Mittwoch, 26. August 2015

Joghurt-Pflaumen-Kranz mit Zimtstreuseln [Na du Pflaume?]

Da sind wir schon wieder mittendrin (statt nur dabei) in der Zwetschgen-/Pflaumensause!  
Dieses Jahr gehe ich es ein bisschen ruhiger an ; )
 
Heute stelle ich Euch erstmal einen schönen Streuselkuchen mit diesem Steinobst vor.
Der Rührteig besteht diesmal u.a. aus Joghurt und einem geriebenen Apfel, welches den Kuchen schon saftig macht. Durch den großen Anteil an Speisestärke ist er auch sehr fluffig. 
Die kleingeschnittenen Zwetschgen/Pflaumen werden direkt mal unter den Teig gehoben, damit auch ja überall ein bisschen Obst drin ist.Getoppt wird das ganze noch mit (Haferflocken-) Zimtstreuseln...mhhhh!

 Na ja, genug geschnackt, hier habt Ihr das easy Rezept:


Zutaten (für ein große Kranzform)
Für den Rührteig:
180 g Margarine
175 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 TL Zitronenabrieb
1 TL Zimt
1 TL Vanilleextrakt
3 Eier
1 kleiner geriebener Apfel (gerne auch mit Schale)
325 g Mehl
125 g Speisestärke
1 Prise Salz
1 Pck. Backpulver
250 g Joghurt (bei mir 1,5 % Fett)
400 g Pflaumen/Zwetschgen

Für die Streusel:
100 g Mehl
50 g zarte Haferflocken
60 g Margarine
50 g Zucker
½ TL Zimt
½ TL Vanilleextrakt
2 EL Wasser

Zubereitung:
Zuerst die Margarine mit dem Zucker cremigschlagen. Zitronenabrieb, Zimt und Vanille hinzufügen. Die Eier einzeln untermixen. Den Apfel raspeln und dazugeben. Mehl mit Speisestärke, Salz und Backpulver mischen und im Wechsel mit dem Joghurt kurz unterrühren, sodass ein etwas zähreißender Teig entsteht. Die Pflaumen/Zwetschgen waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden und unter den Teig heben.
Den Teig in eine Kranzform gießen (die Ihr vorher unbedingt einfetten und mit etwas Paniermehl ausstreuen solltet), glattstreichen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 45-50 Minuten backen. Nach ca. 15 Minuten die Streusel obendrüber bröseln (Für die Streusel einfach alle Zutaten miteinander verkneten, bis es diese bröselige Konsistenz hat) und zu Ende backen.
P.S. Ich weiß, dass das auf den Bildern Zwetschgen sind, aber Pflaumen hört sich irgendwie schöner an in diesem Rezept, findet Ihr nich? :P

Print Friendly Version of this pagePrint Get a PDF version of this webpagePDF

Freitag, 21. August 2015

Karibischer Piña Colada Cheesecake [Cakes of the Caribbean!]

Manchmal schiebe ich Rezepte - die ich zwar super gerne ausprobieren möchte - ewig vor mir her, weil sich dazu einfach keine passende Gelegenheit bietet. Aber manche Rezepte - zack - die sehe ich, die speicher ich mir sofort ab, checke ab, ob meine mit diesem Kuchen beglückten Mitmenschen damit einverstanden sind - und zack! Zwei Tage/Wochen später stehe ich tatsächlich in der Küche und rühre genau diesen Kuchen an, denn ich vor nicht allzu langer Zeit erst entdeckt habe!
Ich glaube, das nennt man Schicksal... ; )
Genau das hatte ich bei diesem Cheesecake.
Was ja nur logisch ist, denn diesen tropisch-karibischen Piña Colada Cheesecake kann man ja eigentlich nur im Sommer backen. Mal ehrlich, hättet Ihr Interesse am Rezept, wenn ich es Euch zwei Wochen vor Weihnachten präsentieren würde? :D

