Montag, 26. Oktober 2015

Ich back's mir (ganz schnell): Superschnelles Brot mit Haferkleie [Steht in einer Stunde auf’m Tisch!]

Manchmal muss es ja verdammt schnell gehen. Und obwohl ich Euch ja nun schon viele Brotrezepte vorgestellt habe, ist dieses Brot noch eine Spur einfacher: Dieses Brot muss nämlich keine Sekunde lang gehen. Wenn Ihr den Brotteig fertig geknetet habt, könnt Ihr es sofort in den Ofen schieben. Gut oder? Das Brot geht nämlich im Ofen während der Backzeit, da Ihr den Ofen noch nicht mal vorheizen müsst! Geht es eigentlich noch einfacher? : )

Und muss ich erwähnen, dass das Brot  - so frisch aus dem Ofen direkt auf den Tisch kam -bis auf den letzten Krümel weggefuttert wurde? Ein bisschen Butter dazu und etwas Käse…mehr braucht es gar nicht!

Die Haferkleie macht das Brot übrigens innendrin herrlich soft, ein bisschen wie das Haferflockenbrot, aber irgendwie noch eine Spur feiner, finde ich! 


Gebt dem Brot also unbedingt eine Chance! Auch wenn sich Haferkleie für den einen oder anderen nicht so lecker anhören mag ; ) 
Neben Haferkleie gibt es auch Weizenkleie und Dinkelkleie. Sowas findet man mittlerweile in jedem gut sortierten Supermarkt. Ich mag Haferkleie am Liebsten. Weizenkleie finde ich recht bitter, Dinkelkleie ist okay.
*Hafer enthält von Natur aus weniger Kohlenhydrate (ca. 50-55% im Vergleich zu Weizen mit knapp 70 %, aber mehr Fett (7% im Vgl. zu ca.2-3 % bei den anderen Getreidearten). Aber das Fett ist ja ein "gutes" Fett, von daher sind die paar Gramm wirklich nicht schlimm ;)

Ich habe das Brot schon mehrmals gebacken und einmal einen Teil der Kleie durch Haferflocken ersetzt. Funktioniert und schmeckt genauso gut! :)



Zutaten (für ein kleines Laib; am Besten verdoppelt Ihr das Rezept, damit es sich lohnt, den Ofen anzuwerfen ;)
300 g Weizenmehl Typ 1050 (alternativ Dinkelmehl Typ 1050)
1 Pck. Trockenhefe
50 g Haferkleie (Dinkelkleie funktioniert auch oder halb und halb mit kernigen Haferflocken)
1 TL Salz
2 EL Öl
180 ml Wasser



Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten mischen. Öl und Wasser hinzufügen und den Teig solange kneten, bis er kompakt ist (ggf. etwas Wasser hinzufügen, weil er zu trocken sein sollte).

Den Teig in eine gut gefettete kleine Kastenform setzen (falls Ihr das Rezept verdoppelt habt, teilt den Teig in 2 Portionen und verteilt ihn auf zwei kleine Kastenformen. Alternativ eine große Form nehmen. Geht auch).
 Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze einstellen und das Brot nun in den noch kalten Ofen stellen und ca. 40 Minuten backen.


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Freitag, 23. Oktober 2015

Torta di mele - Toskanischer Apfelkuchen {Ein schneller Dessertkuchen mit wenig Teig und viel Frucht!}

Was ich am Herbst mag?
 Man kann wieder ganz viel  A p f e l k u c h e n  backen! 
Apfelkuchen schmeckt immer und es gibt tausend verschieden Apfelkuchen: 
mit Hefeteig und Streuseln, als Apfeltaschen mit Quark-Öl-Teig, im Schokoladenkuchen geraspelt, als Cookies, im Striezel, im Brot...die Liste ist unendlich! 
(Alle o.g. Rezepte hier auf meinem Blog. Klickt einfach rechts in der Sidebar auf die Rubrik Äpfel).
Man könnte eigentlich einen ApfelkuchenBLOG führen und es würde nie langweilig werden! 
Und neben Schokokuchen, ist Apfelkuchen wirklich ein Kuchen der in der Herbst-und Winterzeit oft an der Tagesordnung steht ;)
Dieser Kuchen ist ein prima Dessertkuchen, da er sehr flach und nicht so mächtig ist. Wie Ihr im Rezept sieht, ist kaum Teig aber dafür umso mehr Obst drin! :)
Deshalb ist das hier auch wieder mal ein sehr saftiger Kuchen!
Zutaten (26cm Springform):
125 g Mehl
100 g Margarine oder Butter
2 Eier
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 ml Buttermilch (normale Milch geht aber auch)
1 Prise Salz
½ Pck. Backpulver
4 Äpfel (geschält und in feine Scheiben geschnitten/gehobelt)
eine großzügige Prise Zimt
30 ml Apfelsaft

Topping: Puderzucker oder Ricotta mit etwas Zimt und Puderzucker abgeschmeckt



Zubereitung:

Zuerst die Äpfel schälen und in feine Scheiben schneiden. Mit Apfelsaft übergießen, damit sie nicht braun werden.

