Mittwoch, 28. Juli 2021

Philadelphia Torte ohne Backen

 Dieser Klassiker braucht nicht viele Worte. Und auch nicht viele Bilder. Optisch kommt sie ganz schlicht heute daher, aber punktet dafür mit den inneren Werten:
Ein super cremiges, erfrischend-fruchtiges Frischkäse-Törtchen mit Knusperkeksboden.
(okay, es gibt nur diese drei mageren Bilder, weil das Törtchen in Windeseile aufgefuttert und ich mit der Kamera zu spät war)
Auf ein paar Stücke habe ich aber noch meine selbstgemachten Cini Minis drapiert, schmeckt auch!
 Zutaten für eine Springform á 26 cm, ergibt 12 Stück:
Für den Boden:
150 g Löffelbiskuits
120 g flüssige Butter
 
Für die Creme:
550 g Frischkäse natur
300 g Vollmilchjoghurt
75 g Puderzucker
6 Blatt weiße Gelatine
Saft und Schale einer Bio-Zitrone 
 
Topping:
Cini Minis (optional)

Zubereitung:
Für den Boden die Löffelbiskuits im Mixer fein zermahlen. Die flüssige Butter in eine Schüssel geben, die feinen Keksbrösel dazugeben und mit einem Löffel vermischen, sodass eine klebrige und feuchte Masse entsteht.
Die Springform mit Backpapier auslegen. Die Keksbrösel in die Form geben und mit einem Löffel einen gleichmäßig dicken Boden formen aus der Masse. Bis zur weiteren Verwendung kaltstellen.
Für die Füllung Frischkäse und Joghurt miteinander verrühren, Zucker zufügen. Die Creme mit Zitronensaft und Zitronenschale abschmecken. Einen kleinen Kochtopf mit 150 ml Wasser aufsetzen und leicht (!) erwärmen. Die Gelatine zufügen und darin bei schwacher Hitze auflösen lassen. Die aufgelöste Gelatine in einem dünnen Strahl nun in die Frischkäsecreme einfließen lassen und dabei ständig rühren, da sich sonst Klümpchen bilden. Die Creme anschließend auf den Keksboden geben und im Kühlschrank etwa zwei Stunden erkalten lassen bis sie schnittfest ist. Und dann anschneiden und genießen bitteschön!

 

Mittwoch, 21. Juli 2021

Cottage Cheesecake mit Mango & Kokos

Käsekuchen geht immer! Besonders bei wärmeren Temperaturen schmeckt ein kühles Stück Käsekuchen besser als ein Rührkuchen...
Mit diesem Rezept zieht auf dem Blog auch mal eine andere Art von Käsekuchen ein, nämlich einer mit körnigen Frischkäse! Die Konsistenz erinnert ein wenig an Milchreis, was mir persönlich gut gefällt! Außerdem ist der Cottage Cheesecake auch super cremig. Und natürlich fruchtig dank der Mango. Der exotische Touch wird zudem von dem Kokos-Pudding verstärkt. Ein richtiges Sommerträumchen, möchte ich sagen!
Dieser Cottage Cheesecake ist:
  • cremig hoch zehntausend
  • fruchtig
  • lecker
  • süß
  • eine Abwechslung zu herkömmlichen Quark-Käsekuchen
 Zutaten für einen kleinen Kuchen à 18 cm Durchmesser
Für den Mürbeteigboden:
80 g Mehl
40 g weiche Butter
20 g Zucker
1 Prise Salz
1 EL kaltes Wasser

Für die Cottage Cheesecake Füllung:
250 g Cottage Cheese, also Hüttenkäse bzw. körnigen Frischkäse
1/2 Pck. Vanillepuddingpulver
200 ml Kokosmilch
60 g Zucker
3 EL Milch
2 Eier
1/2 Mango (frisch oder TK), entspricht etwa 150 g

Für die Dekoration:
3 Raffaelos
ein paar frische Mangostückchen
Puderzucker

Zubereitung:
 Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für die Füllung die Kokosmilch in einem kleinen Kochtopf aufkochen lassen. In einer kleinen Schüssel, Puddingpulver, Zucker und Milch glattrühren. Wenn die Kokosmilch aufkocht, das angerührte Puddingpulver einrühren und kurz aufkochen lassen, sodass es andickt. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
 
Für den Mürbeteigboden alle Zutaten rasch miteinander verkneten. Den Boden einer kleinen Springform damit auslegen.
 
In einer größeren Schüssel nun die Eier mit dem Hüttenkäse verrühren. Den Pudding portionsweise einfließen lassen bis sich alles verbunden hat. Zuletzt die Mango fein würfeln und unterheben. Die Masse auf den Mürbeteigboden geben und glattstreichen. Den Cottage Cheesecake im heißen Ofen etwa eine Stunde backen, ggf. mit Alufolie abdecken, falls er zu dunkel werden sollte. Der Cottage Cheesecake ist auch nach einer Stunde im Ofen noch recht "wabbelig", dies setzt sich jedoch, wenn er abkühlt.

