Sonntag, 29. August 2021

Cheesecake on a stick!

Diese Cheesecake Sticks sieht man schon seit einer Weile in den sozialen Netzwerken und auch in manches Cafés! Da ich bunt verzierte Kuchenstücke, eine knackige Schokoschicht und passenderweise auch Käsekuchen sehr mag, musste ich das Trendgebäck mal austesten 😉 Ich habe dafür ein gelingsichers Käsekuchenrezept verwendet, welches mit einem Mürbeteig gebacken wird. Der ist ziemlich easy und schnell gebacken.
Die meiste Zeit beansprucht da eher Verzieren, zumindest wenn man wie ich jedes Stück anders dekorieren möchte und dazu erstmal alle möglichen Backdekoration heraussuchen muss und checkt, was sich alles eignet.
Man kann auch nur verschiedene Süßigkeiten nehmen, aber da meiner Family und mir das zu süß gewesen wäre, habe ich mich eher auf Früchte, selbstgemachtes Granola und herbe Schokolade bzw. Kakao Nibs beschränkt. Nur eine Yogurette durfte Verwendung finden, weil ich die geraspelt so schön finde (zumindest, wenn man es bei anderen sieht) 😉
Diese Cheesecake Sticks sind
  • der Hingucker auf der jeder Kaffeetafel & Party
  • kunterbunt und kreativ zu dekorieren 
  • fruchtig, schokoladig und knusprig
  • lecker
  • cremig 
 Zutaten für einen kleinen Cheesecake mit 18-20 cm Durchmesser, der 8 Mini Sticks hergibt
Für den Käsekuchenboden:
100 g Dinkelmehl
1 Prise Salz
25 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
60 g weiche Butter
2 EL Milch oder kaltes Wasser
 
Für den Käsekuchen:
500 g Magerquark
200 g Schmand 
50 g Zucker
1 Pck. Puddingpulver Vanille oder 40 g Stärke + etwas Vanillearoma
2 Eier
1 EL Zitronensaft
 
Für die Dekoration:
60 g Zarbitterkuvertüre
Frisches Obst wie Blaubeeren, Kirschen und Granatapfelkerne
Schokostreusel, Zebraröllchen, Borkenschokolade
Granola oder Cerealien
 Süßigkeiten wie Yogurette & Co.

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Für den Käsekuchen zuerst den Boden herstellen. Dafür alle Zutaten in eine kleine Schüssel geben und mit dem Knethaken oder den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Boden einer Springform mit 18 oder 20 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Den Teig hineingeben und einen Boden formen (dieses Mal keinen Rand formen!). Den Boden im heißen Ofen etwa fünf Minuten vorbacken.

Für den Käsekuchen selbst nun Quark, Schmand und Zucker glattrühren. Zitronensaft, Eier und Stärke bzw. Puddingpulver zufügen und alles miteinander verrühren.
Diese Masse nun auf den vorgebackenen Boden gießen, glattstreichen und im Ofen bei 180 Grad 40-45 Minuten weiterbacken. (Anmerkung hier: Ich habe den Käsekuchen in einer 18 cm Sprinform gebacken und aus der Masse noch drei kleine Muffins abgebacken, weil mein Käsekuchen nicht so hoch werden sollte).
Aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Am besten backt ihr den Käsekuchen am Vortag oder morgens, wenn ihr ihn am Nachmittag servieren wollt und lagert ihn im Kühlschrank. Er muss wirklich komplett erkaltet und fest sein zum Anschneiden. Den Kuchen in acht Stücke einteilen.

