Sonntag, 22. Dezember 2019

Einfache Lebkuchen-Ausstecherle ohne Nüsse

 Und schon haben wir den 4. Advent! 
Dieses Jahr verging die Adventszeit gefühlt noch schneller als sonst. Meine Nachbackliste ist immer noch lang genug, sodass ich für nächstes Jahr noch ausreichend versorgt bin mit weihnachtlichen Rezepten 😉
 Das heutige Rezept ist aber ein altbewährtes Lebkuchenrezept - wir es schon seit Jahren immer wieder. Die letzten Jahre haben wir immer ein Lebkuchenhaus aus der u.a. Menge hergestellt, dieses Jahr haben wir klassische Ausstechplätzchen darauf gemacht. Für Ersteres verwenden wir immer Schablonen. Außerdem rollen wir den Teig dann schon auf dem Blech aus, da sich die Hauswänden beim Umsetzen auf das Blech verziehen.

Zutaten für 3 Bleche Lebkuchen-Figuren oder ein ganzes Lebkuchenhaus
Lebkuchenteig:
150 g Honig (am besten vom Imker)
100 g Zuckerrübensirup
100 g Butter
125 g Zucker
15 g Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
1-2 TL Orangenabrieb 
450 g Mehl
1 EL Wasser
1 TL Backpulver
1 Eigelb (das Eiweiß kommt in die Glasur!)

Glasur:
1 Eiweiß
200 g Puderzucker
2-3 TL Zitronensaft

Zum Dekorieren:
Zuckerdekor nach Belieben

Zubereitung:
Zuerst die Butter mit Zucker, Honig und Sirup in einem Kochtopf erhitzen und aufkochen lassen. Lebkuchengewürz und Orangenschale zufügen, ebenso das Salz. Vom Herd nehmen und herunterkühlen lassen. Mehl mit Backpulver mischen und zur Zuckermasse geben. Das Eigelb und Wasser zufügen und alles miteinander verkneten bis ein glatter und leicht klebriger Teig entsteht. 

Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Anfangs klebt der Teig sehr, aber das legt sich schnell. Den Teig mit beliebigen Ausstechern ausstechen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Dabei muss man vorsichtig sein, da der Teig sich leicht verzieht beim Anheben. Im heißen Ofen bei 200 Grad für 8-9 Minuten backen. Der Lebkuchen wird schnell zu dunkel und dann wird dieser hart (falls das passiert, aber nicht beunruhigt sein: Nach ein paar Tagen in der Keksdose werden die Lebkuchen wieder weicher. Um den Vorgang zu beschleunigen, einen angeschnittenen Apfel dazulegen und mind. einmal am Tag kontrollieren, um Schimmel rechtzeitig zu entdecken!).

Den Lebkuchen nach dem Backen abkühlen lassen. Das Eiweiß steifschlagen, Puderzucker und Zitronensaft zugeben und glattrühren. Den Guss in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und die Lebkuchen damit verzieren.

Bezugsquellen:
Stiefel-Keksausstecher 
Tannenbaum-Keksausstecher 
Stern-Keksausstecher (groß)

Bei den verlinkten Keksausstechern handelt es sich um Affliate-Links. Wenn ihr über diesen Link bestellt, erhalte ich eine kleine Provision von Amazon. Das Produkt wird für Euch dadurch aber natürlich nicht teurer!

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Mittwoch, 18. Dezember 2019

Haselnusskugeln mit Zimt & Meersalz

Das heutige Rezept ist ein Rezept aus meiner Kindheit, früher gab es diese Haselnusskugeln jedes Jahr in der Weihnachtsbäckerei.
 Damals haben wir die Kekse aber schlicht und ohne Verzierung fröhlich gemampft, für die heutige Version habe ich aber ein paar Exemplare mit Nougatschokolade, gehackten Haselnüssen, Mokkabohnen und Meersalz dekoriert.

