Sonntag, 27. Januar 2013

Haselnuss-Cookies - Einfach (&) köstlich!

Hui, heute hat sich ganz spontan Besuch angekündigt und da musste natürlich fix was her!
Es wäre ja irgendwie unhöflich, wenn man seinen Gästen zum Kaffee nichts anbieten kann oder?

Und ich weiß nicht warum, aber irgendwie hatte ich sofort Cookies im Kopf. Nachdem ich einige Bücher nach einem ansprechenden Rezept durchforstet habe (und nebenbei noch einige andere lecker aussehende Kuchenrezepte gefunden habe, die UNBEDINGT ausprobiert werden müssen!) habe ich schließlich diese Haselnuss Cookies gefunden.
Natürlich habe ich das Rezept mal wieder etwas abgeändert. Da sollten einige Tropfen Bittermandel-Aroma rein, aber von so was bin ich eh kein Fan und deshalb kommt mir das auch nicht in den Teig! So!
Stattdessen kam dann etwas Amaretto rein. Passt jetzt vielleicht nicht hundertprozentig zu Haselnüssen, eher zu Mandeln, aber was soll's. Geschmeckt hat es auf jeden Fall mehr als gut!

Außerdem sind in dem Teig Haferflocken drin und ich lieeeebe Haferflocken! : )

Zutaten (für ca. 30 Stck.)

120 g Margarine
140 g Zucker
1 Ei
2 TL Amaretto
150 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g Haferflocken
100 g Schoko-Tröpfchen
50 g Haselnüsse, gehackt

6 EL Nuss-Nougat-Creme

Backzeit bei 160°C Umluft ca. 18 Minuten

Zuerst die Margarine mit dem Zucker verrühren. Anschließend mit dem Ei zu einer cremigen Masse verschlagen.
Mehl mit Backpulver vermischen und über den Teig sieben, Amaretto hinzufügen und weiterrühren.
Dann die Haferflocken, die Schoko-Tröpfchen und 25 g Haselnüsse untergeben und kurz unterarbeiten.
Mithilfe von zwei Esslöffeln, walnussgroße Teigportionen auf das vorbereitete Backblech geben. Zwischen den einzelnen Klecksen großzügig Platz lassen, da die Cookies noch auseinanderlaufen.
Dann geht's ab in den vorgeheizten Backofen, bis sie goldbraun sind.


Die Cookies schmecken so pur schon echt gut, aber ich habe als "Topping" noch etwas Nuss-Nougat-Creme erwärmt (damit es flüssiger wird) und oben auf die Kekse gestrichen. Die restlichen Haselnüsse habe ich noch extra fein gehackt und darüber gestreut.

Seit Ihr auch schon wieder in Cookie-Laune oder habt Ihr noch am vorweihnachtlichen Keksmarathon zu knabbern? ;)

Ich finde, Cookies kann man das ganze Jahr über backen !












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Samstag, 26. Januar 2013

Hausgemachtes Knäckebrot

Ja, richtig gelesen. Heute gibt's mal was Gesundes, nämlich Knäckebrot. Mit gesunden Weizenvollkornmehl, noch gesünderen Weizenschrot und als Dreingabe noch ein paar gesunde Kerne obendrauf!
Falls Ihr bei dem Zupfkuchen ordentlich zugeschlagen habt und die Kilos nun schnell wieder runter müssen ;-)
Dieses Knäckebrot schmeckt pur schon lecker, aber mit etwas Honig und Hüttenkäse (oder auch Quark) ist es noch schmackhafter.
Im Gegensatz zu Knäckebrot, welches man im Supermarkt kaufen kann, ist dieses hier auch frei von Geschmacksverstärkern und anderen Zutaten, die nichts im Knäcke zu suchen haben.
Zutaten (für ca. 20 Stück mit einem 6 cm Ø):

350 g Weizenvollkornmehl
100 g Weizenschrot (falls Ihr keines haben solltet, funktioniert es auch super mit 75 g zarten Haferflocken und 25 g (geschroteten) Leinsamen
1 TL Salz
40 g Butter
250 ml kochendes Wasser

Grobes Meersalz, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Pinienkerne zum Bestreuen

Zubereitung:

Zuerst das Mehl mit dem Weizenschrot und dem Salz grob vermischen. Die Butter in Flöckchen dazugeben.
Das kochende Wasser hinzufügen und alles kurz mit dem Knethaken verkneten. Anschließend mit den Händen alles zu einem glatten Teig weiterkneten.

Dann kann der Teig sehr dünn ausgerollt werden und kreisförmig ausgestochen werden.
Damit die Kerne besser am Teig haften, etwas Wasser auf die Oberfläche pinseln und die Kerne oder das Meersalz drüberstreuen.

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen und die Bleche für 20 Minuten reinschieben.

Darauf achten, dass das Knäckebrot nicht braun wird. Es soll nur trocknen!
Und wenn es abgekühlt ist, luftdicht verpacken, da es sonst weich wird.


