Mittwoch, 29. September 2021

Möhrenbrot mit Nüssen

 Vor Ewigkeiten - es ist wirklich schon 7 Jahre her! - habe ich hier bereits ein Möhrenbrot verbloggt. Aber in sieben Jahren kann man natürlich noch weitere Möhrenbrotrezepte entdecken und backen und eben drum gibt es heute ein Neues. Dieses beinhaltet Weizenvollkornmehl und Nüsse und ist somit ganz schön gesund. Perfekt fürs Pausenbrot, egal ob für Groß oder Klein. Hauptsache derjenige hat keine Nussallergie - dann wäre es wirklich besser, wenn man Sonnenblumenkerne als Alternative zur Hand hat. Notfalls geht es aber auch ohne das Körnerzeug. Ich werfe Saaten und Nüsse allerdings gerne wegen der Ballaststoffe und ungesättigten Fettsäuren (und auch als natürlicher Magnesiumspender) ins Brot und weil ich den Biss von Körnern im Brot sehr mag.
Dieses Brot ist:
  • lecker
  • gesund
  • vollwertig
  • mit geriebener Karotte 
  • mit Nüssen (sofern man keine Allergie hat)
  • einfach und schnell angerührt 
  • perfekt fürs Schulbrot
 Zutaten für ein Brot:
200 g Möhren
400 g Weizenvollkornmehl
100 g Weizenmehl Typ 1050
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz
250-300 ml Wasser
etwa 100 g gehackte und geröstete Hasel-oder Walnüsse (optional, wenn man sie verträgt)

Zubereitung:
Möhren schälen und fein raspeln.
In einer Schüssel Mehl, Salz und Hefe vermischen. Die Möhrenraspel und das Wasser zufügen und alles einige Minuten lang zu einem Teig verkneten. Zuletzt die Nüsse unterkneten. Diesen abgedeckt eine Stunde an einem warmen Ort stellen (ich verwende nur ein halbes Päkchen Hefe und lasse den Teig vier Stunden im Kühlschrank gehen und hole ihn eine halbe Stunde vor der Verarbeitung heraus).
Den Teig nach der Gehzeit erneut kurz durchkneten und dann zu einem runden Laib (Durchmesser etwa 20-22 cm) formen und aufs Backblech mit Backpapier setzen. Diesen Laib in acht gleichgroße Stücke schneiden. Jedes Stück nach mit einem Messer einschneiden. Das Brot erneut 20 Minuten gehen lassen und in den heißen Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze schieben. Es backt etwa 40-45 Minuten. Alternativ stellt ihr das Brot in den kalten Ofen und dreht dann erst auf, dann ist die Aufwärmzeit des Ofens quasi die Gehzeit des Brotes. Das Brot backt dann etwa 10 Minuten länger.

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Samstag, 25. September 2021

Gestrudelter Apfel-Zwetschgenkuchen

Dieser Kuchen ist wieder einmal ein "Crossover"-Rezept. Cremiger und vanilliger Käsekuchen trifft auf lockeren, nussigen und mt Zimt-aromatisierten Rührkuchen,darin verstecken sie gewürfelte Zwetschgen und Äpfel.
Den heutigen gestrudelten Apfel-Zwetschgenkuchen haben wir warm gegessen und da war es schon schwer zu toppen, obwohl ich gar kein Fan von warmen Käsekuchen bin. Aber gestrudelt mit Rührkuchen und Herbstfrüchten geht es anscheinend sehr gut. Ich habe es in der Zubereitung nochmal geschrieben, aber achtet auch darauf, dass die Käsekuchenmasse auf der gesamten Fläche der Springform gestrudelt wird, damit auch der Rand was abbekommt. Ränder werden ja sowieso bevorzugt trocken und da ist es wichtig, dass man vorbeugt 😉
Dieser gestrudelte Zwetschgenkuchen ist:
  • lecker
  • saftig
  • herbstlich
  • fruchtig
  • schnell gebacken
  • schmeckt am besten am Backtag
    Zutaten für eine Springform á 26 cm
 Für den Rührteig:
250 g Mehl Typ 405 oder 630
15 g Speisestärke
2 EL gemahlene Nüsse (oder bei mir: Erdmandeln)
1 Prise Salz
2 gestr. TL Backpulver
150 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimt
4 Eier
175 g weiche Butter
2 EL Apfelsaft oder Amaretto
130 ml Milch (Buttermilch funktioniert auch prima)
 