Ich hatte ja zuerst bedenken, ob das alles so klappt. Weil erstens: habe ich das Rezept sehr frei aus dem Amerikanischen übersetzt, zweitens habe ich Maße (cups) nicht eindeutig umrechnen können und drittens: War da nicht irgendwas mit Ananas (oder allgemein Zitrusfrüchte) und Milchprodukte? Das das nicht unbedingt klappt bzw. schmeckt?
Also das hat sich hier definitiv nicht  bewahrheitet!
Der  Käsekuchen ist dank Frischkäse herrlich cremig, schmeckt angenehm nach Kokos. Ich habe nur wenig Rum hineingeschüttet in die Masse gegeben, sodass man ihn im gebackenen Zustand gar nicht herausgeschmeckt hat. Wer also gerne einen leichten Hicks-Faktor haben möchte, kann die angegeben Menge unten noch etwas erhöhen :P 
Oder Ihr mixt das noch mit etwas Kokoslikör, denn hatte ich nur leider nicht da und wollte auch keinen extra dafür kaufen. Sowas steht bei uns dann jahrzehntelang rum, weil keiner es pur trinkt. Und ständig mit Kuchen mit Likör backen ist auch keine Option, finde ich :D
 Zutaten
Für den Cookieboden:
150 g Cookies (bei mir Haferflocken-Cookies)
60 g Butter
60 g Haferflocken (alternativ funktionieren hier auch fein gehackte Nüsse, z.B. Macadamia)
50 g Kokoschips

Für die Cheesecakemasse:
600 g Frischkäse (wenn Euch das zu heftig ist, ersetzt einen Teil durch Quark)
60 g Zucker
3 Eier
100 ml Kokosnussmilch
Abrieb einer BIO-Orange
2 EL Rum (und/oder 2 EL Kokoslikör)
40 g Speisestärke
300-350 g Ananas (ich habe die aus der Dose genommen, weil man für das Topping noch den Ananassaft benötigt) 

Für das Topping:
100 ml Ananassaft
1 EL Stärke (mit etwas Wasser glattrühren)
1-2 EL Zucker

ein paar Ananasstücke und geröstete Kokoschips als Dekoration

Zubereitung:
Für den Cookieboden die Cookies in einen Gefrierbeutel geben und gut verschließen. Mit einem Nudelholz die Cookies solange malträtieren, bis nur noch Brösel vorhanden sind. Butter schmelzen. Kokoschips mit einem Häcksler fein häckseln. Cookiebrösel mit Haferflocken, gehäckselten Kokoschips und der flüssigen Butter verkneten. Eine Springform à 26 cm Durchmesser mit Backpapier belegen und die Cookiebröselmasse auf dem Boden veteilen und festdrücken. Im vorgeheizten Ofen bei 170° C Ober-/Unterhitze 8 Minuten backen.
Währenddessen die Cheesecakemasse herstellen: Dafür den Frischkäse mit dem Zucker und den Eiern verrühren. Kokosnussmilch, Orangenabrieb, Rum und Kokoslikör sowie Speisestärke hinzufügen und ebenfalls untermixen. Die Masse auf den leicht abgekühlten Cookieboden gießen (ist in der Tat sehr flüssig, aber davon nicht beirren lassen!). Die Ananas fertigmachen, kleine Stückchen schneiden und in der Cheesecakemasse versenken. Im Ofen bei gleichbleibender Temperatur (170°) nun 40 Minuten backen, bis sich die Masse gesetzt hat, d.h. dass sie wenn ihr an der Springform rüttelt, nichts mehr wabbelt :D)
Im ausgeschalteten und leicht geöffneten (!) Ofen ca. 30 Minuten ruhen lassen (ich habe das als Vorsichtmaßnahme gemacht, weil die Gefahr, dass der Käsekuchen Risse bekommt, dann wohl gen 0 tendieren soll ; ) Und hey: Er hat keine Risse bekommen! :D

Während der Cheesecake auskühlt, das Topping vorbereiten. Dafür den Ananassaft mit 1-2 EL Zucker in einem Topf erhitzen. Stärke mit etwas Wasser glattrühren und sobald der Saft hochblubbert, das Stärkegemisch einfließen. Gebt erstmal nur die Hälfte von dem Stärke-Wasser-Gemisch hinzu und schaut, wie fest die Masse wird; es soll noch zu glibberig sein, sondern so, dass man den Kuchen gut damit einpinseln kann. Den Cheesecake nun damit einpinseln und mit den übrigen Ananasstücke belegen. Wenn Ihr noch Glasur/Topping übrig habt, könnt Ihr die Ananasstücke auch noch einpinseln.

Print Friendly Version of this pagePrint Get a PDF version of this webpagePDF

Montag, 17. August 2015

Apfel-Vanillelkuchen aus dem Glas!

Heute habe ich für Euch ein neues Kuchenrezept aus dem Glas! :-)
Nach dem superschokoladigen Bananen-Schokobrowniekuchen von neulich und dem Süßkartoffelkuchen, gibt es heute ein Allroundrezept: 
A p f e l k u c h e n ! 
Bei mir verfeinert mit Vanille und gepimpt mit ein paar Beeren.

