Freitag, 28. März 2014

Glasierter Apfel-Wickelkuchen mit Zimt [oder eine Riesen-Zimtschnecke mit Äpfeln!]

Heute habe ich für Euch einen Apfel-Wickelkuchen mit Zimt vorbereitet. Ich hoffe, das Wort "Zimt" schreckt Euch nicht komplett ab, weil wir ja eigentlich schon mitten im Frühling sind. Aber Ihr wisst ja: In Schweden isst man auch munter das ganze Jahr über Zimtschnecken. Auch im Hochsommer ; )
 Wer dennoch partout auf den Zimt verzichten möchte, kann das auch tun. Dieser Kuchen schmeckt bestimmt auch ohne sehr sehr lecker!
Und aussehen tut er auch ganz nett, nicht wahr? ; )

Die Grundlage ist hierfür ein simpler Hefeteig. Dieser wird rechteckig ausgerollt, mit Rohrzucker und Zimt bestreut und anschließend mit fein gewürfelten Äpfeln bedeckt. Dann wird die Platte in mehrere Streifen geschnitten. Einen Streifen rollt Ihr zu einer  Schnecke auf und setzt sie in die Backform. Den nächsten Streifen legt Ihr dann einfach um diese erste Schnecke herum. Das macht Ihr mit den anderen Streifen auch, sodass Ihr am Ende eine Art Rose aufgewickelt habt.
 Mag sich etwas tricky anhören, ist aber total easy peasy! : )
 
Getoppt habe ich diesen Rosenkuchen/Wickelkuchen mit einer Frischkäse-Ahornsirup-Glasur!
 
Zutaten (für eine Springform à 26cm)

Hefeteig:
375 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
75 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Milch
75 g Butter, weich
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Ei

Füllung:
50 g flüssige Butter
1 TL Zimt
5-6 EL Rohrzucker
ca. 4 mittelgroße Äpfel

Ahornsirup-Glasur:
60 g Puderzucker
2 EL Ahornsirup
1/2 EL weiche Butter
1 EL Frischkäse



Zubereitung

Für den Hefeteig erst die trockenen Zutaten miteinander vermischen, anschließend die Milch, weiche Butter und das Ei hinzufügen und alles einige Minuten miteinander verkneten.
Den Teig danach 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Als Nächstes den Teig auf einer bemehlten Fläche kurz durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen (ca. 40 x 30 cm).
Die Butter auf die Teigplatte streichen und den Zimt mit dem Rohrzucker vermischen und auf die Butter streuen. Danach die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und ganz fein würfeln. Diese feinen Würfel auf den Zimt-Rohrzucker verteilen.
Die Platte nun in ca. 7 Streifen schneiden (etwa 5 cm breit). Einen Streifen zu einer normalen Schnecke aufrollen.
Die Springform mit Backpapier auslegen, fetten und in die Mitte diese Schnecke reinsetzen. Danach einen weiteren Teigstreifen nehmen und um die Schnecke herumlegen. Mit den anderen Teigstreifen ebenso verfahren, bis die Form beinahe komplett ausgefüllt ist.
Während die Schnecken noch ca. 15 Minuten gehen, kann der Ofen auf 175°C vorgeheizt werden. Den Wickelkuchen 25-30 Minuten goldbraun backen.

Wenn Ihr den Kuchen aus dem Ofen geholt habt, könnt Ihr die Glasur anrühren. Dafür die weiche Butter mit dem Frischkäse verrühren, Puderzucker und Ahornsirup hinzufügen und alles miteinander glattrühren. Auf den noch warmen Wickelkuchen verteilen und sofort genießen! : )


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Sonntag, 23. März 2014

Waffelbecher-Zebrakuchen [Der Hit auf dem nächsten Kindergeburtstag, garantiert!]

