Mittwoch, 30. Mai 2018

Glutenfreie Kokosküsschen mit Kokosmehl

 Heute habe ich wieder eine alternative Mehlsorte für euch: Kokosmehl! Im Gegensatz zu Chiamehl findet man Kokosmehl schon häufig in Super- und Drogeriemärkten. Preislich ist es natürlich auch nicht mit Weizenmehl zu vergleichen, aber dafür hat es bessere Nährwerte als dieses, ist glutenfrei, kohlenhydratarm und ballaststoffreich. In 100 g Kokosmehl sind satte 50 % Ballaststoffe enthalten. Dazu kommen ca. 10 % Fett, 20 % Eiweiß und ca 15-20 % Kohlenhydrate. Die Zusammensetzung der einzelnen Nährwerte schwankt zwischen den verschiedenen Herstellern teilweise. Kalorienmäßig bringen 100 g Mehl ca. 325 Kalorien mit sich, was minimal weniger ist als bei Weizen-oder Dinkelmehl.
Wichtig zu wissen ist, dass durch die vielen Ballaststoffe Kokosmehl in Rezepten nicht 1:1 durch Weizenmehl ersetzt werden. Sobald man in eine flüssige Masse das Kokosmehl einrührt, zieht es sofort an. Mehr Flüssigkeit ist dann nötig. In Rezepten mit Kokosmehl sind häufig nur geringe Mengen des Mehls nötig, dafür mehr Flüssigkeit bzw. Ei. Diese Kekse kommen nur mit Eiweiß aus, was sie eher weich als mürbe macht.
Zutaten für zwei Bleche Kokosküsschen:
75 g weiche Butter
125 g Puderzucker
3 Eiweiße
1 Prise Salz
50 g Kokosmehl
1 EL Rum

On top:
1 EL Kokosraspel
1 EL Rohrzucker

Zubereitung:
Butter aufschlagen, Puderzucker einrieseln lassen. Die Eiweiße nach und nach zufügen und weiter aufschlagen. Mehl mit Salz mischen und mit dem Rum unter die restlichen Zutaten mischen. Den Teig in eine Spritztüte mit Sternchentülle füllen und auf ein Backblech spritzen. Wer mag, gibt jetzt noch etwas Kokosraspe-Rohrzucker-Mischung auf die Kekse. Anschließend im Ofen bei 180° Ober-/Unterhitze für 15 MInuten backen. 
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Donnerstag, 24. Mai 2018

Vegane Mousse au Chocolat [Mit nur zwei Zutaten!]

Kinners, wieso habe ich so lange gebraucht bis ich diese fabulöse (vegane!) Mousse au chocolat hier ausprobiert habe?! Sie ist so einfach in der Herstellung, benötigt nur zwei Zutaten und schmeckt mindestens genauso gut wie das Original! Man glaubt es kaum, wenn man den ersten Löffel vertilgt hat und erst aufhören kann zu löffeln, wenn das Schälchen leer ist.
Hinein kommt zum einem natürlich (vegane) Schokolade und zum anderen Aquafaba. Aquafaba - das ist das (zugegebenermaßen) etwas schleimige Kichererbsenwasser, welches ich bisher immer einfach so verworfen habe, wenn ich eine Dose Kichererbsen geöffnet habe :o Ich könnte mich dafür schon selbst ohrfeigen, dass so unzählige Male getan zu haben...tztz.
Zutaten für 2-3 Portionen:
Aquafaba/Kichererbsenwasser (das aus der Dose mit den Kichererbsen)
100 g vegane (Zartbitter-)Schokolade
ggf. etwas Stärke oder Puddingpulver (dann geht das Aufschlagen des Aquafaba schneller!)

