Sonntag, 27. Oktober 2019

Bananen-Quark-Taler [Ein Rezept zur nachhaltigen Resteverwertung]

In letzter Zeit kaufe ich mir zu viele Bananen...oder ich esse weniger Bananen pur? Zumindest habe ich in letzter Zeit öfters mein Granola mit Banane gemacht und auch hin und wieder Bananenbrot gebacken. Neulich wollte ich aber etwas Handliches zum Mitnehmen backen. Gleichzeitig hatte ich Lust auf die Apfel-Quark-Ballen, aber ich wollte ja die Bananene verarbeiten und nicht die Äpfel! Also modifizierte ich das Rezept etwas um...zu Banane passt immer Schokolade, also kamen Schokotröpfchen hinein. Zimt geht sowohl zu Banane als auch zu Apfel, also auch hinein damit! Und Nüsse für die Omega-3-Fettsäuren😉 Haferflocken für den Blutzucker, weil ja auch Zucker in den Teilchen  drin ist  🤫

Ich habe einen Teil des Teiges sofort abgebacken. Da meine Bananen schon sehr reif waren, war der Teig dementsprechend etwas matschiger. Den anderen Teil des Teiges habe ich einige Stunden später abgebacken (Lagerung im Kühlschrank), der Teig ist beim Backen nicht so arg verlaufen (vgl. Bild 1 und Bild 2). Geschmeckt haben aber beide sehr gut, besonders warm 😋
Wie bei Quarkgebäck üblich, ist es am nächsten Tag oft deutlich härter, auch wenn man es luftdicht verpackt im Kühlschrank gelagert hat. Ich friere solches Gebäck deshalb direkt ein und taue es bei Bedarf kurz in der Mikrowelle auf - schmeckt wieder wie frisch!
Zutaten für ca. 12 Stück:
300 g Dinkelmehl Typ 630
50 g Haferflocken
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
200 g Quark
100 g Rapsöl
80 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2-3 reife Bananen (je nach Größe)*
100 g Chocolate Chunks
50 g gehackte Walnüsse

ca. 80 g Zimt oder Vanillezucker zum Wälzen

*wenn ihr sehr reife Bananen nehmt, wird der Teig klebriger, weil sich die Bananen viel mehr mit dem Teig vermischen als wenn sie noch etwas weniger reif sind. Das tut dem Geschmack jedoch keinen Abbruch.

Zubereitung:
Quark, Öl und Zucker verrühren. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen und zu den feuchten Zutaten geben und untermengen. Banane in kleine Stückchen schneiden und zusammen mit der Schokolade und den Nüssen unter die restlichen Zutaten heben.
Aus dem Teig 12 gleichgroße Kugeln formen und in Zimt- oder Vanillezucker wälzen bis die Oberfläche gut mit Zucker ummantelt ist. Im Ofen bei 180 Grad ca. 25 Minuten knusprig und goldbraun backen. Am besten frisch probieren und die übrigen einfrieren und erst bei Bedarf auftauen :-)
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Samstag, 19. Oktober 2019

Einfacher Rosinenstuten mit Dinkelmehl

Lange ist es her, dass ich zuletzt Rosinenstuten gebacken habe! Für meinen Frühstückskurs, den ich vor einiger Zeit gab, wollte ich diesen aber definitiv auftischen, also wurde es Zeit, dass Rezept nochmal auf Gelingsicherheit zu testen, damit dann im Kurs nichts schief geht 😉

Das Rosinenbrot habe ich wie so oft mit Dinkelmehl gebacken, herkömmliches Weizenmehl funktioniert aber auch. Da ich den Teig 12 Stunden gehen lasse, verwende ich nur die Hälfte der Hefemenge, das reicht aus - der Stuten geht dennoch auf im Ofen.
Zutaten für ein Laib:
500 g Dinkelmehl Typ 630
1/2 Pck. Trockenhefe*
2 EL Zucker
1 Prise Salz
250 g Milch
50 g flüssige, aber nicht zu heiße Butter
1 Ei
150 g Rosinen, abgespült und abgetropft

+ etwas Milch zum Bestreichen

*ich lasse den Teig 12-24 Stunden gehen, wenn der Teig nur eine Stunde geht, bitte ein ganzes Päckchen verwenden 

Zubereitung:
Das Mehl mit der Trockenhefe, Salz und Zucker mischen. Die Butter, Milch und das Ei zufügen und alles einige Minuten verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend die Rosinen unterkneten. Den Teig abgedeckt 12 Stunden im Kühlschrank gehen lassen.

Den Teig nach der Ruhezeit erneut kurz durchkneten, ggf. ist etwas Mehl von Nöten. Den Teig zu einem runden Laib formen und auf ein Backblech setzen. Den Laib mit einem scharfen Messer kreuzweise einritzen und mit Milch einstreichen. Den Stuten in den kalten Ofen stellen und bei 200 Grad 40-45 Minuten backen. Der Rosinenstuten sollte nicht zu braun sein, ggf. mit Alufolie abdecken. Das Gebäck etwas auskühlen lassen und noch warm verzehren.

