Sonntag, 29. Dezember 2019

Das war Patces Patisserie 2019!

Es wird mal wieder Zeit für einen Rückblick! Ich weiß nicht, wie viel Euch dieser Beitrag immer bringt - ich hoffe ja, dass ihr noch ein oder zwei Rezepte entdeckt, die Euch gefallen - aber für mich ist die Zusammenstellung dieses Rückblick-Beitrages ganz schön. Mein eigener persönlicher Rückblick, was ich das ganze Jahr über gebacken habe 😃Zu jedem Rezept fällt mir dann wieder ein, warum, wofür bzw. für wen ich das Gebäck gebacken habe 😊

Im Januar war es noch anfangs noch etwas weihnachtlich hier auf dem Blog mit...
Im Februar war ein Torten-Monat. Erst zum Ende hin gab es mal etwas "Gesünderes"
😉 Leider ist mir in dem Monat nach gut 10 Jahren auch meine Spiegelreflexkamera kaputt gegangen und ich musste erstmal sparen für eine neue...deshalb sind die meisten Fotos in den Beiträgen von meiner Handykamera aufgenommen.
Im März wurde erstmalig frittiert zu Karneval, dann begann langsam die Osterbäckerei!

Im April ging es weiter mit Ostergebäck und ich habe zum ersten Mal Croissants gemacht!
Im Mai gab es das erste Erdbeerrezept 🍓
Im Juni gab es Rezept zur Verwertung von Bananen, zwei Torten und ein Eisrezept 🍦
Bananenbrot mit Pekannuss
Im Juli wurde es mit einem NYC und einem amerikanischen Schokokuchen etwas mächtiger...
Im August habe ich viele Torten gebacken, da ich die Hochzeitstorte für eine Freundin gebacken habe:


Im September hatte ich viel Zeit zum Backen und auch mal Lust auf pikantes Gebäck:
Im Oktober musste es bei mir schneller gehen, deshalb gab es einfache Rezepte mit wenigen Zutaten und Griffen zubereitet sind:
Der November stand im Zeichen von süßen Gemüsekuchen:
Ich bin schon sehr gespannt, was ich im kommenden Jahr alles backen werde...ein paar Rezepte stehen schon und warten darauf, veröffentlicht zu werden!

Und nun bleibt mir nichts anderes übrig als Euch allen ein guten Rutsch ins neue Jahrzehnt zu wünschen! 🥳

Ich hoffe wir sehen uns hier im neuen Jahr wieder!

Sonntag, 22. Dezember 2019

Einfache Lebkuchen-Ausstecherle ohne Nüsse

 Und schon haben wir den 4. Advent! 
Dieses Jahr verging die Adventszeit gefühlt noch schneller als sonst. Meine Nachbackliste ist immer noch lang genug, sodass ich für nächstes Jahr noch ausreichend versorgt bin mit weihnachtlichen Rezepten 😉
 Das heutige Rezept ist aber ein altbewährtes Lebkuchenrezept - wir es schon seit Jahren immer wieder. Die letzten Jahre haben wir immer ein Lebkuchenhaus aus der u.a. Menge hergestellt, dieses Jahr haben wir klassische Ausstechplätzchen darauf gemacht. Für Ersteres verwenden wir immer Schablonen. Außerdem rollen wir den Teig dann schon auf dem Blech aus, da sich die Hauswänden beim Umsetzen auf das Blech verziehen.

Zutaten für 3 Bleche Lebkuchen-Figuren oder ein ganzes Lebkuchenhaus
Lebkuchenteig:
150 g Honig (am besten vom Imker)
100 g Zuckerrübensirup
100 g Butter
125 g Zucker
15 g Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
1-2 TL Orangenabrieb 
450 g Mehl
1 EL Wasser
1 TL Backpulver
1 Eigelb (das Eiweiß kommt in die Glasur!)