Für die Dekoration die Kuvertüre schmelzen. Da der Käsekuchen ja kalt gelagert wurde, zieht die Kuvertüre sofort an, sobald diese den Käsekuchen berührt. Ich habe deshalb immer ein Stück nach dem anderen mit Kuvertüre überzogen und dann direkt dekoriert. Auf den Fotos seht ihr, dass ich fruchtige Varianten mit Blaubeeren und Kirsche sowie knusprige mir  Granola und Cerealien und sehr schokoladige Varianten mit Schokotropfen und Kakao Nibs gemacht habe. Zuletzt ein Holzstäbchen hineinstecken. Besser halten tut das übrigens, wenn ihr es in die Kuvertüre taucht und dann in den Käsekuchen steckt.

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Mittwoch, 25. August 2021

Mini Pesto-Zöpfe

Wie die letzten Wochen auch gibt es heute zur Wochenmitte ein pikantes Rezept. Da ich gerade viel bei meinen Eltern bin, bietet es sich an ein bisschen kreativer bei herzhaften Rezepten zu sein und zu experimentieren. Zu viert kann man einfach mehr essen als allein und es lohnt sich viel mehr :D
Herausgekommen sind am Wochenende dann diese Pesto-Zöpfe. Ich hatte hier für ein Kürbiskernpesto zubereitet, ohne Nüsse und Käse. Auch Basilikum blieb draußen, stattdessen habe ich mich an Petersilie bedient. Da wir aber alle nicht so die Nudeln-mit-Pesto-Esser sind, habe ich mir ein pikantes Hefeteigrezept damit überlegt. In den Hefeteig kam spontanerweise auch noch Möhrenpüree, es funktioniert aber mindestens genauso gut mit einem einfachen Hefeteig aus Mehl, Wasser, Salz, Hefe und etwas Öl.

Wer übrigens einen Schönheitswettbewerb mit diesen herzhaften Teilchen gewinnen möchte (🤪), dem empfehle ich das Gebäck vor dem Backen nicht oder nur mit etwas Milch einzustreichen. Ich hatte meine Zöpfe mit dem restlichen Ei bestrichen und dadurch sind die Mini-Hefezöpfe etwas unschön geworden an der Oberfläche.
 Diese Pesto-Zöpfe sind:
  • pikant
  • luftig
  • lecker
  • mit Möhren im Teig und Kürbiskernen im Pesto
  • ein kleiner Hingucker auf jeder Party
 Zutaten für den Hefeteig mit Möhrenpüree (es eignet sich auch ein "normaler" Hefeteig ohne Püree):
300 g Mehl
1/2 Pck. Trockenhefe
1/2 TL Salz
100 g Möhrenpüree
80-100 ml Milch
1/2 Ei
35 g weiche Butter

Für die Füllung:
etwa 100-150 g Pesto eurer Wahl (bei mir selbstgemachtes Kürbiskernpesto)
 
Zubereitung:
Für den Hefeteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken etwas fünf Minuten lang verkneten. Abdecken und eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig anschließend erneut kurz durchkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz zu einem Rechteck ausrollen. Der Teig darf nicht zu dünn werden, da er ansonsten schnell reißt, sobald das "schwere" Pesto draufkommt. Die Teigplatte mit dem Pesto gleichmäßig bestreichen.
Nun die Teigplate von beiden Seiten zur Mitte hin einklappen, sodass das Pesto abgedeckt ist. Das entstandene schmale Rechteck nun mit einem scharfen Messer in etwa 2-3 cm dicke Streifen schneiden. Jeden Streifen nochmal zweimal fast (!) durchschneiden, ähnlich wie den Strang den man für einen Hefezopf vorbereitet. Genauso wird das nun geflochten. Die pikanten Zöpfe auf ein Blech setzen und nochmal 20 Minuten gehen lassen.

In der Zeit den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Pestozöpfe etwa 15  Minuten backen bis sie braun werden. Etwas auskühlen lassen und noch warm genießen, dann sind sie am besten!

