Mittwoch, 29. Dezember 2021

Panna Cotta mit Mango-Fruchtspiegel

Neulich gab es bei uns Panna Cotta. Tatsächlich hatte ich mal Lust auf eine Cremespeise anstelle eines Kuchendesserts 😉 Und Panna Cotta habe schon Jahre nicht mehr gemacht! Zumindest konnte ich mich nicht mehr dran erinnern, wann das letzte Mal war und das will was heißen...sonst kann ich mich nämlich ganz gut an süße Rezepte erinnern! 
 
Also: Panna Cotta. Mit Vanille, ganz klassisch. Und Frucht für den gesunden Touch
😉 Und ich habe gemerkt: Die Panna Cotta ist wirklich im Nu zubereitet! Die meiste Arbeit erledigt der Kühlschrank.
Da dieses Dessert für einen Feiertag geplant war, habe ich die Panna Cotta zuvor einmal geübt, mit Gelatine bin ich ja immer vorsichtig. Bei dieser Panna Cotta ist es allerdings einfacher, weil die Gelatine in der warmen Masse aufgelöst wird und das Risiko auszuflocken deutlich geringer ist als wenn man sie in einer kalten Creme einrührt (meiner Meinung nach!).
Beim ersten Mal habe ich keinen Fruchtspiegel zur Panna Cotta dazu serviert, aber ich finde ein fruchtiges Topping ist das i-Tüpfelchen für dieses Dessert! Wer Mango nicht so gern mag, kann auch Erdbeeren oder Himbeeren pürieren (und passieren) und als Fruchtspiegel verwenden. Das ist mindestens genauso lecker 😋
Zutaten für 5 Portionen
Für die Panna Cotta:
500 ml Sahne
250 ml Milch
50 g Feinstzucker oder Puderzucker
 Mark einer Vanilleschote
6 Blatt Gelatine
 
Mango-Fruchtspiegel:
200 g Mango
1 Pck. Vanillezucker
1 EL Agavendicksaft

Zubereitung:
Sahne, Milch, Zucker und das Mark der Vanilleschote mit der ausgekratzten Schote in einen Kochtopf geben. Unter Rühren aufkochen lassen, dann Hitze regulieren und etwa 10 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Anschließend vom Herd nehmen und etwas herunterkühlen lassen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Ist die Sahnemilch nicht mehr kochend heiß, die Gelatine ausdrücken und nach und nach mit einem Schneebesen unterrühren. Die nun noch flüssige Panna Cotta in vorbereitete Gläser füllen und einige Stunden kaltstellen, damit sie andickt. 

Für den Fruchtspiegel die Mango pürieren und mit etwas Agavendicksaft und Vanillezucker süßen und aromatisieren. Auf die fest gewordene Panna Cotta geben und gleichmäßig verteilen. Bis zu Servieren in den Kühlschrank stellen.

Die Panna Cotta kann prima einen Tag im Voraus hergestellt werden. Wer die Panna Cotta lieber frisch verzehren möchte, kann sie morgens herstellen und nachmittags schon verzehren. Ich empfehle eine Kühldauer von mindestens 4 Stunden.
 
Auf meiner Panna Cotta mit Fruchtspiegel sind dann noch Zebraröllchen und (essbares) Glitzerpuder gelandet!
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Montag, 20. Dezember 2021

Last Minute Geschenke aus der Küche

 Noch auf der Suche nach schnellen, leckeren und lustigen Ideen für ein Weihnachtsgeschenk oder Mitbringsel? Dann habe ich hier ein paar Ideen für Euch parat!

1. Sternplätzchen mit Lebkuchenmann im Arm
Hierfür braucht ihr nur ein leckeres Plätzchenrezept, einen Sternausstecher und Lebkuchenmanndekor aus der Backabteilung. Die Lebkuchenmänner auf jeden Fall vor dem Backen in die Zacken stecken, nach dem Backen ist der Keks zu hart zum Biegen.

 
2. Marshmallow Schneemann für die Kaffeetasse
Ein paar Marshmallows, Salzstangen und etwas schwarze Zuckerschrift und schon habt ihr ein paar Witzige Schneemänner, die ihr über eure Tasse Kaffee oder Tee hängen könnt!

 
Ein paar Granola-Rezepte findet ihr bereits auf meinem Blog. Für den weihnachtlichen Touch landet Lebkuchen-oder Spekulatiusgewürz im Rezept und natürlich ein paar gebrannte Nüsse.
 
 
Auch eine prima Idee für Frühstücksliebhaber ist dieses Zimtschneckenmüsli. Das mache ich entweder mit einem Hefeteig oder mit den Teig meiner "Cini Minis"

 
Ein richtiger Hingucker sind diese schokoladigen Tannenzapfen. Zuerst dachte ich, die sind bestimmt mega zeitaufwendig, aber letzendlich steckt man nur viele kleine Schoko-Frühstückscerelalien in eine Art feste Mousse au chocolat. Perfekt muss es nicht werden, denn dass sind echte Tannenzapfen ja auch nicht!

