Mittwoch, 9. Juni 2021

Fluffiges Mehrkorn Toastbrot

 Dieses Mehrkorn Toastbrot habe ich schon ein paar Mal gebacken und bin immer noch von der Fluffigkeit des Brotes begeistert und vor allem von der Haltbarkeit. Selbst nach drei Tagen Lagerung war es noch weich und lecker wie am ersten Tag. Im Gegensatz zu meinen anderen Flockenbroten lasse ich die Mehrkornflocken hier erstmal in heißen Wasser quellen.
Dieses Brot ist:
  • lecker
  • kernig
  • lange haltbar
  • mit wenigen Zutaten
  • gesund und sättigend
 Zutaten für ein Laib:
250 g Dinkelmehl Typ 1050
250 g Dinkelmehl Typ 630
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz
1 EL Rohrzucker
75 g 5-Korn-Flocken (Roggen, Hafer, Weizen, Gerste, Dinkel bei mir)
1 EL Leinsamen
50 g Sonnenblumenkerne
45 g flüssige Butter
420 ml sehr heißes Wasser zum Übergießen der Flocken 

Zubereitung:
Zuerst die Flockenmischung mit dem heißen Wasser übergießen und quellen lassen. Bevor es zu den restlichen Zutaten kommt, muss es auf jeden Fall abkühlen und darf nur noch lauwarm sein!

In einer Schüssel die beiden Mehlsorten mischen, Trockenhefe, Salz und Zucker zufügen, ebenso die Leinsamen und Sonnenblumenkerne. Die abgekühlte Flockenmischung sowie die flüssige Butter zugeben und etwas fünf Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.

Anschließend eine Form gut einfetten. Den Hefeteig sanft durchkneten und dann grob zu einem Rechteck ausrollen bzw. mit den Händen zurecht ziehen. Die längste Seite sollte nicht länger als die Kastenform sein. Von der Längsseite her aufrollen und die Rolle in die Kastenform setzen. Das Toastbrot nochmal etwa 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Mehrkorntoastbrot mit Wasser bestreichen und mit ein paar Flocken bestreuen. Im heißen Ofen etwa 45 Minuten backen. Es ist fertig, wenn es beim Draufklopfen hohl klingt. Ihr könnt das Brot auch schon nach etwa 35 Minuten aus der Form holen und dann ohne Form zu Ende backen, dann geht es meist schneller und wird gleichmäßiger gar.
 

Samstag, 5. Juni 2021

Espresso Käsekuchen mit Baiser

Eigentlich bin ich kein großer Kaffee-Freund im Kuchen. Aber als ich neulich einen Barista-Cheesecake gesehen habe, musste ich mich am nächsten Tag gleich in die Küche stellen und etwas ähnliches backen! Dieser sah einfach zu lecker und verführerisch aus...

Und die Kombination aus Schokolade, Kaffee, Tonkabohne und einer Karamellnote durch den Kokosblütenzucker ist doch ziemlich interessant und mal etwas anderes! 
Dieser Kuchen ist...
  •  herrlich-cremig
  • schokoladig
  • mit einem leckeren Kaffeegeschmack
  •  mit einer leichten Karamell-Note durch den Palmzucker
  • aromatisch durch die Tonkabohne
  • cremiges Soulfood
  • ein Muss für jeden Kaffee-Junkie oder Cheesecake-Lover!
Zutaten für eine 26 cm Springform
Für den Mürbeteig:
250 g Dinkelmehl Typ 630
1 Prise Salz
50 g weißer Zucker
40 g Kokosblütenzucker
125 g weiche Butter
2 Eigelbe

Käsekuchencreme:
500 g Quark 
200 g Sahne
3 Eier
100 g fein gehackte Schokolade
3 EL lösliches Espressopulver
50 g Zucker
etwas geriebene Tonkabohne (alternativ direkt auf Tonkazucker zurückgreifen, gibt es im Backregal mittlerweile)
1 EL Speisestärke oder Puddingpulver Schokolade
 
Baiser:
2 Eiklar
100 g Zucker (bei mir 70 g weißer Zucker und 30 g Kokosblütenzucker)
1 Prise Salz

Dekoration:
30 g geschmolzene Kuvertüre
Mokkabohnen
 
Zubereitung:
Für den Mürbeteig erst die trockenen Zutaten vermischen und dann die Butter und Eigelbe zufügen. Mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten und etwa 30 Minuten kaltstellen.

