Freitag, 28. September 2018

Ein Tag in der Biomolkerei Söbbeke in Gronau [Werbung]

Anfang September bin ich zusammen mit einigen Bloggern aus dem Münsterland nach Gronau-Epe gefahren. Grund dafür, war eine sehr nette Einladung von Söbbeke Paul's Biomolkerei, die mit uns an dem Tag ihr 30-Jähriges Jubiläum feiern wollten.
#30jahrebioleidenschaft

Die Aktivitäten, die auf der Tagesordnung standen, klangen sehr vielvesprechend. Besonders die Besichtigung Molkerei klang interessant. Aber bevor es damit losging, wurden wir zum Frühstück mit allerlei leckeren Milchprodukten von Söbbeke und belegten Brötchen gestärkt. Danach ging es in die Produktionshallen.  Natürlich mit besonderer Kleidung ;)
 
Im Anschluss daran gab es eine Verkostung weiterer Söbbeke-Produkte wie auch der neuen Herbstsorte Pflaume-Walnuss und Kirsch Dunkle Schokolade, die es ab Oktober im Naturkostfachhandel im Kühlregal zu kaufen gibt. Das Besondere an den Söbbeke-Produkten ist, dass sie auf Zusatzstoffe und Aromen verzichente, da dieses nicht vom Bioland-Anbauverband unterstützt wird. Gesüßt werden die Joghurts & Co. mit Rübenzucker oder Rohrohrzucker.
Nach einer kleinen Mittagspause, die wir im Freien verbrachten, durften wir Blogger einem Vortrag von BIOLAND lauschen. Wir erfuhren viel über den Bioanbauverband, der sich mit den anderen Verbänden Naturland und Demeter deutlich strengere Richtlinen bezüglich Tierschutz und Pflanzenwohl aufersetzt als die Normen des EU-Bio-Siegels. 

Nach diesem Vortrag wurden wieder viele Snacks gereicht, die aus den Produkten der Biomolkerei hergestellt wurden, von Pancakes mit der hauseigenen Vanillesauce und Rote Grütze über den Söbbeke-Joghurt mit Crumbles und Früchten. Für den herzhaften Gaumen gab es Laugenbrezeln mit Söbbeke-Käse gratiniert, Wraps und italienischen Nudelsalat im Weckglas.
Den krönenden Abschluss bildete die Söbbeke-Geburtstagstorte mit Buttercreme.

Mit einem prall gefüllten Goodie-Bag und mindestens drei Kilo mehr auf den Hüften ging es am späten Nachmittags wieder zurück nach Münster.

Natürlich nicht, ohne ein Gruppenfoto in unseren schicken Kitteln mit Haube gemacht zu haben!
Mit dabei: Tina von Küchenmomente, Denise von Fräulein Ordnung, Lisa von Liz&Jewels, Felix von Felix Kochbook, Michael von Salzig Süß Lecker, Leila von Münstermama, Juli von Naschen mit der Erdbeerqueen, Gabi von Slowcooker, Nicole von Querbeet-Natürlich kochen, Tanja von den Foodistas, Lars von Teller abgeleckt.

Fotocredit: Fred Ferschke

Donnerstag, 20. September 2018

Bananenbrot mit Mandeln & Zwetschgen

Heute habe ich wieder ein Bananenkuchenrezept für Euch! Die gibt es hier mittlerweile schon in großer Zahl, aber dieses ist eine herbstliche Edition mit Zwetschgen, Zimt und Mandeln. Die drei Zutaten harmonieren perfekt miteinander. 
Entstanden ist das Rezept folgendermaßen: Ich wollte Zucchini-Schokoladenkuchen backen. Statt Zucchini hatte ich aber nur braune Bananen. Von dem Zwetschgenkuchen mit Streuseln vom letzten Beitrag hier, waren noch ein paar der lila Früchtchen übrig. Eigentlich hatte ich keine Lust auf Zwetschgenkuchen, aber weg mussten die ja. Aber die Bananen auch...bleibt nur eine Lösung: Bananenkuchen mit Zwetschgen backen und hoffen, dass es schmeckt! 
Hui, und wie das geschmeckt hat! Deshalb ohne Umschweife direkt zum Rezept!