6. Rentierschokolade
Einfach Lieblingsschokolade schmelzen, zu Kreisen oder in eine Silikonmuffinformen gießen und mit Mini-Salzbrezeln, Zuckeraugen und Cranberries (Smarties gehen auch) lustige Rentiergesichter formen. Aushärten lassen und hübsch verpacken.

Samstag, 18. Dezember 2021

Fruchtige Spekulatius Tiramisu Torte

Nun habe ich doch noch Zeit gefunden eine weihnachtliche Torte zu backen! Letztes Jahr gab es hier schon eine Spekulatius Torte mit Milchreis und Mango, dieses Jahr eine Spekulatius Torte á la Tiramisu! Die Creme ist eine klassische Tiramisu-Creme, statt Löffelbiskuits werden hier Spekulatiuskekse mit Kaffee getränkt. Eigentlich sollte die Torte auch nur mit Kakao bestäubt werden, aber da ich so viel Deko zur Hand hatte, habe ich mich dann damit ausgetobt! Wer keine Lust zu dekorieren hat und es eher klassisch möchte, bleibt dabei und bestäubt die Torte einfach nur mit etwas Kakao.
Diese Torte ist:
  • lecker
  • cremig
  •  weihnachtlich
  •  fruchtig
  • auch schon am Vortag zuzubereiten
Zutaten für eine Torte mit 26 cm Durchmesser
Für den Biskuit:
3 Eier
100 g Zucker
100 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
1 EL Backkakao
1 TL Spekulatiusgewürz

Für die Creme:
400 g Sahne
500 g Mascarpone
250 g Quark
75 g Zucker
1 TL Spekulatiusgewürz
1 EL Orangenabrieb (am besten frisch)
2 EL Tonkazucker
2 Pck. Gelatine Fix 

Außerdem:
200 g Spekulatius
150 ml kalter Kaffee
etwa 3 EL Amaretto (optional)
Kakao zum Bestäuben oder verschiedene Deko wie Mandarinen, Granatapfelkerne, Schokodekor

Zubereitung:
Für den Biskuit Eier eine Minute lang aufschlagen, dann innerhalb der nächsten Minute den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Die Masse weitere zwei Minuten hellcremig aufschlagen. Mehl mit Kakao, Gewürz, Salz und Backpulver mischen und zügig unter die Eier-Zucker-Masse geben mit einem Teigschaber.
Den Biskuit in eine Springform geben, glattstreichen und im heißen Ofen etwa 20 Minuten backen. Stäbchenprobe durchführen um zu schauen, ob der Biskuit gar ist. Den Biskuit aus der Form holen und erkalten lassen.

Für die Creme die Sahne mit Gelatine Fix aufschlagen. In einer großen Schüssel Macarpone, Quark, Zucker, Gewürz, Orangenabrieb verrühren. Die Sahne behutsam unterheben.

Den erkaltete Biskuit einmal waagerecht durchschneiden. Den unteren Boden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen. Den Boden mit einem Teil des kalten Kaffees und etwas Amaretto tränken, dann ein Drittel der Creme daraufgeben und verstreichen. Nun 100 Spekulatius fein zerbröseln und auf die Creme verteilen. Nun das zweite Drittel der Creme auf die Kekse geben. Dann den anderen Biskuitboden daraufsetzen und diesen wieder mit Kaffee und Amaretto tränken. Nun den Rest der Creme auf den Biskuit streichen. Die Torte nun mind. drei Stunden kühlen. Über Nacht geht auch.

Nach der Kühlzeit den Tortenring lösen. Wer mag kann die Torte wie ein Tiramisu ganz klassisch mit Kakao bestäuben. Da ich aber ganz gern dekoriere, habe ich mir für eine wilde Dekorationa us schokolierten Mandarinen, Schokodekor und Granatapfelkerne entschieden. Die Kekse solltet ihr erst unmittelbar vor dem Servieren an die Ränder der Torte drapieren, da diese schnell weich werden.

Mittwoch, 15. Dezember 2021

Pfeffernüsse - Einfach, schnell und lecker backen

 Dieses Rezept muss ich euch unbedingt noch zeigen! Pfeffernüsse kannte ich bis zu diesem Rezept nur in der gekauften Variante und die mochte ich als Kind schon nicht sonderlich gern. Umso mehr war ich verwundert, wie gut mir die selbstgemachte Variante geschmeckt hat! Auch meine Familie war hin und weg und so waren diese Pfeffernüsse ratzfatz aufgefuttert und es wurde nochmal eine Fuhre nachgebacken..
Diese Pfefferkuchen sind:
  • lecker
  • würzig
  • schnell gebacken
  • mit wenigen Zutaten
  • ein Klassiker auf dem Keksteller!
 Zutaten für zwei Bleche Pfeffernüsse:
340 g Mehl
1 TL Natron
10 g Pfefferkuchengewürz
125 g weiche Butter
125 g Rübensirup
100 g Puderzucker

Für die Glasur:
Puderzuckerguss oder
flüssige Kuvertüre

Zubereitung:
Die weiche Butter mit Sirup und Puderzucker aufschlagen. Mehl, Gewürz und Natron zufügen und kurz alles miteinander verkneten. Aus dem Teig kleine Portionen abstechen und kleine Kugeln - etwa walnussgroß - formen und aufs Backblech setzen. Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Peffernüsse 10-15 Minuten backen. Sie sind nach dem Backen noch sehr weich, härten aber innerhalb weniger Stunden aus. Die Plätzchen nach dem Backen vom Blech holen und auskühlen lassen. Nach Wunsch mit Puderzuckerguss oder Schokolade ummanteln.