Tipp: Wenn ein Zopf mal nicht so schön wird, einfach weiterverknoten zu einem Brötchen. Das habe ich auch mit den beiden Enden des Rechtecks gemacht, da diese etwas ungleichmäßig waren. Schmeckt ja trotzdem genauso gut :)

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Samstag, 21. August 2021

Saftiger Kirsch Joghurt Gugelhupf

Die Kirschsaison ist fast schon wieder vorbei, aber ich muss euch noch schnell dieses Rezept für einen Kirsch-Joghurt-Gugelhupf mit Schokoraspeln zeigen! Die Zutatenliste klingt nicht sonderlich aufregend, aber auch einfache und klassische Kuchenrezepte sind unschlagbar lecker und nicht vom Teller zu schubsen.
 
Besonders saftig wird dieses Exemplar durch den Joghurt. Kirschen und Schokolade in der Kombination sind auch ein sicheres Dreamteam. Wer mag kann noch gerne gehobelte Mandeln unter den Teig geben, auch das passt wunderbar!
 

 Dieser Kirsch Joghurt Gugelhupf ist:
  • lecker
  • saftig
  • fruchtig
  • schokoladig
  • auch für Backanfänger geeignet
  • warm und kalt ein Genuss 
 Zutaten für eine große Gugelhupfform, etwa 22-24 cm Durchmesser (ich habe einer der Kreativ-Formen von Dr. Oetker genommen):
250 g weiche Butter
175 g Zucker
4 Eier (Größe M)
1 TL Vanilleextrakt
100 g Joghurt (Vollmilch oder griech. Joghurt)
220 g Dinkelmehl Typ 630
30 g Speisestärke
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
300 g Kirschen, entsteint
80 g Raspelschokolade Zartbitter

Etwas Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
Zuerst die Gugelhupfform vorbereiten. Dafür die Form mit Butter einfetten und mit Grieß oder Paniermehl bestäuben. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Rührteig nun die weiche Butter und mit dem Zucker und Vanilleextrakt etwa ein bis zwei Minuten aufschlagen, dann nach und nach die Eier einzeln unterrühren - am besten 30 Sekunden pro Ei. Nun Mehl, Speisestärke, Salz und Backpulver mischen und zusammen mit dem Joghurt zu der aufgeschlagenen Masse geben und zügig unterrühren. Zuletzt die Kirschen und die Raspelschokolade mit einem Teigschaber unterheben.

Den Teig in die Gugelhupfform füllen, glattstreichen und im Ofen etwa 60 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Den Gugelhupf etwas zehn Minuten in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Gitterrost stürzen. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben oder mit einer Schokoladenglasur überziehen.

Der Gugelhupf schmeckt warm sehr gut, aber hält sich luftdicht verpackt mehrere Tage im Kühlschrank frisch.

🍒 Lust auf weitere Kirschrezepte?🍒

Mittwoch, 18. August 2021

Khachapuri mit Wachtelei

 Und wieder kommt ein pikantes Rezept um die Ecke! Diese Khachapuri - man kann sie der auch georgische Käsebrote nennen - hatten mich vor einiger Zeit angelacht und wollten ausprobiert werden. 
Die Zubereitung ist recht einfach. Man nehme einen Hefeteig teilt ihn in so viele Stücke wie man später Schiffe haben möchte und rollt diese eher oval aus. Falls das nicht klappt, zuppelt man das mit den Händen zu recht, bei mir hat das auch gut geklappt und ich bin mit der Form zufrieden. Dann kommt eine Füllung aus Ricotta, Mozzarella und Feta in die Schiffe hinein. Nach einem kurzen Backofenaufenthalt lässt sich ein Ei nieder und darf noch kurz mitbacken bis es stockt. Dann noch fix ein paar Kräuter drüberstreuen und es darf gegessen werden!
 