Manchmal wünscht man sich, wieder ein Kind zu sein. Spätestens wenn man diesen lustigen Zebra-Waffelbecher-(Geburtstags)-Kuchen sieht, oder?
 Falls gerade kein Geburtstag anstehen sollte: Backt ihm trotzdem unbedingt mal! Ihr wisst ja: Kuchen kann man/frau immer essen! : D
Er eignet sich auch zum Mitnehmen für unterwegs und ist sehr saftig. 
Um den Kuchen noch aufzupeppen (falls das nötig sein sollte), könnt Ihr in die Waffelbecher noch einen Sahnetuff setzen und ein paar Smarties darauf dekorieren (Kinder lieben ja bunte Sachen. Besonders wenn man sie essen kann).
Dann allerdings beim Einfüllen des Teiges nur bis max. zur Hälfte die Becher befüllen, die gehen nachher nämlich noch mordsmäßig auf.
Zutaten (für eine 26 cm Springform oder eine 20 x 20 cm rechteckige Form):
300 g Mehl
2 TL Backpulver
5 Eier
200 g Zucker
100 g Margarine
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
120 ml Wasser

zusätzlich für den dunklen Teig:
3 EL Kakaopulver
80 ml Wasser

ca. 16 Waffelbecher (je nachdem wie viele Stücke ihr haben wollt)
Zubereitung:

Eier mit Margarine, Zucker und dem Vanillezucker verrühren.
Mehl mit Backpulver und Salz mischen und im Wechsel mit dem Wasser unter die Eier-Masse rühren. Eine Hälfte des Teiges in eine separate Schüssel füllen. Hierzu nun das Kakaopulver und das Wasser geben und nochmal kurz miteinander verrühren.

Als Nächstes die Backform gut einfetten. Jetzt immer jeweils zwei Esslöffel von dem hellen Teig in die Form füllen und in die Mitte des "Kleckes" zwei Esslöffel vom dunklen Teig geben. So weiterverfahren, bis fast der ganze Teig verbraucht ist.
Die Waffelbecher in den Teig drücken und mit den restlichen Teig befüllen (ca. zu 3/4).

Den Kuchen nun im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 25-30 Minuten backen.
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Donnerstag, 20. März 2014

Puddingschnecken mit Vanille [Willkommen Frühling ♥]

Passend zum Frühlingsanfang kredenze ich euch heute mal frühlingshaft-lockere Puddingschnecken .Mit Vanille. Und ohne Schokolade.
Ja, richtig gelesen: k-e-i-n-e Schokolade. Also mal was ganz ohne Schokolade, hihi. In letzter Zeit hat es hier nur gewimmelt von schokoladenhaltigen Rezepten ; )
Diese Schnecken haben mein Interesse gleich geweckt, als ich sie vor einiger Zeit bei Steph vom Kuriositätenladen entdeckt habe. Ist ja schließlich mal was anderes als Zimtschnecken oder Cranberry-Orangen-Schnecken (die aber genauso lecker sind natürlich!).
(Im Gegensatz zu Steph habe ich den Vanillepudding aber nicht selbsthergestellt, stattdessen habe ich einen Bio-Vanillepudding ausprobiert).
Und jetzt auf zum Rezept!
http://www.kuriositaetenladen.com/2012/10/puddingschnecken.htmlZutaten:

Hefeteig:
500 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe

250 ml Milch
50 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
75 g weiche Butter
1 TL Vanilleextrakt
 
Vanillepudding:
1 Pck. Vanillepuddingpulver
500 ml Milch
2 EL Zucker
 
Zuckerguss:
200 g Puderzucker
1 TL Zitronensaft
etwas Wasser
 
Zubereitung:
 
Für den Hefeteig das Mehl mit der Trockenhefe vermengen. Zucker,Vanilleextrakt und Salz ebenfalls hinzufügen und miteinander vermischen.
Zuletzt die Milch, Butter und das Ei hinzugeben und mit einem Knethaken 5 - 10 Minuten kneten.
Anschließend den Teig an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
 
In der Zwischnezeit den Pudding nach Anleitung kochen und etwas herunterkühlen lassen.
 
