Montag, 12. August 2019

Himbeer-Mascarpone-Torte [Eine Torte ohne Gelatine]

Diese Torte habe ich in den letzten zwei Monaten dreimal gebacken, endlich hat sie es auch auf den Blog geschafft! Das erste Exemplar hatte ich einer guten Freundin zum Geburtstag gebacken, das zweite Mal für ein Hochzeitstorte-Probeessen. Das dritte Mal, wo ich endlich dazu gekommen bin, die Torte standesgemäß zu fotografieren für den Blog hatte ich sie für meine Schwester zum Abschluss gebacken (neben zwei anderen Torten, meiner Schwester fällt immer wieder eine neue Personengruppe ein, mit der sie den Master feiern kann und wofür dann natürlich mindestens eine Torte nötig ist 😉). Aber ich beschwere mich nicht, backen ist für mich die beste Art der Entspannung 🤭
Ursprünglich wollte ich diese Torte mit San-Apart andicken. Das nehme ich seit einiger Zeit deutlich lieber als Gelatine, weil mir letzteres die letzten Male immer in die Hose gegangen ist. Außerdem dickt San-Apart sofort an und man muss nicht wie bei Gelatine immer wieder nachsehen, ob die Masse andickt und dann die Sahne untergehoben werden kann. Und es ist für Vegetarier geeignet, da es nur aus Mehl, Stärke und Zucker besteht. Na ja, jedenfalls war der Plan so, dass ich das nehme, aber dann hatte ich beim Einkaufen kein San-Apart gefunden. Da der nächste Supermarkt weiter weg war, habe ich vor Ort nach einer Alternative gesucht und bin dann auf das u.a. Produkt gestoßen. Da sind leider schon ein paar mehr Zutaten drin, die ich nicht so toll finde (Aroma, modifizierte Stärke), aber man isst die Torte ja nicht allein und auch nicht ständig 😉

Und all die Zutaten macht die Torte super lecker! Mittlerweile wurde diese ja schon von vielen Leuten getestet und ich musste das Rezept schon vor Blog-Veröffentlichung herausgeben 😎 Also wer Himbeeren liebt, wird auch diese Torte lieben, schätze ich! 🥳 

Die Torte kann man übrigens super vorbereiten. Ich backe immer an einem Tag den Biskuit, am nächsten Tag stelle ich die Torte dann fertig mit Creme und allen Drum und Dran und lasse sie dann über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Am 3. Tag serviere ich die Torte.
Zutaten für eine 26 cm Springform
Für den Biskuit
4 Eier
4 EL heißes Wasser
130 g Zucker
100 g Mehl
100 g Speisestärke
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zum Bestreichen der Böden:
ca. 200 g Himbeerkonfitüre (am besten passierte, ohne Himbeerkerne)

Für die Tortencreme:
250 g Quark (bei mir 20 %)
250 g Mascarpone*
300 g Frischkäse
100 g Puderzucker
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
200 g Sahne 
150 g pürierte und passierte Himbeeren**
 1 Pck. Quarkfein Vanille (aus der Backabteiltung)***

Außerdem:
150 g Himbeeren (die kommen zwischen die Schichten) 

Dekoration:
100 g steif geschlagene Sahne (etwas gesüßt und mit Vanille abgeschmeckt)
ca. 150 g frische Himbeeren

*Wem Mascarpone zu gehaltvoll ist, kann auch auf Ricotta zurückgreifen. Noch nicht ausprobiert, aber sollte von der Konsistenz her passen. Und schmecken tut es bestimmt auch!