Zubereitung:
Aquafaba mit einem Handrührgerät aufschlagen, bis es steif wie Eischnee ist. Das geht schneller, wenn man etwas Stärke zugibt, eine gute Messerspitze voll reicht. Die Schokolade im Wasserbad behutsam schmelzen. Sie sollte nur lauwarm sein, wenn man sie mit einem Teigschaber vorsichtig unter den veganen Eischnee hebt. Die Masse fällt etwas in sich zusammen beim Einrühren der Schokolade. Die Masse in Dessertschälchen füllen und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen, damit die Mousse ihre typische Konsistenz erhält. Die Mousse kann dann auch sofort verzehrt werden, hält sich aber auch abgedeckt zwei Tage im Kühlschrank.


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Freitag, 18. Mai 2018

Emoji-Stracciatella-Blondies

Das Rezept für diese Stracciatella-Blondies ist schon uralt. Beim Backen neulich habe ich festgestellt, dass es noch gar nicht verbloggt ist :o Das holen wir hiermit direkt nach. Als Entschädigung habe ich auch meine Ausstecher herausgeholt und die Zuckeraugen und ein paar lustige Smileys versucht hinzubekommen 😀
Ich habe diese Emoji-Blondies übrigens nicht für einen Kindergeburtstag gebacken, sondern Just for Fun für meine Familie und mich (wir sind alle über 18 Jahre alt :D). Wie schon beim Rentierkuchen bin ich beim Dekorieren ein wenig eskaliert vor Freude :D
Nichtsdestotrotz eigenen diese kleinen Prachtkerle sich bestimmt für den nächsten Kindergeburtstag ;)

Zutaten für ein Blech Brownies:
250 g Butter oder Margarine
150 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
4 Eier
75 g Dinkelmehl Typ 630
75 g Einkornmehl (alternativ mehr Dinkel)
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
100 g Kokosflocken (alternativ: Gemahlene Nüsse oder Mandeln)
100 g gehackte Schokolade

Zubereitung:
Butter und Zucker gut aufschlagen, Eier einzeln unterrühren. Die trockenen Zutaten mischen und ganz kurz unterrühren. Zuletzt die gehackte Schoki unterheben mit einem Teigschaber. Backblech einfetten und Teig einfüllen. Glattstreichen und bei 175° C Ober-/Unterhitze für 20-25 Minuten backen. Der Kuchen soll nicht zu braun werden, sonst ist er dröge. 

Den Kuchen entweder im warmen oder kalten Zustand mit einem Glas oder runden Ausstecher ausstechen. Schokolade schmelzen und damit einen fröhlichen Mund ziehen. Zuckeraugen von hinten mit Schokolade betupfen, damit sie auch kleben. Fertig! 

Hier ist noch meine bearbeitete Version aus meiner Insta-Story :D
 


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Sonntag, 13. Mai 2018

Cannoli alla siciliana e con pasticceria

Cannoli! Für mich ein genauso traumhaftes, sündiges und viel zu selten genossenes Kleingebäck aus dem Mittelmeerraum wie die Churros aus Spaninen. Cannoli kommen allerdings aus Italien, genauer gesagt, aus Sizilien. Aber wie bei Churros auch, wird der Teig, den man auf Rollen aufwickelt, frittiert. Jedoch habe ich, wie bei einigen Rezepten hier auf dem Blog, die normalerweise auch frittiert werden (Quarkbällchen oder Donuts um mal zwei Beispiele anzuführen), die Cannoli  im Backofen gebacken (bei Churros habe ich das auch mal versucht, hat aber leider nicht geklappt 🤷).
Dazu gab es zwei verschiedene Füllungen, einmal eine Ricotta-Creme und einmal eine italienische Konditorcreme mit Schokolade. Wer nicht so der Schoko-Fan ist, lässt die Schokolade am Ende einfach weg, dann wird es eine Vanillecreme :)
Für die Cannoli benötigt man Metallrollen, ich habe meine von Westmark.
Zutaten für ca. 24 Stück
Für den Mürbeteig:
250 g Mehl (bei mir Dinkel T630 & T1050 gemischt)
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
60 g Zucker
60 g weiche Butter 
60 ml Milch
1 Eigelb

Für die Cannolo alle siciliana (Ricotta-Creme), ausreichend für ca. 12 Stück:
250 g Ricotta
40 g Zucker 
50 g kandiertes Obst (optional, nur wer es mag)
50 g gehackte Schokolade
etwas Orangenabrieb, Vanille und eine Msp Zimt

