Sonntag, 9. August 2020

Gesündere Blaubeer-Muffins mit Buttermilch & Haferflocken

Wie jedes Jahr bin ich ein bis zweimal pro Saison auf einer Blaubeer-Plantage ein paar Dörfer weiter von uns. Dort decken meine Mutter und ich uns immer mit Blaubeeren für das ganze Jahr über ein, die wir dann morgens immer zu unserem Porridge essen 😋 Natürlich wandert ein Teil der Beeren auch in diverse Kuchenrezepte. Wie zum Beispiel in diese easy peasy Blaubeer-Muffins! Die sind nicht nur im Nu angerührt, sondern auch super lecker und nicht so  vollgestopft mit Butter und Zucker 😉. Stattdessen kommt Rapsöl hinein und für die Saftigkeit Buttermilch. Auch Haferflocken dürfen mit von der Partie sein!
Ich habe das Rezept schon diverse Male gebacken, mal mit Kirschen und Schokoraspel, mit Mango oder mit Birne und gehackten Nüssen. Sie sind jedes Mal sehr lecker geworden und alle Gäste haben sich die Finger danach geleckt! 😊
Zutaten für 12 Blaubeer-Muffins:
240 ml Buttermilch
50 g zarte Haferflocken
190 g Dinkelmehl Typ 630
2 TL Backpulver
1 Msp Natron
1 Prise Salz
80 ml Rapsöl
100 g Rohrzucker
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt (bei mit Pulver)
200 g Heidelbeeren (frisch oder TK)

Zubereitung: 
Zuerst die Buttermilch mit den Haferflocken vermischen und etwa 10 Minuten quellen lassen. 

In einer großen Schüssel das Öl mit dem Zucker verquirlen. Das Ei und Vanillepulver untermixen. Jetzt das Mehl mit dem Salz, Backpulver und Natron mischen und zusammen mit den in der Buttermilch gequollenen Haferflocken dazugeben und kurz unterrühren. Zum Schluss die Blaubeeren mit einem Teigschaber unterheben. Den Teig in vorbereitete Muffinförmchen geben und im heißen Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 25 Minuten backen. Die Muffins schmecken am Backtag, aber halten auch problemlos 2-3 Tage gekühlt frisch und schmecken immer nocht sehr lecker!

Sonntag, 2. August 2020

Bananenbrot-Auflauf mit Kirschen & Kokoskruste [Reiche arme Ritter]

Dieser Nachtisch entstand wieder einer spontanen Eingebung. Ich hatte noch altbackenes Bananenbrot übrig, welches verwertet werden wollte. Und: Ich hatte schon länger Lust mal wieder auf einen Brotauflauf. Und obendrein war es regnerisch und grau draußen und dieser Arme Ritter Auflauf mit Bananenbrot, Kirschen und Kokoskruste ist da das beste Soulfood oder?

Wer keine Kirschen mag oder zu Hause hat: Auch Blaubeeren passen hier wunderbar!
Statt Bananenbrot tut es auch Brioche, auch wenn dann natürlich der Bananen-Charakter fehlt 😉 Wer es besonders dekadent mag, wird mit ein paar zusätzlichen Schokoladenstückchen sehr glücklich werden, versprochen!
Für 4 Personen als Dessert:
4 dicke Scheiben Bananenbrot
500 ml Milch
2 Eier
1 EL Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanilleextrakt

2 Händevoll Kirschen
50 g Kokosraspel
2 EL Kokosblütenzucker

Zubereitung:
Das Bananenbrot in kleine Würfel schneiden und zusammen mit den Kirschen in eine Auflaufform geben und gleichmäßig verteilen. In einem Rührbecher Milch, Ei, 1 EL Zucker, Salz und Vanilleextrakt verquirlen. Diese MIschung auf die Brotwürfel gießen. Zum Schluss mit Kokosraspel und Kokosblütenzucker bestreuen. Im heißen Ofen bei 190 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 40 Minuten backen. Falls der Auflauf zu braun werden solllte, mit Alufolie abdecken. Die Backzeit variiert je nach Höhe des Auflaufs. Es ist gar, wenn die Masse gut gestockt ist und nicht mehr beim Hin und Herschieben "schwabbelt" ;)
Schmeckt warm am besten und dazu unbedingt Vanillesauce oder Vanilleeis servieren als i-Tüpfelchen!