Ich habe übrigens nur das halbe Rezept gemacht von der u.a. Menge an Zutaten. Das mache ich oft so, damit ich nochmal eine Sorte Kekse mehr backen kann 😉
Zutaten für ca. 60 Stück:
300 g Mehl
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 großzügige Prise Meersalz
1 Ei
200 g weiche Butter

Dekoration:
Mokkabohnen
Nougatschokolade 
Grobes Meersalz
Gehackte Haselnüsse

Zubereitung:
Trockene Zutaten miteinander vermischen. Butter und Ei zufügen und solange kneten bis ein homogener Teig entsteht. Falls der Teig zu trocken sein sollte, etwas Milch zufügen. Den Teig 30 Minuten kaltstellen. Dann kleine Portionen abstechen und zu Kugeln formen. Auf ein Backblech setzen und im heißen Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze (oder zwei Bleche bei 180 Grad Umluft) für ca. 12-15 Minuten backen. Wer mag drückt nach dem Backen noch jeweils eine Mokkabohne in einen Keks. Ansonsten Nougatschokolade schmelzen und die Kekse damit und ein wenig groben Meersalz verzieren.

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Sonntag, 15. Dezember 2019

Amerikaner im Lichterketten-Look

Schon ist wieder der 3. Advent und ich habe immer noch Weihnachtsplätzchen auf der Liste, die ich dieses Jahr ausprobieren wollte.  Kennt ihr das auch?  Aber ich kann gar nicht so viele Kekse essen, wie ich backen möchte. Neben Keksen gibt es nämlich ja auch noch weihnachtliche Desserts und Kuchen, die man ich ausprobieren MUSS! Diese Lichterketten-Amerikaner wollte ich zum Beispiel schon letztes Jahr backen, aber kam nicht mehr dazu. Vor ein paar Tagen hatte ich aber wie es der Zufall wollte, Lust welche zu backen und zu essen🤭
Amerikaner sind so schnell gemacht, enthalten wenige Basic-Zutaten und sind kein bisschen schwierig. Hauptsache die Teigkleckse sind einiermaßen gleichmäßig bzw. rund, dass klappt es. Und natürlich darf Backpulver nicht fehlen, sonst hat man am Ende nur flache Kreise 😉

Ich habe für meine Exemplare die normalgroßen Smarties verwendet, würde beim nächsten Mal aber die kleinen nutzen, damit es filigraner ausschaut. Ich habe meine Smarties nämlich schon halbiert, aber es sah immer noch etwas "grob" aus.
Zutaten (für 6 Amerikaner)
125 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g sehr weiche Butter
40 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei
1 EL Vanillepuddingpulver
4 EL Milch

Zitronenglasur:
etwa 100 g Puderzucker
Saft einer Zitrone


Außerdem:
etwa 15 g geschmolzene Schokolade
Kleine Smarties

Zubereitung:

Zuerst die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker verrühren. Das Ei untermixen und die Milch. Mehl, Backpulver und Vanillepuddingpulver mischen und kurz unterrühren. Den zähflüssigen Teig nun mithilfe eines Esslöffels häufchenweise auf ein Backblech setzen (wenn man auch gleichmäßig-runde Haufen hinbekommt, sehen die Amerikaner nach dem Backen auch gleichmäßig aus). Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze 10 Minuten backen. Die Amerikaner sollten noch schön hell sein, dann sind sie innendrin auch noch fluffig. Wenn sie schon gebräunt sind, kann es sein, dass sie innen schon relativ trocken sind. Während die Amerikaner abkühlen die Glasur vorbereiten: Puderzucker mit Zitronensaft glattrühren. Diesens Guss auf die platte Seite der Amerikaner streichen und kurz antrocknen lassen. Die geschmolzene Schokolade nun girlandenmäßig über den Guss sprenkeln. Auf die "Schokoladen-Girlande" nun halbierte Smarties drapieren, dass es aussieht wie eine bunte Lichterkette.


