Samstag, 20. Januar 2018

Easy Peasy Dinkelvollkorntoast mit Roggen

 Das Brot hier habe ich schon ein paar Mal gebacken. Es geht schnell, es ist einfach und es ist super lecker! Obwohl es fast nur Vollkornmehl enthält - ein kleiner Teil ist Roggenmehl Typ 1150, welches aber auch nahe am Vollkorn ist - ist es kein bisschen trocken. Höchstens wenn man es ein paar Tage im Kühlschrank vergisst ;)
Statt stundenlangem Kneten wird es direkt nach dem ersten Kneten, in die Kastenfrom gesetzt, chillt eine halbe Stunde an einem warmen Plätzchen und darf dann in den muckelig-warmen Ofen schlüpfen und zu seiner Höchstform auflaufen.
Zutaten für 1 Laib:
400 g Dinkelvollkornmehl
100 g Roggenmehl Typ 1150
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Zucker
1 TL Salz
20 g flüssige Butter
300 ml Wasser

Zubereitung:
Zuerst die beiden Mehlsorten in einer Schüssel vermischen. Trockenhefe, Zucker und Salz zufügen und untermischen. Anschließend die Butter und das Wasser zufügen und einige Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten. Den Hefeteig zu einem Laib formen, mit einem Brotmesser mehrmals tief einschneiden und in eine gefettete kleine Kastenform setzen. Das Laib ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Danach bei 175°C Ober-/Unterhitze 30-40 Minuten backen. Es ist gar, wenn es beim Raufklopfen (auch auf die Unterseite!) hohlklingt.

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Samstag, 13. Januar 2018

Mannerschnitten-Torte & ein gesunder Schokoladenaufstrich

Heute wird es ein wenig dekadent, meine kuchenhungrigen Freunde! 🙌
(Falls ihr die Neujahrsvorsätze noch nicht über Bord geworfen habt - jetzt wäre es an der Zeit dafür 😉)
Bitte stellen Sie die Waagen auf Winterzeit um, denn dieses Törtchen hat es in sich! 😌
Leider ist das manchmal unumgänglich. Aber dieses Törtchen besteht immerhin nicht aus Weizenmehl, Butter, Kristallzucker, Nutella, Mascarpone und einer Buttercreme.
Stattdessen sind Dinkelmehl, Rapsöl, Puderzucker, selbstgemachte (ja und irgendwie schon eine recht gesunde) Schokocreme, Frischkäse und ähm...gute Bio-Sahne enthalten 😁
Alles nur halb so schlimm! 😉 Und wenn man das gute Stück hier mit Menschen teilt, die man gerne hat, geht das auch voll klar. Im besten Falle bekommt man nur ein Stück ab...obwohl, Moment! Das wäre ein Worst Case 😱#wenigstenszweistücke😌
 Wisst ihr übrigens was ich nach einem abgeschlossenem Studium der Oecotrohologie nicht verstehe? Ich kann keine rohen Haselnüsse essen ohne das meine Lippen aussehen als wären sie gerade aufgespritzt worden. Aber all the crazy shit like Nutella, Knoppers oder Mannerschnitten? Das vertrage ich problemlos ohne Nebenwirkungen. Es sei denn, man zählt die Zahl auf der Waage als Nebenwirkung 🤔 #tunwirheutemalnicht
Meine kleine Schnitte hier besteht aus einem Rührteig mit Erdmandeln (Haselnüsse gehen auch klar). Der wird nach dem Backen zweimal durchgeschnitten und die obere Kuppel (also nicht der komplette dritte Boden!) wird zerbröselt. DIese Brösel werden mit etwas Milch vermengt und bilden eine weitere Kuchenschicht. Ein weiterer Belag ist der "gesunde" Schokoaufstrich, basierend auf Sonnenblumenkernmehl, Rohkakao, Ahornsirup und Rapsöl. Hier kann auch gekaufter Aufstrich verwendet werden, ich wollte das Rezept nur mal ausprobieren. Für die nächste Schicht werden Mannerschnitten fein zerbröselt und mit Frischkäse verrührt. Diese drei entstandenen Schichten werden lustig zwischen die einzelnen Böden verteilt. Damit es kein Naked Cake wird, weil das hier ein jugendfreier Blog ist, wird der Kuchen noch mit einer Kakao-Sahne eingestrichen. On Top ein paar Tupfen davon, ein paar dekorativ zurech geschnittene Mannerschnitten und die Tortenschlacht kann beginnen. Wenn sich dieses Prachtstück allerdings jemand ins Gesicht hauen sollte, fange ich an zu weinen! #vielzugutfürsgesicht

Zutaten für eine Springform á 18 cm Durchmesser
Für den Rührteig (wird zweimal durchgeschnitten)
2 Eier
125 g Puderzucker
100 ml Rapsöl
150 g Dinkelmehl Typ 630
100 g gemahlene Nüsse (bei mir Erdmandeln)
1/2 Pck. Backpulver
100 ml Milch

Für den Schokoaufstrich 
(kommt auf den ersten Boden)
70 g Sonnenblumenkernmehl
30 g Kakao
4 EL Ahornsirup
150 Milch
20 ml Rapsöl