1 mittelgroßer Apfel
200 g Zwetschgen (grobe Angabe, nehmt so viel ihr mögt und in den Teig passen ;)

Für den Käsekuchenstrudel:
250 g Quark
1 Ei 
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 EL Stärke oder Vanillepuddingpulver
 
1 EL Zimtzucker 
 
Zubereitung:
In eine Rührschüssel die weiche Butter und den Zucker 1-2 Minuten aufschlagen, Vanilleextrakt zufügen und dann nach und nach die Eier unterrühren. Mehl, Backpulver, Salz, Zimt, Stärke und Erdmandeln vermischen und zusammen mit der Milch, dem Apfelsaft oder Amaretto unter die Butterzuckermasse kurz rühren. Obst waschen und den Kern bzw. das Kerngehäuse entfernen. Früchte in kleine Würfel schneiden und unter den Rührteig heben.
Den Teig in eine gefettete Form geben und glattstreichen.

Für den Käsekuchenstrudel nun alle Zutaten miteinander verrühren und auf den Rührteig verteilen. Mit einer Gabel das typische Marmormuster einziehen. Zum Schluss noch Zimtzucker auf den Kuchen streuen. Den Kuchen im heißen Ofen bei 180 Grad für gut 35-40 Minunten backen ggf. abdecken, falls die Oberfläche des Kuchens zu dunkel werden sollte. den Kuchen nach dem Backen aus dem Ofen holen, kurz in der Form abkühlen lassen und dann vorsichitg den Springformrand entfernen. Der gestrudelte Zwetschgenkuchen schmeckt warm und kalt sehr lecker und hält sich luftdicht verpackt im Kühlschrank etwas zwei bis drei Tage saftig und frisch. 
 
TIpp: Achtet beim Einarbeiten der Käsekuchenmasse darauf, dass die Masse auch an den Rand kommt, dann wird dieser nicht so schnell trocken. Wer es gerne cremig mag, kann die Menge für den Käsekuchenstrudel auch verdoppeln!

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Mittwoch, 22. September 2021

Flammkuchen-Schnecken mit Hefeteig

Heute habe ich wieder ein herzhaftes Backrezept für euch! Diese Flammkuchenschnecken hatte ich vor einiger Zeit in einem Fingerfood-Kochkurs angeboten und meine Teilnehmer fanden sie super lecker. Aus Zeitgründen musste ich im Kurs auf fertigen Hefeteig zurückgreifen, aber ansonsten mache ich den natürlich lieber selbst. Ich nehme hierfür einen klassischen Pizzateig mit Olivenöl und Wasser und ohne Ei. Bestreichen tue ich den Teig in der Regel mit Schmand (hat ein bisschen weniger Fett  als Creme Fraiche 😉)
Je nachdem was da ist, kommen rote oder weiße Zwiebeln oder auch Frühlingszwiebeln in die pikanten Schnecken. Früher war ich ja gar kein Fan von Schinkenspeck, aber mittlerweile esse ich den wieder ganz gerne und vor allem im Flammkuchen passt dieser sehr gut.
 Zutaten für 15 Flammkuchenschnecken
Für den Hefeteig:
375 g Mehl
1 TL Salz
1 Prise Zucker
1 Pck. Trockenhefe
40 g Olivenöl
240 ml Wasser 

Für die Füllung:
150-200 g Schmand oder Creme Fraiche
2 Zwiebeln, rot oder weiß
ca. 100  gewürfelten Schinkenspeck
Salz & Pfeffer

Frischen Schnittlauch zum Bestreuen

Zubereitung:
Das Mehl mit Salz, Zucker und Trockenhefe in einer großen Schüssel vermischen. Olivenöl und Wasser zufügen und alles einige Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten lang gehen lassen.