In der Zwischenzeit die Sahne mit Espressopulver und 1 EL Zucker und etwas Tonkaabrieb erhitzen und kurz aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und herunterkühlen lassen.

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Mürbeteig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und die Form damit auskleiden und einen etwa 2-3 cm hohen Rand formen. Alternativ kann der Teig auch vorab rund ausgerollt werden mit einem Durchmesser von etwa 29 cm und vorsichtig in die Form gelegt werden. So werden die Ränder gleichmäßiger. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Nun den Mürbeteig im heißen Ofen etwa 8-10 Minuten vorbacken.

In einer großen Schüssel nun Quark, restlichen Zucker, Eier und Speisestärke geben und alles miteinander verrühren. Anschließend die abgekühlte Espresso-Sahne unterrühren. Die Masse auf den vorgebackenen Mürbeteig gießen und im Ofen etwa 45-50 Minuten backen.
Kurz vor Ende der Backzeit das Eiklar mit Salz steifschlagen. Im Anschluss den Zucker unter Rühren einrieseln lassen. Den entstandenen Baiser nun auf den gebackenen Käsekuchen streichen und bei 150 Grad nun weitere 20-25 Minuten weiterbacken. Der Baiser sollte nicht zu dunkel werden, falls das passieren sollte, mit Alufolie abdecken.

Nach der Backzeit den Käsekuchen aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.
Nach Belieben mit geschmolzener Kuvertüre und Mokkabohnen dekorieren.


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Samstag, 29. Mai 2021

Zweifarbige Heferöllchen mit Schokoladenkern

Hui, diese luftigen Hefeteig-Röllchen mit flüssigen Schokoladenkern können schon was! Immerhin habe ich auch dieses Rezept in wenigen Tagen zweimal gebacken, weil sie so schnell aufgefuttert waren...
Diese Hefeteigrollen sehen zwar schon etwas aufwendiger aus, aber der Hefeteig muss lediglich in zwei Teile geteilt werden und eine wird mit Kakao eingefärbt. Dann gehen beide Teige ein Weilchen und man rollt sie dann flugs rechteckig aus. Wenn man den dunklen Teig dann auf den hellen gelegt hat, wird die Teigplatte nur noch in Streifen geschnitten, mit Schokoriegeln belegt und aufgerollt. Und dann müssen sie nur noch gebacken und mit Genuss verzehrt werden!
Diese Schokoladenrollen sind:
  • frisch am besten
  • im warmen Zustand mit flüssigen Schokoladenkern
  • perfekt als zweites Frühstück to go
  • schokoladig
  • lecker
  • soft 
Das Rezept habe ich vom klitzekleines Blog, aber ein wenig abgewandelt (mit einem Teil Dinkelmehl, weniger Zucker, einem ganzen Ei und das Backpulver habe ich weggelassen, da die Hefe m.E. ausreicht als Triebmittel).

 Zutaten für 12 Stück
Für den Hefeteig:
520 g Mehl (bei mir halb Dinkel, halb Weizen)
1 Pck. Trockenhefe
1/2 TL Salz
90 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
80 g weiche Butter
200 ml Milch
100 g Joghurt
1 Ei
 
2 EL Backkakao
 
2 EL flüssige Butter

Außerdem:

1 Tafel Schokolade, in Riegel geschnitten
etwas Milch zum Bestreichen
 
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Für den Hefeteig Mehl mit Zucker, Salz, Trockenhefe, Backpulver und Vanillezucker mischen. Dann die Milch, den Joghurt, die weiche bis flüssige Butter und das Ei zufügen und alles mehrere Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig einmal halbieren (es sollte möglichst genau halbiert sein, ich habe es abgewogen). Unter eine Hälfte noch zwei EL Backkakao geben und unterkneten. Beide Teige abdecken und etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
 