Den Cottage Cheesecake mind. 3 Stunden abkühlen lassen, gerne auch über Nacht. Nach Belieben mit Raffaelos, Mangostückchen und Puderzucker dekorieren.
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Mittwoch, 14. Juli 2021

Aachener Reisfladen

Lust auf ein neues Milchreis(kuchen)rezept? Dann habe ich etwas für euch! Neben den Milchreistörtchen gab hier ja auch schon Milchreiskuchen und meine liebste Erdbeer-Milchreistorte. Heute sollen es aber mal Aachener Reisfladen sein. 
Das sind Hefeteig-Taler, die mit Milchreis befüllt und dann (optional) mit Zimtzucker bestreut werden. Dann wandert die westfälische Leckerei in den Ofen und wenn sie den dann verlassen, darf schon genascht werden. Besonders lecker ist dazu eine Kirschgrütze oder etwas anderes Fruchtiges.
 
Die Aachener Reisfladen sind:
  • eine prima Resteverwertung für Milchreis vom Vortag
  • eine westfälische Leckerei aus dem Raum Aachen
  • eine tolle Abwandlung zu herkömmlichen Hefegebäck
  • warm und kalt lecker!
 Zutaten für 9 Aachener Reisfladen:
Für den Hefeteig:
400 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Salz
40 g Zucker
200 ml lauwarme Milch
60 g flüssige Butter
etwas frischer Zitronenabrieb

Für die Milchreis Füllung:
120 g Milchreis
ca. 500 ml Milch
30 g weiche Butter
25 g Zucker
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
1 Ei (getrennt!)
1 Prise Salz
 
Außerdem:
Zimtzucker zum Bestreuen
Aprikosenkonfitüre zum Bestreichen der Hefeteigränder (optional) 

Dazu passt: Kirschgrütze

Zubereitung:
Zuerst aus Milchreis und Milch den Milchreis kochen und abkühlen lassen.
 
Für den Hefeteig Mehl mit Zucker, Salz und Trockenhefe mischen. Milch und flüssige Butter sowie Zitronenabrieb zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Hefeteig an einem warmen Ort etwa 30-45 Minuten ruhen lassen.
 
Nach der Gehzeit den Hefeteig erneut kurz durchkneten. Anschließend in 9 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Stück rund ausrollen, die Kreise sollten einen Durchmesser von 10 cm haben. Wer kleine Tartelette-Förmchen hat, kann diese einfetten und den Hefeteig dort hineinlegen und einen Rand ziehen. Wer keine Förmchen hat, backt die Reisfladen einfach ohne. Die ausgerollten Fladen dann einfach auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. 
 
Für die Füllung jetzt das Ei trennen und das Eiklar mit einer Prise Salz aufschlagen. Das Eigelb mit dem Milchreis verrühren, Zucker, Butter und Bourbon-Vanillezucker ebenfalls einrühren. Zum Schluss den Eischnee unterheben mit einem Teigschaber. Die Reisfüllung auf die Hefeteig Fladen verteilen, dabei einen kleinen Rand lassen, wenn ihr die Fladen ohne Form backt. Die Hefeteig Fladen nach Wunsch mit Zimtzucker bestreuen und im heißen Ofen bei 180 Grad etwa 25 Minuten backen.

Die Aachener Reisfladen aus dem Ofen holen und nach Wunsch die Ränder mit etwas Aprikosenkonfitüre bepinseln, dann glänzen sie schön.
Sie schmecken warm als auch kalt.
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Mittwoch, 7. Juli 2021

Luftige Schneckenbrötchen

 Heute habe ich wieder ein Brötchenrezept, welches ich neulich ausprobiert habe. Das Besondere hier ist die Form, diese Brötchen werden nämlich nicht zu Kugeln geformt, sondern zu Schnecken gerollt. Außerdem kommt in den Hefeteig Olivenöl. Aber keine Sorge, dieses schmeckt man später nicht heraus und man kann die Brötchen auch süß belegen!
 Ich habe übrigens verschieden große Schneckenbrötchen geformt. Manche Brötchen sind auch aus drei kleinen Schnecken geformt. So ist für jeden Hunger etwas dabei.
Diese Brötchen sind...
  • eine willkommende Abwechslung auf dem Frühstückstisch
  • mit wenigen Zutaten
  • einfacher gemacht als sie aussehen mögen
  •  herrlich luftig
  • für süße und herzhafte Aufstriche
  • einfach nur lecker
  • mit Weizen als auch mit Dinkelmehl möglich
Zutaten:
500 g Weizenmehl
1 Pck. Trockenhefe
40 g Zucker
1 TL Salz
250 ml Milch
2 Eier
2 EL Olivenöl
70 g Butter
Zubereitung:

Mehl mit Hefe vermischen. Zucker und Salz hinzugeben. Die Eier mit dem Olivenöl verquirlen und ebenfalls zum Mehl hinzufügen. Nun die Milch zugießen und alles 5 - 10 Minuten zu einem glatten geschmeidigen Teig verkneten. Diesen etwa 30-45 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

Anschließend eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, den Teig kurz durchkneten und zu einem hauchdünnen Rechteck ausrollen. Nun die Butter schmelzen und den Teigfladen dünn einpinseln. Mit einem scharfen Messer nun etwa 3 cm breite Streifen aus dem Teig schneiden und jeden Streifen zu einer Schnecken aufrollen. Diese mit etwas Abstand auf ein Backblech setzen.

Die Schneckenbrötchen können nach einer weiteren Gehzeit von etwa 20 Minuten abgebacken werden. Ihr könnt sie aber auch über Nacht in den Kühlschrank stellen (vorher mit Frischhaltefolie abdecken) und am nächsten Morgen frisch aufbacken. Vor dem Backen noch mit etwas flüssiger Butter bestreichen.
Die Backzeit beträgt 15 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze.