Mittwoch, 19. Februar 2020

Schmalzkuchen [Schmeckt nicht nur zu Weihnachten, sondern auch zu Karneval!]

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal selber frittiert, nämlich die Quarkkeulchen zu Karneval. Dieses Jahr habe ich mich dann an mein liebstes Fettgebäck (neben Churros, die kommen wohl nächstes Jahr 😉) gewagt. Super lecker und viel besser als vom Weihnachtsmarkt oder der Kirmes. Die haben mir nämlich von Jahr zu Jahr schlechter geschmeckt und ich habe es irgendwann nicht mehr eingesehen, so viel Geld für etwas auszugeben, was mich so enttäuscht 😜 Manchmal waren die Schmalzkuchen dann auch noch kalt gewesen - worst case!
Wenn man Schmalzkuchen selbermacht, kann man sie direkt auffuttern und außerdem noch etwas mehr Geschmack in den Hefeteig bringen, der oft sehr fade schmeckt an den Buden. Ich habe Zimt, Zitrone und Vanille in den Teig gegeben und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Meine Familie auch, die übrigens alle geholfen haben beim Schmalzkuchen zubereiten😋 Ich bin mir sicher, dass nun öfters in der kalten Jahreszeit bei uns selbstgemachten Schmalzkuchen geben wird😉 Nicht nur zur Weihnachszeit, auch zu Karneval, wo Fettgebäck ja seine Hochsaison hat...
 
Zutaten für 4 Personen:
175 g Mehl
1/2 Pck. Trockenhefe
25 g Zucker
25 g flüssige Butter
75 ml Milch
1 kleines Ei (Größe S)
1/2 TL Zimt
1/2 TL Zitronenabrieb
1/2 Vanilleextrakt
1 Prise Salz
Raps-oder Sonnenblumenöl zum Frittieren
Puderzucker zum Bestäuben 
Zubereitung:
Mehl mit Hefe und Zucker vermischen. Salz und andere Gewürze zufügen. Dann Butter, Milch und das Ei unterrühren. Den Teig einige Minuten miteinander verkneten und dann abgedeckt für 1 Stunde an einem warmen Ort stellen. Anschließend auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit einem Pizzaschneider (damit geht es am schnellsten und besten) kleine Quadrate aus dem Teig ausschneiden. Einen kleinen Topf mit Öl erhitzen. Ich gebe nur so viel Öl hinein, dass die Teigquadrate gerade so bedeckt sind (das sind ca. 250-300 ml Öl, schätze ich)
 Sobald man einen Holzstiel in das Öl hält und Blasen aufsteigen, ist das Öl heiß genug und die Teigquadrate können in das Öl gesetzt werden. Die Herdplatte dann sofort auf mittlere Hitze herunterschalten. Die Schmalzkuchenstücke von beiden Seiten goldbraun frittieren. Das geht anfangs sehr schnell, also wirklich nicht von der Seite des Herdes weichen! Die Schmalzkuchen mit einer Schöpfkelle sofort herausholen und auf einen Teller geben und  direkt mit Puderzucker bestäuben.
Die Schmalzkuchen schmecken warm natürlich am allerbesten!
 
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Mittwoch, 12. Februar 2020

Frühlingshafte zweistöckige Hochzeitstorte im Pastell-Ombré-Look

Letzte Woche habe ich meine erste zweistöckige Hochzeitstorte gebacken! Also nicht für meine eigene Hochzeit, ich war dort "nur" Gast😉

Ich habe mich für eine zweistöckige Hochzeitstorte entschieden. Man soll ja klein anfangen und nicht direkt zum Hochstapler mutieren! Da die Himbeer-Mascarpone-Torte vom letzten Sommer bisher immer super ankam, wollte ich auf jeden Fall auf diese zurückgreifen. Ein Pluspunkt: Sie kommt ohne Gelatine aus!

Bei der zweiten Etage habe ich mich für eine Pfirsich-Torte entschieden, die habe ich bei Backen.de gesehen und mich daran orientiert, aber auch etwas abgewandelt - auch diese kommt ohne Blatt-Gelatine aus. Ich hatte etwas wenig Füllung zubereitet, deshalb sieht die untere Torte auf den Fotos sehr flach aus. Im u.a. Rezept habe ich die Menge etwas erhöht, sodass die Torte somit auch etwas höher wird. Wollt ihr eine richtig hohe Torte backen, solltet ihr zweimal das Rezept für den Butter-Biskuit zubereiten, sodass ihr am Ende nach dem Teilen der Böden vier Stück an der Zahl habt - die Creme verteilt ihr dann auch auf die vier Böden.

Für die Pfirsich-Torte á 26 cm Durchmesser

Wiener Biskuit (Butter-Biskuit):
4 Eier (Größe M)
125 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
130 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
60 g flüssige Butter 

Tortenfüllung (Creme wird aufgeteilt!):
 480 g Pfirsiche
1 Pck. Puddingpulver Vanille
375 g Mascarpone
300 g Sahne 
75 g Puderzucker oder feiner Zucker
200 g Quark
2 Beutel Gelatine Fix
1-2 EL Amaretto
2 EL Tonkazucker
ggf. San-Apart zum Andicken

Zum Bestreichen des ersten Bodens:
 ca. 100 g Pfirsichkonfitüre

Zubereitung der Pfirsichtorte:
Für den Biskuit die Eier eine Minute aufschlagen. Weiterschlagen und den Zucker dabei langsam einrieseln lassen. Weitere 2 Minuten aufschlagen bis die Creme hell und voluminös geworden ist. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und portionsweise unter die aufgeschlagene Eiermasse heben mit einem Teigschaber. Zuletzt die flüssige Butter im dünnen Strahl sanft unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgespannte Springform geben und glattstreichen. Im heißen Ofen bei 175 Grad Ober-/Unterhitze ca. 15 Minuten backen bis der Boden hellbraun ist. Stäbchenprobe nicht vergessen!
Den Boden auskühlen lassen und einmal waagerecht halbieren.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Dafür die Pfirsiche pürieren. In eine kleine Schüssel das Puddingpulver geben und mit ca. 2-3 EL Pfirsichpüree verrühren. Das restliche Püree in einem Kochtopf geben und erhitzen. Wenn das Püree hochkocht, die glattgerührte Stärkemischung unterrühren und bei geringer Hitze eine Minute köcheln lassen, damit es andickt. Zur Seite stellen und komplett erkalten lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren, damit sich keine Haut bildet oder alternativ mit Frischhaltefolie abdecken.

Währenddessen Mascarpone, Quark und Zucker verrühren. Sahne unterrühren (die wird hier nicht extra aufgeschlagen!). Danach Gelatine Fix einrühren. Die Masse sollte gut angedickt sein. Nun zweimal jeweils 1 EL der Creme abnehmen und in zwei Schüsseln geben. Einen EL färbt ihr mit roter und den anderen mit gelber Lebensmittelfarbe ein (ich habe Himbeerpulver verwendet und gelbe Lebensmittelfarbe. Generell ist Lebensmittelfarbe auf Puderbasis besser geeignet, da diese die Konsistenz nicht so arg beeinflusst wie eine flüssige Lebensmittelfarbe). Von der restlichen Creme nun 425 g abnehmen. Diese mit Amaretto und Tonkazucker aromatisieren und kaltstellen. In die verbleibende Creme nun den Pfirsichpudding einrühren.
Auf den ersten Biskuitboden nun die Pfirsichkonfitüre streichen. Danach 2/3 der Pfirsichcreme mit einem Tortenheber auftragen. Gleichmäßig glattstreichen, damit die Torte auch gerade wird und nicht in Schieflage gerät. Den zweiten Boden aufsetzen. Die restliche Pfirsichcreme daraufverteilen, dann die beseite gestellte helle Amaretto-Tonka-Creme auftragen, auch an den Seiten der Torte.