Anschließend beide Teige erneut kurz durchkneten. Beide auf einer bemehlten Fläche exakt gleichmäßig und rechteckig ausrollen. Den hellen Teig mit einem EL Wasser und einen EL flüssiger Butter einstreichen. Den dunklen Teig obendrauf legen und etwas andrücken. Nun einmal halbieren und jede Hälfte nochmal in sechs Streifen schneiden. An jedem Ende eines Streifen einen Riegel der Schokolade legen und von dieser Seite aufrollen. Darauf achten, dass die Schokolade an den Seiten nicht herausschaut, die verbrennt leicht oder man verbrennt sich leicht an der Schokolade, wenn man im heißen Zustand an sie herankommt.
Die Schokoladenröllchen weitere 20 Minuten gehen lassen. Mit Milch einstreichen und im heißen Ofen bei 190 Grad Ober-/Unterhitze für 15 Minuten backen. Falls sie zu dunkel werden sollten, mit Alufolie abdecken. Vom Blech nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Nach Wunsch noch mit Puderzucker bestäuben.

Die Schokorollchen schmecken warm am besten, dann ist die Schokolade im Inneren noch flüssig!

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Montag, 24. Mai 2021

Vegane Scones mit Hafermilch

 Scones sind einfach lecker! Bisher war ich sehr von meinen Varianten mit Buttermilch und Sahne überzeugt, aber da ich derzeit versuche meinen Milchkonsum zu reduzieren, habe ich heute mal eine vegane Variante mit Haferdrink ausprobiert und für gut befunden.
 Man kann nach Herzenslust noch (vegane) Schokotropfen, Nüsse oder Trockenobst in die Scones geben. Ich habe sie dieses Mal aber ganz schlicht gelassen.
Das Rezept ist von Mrs Flury. Ihren Blog kann ich von Herzen weiterempfehlen, ihre Rezepte sind lecker, gelingsicher und gesund! Ich habe schon einige Rezepte von ihr ausprobiert und bin vom jedem begeistert. Besonders die Saatencracker und Haferriegel sind klasse!
 Zutaten für 8 Scones:
250 g Dinkelmehl (bei mir 150 g Typ 630 und 100 g Typ 1050)
1 EL Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
1-2 EL Rohrzucker
80 g rein pflanzliche Margarine
125 ml Haferdrink + etwas mehr zum Bestreichen

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Mehl mit dem Weinsteinbackpulver, Salz und Rohrzucker vermengen. Die vegane Margarine in Flöckchen dazu geben und den Haferdrink zufügen. Mit einem Esslöffel, Teigmischer oder den Knethaken kurz zu einem weichen Teig verkneten. Den Teig leicht bemehlen, zu einem Kreis ausformen (etwa 18-20 cm Durchmesser) und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Den Teigkreis in acht Stücke einteilen und die leicht auseinanderziehen. Die Scones mit etwas Hafermilch bepinseln und im heißen Ofen etwa 12-15 Minuten backen bis sie leich braun werden. Auskühlen lassen bzw. am besten noch warm verzehren, dann schmecken sie am besten!
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Mittwoch, 19. Mai 2021

Tarte au Chocolat mit Salzbrezeln & Kakao Nibs

Da das Wetter noch weit entfernt von Sommer ist, gelüstet es mich immer noch sehr nach Schokolade. Deshalb habe ich heute diese Salzbrezel Schokoladen Tarte im Gepäck.
Schon vor einiger Zeit hatte ich das Rezept bei Julias Torten und Törtchen gesehen und nach ein paar Monaten bin ich nun endlich dazu gekommen sie auszuprobieren. Ich habe ein paar kleine Änderungen vorgenommen wie die Zugabe von Kakao Nibs, aber im Großen und Ganzen mich an das Rezept gehalten.
Diese Schokoladen Tarte ist:
  • salzig
  • herb
  • crunchy
  • cremig
  • ein perfektes Dessert für die, die es nicht so süß mögen 
  • und natürlich seeeehr schokoladig!
 Zutaten für eine 26 cm Springform
Für den Salzbrezel-Boden:
200 g Salzbrezel, fein gemahlen bzw. zerbröselt
2 EL Kakao Nibs
125 g flüssige Butter
25 g Rohrzucker