Glasur:
1 Eiweiß
200 g Puderzucker
2-3 TL Zitronensaft

Zum Dekorieren:
Zuckerdekor nach Belieben

Zubereitung:
Zuerst die Butter mit Zucker, Honig und Sirup in einem Kochtopf erhitzen und aufkochen lassen. Lebkuchengewürz und Orangenschale zufügen, ebenso das Salz. Vom Herd nehmen und herunterkühlen lassen. Mehl mit Backpulver mischen und zur Zuckermasse geben. Das Eigelb und Wasser zufügen und alles miteinander verkneten bis ein glatter und leicht klebriger Teig entsteht. 

Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Anfangs klebt der Teig sehr, aber das legt sich schnell. Den Teig mit beliebigen Ausstechern ausstechen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Dabei muss man vorsichtig sein, da der Teig sich leicht verzieht beim Anheben. Im heißen Ofen bei 200 Grad für 8-9 Minuten backen. Der Lebkuchen wird schnell zu dunkel und dann wird dieser hart (falls das passiert, aber nicht beunruhigt sein: Nach ein paar Tagen in der Keksdose werden die Lebkuchen wieder weicher. Um den Vorgang zu beschleunigen, einen angeschnittenen Apfel dazulegen und mind. einmal am Tag kontrollieren, um Schimmel rechtzeitig zu entdecken!).

Den Lebkuchen nach dem Backen abkühlen lassen. Das Eiweiß steifschlagen, Puderzucker und Zitronensaft zugeben und glattrühren. Den Guss in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und die Lebkuchen damit verzieren.

Bezugsquellen:
Stiefel-Keksausstecher 
Tannenbaum-Keksausstecher 
Stern-Keksausstecher (groß)

Bei den verlinkten Keksausstechern handelt es sich um Affliate-Links. Wenn ihr über diesen Link bestellt, erhalte ich eine kleine Provision von Amazon. Das Produkt wird für Euch dadurch aber natürlich nicht teurer!

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Mittwoch, 18. Dezember 2019

Haselnusskugeln mit Zimt & Meersalz

Das heutige Rezept ist ein Rezept aus meiner Kindheit, früher gab es diese Haselnusskugeln jedes Jahr in der Weihnachtsbäckerei.
 Damals haben wir die Kekse aber schlicht und ohne Verzierung fröhlich gemampft, für die heutige Version habe ich aber ein paar Exemplare mit Nougatschokolade, gehackten Haselnüssen, Mokkabohnen und Meersalz dekoriert.

Ich habe übrigens nur das halbe Rezept gemacht von der u.a. Menge an Zutaten. Das mache ich oft so, damit ich nochmal eine Sorte Kekse mehr backen kann 😉
Zutaten für ca. 60 Stück:
300 g Mehl
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 großzügige Prise Meersalz
1 Ei
200 g weiche Butter

Dekoration:
Mokkabohnen
Nougatschokolade 
Grobes Meersalz
Gehackte Haselnüsse

Zubereitung:
Trockene Zutaten miteinander vermischen. Butter und Ei zufügen und solange kneten bis ein homogener Teig entsteht. Falls der Teig zu trocken sein sollte, etwas Milch zufügen. Den Teig 30 Minuten kaltstellen. Dann kleine Portionen abstechen und zu Kugeln formen. Auf ein Backblech setzen und im heißen Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze (oder zwei Bleche bei 180 Grad Umluft) für ca. 12-15 Minuten backen. Wer mag drückt nach dem Backen noch jeweils eine Mokkabohne in einen Keks. Ansonsten Nougatschokolade schmelzen und die Kekse damit und ein wenig groben Meersalz verzieren.

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Sonntag, 15. Dezember 2019

Amerikaner im Lichterketten-Look

Schon ist wieder der 3. Advent und ich habe immer noch Weihnachtsplätzchen auf der Liste, die ich dieses Jahr ausprobieren wollte.  Kennt ihr das auch?  Aber ich kann gar nicht so viele Kekse essen, wie ich backen möchte. Neben Keksen gibt es nämlich ja auch noch weihnachtliche Desserts und Kuchen, die man ich ausprobieren MUSS! Diese Lichterketten-Amerikaner wollte ich zum Beispiel schon letztes Jahr backen, aber kam nicht mehr dazu. Vor ein paar Tagen hatte ich aber wie es der Zufall wollte, Lust welche zu backen und zu essen🤭
Amerikaner sind so schnell gemacht, enthalten wenige Basic-Zutaten und sind kein bisschen schwierig. Hauptsache die Teigkleckse sind einiermaßen gleichmäßig bzw. rund, dass klappt es. Und natürlich darf Backpulver nicht fehlen, sonst hat man am Ende nur flache Kreise 😉