Den Hefeteig nach dieser Gehzeit auf einer leicht bemehlten Fläche erneut durchkneten. Den Teig zu einer eckigen Platte ziehen und diese mit einem Nudelholz weiter rechteckig ausrollen zu etwa den Maßen 40-30 cm.

Die Teigplatte mit Creme Fraiche oder Schmand bestreichen. Dann salzen und pfeffern. 
Die Zwiebel abziehen und fein hacken und auf den Hefeteig geben. Den gewürfelten Schinkenspeck ebenso. Ich brate beides immer noch kurz in einer Pfanne an, die Zwiebeln sind dann etwas bekömmlicher.

Die Teigplatte nun von der längeren Seite her aufrollen und die Rolle mit einem scharfen Messer in 15 gleichgroße Scheiben schneiden. Diese auf ein Backblech setzen und erneut etwa 20 Minuten gehen lassen. Den Ofen in dieser Zeit auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Schnecken in den heißen Ofen stellen und etwa 15-20 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

Die Flammkuchenschnecken schmecken warm am besten. Dazu passt ein frischer Salat oder ein bisschen Rohkost zum Snacken.
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Samstag, 18. September 2021

Torta della Nonna [Vanillecreme Tarte mit Pinienkernen]

 Yum, eine Torta della Nonna habe ich vor zig Jahren - es sind mindestens zehn - schon mal gebacken, allerdings mit einer Schokoladencreme. Ich weiß nicht mehr exakt wie köstlich sie war, aber wenn eine schokoladige, italienische Konditorcreme involviert sowie Pinienkerne sind, muss es schon sehr lecker gewesen sein. Die heutige Torta della Nonna mit Vanillecreme ist aber mindestens genauso lecker, die habe ich eben gerade noch genascht!
Diese Torta della Nonna ist:
  • lecker
  • knusprig
  • cremig
  • vanillig
  • mit frischer Orangennote
  • gut am Vortag zuzubereiten 
  • ein Vorgeschmack auf den nächsten Italienurlaub!
Zutaten für eine 30 cm Tarteform 
Für den Mürbeteig:
450 g Mehl
200 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 EL frischer Orangenschalenabrieb
2 Eier

Für die Vanillecreme:
750 ml Milch
30 g Speisestärke
30 g Mehl
1 Prise Salz
1 Vanilleschote
1 Tl frischer Orangenschalenabrieb
3 Eier
1 Eigelb
110 g Zucker

Außerdem:
30 g geröstete Pinienkerne zum Bestreuen
1 EL Puderzucker
1 EL passierte Aprikosenkonfitüre
Zubereitung:
Für die Vanillecreme nun einen Kochtopf zur Hand nehmen. Diesen mit 700 ml Milch befüllen und die Vanilleschote und den Orangenschalenabrieb zufügen. In einer Schüssel die restlichen 50 ml gießen und die Eier, Eigelbe, Zucker, Mehl und Stärke zufügen und mit einem Schneebesen verrühren. Es sollte eine glatte Flüssigkeit entstehen. Die Milch im Kochtopf unter ständigen Rühren aufkochen. Wenn diese aufkocht, die glattgerührte Mischung aus Ei und Co. einfließend lassen und weiterrühren bis es andickt. Die Hitze herunterschalten, die Creme brennt leicht an! Ist die Creme angedickt, vom Herd ziehen und abkühlen lassen. Immer mal wieder umrühren damit sich keine Haut bildet.

Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch zu einem Teig verkneten. Ich habe den Teig im Anschluss direkt weiterverarbeitet, da die Konsistenz perfekt zum Ausrollen war. Falls der Teig zu klebrig sein und weich sein sollte (passiert schnell mal, wenn die Butter zu warm bzw. flüssig war), den Teig im Kühlschrank etwa 30 Minuten stellen. Vom Teit 2/3 abnehmen und auf einer bemehlten Fläche mit einem Nudelholz möglichst rund ausrollen mit einem Durchmesser von etwa 35 cm. Die Platte vorsichtig in die gefettete Tarteform legen. Überschüssigen Rand abschneiden und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
 
Die abgekühlte Vanillecreme (sie darf ruhig noch etwas warm sein) auf den Mürbeteig gießen und gleichmäßig verteilen. 