**das Passieren der Früchte ist wirklich nervig, aber nachher in der Torte auf Himbeerkerne zu beißen, ist noch blöder. Also spart keine Mühen!😉

***wer das nicht verwenden möchte, kann auch auf San-Apart zurückgreifen, dieses enthält nur Mehl, Zucker und Stärke und dickt genauso gut an, ist nur ohne den Vanillegeschmack. Für die Masse gut 4-5 leicht gehäufte TL San-Apart rechnen

 Zubereitung:
Für den Biskuit die Eier eine Minute aufschlagen. Dann esslöffelweise das heiße Wasser zufügen und nochmal zwei Minuten aufschlagen. Den Zucker nach und nach zufügen und weiter aufschlagen. Die Masse sollte ihr Volumen deutlich vergrößert haben und hellgelb sein. Nun Mehl mit Stärke, Salz und Backpulver mischen. Diese trockenen Zutaten nun in mehreren Portionen auf die Eier-Masse sieben und mit einem Teigschaber unterheben, damit die vorher eingeschlagene Luft im Teig nicht direkt wieder entweicht und der Teig zu sehr zusammenfällt. Das Mehl sollte komplett untergearbeitet sein, es sollten keine Klümpchen mehr zu sehen sein. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform gießen und glattstreichen. Im heißen Ofen bei 175° C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen. Da jeder Ofen anders bäckt, schaut ruhig mal zwischendurch in den Ofen. Wenn der Biskuit zu dunkel werden sollte (er sollte von der Oberfläche her wirklich nur goldgelb sein) am besten mit Alufolie abdecken. Mit der allseits bekannten Holzstäbchenprobe überprüfen, ob der Kuchen gar ist. Den Biskuit aus den Ofen holen und etwa 10-15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig mit einem Teigschaber oder nicht allzu scharfen Messer sanft vom Springformrand lösen. Komplett erkalten lassen.
Der Biskuit kann problemlos am Vortag vorbereitet werden und luftdicht verpackt bei Zimmertemperatur stehen gelassen werden.

Im nächsten Schritt die Creme herstellen. Dafür die Milchprodukte (außer die Sahne!) mit dem Puderzucker und Zitronenabrieb verrühren. Die pürierten und passierten Himbeeren unter die Creme mengen. Danach das Quarkfein Vanillepulver einrühren, die Creme dickt sofort an. Nun die Masse abschmecken: Falls man TK-Himbeeren verwendet kann ggf etwas mehr Zucker nötig sein. Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.

Als Nächstes den Biskuit zweimal waagerecht durchschneiden. Den untersten Boden auf eine Tortenplatte legen. Die Konfitüre kurz in der Mikrowelle (20 Sek reichen schon) erwärmen, dann lässt sie sich besser verstreichen. Die Hälfte der Konfitüre nun auf den Biskuit streichen. Circa 1/3 der Himbeercreme gleichmäßig auf den Marmeladenboden streichen. Die Hälfte der Himbeeren (75 g) auf die Creme verteilen und leicht in die Creme hineindrücken. Dann kommt der zweite Biskuitboden darauf, diesen mit der restlichen Konfitüre einstreichen und wieder 1/3 der Creme darauf geben und glattstreichen sowie die restlichen Himbeeren hineindrücken. Nun den letzten Boden daraufsetzen. Die komplette Torte mit der restlichen Tortencreme einstreichen (auch die Ränder). Damit die Oberfläche glatt wird, ein Messer in heißes Wasser tunken und dann damit die Ränder glätten. Die Oberseite der Torte mit einem Tortenheber glätten, den man vorher in heißes Wasser gehalten hat.

Für die Dekoration die steife Sahne in einen Spritzbeutel füllen und Tupfen an die Ränder spritzen und mit Himbeeren dekorieren.

Am besten schmeckt die Torte, wenn sie eine Nacht durchziehen kann. Luftdicht verpackt und ohne längere Unterbrechnung der Kühlkette ist die Torte gut 3-4 Tage haltbar.