Samstag, 25. Juli 2020

Blaubeer-Cheesecake-Torte mit Schokospänen

It's Blaubeer Cheesecake o'clock!
Vanilliger Biskuitboden, Käsekuchencreme mit Blaubeeren und obendrauf eine fruchtige Quarkcreme und noch mehr frische Blaubeeren on top! Und weil Schokolade auch im Sommer schmeckt, lassen sich zum Finale noch Schokoladenspäne auf der Torte nieder...
Wer hat jetzt Appetit auf eine Stück von diesem Tortenglück bekommen?
Dieses Törtchen ist auf jeden Fall schnell verputzt, wenn man ein paar nette (und kuchenhungrige) Menschen um sich herum hat!
Für eine Torte á 18 cm Durchmesser
 Für den Biskuit:
2 Eier (mind. Größe M, gerne auch Größe L)
60 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
80 g Mehl
1 EL Speisestärke
1 Msp Backpulver
1 Prise Salz

2 EL Heidelbeerkonfitüre zum Bestreichen des Biskuits

Für die Füllung:
200 g Sahne
125 g Quark (20-40 % Fett)
1 Pck. Paradiescreme Cheesecake
2-3 EL Milch
1 Pck. Vanillezucker
100 g frische Heidelbeeren

Für die Dekoration:
150 g Quark + 1 EL Heidelbeerkonfitüre
etwa 200 g frische Blaubeeren

Für die Schokospäne:
50 g Vollmilchkuvertüre

Zubereitung:
Für den Biskuit erstmal die Eier eine Minute lang aufschlagen. Dann den Zucker innerhalb einer Minuten beim Rühren einrieseln lassen. Weitere zwei Minuten aufschlagen. Mehl mit Stärke, Backpulver und Salz mischen und portionsweise zu der Eiermasse sieben und mit einem Teigschaber unterheben, sodass keine Mehlklümpchen mehr zu sehen sind. Den Teig in eine Springform geben und im heißen Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 15 Minuten backen. Der Biskuit sollte goldbraun sein und am Stäbchen sollte nichts mehr haften. Wenn es soweit ist, den Biskuit aus dem Ofen holen, aus der Form lösen und auf einem Rost auskühlen lassen. Dann einmal waagerecht durchschneiden.

Für die Schokospäne die Kuvertüre behutsam im Wasserbad schmelzen. Die flüssige Schokolade auf ein umgedrehtes Backblech dünn auftragen, am besten mit einer langen Winkelpalette. Anschließend für etwa 15 Minuten kaltstellen. Dann mit einem scharfen Messer die Schokospäne abziehen. Diese wieder kaltstellen bis zur weiteren Verwendung.

Für die Füllung nun die Sahne anschlagen, dann das Paradiescreme-Pulver einrühren. Wenn die Masse angedickt ist, Quark und Vanillezucker zufügen. Da meine Masse sehr fest war, habe ich noch etwas Milch eingerührt. Zum Schluss die Heidelbeeren vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben.

Den unteren Biskuitboden auf eine Tortenplatte setzen. Den Boden mit 2 EL Heidelbeerkonfitüre einstreichen. Einen Tortenring drumherum setzen und die Cheesecake-Creme einfüllen und glattstreichen. Den zweiten Boden draufsetzen und leicht andrücken.