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Sonntag, 20. Januar 2013

Russischer Zupfkuchen- Käsekuchen mal anders

Bei uns gab es heute Russischen Zupfkuchen. Die Grundmasse ist eine normale Käsekuchen-Creme, die in diesem Rezept allerdings noch mit ein bisschen Butter angereichert wird. Bei diesen Temperaturen muss man sich ja ein paar Fettreserven anfuttern, nicht wahr? ;)
Außerdem ist der Untergrund ein Kakaomürbeteig, der zur Hälfte - wie gesagt-
als Untergrund dient und zur Hälfte über die Quarkmasse gezupft wird.
Am Besten schmeckt Käsekuchen natürlich, wenn er gut gekühlt ist. Obwohl... das ist ja Geschmacksache ;)

Der Clou ist hierbei, dass auf den Mürbeteig eine dünne Schicht Preiselbeeren gestrichen wird. Den Kuchen haben wir zum ersten Mal ausprobiert, beim nächsten Mal würde ich aber etwas mehr Preiselbeeren nehmen, dann schmeckt es noch ein bisschen fruchtiger.
Zutaten für eine 28 cm Ø Springform:

Für den Mürbeteig:                             Für die Füllung:

215 g Weizenmehl                                500 g Magerquark
20 g Kakaopulver                                 125 g Zucker
1 ½ TL Backpulver                                    1 Pck. Vanillezucker
100 g Zucker                                           1 Pck. Vanillepuddingpulver
1 Pck. Vanillezucker                                 2 Eier
1 Ei                                                     190 g Butter
125g Butter

4 EL Preiselbeergelee

Zubereitung:

Für den Knetteig erstmal das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakaopulver mischen und sieben.
Zucker, Vanillezucker, Eier und Butter hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten.

  des Teiges ausrollen und die Springform damit auskleiden.
Für die Füllung alle Zutaten - außer die Butter - verrühren. Die Butter vorsichtig erhitzen und etwas abkühlen lassen. Anschließend unter die Quarkmasse geben und solange rühren, bis eine homogene Masse entsteht.
Das Preiselbeergelee dünn auf den Boden verstreichen.
Diese Quarkcreme auf das Gelee geben und gleichmäßig verstreichen.
Den restlichen Mürbeteig in kleine Stücke zupfen, etwas glatt ziehen und über die Quarkmasse verteilen.
Dann kommt der Kuchen bei 170° C Ober-/Unterhitze für ca. 40 Minuten in den Ofen.

Oder Ihr nehmt das doppelte Rezept backt alles auf einem Backblech und stecht Kreise aus!

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Samstag, 12. Januar 2013

Fiorella - Ein italienischer Klassiker

Heute gibt es einen kleinen italienischen Nachtischkuchen. Der Teig besteht aus Mascarpone (italienischer Frischkäse, die Fettstufe verrate ich nicht!) und Grieß.
Ich weiß nicht wieso, aber sobald irgendwo Grieß drin ist, sind die Leute skeptisch. Dabei ist Grieß doch voll lecker!
Dadurch ist der Kuchen schön krümelig, aber nicht "trocken krümelig", sondern..."saftig krümelig" (etwas gegensätzlich, aber wenn ihr genau wissen wollt was ich meine: Probiert's aus!).

Außerdem wird der Kuchen mit einem selbstgemachten Orangensirup getränkt.

Zutaten

500 g Mascarpone
5 Eier
350 g Zucker
150 g Butter
500 g Weichweizengrieß
1 Pck. Backpulver
3 EL frisch gepresster Orangensaft
125 ml Wasser

Gehobelte Mandeln (Menge nach Belieben)

Zuerst wird die Mascarpone mit 200 g Zucker, der Butter und den Eiern cremig gerührt.
Der Grieß wird mit dem Backpulver trocken vermischt und anschließend portionsweise unter die Mascarpone gerührt.

Dann geht's für ca. 40 Minuten in den Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze.

Währenddessen kann der Orangensirup gekocht werden:

Dafür den Orangensaft, Wasser und 150 g Zucker zum Kochen bringen. Die Hitze runterstellen und einige Minuten vor sich hin köcheln lassen. Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt, mit dem Orangensirup großzügig beträufeln und mit den gehobelten Mandeln bestreuen.

In den ersten Tagen schmeckt er am Besten, besonders wenn er gut gekühlt ist.

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Samstag, 5. Januar 2013

Die schokoladigste Schoko-Schokoladen-Tarte

Diese Tarte ist wirklich die schokoladigste Tarte, die ich kenne (und ich kenne viele ;-). Für die Chocoholics unter uns wohl das Stückchen Glück, um sich in den siebten Schokoladenhimmel zu versetzen.

Dieses fantastische Kuchen setzt sich aus einem französischen Mürbeteig (Pâte sucrée) und einer cremigen Füllung aus herber Schokolade und fluffigen Eischnee zusammen.