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Donnerstag, 8. August 2019

Fior di Latte - Klassisches italienisches Milcheis

Bei der immensen Hitze verangene Woche sah ich mich wieder einmal gezwungen Eis zu machen. Auch wenn es leckeres Eis zu kaufen gibt - im Supermarkt oder in guten Eisdielen bzw. Eismanufakturen - geht es doch ganz schön ins Geld, sich jeden Tag welches zu kaufen. Außerdem spart man bei selbstgemachtem Eis allerlei Farbstoffe und Zusatzstoffe und (künstliche) Aromen. Und für mich schmeckt es selbstgemacht einfach immer am besten😃

Dieses Mal habe ich Fior di Latte gemacht. Eine sehr klassische Eissorte, die es aber längst nicht in jeder Eisdiele oder Eismanufaktur zu kaufen gibt. Es ist ein Milcheis, welches oft mit Mascarpone angereichert wird und natürlich darf Sahne auch nicht fehlen!
Lediglich diese drei Milchprodukte plus Zucker kommen in mein heutiges Eis hinein. Nicht einmal Vanille muss zwangsläufig drin enthalten sein. Wer denkt, ohne Vanille ist es zu langweilig im Geschmack, kann aber das Mark einer Vanilleschote hineingeben 😉

Ich habe das Eis schon zweimal zubereitet. Beim ersten Mal mit dem Erhitzen der Milch und beim zweiten Mal habe ich einfach alle Zutaten miteinander verrührt. 
Fazit: Auch wenn es deutlich länger dauert (wegen der Kühlzeit) erhitzt die Milch und arbeitet nach und nach die Zutaten wie in meiner Beschreibung unter. Ihr werden mit einem super soften und (zumindest war es bei mir so) eiskristallfreiem Eis belohnt!
Für 4-5 Portionen:
300 g Bio-Sahne
200 ml Vollmilch
150 g Mascarpone
120 g feinster Zucker 
etwas Vanille (optional)

Zubereitung:
Milch mit Zucker erhitzen (es muss nicht kochen, mittlere Hitze reicht!) und rühren bis der Zucker sich gelöst hat. Die Masse etwas abkühlen lassen. Mascarpone mit dem Handrührgerät cremig und geschmeidig schlagen, dann nach und nach etwas von der Zuckermilch zufügen und weiterrühren, sodass sich alles gut miteinander verbindet. Ist die Mascarpone flüssig genug, diese zu der restlichen Zuckermilch fügen und glattrühren. Zum Schluss Sahne steifschlagen und unterheben. Die Masse in eine Eismaschine füllen und 45 Minuten rühren. Anschließend nochmal 2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.

Wer keine Eismaschine hat, gibt die Masse in eine Schüssel, stellt diese ins Gefrierfach und rührt alle 20-30 Minuten um. Das sorgt dafür, dass es cremiger wird.

Das Eis ist am ersten Tag am besten, am nächsten Tag ist es sehr durchgefroren und benötigt etwas Zeit im Kühlschrank oder Zimmertemperatur um weicher zu werden.

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Montag, 5. August 2019

Master Cake - Ein Semi Naked Cake mit Choco Drip & Überraschungseffekt!

Meine Schwester hat neulich ihr Master-Studium beendet 🥳 Zur Feier des Tages gab es eine Torte. Und natürlich nicht irgendeeeeeeeine sondern ein richtig cooles Teil!

Mit drei verschiedenfarbigen Böden, im semi naked Style, mit Choco Drip und Obst (Vitamine müssen ja auch sein). Für das Rezept habe ich von mehreren Kuchen inspirieren lassen und alle in eine Torte gepackt quasi 😉 Die Frage, die mich am meisten beschäftigte, war: Wie bekomme ich den roten Teig rot, wenn ich keine Lebensmittelfarbe verwenden möchte? Mir fielen da spontan nur Grenadine (Granatapfelsirup), Rote Beete Saft und rote Fruchtsäfte ein. Ich habe roten Traubensaft genommen...und gemerkt, dass der gar nicht färbt! Da musste ich doch auf Grenadine zurückgreifen, aber immerhin reichen 2 EL aus um den Teig einzufärben (geschmacklich war der rote Boden aber top, dswegen habe ich den roten Traubensaft im Rezept mit aufgenommen). Wer auf Farbstoffe verzichten will, sollte (puren) Granatapfelsirup nehmen. Da muss man aber schon suchen, viele haben dennoch Zusätze drin.
Ich habe die Torte mittags zubereitet und dann ohne große Kühlzeit serviert. Am besten bereitet man die Torte aber vormittags zu und serviert sie nachmittags. Am nächsten Tag schmeckt sie aber auch super!

