Samstag, 30. Januar 2021

Saftige Minikuchen für jeden Anlass

Im Miniformat schmeckt alles noch ein bisschen besser und sieht natürlich auch niedlicher aus. Pluspunkt: Die Garzeit verkürzt sich erheblich und man kann den Kuchen viel schneller probieren! Und er ist schneller ausgekühlt!
 Der Kauf von Minikuchenförmchen ist also total gerechtfertigt! Auch wenn man schon eine erhebliche Sammlung an Backformen in allen Formen und Größen hat 😉
Diese Minikuchen sind:
  •  saftig 
  • schneller gar  
  • im Nu zubereitet
    • mit wenigen Zutaten
  • an die Jahreszeit anpassbar
  •  ein perfektes kleines Mitbringsel
  • gern gesehen auf Kindergeburtstagen
  • super lecker!
Zutaten für 12 Minikuchen:

2 Eier

100 g weiche Butter

100 g Schmand (auch Creme Fraiche funktioniert)

75 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

150 g Mehl (bei mir Dinkel 630)

1 gestr. TL Backpulver

1 Prise Salz

Früchte nach Belieben (z.B. Blaubeeren, Kirschen, Apfelviertel,...)

Zum Verfeinern:

Schokostreusel (passt gut zu Kirschen und Himbeeren)

Fein geraspeltes Marzipan (passt sehr gut zu Kirsche, Apfel und Birne)

Zubereitung:

Zuerst die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren (pro Ei etwa 30 Sekunden). Anschließend den Schmand untermixen. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und kurz unter die restlichen Zutaten rühren.

Wollt ihr nun 12 gleiche Minikuchen könnt ihr die Früchte unter den Teig heben. Wollt ihr wie bei mir verschiedene Varianten, füllt ihr den Teig erst in 12 Minikuchen-Förmchen - lasst etwas Teig übrig zum Abdecken der Früchte. Nun nach Belieben Früchte zugeben. Bei Kirschen etwa zwei Stück pro Kuchen einplanen, bei Äpfeln (je nach Größe, ein Viertel bis ein Achtel Apfel pro Minikuchen, bei Him-oder Heidelbeeren etwa 3 Stück. Ebenso nach Belieben noch Schokostreusel zufügen oder Marzipan klein zupfen und in den Teig geben. Mit einer Kuchengabel oder Teelöffel den restlichen Teig auf die Früchte geben und diese einarbeiten. Minikuchen in den Ofen schieben und bei 180 Grad etwa 20-25 Minuten backen. Sie sollten leicht gebräunt sein.

Die Kuchen schmecken warm und kalt. Bitte gut verpackt im Kühlschrank lagern, dann bleiben sie frisch.

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Samstag, 23. Januar 2021

Apfel Nuss Gugelhupf mit Butterscotch

Seit letztes Jahr bei uns zwei neue Gugelhupf-Formen eingezogen sind, sind Gugelhupf-Rezepte vor mir nicht mehr sicher! Kaum vorstellbar, dass ich in den Anfängen dieses Blogs vor rund acht Jahren noch der Meinung war, dass Gugelhupfe immer trocken und langweilig sind!

Diese Variante ist auf keinen Fall langweilig und erst recht nicht trocken. Dafür sorgen nämlich der Apfelmus und die Milch im Teig. Und langweilig nicht, weil hier die Aromen von Vanille, Zimt, Apfel und Kokos aufeinandertreffen und perfekt harmonieren. Als Glasur habe ich mich spontan für Butterscotch entschieden. Das ist eine Sauce aus Butter, braunem Zucker und etwas Sirup. In vielen Rezepten kommt Sahne hinzu, die habe ich weggelassen und für eine gute Fließfähigkeit nur etwas Milch zugefügt. Eine tolle Alternative zum Zuckerguss oder Kuvertüre!


Wer nun Lust auf einen so saftigen Apfelmus-Gugelhupf hat, aber kein Freund von Kokos ist: Es schmecken auch gemahlene Haselnüsse, Walnüsse oder Mandeln ebenso gut! Statt Apfelmus funktioniert auch Birnenmus oder für mehr Exotik Apfel-Mango-Mus!😋 

Dieser Gugelhupf ist:

  • saftig
  • vanillig
  • zimtig
  • mit einer Karamell-Note
  • mit wenigen und einfachen Zutaten
  • blitzschnell zusammengerührt
  • Soulfood für den Herbst
  • warm und kalt ein Genuss!