Da wir gerade Wachteleier zur Hand hatten, durften diese auf dem Khachapuri Platz nehmen. Da die so klein sind, dürfen es dann auch mal zwei auf einmal sein 😉

Die Khachapuri sind:
  • lecker
  • pikant
  • mit Hefeteig
  • für jeden Käseliebhaber ein Fest 
  • am besten warm und frisch zu genießen
Zutaten für 5 Khachapuri
Für den Hefeteig:
500 g Mehl Typ 550
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz
50 g Olivenöl
320 ml Wasser

Für die Füllung:
250 g Ricotta
125 g Mozzarella
100 g Feta
1 Schuss Milch
Salz & Pfeffer

Außerdem:
entweder 5 normale Hühnereier oder 10 kleine Wachteleier
frische, gehackte Petersilie
Paprikapulver
etwas Butter

Zubereitung:
Für den Hefeteig alle Zutaten miteinander verkneten und zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen für etwa eine Stunde. Nach der Gehzeit den Teig erneut kurz durchkneten und in fünf gleichgroße Portionen teilen. Jedes zu einem Oval ausrollen. Die Ränder etwas einklappen, sodass befüllbare Schiffe entstehen. Die Teigschiffe auf ein Backblech setzen mit etwas Abstand, ich habe zwei Bleche verwendet, da es mit fünf sonst zu eng wird.

Für die Füllung Ricotta mit Milch glattrühren. Mozzarella ganz fein würfeln oder sogar reiben. Den Feta fein zerbröseln. Beides zum Ricotta geben. Salzen und Pfeffern. Die Füllung gleichmäßig auf alle fünf Schiffe verteilen und mit einem Messer eben streichen.

Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. In der Zeit können die Khachapuri nochmal etwas gehen. Ist der Ofen heiß das Blech in den Ofene geben und 15 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und die nach Spiegelei-Manier die Eier auf die Khachapuri geben. Außerdem ein paar kleine Butterflöckchen auf das georgische Gebäck setzen. Im Ofen weitere 3 Minuten (für Wachteleier) bzw. 5-6 Minuten (Hühnereier) backen bis das Ei gestockt ist. Aus dem Ofen holen und mit frischer Petersilie bestreuen.

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Sonntag, 15. August 2021

Schnelle Heidelbeer Galette

Hm, wie lange hat eine Galette schon darauf gewartet ausprobiert zu werden?!
 Wieder einmal viel zu lange und wieder einmal war es ein Rezept, welches mit wenigen klassischen Zutaten auskommt und zudem noch in Windeseile und mit wenigen Handgriffen gebacken ist! Aber dafür ist auch die perfekte Saison für eine Galette, den mit frischen Beeren schmeckt sie einfach am besten. Ich habe mir wieder die Heidelbeeren ausgesucht, die schmecken noch besser, wenn man sie selber per Hand von der Plantage im Wald nebenan gepflückt hat. Und dazu gab es noch selbstgemachtes Vanilleeis!
Diese Galette ist:
  • schnell gebacken
  • mit wenigen Zutaten
  • variabel was die Früchte angeht
  • warm als Dessert unschlagbar
  • mit einer Kugel Vanilleeis ein Traum
 Zutaten für eine Galette, entspricht 4-6 Portionen
Für den Teig:
180 g Mehl (ich mische gerne Dinkel Typ 630 mit 1050)
1 Prise Salz
60 g Quark
60 g kalte Butter
2 EL kaltes Wasser
 
etwa 300 g frische Heidelbeeren
1 TL Stärke
1-2 EL Rohrzucker 

etwas Milch zum Einstreichen der Ränder

Zubereitung:
Für den Teig Mehl mit Salz mischen. Quark zufügen, ebenso die kalte Butter in kleinen Flöckchen daraufsetzen. Rasch mit den Händen zu einem Teig verkneten. Falls der Teig zu trocken sein sollte, etwas kaltes Wasser zufügen. Den Teig auf einem Backpapier zu einem Kreis mit etwa 26 cm Durchmesser ausrollen.