Für die Pasticceria con cioccolato (eine italienische Konditorcreme mit Schokolade), ausreichend für ca. 12 Stück:
250 ml Milch
2 Eigelb
50 g Zucker
10 g Mehl
10 g Stärke
40 g gehackte Schokolade
Etwas Zitronenabrieb
Mark einer Vanilleschote
etwas gerieben Tonkabohne (optional)

Zubereitung:
Für den Mürbeteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und große Kreise ausstechen. Schaumrollen mit Öl einpinseln und die Kreise drumherumlegen, sodass die beiden Enden überlappen. Diese vorsichtig andrücken, damit es sich beim Backen nicht löst und aufklappt.
Im Ofen bei 180° C Ober-/Unterhitze 15 MInuten backen. Aus dem Ofen holen und direkt von der Rollenform lösen und auskühlen lassen.

Wer mag, kann die Enden der Röllchen mit geschmolzener Kuvertüre verzieren.

Für die Ricotta-Creme ebenfalls alle Zutaten miteinander verrühren und abschmecken.

Für die Pasticceria das Mark der Vanilleschote, die Schote an sich und die Zitronenschale zur Milch geben. Diese aufkochen lassen. Eigelbe mit Zucker aufschlagen, Mehl und Stärke in die Masse sieben. Die aufgekochte Milch vorsichtig und in mehreren Schritten zur Zucker-Eigelb-Masse gießen und dabei ständig rühren. Anschließend alles zurück in den Topf geben und erneut aufkochen lassen, sodass die Masse andickt. Vom Herd nehmen und kaltstellen.

Die ausgekühlten Cannoli mit den beiden Cremes füllen und sofort servieren!

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Mittwoch, 9. Mai 2018

Windbeutel-Torte mit Maracuja-Spiegel [Eine Torte ohne Gelatine]

Neben der Kirsch-Mascarpone-Torte mit Streuseln gab es zum Geburtstag auch diese Windbeutel-Torte. Die geisterte schon eine ganze Weile in meinem Kopf herum und wollte ausprobiert werden. Da ich Torten nur zu Geburtstagen backe, musste die Umsetzung sich etwas gedulden...
Aber die Geduld hat sich wahrlich gelohnt! Die Torte ist ein richtiges Schmankerl geworden! Ich backe selten mit exotischen Früchten, da ich sie tatsächlich gar nicht so gerne mag und viele auch nicht gut vertrage (zumindest im rohen Zustand). Von dem Maracuja-Spiegel wurde mir aber so sehr vorgeschwärmt, dass ich ihn ausprobieren musste und die Windbeutel-Torte bot sich dazu gut an. Sie schmeckt super frisch durch die exotische Frucht-Note und ist herrlich-cremig. 
Zwei weitere Vorteile dieser Torte: Statt Biskuit wird hier ein einfacher Rührteig hergestellt und Gelatine kommt hier auch nicht ins Spiel! Stattdessen mischen wir einfach etwas Sahnestandmittel in die Creme und dann hält das auch!
Zutaten für eine 26er-Springform
Für die Windbeutel (Brandteig mit Sahne-Füllung):
60 ml Milch
60 ml Wasser
50 g Butter
75 g Mehl
1 Msp Backpulver
2 Eier, verquirlt
250 g Sahne 
1 Pck Sahnesteif
2 Pck. Vanillezucker

*wer keine Lust oder Zeit hat, die Windbeutel zu backen, nimmt einfach 1,5 Packungen TK-Windbeutel

Für den Rührteigboden:
90 g Zucker
100 g Butter
2 Eier
100 g Mehl
1 Msp Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Vanilleextrakt

Für die Creme:
400 g Sahne + 2 EL Sahnesteif (bei mir Sanapart)
400 g Schmand + 1-2 EL Sahnesteif (bei mir Sanapart)
50 g Vanillezucker
1 EL Zitronenabrieb
1 TL Vanillepaste
1 Prise Zimt
1 EL Apricot Brandy 
Tonkabohne (optional)