Zutaten für eine große Gugelhupfform:

200 g weiche Butter

160 g Zucker

4 Eier

250 g Apfelmus

1 TL Vanilleextrakt

220 g Dinkelmehl Typ 630

40 g Speisestärke oder 1 Pck. Puddingpulver Vanille

60 g Kokosraspel oder andere geriebene Nüsse

2 TL Backpulver

1 gestr. TL Zimt

1 Prise Salz

200 ml Milch

Für die Butterscotch-Glasur:
25 g Brauner Zucker

25 g Butter

1 EL Rübensirup

2-3 EL Milch

Schokostreusel (optional)

Zubereitung:

Für den Gugelhupf den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform fetten und mit Grieß oder Paniermehl ausstreuen.

Butter und Zucker in einer Rührschüssel etwa zwei Minuten aufschlagen. Die Eier einzeln unterrühren, etwa 30 Sekunden jedes Ei untermixen. Als Nächstes den Vanilleextrakt und Apfelmus untermischen. Mehl mit Stärke, Kokos, Zimt, Salz und Backpulver vermischen und mit der Milch unter die restlichen Zutaten mixen. Den Teig in die vorbereitete Gugelhupfform geben, glattstreichen und in den Ofen schieben. Der Gugelhupf braucht etwa 55-60 Minuten. Falls die Oberfläche zu dunkel werden sollte, mit Alufolie abdecken. Etwa 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig herausstürzen und komplett erkalten lassen.

Für die Butterscotch Sauce Butter und Zucker in einen kleinen Kochtopf geben. Unter Rühren die Butter schmelzen lassen. Anschließend den Sirup einrühren. Die Glasur unter Rühren etwa 3-4 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dann portionsweise die Milch zufügen und unterrühren. Die Konsistenz sollte fließfähig sein, also nicht zu zäh, aber auch nicht zu flüssig. Gebt etwas Sauce auf einen Löffel und lasst die Sauce herunterlaufen. Die Sauce sollte innerhalb weniger Sekunden hart werden (erinnert ein wenig an den Geliertest beim Marmelade kochen).

Die Butterscotch Sauce über den Gugelhupf geben und nach Wunsch mit Schokostreuseln verzieren.

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Samstag, 16. Januar 2021

Gefüllte Donuts mit Zimt-Frosting

Neulich habe ich meine ganzes Back-Equipment mal neu sortiert und dabei ist mir meine Mini Donut Form wieder in die Hände gefallen. Sofort hatte ich Lust ein paar kleine Köstlichkeiten damit zu backen. Und weil Sonntag war durften sie auch etwas aufwendiger sein. Also entschied ich mich für gefüllte Doppeldecker-Donuts!
Wie bei den anderen Donut-Rezepten hier auf dem Blog wird auch diese Variante nicht frittiert. Ich finde gebackene Donuts nämlich mindestens genauso lecker! Der Teig enthält auch nur wenig Butter, dafür mehr Joghurt. Da darf das Frosting dann schon etwas gehaltvoller sein. Ich habe mich spontan für ein Cream Cheese Frosting entschieden. Es muss nämlich eine spritzfähige Masse sein, damit die Donut nicht abrutschen später. Puddingcreme oder nur Sahne fällt hier also raus. Buttercreme allein ist mir jedoch zu mächitg gewesen. Also Frischkäse! Diesen habe ich mit Zimt aromatisiert, sodass es ein bisschen winterlich daherkommt. Außerdem hatte ich noch Walnüsse von meiner Oma bekommen, die dann noch kurzerhand karamellisiert habe und auf einige Donuts als Topping gegeben habe.
 
Diese Donut-Türmchen sind:
  • ein Hingucker auf der Kaffeetafel
  • Winterlich angehauchtes Soulfood
  • schmecken nach Zimt und Vanille  
  • knusprig 
  • cremig
  • lecker
 Zutaten für 6 gefüllte Doppeldecker-Donuts
Für die Donuts:
1 Ei
30 g flüssige Butter
50 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
60 g Vollmilchjoghurt
60 ml Milch
120 g Mehl
1 EL Speisestärke oder Puddingpulver Vanille
1 Prise Salz
1,5 TL Backpulver
1 Msp Natron

Für das Cinnamon Cream Cheese Frosting:
60 g weiche Butter (zimmerwarm, nicht zu flüssig!)
50 g Puderzucker
120 g Frischkäse
1/2 Tl gem. Zimt
1/2 TL Vanilleextrakt