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Montag, 13. Dezember 2021

Leopardenkekse [Schwarz-Weiß-Gebäck Reloaded]

Kein Winter ohne Schwarz-Weiß-Gebäck, ihr kennt das von mir! Dieses Jahr wollte ich mal etwas moderner unterwegs sein und habe dem Plätzchenklassiker ein neues Gewand verpasst. Was Kleidungssstücke angeht bin ich definitiv Anti-Leopardenmuster, aber bei diesen Keksen finde ich das durchaus legitim und fesch 😉
Ach ja und warum ich die Keksausstecher für dieses Rezept in der Schublade gelassen habe? Beim Ausstechen enstehen viele Teigreste, die man ja wieder miteinander verkneten muss. Dabei geht das Leopardenmuster natürlich verloren. Deshalb habe ich hier Quadrate und Rechtecke geschnitten, damit keine Plätzchenreste entstehen und das Muster vom ersten bis zum letzten Plätzchen gewährleistet ist 😉 (manchmal wünsche ich mir, ich würde in anderen Lebensbereichen auch so mitdenken ;)
Diese Leoparden Kekse sind:
  • ein echter Hingucker in der Plätzchendose 
  • Schwarz-Weiß-Gebäck modern interpretiert
  • den Mehraufwand definitiv wert
  • lecker
  • knusprig

 Zutaten für etwa 3 Bleche voll, je nachdem wie man sie schneidet oder aussticht:
600 g Mehl (bei mir Dinkel Typ 630)
200 g Puderzucker
250 g weiche Butter
1 Ei (Größe M oder L)
2 EL Milch
1,5 TL Vanilleextrakt
1 Prise Natron
1 Prise Salz
5 TL Backkakao

Zubereitung:
Trockene Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Dann die weiche Butter, das Ei und die Milch zufügen und alles rasch zu Bröseln verarbeiten. Achtung: Es sollten wirklich nur Brösel werden vorerst, damit ihr den Kakao besser einarbeiten könnt im nächsten Schritt.
Nun den Teig aufteilen. Der größte Teil - etwas mehr als die Hälfte sollte das sein - bleibt hell. Von dem restlichen Teig nehmt ihr einen Großteil ab, das wird der dunkelste Teig. Der Rest wird der hellbraune Teig. Zu diesem gebt ihr nun etwa 1,5 TL Backkakao, zum anderen Teig 3 TL Backkakao. Ihr könnt nun alle Teigportionen zu einem glatten Teig weiterverkneten. Falls es zu bröselig sein sollte, etwas mehr Milchh zufügen (1-2 EL reichen meist schon aus).

Den hellen Teig nun erstmal kaltstellen bis zur weiteren Verarbeitung. Die dunklen Teige werden nun wie folgt verarbeitet: den hellbraunen Teig zu drei langen und dünnen Rollen formen bzw. rollen - am besten bestäubt ihr die Arbeitsfläche mit etwas Kakao, damit der Teig nicht festklebt.
Den dunklebraunen Teig rollt ihr rechteckig auf die Länge der hellbraunen Rollen aus. Bitte nicht zu dünn, sonst sieht man nachher nicht den Farbunterschied. Nun rollt ihr den hellbraunen Teig in den dunklebraunen Teig ein, sodass es ummantelt ist. "Echter" wird es, wenn die hellbraune Rolle nicht komplett ummantelt ist, sondern an einer Seite ungedeckt ist.

Holt den hellen Teig nun aus dem Kühlschrank heraus und teilt ihr in drei Portionen auf. Zwei Portionen könnt ihr erstmal wieder kaltstellen. Jede Portion wird dann nach und nach ausgerollt - auch hier nicht zu dünn, da im nächsten Schritt die Flecken (die beiden braunen Teige) aufgelegt werden und der Teig dann weiter ausgerollt werden muss. Ist der helle Teig ausgerollt, die braunen Rollen nun in dünne Scheiben schneiden und dicht auf den hellen Teig legen. Eine Frischhaltefolie darüberlegen und mit dem Nudelholz weiter ausrollen, sodass die braunen Teige in den hellen eingearbeitet werden. Frischhaltefolie entfernen. Mit einem Pizzaschneider oder einem Messer nun Rechtecke, Quadrate oder Streifen schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und im heißen Ofen etwa 10 Minuten backen bis die Plätzchen an den Rändern bräunen. Vom Blech holen und auskühlen lassen.