Ich habe für meine Exemplare die normalgroßen Smarties verwendet, würde beim nächsten Mal aber die kleinen nutzen, damit es filigraner ausschaut. Ich habe meine Smarties nämlich schon halbiert, aber es sah immer noch etwas "grob" aus.
Zutaten (für 6 Amerikaner)
125 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g sehr weiche Butter
40 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei
1 EL Vanillepuddingpulver
4 EL Milch

Zitronenglasur:
etwa 100 g Puderzucker
Saft einer Zitrone


Außerdem:
etwa 15 g geschmolzene Schokolade
Kleine Smarties

Zubereitung:

Zuerst die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker verrühren. Das Ei untermixen und die Milch. Mehl, Backpulver und Vanillepuddingpulver mischen und kurz unterrühren. Den zähflüssigen Teig nun mithilfe eines Esslöffels häufchenweise auf ein Backblech setzen (wenn man auch gleichmäßig-runde Haufen hinbekommt, sehen die Amerikaner nach dem Backen auch gleichmäßig aus). Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze 10 Minuten backen. Die Amerikaner sollten noch schön hell sein, dann sind sie innendrin auch noch fluffig. Wenn sie schon gebräunt sind, kann es sein, dass sie innen schon relativ trocken sind. Während die Amerikaner abkühlen die Glasur vorbereiten: Puderzucker mit Zitronensaft glattrühren. Diesens Guss auf die platte Seite der Amerikaner streichen und kurz antrocknen lassen. Die geschmolzene Schokolade nun girlandenmäßig über den Guss sprenkeln. Auf die "Schokoladen-Girlande" nun halbierte Smarties drapieren, dass es aussieht wie eine bunte Lichterkette.


Die Amerikaner schmecken am Backtag am besten. Übrig geblieben Amerikaner luftdicht verpacken und im Kühlschrank aufbewahren.
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Mittwoch, 11. Dezember 2019

Klassisches Spritzgebäck ohne Nüsse

Letzte Woche gab es Spritzgebäck mit Eierlikör, heute stelle ich Euch die klassische Variante vor, jedoch ohne Nüsse und Mandeln. Die Variante geht tatsächlich schneller, da der Teig nicht gekühlt werden muss. Hier wird in 2-3 Minuten der Teig angerührt und dann kann er schon durch den Fleischwolf oder die Gebäckpresse gejagt werden 😉 Der Teig verläuft im Ofen kein bisschen und die Kekse sind herrlich knusprig. Wer mag gibt noch Schokoladenguss über die Kekse oder dekoriert sie hingebungsvoll - aber uns schmecken sie schlicht am allerbesten!
Aus einem Rezept bekommt ihr gut 4-5 Bleche heraus, je Form. Damit könnt ihr ziemlich vielen Leuten eine süße Weihnachtsfreude bereiten oder Euch und Eurer Familie ein kleines Weihnachtsbäuchlein bescheren...
Für ca. 100 Stück:
500 g Mehl
1 TL Backpulver
250 g Zucker
250 g kalte Butter
1 Ei
1 Prise Salz
*etwas Milch, falls der Teig zu trocken sein sollte

Zubereitung:
Die trockenen Zutaten mischen. Butter in  Flöckchen dazugeben und das Ei. Alles miteinander verkneten. Der Teig kann sofort weiterverarbeitet werden und muss nicht gekühlt werden. Wie gewohnt durch einen Fleischwolf drehen. Wer eine Gebäckpresse hat, sollte mehr Milch zum Teig geben, damit es einfacher geht. Die Plätzchen auf ein Backblech setzen und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 12-15 Minuten backen.
Klassisches Spritzgebäck und Eierlikör-Spritzgebäck

*Hierbei handelt es sich um einen Affliate-Link. Ich erhalte eine kleine Provision, wenn ihr über diesen Link das Produkt einkauft.