Das hier ist wieder mal ein schnell zusammengemixter Rührteig (lediglich das Raspeln der Äpfel ist ein kleines bisschen mühsam. Aber von nix kommt ja bekanntlich nix ; )
Ihr könnt den Kuchen dann natürlich frisch probieren, aber dieser Kuchen schmeckt immer besser, je länger er durchzieht, finde ich. Ich habe den Kuchen schon zweimal gebacken: Das erste Mal ohne Beeren und beim zweiten Mal mit.
Obwohl man hier darauf achten muss, dass er mit Beeren nicht ganz so lange haltbar ist wie ohne, da die Beeren ja relativ viel Flüssigkeit enthalten. Bewahrt Ihr die Gläser aber im Kühlschrank auf, hält sie die Beerenvariante auch mind. 3 Wochen.
Zutaten (für 5 Gläser à 290 ml Inhalt und eine kleine Springform à 18 cm. Wer nur ein paar Gläser haben möchte, halbiert das Rezept, dann kommen ca. 6 Kuchen aus dem Glas heraus):
175 g Öl
125 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
5 Eier
300 g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
100 ml Milch
½ TL Zimt
3 kleine Äpfel (ca. 350 g)
Außerdem:
gemischte Beeren (bei mir Himbeeren und Blaubeeren; frisch oder TK ist hier egal)
Zubereitung:
Die Eier mit dem Zucker cremig aufschlagen. Das Öl einfließen lassen. Mehl mit Backpulver, Zimt und Salz vermischen und im Wechsel mit der Milch zu der Eier-Zucker-Masse geben. Die Äpfel waschen und fein raspeln und mit den Beeren zuletzt unter den Teig heben.
Den Teig nun in 5 gut eingefettete Gläser füllen, jeweils bis zur Hälfte (der Teig geht im Ofen noch eine ganze Ecke auf!) und den restlichen Teig in eine mit Backpapier ausgelegte kleine Springform Im vorgeheizten Ofen bei 175° Ober-/Unterhitze den Kuchen ca. 35-40 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen (durch den Apfel ist der Teig jedoch etwas feuchte als sonst. Wenn also nur ein wenig Teig dranklebt, ist das nicht weiter schlimm). Aus dem Ofen holen und sofort mit einem Deckel verschließen. 


Print Friendly Version of this pagePrint Get a PDF version of this webpagePDF

Samstag, 8. August 2015

Milchreis-Parfait mit Schoko-Löffeln

Bald nenne ich meinen kleinen Blog Patce's Parfaiterie :D
Wieso?! 
Na, ich bin heute schon wieder mit dieser eisigen Kreation am Start.
Aber keins mit Waldbeeren wie hier (klick) oder mit Kirschen & Schokolade (klick mal hier), oooooder das Erdbeer-Quark-Parfait von neulich (na und mit einem Spekulatius-Parfait natürlich auch nicht :D ... sondern mit Milchreis!
Yum! Milchreis liebt ja jeder und ich glaube, dieses eiskalte Dessert wird eingeschworenen Milchreisessern auch ganz famos schmecken. Have a try! : )

Im Sommer kröne ich meinen Milchreis ja gerne mal mit einer Kugel Vanilleeis (aber - Pssst!), dachte ich mir, man könnte ja den Milchreis einfach gefrieren. Vorher nach Wunsch abschmecken (Vanille, Zimt, Zitrone oder oder oder), cremige Mascarpone und einen Schluck Sahne unterheben (für extra-cremiges Milchreiseisvergnügen) und ein paar Stündchen in den Froster verfrachten : )
Gerne könnt Ihr auch noch frisches Obst unterheben. Da ich zu dem Zeitpunkt noch keine frischen Beeren zur Hand hatte, habe ich einfach ein kleinen Konfitüren-Swirl mit eingearbeitet für die frisch-fruchtige Note : )
Und als kleines Dekoelement habe ich noch flugs Schokolade geschmolzen, in Silikon-Löffelformen gegossen und mit gehackten Pistazien und/oder Kürbiskernen bestreut. Die werden dann einfach 15-20 Minuten kaltgestellt und dann kann auch schon losgespachtelt werden!