Himbeer-Torte á 18 cm Durchmesser

Für den Biskuit:
2 Eier
2 EL heißes Wasser
65 g Zucker
50 g Mehl
50 g Speisestärke
0,5 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zum Bestreichen der Böden:
 100 g Himbeerkonfitüre (am besten passierte, ohne Himbeerkerne)

Für die Tortencreme:
125 g Quark (bei mir 20 %)
125 g Mascarpone*
150 g Frischkäse
50 g Puderzucker
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
100 g Sahne 
75 g pürierte und passierte Himbeeren**
 1/2 Pck. Quarkfein Vanille (aus der Backabteiltung)***

Außerdem:
75 g Himbeeren (die kommen zwischen die Schichten) 

*Wem Mascarpone zu gehaltvoll ist, kann auch auf Ricotta zurückgreifen. Noch nicht ausprobiert, aber sollte von der Konsistenz her passen. Und schmecken tut es bestimmt auch!

**das Passieren der Früchte ist wirklich nervig, aber nachher in der Torte auf Himbeerkerne zu beißen, ist noch blöder. Also spart keine Mühen!😉

***wer das nicht verwenden möchte, kann auch auf San-Apart zurückgreifen, dieses enthält nur Mehl, Zucker und Stärke und dickt genauso gut an, ist nur ohne den Vanillegeschmack. Für die Masse gut 4-5 leicht gehäufte TL San-Apart einplanen

 Zubereitung der Himbeertorte:
Für den Biskuit die Eier eine Minute aufschlagen. Dann esslöffelweise das heiße Wasser zufügen und nochmal zwei Minuten aufschlagen. Den Zucker nach und nach zufügen und weiter aufschlagen. Die Masse sollte ihr Volumen deutlich vergrößert haben und hellgelb sein. Nun Mehl mit Stärke, Salz und Backpulver mischen. Diese trockenen Zutaten nun in mehreren Portionen auf die Eier-Masse sieben und mit einem Teigschaber unterheben, damit die vorher eingeschlagene Luft im Teig nicht direkt wieder entweicht und der Teig zu sehr zusammenfällt. Das Mehl sollte komplett untergearbeitet sein, es sollten keine Klümpchen mehr zu sehen sein. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform gießen und glattstreichen. Im heißen Ofen bei 175° C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen. Da jeder Ofen anders bäckt, schaut ruhig mal zwischendurch in den Ofen. Wenn der Biskuit zu dunkel werden sollte (er sollte von der Oberfläche her wirklich nur goldgelb sein) am besten mit Alufolie abdecken. Mit der allseits bekannten Holzstäbchenprobe überprüfen, ob der Kuchen gar ist. Den Biskuit aus den Ofen holen und etwa 10-15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig mit einem Teigschaber oder nicht allzu scharfen Messer sanft vom Springformrand lösen. Komplett erkalten lassen.
Der Biskuit kann problemlos am Vortag vorbereitet werden und luftdicht verpackt bei Zimmertemperatur stehen gelassen werden.

Im nächsten Schritt die Creme herstellen. Dafür die Milchprodukte (außer die Sahne!) mit dem Puderzucker und Zitronenabrieb verrühren. Die pürierten und passierten Himbeeren unter die Creme mengen. Danach das Quarkfein Vanillepulver einrühren, die Creme dickt sofort an. Nun die Masse abschmecken: Falls man TK-Himbeeren verwendet kann ggf etwas mehr Zucker nötig sein. Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.

Als Nächstes den Biskuit zweimal waagerecht durchschneiden. Den untersten Boden auf eine Tortenplatte legen. Die Konfitüre kurz in der Mikrowelle (20 Sek reichen schon) erwärmen, dann lässt sie sich besser verstreichen. Die Hälfte der Konfitüre nun auf den Biskuit streichen. Circa 1/3 der Himbeercreme gleichmäßig auf den Marmeladenboden streichen. Die Hälfte der Himbeeren (75 g) auf die Creme verteilen und leicht in die Creme hineindrücken. Dann kommt der zweite Biskuitboden darauf, diesen mit der restlichen Konfitüre einstreichen und wieder 1/3 der Creme darauf geben und glattstreichen sowie die restlichen Himbeeren hineindrücken. Nun den letzten Boden daraufsetzen. Die komplette Torte mit der restlichen Tortencreme einstreichen (auch die Ränder). Damit die Oberfläche glatt wird, ein Messer in heißes Wasser tunken und dann damit die Ränder glätten. Die Oberseite der Torte mit einem Tortenheber glätten, den man vorher in heißes Wasser gehalten hat.

