Samstag, 16. Januar 2021

Gefüllte Donuts mit Zimt-Frosting

Neulich habe ich meine ganzes Back-Equipment mal neu sortiert und dabei ist mir meine Mini Donut Form wieder in die Hände gefallen. Sofort hatte ich Lust ein paar kleine Köstlichkeiten damit zu backen. Und weil Sonntag war durften sie auch etwas aufwendiger sein. Also entschied ich mich für gefüllte Doppeldecker-Donuts!
Wie bei den anderen Donut-Rezepten hier auf dem Blog wird auch diese Variante nicht frittiert. Ich finde gebackene Donuts nämlich mindestens genauso lecker! Der Teig enthält auch nur wenig Butter, dafür mehr Joghurt. Da darf das Frosting dann schon etwas gehaltvoller sein. Ich habe mich spontan für ein Cream Cheese Frosting entschieden. Es muss nämlich eine spritzfähige Masse sein, damit die Donut nicht abrutschen später. Puddingcreme oder nur Sahne fällt hier also raus. Buttercreme allein ist mir jedoch zu mächitg gewesen. Also Frischkäse! Diesen habe ich mit Zimt aromatisiert, sodass es ein bisschen winterlich daherkommt. Außerdem hatte ich noch Walnüsse von meiner Oma bekommen, die dann noch kurzerhand karamellisiert habe und auf einige Donuts als Topping gegeben habe.
 
Diese Donut-Türmchen sind:
  • ein Hingucker auf der Kaffeetafel
  • Winterlich angehauchtes Soulfood
  • schmecken nach Zimt und Vanille  
  • knusprig 
  • cremig
  • lecker
 Zutaten für 6 gefüllte Doppeldecker-Donuts
Für die Donuts:
1 Ei
30 g flüssige Butter
50 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
60 g Vollmilchjoghurt
60 ml Milch
120 g Mehl
1 EL Speisestärke oder Puddingpulver Vanille
1 Prise Salz
1,5 TL Backpulver
1 Msp Natron

Für das Cinnamon Cream Cheese Frosting:
60 g weiche Butter (zimmerwarm, nicht zu flüssig!)
50 g Puderzucker
120 g Frischkäse
1/2 Tl gem. Zimt
1/2 TL Vanilleextrakt

Für die Dekoration (optional und variabel)
25 g Kuvertüre, geschmolzen
25 g Zucker
40 g gehackte Walnüsse
Zubereitung:
Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Für die Donuts zuerst Butter, Zucker und Ei aufschlagen. Joghurt und Vanilleextrakt unterrühren. Mehl mit Backpulver, Stärke, Salz und Natron mischen und zusammen mit der Milch unter die restlichen Zutaten rühren. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und entweder eine große Lochtülle benutzen oder einfach weglassen und die Öffnung aufschneiden. Den Teig in gefettete Donutformen spritzen. Die Oberfläche sollte möglichst glatt sein, dann geht der Teig auch gleichmäßig und vor allem gerade auf. Im heißen Ofen etwa 10-12 Minuten backen bis die Dontus goldbraun sind. Eine Stäbchenprobe kann hier auch helfen.
Die Donuts einige Minuten in der Form lassen, dann vorsichtig mit einem Teelöffel herauslösen und erkalten lassen.
 
Für den extra Crunch nun noch die karamellisierten Walnüsse herstellen. Dafür Zucker und 20 ml Wasser in eine Pfanne geben und den Zucker auflösenn bzw. schmelzen bis er anfängt braun zu werden. Die gehackten Walnüsse zufügen und unter Rühren wenden bis der Zucker an den Nüssen haften bleibt. Die Walnüsse auf ein Backpapier geben und aushärten lassen.