Für eine Kastenform á 25 cm:
400 g Bananen
50 g Honig
50  g Rohrzucker
2 Eier
125 ml Rapsöl
1 TL Zimt
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 g Dinkelmehl T630 
50 g Schmelzflocken
50 g gemahlene Mandeln 
1 Pck. Puddingpulver oder 40 g Stärke
50 g gehackte Mandeln
2 EL Schokoladenaufstrich (alternativ Nuss Nougat Creme)

10 Zwetschgen
1 TL Rohrzucker
50 g gehobelte Mandeln

Zubereitung:
Bananen pürieren, Zucker und Honig unterrühren. Das Öl untermengen und die Eier einzeln unterschlagen. Mehl mit Stärke, Schmelzflocken, Salz, Backpulver, gemahlenen Mandeln und Zimt mischen und ganz kurz mit dem Handrührgerät untermengen. Anschließend mit einem Teigschaber alles  gleichmäßig miteinander vermengen.Die Hälfte des Teiges in eine gefettete Kastenform gießen, den Schokoladenaufstrich darüber sprenkeln, restlichen Teig obendrauf geben. Die Zwetschgen waschen, entsteinen und halbieren und die Hälften auf den Kuchen setzen, mit der Wölbung nach unten. Etwas Rohrzucker obendrauf geben. Den Kuchen bei 180° C ca. 50 Minuten backen, 20 Minuten vor Ende die gehobelten Mandeln auf die Zwetschgen streuen. Stäbchenprobe nicht vergessen! :)
Schmeckt frisch aus dem Ofen sowie gut gekühlt an den nächsten Tagen.

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Donnerstag, 13. September 2018

Veganer Hefezopf mit Vanille & Schokolade

Das Rezept für den veganen Marmor-Gugelhupf ist bei Euch seit Veröffentlichung das am meisten geklickte Rezept und immer in den Top 5 vertreten. Das freut mich sehr und weckt den Ehrgeiz, einen weiteren Klassiker in der veganen Variante auszuprobieren. 
Hefezopf ist definitiv so ein Klassiker. Im Originial mit Butter, Eiern und Milch im Hefeteig, kommt in dieser Variante Rapsöl und Sojamilch mit Vanillegeschmack zum Einsatz. Ich habe bestimmt schon an der ein oder anderen Stelle hier betont, dass ich kein Freund von Soja bin.vWie ich aber jetzt auf einmal zur Sojamilch kam? Ich hatte Besuch, welcher sich die Sojamilch mitgebracht hat und dann bei mir vergessen hatte. Wegwerfen wollte ich es nicht, pur trinken mag ich die nicht so, also sah ich mich gezwungen, damit etwas Feines zu backen 😉
Den Hefeteig lasse ich wie andere Hefeteige auch, sehr lange gehen. Das hat damit zu tun, dass mir frische Hefe nicht gut bekommt. Durch die lange Gehzeit (Brote lasse ich in der Regel 12 Stunden gehen), wird die Hefe gut abgebaut und macht es bekömmlicher. Wer nicht so viel Zeit oder solche Beschwerden hat, lässt den Teig einfach nur eine Stunde gehen. Wer den Teig lange gehen lässt, benötigt auch weniger Hefe. Bei vier Stunden habe ich nur ein 3/4 Pck. Hefe verwendet, wenn ich Teige über Nacht gehen lasse, nehme ich 1/2 Pck. Hefe auf 500 g Mehl.
Zutaten für einen Hefezopf:
500 g Mehl*
 3/4 Pck. Trockenhefe**
1 Prise Salz
100 g Rohrzucker 
2 EL Rapsöl
ca. 250 ml Sojamilch mit Vanillegeschmack (ggf. etwas mehr)
100 g backstabile vegane Schokotropfen

Zum Bestreichen/Bestreuen:
ca. 30 g geschmolzene "vegane Butter"
3 EL Mandelblättchen
1 EL Hagelzucker
ein paar EL Sojamilch Vanille

*Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Weizenmehl für Hefeteige besser geeignet ist. Dinkel-Hefeteig ist bereits am nächsten Tag sehr trocken.
**ein ganzes Päckchen, wenn ihr den Teig nur eine Stunde gehen lasst!