Zusammensetzen der Torte und Dekoration

Nun wird die Himbeertorte auf die Pfirsichtorte gesetzt. Dies mache ich mit einem Kuchenheber aka. Tortenretter. Nun kommen die beiden gefärbten Cremes zum Einsatz. Diese verteile ich abwechselnd auf der Pfirsichtorte und deren Rändern. Mit einem Messer streiche ich dann entlang der Ränder bzw. der Oberfläche, sodass die beiden Farben sich vermischen und ein leichter Ombré-Look entsteht.

Um die Torten anzugleichen, habe ich an den Rand der oberen Torte Sahnetupfen (ca. 75 g geschlagene Sahne) gespritzt. Da ich im Winter nicht gerne frische Beeren kaufe, habe ich auf Fruchtdekoration komplett verzichtet und mich dafür an Deko-Schmetterlingen und Mazipanblüten aus der Backabteilung bedient, die ich in Buttercreme-Tupfen gesteckt habe, damit sie besser halten. Zusätzliche habe ich die Torte mit Glitzerpuder (essbar natürlich!) bestäubt. Der Dekoration sind aber keinerlei Grenzen gesetzt!


Mittwoch, 5. Februar 2020

Hefeteig-Schleifen mit Zimt oder Tonka

Neulich habe ich diese Hefeteig-Schleifen gesehen. Die bebilderte Anleitung, wie man den Hefeteig so ausformt, war zum Glück direkt dabei. So sah ich gleich, dass es gar nicht so kompliziert ist, wie es auf den ersten Blick aussah. Und es war wirklich einfach! Bei manchen Kleingebäck werden die ersten Exemplare ja meist nicht ganz so formschön wie die letzten Exemplare. Bei diesem Fingerfood sah jedoch gleich die erste Schleife gut aus und man erkannte sofort, was es darstellen soll 😉
Das Rezept habe ich von Danielas Foodblog

Zutaten für 2 Bleche á 12 Schleifen:
500 g Mehl (bei mir Dinkelmehl 630)
1/2 Pck. Trockenhefe*
60 g Zucker
75 g flüssige Butter
250 ml Milch
1 Prise Salz
1 Ei

Füllung nach Belieben oder alle Variationen gemischt:
etwa 50 g flüssige Butter zum Bestreichen
Zimzucker
Tonkazucker
Schokoladenstreusel

*1 Päckchen, wenn die Gehzeit nur 1 Stunde beträgt

Zubereitung:
Mehl, Hefe und Zucker mischen. Salz zufügen. Milch, Ei und Butter dazugeben und mehrere Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt für 4 Stunden (oder länger) in den Kühlschrank stellen oder eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Anschließend auf einer bemehlten Fläche ausrollen und große Kreise ausstechen. Diese Kreis mit flüssiger Butter bestreichen und mit Zimtzucker oder Tonkazucker bestreuen. Den Kreis nun zurechtschneiden, d.h. einen Cut im unteren Teil des Kreises machen und zwei Schnitte im oberen Teil des Kreises. Die Hälfte des Kreises mit nur einem Schnitt umklappen, sodass ein Halbkreis entsteht. Nun den Streifen darunter (der von den zwei Schnitten kommt) einmal darüberziehen, sodass er die Mitte komplett umschließt (sh. Fotocollage). Die Ränder der Seiten ein bisschen einklappen, damit der Zucker beim Backen nicht herausläuft und es wieder hochklappt.
Die Schleifen auf ein Blech setzen und im Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze nacheinander für ca. 10-12 Minuten backen. Die Schleifen sollen nicht braun werden, dann ist der Teig zu trocken.  Holt die Schleifen am besten heraus, wenn sie gerade eine leichte Bräune bekommen, aber größtenteils noch hell sind. Dann sie sie luftig und weich und schmecken am besten! Noch warm verzehren und übriggeblieben Schleifen am besten einfrieren und bei Bedarf auftauen.