Mittwoch, 8. Dezember 2021

Der kleine Weihnachtsbäckerei-Guide – Meine 5 Tipps für tolle Weihnachtsplätzchen

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Bei mir ist die Weihnachtsbäckerei ja schon im vollen Gange und ich schätze bei vielen anderen auch mittlerweile! Der erste Advent ist bei den meisten Menschen der Startschuss um Kekse zu backen. Für mich als leidenschaftliche Hobbybäckerin beginnt damit auch der beste Teil der Vorweihnachtszeit.
Und damit der besinnlichen Weihnachtsbäckerei sowie dem anschließenden Plätzchengenuss nichts Wege steht, sollte man einige Dinge beim Zubereiten, Backen und Lagern von Plätzchen beachten.

Die wichtigste Regel beim Kekse backen ist wohl, dass du den Mürbeteig nicht zu lange knetest, da er ansonsten „brandig“ wird, d.h. der Teig bröckelt schnell auseinander und lässt sich schlechter verarbeiten. Bei Ausstechplätzchen ist es außerdem empfehlenswert, wenn du nicht den kompletten Teig auf einmal auszurollst, sondern nur portionsweise und die Ausstecher dicht an dicht zu platzierst, damit du den Teig nicht zu oft wieder verkneten und ausrollen musst.

Beim zweiten Tipp scheiden sich die Geister: Ich verwende für den Mürbeteig immer zimmerwarme, also weiche Butter. Die Butter verbindet sich so am besten und schnellsten mit den übrigen Zutaten. Ist der Teig zu weich zum Ausrollen, gebe ich in für 20-30 Minuten in den Kühlschrank. In vielen Rezepten wird die Verwendung von kalter Butter empfohlen, bei mir klappt das weniger gut. Flüssige Butter ist dagegen auch nicht optimal, da der Teig dann ebenfalls schnell brandig wird bei der Weiterverarbeitung.

Zudem solltest du die Menge an Zucker und Butter im Teig nicht reduzieren. Auch wenn es verlockend ist, ein paar Weihnachtskalorien zu sparen – darunter leiden Geschmack und Konsistenz erheblich. Butter macht die Plätzchen mürbe und Zucker ist wichtig für die Porung und Bräunung des Teiges. Wenn du Zucker einsparen möchtest, solltest du lieber den Zuckerguss beim Verzieren etwas reduzieren.

Wenn du die Plätzchen gebacken und hübsch dekoriert hast, geht es an das Verpacken. Auch hier habe ich einen Tipp: Lagere die verschiedenen Plätzchensorten getrennt voneinander. Die Kekse behalten somit deutlich länger ihren leckeren Geschmack und ihre knusprige Konsistenz. Wenn du die Plätzchen verschenken möchtest, packst du sie am besten erst kurz vorher zusammen in das Geschenktütchen.

Bei Aldi Süd habe ich übrigens einen tollen Guide zur Weihnachtsbäckerei gefunden, den ich euch empfehlen möchte. Dieser Guide enthält noch viele weitere Tipps für die Plätzchenbäckerei und zum Zutatenaustausch. Außerdem findet ihr dort noch weitere Keksrezepte wie Rosmarin-Heidesand und Zimtbäumchen mit Bonbonfenster.

Und zuletzt ein Tipp im Sinne der Nachhaltigkeit und Wertschätzung tierischer Lebensmittel: Da Kokosmakronen gern gesehen Gäste auf dem Plätzchenteller sind und beim Backen der Köstlichkeiten oft viele Eigelbe übrigbleiben: Bitte nicht wegwerfen, sondern am besten weiterverarbeiten: Mit Eigelben kannst du zum Beispiel einen selbstgemachten Vanillepudding wie von Oma herstellen, Eierlikör und natürlich weitere Plätzchenrezepte wie Crinkle Cookies, Puddingkipferl und Florentiner Spitzen. Falls Ihr dagegen Eiklar übrighabt, können daraus Hippen, Riciarelli und Mandelhörnchen gebacken werden. 

Sonntag, 5. Dezember 2021

Zimtcrunch-Milchbrötchen als Pull Apart Christmas Tree

 Kein Weihnachten ohne ein ausgiebiges Frühstück mit allerlei leckeren Dingen. Dazu gehört auf jeden Fall ofenfrisches Hefegebäck! Gerne auch als Brötchen, aber noch lieber mit einem besonderen Twist! Zum Beispiel mit Zimt-Crunch und in Tannenbaum-Form. Ich glaube das könnte man Milchbrötchen Tannenbaum Zupfbrot mit Zimt Crunch nennen. Oder Milchbrötchen Pull Apart Christmas Tree. Aber egal wie es sich schimpft, hauptsache es schmeckt! Und damit wünsche ich Euch einen schönen zweiten Advent!
 