Für die Dekoration (optional und variabel)
25 g Kuvertüre, geschmolzen
25 g Zucker
40 g gehackte Walnüsse
Zubereitung:
Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Für die Donuts zuerst Butter, Zucker und Ei aufschlagen. Joghurt und Vanilleextrakt unterrühren. Mehl mit Backpulver, Stärke, Salz und Natron mischen und zusammen mit der Milch unter die restlichen Zutaten rühren. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und entweder eine große Lochtülle benutzen oder einfach weglassen und die Öffnung aufschneiden. Den Teig in gefettete Donutformen spritzen. Die Oberfläche sollte möglichst glatt sein, dann geht der Teig auch gleichmäßig und vor allem gerade auf. Im heißen Ofen etwa 10-12 Minuten backen bis die Dontus goldbraun sind. Eine Stäbchenprobe kann hier auch helfen.
Die Donuts einige Minuten in der Form lassen, dann vorsichtig mit einem Teelöffel herauslösen und erkalten lassen.
 
Für den extra Crunch nun noch die karamellisierten Walnüsse herstellen. Dafür Zucker und 20 ml Wasser in eine Pfanne geben und den Zucker auflösenn bzw. schmelzen bis er anfängt braun zu werden. Die gehackten Walnüsse zufügen und unter Rühren wenden bis der Zucker an den Nüssen haften bleibt. Die Walnüsse auf ein Backpapier geben und aushärten lassen.

Anschließend das Frosting zubereiten. Dafür die Butter mit dem Puderzucker mehrere Minuten aufschlagen, sodass die Masse voluminöser und heller wird. Vanille und Zimt unterrühren. Zuletzt den Frischkäse zufügen. Diesen nur kurz unterrühren, sonst wird die Buttercreme zu flüssig. Falls das passieren sollte, die Masse für etwa 30 Minuten kaltstellen. Das Cream Cheese Frosting sollte spritzfähig sein, also so, dass es beim Auftragen nicht verläuft. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und eine Sterntülle aufsetzen. Die Unterseite von 6 Donuts mit dem Frosting verzieren und je einen weiteren Donut daraufsetzen und etwas andrücken. Je nachdem wie ihr die Optik haben möchtet, spritzt ihr jetzt noch Tuffs auf den oberen Donut oder ihr gebt etwas flüssige Schokolade auf die Oberseite, lasst diese antrocknen und setzt dann noch Tuffs auf die Donut Burger. Zuletzt noch die karamellisierten Walnüsse auf die Donuts streuen.

Bis zum Verzehr kaltstellen. Die Donuts schmecken am Backtag als auch am nächsten Tag, sofern man sie luftdicht verpackt und kühl lagert.



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Samstag, 9. Januar 2021

Einfache Dinkelbrötchen

 Diese Brötchen sind schon richtige Stammgäste bei uns auf dem Frühstückstisch! Sie schmecken super lecker, sind schnell gemacht und lassen sich immer mal mit Körnern und Mehlen variieren
Im Gegensatz zu den TK-Brötchen enthalten diese hier keine unnötigen Zusatzstoffe oder Sirupe zum Färben, damit es nach Vollkorn und somit gesund aussieht 😉 Und im Gegensatz zu Bäckerbrötchen sind sie nicht so teuer und man muss morgens nicht das Haus verlassen🤭 Ich finde es spricht viel dafür, dass man seine Brötchen selberbackt! Mir schmecken die meisten Bäckerbrötchen schon gar nicht mehr, seit meine Mutter vor Jahren anfing Brötchen immer selber zu backen...

 Zutaten für 8 Stück:
500 g Dinkelmehl (ich mische i.d.R. 630 mit 1050er)
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz
1 Prise Zucker
150 ml Wasser
150 ml Milch
6 EL Rapsöl
1 kleine, geriebene Karotte (optional)
je 30 g Sonnenblumenkerne & Kürbiskerne 
1 EL Leinsamen

Zubereitung:
Zuerst Mehl mit Zucker und Hefe mischen. Die restlichen Zutaten zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt etwa 45 Minuten gehen lassen an einen warmen Ort. Anschließend erneut durchkneten und in 8 gleichgroße Teile teilen, diese Teigkugeln zu Brötchen formen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Teiglinge daraufsetzen. Erneut etwa 15 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Brötchen etwa 15-20 Minuten knusprig backen. Die Brötchen schmecken frisch gebacken natürlich am Besten.