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Sonntag, 13. Oktober 2019

Easy Quarkfächer mit Vanillezucker und nur 4 Zutaten!

Schon lange wollte ich dieses Rezept mal ausprobieren! Ich weiß gar nicht, warum es so lange gedauert hat, denn schließlich enthalten diese gezuckerten Quarkfächer nur 4 Zutaten (wenn man das Backpulver nicht mitzählt) und sind im Nu zubereitet und gebacken! Perfekt, wenn sich spontan Besuch zum Kaffee angekündigt hat und man nicht viel zum Backen vorrätig hat. Butter und Mehl hat man ja irgendwie immer, Quark auch (zumindest ist das für mich eine Grundnahrungsmittel 😉). 
Zutaten für ca. 40 Stück:
250 g Quark
250 g Butter (nicht zu kalt!)
275 g Dinkelmehl Typ 630 + etwas mehr zum Ausrollen
1 Msp Backpulver

ca. 75 g Vanillezucker zum Wälzen 
ggf. Butter zum Bestreichen

Zubereitung:
 Das Mehl mit Backpulver mischen. Die Butter und den Quark zufügen und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Wenn dieser zu arg kleben sollte, noch etwas Mehl zufügen, er sollte aber keinesfalls zu trocken werden (um Ausrollen wird ebenfalls noch Mehl verwendet). Mit einem Nudelholz auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Kreise mit einem Durchmesser von 8-10 cm ausstechen. Jeden Kreis einmal umklappen, sodass es nur noch ein halber Kreis ist. Diesen erneut übereinander klappen, sodass man nun ein Viertel erhält. Diese Viertel nun im Vanillezucker von allen Seiten wälzen. Sollte der Teig mittlerweile zu trocken sein, sodass der Zucker nicht haften bleibt, bestreicht die Quarkfächer mit etwas flüssiger Butter und tunkt sie danach in den Vanillezucker.

Im Ofen bei 180 Grad Ober/-Unterhitze für ca. 15-20 Minuten backen. Die Quarkfächer sollten nur goldbraun sein, aber noch nicht komplett hart.

Die Quarkfächer schmecken frisch aus dem Ofen am allerbesten (so wie jedes Quarkgebäck). Sie passen prima zu einer Tasse Kaffee.
 Einen Teil der Quarkfächer habe ich übrigens in Zimtzucker gewälzt, auch das schmeckt sehr gut!

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Montag, 7. Oktober 2019

Die besten Schoko-Muffins der Welt!

Auf meinem Blog haben sich in den letzten sieben Jahren ja schon einige Schoko-Muffin-Rezepte angesammelt, aber dieses hier ist mein neuer Favorit! Weil:  unglaublich einfach, da es sich hierbei um einen All-in-Teig handelt, d.h. man wirft alle Zutaten in die Schüssel vermixt diese und fertig! Wer es ohne Chichi mag, braucht keinen zusätzlichen Schokoladenkern in Form von einer Praline oder eines Nuss Nougat Kerns, aber es ist das i-Tüpfelchen...
 
...genau wie die Schokoladendekoration 😉
Das Espresso-Pulver kann man übrigens auch weglassen, es dient hier jedoch dazu, den Kakao geschmacklich vorzuheben. Im gebackenen Zustand schmeckt man diesen nicht heraus.
Das Rezept habe ich bereits dreimal ausprobiert, es ist mir jedes Mal gelungen. Beim ersten Mal hatte ich einen Nuss Nougat Creme Kern eingebaut, beim zweiten Mal Schokopralinen. Beim dritten Mal habe ich mal den Kakao weggelassen, da ich pure Vanillemuffins haben wollte. Dafür habe ich ein Tütchen Vanille Puddingpulver in den Teig gegeben statt Kakao und zusätzlich etwas Vanilleektrakt. Die Muffins waren lecker, aber die Schoko-Version ist mein Liebling! Vorzugsweise mit einer Nuss Nougat Creme Füllung!
 Zutaten für 12-14 Stück:
250 g Mehl (bei mir Dinkel)
1 EL Speisestärke
2 EL Backkakao
1 EL Buchweizenmehl (optional)
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
1 TL Espressopulver
1 TL Vanilleextrakt
150 g Zucker
250 ml Milch
90 ml Rapsöl
1 Ei

 12 TL Nuss-Nougatcreme

Zubereitung:
 Alle trocknen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen. Milch, Ei und Öl zufügen und alles mit dem Handrührgerät verrühren, sodass keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
Den Teig auf Muffinmulden verteilen, aber erstmal nur bis zur Hälfte. Dann kommt ein TL Nuss Nougat Creme oder eine Schoko-Kugeln in den Teig und dann wird wieder Teig eingefüllt, damit man die Füllung nicht mehr sieht. Im heißen Ofen bei 170 Grad 20-25 Minuten backen. Wer mag dekoriert die Muffins noch mit weißer Schokolade.
Die Muffins schmecken warm, aber halten luftdicht verpackt im Kühlschrank auch mehrere Tage frisch! 
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