  
 Diese Milchbrötchen mit Zimt Crunch sind:
  • der Hingucker beim nächsten Weihnachtsfrühstück 
  • luftig und weich
  • zimtig und lecker
  • einfach gemacht
 Für einen Cinnamon Pull Apart Christmas Tree zum Zupfen, ergibt 16 Brötchen
Für den Hefeteig:
500 g Mehl (bei mir Dinkel und Weizen gemischt)
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Salz
60 g Zucker
200 ml Milch
2 Eier
80 g weiche Butter 

Für den Zimt Crunch:
80 g Zucker
1 EL Rapsöl
1 EL Ahornsirup
1 TL Zimt

Außerdem:
etwas Milch zum Einstreichen der Brötchen
Hagelzucker
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Zuerst den Zimt Crunch herstellen. Dafür Zucker und Zimt in einer Schüssel vermischen. Öl und Ahornsirup zufügen und mit einer Gabel oder einem Löffel alles miteinander vermischen, sodass eine bröselige Masse entsteht. Die Brösel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streuen, die Brösel sollten eher fein als grob sein, dann trocknen sie im Ofen schneller. Das Backblech in den kalten Ofen stellen, dann auf 120 Grad Ober-/Unterhitze einstellen und den Crunch etwa 15 Minuten backen bis es knusprig ist. Aufpassen, dass es nicht verbrennt! Die Brösel sollten getrocknet sein. Beim Abkühlen härten sie dann komplett aus.

Für den Hefeteig Mehl mit Backhefe, Salz und Zucker mischen. Milch erwärmen und zusammen mit den Eiern und der weichen Butter zu den trockenen Zutaten geben. Alles mehrere Minuten lang miteinander verkneten. Den Teig abgedeckt eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. (Wie immer: Ich verwende nur ein halbes Päckchen Hefe und lasse den Teig etwa vier Stunden im Kühlschrank gehen und hole ihn eine halbe Stunde vor der Verarbeitung heraus um Zimmertemperatur anzunehmen).

Den Teig anschließend erneut kurz durchkneten und den Zimt-Crunch unterkneten. Hefeteig zu einem Strang formen und davon 16 gleichgroße Stücke abstechen mit einer Teigkarte. Jede Portion zwischen den Händen zu einer Kugel formen. Nur eine Portione bildet den Baumstamm und sollte eher länglich ausgeformt sein. Die Bälle pyramidenförmig auf dem Backpapier legen und ein wenig Abstand zueinander lassen, da der Teig im Ofen noch auseinander geht. Den Zupfbrot Tannenbaum nun noch mit Milch bestreichen und nach Wunsch mit Hagelzucker bestreuen. Das Blech in den kalten Ofen stellen und dann auf 180 Grad vorheizen. Die Brötchen backen so etwa 20-25 Minuten. Sie sind fertig wenn diese goldbraun sind. Aus dem Ofen holen, etwas auskühlen lassen. Die Brötchen reißen beim Backen durch den Crunch etwas auf, aber das tut dem Geschmack keinerlei Abbruch!
Mit Puderzucker bestäuben und am besten warm probieren!


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Donnerstag, 2. Dezember 2021

Butterplätzchen mit Nougat

Dieses Jahr bin ich in Probierlaune was Plätzchenrezept angeht und habe eher weniger Lust auf die Standardrezepte. Deswegen kommt direkt noch ein neues Rezept für die Weihnachtsbäckerei, welches ihr unbedingt ausprobieren müsst! Wer Nuss Nougat, Butterplätzchen und alles mit Schokolade Überzogene liebt, wird in diesen Plätzchen baden wollen!
Diese Butterkekse mit Nougat sind:
  • unglaublich lecker
  • schokoladig & nussig
  • knusprig und cremig zugleich
  • eine tolle Abwechslung auf dem Plätzchenteller
  •  gar nicht schwer wie es aussieht
 Zutaten für etwa 20 Stück
Für den Mürbeteig:
100 g Mehl
50 g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
50 g weiche Butter

Für die Nuss Nougatschicht:
200 g weiches Nuss Nougat (aus der Backabteilung)
75 g weiche Butter

Außerdem:
etwa 150 g Zartbitterkuvertüre
Kakao Nibs oder Krokant

Zubereitung:
Für den Mürbeteig Mehl mit Salz und Zucker vermischen. Das Eigelb und die Butter zufügen und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. Ist der Teig zu trocken 1 EL kaltes Wasser zufügen. Den Teig etwa 30 Minuten kaltstellen.

Nach der Kühlzeit den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit einem runden oder rechteckigen Ausstecher ausstechen. Kekse auf ein Backblech mit Backpapier setzen und im heißen Ofen bei 190°C Ober-/Unterhitze etwa 10-12 Minuten backen bis sie goldbraun sind. Kekse vom Blech holen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit das weiche Nougat (evtl. kurz in der Mikrowelle erwärmen, wenn es zu hart sein sollte) mit der weichen Butter aufschlagen. Die Masse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf die abgekühlten Kekse schlangeförmig aufspritzen. Anschließend etwa 15 Minuten kaltstellen, damit das Nougat wieder fest wird und die Schokolade zügig anzieht im nächsten Schritt.