Die Amerikaner schmecken am Backtag am besten. Übrig geblieben Amerikaner luftdicht verpacken und im Kühlschrank aufbewahren.
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Mittwoch, 11. Dezember 2019

Klassisches Spritzgebäck ohne Nüsse

Letzte Woche gab es Spritzgebäck mit Eierlikör, heute stelle ich Euch die klassische Variante vor, jedoch ohne Nüsse und Mandeln. Die Variante geht tatsächlich schneller, da der Teig nicht gekühlt werden muss. Hier wird in 2-3 Minuten der Teig angerührt und dann kann er schon durch den Fleischwolf oder die Gebäckpresse gejagt werden 😉 Der Teig verläuft im Ofen kein bisschen und die Kekse sind herrlich knusprig. Wer mag gibt noch Schokoladenguss über die Kekse oder dekoriert sie hingebungsvoll - aber uns schmecken sie schlicht am allerbesten!
Aus einem Rezept bekommt ihr gut 4-5 Bleche heraus, je Form. Damit könnt ihr ziemlich vielen Leuten eine süße Weihnachtsfreude bereiten oder Euch und Eurer Familie ein kleines Weihnachtsbäuchlein bescheren...
Für ca. 100 Stück:
500 g Mehl
1 TL Backpulver
250 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
250 g kalte Butter
1 Ei
1 Prise Salz
*etwas Milch, falls der Teig zu trocken sein sollte

Zubereitung:
Die trockenen Zutaten mischen. Butter in  Flöckchen dazugeben und das Ei. Alles miteinander verkneten. Der Teig kann sofort weiterverarbeitet werden und muss nicht gekühlt werden. Wie gewohnt durch einen Fleischwolf drehen. Wer eine Gebäckpresse hat, sollte mehr Milch zum Teig geben, damit es einfacher geht. Die Plätzchen auf ein Backblech setzen und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 12-15 Minuten backen.
Klassisches Spritzgebäck und Eierlikör-Spritzgebäck


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Sonntag, 8. Dezember 2019

Spekulatius-Aufstrich aus selbstgebackenen Dinkel-Gewürz-Spekulatius

Einen frohen zweiten Advent Euch allen! 🎅
Nachdem es hier Mittwoch wieder ein Keksrezept gab, kommt heute eine andere weihnachtliche Kleinigkeit auf den Tisch: Spekulatius-Aufstrich!
Für den Aufstrich habe ich selbstgebackene Spekulatius verwendet, da ich die gekauften von den Inhaltsstoffen nicht so gut finde (Palmöl, Glukosesirup, Aromen). Das Rezept für die Dinkel-Spekulatius hatte ich letztes Jahr bereits hier vorgestellt. Die Spekulatius bestehen zur Hälfte aus  Dinkelvollkornmehl. Dazu kommt Rohrzucker, Zimt, Spekulatiusgewürz, Butter und Ei. Wer eine frische Bio-Zitrone und Orange hat, kann noch etwas Schale in den Teig geben.

Wer keine Zeit hat oder die gekaufte Variante mag, kann die natürlich auch verwenden, dann ist der Aufstrich auch in fünf Minuten fertig und kann direkt probiert oder hübsch verpackt als Geschenk weitergegeben werden. Geschenke aus der Küche sind doch immer etwas Feines oder?😋
Zutaten für ein Glas:
200 g Gewürzspekulatius*
50 g Butter
125 ml ungesüßte Kondensmilch
30 g Rohrzucker oder brauner Zucker
1 TL Ceylon-Zimt
nach Belieben noch Spekulatiusgewürz 
 1 Prise Salz
50 g geröstete und gehackte Mandeln (optional)

Zubereitung:
Die Gewürzspekulatius entweder mit dem Nudelholz und gut verschlossen in einem Gefrierbeutel fein mahlen oder im Häcksler zu Pulver verarbeiten. Je feiner die Keksbrösel sind, desto cremiger ist der Aufstrich am Ende. Die Kondensmilch sanft erwärmen und die Butter darin auflösen, Zucker zufügen und verrühren. Die flüssige Zutaten zu den Keksbröseln geben und alles fein mixen. Mit Zimt, Spekulatiusgewürz und Salz abschmecken. Wer es crunchy mag, gibt zum Ende hin noch die gerösteten und gehackten Mandeln dazu und rührt diese mit einem Löffel unter.

