecht ziehen. Die längste Seite sollte nicht länger als die Kastenform sein. Von der Längsseite her aufrollen und die Rolle in die Kastenform setzen. Das Toastbrot nochmal etwa 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Mehrkorntoastbrot mit Wasser bestreichen und mit ein paar Flocken bestreuen. Im heißen Ofen etwa 45 Minuten backen. Es ist fertig, wenn es beim Draufklopfen hohl klingt. Ihr könnt das Brot auch schon nach etwa 35 Minuten aus der Form holen und dann ohne Form zu Ende backen, dann geht es meist schneller und wird gleichmäßiger gar.
 

Samstag, 5. Juni 2021

Espresso Käsekuchen mit Baiser

Eigentlich bin ich kein großer Kaffee-Freund im Kuchen. Aber als ich neulich einen Barista-Cheesecake gesehen habe, musste ich mich am nächsten Tag gleich in die Küche stellen und etwas ähnliches backen! Dieser sah einfach zu lecker und verführerisch aus...

Und die Kombination aus Schokolade, Kaffee, Tonkabohne und einer Karamellnote durch den Kokosblütenzucker ist doch ziemlich interessant und mal etwas anderes! 
Dieser Kuchen ist...
  •  herrlich-cremig
  • schokoladig
  • mit einem leckeren Kaffeegeschmack
  •  mit einer leichten Karamell-Note durch den Palmzucker
  • aromatisch durch die Tonkabohne
  • cremiges Soulfood
  • ein Muss für jeden Kaffee-Junkie oder Cheesecake-Lover!
Zutaten für eine 26 cm Springform
Für den Mürbeteig:
250 g Dinkelmehl Typ 630
1 Prise Salz
50 g weißer Zucker
40 g Kokosblütenzucker
125 g weiche Butter
2 Eigelbe

Käsekuchencreme:
500 g Quark 
200 g Sahne
3 Eier
100 g fein gehackte Schokolade
3 EL lösliches Espressopulver
50 g Zucker
etwas geriebene Tonkabohne (alternativ direkt auf Tonkazucker zurückgreifen, gibt es im Backregal mittlerweile)
1 EL Speisestärke oder Puddingpulver Schokolade
 
Baiser:
2 Eiklar
100 g Zucker (bei mir 70 g weißer Zucker und 30 g Kokosblütenzucker)
1 Prise Salz

Dekoration:
30 g geschmolzene Kuvertüre
Mokkabohnen
 
Zubereitung:
Für den Mürbeteig erst die trockenen Zutaten vermischen und dann die Butter und Eigelbe zufügen. Mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten und etwa 30 Minuten kaltstellen.

In der Zwischenzeit die Sahne mit Espressopulver und 1 EL Zucker und etwas Tonkaabrieb erhitzen und kurz aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und herunterkühlen lassen.

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Mürbeteig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und die Form damit auskleiden und einen etwa 2-3 cm hohen Rand formen. Alternativ kann der Teig auch vorab rund ausgerollt werden mit einem Durchmesser von etwa 29 cm und vorsichtig in die Form gelegt werden. So werden die Ränder gleichmäßiger. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Nun den Mürbeteig im heißen Ofen etwa 8-10 Minuten vorbacken.

In einer großen Schüssel nun Quark, restlichen Zucker, Eier und Speisestärke geben und alles miteinander verrühren. Anschließend die abgekühlte Espresso-Sahne unterrühren. Die Masse auf den vorgebackenen Mürbeteig gießen und im Ofen etwa 45-50 Minuten backen.
Kurz vor Ende der Backzeit das Eiklar mit Salz steifschlagen. Im Anschluss den Zucker unter Rühren einrieseln lassen. Den entstandenen Baiser nun auf den gebackenen Käsekuchen streichen und bei 150 Grad nun weitere 20-25 Minuten weiterbacken. Der Baiser sollte nicht zu dunkel werden, falls das passieren sollte, mit Alufolie abdecken.

Nach der Backzeit den Käsekuchen aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.
Nach Belieben mit geschmolzener Kuvertüre und Mokkabohnen dekorieren.


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