Die Kuvertüre im Wasserbad erwärmen. Die gekühlten Nougat-Butterplätzchen kopfüber mit der Nougat-Seite in die flüssige Schokolade tauschen oder auch einfach nur damit besprenkeln. Die Plätzchen wieder absetzen und nach Wunsch mit Krokant oder Kakao Nibs bestreuen. Kurz anziehen lassen und erst dann luftdicht verpacken oder noch besser: Direkt naschen!
 
Die Kekse halten sich durch die feuchte Creme nicht so lange wie die üblichen Plätzchen. Ich empfehle sie maximal eine Woche luftdicht und kühl verpackt zu lagern!
 

Sonntag, 28. November 2021

Winterliche Lebkuchen-Biskuitrolle mit Karamellsauce

Einen frohen ersten Advent euch allen da draußen!
 
Nachdem es nun schon das ein oder andere Keksrezept gab, wird es Zeit für einen winterlichen Kuchen oder? Kuchen vernächlässige ich immer sträflich in der Weihnachtszeit, weil ich vor lauter Plätzchenrezepten nicht mehr dazu komme und es natürlich auch einfach zu viel Süßkram wird...
Da ich neulich aber noch Kapazitäten frei und Lust auf ein Stück Torte hatte, habe ich neulich eine winterliche Biskuitrolle mit Lebkuchengewürz, Frischkäse-Creme und Salzkaramell gebacken. Yum, die war lecker. Und das erste Stück Torte seit sehr langer Zeit, ich habe dieses Jahr nicht mal eine Geburtstagstorte gehabt!
Diese Biskuitrolle ist:
  • prima zum Adventskaffee 
  • gut vorzubereiten
  • mit Karamellsauce
  • cremig
  • lecker  
 Zutaten für eine winterliche Biskuitrolle mit Karamellsauce
Für den Biskuit:
5 Eier
60 g brauner Zucker
60 g weißer Zucker
120 g Mehl
1 EL Backkakao
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 EL Lebkuchengewürz

Für die Füllung:
250 g Frischkäse
50 g weiche Butter
60 g Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt
 
Für die (salzige) Karamellsauce:
50 g Zucker
20 g Butter
30 ml Sahne
1 Msp Salz

Außerdem:
170 ml Sahne
1 Pck. Sahnesteif
1 Pck. Vanillezucker
Winter-Dekor
 
Zubereitung:
Für den Biskuit den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
 In einer Schüssel die Eier eine Minute lang aufschlagen. Dann den Zucker langsam innerhalb einer Minute einrieseln lassen. Die Masse weitere zwei Minuten aufschlagen. Anschließend Mehl, Kakao, Salz und Backpulver sowie das Lebkuchengewürz miteinander vermischen. Die Mehlmischung portionsweise unter die aufgeschlagene Eier-Zucker-Masse heben mit einem Teigschaber, sodass keine Mehlklümpchen mehr zu sehen sind. Den Biskuitteig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, gleichmäßig verstreichen und im heißen Ofen etwa 12-15 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen holen. Ein sauberes Geschirrtuch mit Zucker bestreuen und den Biskuit darauflegen, sodass die Seite mit dem Backpapier oben ist und ganz easy abgezogen werden. Den Biskuit mit dem Geschirrtuch aufrollen und auf diese Weise abkühlen lassen.

Für die Füllung Frischkäse, Vanilleextrakt und Butter verrühren. Puderzucker einsieben und weiter aufschlagen. Wer mag kann die Masse auch mit Rum oder Orangenabrieb abschmecken. Die Füllung auf den abgekühlten Biskuit streichen (diesen vorher sachte vom Geschirrtuch trennen). Die gesamte Biskuitplatte muss eingestrichen sein, damit jedes Stück nachher auch Cremefüllung hat. Die Platte mit der Creme nun dicht aufrollen und auf eine längliche Tortenplatte setzen.

Nun die Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen und die Rolle damit einstreichen. Am besten kurz in den Gefrierschrank stellen oder zumindest in den Kühlschrank, damit die Sahne schon kalt ist, bevor das heiße Karamell darüber gesprenkelt wird.

Für die Karamellsauce nun den Zucker in einen Topf geben, sodass der ganze Boden bedecktund der Zucker gut verteilt ist. Bei mittlerer Hitze den Zucker langsam erhitzen, sodass dieser flüssig und hellbraun wird. Zwischendurch immer mal wieder mit einem Schneebesen umrühren, damit sich nichts festsetzt. Dann die Butter in Flöckchen zugeben und unterrühren. Nicht wundern, das brodelt dann kurz und heftig auf und kann evtl. spritzen! Wenn die Butter sich aufgelöst hat, die Sahne zufügen und unterrühren. Auch hier brodelt es einmal kurz auf, das ist aber nicht weiter schlimm. Wer eine salzige Karamellsauce möchte, gibt nun etwas Salz hinzu. Das Karamell kurz weiterrühren, es sollte sich schnell verbinden und flüssig genug werden um die Rolle nun damit zu besprenkeln. Die Rolle anschließend direkt wieder kaltstellen, damit das Karamell schnell fest wird und die Sahne nicht verläuft durch das heiße Karamell.