2. Option: Vanille-Maracuja Spiegel:
400 ml Maracuja-Saft
3 Pck. Dessertsauce Vanille (ohne Kochen)**

**wer kein Soßenpulver verwenden mag, nimmt Tortenguss und dickt damit den Saft an (Mengen nach Packungsanleitung)

 Zubereitung:
Für die Windbeutel zuerst einen Brandteig herstellen. Dafür Milch mit Wasser und Butter aufkochen. Mehl unterrühren mit einem Holzlöffel bis sich am Topfboden ein weißer Belag bildet. Den glatten Teig in eine Schüssel geben und abkühlen lassen. Sobald dieser nicht mehr zu heiß ist, die Eier unterrühren mit einem Handrührgerät, bis es ein zäh reißender Teig ist. Diesen in einen Spritzbeutel geben und 25 kleine Tupfen auf ein Backblech spritzen. Bei 200°C Ober-/Unterhitze für 20-25 Minuten backen. Betrachtet den Bräunungsgrad nur von außen und öffnet die Tür keinesfalls während des Backvorgangs, da die WIndbeutel sonst zusammenfallen! Sobald sie gut gebräunt sind, aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Sahne mit Vanillezucker und Sahnsteif steifschlagen und die kalten Windbeutel damit befüllen. Dies ebenfalls mit einem Spritzbeutel tun.

Für den Rührteig nun Butter und Zucker aufschlagen, die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und ganz kurz unter die restlichen Zutaten rühren, den Rest mit einem Teigschaber unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte und gefettete Springform füllen, glattstreichen und bei 160° C Ober-/Unterhitze für ca. 18 Minuten backen. Den Boden auskühlen lassen.

Für die Creme die Sahne mit dem Sahnefestiger steifschlagen. Den Schmand mit Zucker, Apicot Brandy, Vanillepaste, Zimt, Zitrone, ggf. Tonka und Sahnesteif verrühren, Sahne anschließend unterheben. Masse abschmecken und ggf. "nachwürzen". Ungefähr ein Drittel der Creme auf den erkalteten Boden (vorher mit einem Tortenring fixieren) streichen. Die befüllten Windbeutel dicht an dicht auf die Creme setzen und die restliche Creme darüber verteilen. Für den Guss den Saft mit dem Saucenpulver nach Packungsanleitung zubereiten und auf die Torte gießen. Die Torte am besten über Nacht, mindestens aber 3 -4 Stunden kaltstellen, damit der Guss gut andickt. Schneller geht es mit Tortenguss.
Die Torte kann gut einen Tag im Voraus zubereitet werden.

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Mittwoch, 2. Mai 2018

Kirsch-Mascarpone-Torte mit Schokolade

So langsam werde ich glaube ich alt. Ich bin sooo vergesslich geworden in letzter Zeit :D
 Als ich neulich von Münster in die Heimat gesegelt bin, habe ich tatsächlich meine Nikon vergessen 😩 Und das obwohl geplant war, zwei neue Torten zu backen für die Geburtstagsfeier meiner Eltern! Das heißt: Neues Blogfutter! Ich hätte mir in den Po beißen können! Habe dann aber die Torten vorgezogen...😉
Deswegen müsst ihr bei diesem und dem folgenden Tortenrezept mit Handyfotos Vorlieb nehmen. So Sorry! Aber wenn ich die Torte das nächste Mal mache, werde ich hoffentlich meine Nikon in meiner Nähe wissen und neue, bessere Fotos machen!