Zutaten:

Für den Mürbeteig:

150 g Mehl
50 g Kakaopulver, ungesüßt
1 Prise Salz
75 g Puderzucker oder Feinstzucker
75 g Butter, weich
2 Eigelbe
½ TL Vanilleextrakt
2-3 EL Wasser, (eis)kalt

Für die Füllung:

400 g Zartbitterschokolade (optimal wären 60-70 % Kakaotanteil; ich möchte jedoch keinen Vollmilch-Junkie zu etwas Hochprozentigen nötigen! ;)
125 g Butter
5 Eier, getrennt
125 g Puderzucker
150 ml Crème double

Zum Blindbacken werden Hülsenfrüchte benötigt.

Zubereitung:
Für den Mürbeteig wird vorab das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao gesiebt. Anschließend die weiche Butter, den Zucker, sowie die Eigelbe und den Vanilleextrakt in einer separaten Schüssel miteinander vermengen. Das kalte Wasser und das Salz hinzufügen.
Nun die Mehlmischung untergeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und eine Tarte-Form (Ø 26 cm) damit auslegen. Die Ränder an der Form hochdrücken und den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen. Solange der Ofen bei 190°C vorgeheizt wird, sollte der Mürbeteig kalt gestellt werden.

Nach 15 Minuten im Kühlschrank, wandert der Schokomürbeteig für weitere 15 Minuten in den Backofen zum Blindbacken. Danach werden die Hülsenfrüchte entfernt und der Teig verbleibt weitere 10 Minuten im Ofen zum Bräunen.

Für die Füllung wird die Schokolade mit der Butter geschmolzen (Vorsicht, die Schokolade darf nicht zu heiß werden!). Anschließend die Crème double vorsichtig unterrühren. Während diese Masse etwas abkühlt, werden die Eigelbe mit dem Puderzucker cremig aufgeschlagen und das Eiweiß wird steifgeschlagen
Zuerst wird die Eigelbmasse unter die Schoko-Creme gehoben, zuletzt der Eischnee.

Die Füllung wird dann auf dem vorgebackenen Schokomürbeteig gegeben und für 20-25 Minuten gebacken. Die Tarte sollte dann etwas aufgegangen, die Mitte muss aber noch weich sein.

Beim Abkühlen wird die Masse jedoch ein wenig einsinken, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut.

Die Tarte kann vor dem Servieren mit Puderzucker bestäubt und mit einem Klecks Crème Fraîche angerichtet werden.

Willkommen im siebten Schokoladenhimmel!
:-)

Übrigens: Am ersten Tag ist die Tartefüllung noch sehr weich. Wenn sie jedoch eine Nacht im Kühlschrank verbracht hat, ist sie fester. Die Tarte schmeckt aber an beiden Tagen gleich gut!

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Dienstag, 1. Januar 2013

Krapfen oder auch Berliner Pfannkuchen mit Apfelschnee

Weiter geht's mit den Rezepten. Und was passt da Besseres zu Silvester/Neujahr (und bald Karneval) als Krapfen?
Und da einige von uns sich bestimmt vorgenommen haben, gesünder zu essen...hm, ja gut da kann ich hiermit nicht wirklich weiterhelfen, aber -
diese Krapfen werden nicht in Fett gebacken wie die sonst, sondern ganz easy im Backofen. Spart also 'ne Menge Kalorien!

Ich habe außerdem Einige mit Apfelschnee gefüllt und Einige mit selbstgemachter Kirschkonfitüre.

Für 12 Berliner braucht man:
375 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
75 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Milch
75 g Butter, weich
Abrieb einer Bio-Zitrone

Für den Apfelschnee:

200 ml Sahne
1 Pck. Sahnesteif
etwas Vanillezucker
6-7 EL Apfelmus

Puderzucker und Zimt zum Bestäuben

Für den Hefeteig das Mehl mit der Trockenhefe mischen. 50g Butter und die restlichen Zutaten hinzufügen und gut verkneten. Den Teig ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis er aufgegangen ist.

Anschließend 12 gleichgroße Bällchen formen. Ihr könnt die Krapfen auf ein Backblech legen oder wie ich es getan habe - eine Tarteform damit auslegen.
Dann den Hefeteig nochmal 20 Minuten gehen lassen. In der Zeit kann der Backofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorgeheizt werden.

Bevor die Berliner für 20 Minuten in den Ofen wandern, die restlichen 50 g Butter erwärmen und sie damit bestreichen.

Während das Gebäck auskühlt, die Sahne mit den Vanillezucker und dem Sahnesteif steifschlagen. Zuletzt den Apfelmus unterheben.

Dann können die Krapfen aufgeschnitten werden und mit einem Esslöffel Apfelschnee gefüllt werden. Ihr könnt natürlich auch mit einer Spritztülle die Sahne "injizieren" ; )

Als Letztes wird der Puderzucker mit dem Zimt vermischt und über die Teilchen gesiebt.

Guten Appetit und ein frohes, neues Jahr!
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