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Sonntag, 26. Januar 2020

Von Super Spices und einem Rezept für Oatmeal Gewürz Cookies

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Wenn man von etwas nicht genug haben kann, dann sind das Gewürze
Meine Sammlung an Gewürzen wächst zumindest immer weiter und trotzdem höre ich nicht auf nach neuen Ausschau zu halten. Deshalb war ich auch neugierig, als ich gehört habe, dass ProBio eine neue Gewürz-Reihe mit dem neuen Jahr auf den Markt bringt. Hierbei handelt es sich um sogennante Super Spices, in Anlehnung an Superfoods, nur eben auf Gewürze bezogen. Da Superfood kein geschützter Begriff ist, sind Super Spices natürlich auch nicht klar definiert. Der Begriff Super in Bezug auf Lebensmittel deutet aber daraufhin, dass viele gesunde Inhaltsstoffe in dem jeweiligen Lebensmittel enthalten sind - das ist ja gar nicht mal so verkehrt oder? 😉 Für mich ist das wichtigste bei Gewürzmischungen immer, dass keine Geschmacksverstärker enthalten sind, sondern wirklich nur die puren Gewürze verwendet werden. Das ist bei den neuen Gewürzen von ProBio der Fall.

Wenn Ihr wissen wollt, was sich hinter dem Begriff Super Spices versteckt, schaut doch mal hier bei "Wir essen gesund" vorbei.

Es gibt vier Gewürze aus der Super Spices-Reihe. Von "Innere Ruhe" über "Bauchwohl" und "Gute Nacht" bis "Schütz dich". Da ich gerade in der finalen Phase meines Studiums bin und mich die Masterarbeit zu einem menschlichen Wrack macht je näher der Abgabetermin kommt, kommt mir das Gewürz "Innere Ruhe" zum Ausprobieren sehr gelegen. Diese Mischung enthält in erster Linie Ceylon-Zimt. Die zweite Zutat ist Kurkuma, dann kommt Kakaopulver und anschließend in geringeren Mengen Süßholzwurzel, Ashwagandhawurzel, Zitronenmelisse, Galgant, Muskatblüte und Lavendel. 

Zuerst konnte ich mir geschmacklich nicht viel vorstellen, aber da ich die Hauptzutaten Ceylon-Zimt, Kurkuma und Kakao gerne und oft verwende und auch den Geschmack von der Süßholzwurzel interessant finde, war ich ziemlich gespannt auf das Geschmackserlebnis. 

Die enthaltenen Gewürze kann man entweder in Getränke wie z.B. Smoothies und Shakes geben oder auch in Süßspeisen wie Milchreis oder auch Porridge. Da sich die Gewürze nicht komplett auflösen, verwende ich diese lieber in leicht körnigen Gerichten wie eben Porridge oder auch Hirsebrei. Oder wie in dem heutigen Rezept in Oatmeal Cookies.

Nice to know:
Um etwas von einer inneren Ruhe zu bemerken, sollte man das Super Spice auch regelmäßig konsumieren. 

Alle Super Spices von ProBio sind natürlich vegan und aus ökologischem Landbau.

