Samstag, 31. Oktober 2020

Paradiescreme Kuchen

Schon öfters habe ich einen Paradiescreme-Kuchen im Internet und den sozialen Netzwerken gesehen und nun kann ich euch heute mal meine Version zeigen!
Gebacken hatte ich ihn übrigens schon vor einiger Zeit, aber der Kuchen war wieder ruckzuck verputzt, sodass ich keine Fotos mehr schießen konnte. Deshalb musste ich ihn "notgedrungen" noch einmal backen...zum Glück haben unsere Himbeersträucher bis Mitte Oktober noch Früchte getragen, da konnte ich guten Gewissens auf Frischobst zu Dekorationszwecken zurückgreifen :-)
Ich habe beide Male die Paradiescreme mit Vanillegeschmack verwendet, aber je nach Lust könnt ihr auch alle anderen Sorten nehmen, z.B. Schokolade, Zitrone, Nuss Nougat...und verfeinern natürlich auch nach Belieben! Gehackte Schokolade, klein gewürfelte Früchte, Karamellstückchen, Marzipan...es gibt so viele Möglichkeiten!

Wer keine Buttercreme mag, lässt diese einfach weg. Auch mit einem Klecks (Himbeer-)Sahne oder pur ist dieser Kuchen ein Gedicht!
Dieser Kuchen ist...
  • gelingsicher
  • super variabel 
  • einfach in der Zubereitung
  • für jeden Geschmack
  • mit Omega-3-Fettsäuren aus dem Rapsöl
  • saftig und locker
  • auch am nächsten Tag noch lecker 
  • sowohl im Sommer als auch im Winter ein Genuss
 Zutaten für einen kleinen Gugelhupf oder eine Springform à 18 cm Durchmesser 
(für einen großen Gugelhupf oder Springform à 26 cm Durchmesser alle Zutaten verdoppeln)
Rührteig:
125 g Mehl
1/2 Pck. Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
2 Eier
75 g Zucker
1 Pck. Paradiescreme Vanille
85 ml Rapsöl
125 ml Milch
150 g Beeren nach Wahl 

Für die Buttercreme:
50 g Puderzucker
50 g zimmerwarme Butter
1/2 TL Vanilleextrakt
1 TL Himbeerpulver (gefriergetrocknet)
 

Zubereitung:
Den Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform fetten und mit Paniermehl ausstreuen.

Für den Teig Zucker und Eier etwa 2 Minuten hellcremig aufschlagen. Das Öl unter Rühren einfließen lassen, dann das Paradiescreme-Pulver einrieseln lassen. Nun noch Mehl mit Backpulver und Salz mischen und zusammen mit der Milch kurz unter die restlichen Zutaten unterrühren. Zuletzt die Beeren mit einem Teigschaber behutsam unterheben.
 
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und im Ofen etwa 40 Minuten backen (eine große Gugelhupfform benötigt etwa 50-55 Minuten). Stäbchenprobe nicht vergessen! Den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form lassen, erst dann vorsichtig auf ein Gitter stürzen und erkalten lassen.
 
Für die Buttercreme nun die weiche Butter mit Puderzucker etwa 3 Minuten aufschlagen, sodass sie an Volumen gewinnt und etwas heller wird. Den Vanilleextrakt und das Himbeerpulver untermischen. Die Creme auf den erkalteten Gugelhupf streichen, jedoch nur auf den oberen Teil. Nach Belieben mit frischen Beeren und Schokolade dekorieren oder auch essbaren Blüten.

Samstag, 24. Oktober 2020

Rübenkraut-Muffins

Neben den Klassikern wie Kürbis, Apfel und Birne - für die ich euch in den letzten Posts Rezepte geliefert habe - hat auch die Zuckerrübe im Herbst ihren Erntezeitpunkt. Und aus Zuckerrüben lässt sich nicht nur der normale Haushaltszucker herstellen. Auch das Rübenkraut wird, wie der Name schon verrät, hieraus gewonnen.

 
Das heißt es gibt im Herbst immer frisches Rübenkraut. Im Supermarkt gibt es den gelben Topf mit dem gleichen Produkt zwar das ganze Jahr über, aber wir schwören auf die Variante vom Erzeuger aus unserer Region! #supportyourlocals
Und damit lassen sich diese leckeren und saftigen Muffins backen! 
Das Rezept habe ich übrigens aus dem Heimathäppchen-Backbuch und es fast 1:1 übernommen, nur habe ich Dinkel statt Weizenmehl verwendet
.
Diese Rübenkraut-Muffins sind:
  • easy peasy in der Zubereitung
  •  frisch aus dem Ofen am Besten
  • mit wenigen und einfachen Zutaten
  • Herbst Soulfood
  • zimtig
  • vanillig
  • saftig
  • gut zum Mitnehmen für unterwegs
  • für Süßschnäbel
Zutaten für 6 Rübenkraut-Muffins:
125 g Dinkelmehl Typ 630 (Weizenmehl geht auch)
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1/2 TL Vanilleextrakt
1 Ei
50 g Zucker
65 g Butter
115 g Rübenkraut
50 ml Milch
 
Zubereitung der Muffins:
Zuerst die Butter und das Rübenkraut in einem kleinen Kochtopf erhitzen, sodass sich beide Zutaten miteinander verbinden. Die Masse etwa 30 Minuten herunterkühlen lassen. 
 