Für die Schokoladentarte Füllung:
125 g Zarbitterschokolade (60-70 % Kakaoanteil)
50 g Feinstzucker
1 EL Backkakao
1 TL Vanilleextrakt oder Bourbon-Vanillezucker
3 Eier
150 ml Sahne
150 ml Milch
 
Für die Ganache:
125 ml Sahne
125 g Zarbitterschokolade 
20 g Butter

Für die Dekoration:
Einige (Mini-)Salzbrezel
Kakao Nibs

Zubereitung:
Für den Boden die Salzbrezelt mit einem Mixer oder mit einem Gefrierbeutel und einem Nudelholz zu sehr feinen Bröseln verarbeiten. Je feiner die Brösel, desto leichter lässt sich die Tarte nachher schneiden. Die flüssige Butter zu den Bröseln geben, ebenso den Rohrzucker und die Kakao Nibs. Alles mit einem Löffel miteinander vermischen und die klebrige Masse in eine Springform streichen. Damit es sich easy löst, die Form unbedingt mit Backpapier auslegen. Die Brösel fest in die Form drücken und bis zur weiteren Verwendung kaltstellen.

Für die Füllung nun die Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit Milch, Sahne, Zucker, Vanille und Backkakao in einen Kochtopf geben und erwärmen. Hat sich alles gelöst und miteinander verbunden, die Masse vom Herd nehmen. Ist die Masse nur noch lauwarm dürfen nun nach und nach die Eier einzeln unter gerührt werden. Den Topf anschließend wieder auf den Herd stellen und die Masse bei mittlerer Hitze und unter Rühren erhitzen bis sie leicht andickt - das dauert wenige Minuten.

Den Ofen vorheizen auf 150 Grad. Die Schokoladenmasse auf den Salzbrezelboden gießen und glattstreichen. Dann im heißen Ofen etwa 25 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und erkalten lassen.

Für die Ganache die Sahne mit der Butter erhitzen. Die Schokolade fein hacken und zur heißen Sahne geben. Die Schokolade darin auslösen lassen und verrühren, sodass eine gebundene Flüssigkeit entsteht. Diese auf die Tarte gießen, mit Salzbzrezeln und Kakao Nibs dekorieren und im Kühlschrank festwerden lassen. Die Tarte kann nach wenigen Stunden angeschnitten werden, aber auch über Nacht im Kühlschrank durchziehen.


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Freitag, 14. Mai 2021

Mini Milchreis Cups mit Reisflocken [vegan]

Ich liebe es ja, neue oder alternative Lebensmittel auszuprobieren. Meine neueste Entdeckung sind Reisflocken. Sehr lange bin ich darum geschlichen, aber so eine richtige Verwendungsmöglichkeit dann doch nicht darin gesehen. Als ich dann aber gehört habe, dass es DIE schnelle Alternative zu Milchreis ist, dachte ich, dass muss ich einfach mal ausprobieren. Milchreis köchelt ja oft 20-30 Minuten und man muss die ganze Zeit dabei stehen - nervig. Dieser Milchreis aus Reisflocken köchelt nur fünf Minuten und dann ist er nach kurzer Ziehzeit auch schon verzehrfertig! Die Reisflocken sind ungekocht sehr crunchy, aber werden beim Kochen schnell weich. Es ist allerdings nicht so körnig wie herkömmlicher Milchreis, der aus Rundkornreis besteht.
Ich habe den Milchreis frisch gegessen, aber da ich zu viel gemacht habe, noch Reste übrig gehabt. Die habe ich am nächsten Tag dann fix zu diesen Mini Milchreis Cups verarbeitet - bei mir kommt ja nichts um ;)
Etwas ähnliches habe ich schon hier gepostet, allerdings war das mit einem Mürbeteig und der Milchreis wurde mit Ei abgebunden. Das habe ich heute mal weggelassen, damit die Cups auch easy vegan zu machen sind. Dann natürlich Milch aus Pflanzenbasis verwenden, z.B. Haferdrink.
Diese Milchreis Cups sind:
  • süß
  • vegan
  • lecker
  • blitzschnell gemacht
  • als Dessert, aber auch zum Mitnehmen perfekt
 Zutaten für 12 kleine und 4 große Cups:
4 Platten TK-Blätterteig*
75 g Reisflocken + 450 ml pflanzliche Milch (z.B. Hafermilch)
etwas Zimt, Vanille und frischen Zitronenabrieb
etwas Konfitüre oder Schoko-Haselnuss-Aufstrich
 