Anschließend das Frosting zubereiten. Dafür die Butter mit dem Puderzucker mehrere Minuten aufschlagen, sodass die Masse voluminöser und heller wird. Vanille und Zimt unterrühren. Zuletzt den Frischkäse zufügen. Diesen nur kurz unterrühren, sonst wird die Buttercreme zu flüssig. Falls das passieren sollte, die Masse für etwa 30 Minuten kaltstellen. Das Cream Cheese Frosting sollte spritzfähig sein, also so, dass es beim Auftragen nicht verläuft. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und eine Sterntülle aufsetzen. Die Unterseite von 6 Donuts mit dem Frosting verzieren und je einen weiteren Donut daraufsetzen und etwas andrücken. Je nachdem wie ihr die Optik haben möchtet, spritzt ihr jetzt noch Tuffs auf den oberen Donut oder ihr gebt etwas flüssige Schokolade auf die Oberseite, lasst diese antrocknen und setzt dann noch Tuffs auf die Donut Burger. Zuletzt noch die karamellisierten Walnüsse auf die Donuts streuen.

Bis zum Verzehr kaltstellen. Die Donuts schmecken am Backtag als auch am nächsten Tag, sofern man sie luftdicht verpackt und kühl lagert.



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Samstag, 9. Januar 2021

Einfache Dinkelbrötchen

 Diese Brötchen sind schon richtige Stammgäste bei uns auf dem Frühstückstisch! Sie schmecken super lecker, sind schnell gemacht und lassen sich immer mal mit Körnern und Mehlen variieren
Im Gegensatz zu den TK-Brötchen enthalten diese hier keine unnötigen Zusatzstoffe oder Sirupe zum Färben, damit es nach Vollkorn und somit gesund aussieht 😉 Und im Gegensatz zu Bäckerbrötchen sind sie nicht so teuer und man muss morgens nicht das Haus verlassen🤭 Ich finde es spricht viel dafür, dass man seine Brötchen selberbackt! Mir schmecken die meisten Bäckerbrötchen schon gar nicht mehr, seit meine Mutter vor Jahren anfing Brötchen immer selber zu backen...

 Zutaten für 8 Stück:
500 g Dinkelmehl (ich mische i.d.R. 630 mit 1050er)
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz
1 Prise Zucker
150 ml Wasser
150 ml Milch
6 EL Rapsöl
1 kleine, geriebene Karotte (optional)
je 30 g Sonnenblumenkerne & Kürbiskerne 
1 EL Leinsamen

Zubereitung:
Zuerst Mehl mit Zucker und Hefe mischen. Die restlichen Zutaten zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt etwa 45 Minuten gehen lassen an einen warmen Ort. Anschließend erneut durchkneten und in 8 gleichgroße Teile teilen, diese Teigkugeln zu Brötchen formen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Teiglinge daraufsetzen. Erneut etwa 15 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Brötchen etwa 15-20 Minuten knusprig backen. Die Brötchen schmecken frisch gebacken natürlich am Besten.

Wollt ihr die Brötchen morgens frisch genießen, bereitet den Teig einfach abends zu und verwendet dann nur eine halbe Packung Hefe. Den Hefeteig abgedeckt über Nacht im Kühlschrank lagern, morgens etwa 15-30 Minuten Zimmertemperatur annehmen lassen, Brötchen formen und abbacken!

Sonntag, 3. Januar 2021

Granola Cups mit Chia-Konfitüre

Frohes neues Jahr! Ich habe zwar auch dieses Jahr nicht den Vorsatz immer super gesund zu backen, aber wie ich probiere gern weiterhin gesündere Alternativen aus 😉 
 
So wie diese Granola Cups mit Chia-Konfitüre und Schokolade! Sie sind zwar weit davon entfernt kalorienfrei oder kalorienarm zu sein, aber dafür kommen Teig und Füllung ohne Weizenmehl, Butter und Haushaltszucker aus und enthalten stattdessen Haferflocken, Nüsse, Chiasamen und Rapsöl. Als Süße habe ich Honig und Agavendicksaft verwendet. Wenn ihr mich fragt, gibt es nicht die "beste" Zuckeralternative. Jede hat ihre Vor-und Nachteile. Je nachdem ob man die Nährwerte, Mineralstoffgehalte, Herkunft oder den Verarbeitungsgrad im Fokus hat. Oder den Preis.
Aber egal, hauptsache es schmeckt! Die Cups sind knusprig, fruchtig, knackig, schokoladig und einfach nur super lecker! Mir schmecken die Granola Cups am Backtag am besten, am zweiten Tag werden die gebackenen Müslischalen nämlich schon etwas weicher, weil die Konfitüre in die Haferflocken Cups einzieht.
Statt Himbeeren könnt ihr auch jedes andere Beerenobst nehmen für die Granola Cups. Beeren enthalten Pektin, welches die Gelierfähigkeit verbessert, ebenso der Agavendicksaft. Dadurch wird es eher wie eine Konfitüre als nur ein Obstpüree. 
 