Den Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

 In einer Rührschüssel das Ei mit Zucker, Zimt und Vanilleextrakt verquirlen mit dem Handrührgerät. Die abgekühlte Rübenkrautbutter unter Rühren einfließen lassen. Zuletzt Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen und zusammen mit der Milch kurz unter die restlichen Zutaten rühren.

Den Teig in gefettete Silikon-Muffinformen gießen, alternativ in Papierförmchen. Darauf achten, dass alle Mulden gleich viel Teig beinhalten, damit die Muffins im Ofen auch gleichmäßig aufgehen und eine schöne Kuppel bilden.
 
Das Muffinblech in den Ofen schieben und die Rübensaft-Muffins etwa 25 Minuten backen - Stäbchenprobe nicht vergessen! 

Am besten schmecken diese Sirup-Muffins frisch aus dem Ofen bzw. lauwarm. Dann sind sie luftig, am nächsten Tag sind sie dann etwas fester, aber dennoch saftig.

Samstag, 17. Oktober 2020

Streusel-Cheesecake mit Birnen

Nach einem Rezept mit Kürbis und einem mit Apfel gehört in den Herbst natürlich auch noch eins mit Birne! #saisonalisterstewahl 🎃🍎🍐
 Und dieser Birnenkuchen kommt mit einem knusprigen Mürbeteig daher, auf dem sich eine Käsekuchencreme niederlässt und eine Ladung Schwarz-Weiß-Streusel!
Also wer hat Lust auf einen Kuchen, der...
  • fruchtig
  • schokoladig
  • streuselig
  • cremig
  • herbstlich
  • einfach gemacht und
  • der Star auf jeder Kaffeetafel ist?
 Zutaten für eine 26 cm Springform
Für den Mürbeteig:
200 g Dinkelmehl Typ 630
100 g weiche Butter
30 g weißer Zucker
30 g Rohrzucker oder Kokosblütenzucker 
1 Prise Salz
1 Msp Backpulver
1 EL Milch
1 Msp Zimt
 
4 Birnen
50 g grob gehackte Schokolade

Für die Füllung:
250 g Quark
300 g Frischkäse
3 Eier
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 g Schmand oder Creme Fraiche
1 Pck. Puddingpulver Vanille
3 EL Milch

Streusel:
175 g Mehl
100 g Butter
75 g Zucker
1 Msp Salz
1/2 TL Vanilleextralt
1/2 TL Zimt
2 EL Milch (falls der Teig zu trocken ist)
1 EL Backkakao

Zubereitung:
Für den Mürbeteig zuerst die trockenen Zutaten vermischen und dann Butter und Milch zufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Wenn dieser sehr weich sein sollte, etwa 30 Minuten kaltstellen. Anschließend eine Springform mit dem Teig auskleiden und einen hohen Rand formen. Mehrmals mit einer Gabel einstechen und im Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 5 Minuten vorbacken.

Anschließend die Birnen schälen, das Kerngehäuse entfernen und die Birne in feine Würfel schneiden. Die Hälfte auf den Mürbeteig geben, ebenso die fein gehackte Schokolade.

Für die Käsekuchenmasse nun alle Zutaten miteinander verrühren. Die Masse auf die Birnen gießen. Die restlichen Birnenwürfe darüberstreuen. 

Für die Streusel alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streuseln verarbeiten. Diese Streusel auf den Käsekuchen geben. Im Ofen 45-50 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Der Kuchen lässt sich prima einen Tag zuvor zubereiten, dann kann er über Nacht durchziehen.



Samstag, 10. Oktober 2020

Orangen-Möhrenkuchen ohne Nüsse

Möhrenkuchen sind ja eher typisch für Ostern, aber ich liebe saftige Gemüsekuchen das ganze Jahr über! Denn wenn Gemüse enthalten ist, ist es ja auch automatisch ein gesunder Kuchen, nicht wahr? 😉


Ich weiß nicht, ob es euch aufgefallen ist, aber die meisten Karottenkuchen enthalten Haselnüsse oder Mandeln. Beides sind in meiner Familie aufgrund Nussallergien keine gern gesehenen Zutaten im Kuchen. Deshalb muss es bei uns zu Hause immer einen nussfreien Karottenkuchen geben. Hier habe ich euch mal einen mit Apfel und ohne Ei präsentiert, heute kommt einer mit Orangennote. Zusammen mit dem Schokoladenguss geht es schon ein wenig Richtung Winter, finde ich...
 
Ihr könnt den Kuchen übrigens sowohl mit Butter als auch mit Rapsöl backen, beides haben wir schon ausprobiert und beides war saftig und lecker!  
 
