Mittwoch, 27. November 2019

Hanseaten - Ein Keksklassiker aus dem Norden

 Sonntag ist schon der erste Advent, Zeit für ein Plätzchenrezept!

Nach dem verscheiertem Bauernmädchen kommt heute ein weiteres norddeutscher Klassiker auf den Blog, die Hanseaten. Eine klassische Keksspezialität, die ein Lübecker Konditor erfunden hat. Es handelt sich hierbei um einen mit Konfitüre gefüllten Doppeldeckerkeks, der mit zweierlei Glasuren verziert wird. Konfitüre und Glasur machen den Keks zuckrig-süß. Ich habe die Mengen für beide Komponenten reduziert, sodass es nur dünne Schichten sind und es war meiner Familie und mir süß genug 😋 Süßschnäbel können die Puderzuckerglasur ruhig dicker auftragen 😉 
Die Kekse sind vom Schwierigkeitsgrad her einfach, nur etwas zeitaufwendig durch das zweimalige Bestreichen.
Zutaten für ca. 30-35 Stück:
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
0,5 TL Vanilleextrakt
100 g Zucker
1 Ei
150 g weiche Butter

Außerdem:
ca. 100 g rote Konfitüre
60 g Puderzucker + 2 EL Zitronensaft
60 g Puderzucker + 1 EL Grenadine + 1 EL roten Fruchtsaft + 1 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Ei und Butter zugeben und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Wenn dieser zu weich zum Ausrollen sein sollte, nochmal 30 Minuten kaltstellen. 

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig mit einem Nudelholz dünn ausrollen. Auch wer lieber dicke Kekse mag: Denkt dran, die Kekse gehen im Ofen noch auf und es werden Doppeldeckerkekse 😉 Mit einem runden Ausstecher ausstechen und die ausgestochenen Kekse auf ein Backblech setzen. Im Ofen bei 160 Grad Umluft je ein Blech im oberen Bereich und eines im unteren Bereiches des Ofen stellen und ca. 12 Minuten backen. Die Kekse sind fertig, wenn die Ränder leicht braun werden. Die Kekse vom Blech nehmen und auskühlen lassen.
Konfitüre in der Mikrowelle kurz erwärmen, damit sie sich besser streichen lässt. Je eine Unterseite von einem Keks mit Konfitüre bestreichen und einen weiteren Keks mit der Unterseite daransetzen. So mit allen Keksen fortfahren. Zum Schluss kommt die Glasur: Dafür Puderzucker mit Zitronensaft glattrühren und eine Hälfte der Keksoberseite damit bestreichen. So mit allen Keksen fortfahren. Wenn ihr beim letzten Keks nämlich angekommen seid, ist die Glasur der ersten Kekse bereits getrocknet und man ohne sich groß die Finger dreckig zu machen, die Kekse anfassen um den zweiten Guss aufzutragen. Für den zweiten Guss habe ich Grenadine, Fruchtsaft und Zitronensaft mit Puderzucker vermischt. Zitronensaft, um die Süße etwas zu minimieren, da Grenadine schon recht süß ist. Man kann auch nur roten Fruchtsaft nehmen, dann wird die Glasur eher rosa statt pink. 
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Sonntag, 24. November 2019

Süßkartoffel-Marmor-Gugelhupf

 Neulich gab es ja die Zucchini-Muffins, danach Pastinakenkuchen und heute serviere ich Euch einen Süßkartoffel-Gugelhupf. Gemüsekuchen sind echt toll! Ich bin froh, dass mich der Kochkurs wieder dazu animiert hat, mich mehr mit Gemüsekuchen zu beschäftigen 🤭 Demnächst nehme ich  eine Rote Bete Kuchen in Angriff - ich bin gespannt, wie es wird! Aber nächste Woche kommt dann erstmal ein Plätzchenrezept, ist ja dann auch schon der 1. Advent!
Trotz Gemüse im Teig würde ich die Kuchen aber dennoch nicht als gesund bezeichnen...Butter und Zucker sind schließlich auch mit von der Partie! Aber gesünder als eine Stück Frankfurter Kranz ist der Kuchen schon 😉