*wer die selbst backen möchte, findet hier ein Rezept

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Mittwoch, 4. Dezember 2019

Eierlikör-Spritzgebäck ohne Nüsse

Was wäre eine (Vor-)Weihnachtszeit ohne Spritzgebäck? Für mich unvorstellbar!
Bei uns wird mit Spritzgebäck und Heidesand die Weihnachtsbäckerei alljährlich eröffnet. Und in der Regel backen wir noch ein zweites Mal Spritzgebäck - kurz vor Weihnachten - um es zu verschenken und weil die erste Fuhre dann schon längst aufgefuttert wurde.
Bis vor wenigen Jahren gab es Spritzgebäck immer mit Mandeln, dann haben wir ein Rezept ohne Mandeln gefunden, welches ebenfalls sehr gut ist und wir seitdem immer backen. Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal Spritzgebäck mit Eierlikör getestet und auch das Rezept muss jetzt ins Repertoire aufgenommen werden!
Zutaten für 2 Bleche Spritzgebäck:
250 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Typ 630)
60 Speisestärke
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 g Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt
150 g weiche Butter
100 g Eierlikör

Guss:
 Puderzucker
Eierlikör

Zubereitung:
Trockene Zutaten miteinander vermischen. Eierlikör und Butter zufügen und mit den Händen oder dem Knethaken zu einem Teig verkneten. Der Teig ist zu dem Zeitpunkt zäh und weich. Damit dieser sich besser durch den Fleischwolf drehen lässt, den Teig 30-60 Minuten kaltstellen. Anschließend durch den Fleischwolf drehen, nach Belieben Figuren formen und im heißen Ofen bei 160° C Umluft (bei dieser Einstellung können zwei Bleche gleichzeitig gebacken werden) 12-15 Minuten backen. Die Kekse abkühlen lassen und wer mag mit einem Guss aus Puderzucker und Eierlikör bestreichen. Flüssige Schokolade geht natürlich auch!
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Sonntag, 1. Dezember 2019

Stollenkonfekt mit Rum-Rosinen [Ohne Hefe]

Frohen ersten Advent Euch allen! Seid ihr schon in die Weihnachtsbäckerei gestartet oder geht es heute erst so richtig los bei Euch? Wer mal etwas anderes als die klassischen Plätzchen backen möchte, dem lege ich dieses Stollenkonfekt ans Herz. Oder wenn ihr gerade gemerkt habt, dass ihr noch keinen Christstollen gebacken habt und es jetzt zu spät ist, weil dieser ja gerne mal ein paar Wochen durchziehen möchte. Dieses Konfekt könnt ihr frisch aus dem Ofen schnabulieren und was nicht gleich in den Bäuchen landet, landet in der Keksdose und darf dann auch ruhig ein paar Tage durchziehen😉
Vor Ewigkeiten hatte ich Euch hier schon mal ein Rezept für Stollenkonfekt vorgestellt. Das hatte ich damals mit Cranberries, Pistazien und Orangensaft gebacken. Die heutige Variante gefällt mir momentan aber noch besser. Hier treffen Rosinen, Rum und Mandeln aufeinander. Zudem habe ich auch Citronat verwendet, da es auch eine Zutat für einen klassischen Stollen ist.
 Ich habe das Konfekt frisch aus dem Ofen probiert, ich konnte mich einfach nicht zurückhalten! 😋 Aber nach einigen Tagen schmeckt es auch immer noch lecker, da das Konfekt durchzieht und die Gewürze und der Rum besser durchkommen. 
Zutaten für zwei Bleche voll Stollenkonfekt, ergibt ca. 40 Stück):
300 g Dinkelmehl Typ 630
2 TL Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt
1 Msp Kardamom
1 Msp gemahlener Ingwer*
125 g Rosinen
75 g Zucker
5 EL Rum 
150 g Quark (bei mir mit 20 % Fett)
100 g sehr weiche Butter
75 g gehobelte Mandeln (optional)
100 g Citronat**

etwas Milch zum Einpinseln vom Konfekt

Nach dem Backen:
ca. 75 g geschmolzene Butter
 50 g Puderzucker

*wer die einzelnen Gewürze nicht hat, kann auch einfach 1-2 TL Christstollengewürz verwenden
** man kann auch 50 g Citronat und 50 g Orangeat nehmen, ich wollte bloß alles aufbrauchen, da es sich geöffnet nicht lange hält und beide Sorten wären mir zu viel gewesen