Zutaten für ein Törtchen á 18 cm Durchmesser:
Für den roten Teig:
80 g weiche Butter
50 g Zucker
1 Ei
80 g Mehl
1 EL Speisestärke
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 EL Grenadine
50 ml rote Traubensaft

Für den hellen Teig:
80 g weiche Butter
50 g Zucker
1 Ei
80 g Mehl
1 EL Vanillepuddingpulver
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
50 ml Mineralwasser

Für den dunklen Teig:
80 g weiche Butter
50 g Zucker
1 Ei
60 g Mehl
20 g Backkakao
1 EL Speisestärke
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
60 ml Mineralwasser

Zum Füllen und Einstreichen der Torte:

500 ml Konditorsahne
2- 3 TL San-Apart oder 2-3 Pck. Sahnesteif
3 EL Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt

Chocolate Drip:
50 g milde Zarbitterschokolade (meine hatte 40 %)
25 g Butter (keine Margarine o.ä.!)

Früchte für die Dekoration nach Belieben

Zubereitung:
Für alle drei Teige schlägt man zuerst die weiche Butter mit dem Zucker ca. 1 Minute auf. Dann kommt das Ei hinein und wird ebenfalls nochmal eine Minute untergeschlagen.
Im Anschluss die trockenen Zutaten miteinander vermischen und zusammen mit der Flüssigkeit (Wasser bzw. Traubensaft und Grenadine) kurz unter die feuchten Zutaten mixen.
Den Teig in kleine Springformen füllen und bei 175° Grad Ober-/Unterhitze für 20-25 Minuten backen. Den roten Teig am besten rechtzeitig abdecken, da man die braunen Ränder deutlicher sieht.
Die Kuchen einige Minuten in der Form abkühlen lassen und dann herauslösen und komplett erkalten lassen. Falls ein Kuchen eine Kuppel gebildet hat, diese unbedingt abschneiden, sodass die Oberfläche gerade ist (sieht sonst nachher im Anschnitt nicht so schön aus und die Torte neigt zum schief werden beim späteren Zusammensetzen).
Für die Füllung und zum Einstreichen der Torte nun die Sahne mit Sahnesteif oder San-Apart sowie Puderzucker und Vanille steif schlagen.
Zum Stapeln der Torte nun wie folgt vorgehen:
Ersten Boden mit 1/4 der Sahne bestreichen.
Zweiten Boden daraufsetzen und leicht andrücken.
Wieder 1/4 der Sahne daraufgeben und verstreichen.
Dritten Boden oben aufsetzen und noch 1/4 der Sahne darauf geben und glattstreichen.
Die restliche Sahne seitlich an die Torte streichen, ich hatte nicht mehr ausreichend Sahne und es wurde somit ein semi-naked Cake. Den Kuchen 30 Minuten kühlen.

Für den Drip die Schokolade erwärmen und die Butter darin auflösen. Die Masse auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Mit einem Teelöffel oder besser Spritzbeutel mit Lochtülle die Schokoladenbutter an die oberen Tortenränder bzw. die Kante geben, sodass sie herunterläuft.
Torte wieder kaltstellen.