Zum Schluss mit winterlichen Dekoren verzieren. Die Biskuitrolle kann nach einem kurzen Kühlschrankaufenthalt direkt verzehrt werden oder auch über Nacht durchziehen.
 

Dienstag, 23. November 2021

Vegane Vanille Traumstücke

 Traumstücke waren ja vor vielen Jahren ein mega Trend unter Foodbloggern. Es war DAS Plätzchenrezept zur Eigelbverwertung. Ich habe es damals auch nachgebacken, aber da es mich nicht so überzeugt hat, ist es hier nicht auf dem Blog gelandet. Meine Mutter hat mich aber neulich auf dieses Rezept verwiesen. Die hießen auch Traumstücke, aber hier kommt gar kein Ei rein. Also auch ein prima Rezept für die vegane Weihnachtsbäckerei, da man hierfür nur vegane Butter bzw. Margarine braucht und schon ist es vegan. Kein Ei-Ersatz in Form von Sojamehl, Chiasamen, Apfelmus und was man nicht sonst verwendet, um Eier in Backrezepten zu verwenden ;)
 Die Traumstücke sind:
  • lecker
  • vanillig
  • mürbe
  • einfach und schnell gemacht
  • mit wenigen Basic-Zutaten
  • vegan, wenn man pflanzliche Margarine verwendet
 Zutaten für ein ganzes Blech voll Traumstücke:
300 g Mehl
1 Prise Salz
100 g Zucker
200 g weiche (vegane) Butter
2 TL Vanilleextrakt
 
etwa 75 g Puderzucker zum Wälzen nach dem Backen
 
Zubereitung:
Alles Zutaten in eine Schüssel geben und rasch mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig eingewickelt etwa 30 Minuten kaltstellen.
Anschließend in drei gleichgroße Portionen teilen und diese jeweils zu einer etwa 20 cm langen Rolle formen. Davon mit einem kleinen scharfen Messer immer etwa 2 cm breite Stücke abschneiden. Diese auf ein Backblech setzen und im heißen Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze etwa 15 Minuten backen bis sie goldbraun sind.
Eine kleine Schüssel mit Puderzucker bereitstellen und die Traumstücke sofort nach dem Backen darin wälzen. 

Die Traumstücke sind ganz frisch warm und zergehen im Mund, später härten sie etwas nach aber sind nicht minder lecker! Die Traumstücke könnt ihr wie gewöhnliche Plätzchen in einer Blechdose lagern und natürlich hübsch verpackt verschenken.

Samstag, 20. November 2021

Selbstgemachter Lebkuchen-Adventskalender [Lebkuchen ohne Ei]

Nächste Woche ist schon der 1. Advent - kaum zu glauben, dass das Jahr schon wieder fast vorbei ist...aber dementsprechend muss man sich wieder gut auf Weihnachten einstimmen. Bei mir heißt das: Ganz viele Plätzchen backen! Und heute habe ich eine besondere Idee...

 Gefühlt werden jedes Jahr die Adventskalender größer, opulenter und teurer. Manche Adventskalender im Handel kosten ja schon mehr als ein Weihnachtsgeschenk! Ich habe mir dieses Jahr zwar auch einen kleinen Gewürz-Adventskalender gegönnt, aber das Beste ist und bleibt ein Adventskalender, der selbstgemacht und von einer nahestehenden Person kommt :) Und dieser Lebkuchen-Adventskalender ist bestimmt für jede Naschkatze und Lebkuchen-Fan ein Genuss!

 Dieser Lebkuchen Adventskalender ist:

  • mit Liebe gemacht
  • lecker und knusprig
  • für den ganzen Dezember ein Genuss 
  • und für Groß und Klein eine tolle Aufmerksamkeit

Zutaten für den Lebkuchenteig:

225 g Mehl

50 g Speisestärke

1 EL Backkakao

1 gestr. TL Backpulver

1 Msp Pottasche

1 geh. TL Lebkuchengewürz

1 TL Zimt

1 Prise Salz

75 g Butter

100 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

60 g Honig

Zubereitung:

In einen kleinen Kochtopf Honig, Zucker und Butter geben und aufkochen lassen. Gewürze wie Salz, Lebkuchengewürz und Zimt zufügen und etwas auskühlen lassen. In eine Rührschüssel Mehl, Kakao, Speisestärke, Backpulver und Pottasche geben. Die lauwarme Butter-Honig-Masse zu der Mehlmischung geben und alles miteinander verkneten. Den Teig in zwei Teile teilen und beide Portionen ausrollen. Nach Belieben mit verschiedenen Keksausstechern ausstechen. Kekse auf zwei Backbleche verteilen und im Ofen bei 160 Grad Umluft etwa 8-10 Minuten backen. Wenn ihr die Bleche nachheinander abbackt, am besten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze und etwa 7-8 Minuten backen.