Für die Dekoration den Quark mit der restlichen Konfitüre verrühren. Diesen Fruchtquark nun auf den Deckel geben und verteilen. Mit den Heidelbeeren und Schokospänen dekorieren.
Ich hatte noch etwas Glitzerstaub von der Hochzeitstorte übrig und habe dieses verwendet.






Samstag, 18. Juli 2020

Kirsch-Sahne-Cupcakes

Die Kirschsaison ist ja schon fast wieder vorbei, da wird es Zeit, dass ich euch noch mein neues Lieblingsrezept mit der roten Frucht präsentiere! 🥳 🍒
Die Cupcakes habe ich schon zweimal gebacken, aber beim ersten Mal gab es noch keine frischen Kirschen und ich wollte der Optik wegen unbedingt welche haben! Also musste ich sie "notgedrungen" ein zweites Mal für meine Familie und mich backen 🤭
Von diesen Cupcakes kann man auch wirklich nicht genug bekommen. Eigentlich macht einer ja schon satt genug, aber hiervon MUSS ich mir wirklich einen zweiten gönnen, Bikinifigur hin oder her!
Das Rezept für die Schokomuffins kennt ihr übrigens schon vom letzten Jahr. Dieses Jahr kommt mit diesen Cupcakes das Upgrade 😎 Und auch wenn die kleinen Törtchen hier den Schwarzwälder Kirsch-Cupcakes nahe kommen, sind sie es doch nicht ganz. Ich bin nämlich kein Fan von Kirschwasser und nehme für den gewissen Hicks viel lieber Rum oder Amaretto! Aber pssst, nicht weitersagen!🤫
Zutaten für 12 Kirsch-Cupcakes brauchst du
Für die Muffins:
250 g Dinkelmehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1/4 TL Natron
150 g Zucker
90 ml Rapsöl
1 Ei
250 ml Buttermilch, aber normale Milch funktioniert auch!
1 EL Rum oder Amaretto (je nachdem was ihr lieber mögt!)

Für die Kirschgrütze:
1/2 Glas Kirschen
1/2 Pck. Puddingpulver Vanille
20 g Zucker

oder wenn du frische Kirschen hast:
250 g Kirschen
125 ml Kirschsaft (oder schwarzer Johannisbeersaft)
2 EL Zucker
1 EL Puddingpulver Vanille

Für die Sahnehaube:
250 g Sahne
1 Pck. Sahnesteif oder 1 EL San-Apart
2 EL Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt

Außerdem:
12 frische Kirschen mit Stiel
 Schokoraspel oder Streusel (Zartbitter)
Zubereitung:
Für die Muffins zuerst die trockenen Zutaten mischen. Danach Öl, Ei und Buttermilch zufügen und alles mit dem Handrührgerät etwa 1 Minute verrühren auf höchster Stufe. Den Teig in Muffinförmchen füllen und im heißen Ofen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen. Die Muffins auskühlen lassen.

Für die Kirschfüllung die Kirschen abtropfen lassen und den Saft auffangen. Die Hälfte des Safts in einen kleinen Kochtopf geben. In eine kleine Schüssel das Puddingpulver mit dem Zucker mischen und mit etwas Saft aus dem Topf glattrühren. Den restlichen Saft aufkochen lassen. Sobald es hochkocht, das glattgerührte Puddingpulver einrühren und unter Rühren etwa eine Minute aufkochen lassen. Den Topf vom Herd ziehen und die Kirschen zufügen.

Wenn die Muffins erkaltet sind, schnappt ihr Euch ein kleines Messer und höhlt die Muffins aus, sodass man sie mit viel von der Kirschfüllng befüllen kann. Ich habe einen Apfelentkerner verwendet, damit das Loch nicht so groß wird und dann im Inneren mehr Raum für die Füllung geschaffen. Gebt jetzt die Kirschfüllung hinein.