Die Ashwagandhawurzel wird zwar schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze genutzt, dennoch gibt es aber noch keine ausreichenden Studien darüber, wie sich der Konsum dieser Pflanze bei Schwangeren und in der Stillzeit auswirkt.
Zutaten für die Oatmeal Cookies: 
50 g Dinkelvollkornmehl
150 g Haferflocken 
100 g gemahlene Nüsse 
75 g Imker-Honig
125 g weiche Butter
1 Ei
1-2 TL "Innere Ruhe" Gewürz von ProBio
1 TL Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz

Zubereitung:
Zuerst die trocknen Zutaten miteinander vermischen. Danach die weiche Butter, den Honig und das Ei zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Aus dem Teig kleine Portionen abstechen und zu Kugeln - ca. walnussgroß sollten sie sein - formen und mit etwas Abstand auf ein Backblech setzen. Mit der Handfläche etwas plattdrücken. Im heißen Ofen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 15 Minuten backen. Die Oatmeal Cookies sollten von der Unterseite gebräunt und nicht mehr allzu weich sein.

Falls Ihr Lust habt, diese oder eine andere Gewürzmischung von Probio auszuprobieren, könnt ihr diese bequem hier bestellen (Affliate-Link). Wenn ihr über diesen Link bestellt, erhalte ich eine kleine Provision. Das Produkt wird dadurch natürlich nicht teurer für Euch.
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Sonntag, 19. Januar 2020

Rote Bete Muffins mit Cranberries

Ein neues Gemüsekuchenrezept kommt heute!
Ich muss sagen als ich den Teig für diese Rote Bete Muffins angerührt habe, hatte ich Zweifel, ob das Experiment glückt. Der Teig sah im rohen Zustand eher dunkel-pink aus und auch noch bis fünf Minuten vor Backzeitende wies der Teig noch einen deutlichen Pinkstich auf. Nach den 25 Minuten im Ofen sah es dann aber nach einem Schoko-Teig aus 😉
Ich war auch gespannt, ob man die Rote Bete herausschmeckt. Im rohen Teig hat man sie  leicht herausgeschmeckt. Im gebackenen Zustand kaum. Wichtig ist nur, dass man wirklich feines Püree hat, ohne jegliche Stückchen. Sollte sich nämlich eines in den Teig verirren und man beißt drauf, schmeckt man es definitiv heraus.
 
Zutaten für 6-8 Stück:
80 g Rote Bete Püree
25 g Rapsöl
100 g Rohrzucker
100 g saure Sahne (o.ä. wie Joghurt, Creme Fraiche)
80 g Dinkelmehl Typ 630
20 g gemahlene Haselnüsse
1 leicht gehäufter EL Backkakao
2 TL Backpulver
1 Msp Natron
1 Prise Salz
75 g getrocknete Cranberries (wer keine mag, lässt sie einfach weg)

Guss:
Puderzucker
Grenadine o.ä. was gut färbt wie Rote Bete Saft oder Rotwein
Schokoraspel

Zubereitung:
Das Rote Bete Püree und das Öl verrühren, Zucker einrieseln lassen und weiterrühren. Danach die saure Sahne unterrühren. Trockene Zutaten mischen und kurz unter die feuchten Zutaten rühren. Der Teig sollte zäh reißend vom Löffel abfallen. Die Cranberries mit einem Teigschaber unterheben. Den Teig in vorbereite Muffinförmchen geben und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 25 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. Die Muffins herunterkühlen lassen und den Guss anrühren. Dafür einfach Puderzucker mit einer roten Flüssigkeit Eurer Wahl (bei mir Grenadine; Rotwein oder Rote Bete Saft funktionieren aber auch). Den Guss über die Muffins sprenkeln und mit Schokoraspel bestreuen. Die Muffins schmecken warm als auch kalt und bleiben lange saftig.
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Sonntag, 12. Januar 2020