 Diese Torte werde ich auch garantiert in nächster Zeit nochmal nachbacken😋 Woran es liegt? Ich denke, die Mascarpone trägt einen nicht unerheblichen Teil zum grandiosen Geschmack bei...😌  Und das Beste: Diese Torte kommt ohne Gelatine aus! Wenn ich ehrlich bin, ist Gelatine ziemlich verhasst bei mir. In letzter Zeit sind alle Rezepte mit Gelatine in die Hose gegangen 😆 #esliegtbestimmtnichtanmir
Die Grundlage bildet ein Wiener Biskuit, das ist ein Biskuit, der Butter enthält. Damit die luftig geschlagene Eiermasse nicht einsinkt, sobald die Butter ins Spiel kommt, erfolgt hier sozusagen eine "sanfte Angleichung". Es werden nämlich nach und nach drei Esslöffel von der luftigen Eier-Mehl-Masse in die flüssige Butter gerührt und diese kommt so erst zum restilchen Teig. Tadaaa  - und die Luftigkeit bleibt erhalten!
Die Creme ohne Gelatine ist ebenso einfach oder sagen wir: Noch einfacher! Einfach Mascarpone, Quark und Zucker zusammenwerfen. Sahne, Kirschen und Schokolade zum Schluss unterheben - Fertig! 
Die Streusel sind ebenso fix zusammengeknetet, wer faul ist darf aber auch einfach gecrushte Cookies nehmen. Euch entgeht aber was! 😉😋 (sagen meine Testesser) Ebenfalls ziemlich fabulös ist der Zarbitteraufstrich. Meiner war herrlich herb und hat einen fantastischen Kontrast zur süßen Creme gebildet! (der Aufstrich war nicht selbstgemacht, sondern gekauft. Aber ohne Palmöl (stattdessen mit Sonnenblumenöl), mit Rohrzucker und vegan. Und mittlerweile in vielen Supermärkten erhältlich :)
Ihr seht, ich bin völlig hingerissen von der Torte. Also falls ihr Kirschen und Torte mögt, zögert nicht - der Zeitpunkt ist jetzt genau richtig!😃

Zutaten für eine 26er Springform
Für den Wiener Biskuit:
50 g Butter, flüssig
3 Eier 
90 g Zucker
1 Pck. Vanille-Zucker
1 Prise Salz
75 g Dinkelmehl
75 g Speisestärke
1 TL Backpulver 
Außerdem:
je 2 EL Zarbittercreme (oder Nuss Nougat Creme) zum Bestreichen des Biskuits und für die Deko

Für die Creme:
 500 g Mascarpone
500 g Magerquark 
 
120 g Puderzucker
1 Glas Kirschen, abgetropft
100 g Zartbitter-Schokolade, gehackt
200 g Schlagsahne, steif geschlagen
Für die Streusel:
80 g Dinkelmehl
40 g Zucker
40 g Butter
1 Prise Zimt
1 Prise Vanille
1 TL Kakao, gestrichen
Zubereitung:
Für den Wiener Biskuit die Eier trennen, Eiweiß mit einer Prise Salz aufschlagen, dann den Zucker einrieseln lassen. Die Eigelbe vorsichtig unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und behutsam mit einem Teigschaber unter die Eier heben. Von dieser Creme nun nach und nach drei Esslöffel zur geschmolzenen Butter geben und mit einem Schneebesen unterrühren. Anschließend alles zur Eier-Mehl-Masse geben. Die Biskuitmasse in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben, glattstreichen und bei 175° C Ober-/Unterhitze für 20 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Für die Creme Quark, Mascarpone, Zucker und Gewürze verrühren. Die Sahne unterheben, ebenso die Kirschen und die gehackte Schokolade.
Den Boden mit einem Tortenring umrahmen. Zwei Esslöffel Schokocreme in der Mikrowelle erwärmen und auf dem Biskuit streichen. Anschließend die Mascarponecreme einfüllen und glattstreichen.
Für die Streusel alle Zutaten bis auf den Kakao miteinander zu Bröseln vermengen. Den Kakao erst zuletzt untermischen, aber nur so grob, dass Marmor-Streusel entstehen. Diese bei 180° OBer-/Unterhitze 10 Minuten abbacken. Abkühlen lassen und erst 1-2 Stunden vor dem Servieren auf die Torte bröseln. Die restlichen zwei EL Schoko-Aufstrich erwärmen und über die Streusel kleckern. Fertig!

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