Ursprünglich wollte ich die Schokolade aus Kokosöl, Agavendicksaft und Backkakao selbermachen, aber leider hat es nicht geklappt und das Ergebnis war sehr klumpig und nicht vorzeigbar. Ich werde nochmal weiterprobieren. Bis dahin empfehle ich sehr hochwertige Zartbitterschokoalde zu schmelzen und über die Cups zu gießen.

 Zutaten für 6 Granola Cups:
100 g Haferflocken (bei mir halb zart, halb kernig)
50 g gemahlene Nüsse (alternativ: Kokosraspel)
40 g Rapsöl
60 g Honig
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz

Himbeer Chia-Konfitüre:
100 g Himbeeren, püriert
2 EL Chiasamen
1 EL Agavendicksaft

 Etwa 60 g flüssige Zartbitterschokolade
 
Kakao Nibs oder Kokoschips als Topping (optiona)

Zubereitung:
Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Für die Granola Cups erst die trockenen Zutaten vermischen, dann Rapsöl und Honig zufügen. Falls der Honig zäh sein sollte, kurz in die Mikrowelle geben, damit er flüssig wird und sich besser mit den Zutaten verbindet. Es sollte eine feuchte und klebrige Masse entstehen. Diese in Muffinförmchen geben (bei Silikonformen lösen sich die Cups nachher super einfach heraus) und Cups formen, also mit einem Rand und einer Mulde. Die Granola Cups im heißen Ofen etwa 15 Minuten backen. Nach dem Backen am besten in der Form auskühlen lassen, da sie im warmen Zustand schnell brechen können.
In der Zwischenzeit die Chia-Konfitüre anrühren. Dafür Chiasamen und Agavendicksaft zu den pürierten Himbeeren geben und gut unterrühren. Etwas 15 Minuten quellen lassen und hin und wieder umrühren.
Für die Schokolade nun das Kokosöl schmelzen. Es sollte keinesfalls "aufkochen", lediglich schmelzen. Dann Agavendicksaft und Kakao zufügen und unterrühren.
Die erkalteten Cups nun mit Himbeer-Chia-Konfitüre füllen und dann mit der selbstgemachten Schokolade toppen.
Wer mag kann auf die Granola Cups noch Kakao Nibs oder Kokokschips streuen.

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Klassisches Lebkuchenhaus zu Weihnachten

 Frohe Weihnachten Euch allen!

Wir backen jedes Jahr in unserer Familie ein Lebkuchenhaus und heute teile ich am Heiligabend mit euch endlich unser altbewährtes Familienrezept. Ich habe es schon zum Nikolaus gebacken, aber vor lauter Keksrezepten völlig vergessen. Damit es nicht ein ganzes Jahr in der Warteschleife hängt, verblogge ich es nochmal fix 😉

Die Dekoration fällt bei uns übrigens jedes Jahr anders aus, da wir immer wieder andere Dekoration verwenden. Ich finde aber das unser Lebkuchenhaus noch nie so schön war wie dieses Jahr! :D

Zutaten für ein Lebkuchenhaus

Für den Lebkuchenteig:

125 g Zucker
100 g Butter
150 g Honig
100 g Zuckerrübensirup/Rübenkraut
1 Prise Salz
1 EL Lebkuchengewürz
1 Eigelb
1 EL Wasser
450 g Weizenmehl
1 gestr. TL Backpulver 