Enstanden ist dieser Kuchen wieder unter erschwerten Bedinungen. An dem Tag schien nicht mal ein Stündchen die Sonne, stattdessen grauer Himmel und beim Shooting hat es dann auch noch geregnet. Nicht das ich das Shooting im Freien gemacht habe, aber auf der Fensterbank mit geöffnetem Fenster, damit ich jeden Funken Tageslicht einfangen kann. Letztendlich musste aber meine Nachtischlampe und die Schreibtischlampe herhalten, damit ich von beiden Seiten etwas Licht bekam. Ohne Licht hätte man den Kuchen nämlich fast nicht erkannt - und es war gerade mal 3 Uhr nachmittags!
Ich bin wirklich froh, wenn die Tage wieder länger werden. Ach was, wenn endlich wieder Frühling ist! 😆

In diesem Sinne: 
Ordentlich Gemüsekuchen backen, ein paar Vitaminchen tanken und dann direkt in den Winterschlaf fallen lassen 😜
 Zutaten für einen kleinen Gugelhupf 
(für eine normalgroße Form alle Zutaten verdoppeln!)

Süßkartoffel-Rührteig:
200 g Süßkartoffelpüree
125 g weiche Butter
125 g brauner Zucker oder Rohrzucker*
1 TL Vanilleextrakt
3 Eier (Größe M)
275 g Mehl (bei mir Dinkel 630)
0,5 Pck. Backpulver (etwa 7 g)
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
50 ml Buttermilch

Für den dunklen Teig zusätzlich:
30 g Backkakao
ca. 75 ml Buttermilch

Schoko Dripp: 
75 g Zartbitterschokolade
35 g Butter

*ich finde zur Kürbis und Süßkartoffel passt brauner Zucker gut wegen der karamelligen Note

Zubereitung:
Zuerst die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren. Die Eier einzeln untermixen.
Mehl mit Backpulver, Salz und Zimt mischen.
 Das Süßkartoffelpüree und Vanille unter die feuchten Zutaten mischen, dann kurz die trockenen Zutaten untermixen und 50 ml Buttermilch. Den Teig in zwei gleichgroße Portionen teilen. Eine Portion mit Kakao und Buttermilch verrühren. Eine Teighälfte in eine mit Butter ausgestrichene und mit Paniermehl ausgestreute Gugelhupfform geben, dann die zweite Teighälfte. Mit einer Gabel den Teig durchziehen, sodass das typische Marmormuster entsteht.
Im heißen Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze gut 45 Minuten backen. 10 Minuten vor Backzeitende mit Aluofolie abdecken, damit der Kuchen oben nicht zu dunkel wird.
Wenn die Stäbchenprobe bestätigt, dass der Kuchen gar ist, aus dem Ofen holen. 15 Minuten in der Form herunterkühlen lassen, dann vorsichtig stürzen. Erkalten lassen und den Schoko Dripp zubereiten: Dafür die Schokolade schmelzen und die Butter darin auflösen lassen. Die Schokolade zieht nun zügig an, also gebt die schnell auf den Kuchen, damit die Schokolade noch an den Seiten herunterlaufen kann!

Der Kuchen schmeckt frisch aus dem Ofen aber hält sich auch mehrere Tage luftdicht verpackt im Kühlschrank 😋
Lust auf weitere Gemüsekuchenrezepte, wo man das Gemüse nicht drin erkennt oder herausschmeckt?

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Mittwoch, 20. November 2019

Meine liebsten Weihnachtskekse ohne Nüsse

Vor drei Jahren hatte ich schon meine Lieblingskekse hier vorgestellt Aber in drei Jahren sind natürlich noch ein paar neue Keksrezepte auf den Blog gekommen, die auch berücksichtig werden müssen! Vor allem weil wir durch Allergien in der Familie mittlerweile gar nicht mehr mit Nüssen backen können. Wenn einem dann die Klassiker wie Vanillekipferl und Zimtsterne fehlen, muss man kreativ werden! 😉

1. Gewürz-Spekulatius
Spekulatius enthält nicht immer Nüsse, aber hin und wieder eben doch. Seit ich dieses Rezept kenne, esse ich aber sowieso keine gekauften Spekulatius mehr, weil keine an diese Gewürzspekulatius heranreichen!
2. Wolfszähne
Die gibt es bei uns wirklich mindestens dreimal im Jahr. Zweimal zur Weihnachtszeit und einmal mitten im Jahr. Sind für mich auch keine klassischen Weihnachtskekse, aber sooo lecker!