Wollt ihr die Brötchen morgens frisch genießen, bereitet den Teig einfach abends zu und verwendet dann nur eine halbe Packung Hefe. Den Hefeteig abgedeckt über Nacht im Kühlschrank lagern, morgens etwa 15-30 Minuten Zimmertemperatur annehmen lassen, Brötchen formen und abbacken!

Sonntag, 3. Januar 2021

Granola Cups mit Chia-Konfitüre

Frohes neues Jahr! Ich habe zwar auch dieses Jahr nicht den Vorsatz immer super gesund zu backen, aber wie ich probiere gern weiterhin gesündere Alternativen aus 😉 
 
So wie diese Granola Cups mit Chia-Konfitüre und Schokolade! Sie sind zwar weit davon entfernt kalorienfrei oder kalorienarm zu sein, aber dafür kommen Teig und Füllung ohne Weizenmehl, Butter und Haushaltszucker aus und enthalten stattdessen Haferflocken, Nüsse, Chiasamen und Rapsöl. Als Süße habe ich Honig und Agavendicksaft verwendet. Wenn ihr mich fragt, gibt es nicht die "beste" Zuckeralternative. Jede hat ihre Vor-und Nachteile. Je nachdem ob man die Nährwerte, Mineralstoffgehalte, Herkunft oder den Verarbeitungsgrad im Fokus hat. Oder den Preis.
Aber egal, hauptsache es schmeckt! Die Cups sind knusprig, fruchtig, knackig, schokoladig und einfach nur super lecker! Mir schmecken die Granola Cups am Backtag am besten, am zweiten Tag werden die gebackenen Müslischalen nämlich schon etwas weicher, weil die Konfitüre in die Haferflocken Cups einzieht.
Statt Himbeeren könnt ihr auch jedes andere Beerenobst nehmen für die Granola Cups. Beeren enthalten Pektin, welches die Gelierfähigkeit verbessert, ebenso der Agavendicksaft. Dadurch wird es eher wie eine Konfitüre als nur ein Obstpüree. 
 
Ursprünglich wollte ich die Schokolade aus Kokosöl, Agavendicksaft und Backkakao selbermachen, aber leider hat es nicht geklappt und das Ergebnis war sehr klumpig und nicht vorzeigbar. Ich werde nochmal weiterprobieren. Bis dahin empfehle ich sehr hochwertige Zartbitterschokoalde zu schmelzen und über die Cups zu gießen.

 Zutaten für 6 Granola Cups:
100 g Haferflocken (bei mir halb zart, halb kernig)
50 g gemahlene Nüsse (alternativ: Kokosraspel)
40 g Rapsöl
60 g Honig (wenn es vegan sein soll: Ahornsirup)
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz

Himbeer Chia-Konfitüre:
100 g Himbeeren, püriert
2 EL Chiasamen
1 EL Agavendicksaft

 Etwa 60 g flüssige Zartbitterschokolade
 
Kakao Nibs oder Kokoschips als Topping (optiona)

Zubereitung:
Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Für die Granola Cups erst die trockenen Zutaten vermischen, dann Rapsöl und Honig zufügen. Falls der Honig zäh sein sollte, kurz in die Mikrowelle geben, damit er flüssig wird und sich besser mit den Zutaten verbindet. Es sollte eine feuchte und klebrige Masse entstehen. Diese in Muffinförmchen geben (bei Silikonformen lösen sich die Cups nachher super einfach heraus) und Cups formen, also mit einem Rand und einer Mulde. Die Granola Cups im heißen Ofen etwa 15 Minuten backen. Nach dem Backen am besten in der Form auskühlen lassen, da sie im warmen Zustand schnell brechen können.
In der Zwischenzeit die Chia-Konfitüre anrühren. Dafür Chiasamen und Agavendicksaft zu den pürierten Himbeeren geben und gut unterrühren. Etwas 15 Minuten quellen lassen und hin und wieder umrühren.
Für die Schokolade nun das Kokosöl schmelzen. Es sollte keinesfalls "aufkochen", lediglich schmelzen. Dann Agavendicksaft und Kakao zufügen und unterrühren.
Die erkalteten Cups nun mit Himbeer-Chia-Konfitüre füllen und dann mit der selbstgemachten Schokolade toppen.
Wer mag kann auf die Granola Cups noch Kakao Nibs oder Kokokschips streuen.