Für die Dekoration:
Zimtzucker (vor dem Backen bestreuen)
Flüssige Kuvertüre
Pistazien
Kakao Nibs
 
*Blätterteig ist i.d.R. vegan, aber sicherheitshalber nochmal auf die Zutatenliste schauen!

Zubereitung:
Zuerst den Milchreis aus Reisflocken kochen. Dafür Milch und Reisflocken in einen kleinen Kochtopf geben und aufkochen lassen. Milchreis weitere fünf Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen, dann den Herd ausschalten und noch etwa zehn Minuten ziehen lassen. Ihr könnt den Reis sofort verarbeiten oder auch erst am nächsten Tag.

Nun die Muffinformen vorbereiten. Hier empfehle ich eher eine Muffinform aus Blech zu verwenden und keine aus Silikon. Ich habe beide Varianten ausprobiert und bei mir sind die in der Silikonform nicht so herrlich knusprig geworden bzw. hat es länger gedauert. Die Metallform unbedingt etwas einfetten mit Öl. 

Den Backofen schon mal auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Blätterteig-Platten einige Minuten bei Zimmertemperatur auftauen lassen, das geht am schnellsten, wenn ihr auf der Arbeitsfläche ausbreitet (also aus der Verpackung holen).

Für die normalgroßen Muffins/Cups eine Blätterteig-Platte mit einem scharfen Messer halbieren. Je eine halbierte Platte in die Muffinform legen und die Ränder etwas andrücken. Für die Mini-Muffinform teilt ihr die halbierte Platte nochmal und schneidet von beiden Platten nochmal ein kleines Rechteck ab, dann bekommt ihr noch ein drittes Rechteck, wenn ihr die beiden Reste von zwei beiden Rechtecken zusammendrückt und in die Muffinmulde legt. Das klingt kompliziert, ist es aber gar nicht und man hat keine Reste übrig.

Habt ihr alle Mulden mit Blätterteig ausgelegt, könnt ihr in jede Mulde noch etwas Konfitüre oder Schokoladenaufstrich geben und auf dem Boden verstreichen. Dann kommt je 1 Esslöffel auf eine große Muffinmulde und je 1 TL auf die Mini-Muffinmulde. Wer mag, gibt jetzt noch Zimtzucker auf den Milchreis. Dann geht ab in den Backofen. Die Mini Milchreis Cups backen etwa 15 Minuten, die großen Cups 20-25 Minuten. Die Cups sind fertig, wenn der Blätterteig braun ist.
 
Aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Wer keinen Zimtzucker verwendet hat, kann die Cups mit flüssiger Kuvertüre überziehen und mit Pistazien, Kakao Nibs oder was der Vorratsschrank sonst hergibt, dekorieren.

Die Milchreis Cups schmecken warm und kalt sehr lecker und halten sich verpackt und gekühlt etwa zwei Tage frisch.
 
Auf der Etagere befinden sich noch die Soft Cookies vom letzten Post und Caramellini - Rezept folgt.
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