Die Heidelbeeren waschen und mit etwas Stärke vermengen. Anschließend mittig auf den Teigkreis geben und einen Rand von etwa 3-4 cm freilassen. Die Rändern nun umknicken, sodass ein (rustikaler) Rand entsteht. Auf die Heidelbeeren noch ein wenig Rohrzucker geben (etwa 1 TL). Den Rand der Galette mit Milch bepinseln und mit etwas Rohrzucker bestreuen.

Die Heidelbeer Galette im heißen Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 25-30 Minuten backen bis der Rand gebräunt ist. 

Die Galette schmeckt warm am besten mit einer Kugel Vanilleeis.

Mittwoch, 11. August 2021

Selbstgemachte Panini Brötchen

Gegrillte Sandwiches sind schon oberlecker, aber selbstgebackene Panini mit Parmaschinken, Tomate, Basilikum oder gar Antipasti belegt? Soooo gut! Natürlich nur, wenn die Paninibrötchen auch selbstgemacht sind und deswegen gibt es heute mein Rezept dazu!
 Diese Panini Brötchen sind:
  • lecker
  • einfach
  • vegan
  • rustikal
  • aus einem einfachen Hefeteig mit Olivenöl 
  • flexibel zu belegen (vegan, vegetarisch, mit Fleisch)
 Zutaten für 8-10 Paninibrötchen:
250 g Weizenmehl Typ 405
250 g Weizenmehl Typ 550
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Zucker
1 TL Salz
275 ml Wasser
30 ml Olivenöl
 
Zubereitung:
Mehl mit Hefe, Salz und Zucker mischen. Olivenöl und Wasser zufügen und mit einem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten für mehrere Minunten. Anschließend abdecken und an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen (ich verwende wie mittlerweile bei jedem Hefeteig nur noch ein halbes Päckchen Hefe pro 500 g und lasse den Teig 4-12 Stunden im Kühlschrank gehen, m.E. hält das Gebäck länger frisch und ist luftiger und v.a. bekömmlicher).
 
Nach der Gehzeit den Teig erneut kurz durchkneten. Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Den Teig zu einem Rechteck formen und dann mit dem Nudelholz möglichst rechteckig ausrollen. Mit einer Teigkarte den Teig einmal waagerecht durchschneiden und die beiden entstandenen schmalen Rechtecke nun in 4-5 weitere Rechtecke teilen. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
 
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/unterhitze vorheizen. Die Panini in der Zwischenzeit nochma 10-15 Minuten gehen lassen, dann mit etwas Wasser einstreichen und etwas Olivenöl betupfen und im heißen Ofen 15-20 Minuten backen bis sie leicht gebräunt sind. 

Die Panini schmecken frisch natürlich am besten. Nach Herzenlust belegen, z.B. mit Tomate-Mozzarella-Basilikum oder Antipasti oder auch Parmaschinken und Rucola. Gefüllte Panini in einen Kontaktgrill geben und einige Minuten rösten.
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Samstag, 7. August 2021

Schneller Quarkkuchen mit Rote Grütze

Dieser Kuchen ist mein neuer Anwärter, wenn sich mal spontan Besuch ankündigen sollte. Der Quark-Öl-Teig ist blitzschnell angerührt und in der Form verteilt, Obst hat man ja auch im Haus und auch die Butterstreusel sind im Nu geknetet. Ich werde diesen Kuchen auf jeden Fall noch oft backen, auch mit der Roten Grütze wie heute.
Der Kuchen ist auch am nächsten Tag noch super saftig und natürlich lecker. Ich stelle mir auch noch zusätzliche Puddingkleckse zwischen der Roten Grütze sehr lecker vor und werde das auch mal austesten.
Dieser Quarkkuchen ist:
  • saftig
  • fruchtig
  • mit Butterstreuseln
  • mit Quark-Öl-Teig
  • blitzschnell angerührt und gebacken
  • auch am nächsten Tag noch super lecker 
 Für ein quadratisches kleines Backblech mit den Maßen 20 x 20 cm (ergibt 9 große oder 12 kleine Stücke):
Für den Quark-Öl-Teig:
200 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
1 Prise Salz
50 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
65 ml Milch
65 ml Rapsöl 
125 g Quark