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Sonntag, 8. Dezember 2019

Spekulatius-Aufstrich aus selbstgebackenen Dinkel-Gewürz-Spekulatius

Einen frohen zweiten Advent Euch allen! 🎅
Nachdem es hier Mittwoch wieder ein Keksrezept gab, kommt heute eine andere weihnachtliche Kleinigkeit auf den Tisch: Spekulatius-Aufstrich!
Für den Aufstrich habe ich selbstgebackene Spekulatius verwendet, da ich die gekauften von den Inhaltsstoffen nicht so gut finde (Palmöl, Glukosesirup, Aromen). Das Rezept für die Dinkel-Spekulatius hatte ich letztes Jahr bereits hier vorgestellt. Die Spekulatius bestehen zur Hälfte aus  Dinkelvollkornmehl. Dazu kommt Rohrzucker, Zimt, Spekulatiusgewürz, Butter und Ei. Wer eine frische Bio-Zitrone und Orange hat, kann noch etwas Schale in den Teig geben.

Wer keine Zeit hat oder die gekaufte Variante mag, kann die natürlich auch verwenden, dann ist der Aufstrich auch in fünf Minuten fertig und kann direkt probiert oder hübsch verpackt als Geschenk weitergegeben werden. Geschenke aus der Küche sind doch immer etwas Feines oder?😋
Zutaten für ein Glas:
200 g Gewürzspekulatius*
50 g Butter
125 ml ungesüßte Kondensmilch
30 g Rohrzucker oder brauner Zucker
1 TL Ceylon-Zimt
nach Belieben noch Spekulatiusgewürz 
 1 Prise Salz
50 g geröstete und gehackte Mandeln (optional)

Zubereitung:
Die Gewürzspekulatius entweder mit dem Nudelholz und gut verschlossen in einem Gefrierbeutel fein mahlen oder im Häcksler zu Pulver verarbeiten. Je feiner die Keksbrösel sind, desto cremiger ist der Aufstrich am Ende. Die Kondensmilch sanft erwärmen und die Butter darin auflösen, Zucker zufügen und verrühren. Die flüssige Zutaten zu den Keksbröseln geben und alles fein mixen. Mit Zimt, Spekulatiusgewürz und Salz abschmecken. Wer es crunchy mag, gibt zum Ende hin noch die gerösteten und gehackten Mandeln dazu und rührt diese mit einem Löffel unter.

*wer die selbst backen möchte, findet hier ein Rezept

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Mittwoch, 4. Dezember 2019

Eierlikör-Spritzgebäck ohne Nüsse

Was wäre eine (Vor-)Weihnachtszeit ohne Spritzgebäck? Für mich unvorstellbar!
Bei uns wird mit Spritzgebäck und Heidesand die Weihnachtsbäckerei alljährlich eröffnet. Und in der Regel backen wir noch ein zweites Mal Spritzgebäck - kurz vor Weihnachten - um es zu verschenken und weil die erste Fuhre dann schon längst aufgefuttert wurde.
Bis vor wenigen Jahren gab es Spritzgebäck immer mit Mandeln, dann haben wir ein Rezept ohne Mandeln gefunden, welches ebenfalls sehr gut ist und wir seitdem immer backen. Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal Spritzgebäck mit Eierlikör getestet und auch das Rezept muss jetzt ins Repertoire aufgenommen werden!
Zutaten für 2 Bleche Spritzgebäck:
250 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Typ 630)
60 Speisestärke
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 g Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt
150 g weiche Butter
100 g Eierlikör