***wer partout kein Citronat oder Orangeat mag, gibt stattdessen etwas gerieben Zitronen-und Orangenschale zum Teig.

Zubereitung:
Die Rosinen im Rum einweichen, zwischendurch mal umrühren.
In eine große Schüssel die trockenen Zutaten geben (bis auf die Mandeln). Butter und Quark zufügen und mit dem Knethaken alles vermischen. Die Rosinen (inkl. Rum) sowie die Mandeln und das Citronat untermischen. Der Teig sollte nicht zu arg kleben, ansonsten etwas Mehl untermischen. Falls er zu trocken ist, mehr Quark oder etwas Milch unterkneten.
Aus dem Teig kleine Bällchen formen. Die Bällchen auf ein Backblech setzen und mit Milch einpinseln. Im heißen Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für 15 Minuten backen. Die Unterseite des Stollenkonfekts sollte braun sein, die Oberfläche goldbraun. Sofort nach dem Backen mit flüssiger Butter einstreichen und dick mit Puderzucker bestäuben.
Das Stollenkonfekt schmeckt frisch aus dem Ofen, hält aber bis zu einer Woche frisch.
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Mittwoch, 27. November 2019

Hanseaten - Ein Keksklassiker aus dem Norden

 Sonntag ist schon der erste Advent, Zeit für ein Plätzchenrezept!

Nach dem verscheiertem Bauernmädchen kommt heute ein weiteres norddeutscher Klassiker auf den Blog, die Hanseaten. Eine klassische Keksspezialität, die ein Lübecker Konditor erfunden hat. Es handelt sich hierbei um einen mit Konfitüre gefüllten Doppeldeckerkeks, der mit zweierlei Glasuren verziert wird. Konfitüre und Glasur machen den Keks zuckrig-süß. Ich habe die Mengen für beide Komponenten reduziert, sodass es nur dünne Schichten sind und es war meiner Familie und mir süß genug 😋 Süßschnäbel können die Puderzuckerglasur ruhig dicker auftragen 😉 
Die Kekse sind vom Schwierigkeitsgrad her einfach, nur etwas zeitaufwendig durch das zweimalige Bestreichen.
Zutaten für ca. 30-35 Stück:
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
0,5 TL Vanilleextrakt
100 g Zucker
1 Ei
150 g weiche Butter

Außerdem:
ca. 100 g rote Konfitüre
60 g Puderzucker + 2 EL Zitronensaft
60 g Puderzucker + 1 EL Grenadine + 1 EL roten Fruchtsaft + 1 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Ei und Butter zugeben und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Wenn dieser zu weich zum Ausrollen sein sollte, nochmal 30 Minuten kaltstellen. 

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig mit einem Nudelholz dünn ausrollen. Auch wer lieber dicke Kekse mag: Denkt dran, die Kekse gehen im Ofen noch auf und es werden Doppeldeckerkekse 😉 Mit einem runden Ausstecher ausstechen und die ausgestochenen Kekse auf ein Backblech setzen. Im Ofen bei 160 Grad Umluft je ein Blech im oberen Bereich und eines im unteren Bereiches des Ofen stellen und ca. 12 Minuten backen. Die Kekse sind fertig, wenn die Ränder leicht braun werden. Die Kekse vom Blech nehmen und auskühlen lassen.
Konfitüre in der Mikrowelle kurz erwärmen, damit sie sich besser streichen lässt. Je eine Unterseite von einem Keks mit Konfitüre bestreichen und einen weiteren Keks mit der Unterseite daransetzen. So mit allen Keksen fortfahren. Zum Schluss kommt die Glasur: Dafür Puderzucker mit Zitronensaft glattrühren und eine Hälfte der Keksoberseite damit bestreichen. So mit allen Keksen fortfahren. Wenn ihr beim letzten Keks nämlich angekommen seid, ist die Glasur der ersten Kekse bereits getrocknet und man ohne sich groß die Finger dreckig zu machen, die Kekse anfassen um den zweiten Guss aufzutragen. Für den zweiten Guss habe ich Grenadine, Fruchtsaft und Zitronensaft mit Puderzucker vermischt. Zitronensaft, um die Süße etwas zu minimieren, da Grenadine schon recht süß ist. Man kann auch nur roten Fruchtsaft nehmen, dann wird die Glasur eher rosa statt pink. 
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Sonntag, 24. November 2019