3. Puddingkipferl
Klassischerweise werden Vanillekipferl mit geriebenen Mandeln und Haselnüssen gebacken. Dieses Rezept kommt jedoch ohne aus!
Es sind zwar keine klassischen Ausstecher-Kekse, aber dafür kommen diese Cookies im Schnee-Look daher. Zudem gar nicht so ungesund, da die Cookies mit Dinkelvollkornmehl gebacken werden, das sieht und schmeckt man aber kein bisschen!
5. Butterkekse
Die kennt wahrscheinlich wirklicher JEDER, aber diese Varianten bestimmt noch nicht! Mal als Dominostein verkleidet, als Schwan geschnitten, mit Apfel-Zimt-Füllung oder mit eingraviertem Gesicht und Schokoladen-Haaren.
6. Heidesand
Bei uns DER Keksklassiker schlechthin. Wir backen Heidesand übrigens auch nicht nur in der Vorweihnachtszeit, sondern auch im Sommer, wenn der Keks-Jieper aufkommt 😉

7. Zimtsterne ohne Nüsse
Auch Zimtsterne kann man ohne Nüsse backen. Klassischerweise besteht der Teig für Zimtsterne aus gemahlenen Mandeln, Eischnee und Puderzucker. Der Eischnee macht die Plätzchen sehr weich. In meinem Rezept übernimmt das eine andere Zutat.

8. Zitronensterne mit Haferkrokant
Es muss ja nicht immer Haselnusskrokant sein, auch selbstgemachter Haferkrokant ist super lecker - besonders als Topping für Zitronen-Mürbeteig.
9. Emmer-Lebkuchen
Auch Lebkuchen werden in der Regel mit Nüssen gebacken. Diese hier aber nicht! Um dennoch einen nussigen Geschmack zu erreichen, verwende ich Emmer-Vollkornmehl.

10. Chai Tee Cookies
Tee und Gewürze gehören in die Weihnachtszeit, in diesem Rezept vereinen wir beides und herauskommen knusprige und herrlich würzige Cookies!
 

Habt ihr weitere Keksrezepte ohne Nüsse, die bei Euch nicht fehlen dürfen?

Sonntag, 17. November 2019

Gesundes Mandel-Kokos-Granola ohne Haushaltszucker

Nach dem Banana Bread Granola habe ich nun nach langer Zeit einen neuen Granola-Favoriten auserkoren - nämlich dieses knusprige Mandel-Kokos-Granola mit Zimt und Vanille! Super lecker und super schnell gemacht und nach 10-12 Minuten auch schon wieder aus dem Ofen raus und direkt fertig zum Vernaschen! Ich habe es in den letzten Wochen schon viermal gemacht, u.a. für mein Geburtstagsfrühstück im Oktober, wo es sehr gut ankam und von allen Seiten nach dem Rezept gefragt wurde! Test bestanden, würde ich sagen oder?😃
Es ist auch sehr variabel, jetzt wo die kältere Jahreszeit Einzug hält, kann man gut Spekulatius-oder Lebkuchengewürz zum Aromatisieren verwenden. Und wer dieses Jahr keine Nikoläuse aus Schokolade verschenken will oder stundenlang in der Küche stehen möchte um divese Plätzchensorten zu fabrizieren, verpackt das Granola einfach in hübschen Tütchen und macht seine Mitmenschen damit eine kleine Weihnachtsfreude.
Zutaten für ein Blech Granola-Glück (ergibt ca. 8 Portionen):
150 g zarte Haferflocken
2 EL Kokoschips
50 g gehobelte Mandeln oder andere gehackte Nüsse
1 TL Vanille
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
30 g Ahornsirup (je nach Vorliebe auch Honig, Agavendicksaft & Co.)
40 g Rapsöl