Wenn der Hefeteig richtig aufgegangen ist, kann er weiterverarbeitet werden. Dafür nochmal durchkneten und dann zu einem Rechteck mit den Maßen 30 x 50 cm ausrollen. Die Teigplatte mit dem Pudding bestreichen und anschließend von der Längsseite her aufrollen. Nun mit einem scharfen Messer ca. 3 cm breite Stücke abschneiden und mit viel Abstand auf ein Backblech setzen.
Den Ofen auf 180°C vorheizen und die Schnecken ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.

Die Vanilleschnecken bitte unbedingt am Backtag probieren/schnabulieren/genießen und vernichten. Frisch aus dem Ofen sind sie einfach am Besten! Wie das mit Hefeteig ja meistens so ist...
Genießt den Frühling!
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Samstag, 15. März 2014

Maulwurfkuchen [oder Bananen-Torte undercover]

Kennt Ihr den noch? Den Maulwurfkuchen? Für mich ein absoluter Klassiker, dieser Kuchen wurde früher immer auf Geburtstagen aufgetischt und war jedes Mal der Renner.

Als ich vor einigen Monaten (puh, wie die Zeit vergeht!)  bei Tonia die Maulwurfkuchen-Cupcakes entdeckt habe , habe ich  sofort von den obligatorischen Maulwurfkuchen geträumt, den es immer an Geburtstagen gegeben hat - früher.

Ich hatte diese Kuchen also wochenlang monatelang im Kopf rumschwirren, bis ich am Geburtstag meiner Schwester endlich endlich endlich (hatte ich das Wort "endlich" schon erwähnt?) die Gelegenheit hatte, ihn auszuprobieren!
Huuuuui, habe ich mich gefreut. Tierisch gefreut :D

Und ich weiß: Die Bilder sind nicht gerade schön, aber die Erinnerung zählt! : )
Das Rezept ist mehr oder weniger (wieder einmal) ein Freestyle-Rezept. Den Schokoladenbiskuit (der so lecker ist, dass ich ihn - beim Zerpflücken für den Maulwurfhaufen - schon fast weggefuttert hätte) habe ich aus einem Backbuch. Die Füllung habe ich dann Pi mal Daumen angerührt und abgeschmeckt.
Wer mag kann in die Quark-Sahne-Masse auch noch Schokoraspel reinschütten, schmeckt auch ganz gut ; )

Wenn Euch das Rezept für eine 28 cm - Springform zu groß sein sollte (empfehle ich sowieso nur an großen Geburtstags-Kaffeetafeln, diese Springformgröße), dann halbiert die Zutatenmenge einfach und backt ihn in einer 18 oder 20 cm Springform.

Zutaten (für eine 28 cm Springform):

Schokoladenbiskuit:
4 Eier
200 g Zucker
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
80 g Mehl
80 g Speisestärke
2 EL Kakao
1 TL Backpulver

Für die Füllung:
500 g Sahne
250 g Quark
1 Pck. Vanillezucker
5-6 Bananen

Zubereitung:

Zuerst den Schokoladenbiskuit herstellen. Dafür die Eier mit dem Zucker hellcremig aufschlagen. Mehl mit Speisestärke, Salz, Kakao und Backpulver mischen und vorsichtig unter die Masse heben mit einem Teigschaber.
Den Biskuit nun in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und bei 190°C Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen. Anschließend gut auskühlen lassen (am besten über Nacht).

Als Nächstes die Füllung zubereiten. Dafür die Sahne steifschlagen. In einer weiteren Schüssel den Quark mit dem Vanillezucker und einer (zuvor pürierten) Banane verrühren. Dann die Sahne unterheben und abschmecken (ggf. noch nachsüßen mit etwas Puderzucker).

Den Biskuit einmal waagerecht halbieren. Auf den unteren Boden  etwas von der Füllung verteilen, sodass der Boden gerade so bedeckt ist. Anschließen die restlichen Bananen auch einmal waagerecht halbieren und auf die Füllung legen (die Bananen sollten so dicht wie möglich aneinander gelegt werden, sodass keine großen Hohlräume entstehen!).
Danach die restliche Sahne-Quark-Masse auf die Bananen geben und zu einer Kuppel formen.
Der zweite Biskuitboden kann jetzt zerbröselt werden. Diese Brösel werden anschließend auf die Kuppel gestreut, sodass ein Maulwurfhaufen entsteht.