Samstag, 27. Juli 2019

Californian Chocolate Cake

Im Studium habe ich eine sehr gute Freundin kennen gelernt, die gebürtig aus Kaliforninen kommt. Sie liebt Kochen und Backen so sehr wie ich und hat auch jahrelang dort in einer Konditorei gearbeitet, die sie auch geleitet hat. Neulich war ich zu ihrem Geburtstag eingeladen, wo sie diesen Chocolate Cake gebacken hatte. Typisch amerikanisch, mit einer süßen Buttercreme. Als Dekoration gab es bei ihr noch zusätzlich Himbeeren (die wirklich gut dazu passen, da diese ja nicht ganz so süß sind und die Buttercreme etwas abmildern).
Der Kuchen war unglaublich saftig, luftig und weich zugleich, mit einer leichten Kaffeenote. Da war klar, dass ich das Rezept brauchte 😉 Unter anderen, da ich demnächst die Hochzeitstorte einer Freundin backen soll und gerade auf der Suche bin nach Schokokuchen (welcher kein Biskuit sein soll) und schnittfesten Cremes. Buttercreme hat den Vorteil, dass sie nicht so schnell verfließt wie Sahnecremes bei warmen Temperaturen.

Wem eine Buttercreme zu mächtig ist, kann auch auf eine Schokoladen-Ganache zurückgreifen. Dieser amerikanische Schokokuchen hält sich problemlos mehrere Tage im Kühlschrank frisch und schmeckt immer noch 1A.

Die Zuckermenge habe ich bereits heruntergeschraut im Teig von 400 auf 300 g. Ich fand es immer noch reichlich süß und würde beim nächsten Mal "nur" 200 g ausprobieren.
Zutaten für ein kleines (!) Blech 
(entspricht etwas der Hälfte eines normalen Backblechs):
2 Eier
100 g Rapsöl
230 ml Milch
220 ml kalter Kaffee

300 g Mehl (bei mir wie immer Dinkel T630)
2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 gestrichener TL Salz 
2 TL Vanilleextrakt
70 g Backkakao
300 g Zucker (Original: 400 g)
100 g Schokotropfen

Amerikanische Buttercreme*:
200 g Butter
200 g Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt
1 EL Kakao (geht auch mehr, je nachdem wie schokoladig man es haben möchte)**

50 g Kokosraspel oder Kokos

Zubereitung:
 Zuerst die trockenen Zutaten miteinander vermischen.
Milch, Eier und Öl miteinander verrühren.
Diese drei flüssigen Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und unterrühren. Zuletzt kurz den Kaffee unterrühren und anschließend die Schokotropfen unterheben. Der Teig ist sehr flüssig, achtet darauf, dass eure Form auch auslaufsicher ist (falls ihr ihn in einer Springform zubereitet solltet).
Backblech fetten oder mit Backpapier auslegen. Teig hineinfüllen, glattstreichen und bei 175 Grad für 30-35 Minuten backen. Der Kuchen scheint dann innen noch nicht ganz gar zu sein, das täuscht aber. Der Kuchen bleibt saftig und etwas klitschig. 

Für die Buttercreme die Butter mit dem Puderzucker etwa 5 Minuten aufschlagen bis sie sehr luftig ist. Vanille und Kakao zufügen und noch etwas weiterschlagen. Die Buttercreme auf den erkalteten (!) Schokokuchen streichen. 
Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett einige Minuten anrösten bis die Rapel hellbraun werden und einen angenehmen Duft verströmen. Kurz abkühlen lassen und über die Buttercreme streuen. 

*im Original kommen jeweils 450 g Butter  und Puderzucker hinein - seeeehr mächtig. Ich hatte 250 g benutzt und fand es immer noch zu viel. Wenn ihr es also auch nicht so mächig haben wollt, nehmt 180-200 g Butter und Puderzucker. Kakaomenge dementsprend verändern!

** Verwendet ihr wirklich sehr guten Kakao - dieser ist das A & O bei der Buttercreme! Und natürlich auch gute Butter, keine Margarine oder andere Mischstreichfette.