Schokoladen-Blaubeer-Torte im Naked Cake-Style

 Dieses Naked Cake-Törtchen gab es bei uns an Heiligabend zum Nachmittagskaffee!
 Ich hatte die Torte einen Tag vorher zubereitet und dafür meine neue Schichtkuchen-Backform* verwendet, die ich zum Geburtstag bekommen habe und endlich einweihen konnte! Das ist ein Set aus vier kleinen und flachen Springformen, wo man jede Kuchenschicht einzeln abbackt und sich so das lästige Schneiden eines hohen Biskuits in mehrere Schichten erspart. Dadurch das der Teig nur dünn aufgetragen wird, ist die Backzeit sehr kurz.
Als Füllung kommt hier eine super fruchtige Blaubeer-Buttercreme zum Einsatz! Zuerst wollte ich statt Butter lieber Quark verwenden, um ein paar Kalorien zu sparen, aber meine Mutter wollte das Rezept gerne so ausprobieren 🤭 Bereut haben wir das auch kein bisschen. Man merkt nämlich gar nicht, dass die lila Creme eine Buttercreme ist. Sie passt perfekt zum saftigen Brownie-ähnlichen Schokoladenboden!

Wer jedoch keine Blaubeeren mag, kann auch dieselbe Menge an Himbeeren verwenden oder auch einen Beerenmix. Evtl. ist dann aber mehr Zucker notwendig, da die gekauften TK-Beeren deutlich säuerlicher sind als selbstgepflückte und eingefrorene Beeren. Ich hatte für dieses Törtchen heimische Blaubeeren vom Sommer verwendet, die ich noch im Gefrierschrank habe.
Zutaten für eine Schokoladen-Blaubeer-Torte á 16-18 cm Durchmesser
Rührteig mit Kakao:
150 g weiche Butter
2 Eier
150 g Zucker
40 g Kakao
1 TL Backpulver
1 TL Natron
200 g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Zimt
200 ml Wasser

Blaubeer-Buttercreme:
300 g TK-Blaubeeren
75 g Puderzucker
20 g Stärke
2 Pck. Vanillezucker
175 g zimmerwarme Butter

Zubereitung:
Zuerst die Eier mit dem Zucker aufschlagen, dann portionsweise die Butter unterarbeiten. Die restlichen trockenen Zutaten mischen zusammen mit dem Wasser kurz mit dem Rührgerät unterrühren, sodass ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig entweder auf 5 Springformen mit einem Durchmesser á 16 cm verteilen, in eine 18 cm Springform oder auf ein großes Blech (hier stecht ihr dann nach dem Backen 4 gleichgroße Kreise aus). Den Teig 15-20 Minuten backen (im Blech und einzeln) bei 180 Grad Ober-/Unterhitze, wenn ihr den gesamten Teig in eine 18 cm Springform backt, dauert es ca. 30-40 Minuten.

Die Böden auskühlen lassen.

Für die Blaubeer-Buttercreme die Blaubeeren mit dem Vanillezucker und dem Puderzucker in einem Topf geben und für einige Minuten einkochen. Die Beeren pürieren.
Als Nächstes die Stärke mit wenig Wasser glattrühren, zu den Früchten geben und hochkochen lassen, damit die Stärke bindet. Die Masse komplett erkalten lassen.

Wenn es soweit ist, die warme Butter mit dem Handrührgerät aufschlagen, anschließend das kalte Beerenpüree portionsweise unterrühren. Die Masse sollte so dick sein, dass sie nicht von der Torte läuft. Wenn dem nicht so ist, die Buttercreme mit etwas Sahnestandmittel andicken.

Nun 1/4 der Buttercreme auf den ersten Boden streichen, dann den zweiten Boden draufsetzen, wieder 1/4 der Buttercreme, dritter Boden und so weiter bis der vierte Boden mit der restlichen Buttercreme getoppt ist.

Die Torte entweder sofort dekorieren oder erst noch kaltstellen, wenn ihr als Dekoration flüssige Schokolade als Schoko Drip o.ä. verwenden wollt. 
Bis zum Verzehr kaltstellen.

Ich hatte aus der Teigmenge 5 Böden herausbekommen und den fünften Boden zerbröselt und die Torte damit noch dekoriert. Zusätzlich kamen noch ein paar Blaubeeren und Zuckersterne auf den Naked Cake.
*Hierbei handelt es sich um einen Affliate-Link. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhalte ich eine kleine Provision von Amazon. Das Produkt ist dadurch aber nicht teurer für Euch!
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