Zutaten:
150 g Milchreis
ca. 750 ml Milch
Mark einer Vanilleschote
etwas Zitronenabrieb
1 Prise Zimt
250g Mascarpone (alternativ. Frischkäse oder Quark)
200 g Sahne
1 -2 Pck. (15g) Vanillezucker

Für die Schokoladenlöffel (pro Löffel ca. 10 g Schokolade berechnen)
weiße Schokolade
Zartbitterkuvertüre
Pistazien (oder alternativ: Kürbiskerne), geröstet



Zubereitung:
Den Milchreis mit etwas Zucker kochen (mit Vanille, Zimt und Zitronenabrieb abschmecken, wenn man mag) und abkühlen lassen. Die Mascarpone unter den Milchreis heben. Sahne mit Vanillezucker steifschlagen und ebenfalls unter die Milchreismasse heben. Nach Wunsch abschmecken und in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Kastenform füllen und glattstreichen. Die Masse nun ca. 3- 4 Stunden gefrieren. Kurz vor dem Servieren herausstürzen und die Schokoladenlöffel* drapieren.

*Für die Schokoladenlöffel die Schokolade jeweils separat schmelzen und in eine Löffel-Schablonenform gießen. Mit gehackten und gerösteten Pistazien bzw. Kürbiskernen bestreuen.

Das violette Malheur hier im Bild ist übrigens Waldbeerkonfitüre. Die habe ich noch oben auf den Milchreis gekleckst für die fruchtige Note. Sieht nur halt nicht so schön aus :D
Habt Ihr noch Lust auf weitere Milchreisrezepte?
Dann schaut mal hier vorbei:





 
Und weitere Parfaitrezepte gibt's hier! (Alle sind ohne rohes Ei)
 


 



Print Friendly Version of this pagePrint Get a PDF version of this webpagePDF

Samstag, 1. August 2015

Kirschschmandkuchen oder Apfel-Puddingkuchen...

Ich muss Euch was gestehen: Diesen oberleckeren, oberfruchtigen, sommerlichen, Obstkuchen vom Blech habe ich nicht selbst gebacken. Nur fotografiert.
Gebacken hat ihn meine Mutter : )
Ich war in letzter Zeit mit tausend anderen Dingen beschäftigt, da musste ich den Rührer mal aus der Hand geben ;-)
 
Ich hoffe, der Kuchen gefällt Euch. Er ist herrlich erfrischend, aber nicht so mächtig wie manch ein Käsekuchen. Durch die Obstkomponenten schmeckt er herrlich fruchtig und die Schokolade knackt beim Reinbeißen. Mein Favorit ist ja die Variante mit Apfelspalten (nicht nur weil's fotogener ist ;) , aber einen Teil mit Kirschen gab es trotzdem, weil es die schon ewig nicht mehr hier gab und somit auch super passend für Clara's Ich-backs-mir-Runde sind.
Na ja und außerdem ist doch K i r s c h e n z e i t ! : )
 
Zutaten (für ein großes Backblech)
Rührteig:
200 g Mehl
½ Pck. Backpulver
1 Prise Salz
175 g Zucker
200 g Margarine
6 Eier

Belag (Vanillepudding)
500 g ml Milch
2 EL Zucker
3 EL Stärke
Mark einer Vanilleschote
3 Becher Schmand

Außerdem:
1 Glas Kirschen oder 300 g Frischware (ausreichend für das halbe Blech)
4 Äpfel (ausreichend für die andere Hälfte)
100 g Schokolade

Zubereitung:
Für den Rührteigboden Margarine und Zucker aufschlagen. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und kurz unterrühren. Den Teig auf ein gefettetes Backblech gleichmäßig verteilen und glattstreichen. Bei 175° ca. 20 Minuten backen.
Währenddessen den Vanillepudding für den Belag vorbereiten. Dafür die Milch aufkochen. Zucker, Mark der Vanilleschote und Stärke mischen und mit etwas kalter Milch anrühren. Wenn die Milch hochkocht, diese Flüssigkeit hineinrühren und solange köcheln lassen, bis die Masse andickt. Den Topf vom Herd nehmen und etwas herunterkühlen lassen. Dann den Schmand unterrühren.
Diese Masse nun auf den gebackenen Boden streichen. Kirschen und Apfelspalten darauf verteilen und im Ofen für weitere 15 Minuten backen.
Den Kuchen auskühlen lassen und währenddessen die Schokolade schmelzen und über den Kuchen sprenkeln!


Und wenn Ihr richtige Pudding-Fans seid, empfehle ich Euch den Schokpudding-Käsekuchen mit einer cremigen Schokoschicht!
http://patces-patisserie.blogspot.com/2015/04/kasekuchen-mit-cremiger.html



Print Friendly Version of this pagePrint Get a PDF version of this webpagePDF