Zubereitung:
Mehl mit Salz, Hefe und Zucker mischen. Rapsöl und Sojamilch zufügen und alles ein paar Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Falls der Teig zu trocken sein sollte, etwas mehr Sojamilch zufügen.  Den Teig nun im Kühlschrank ca. 4 Stunden (mehr geht auch) oder an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Nach der Ruhezeit den Teig auf einer bemehlten Fläche durchkneten und die Schokotropfen unterkneten. Den Teig in drei gleichgroße Portionen teilen und diese zu langen Strängen formen. Die Stränge miteinander verflechten. Den geflochtenen Zopf auf ein Backblech setzen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, während dieser Aufheizzeit kann der Hefezopf erneut zehn Minuten gehen.

Bevor es in den Ofen geht, wird der Zopf mit flüssiger veganer Butter bestrichen und mit Mandeln und Hagelzucker bestreut. Anschließend ca. 30 Minuten backen. Nach dem Backen mit ein wenig Sojamilch beträufeln, diese zieht in den Teig ein und macht ihn saftiger.

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Mittwoch, 5. September 2018

Zwetschgenkuchen mit Quark-Öl-Teig & Zimtstreuseln

Die Beeren verabschieden sich, aber dafür sind nun wieder Zwetschgen und Pflaumen am Start! 
Wie schön wäre es doch, wenn uns jeder Monat ein, zwei oder drei Früchte aus heimischen Gefilden bieten könnte...aber leider ist nach der Apfel-Birnen-und Quittenernte im Oktober erstmal Schicht im Schacht und wir müssen uns wieder aufs Frühjahr gedulden bis uns Erdbeeren und Rhabarber in den Obstauslagen entgegen hüpfen und zu Kuchen verarbeitet werden wollen. Aber nutzen wir bis dahin das, was uns unsere Obstgärten bieten und backen nun erstmal ordentlich Pflaumen-und Zwetschgenkuchen!

In diesem Rezept lassen sich die lila Früchtchen auf einem Quark-Öl-Teig nieder und werden mit Zimtstreuseln bedeckt. Nach dem Backen und vor dem Genießen mit einer Tasse Kaffee darf sich auch gerne noch ein Klecks Sahne darauf niederlassen - himmlisch!
Für ein kleines Blech (30x30 cm):
300 g Mehl
1/2 Backpulver
1 Prise Salz
150 g Quark
100 g Zucker
ca. 50-100 ml Milch
1 Ei
6 EL Rapsöl

ca. 1 kg Zwetschgen

Für die Zimtstreusel:
75 g Butter
75 g Zucker
150 g Mehl
1/2 TL Zimt 
 gehackte Mandeln oder Walnüsse (optional)

Zubereitung:
Für den Quark-Öl-Teig die trockenen Zutaten vermischen. Quark, Öl, Ei und zufügen und mti dem Knethaken vermengen. Wenn der Teig zu trocken sein sollte, so viel Milch zufügen, dass er schwer reißend vom Teigschaber oder einem Löffel fällt.
Den Teig auf einem gefettete Backblech verteilen. Die Zwetschgen waschen und entsteinen. Zwetschgenhälften dicht an dicht auf dem Teig verteilen.
Aus den Zutaten für die Streusel eine bröselige Masse herstellen. Wer mag und verträgt, gibt zum Schluss gehackte Mandeln oder Nüsse hinein. 
Den Kuchen bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 40-45 MInuten backen. Zwischendurch immer mal wieder schauen, ob der Kuchen auch nicht zu dunkel wird. Notfalls mit Alufolie abdecken.
Nach dem Backen etwas abkühlen lassen und noch lauwarm mit etwas Sahne genießen. Der Kuchen hält sich luftdicht verpackt einige Tage frisch im Kühlschrank. 

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