Also los geht's, wenn du Lust auf einen
  • saftigen
  • etwas gesünderen
  • fruchtigen
  • schokoladigen
  • einfach zubereiteten
  • farbenfrohen
  • leckeren
 Gugelhupf mit Möhren hast! 

 Zutaten für einen großen Gugelhupf oder eine 26 cm Springform
Rührteig:
300 g Möhren
300 g Dinkelmehl Typ 630
10 g Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
100 ml Rapsöl oder 125 g weiche Butter
125 g heller Rohrzucker
3 Eier (getrennt!)
150 ml Orangensaft
 
 Glasur und Dekoration:
75 g Zartbitterschokolade
ein paar Orangenzesten
Borkenschokolade
 
Zubereitung:
Zuerst die Eier trennen und das Eiklar mit einer Prise Salz steifschlagen.  Als Nächstes die Möhren schälen und fein raspeln. In einer weiteren Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker und dem Fett gut verrühren. Nun Mehl mit Backpulver und Zimt vermischen und zusammen mit den Möhrenraspeln und dem Orangensaft zu den Eigelb-Zucker-Gemisch geben und unterrühren. Zuletzt den Eischnee mit einem Teigschaber unterheben. Den fertigen Rührteig nun in eine gefettete und mit Paniermehl ausgestreute Gugelhupfform geben und im heißen Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze etwa 60 Minuten backen. Falls der Kuchen zu dunkel werden sollte, mit Alufolie abdecken. Backt ihr den Teig in einer Springform reduziert sich die Zeit auf circa 45-50 Minuten. Am besten eine Stäbchenprobe machen umzusehen, ob der Kuchen gar ist. Den fertigen Gugelhupf auskühlen lassen und nach Lust und Laune mit Kuvertüre, Streuseln oder auch Orangenzesten dekorieren.

Der Kuchen schmeckt frisch als auch wenn er ein paar Tage im Kühlschrank luftdicht verpackt durchziehen kann!


Samstag, 3. Oktober 2020

Softe Kürbis-Milchbrötchen

Wann habt ihr das letzet Mal richtig gute Milchbrötchen gegessen? Ich erst vor ein paar Tagen🤭 Und zwar diese super soften Kürbis-Milchbrötchen! Ich war richtig aufgeregt, ob das Rezept so funktioniert und die Konsistenz so wird, wie ich es mir vorgestellt habe und es hat tatsächlich geklappt! Deshalb muss ich hier auch schleunigst das Rezept posten, damit ihr jetzt in der Kürbis-Hochsaison ganz viele Milchbrötchen dieser Art backen könnt!
Diese Kürbisbrötchen sind
  • einfach zu machen
  • farbenfroh
  • eine gern gesehener Gast auf dem Frühstückstisch
  • herbstlich Soulfood
  • lecker
  • super soft
  • weiche
  • luftig
  • buttrig im Geschmack

 Zutaten für 12 Stück:
500 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Typ 630)
1/2 Pck. Trockenhefe*
1 TL Salz
50 g Zucker
1 Ei
80 g sehr weiche Butter
250 ml Milch
150 g Kürbispüree
 
Zum Bestreichen
1 Eigelb
2 EL Milch
 
*soll die Gehzeit nur eine Stunde betragen, dann ein ganzes Päckchen verwenden

Zubereitung:
Zuerst alle trockenen Zutaten miteinander vermischen. Anschließend Milch, Kürbispüree, weiche Butter und das Ei zufügen und mit dem Knethaken etwa 5 Minuten verkneten, sodass er sich vom Schüsselrand löst. Den Teig abgedeckt vier Stunden kaltstellen.

Nach den vier Stunden den Hefeteig erneut durchkneten, falls er zu klebrig sein sollte, noch etwas Mehl verwenden. Den Teig zu einem Strang formen und in 12 gleichgroße Stücke schneiden. Diese Stücke zwischen den Händen zu Kugeln formen. Eine 28 cm Springform mit etwas Öl oder Butter fetten und die Brötchen hineinsetzen. Die Brötchen müssen nicht dicht an dicht liegen, da sie im Ofen noch deutlich aufgehen. Die Teiglinge in der Form nun etwa 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eigelb und Milch miteinander verrühren und die Brötchen damit einpinseln. Die Brötchen anschließend etwa 15 Minuten backen bis sie gut gebräunt sind. Aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

Die Kürbisbrötchen schmecken frisch aus dem Ofen am besten, entweder pur oder mit etwas Butter. Übriggebliebene Brötchen am besten einfrieren und bei Bedarf kurz in der Mikrowelle auftauen.

Ihr könnt die Brötchen auch abends vorbereiten, indem hier den fertigen Hefeteig nach dem Kneten bereits zu Brötchen formt und abgedeckt im Kühlschrank über Nacht gehen lasst. Morgens könnt ihr die Brötchen in den kalten Ofen schieben und dann abbacken. Die Backzeit verlängert sich dann schätzungsweise um etwa 8-10 Minuten, je nach Ofen.