Für den Eiweißguss:

1 Eiweiß
3 TL Zitronensaft
200 g Puderzucker 
 
Für die Dekoration:
Mini-Zimtsterne
 Zuckerstreusel
Schokoladenringe mit Nonpareilles 
Weihnachtsdekor 
Zubereitung:
Zuerst Zucker, Butter, Honig und Rübenkraut in einen Kochtopf geben und alles schmelzen und dann aufkochen lassen. Lebkuchengewürz zufügen, ebenso die Prise Salz. Topf vom Herd nehmen und Masse etwas abkühlen lassen, damit das nachfolgende Eigelb nicht gerinnt beim Einrühren. Nach dem Ei Wasser zufügen. Nun Mehl und Backpulver mischen und mit dem Knethaken unter die restlichen Zutaten rühren.
 
Der Teig sollte nun sofort weiter verarbeitet werden, da er sonst sehr zäh wird und man ihn dann nicht mehr so gut ausrollen kann!
 
Den Teig in zwei Teile aufteilen und beide zwischen zwei Lagen Backpapier etwa 5 mm dick ausrollen. Aus jeder Platte ein Quadrat mit den Maßen x cm ausstechen und ein Dreieck mit einer Höhe von cm und Breite von cm. Den überstehenden Teig abschneiden und die ausgeschnittenen Formen mit dem Backpapier auf ein Backblech bugsieren. Im heißen Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze beide Bleche nachheinander etwa 10 Minuten backen. Aufpassen, dass der Lebkuchen nicht zu dunkel wird! 
Aus dem restlichen Teig können nach Lust und Laune noch Tannenbäume oder Lebkuchenmänner ausgestochen und ebenfalls abgebacken werden. Die Lebkuchenplatten auskühlen lassen.
 
Für den Guss nun das Eiklar steifschlagen und den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Zum Schluss den Zitronensaft kurz unterrühren. Der Guss darf nicht zu flüssig sein. Den Guss in einen Spritzbeutel füllen.
 
Ich dekoriere zuerst immer die Hauswände und Dächer mit etwas Guss, lasse diese trocknen und klebe dann das Haus erst zusammen mit dem restlichen Guss (hier ruhig etwas üppiger spritzen, damit das Haus auch sicher zusammenhält). Stellt zuerst die beiden Quadrate als Dach aneinander und dann die Dreiecke als Hauswand mit Eingangstür und Fenster in die freie und dreieckige Lücke der Dachfronten. Am besten macht man das zu zweit oder auch zu dritt, damit es schön gerade wird und man es noch mit den Händen etwas andrückt bis die Glasur aushärtet.
 
Dann ist das Lebkuchenhaus auch schon fertig und kann vernascht oder verschenkt werden! 
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Sonntag, 20. Dezember 2020

Pie mit weiße Mousse au chocolat

 Seid ihr noch auf der Suche nach einem schnellen Dessert für die Festtage? Dann hätte ich da etwas vorbereitet...
  
Wie wäre es zum Beispiel mit diesem easy peasy No Bake Pie mit knusprigen Spekulatiusboden und weißer Mousse au Chocolat?
Dieser No Bake Pie ist:
  • im Nu zubereitet
  • am Vortag vorzubereiten
  • kommt ohne Backen aus
  • herrlich cremig
  • winterlich
  • eine Resteverwertung für Weihnachtskekse
  • weihnachtlich dekoriert auch noch ein Augenschmaus
 Zutaten für eine 22-24 cm Pie-Form:
200 g fein zerbröselte Kekse (z.B. Spekulatius, Löffelbiskuit, Zimtsterne, Vanillekipferl)
60 g flüssige Butter

Mousse au chocolat:
75 g hochwertige, weiße Schokolade
250 ml Sahne
75 ml Milch
2 Blatt Gelatine 

alternativ, wenn es schnell gehen soll: Ein Tütchen Mousse au chocolat zum Anrühren mit 250 ml kalter Milch (aus dem Dessert- bzw. Backregal)

Für die Dekoration:
2 EL flüssige Zartbitterschokolade
Zimtsterne
Weihnachtsdekor 
Baisertupfen

Zubereitung:
Für die Mousse au chocolate die Gelatine etwa 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Milch erhitzen und die weiße Schokolade fein hacken und darin unter Rühren behutsam auflösen lassen. Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in die warme (nicht kochende oder heiße!) Milch geben und unterrühren. Die Masse kaltstellen und sobald sie anfängt zu gelieren, Sahne steif schlagen und unterheben.