Den restlichen Mürbeteig nun nochmal kreisförmig ausrollen. Je nachdem welches Muster ihr haben wollt, könnt ihr die Tarte mit einem ganze Mürbeigdeckel abdecken oder ihr legt ein Flechtmuster auf die Torta oder ihr nehmt wie ich einem Gitterroller. Alternativ könnt ihr auch mit Keksausstechern Figuren ausstechen und diese auf die Vanillecreme legen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Torta della Nonna etwa 45 Minuten backen.

Nach der Backzeit aus dem Ofen holen und mit der passierten Aprikosenkonfitüren bestreichen und mit den gerösteten Pinienkernen bestreuen.

Wer mag gibt noch etwas Puderzucker über die italienische Tarte. Sie schmeckt übrigens am besten, wenn sie eine Nacht im Kühlschrank durchziehen darf.


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Mittwoch, 15. September 2021

Tapas Brötchen vom Blech

Und schon wieder hat es mir ein Brötchenrezept unglaublich angetan: Diese Tapas Brötchen sind geschmacklich als auch von der Konsistenz her, sehr süchtigmachend und man gar nicht aufhören die kleinen Happen zu essen. Allerdings passt genau dies zu Tapas, weil man davon ja auch nur schlecht aufhören kann 😉

Die Mini Brötchen sind aber leider auch keine Leichtgewichte, allerdings ist es hier jede Kalorie wert, um auf die Hüften zu gelangen - es geht schließlich auf die kalte Jahreszeit zu
😉 Neben viel köstlicher Butter kommt auch ein grooooßer Klecks Schmand hinzu, aber pssst! Es schmeckt besser, wenn man es nicht weiß...
Diese Tapas Brötchen sind:
  • lecker
  • unglaublich weich 
  • buttrig im Geschmack
  • süchtigmachend
  • ideal zum Tapas-Abend, Picknick oder auch mal als Snack

 Zutaten für ein Blech voll mit Tapas Brötchen:
600 g Weizenmehl Typ 550
190 g Dinkelmehl Typ 630
1,5 Pck. Hefe
1,5 TL Salz
1 EL Zucker
75 g weiche Butter
150 g Schmand
150 ml Wasser
 
Zubereitung:
Mehl mit Salz, Zucker und Hefe vermischen. Weiche Butter, Schmand und Wasser zufügen und mehrere Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten, der keine Rückstände mehr am Schüsselrand hinterlässt. Abgedeckt eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen (ich verwende weniger Hefe und lasse den Teig 4-6 Stunden im Kühlschrank gehen). Den Teig nach der Gehzeit erneut kurz durchkneten und dann zu einer Platte formen bzw. mithilfe eines Nudelholzes etwas ausrollen, der Teig sollte etwa 1,5-1 cm hoch sein. Mit einer Teigkarte oder einem Teigroller nun in Streifen schneiden und diese wiederrum in Quadrate oder zumindest geichgroße Rechtecke. Meine Teiglinge haben im Durchschnitt etwa 35 g gewogen.
Ein Backblech - meines war dieses Mal etwas kleiner als das normale Backblech, welches ich sonst zu Hand habe, es war eher schon eine Fettpfanne -  mit hohem Rand mit Backpapier auslegen und die Teiglinge dicht an dicht hineinsetzen. Die Tapas Brötchen 20 Minuten gehen lassen. Anschließend in den kalten Ofen stellen und auf 190 Grad vorheizen. Die Tapasbrötchen backen so etwa 20-25 Minuten. Backt ihr die Brötchen im heißen Ofen verkürzt sich die Backzeit um etwa 5-7 Minuten.