Außerdem:
150-200 g Rote Grütze
 
Für die Streusel:
100 g Mehl
50 g Butter
40 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1-2 EL Milch

Zubereitung:
Für den Quark-Öl-Teig einfach alle Zutaten rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Das Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig in die Form geben und mit den Händen den Teig zum Boden ausformen. Die Rote Grütze klecksweise auf dem Teig verteilen.
Für die Streusel wieder alle Zutaten rasch zu Streueln verarbeiten und diese auf dem Kuchen verteilen. Den Quarkkuchen im heißen Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze etwa 20-25 Minuten backen bis er goldbraun ist. Aus dem Ofen holen, etwas auskühlen lassen und gerne noch lauwarm servieren und genießen!

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Mittwoch, 4. August 2021

Focaccia Garden

 Letztes Jahr in aller Munde und in den sozialen Netzwerken und nun auch endlich auf meinem Blog 😉 Letztes Jahr um diese Zeit hatte ich noch so viel um die Ohren und andere Prioritäten und dann war der Sommer auch schon wieder vorbei - so wie nun auch (fast) wieder. Aber jetzt kommt noch schnell meine Version des Garden Focaccia - ein Fest für jeden der gerne mit Essen spielt und dekoriert!
Das Tolle ist, jedes Focaccia ist ein Unikat und man seiner Fantasie freien Lauf lassen.
Und ganz ungesund ist das Focaccia auch nicht mit dem vielen Gemüse und dem Dinkelmehl
😉
 Dieses Garden Focaccia ist:
  • der Hingucker auf jeder Grillparty
  • kunterbunt
  •  lecker
  • luftig
  • vegan
Zutaten für ein Focaccia
Für den Hefeteig:
400 g Mehl (bei mir Dinkel 630 & 1050 gemischt)
1 Pck. Trockenhefe
3 EL Olivenöl
250 ml Wasser
1 TL Salz

Außerdem:
Verschiedene Kräuter wie Petersilie und Schnittlauch
Lauchzwiebeln
Möhren
Kirschtomaten
Paprika
rote Zwiebeln 

Zubereitung:
Für den Hefeteig Mehl mit Salz und Hefe mischen. Olivenöl und Wasser zufügen und zu einem glatten Teig verkneten in etwa fünf Minuten. Zugedeckt an einem warmen Ort  etwa eine Stunde gehen lassen.

Nach der Gehzeit den Teig erneut kurz durchkneten auf einer leicht bemehlten Fläche. Anschließend mit den Händen den Teig auseinanderziehen oder mit einem Nudelholz den Teig eckig ausrollen auf etwa die Größe des Backblechs.

Den Teig mit Olivenöl einpinseln. Nun geht es an den kreativen Teil. Schneidet oder hobelt Gemüse und legt es als Blumen auf das Foccacia. Lauchzwiebeln oder grüner Spargel eignen sich besonders gut als Halme, ansonsten auch Schnittlauch. 

Lasst den Teig erneut zehn Minuten gehen. In der Zeit den Ofen vorheizen und wenn dieser heiß ist, das Focaccia bzw. nun vor allem das Gemüse nochmal mit ein wenig Öl einpinseln und anschließend etwa 15-20 Minuten backen. Es sollte nicht zu dunkel werden, da es schnell trocken wird.

Das Focaccia Garden schmeckt warm am besten.

Sonntag, 1. August 2021

Schoko Crossie Torte mit Johannisbeer-Pudding

Da kommt auch schon das nächste Sommertörtchen, wieder ganz ohne Backofen! Der Boden besteht hier dieses Mal nicht aus Keksen, sondern aus (ungezuckerten) Cornflakes, die mit Schokolade vermischt werden. Eine Schoko Crossie Torte also! Für die fruchtige Komponente habe ich Johannisbeersaft verwendet und damit einen Pudding gekocht. In Kombination mit der Frischkäse-Buttermilch-Creme und dem Knusperboden ist es ein wahr gewordenes Sommernachmittagskuchenträumchen, nicht wahr?