Die Lebkuchen-Plätzchen abkühlen lassen und mit Zuckerschrift die Ziffern von 1-24 auf die Kekse schreiben. Nach Belieben noch weiter dekorieren mit Dekorartikeln wie Zimtsterne, Marshmallows, Zuckersterne und Baiser.

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Mittwoch, 17. November 2021

Granatsplitter - Gefüllte Puddingkekse mit Schokoglasur

Granatsplitter, wer kennt sie? Also gehört hatte ich da bestimmt mal von, aber noch nicht gegessen, geschweige denn selbstgemacht! Als ich aber Bilder von dieser Nascherei gesehen habe, war klar, dass ich das mal ausprobieren muss: Knuspriger Mürbeteig mit einer Biskuitbrösel-Puddingcreme und einer knackigen Schokoglasur! 
Ein bisschen wie Cakepops und die Schokobananen, die ich als Kind vom Bäcker geliebt habe. Nur halt ohne Bananen ;)
Die Granatsplitter sind:
  • lecker
  • schokoladig
  • cremig und knusprig zugleich
  •  am ersten Tag am besten
  • mit einer leichten Buttercreme
 Zutaten für etwa 20 Stück
Für den Mürbeteig:
120 g Mehl
1 Prise Salz
50 g Zucker
75 g weiche Butter
1-2 EL kaltes Wasser
 
Für den Biskuit:
3 Eier (Größe M)
90 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
70 g Mehl
1 Prise Salz
 
Für die Puddingcremefüllung:
220 ml Milch
1/2 Pck. Puddingpulver (Vanille oder Schoko, was euer Favorit ist)
40 g zimmerwarme Butter
25 g Zucker
50 g Schokoraspel 
1 EL Rum (optional; weggelassen, wenn Kinder mitessen)
 
Außerdem:
200 g Zartbitterkuvertüre (bei mir war es eine Knusperglasur mit Waffelcrisp)
 
Zubereitung:
 
Zuerst den Pudding herstellen, damit dieser auskühlen kann. Milch in einen Kochtopf geben. Puddingpulver, Zucker und 2 EL Milch verrühren, die restliche Milch aufkochen und wie gehabt das glattgerührte Puddingpulver einrühren und andicken lassen. Den Pudding in eine kleine Schale geben und mit Frischhaltefolie abdecken oder mit Zucker bestreuen, damit sich keine Haut bildet. Die Butter aus dem Kühlschrank holen, damit sie Zimmertemperatur annehmen kann.

Wie gewohnt für den Mürbeteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Knetteig "brandig". Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit einem runden Ausstecher von etwa 4-5 cm Kreise ausstechen. Teigkreise auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Im heißen Ofen bei 180° C etwa 10-12 Minuten backen. Vom Blech holen und erkalten lassen.
 
Während die Kekse backen am besten den Biskuit vorbereiten, der kann dann im Anschluss direkt abgebacken werden. Dafür Eier in einer Schüssel eine Minute lang aufschlagen, dann innerhalb einer Minute den Zucker einrieseln und währenddessen weiterschlagen. Die Masse weitere zwei Minuten aufschlagen, sodass sie hellgelb und voluminös ist. Mehl in mehreren Portionen auf die Masse sieben und entweder mit einem Teigschaber oder mit dem Rührbesen sanft unterarbeiten, sodass keine Mehlklümpchen zu sehen sind. Den Teig auf ein tiefes Backblech geben (dieses vorher mit Backpapier auslegen) und gleichmäßig verstreichen. Im heißen Ofen etwa zehn Minuten backen. Backpapier mit dem Biskuit vom Blech ziehen und dann das Papier abziehen. Biskuit etwas auskühlen lassen.
 
Nun die warme Butter in einem hohen Gefäß aufschlagen, dann esslöffelweise den Pudding zufügen und weiterrühren. Ist die Buttercreme fertig, den Biskuit mit den Händen zerbröseln und dazu geben. Mit den Händen Brösel und Buttercreme miteinander vermengen, sodass man die Masse formen kann. Wer mag, kann nun noch etwas Rum zufügen. Ansonsten jetzt noch die Schokoraspel untermischen. Nun jeweils eine walnussgroße Portionen Puddingcreme abnehmen und auf je einen Mürbeteigkreis geben und rund oder auch kuppelförmig ausformen. Sind alle Granatsplitter geformt, diese erstmal für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen (oder etwa 15-20 Minuten in den Gefrierschrank). in der Zeit die Kuvertüre schmelzen. Die Granatsplitter kopfüber in die Kuvertüre stippen und dann auf einen Teller oder ähnliches abstellen. Die Schokolade zieht zügig an. 

Die Granatsplitter schmecken frisch aber auch wenn sie eine Nacht im Kühlschrank durchziehen. Der Mürbeteig wird nur dementsprechend weicher und ist nicht so knusprig wie frisch. Dafür zieht die Buttercreme durch.