Donnerstag, 9. September 2021

Gefülltes Mozzarella Kartoffelbrot

 Zeit für ein käsiges und herzhaftes Rezept! Heute habe ich einen Hefeteig mit Kartoffeln, welcher  ausgerollt, mit Mozzarella gefüllt und anschließend zu einem dicken Baguette aufgerollt wird! Das Brot ist dank der Kartoffeln luftig locker und durch die Füllung käsig und lecker!Uns hat das Baguette auch am nächsten Tag noch sehr gut geschmeckt, da es kein bisschen trocke, sondern immer noch sehr locker war.
 Auf dem Bildern seht ihr wie das Baguette im Inneren ausschaut, auch im warmen Zustand kann man es schon toll schneiden, sieht dann auch appetitlicher aus als wenn man es reißt.
Dieses gefüllte Brot ist:
  • käsig
  • lecker
  • luftig-locker
  • mit Kartoffeln im Hefeteig
  • mit Mozzarella gefüllt
  • perfekt als Grillbeilage, zum Picknick,...
 Für ein Brot:
Für den Hefeteig:
300 g geschälte Kartoffeln
1 TL Salz
1 Prise Zucker
200 g Dinkelmehl Typ 1050
200 g Dinkelmehl Typ 630
1 Pck. Trockenhefe
150 g griechischer Joghurt
1 Ei

Für die Füllung:
 1 Kugel Mozzarella
1 EL Olivenöl
1 EL Italienische Kräuter
1 Handvoll Kürbiskerne

Zubereitung:
Für den Teig die Kartoffeln zuerst einmal garen in Salzwasser. Dann durch die Presse drücken und abkühlen lassen.

In eine Schüssel Mehl mit Salz, Zucker und Hefe mischen. Ei, Joghurt und Kartoffeln dazugeben und mehrere Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen. (wie immer bei Brotteigen: Ich lasse den Teig mind. 4 Stunden im Kühlschrank gehen und verwende nur ein halbes Päckchen Trockenhefe, m.E. wird das Brot später luftiger und länger haltbar).

Nach der Gehzeit den Teig kurz auf einer bemehlten Arbeitsfläche erneut kurz durchkneten. Den Teig mit den Händen rechteckig auseinanderziehen, sodass ihr eine Platte bekommt, die ihr später aufrollen könnt.

Für die Füllung den Mozzarella klein schneiden und mit Öl und Kräutern vermischen. Die Füllung auf die Teigplatte geben und gleichmäßig verteilen. Von einer Längsseite her aufrollen und die entstanden Rolle ein bisschen verzwirbeln, d.h. den unteren Teil in eine Richtung drehen, den oberen Teil in die entgegengesetzte Richtung.

Auf ein Backblech setzen und in den kalten Ofen schieben. Den Ofen auf 190 Grad einstellen und das Brot etwa 25 Minuten backen bis es leicht gebräunt und gar ist.
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Samstag, 4. September 2021

Mini Weintrauben & Blaubeer Tartes

Heute gibt es eine Fuhre Mini Tartes! Mit Buttermilch-Creme und frischen Früchten on top und etwas Schokolade, die beim Draufbeißen knackt!
Eigentlich sollte das ein ganz anderes Rezept werden, aber mir sind beim Backen ein paar Zutaten ausgegangen und ein paar Ideen eingefallen ;)
Bezüglich der Früchte sind diese Tartelettes herrlich wandelbar. Erdbeeren? Kein Problem! Kirschen - aber immer her damit! Dann vielleicht ein paar Schokoraspel in die Creme geben für den Stracciatella-Kirsch-Style? Im Herbst sind Äpfel und Birnen ein gute Wahl, dann die Creme unbedingt mit Zimt verfeinern - ein Gaumenschmaus!
Diese Tartes sind:
  • fruchtig und wandelbar
  • mit wenigen Zutaten
  • cremig
  • schokoladig
  • knusprig
  • sommerlich
  • erfrischend
  • lecker!

 
 Zutaten für 6 Tartelette-Förmchen und 9 Mini Muffin Cups
Für den Mürbeteig:
200 g Dinkelmehl Typ 630
1 EL Backkakao
1 Prise Salz
60 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei
125 g weiche Butter

Für die Buttermilch-Creme:
200 ml Buttermilch
50 g Sahne
2 EL Tonkazucker
2 Blatt weiße Gelatine

Außerdem:
Früchte der Saison oder nach Belieben, wie z.B. Heidelbeeren und Weintrauben
80 g Zartbitterkuvertüre
Kakao Nibs oder Streusel (optional)

Zubereitung:
Zuerst die Förmchen einfetten und mit Mehl bestäuben. Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Mit den Tarteförmchen 6 Kreise ausstechen und in jede Form einen Kreis legen und etwas andrücken. mit einer Gabel mehrmals einstechen. Die restliche Teigplatte mit einem Schnapsglas ausstechen und die entstandenen kleinen Kreise in die Muffinmulden legen und ebenfalls einmal mit einer Gabel einstechen. Im heißen Ofen bei 180 Grad backen die Mini Tartes etwa 15 Minuten, die Mini Muffins etwa 10 Minuten. Wenn diese gar sind, aus der Form stürzen und erkalten lassen.