Sonntag, 21. Juli 2019

Kakao-Amaretto-Madeleines mit Pfirsichen und Beeren

Vor Kurzem hatte ich wieder mal meine Form für Madeleines herausgekramt. Die hatte ich schon viel zu lange nicht mehr genutzt! 
Ich hatte einerseits Lust auf Schokoladenteig und zudem frische Pfirsiche da, die verarbeitet werden wollten (pur bzw. roh vertrage ich die nicht). Also Schokolade und Pfirsiche waren schon mal gebongt. Was passt gut zu Pfirsichen? Mandeln und Vanille - also auch hinein damit! Und wenn Mandeln schon dabei sind, darf ein Schlückchen Amaretto auch mit von der Partei sein oder?
Zutaten für 20 Madeleines:
90 g Butter
100 g Puderzucker
 2 Eier
40 g gemahlene Mandeln
2 EL Kakao
1 EL Amaretto
70 g Dinkelmehl Typ 630
1 Msp Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL Vanilleextrakt 

2-3 frische Pfirsiche, in dünne Spalten geschnitten
frische Beeren wie Heidelbeeren oder Himbeeren 

Zum Bestäuben Puderzucker (optional)

Zubereitung:
Die Eier mit dem Puderzucker mehrere Minuten aufschlagen wie beim Biskuit.  Vanilleextrakt zufügen. Mehl, Kakao, Backpulver, Salz und Mandeln mischen und unter die Eier-Zucker-Masse heben. Die Butter schmelzen und portionsweise dazugeben und unterrühren. Den Teig mind. 30 Minuten kaltstellen.

Den Teig in die Madeleine- Formen verteilen, Beeren oder Pfirsichspalten mittig in den Teig stecken und im Ofen bei 180 Grad ca. 12-15 Minuten backen. Aus der Form stürzen und gerne noch warm probieren!

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Montag, 15. Juli 2019

Beeren-Haferflocken-Crumble mit weniger Zucker

Zum Frühstück wollte ich neulich Crumble essen. Weil Haferflocken, Dinkelmehl und frische Beeren vom Wochenmarkt drin sind, ist es ja nicht ganz ungesund 😆 Als ich aber ein Rezept gesucht hatte, bin ich nur auf sehr butter-und zuckerlastige Rezepte gestoßen oder auf das Gegenteil - vegane Superfood Crumble mit Kokosöl und eine der vielen Zuckeralternativen. Beides war mir zu extrem, ich wollte ein Mittelding: Nicht ganz fettig und süß, aber auch nicht ganz ohne Butter und Zuckeraustauschstoffe, die ich mir erst noch für viel Geld hätte kaufen müssen...
Deshalb habe ich mein eigenes Crumble-Rezept kreiert, es ist immer noch Zucker drin, aber nicht so viel wie üblich und auch die Menge an Butter finde ich noch ganz okay 😉
Zutaten für 4 kleine oder 2 große Portionen:
 40 g Dinkelmehl Typ 630
60 g zarte Haferflocken
25 g gehackte und geröstete Haselnüsse
2 EL Kokosraspel
1 EL Rohrzucker
2 EL Ahornsirup
1/2 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz
3 EL Butter (ca. 45 g)

je 125 g Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren und Erdbeeren (Verhältnis der einzelnen Beerensorten aber bitte den eigenen Vorlieben anpassen 😉)

Zubereitung:
Für den Crumble Haferflocken und Mehl miteinander vermischen. Haselnüsse und Kokosraspel untermengen sowie Salz, Rohrzucker und Vanilleextrakt.  Die Butter schmelzen und zusammen mit dem Ahornsirup unter die trockenen Zutaten mischen und zu Bröseln kneten. Die Beeren verlesen, vorsichtig waschen und etwas trocken tupfen. Erdbeeren evtl. vierteln oder halbieren, wenn es sich um besonders große Exemplare handelt.
Die Beeren in die Auflaufform geben und die Crumble obendrüber bröseln. Je nachdem ob ihr eine kleine Auflaufform verwendent (so wie ich) oder eine größere, wird die Crumble-Schicht entweder dicker oder dünner.

Den Crumble bei 180 Grad 25 Minuten backen bis die Kruste goldbraun ist.
Am besten warm genießen und im Idealfall mit etwas Vanilleeis oder Vanillepudding 😉
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