Zubereitung:
Zuerst die Haferflocken mit den Nüssen, Kokosflakes und Gewürzen mischen. Ahornsirup mit Öl verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Alles mit einer Gabel verrühren, sodass alles feucht ist und zusammenklebt. Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, gleichmäßig verteilen und im heißen Ofen bei 175° C Ober-/Unterhitze für 10-12 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit einmal das Granola wenden. Nach 10 Minuten ist das Granola hell, nach 12 Minuten schon recht braun (sh. Fotos).
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Donnerstag, 14. November 2019

Pastinakenkuchen mit Kokos & Pekannuss

Wie versprochen, geht es auch schon wieder weiter mit den süßen Gemüsekuchenrezepten hier auf dem Blog. Angekündigt war ja noch ein Pastinakenkuchen...
Ich war schon lange nicht mehr so überrascht von einem Kuchen wie von dem heutigen Pastinaken-Kokos-Kuchen mit Pekannüssen! Ich konnte mir vorab überhaupt nicht vorstellen, wie und ob man die Pastinake im gebackenen Zustand schmeckt. Der rohe Teig war aber schon sehr lecker (ich habe nur ein winziges Bisschen probiert...) und nach dem Backen hätte ich am liebsten schon den halben Kuchen gefuttert! Besonders mit der Frischkäse-Glasur erhält der süße Gemüsekuchen nochmal das i-Tüpfelchen, finde ich!

Also: Auch wenn Pastinake sind seltsam anhört im Kuchen - unbedingt ausprobieren! Es lohnt sich!
Zutaten für eine 18 cm Springform
Rührteig mit geraspelter Pastinake:
2 Eier
100 g Rapsöl
60 g Rohrzucker
50 g Imkerhonig
50 g Kokosraspel
1 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
180 g Dinkelmehl Typ 630
125 g geriebene Pastinake
50 g gehackte Pekannüsse

Glasur:
etwa 150 g Frischkäse 
30 g Puderzucker 
1 EL Ahornsirup
1 Prise Vanille
10-12 Pekannüsse zum Dekorieren

Zubereitung:
Die Eier mit Öl, Zucker und Honig aufschlagen. Pastinake schälen und fein raspeln. Zusammen mit dem Mehl, Kokosraspel, Backpulver, Salz und Vanille zu den feuchten Zutaten geben und alles kurz unterrühren. Den Teig in eine vorbereite Form gießen, glattstreichen und bei 170° C Ober-/Unterhitze für ca. 40 Minuten backen. 10 Minuten vor Backende evtl. mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche des Kuchens nicht zu braun wird. Den Kuchen auskühlen lassen
Für den Guss alle Zutaten miteinander verrühren und auf den Kuchen streichen. Anschließend aus der Form holen und nach Belieben mit Pekannüssen dekorieren.
Der Kuchen schmeckt frisch am ersten Tag, aber auch am nächsten oder übernächsten Tag ist der Gemüsekuchen noch ein Genuss!

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Samstag, 9. November 2019

Pumpkin Pancakes mit 5 Zutaten!

Neulich hatte ich mir wieder einen Hokkaidokürbis gekauft. Das heißt bei mir dann immer: 3 Tage wach Kürbis. Zum Glück habe ich eine never ending Kürbis-Nachkoch-und Nachbackliste, die es stets gilt, abzuarbeiten. Gibt Schlimmeres 🤭

Auf dieser Liste waren noch Kürbis-Pancakes aufgeführt. Da ich sehr gerne neue Frühstücksideen ausprobiere, habe ich mich gestern Morgen einfach mal ans Rezept rangemacht. Ich hatte ein Rezept zur Orientierung, aber am Herd dann doch mein eigenes Ding durchgezogen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Endergebnis, ihr vielleicht auch?


Dazu gab es übrigens gedünstete Äpfel mit roten Fruchtfleisch. "Normale" Äpfel funktionieren aber auch 😉 Und ein paar Nüsse und Ahornsirup dazu, kann ich nur empfehlen!
Zutaten für 6-7 Pancakes:
60 g Kürbispüree (am besten selbstgemacht)
2 gehäufte EL Dinkelvollkornmehl
1 gehäufter EL zarte Haferflocken
1 Ei (wenn's vegan werden soll:  1 EL fein geschrotete Leinsamen in 3 EL heißes Wasser für einige Minuten einweichen)
1 Msp Backpulver  

1 EL Süßungsmittel nach Belieben (ich toppe meine Pancakes immer mit Ahornsirup und lasse die Süße im Teig weg, aber macht es so, wie ihr wollt!)