Süßkartoffel-Marmor-Gugelhupf

 Neulich gab es ja die Zucchini-Muffins, danach Pastinakenkuchen und heute serviere ich Euch einen Süßkartoffel-Gugelhupf. Gemüsekuchen sind echt toll! Ich bin froh, dass mich der Kochkurs wieder dazu animiert hat, mich mehr mit Gemüsekuchen zu beschäftigen 🤭 Demnächst nehme ich  eine Rote Bete Kuchen in Angriff - ich bin gespannt, wie es wird! Aber nächste Woche kommt dann erstmal ein Plätzchenrezept, ist ja dann auch schon der 1. Advent!
Trotz Gemüse im Teig würde ich die Kuchen aber dennoch nicht als gesund bezeichnen...Butter und Zucker sind schließlich auch mit von der Partie! Aber gesünder als eine Stück Frankfurter Kranz ist der Kuchen schon 😉

Enstanden ist dieser Kuchen wieder unter erschwerten Bedinungen. An dem Tag schien nicht mal ein Stündchen die Sonne, stattdessen grauer Himmel und beim Shooting hat es dann auch noch geregnet. Nicht das ich das Shooting im Freien gemacht habe, aber auf der Fensterbank mit geöffnetem Fenster, damit ich jeden Funken Tageslicht einfangen kann. Letztendlich musste aber meine Nachtischlampe und die Schreibtischlampe herhalten, damit ich von beiden Seiten etwas Licht bekam. Ohne Licht hätte man den Kuchen nämlich fast nicht erkannt - und es war gerade mal 3 Uhr nachmittags!
Ich bin wirklich froh, wenn die Tage wieder länger werden. Ach was, wenn endlich wieder Frühling ist! 😆

In diesem Sinne: 
Ordentlich Gemüsekuchen backen, ein paar Vitaminchen tanken und dann direkt in den Winterschlaf fallen lassen 😜
 Zutaten für einen kleinen Gugelhupf 
(für eine normalgroße Form alle Zutaten verdoppeln!)

Süßkartoffel-Rührteig:
200 g Süßkartoffelpüree
125 g weiche Butter
125 g brauner Zucker oder Rohrzucker*
1 TL Vanilleextrakt
3 Eier (Größe M)
275 g Mehl (bei mir Dinkel 630)
0,5 Pck. Backpulver (etwa 7 g)
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
50 ml Buttermilch

Für den dunklen Teig zusätzlich:
30 g Backkakao
ca. 75 ml Buttermilch

Schoko Dripp: 
75 g Zartbitterschokolade
35 g Butter

*ich finde zur Kürbis und Süßkartoffel passt brauner Zucker gut wegen der karamelligen Note

Zubereitung:
Zuerst die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren. Die Eier einzeln untermixen.
Mehl mit Backpulver, Salz und Zimt mischen.
 Das Süßkartoffelpüree und Vanille unter die feuchten Zutaten mischen, dann kurz die trockenen Zutaten untermixen und 50 ml Buttermilch. Den Teig in zwei gleichgroße Portionen teilen. Eine Portion mit Kakao und Buttermilch verrühren. Eine Teighälfte in eine mit Butter ausgestrichene und mit Paniermehl ausgestreute Gugelhupfform geben, dann die zweite Teighälfte. Mit einer Gabel den Teig durchziehen, sodass das typische Marmormuster entsteht.
Im heißen Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze gut 45 Minuten backen. 10 Minuten vor Backzeitende mit Aluofolie abdecken, damit der Kuchen oben nicht zu dunkel wird.
Wenn die Stäbchenprobe bestätigt, dass der Kuchen gar ist, aus dem Ofen holen. 15 Minuten in der Form herunterkühlen lassen, dann vorsichtig stürzen. Erkalten lassen und den Schoko Dripp zubereiten: Dafür die Schokolade schmelzen und die Butter darin auflösen lassen. Die Schokolade zieht nun zügig an, also gebt die schnell auf den Kuchen, damit die Schokolade noch an den Seiten herunterlaufen kann!