Für das Cremehäubchen schlagt ihr jetzt noch fix die Sahne mit Puderzucker, Vanille und Sahnesteif steif schlagen. Gebt die Sahne in einen Spritzbeutel und spritzt nach Lust und Laune Sahnetuffs auf die gefüllten Muffins. Zuletzt setzt ihr noch je eine frische Kirsche mit Stiel obendrauf und streut ein paar Schokoraspel darüber.

Die Cupcakes schmecken am Backtag schon unwiderstehlich gut, aber auch am nächsten Tag!

Sonntag, 12. Juli 2020

Schnelle Körnerstangen ohne Hefe

Nach dem ganzen Süßkram in letzter Zeit wird es mal wieder Zeit für etwas weniger kuchenhaftes. Lange gab es schon kein Brot-oder Brötchenrezept mehr, das ändert sich mit dem heutigen Post. Es gibt nämlich Körnerstangen😋
Diese könnt ihr nach Lust und Laune in den verschiedenesten Saaten, Kernen und gehackten Nüssen wälzen. Erlaubt ist, was schmeckt!
Zutaten für ca. 15 Körnerstangen:
250 g Dinkelmehl Typ 1050
250 g Dinkelmehl Typ 630
20 g Weinsteinbackpulver
1,5 TL Salz
2 Eier
500 g Magerquark
3 EL Rapsöl

Zum Wälzen:
Haferflocken
Leinsamen
Sonnenblumenkerne 
Kürbiskerne
Chiasamen

Zubereitung:
Die beiden Mehlsorten mit Backpulver mischen. Salz untermengen.
Die Eier mit dem Quark und dem Öl verrühren und zu den trockenen Zutaten geben und alles mit dem Knethaken oder den Händen verkneten. Aus dem Teig eine längliche Rolle formen und mit einem Messer 15 gleichgroße Scheiben schneiden. Diese wiederrum zu Rollen formen. Die Rollen mit etwas Wasser befeuchten und in den Saaten von allen Seiten wälzen. Die Körnerstangen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und im heißen Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für 15-20 Minuten backen. Die Körnerstangen dürfen leicht gebräunt sein. Unbedingt frisch probieren, dann sind sie am besten!

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Sonntag, 5. Juli 2020

Knuspermüsli ohne Nüsse

Selbstgemachtes Knuspermüsli ist schon etwas Feines 😋
Neben dem Banana Bread Granola und dem Mandel-Kokos-Granola esse ich auch gerne die heutige Variante. Wie bei den anderen beiden Sorten auch, kommt das heutige Rezept ohne Kristallzucker und Butter aus. Per se habe ich ja nichts gegen Butter, aber im Müsli brauche ich die nicht. Auch der Haushaltszucker kann draußen bleiben, wenn man sich aus einer Palette von anderen Süßungsmitteln wie Honig, Rübensaft oder Ahornsirup bedienen kann oder?

Was alle drei Rezepte außerdem gemeinsam haben? Sie sind alle blitzschnell zubereitet! 
Zutaten für ein Glas Granola:
200 g zarte Haferflocken
50 g Sonnenblumenkerne
50 g geschrotete Leinsamen
80 g Kürbiskerne
5 EL Rapsöl
3 EL Ahornsirup oder Süße nach Wahl (Honig, Agavendicksaft, Rübensaft,...)
50 g Cranberries (optional)

Zubereitung:
Heizt den Ofen auf 160 Umluft vor.
Mischt alle Zutaten in einer Schüssel, sodass die trockenen Zutaten mit den feuchten Zutaten überzogen sind und kleben. Gebt die Mischung auf ein Backblech mit Backpapier und verteilt die Masse gleichmäßig. Stellt das Blech in den heißen Ofen und backt das Müsli etwas 20 Minuten. Nach der Hälfte der Backzeit wendet ihr das Granola am besten, damit es gleichmäßig bräunt und knusprig wird.
Holt das Blech nach der Backzeit aus dem Ofen und lasst es auskühlen. Erst dann in ein luftdichtes Gefäß verpacken oder direkt mit Milch vernaschen.