Zubereitung:
Das Kürbispüree mit dem Ei oder Ei-Ersatz verquirlen. Mehl und Haferflocken zufügen, ebenso Backpulver, Salz und Süßungsmittel, wer mag. Eine große Pfanne mit etwas Rapsöl erhitzen. Die Pancakes in zwei Etappen darin ausbacken bei mittlerer Hitze, also immer drei Stück auf einmal. Auf einem Teller stapeln und mit Toppings ergänzen. Ich esse dazu am liebsten gedünstete Apfelstückchen mit etwas Zimt und gehackte Wal-oder Pekannüsse.
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Samstag, 2. November 2019

Zucchini-Haselnuss-Muffins mit einer Prise Zimt!

Die Zucchini-Saison ist zwar schon vorbei und in der Regel kaufe ich Zucchini, Paprika und Tomaten nicht mehr so gerne ab Herbst, wenn sie wieder aus Spanien kommen. Blöderweise habe ich aber getrödelt um die Rezepte für meinen anstehenden "Süße Gemüsekuchen"-Backkurs auszuprobieren und mir ist erst vor ein paar Tagen klar geworden, dass der Kurs schon in einer Woche stattfindet! Deshalb bin ich nochmal schnell zum Supermarkt geradelt und habe mir eine geholt, die auch direkt zu diesen Zucchini-Nuss-Muffins verarbeitet wurde.
Wie zu erwarten schmeckt man die Zucchini nicht heraus, durch die Raspel sieht man aber kleine grüne Stückchen im Teig. Umgehen kann man dies, wenn man einen Schoko-Zucchini-Kuchen backt 😃 (Der wird aber erst im nächsten Jahr ausprobiert!😜)
Das Ergebnis dieses Backexperiments ist ein sehr leckerer, luftiger und zugleich saftiger Nusskuchen im Miniformat! 

Wollt ihr ein großes Exemplar, verdoppelt die unten stehenden Zutaten einfach und backt den Teig in einer Kastenform ab. Ich habe nur eine 6er Muffinform in der WG gehabt und keine Lust eine zweite Fuhre zu backen und habe die Teigreste in meine 6er Madeleine-Form gegeben und die auf gleicher Schiene zeitgleich abgebacken. In die Madeleines kamen dann noch Schokotropfen und gehackte Haselnüsse mit hinein. Auch sehr lecker!

Ansonsten ist der Teig wie jeder andere Rührteig bei mir auch: Butter, Zucker, Mehl, Backpulver, Ei. Gewürze wie Zimt und Vanille.
Zutaten für 10 Muffins oder 6 Muffins + 6 Madeleines:
50 g sehr weiche Butter
80 g Zucker (bei mir halb brauner Zucker, halb normaler Zucker)
1 Pck. Vanillezucker
1 großes Ei (Größe L)
115 g Dinkelmehl Typ 630
60 g gemahlene Haselnüsse
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1/4 TL Vanilleextrakt (bei mir in Pulverform)
150 g geriebene Zucchini

50 g gehackte Haselnüsse (optional)
50 g Schokotropfen (optional)

Zubereitung:
Die Butter mit dem Zucker aufschlagen, das Ei untermixen. Die trockenen Zutaten mischen und zusammen mit den Zucchiniraspel zu den feuchten Zutaten geben und kurz (!) unterrühren. Wer mag, gibt nun noch fein gehackte Nüsse und Schokotropfen unter. Den Teig in Muffinförmchen füllen und im heißen Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Wenn die Muffins abgekühlt sind, könnt ihr sie noch mit Schokolade, Puderzuckerguss und gehackten Pistazien verzieren. Ich habe Pistazien verwendet, weil sie genauso grün wie die Zucchini sind :)

Schmecken frisch als auch nach 2-3 Tage luftdicht verpackt im Kühlschrank gelagert!

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