Guss:
 Puderzucker
Eierlikör

Zubereitung:
Trockene Zutaten miteinander vermischen. Eierlikör und Butter zufügen und mit den Händen oder dem Knethaken zu einem Teig verkneten. Der Teig ist zu dem Zeitpunkt zäh und weich. Damit dieser sich besser durch den Fleischwolf drehen lässt, den Teig 30-60 Minuten kaltstellen. Anschließend durch den Fleischwolf drehen, nach Belieben Figuren formen und im heißen Ofen bei 160° C Umluft (bei dieser Einstellung können zwei Bleche gleichzeitig gebacken werden) 12-15 Minuten backen. Die Kekse abkühlen lassen und wer mag mit einem Guss aus Puderzucker und Eierlikör bestreichen. Flüssige Schokolade geht natürlich auch!
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Sonntag, 1. Dezember 2019

Stollenkonfekt mit Rum-Rosinen [Ohne Hefe]

Frohen ersten Advent Euch allen! Seid ihr schon in die Weihnachtsbäckerei gestartet oder geht es heute erst so richtig los bei Euch? Wer mal etwas anderes als die klassischen Plätzchen backen möchte, dem lege ich dieses Stollenkonfekt ans Herz. Oder wenn ihr gerade gemerkt habt, dass ihr noch keinen Christstollen gebacken habt und es jetzt zu spät ist, weil dieser ja gerne mal ein paar Wochen durchziehen möchte. Dieses Konfekt könnt ihr frisch aus dem Ofen schnabulieren und was nicht gleich in den Bäuchen landet, landet in der Keksdose und darf dann auch ruhig ein paar Tage durchziehen😉
Vor Ewigkeiten hatte ich Euch hier schon mal ein Rezept für Stollenkonfekt vorgestellt. Das hatte ich damals mit Cranberries, Pistazien und Orangensaft gebacken. Die heutige Variante gefällt mir momentan aber noch besser. Hier treffen Rosinen, Rum und Mandeln aufeinander. Zudem habe ich auch Citronat verwendet, da es auch eine Zutat für einen klassischen Stollen ist.
 Ich habe das Konfekt frisch aus dem Ofen probiert, ich konnte mich einfach nicht zurückhalten! 😋 Aber nach einigen Tagen schmeckt es auch immer noch lecker, da das Konfekt durchzieht und die Gewürze und der Rum besser durchkommen. 
Zutaten für zwei Bleche voll Stollenkonfekt, ergibt ca. 40 Stück):
300 g Dinkelmehl Typ 630
2 TL Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt
1 Msp Kardamom
1 Msp gemahlener Ingwer*
125 g Rosinen
5 EL Rum 
150 g Quark (bei mir mit 20 % Fett)
100 g sehr weiche Butter
75 g gehobelte Mandeln (optional)
100 g Citronat**

etwas Milch zum Einpinseln vom Konfekt

Nach dem Backen:
ca. 75 g geschmolzene Butter
 50 g Puderzucker

*wer die einzelnen Gewürze nicht hat, kann auch einfach 1-2 TL Christstollengewürz verwenden
** man kann auch 50 g Citronat und 50 g Orangeat nehmen, ich wollte bloß alles aufbrauchen, da es sich geöffnet nicht lange hält und beide Sorten wären mir zu viel gewesen

***wer partout kein Citronat oder Orangeat mag, gibt stattdessen etwas gerieben Zitronen-und Orangenschale zum Teig.

Zubereitung:
Die Rosinen im Rum einweichen, zwischendurch mal umrühren.
In eine große Schüssel die trockenen Zutaten geben (bis auf die Mandeln). Butter und Quark zufügen und mit dem Knethaken alles vermischen. Die Rosinen (inkl. Rum) sowie die Mandeln und das Citronat untermischen. Der Teig sollte nicht zu arg kleben, ansonsten etwas Mehl untermischen. Falls er zu trocken ist, mehr Quark oder etwas Milch unterkneten.
Aus dem Teig kleine Bällchen formen. Die Bällchen auf ein Backblech setzen und mit Milch einpinseln. Im heißen Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für 15 Minuten backen. Die Unterseite des Stollenkonfekts sollte braun sein, die Oberfläche goldbraun. Sofort nach dem Backen mit flüssiger Butter einstreichen und dick mit Puderzucker bestäuben.
Das Stollenkonfekt schmeckt frisch aus dem Ofen, hält aber bis zu einer Woche frisch.
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