Der Kuchen schmeckt frisch aus dem Ofen aber hält sich auch mehrere Tage luftdicht verpackt im Kühlschrank 😋
Lust auf weitere Gemüsekuchenrezepte, wo man das Gemüse nicht drin erkennt oder herausschmeckt?

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Mittwoch, 20. November 2019

Meine liebsten Weihnachtskekse ohne Nüsse

Vor drei Jahren hatte ich schon meine Lieblingskekse hier vorgestellt Aber in drei Jahren sind natürlich noch ein paar neue Keksrezepte auf den Blog gekommen, die auch berücksichtig werden müssen! Vor allem weil wir durch Allergien in der Familie mittlerweile gar nicht mehr mit Nüssen backen können. Wenn einem dann die Klassiker wie Vanillekipferl und Zimtsterne fehlen, muss man kreativ werden! 😉

1. Gewürz-Spekulatius
Spekulatius enthält nicht immer Nüsse, aber hin und wieder eben doch. Seit ich dieses Rezept kenne, esse ich aber sowieso keine gekauften Spekulatius mehr, weil keine an diese Gewürzspekulatius heranreichen!
2. Wolfszähne
Die gibt es bei uns wirklich mindestens dreimal im Jahr. Zweimal zur Weihnachtszeit und einmal mitten im Jahr. Sind für mich auch keine klassischen Weihnachtskekse, aber sooo lecker!

3. Puddingkipferl
Klassischerweise werden Vanillekipferl mit geriebenen Mandeln und Haselnüssen gebacken. Dieses Rezept kommt jedoch ohne aus!
Es sind zwar keine klassischen Ausstecher-Kekse, aber dafür kommen diese Cookies im Schnee-Look daher. Zudem gar nicht so ungesund, da die Cookies mit Dinkelvollkornmehl gebacken werden, das sieht und schmeckt man aber kein bisschen!
5. Butterkekse
Die kennt wahrscheinlich wirklicher JEDER, aber diese Varianten bestimmt noch nicht! Mal als Dominostein verkleidet, als Schwan geschnitten, mit Apfel-Zimt-Füllung oder mit eingraviertem Gesicht und Schokoladen-Haaren.
6. Heidesand
Bei uns DER Keksklassiker schlechthin. Wir backen Heidesand übrigens auch nicht nur in der Vorweihnachtszeit, sondern auch im Sommer, wenn der Keks-Jieper aufkommt 😉

7. Zimtsterne ohne Nüsse
Auch Zimtsterne kann man ohne Nüsse backen. Klassischerweise besteht der Teig für Zimtsterne aus gemahlenen Mandeln, Eischnee und Puderzucker. Der Eischnee macht die Plätzchen sehr weich. In meinem Rezept übernimmt das eine andere Zutat.

8. Zitronensterne mit Haferkrokant
Es muss ja nicht immer Haselnusskrokant sein, auch selbstgemachter Haferkrokant ist super lecker - besonders als Topping für Zitronen-Mürbeteig.
9. Emmer-Lebkuchen
Auch Lebkuchen werden in der Regel mit Nüssen gebacken. Diese hier aber nicht! Um dennoch einen nussigen Geschmack zu erreichen, verwende ich Emmer-Vollkornmehl.

10. Chai Tee Cookies
Tee und Gewürze gehören in die Weihnachtszeit, in diesem Rezept vereinen wir beides und herauskommen knusprige und herrlich würzige Cookies!
 

Habt ihr weitere Keksrezepte ohne Nüsse, die bei Euch nicht fehlen dürfen?