Für die erste Cremeschicht 
(kommt ebenfalls auf den ersten Boden, auf die Schokocreme drauf):
200 g Frischkäse
150 g Mannerschnitten
50 ml Milch (eventuell mehr)

Für die zweite Cremeschicht
(kommt auf den zweiten Boden):
die Brösel der oberen Teigschicht
50 g Mannerschnitten
ein paar Esslöffel Milch

Für den Mantel:
200 g Sahne
3 TL Kakao
2 EL Puderzucker

+ ein paar mehr Mannerschnitten für die Deko!
Zubereitung:
Für den Rührteig Zucker und Öl verquirlen. Eier einzeln untermixen. Mehl, Nüsse und Backpulver mischen und mit der Milch kurz unterrühren. 
Den Teig in eine gefettte Springform füllen und im Ofen bei 180° C ca. 30-40 Minuten backen. Immer wieder kontrollieren ob er nicht zu dunkel wird oder bereits gar ist.
Auskühlen lassen.

Für den Schoko-Aufstrich: Alle Zutaten in einem Mixer zu einer homogenen und streichfähigen Masse vermixen.

Für die erste Cremeschicht: Mannerschnitten in einen Gefrierbeutel geben, diesen verschließend und mithilfe eines Nudelholzes die Schnitten fein zerbröseln. Brösel zusammen mit der Milch und Frischkäse in einer Schüssel verrühren.

Für die zweite Cremeschicht: Die obere Kuppel von dem Boden abtrennen und diese fein zerbröseln zwischen den Fingern. Auch hier die Mannerschnitten wieder zebröseln und mit den Kuchenkrümeln und der Milch vermischen.

Den Kuchenboden nun noch zweimal waagerecht durchschneiden. Auf den ersten Boden kommen ca. 2 EL vom Schoko-Aufstrich. Diesen mit einem Messer verstreichen. Anschließend kommt die erste Cremeschicht obendrauf, DIese ebenfalls glatstreichen, am besten mit einem Tortenheber. Darauf kommt der zweite Boden und die zweite Schicht und  dann der dritte Boden. 

Für die Ummantelung der Torte die Sahne mit Kakao und Puderzucker steifschlagen und die Torte damit einstreichen.Ein paar Tuffs obendraufsetzen und darein ein paar Mini-Mannerschnitten setzen.

Samstag, 6. Januar 2018

Gesunder TV-Snack: Dinkel-Cracker mit Saaten

Dieser Struggle, wenn man eigentlich eine fabulöse Torte bloggen will, aber gerade das neue Jahr begonnen hat und alle nur auf der Suche nach gesunden Rezepten zum Abnehmen sind...aber ich bin vorbereitet! Und zwar mit diesen gesunden Dinkel-Crackern!
(By the way: Alles was man nicht isst, macht schlank ;)

Die sind richtig multifunktionsfähig. Sie sind prima als TV-Snack abends, man kann sie für unterwegs mitnehmen und zwischendurch wegsnacken wenn der kleine Hunger kommt oder isst sie zum Salat (statt Baguette oder so).

Von den Inhaltsstoffen sind sie auch Top: Nur Vollkornmehl (Dinkel statt Weizen), viele gesunde Fette durch Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Leinsamen. Letzteres liefert nochmal ordentlich Ballaststoffe - Unsere Verdauung dankt es uns ;)
Neben Wasser kommt noch etwas Rapsöl hinein, das besitzt ebenfalls ein gutes Fettsäuremuster und sollte Kokosöl vorgezogen werden (Das Rapsöl jetzt, nicht das Wasser ;)

Der Sesam liefert auch Nährstoffe, aber gibt auch Geschmack. Da es aber Menschen gibt, die Sesam nicht vertragen, habe ich die Cracker einmal mit Haferflocken gebacken statt Sesam. Das passt auch! 

Das alles klingt schon zu gesund um wahr zu sein, aber es schmeckt tatsächlich bombastisch gut! Ich habe sie in letzter Zeit schon dreimal gebacken.
Zutaten für ein Blech voller Cracker:
130 g Dinkelvollkornmehl
1/2 TL Salz
30 g Rapsöl
150 g Wasser
30 g Sesam (alternativ: Haferflocken)
30 g Kürbiskerne
30 g Sonnenblumenkerne
60 g ganze Leinsamen

Zubereitung:
Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen. Wasser und Öl zufügen und mit einem Esslöffel alles vermengen. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gleichmäßig streichen. Ofen auf 150° C Ober-/Unterhitze vorheizen und das Blech mit dem Teig 15 Minuten backen. Anschließend herausholen und mit einem Pizzaschneider oder scharfen Messer in Quadrate schneiden. Das Blech nochmal für ca. 50 Minuten in den Ofen schieben. Zwischendurch immer mal wieder nachschauen, jeder Ofen bäckt anders und wenn die Cracker zu dunkel werden, schmecken sie nicht mehr so gut ;)
Sie sollten nur dezent gebräunt sein, aber schon knusprig. Sie härten nachher beim Auskühlen noch etwas aus. 
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