Für den Boden die zerbröselten Kekse (am besten in einen Gefrierbeutel packen, gut verschließen und dann mit einem Nudeholz drauf walzen) mit der flüssigen Butter vermengen und die Masse in die Form drücken. Bis zur weiteren Verwendung kaltstellen. Die gelierte Mousse au chocolat auf den Keksboden füllen und glattstreichen. Etwa 2 Stunden kaltstellen, dann ist sie gut schnittfest. Vor dem Servieren nach Herzenslust mit Schokolade besprenkeln und Weihnachtsdekor und Zimtsternen dekorieren.












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Donnerstag, 17. Dezember 2020

Schnelle Prasselplätzchen mit Konfitüre

 Heute gibt es wieder ein Blitzrezept. Und ein Plätzchenrezept!
Diese Prasselplätzchen bestehen nämlich nur aus einem Blätterteig, ein bisschen Konfitüre und ein paar Streuseln. Und herauskommen super leckere, knusprige und fruchtige Plätzchen. Ideal, wenn man einen unstillbaren Jieper auf was Süßes und Selbstgebackenes hat!
Ihr könnt den Blätterteig übrigens beliebig ausstechen, je nachdem welche Ausstechformen ihr habt. Das Endergebnis sieht allerdings besser aus, wenn es eher einfache Formen ohne viele Ecken und Kanten sind, da die Streusel sich dann besser auftragen lassen und in Form bleiben. Apropos Streusel: Ich liebe ja dicke Streusel auf Kuchen, aber bei diesen feinen Plätzchen sollten es auf jeden Fall ganz feine Streusel sein, damit sie sich gleichmäßig verteilen lassen. Warum ich diese beiden Dinge anmerke? Weil ich beim ersten Versuch diese beiden Dinge nicht beachtet habe. Ich habe Sterne und Herzen ausgestochen und die Streusel mit einem Teigmischer zubereitet, der eher gröbere Streusel herstellt. Das Endergebnis sah dann nicht so dolle aus, wenn ich ehrlich bin 😉
Für 12 Prasselsticks oder etwa 14-16 runde Prasselplätzchen:
Für die Streusel:
90 g Mehl
75 g weiche Butter
65 g Zucker 
1 Pck. Vanillezucker
 
Außerdem:
Konfitüre deiner Wahl
3 Platten TK-Blätterteig (entspricht etwa 225 g Teig)

Zubereitung:
Den Blätterteig erst kurz vorher aus dem Gefrierfach holen und wenige Minuten antauen lassen. Entweder mit einem Messer längliche Rechtecke ausschneiden (so hat man nachher keine Teigreste) oder mit einem Keksausstecher beliebig ausstechen (hier hat man je nach Form schon viele Teigreste, die man nicht mehr nutzen kann, da man Blätterteig nicht erneut durchkneten und ausrollen kann). Die Formen auf ein Backblech setzen und mit Konfitüre bestreichen. Für die Streusel alle Zutaten zu feinen Bröseln verarbeiten. Das geht mit den Rührstäben des Mixers ganz gut, finde ich. Die Streusel auf den  Formen verteilen und im heißen Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 10 Minuten backen bis die Plätzchen goldbraun sind.

Meiner Meinung nach schmecken diese Prasselkekse am Backtag am besten (besonders lauwarm), da sie dann herrlich knusprig sind. Am nächsten Tag sind sie etwas weicher. Dieses Rezept ist also wirklich, wenn in letzter Minuten noch nach einem leckeren Mitbringsel gesucht ist 😉
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