Wer besonderns kreativ und fingerfertig ist, kann aus Marzipanrohmasse und Lebensmittelfarben noch einen Maulwurf formen. Da ich eher ein Grobmotoriker bin und Lebensmittelfarben nicht ganz so klasse finde, habe ich drauf verzichtet ;-)
(OKAY, in diesem Fall wäre mit  das mit der Lebensmittelfarbe schnurzpiep gewesen. Aber ich wusste von vornherein, dass der Maulwurf am Ende aussehen wird, wie ein überfahrener Maulwurf oder sehr, sehr viel schrecklicher. Diesen Anblick wollte ich Euch vorenthalten ; )
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Übrigens: Seit einiger Zeit findet Ihr mich auch bei Pinterest und bei Instagram. Wer mag, kann mir also ab jetzt auch dort folgen : )

Samstag, 8. März 2014

Donauwellen, ahoi!

So fix wie diesen Post habe ich bisher noch keinen online gestellt. Aber was soll man machen, wenn jemand auf einen zukommt und sagt "Patricia, ich habe deinen ganzen Blog nach Donauwellen abgesucht! Hast du etwa kein Rezept dafür?" (so oder so ähnlich klang das ; )

Na und ob! Ich schäme mich schon ein kleines bisschen, dass ich euch so lange mein Donauwellen-Rezept vorenthalten habe. Ich möchte jetzt nicht angeben, aber dieses Rezept ist schon ganz schön klasse : P
Und das sage ich jetzt nicht, weil es mir so gut schmeckt und allen anderen Personen, die schon in den Genuss gekommen sind, sondern weil die absolute Donauwellen-Kritikerin (meine Mama) auch vollends überzeugt ist und sich in diesen Kuchen reinlegen könnte! : )
Und bisher hat noch keine Donauwelle ihr auch nur annähernd gut geschmeckt. Das will also was heißen :D

Aber genug geschwatzt, hier kommt das Rezept (ich hoffe, es ist noch rechtzeitig, Lisa!)

Zutaten (für ein kleines Blech 20 x 20 cm; für ein normale großes Blech die Zutaten einfach verdoppeln!)

Rührteig:100 g Margarine100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
3 Eier
150 g Weizenmehl
2 TL Backpulver

1 EL Kakao
2 EL Rum

1 Glas Kirschen

Puddingcreme:
1 ¼ Pck. Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
375 ml Milch
25 g Kokosfett
75 g Zucker
125 g weiche Butter (auch unbedingt Butter verwenden. Es schmeckt einfach um Längen besser als Margarine)

Schokoladenglasur:
50 g Vollmilchschokolade
50 g Zartbitterschokolade
25 g Kokosfett

Zubereitung:

Für den Rührteig Eier, Zucker und Margarine miteinander verrühren. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren.
Die Hälfte des Teiges in das gefettete Blech füllen und glattstreichen.
In den übrigen Teig den Kakao und den Rum geben und untermengen. Diesen Teig nun auf den hellen Teig geben und ebenfalls glattstreichen.
Als Nächstes die Kirschen abtropfen lassen und gleichmäßig auf den Teig verteilen. Das Blech bei 150°C im vorgeheizten Ofen ca. 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!)
Vor der Weiterverarbeitung auskühlen lassen.

Anschließend den Pudding nach Anleitung herstellen (das Kokosfett könnt ihr sofort in die Milch geben) und herunterkühlen lassen.
Die Butter cremig-fluffig schlagen und unter den Pudding rühren. Diese Masse nun auf den ausgekühlten Kuchen geben, glattstreichen und für 1-2 Stunden im Kühlschrank erkalten lassen.
Zuletzt die Schokolade mit dem Kokosfett im Wasserbad schmelzen, und auf die Puddingschicht gießen. Mit einem Wellenkamm (notfalls geht bestimmt auch die Gabel) das typische Wellenmuster ziehen.


Genießt das sonnige Frühlingswochenende! : ) Print Friendly and PDF
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