Dieses Torte ist: 
  • lecker
  • cremig
  • fruchtig  
  • mit selbstgemachten Schoko Crossies
  • mit Johannisbeer-Pudding
  • mit Frischkäse und Buttermilch
  • ganz ohne Backen
     
     Zutaten für eine Torte mit etwa 22 cm Durchmesser
Für den Cornflakes-Knusperboden:
160 g Cornflakes, ungezuckert
etwa 120 g Zartbitterkuvertüre
20 g Butter
 
Für die Creme:
350 g Frischkäse
50 g Vollmilchjoghurt (oder 50 g mehr Frischkäse)
250 ml Buttermilch 
50 g Puderzucker
1 TL Vanillextrakt
3 Beutel Gelatine Fix (oder 2 Beutel Gelatine Fix + 1 Pck. Sahnesteif)
200 g Sahne

Für den Johannisbeerstrudel:
300 ml schwarzer Johannisbeersaft (wer das nicht mag, nimmt Kirschsaft)
30 g Zucker
2 Beutel Tortenguss (entweder weiß oder rot)
Zubereitung:
Zuerst den Johannisbeerpudding kochen. Dafür Saft mit Zucker und Tortenguss erhitzen und aufkochen lassen unter Rühren. Wenn es hochkocht vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren damit sich keine Haut bildet.

Für den Boden die Cornflakes in einen Gefrierbeutel geben, diesen verschließend und mit einem Nudelholz zu eher gröberen Bröseln verarbeiten. Die Kuvertüre schmelzen und die Butter darin auflösen. Anschließend zur den Cornflakesbröseln in eine Schüssel geben und mit einem Löffel so vermengen, das alle Cornflakes gut mit Schokolade vermengt und klebrig sind.

Eine Tortenplatte bereitstellen und einen Tortenring auf etwa 22 cm Durchmesser einstellen. Die schokolierten Cornflakes in die Form geben, bis auf einen kleinen Teil aus dem später noch kleine Schoko Crossies geformt werden. Die Masse in die Form drücken und etwa 10-15 Minuten kaltstellen, damit die Masse fest wird. Die restliche Schoko Crossie Masse mit zwei Teelöffeln zu Häufchen formen, auf einen Teller mit Backpapier setzen und ebenfalls kaltstellen.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dafür zuerst die Sahne mit einem Beutel Gelatine Fix oder Sahnesteif steifschlagen. In eine größere Schüssel Frischkäse, Joghurt und Buttermilch verrühren. Die anderen beiden Beutel Gelatine Fix einrühren. Dann erst den Zucker und den Vanilleextrakt einrühren. Die Masse dickt zügig an. Nun die Sahne unterheben.

Nun geht es an die Zusammenstellung der Torte: Dafür den Johannisbeerpudding in einen Spritzbeutel mit runder großer Tülle füllen und Kreise auf den gehärteten Cornflakesboden spritzen sowie mittig einen ausgefüllten Kreis (ähnelt dem Schachbrettmuster in der Vorgehensweise) Ich habe drei Puddingkreise herausbekommen. Etwas Pudding für die Dekoration übrig behalten. Nun die Creme in einen weiteren Spritzbeutel füllen und die Lücken bzw. übrig gebliebenen Ringe des Bodens ausfüllen. Die restliche Creme vorsichtig auf die Kreise streichen. Die Torte mind. drei Stunden kühlen.
 Anschließend den Tortenring lösen, ggf. Ränder etwas sauber abstreichen. Die geformten Schoko Crossies auf die Torte setzen und den restlichen Johannisbeerpudding in Rosetten, Spiralen oder Wellenmuster auf die Torte spritzen. 

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