Für die Creme die Buttermilch mit Tonkazucker verrühren. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen für mehrere Minuten. Einen kleinen Kochtopf mit Wasser befüllen und auf der Herdplatte aufheizen. Schmelztiegel einsetzen. Gelatine gut ausdrücken und in den Tiegel geben. Bei mittlerer Hitze mit einem kleinen Schneebesen rühren bis die Gelatine flüssig wird. Nun etwas von der Buttermilch nach und nach einfließend lassen und dabei stetig weiterrühren. Es dürfen keine Klümpchen entstehen! Nun wird die glattgerührte Gelatine zur Buttermilch gegeben, auch hier die ganze Zeit weiterrühren. Anschließend die Sahne aufschlagen und unter die Buttermilch rühren. Diese Flüssigkeit nun auf die Tartelettes und Muffin Cups verteilen und im Kühlschrank etwa eine Stunde festwerden lassen.

Nun die Schokolade schmelzen. Früchte waschen und ggf. würfeln oder halbieren und auf die Tartes verteilen. Zuletzt die Schokolade darüber gießen bzw. sprenkeln und nach Belieben mit gehackten Nüssen oder Kakao Nibs oder Streuseln dekorieren. Die Tartes nochmal ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Schokolade fest wird.
Dann können die Mini Früchte-Tartes auch schon genossen werden!


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Mittwoch, 1. September 2021

Mehrkornbrötchen mit Dinkel

Nach meinen einfachen Dinkelbrötchen und den Kartoffel-Haferbrötchen habe ich ein neues Brötchenrezept gefunden, welches in mein Standardrepertoire aufgenommen wird! Super luftig, mit Dinkelmehl, etwas Vollkorn und vielen vielen Körnern - Genau mein Geschmack!
Das Rezept ist vom Blog regional und handgemacht.
Diese Mehrkornbrötchen sind:
  • luftig
  • lecker
  • gesund
  • kernig
  • schnell angerührt  
Zutaten für acht Mehrkornbrötchen:
150 g Dinkelvollkornmehl
150 g Dinkelmehl Typ 630*
1/2 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz
1 TL Rübensirup
200 ml Wasser
1 TL Rapsöl
 
Zum Bestreuen:
etwa je 25 g Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Sesam und Dinkelflocken gemischt

*statt 150 g Vollkorn und 150 g Typ 630 kann man auch einfach 300 g Dinkelmehl Typ 1050 verwenden, die Brötchen werden dann ein wenig heller, aber die Variante ist genauso lecker!
 
Zubereitung:
Zuerst die beiden Mehlsorten mit Hefe und Salz vermischen. Rübensirup, Wasser und Öl zufügen und mit dem Knethaken oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt für gut vier Stunden im Kühlschrank gehen lassen. Eine halbe Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank holen, damit der Teig langsam Zimmertemperatur annehmen kann. Den Teig kurz durchkneten, zu einem Strang formen und dann mit einer Teigkarte gleichgroße Portionen à etwa 65 g abstechen. Runde Brötchen formen. Diese mit feuchten Händen formen und dann sofort in die Saatenmischung drücken. Auf ein Backblech setzen, etwa 10 Minuten im Warmen gehen lassen und dann bei 200 Grad Ober-/Unterhitze gut 20-25 Minuten backen bis braun sind.
 
Tipp: Die Brötchen könnt ihr am Vorabend bereits anrühren und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Morgens dann direkt die Brötchen formen und in den kalten Ofen stellen und dann erst auf 200 Grad vorheizen und die Brötchen abbacken. Bei mir backen die Brötchen dann fünf Minuten länger, das kann aber von Ofen zu Ofen variieren.

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