In einer weiteren Schüssel Margarine mit Zucker und den beiden Eiern schaumig schlagen.

Mehl mit Zimt,Salz und Backpulver mischen und im Wechsel mit der Buttermilch/Milch kurz unterrühren. Zuletzt die Äpfel (mit dem Saft!) unterheben.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte und gefettete Springform füllen, glattstreichen und bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten backen (ggf. nach 20 Minuten mit Alufolie abdecken, weil der Kuchen sonst zu braun wird).

Der Kuchen lässt sich im noch warmen Zustand nicht sooo optimal schneiden (sh. Fotos), schmeckt aber sehr sehr gut! Ihr könnt den Dessertkuchen gerne noch mit Puderzucker bestäuben oder wie ich, mit einer Ricotta-Zimt-Creme krönen (dafür einfach Ricotta mit einem Schluck Mineralwasser, Puderzucker und etwas Zimt verrühren).

Und was ist Euer momentaner Apfelkuchen-Favorit?
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Sonntag, 18. Oktober 2015

Da hat sich aber einer aufgebrezelt: Cookie Dough Pretzel Brownies Bites!

Erinnert Ihr Euch noch an meine Cookie Dough Pretzel Bites? Und an die glasierten Mokka-Brownies? In diesem Rezept habe ich diese beiden Köstlichkeiten miteinander vereint!
Superschokoladig-weicher Schokokuchen mit rohen (keine Sorge, der Teig ist ohne Ei) Keksteig (Cookie Dough). Darauf ein paar salzige Brezeln und noch ein bisschen Schokolade!
Hört sich seltsam an? Nöööö :D
Habt Ihr schon mal so ein Cookie Dough Rezepte ausprobiert? Ich meine rohen Keksteig nascht doch jeder oder? Da kann man ja mal absichtlich daraus ein Rezept machen und ihn ganz „reuelos“ genießen oder? :D
Ich habe schon länger diese Idee im Kopf gehabt (sprich: auf Pinterest vorgemerkt), aber irgendwie war nie so der richtige Moment gekommen. Bis vor kurzem. Da hatte meine Schwester Lust auf die Brownies. Und auf die Cookie Dough Pretzel Bites...na ja und ich auch :D
 Also habe ich gedacht: "Jetzt oder nie"(Dieser Spruch wurde doch bestimmt für solche Situationen erfunden oder? Ich meine Brownies in Kombination mit Keksteig ist ja nicht sooo optimal für die #bikinifigur2016) 
Ich habe Euch nochmal beide Rezepte (die ja bereits gepostet sind), nochmal hier abgetippt (guter Service ist ja das A und O ;) 
(Ich habe bei den Brownies nur die Zuckermenge einen Tucken nach unten geschraubt...für's Gewissen :P

Also, nichts wie ran das Rezept!
Zutaten (für ca. 25 Stück)
Für die Brownies:
120 g Zartbitterschokolade
60 g Butter
2 EL kalter Kaffee (optional)
2 Eier
150 g Zucker
100 g Mehl
½ TL Backpulver
1 Prise Salz
50 g gehackte Schokolade

Für den Keksteig („Cookie Dough“):
150 g Mehl
1 Prise Salz
50 g Rohrohrzucker
50 g normaler Zucker
½ TL Vanilleextrakt
100 g weiche Butter
2 EL Milch
50 g Schokotropfen (oder auch fein gehackte Schokolade)

Außerdem:
Salzbrezeln
50 g Schokolade, geschmolzen

Zubereitung:
Zuerst die Brownies herstellen. Dafür Eier und Zucker cremig aufschlagen. Schokolade im Wasserbad langsame schmelzen, die Butter darin auflösen. Die Schokoladenbutter etwas abkühlen lassen und mit dem Kaffee zu der Eier-Zucker-Masse geben und unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen und mit einem Teigschaber unter die restlichen Zutaten heben. Zuletzt die gehackte Schokolade unterheben.
Den Teig in eine gefettete Brownieform (kleines Blech à 20 x 20 cm) geben, glattstreichen und bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 20-25 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Währenddessen den Keksteig herstellen. Dafür einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen oder dem Knethaken miteinander verkneten. Die Schokotropfchen aber erst zum Schluss unterkneten.
Diesen Keksteig nun ausrollen (am besten legt Ihr darunter eine Frischhaltefolie, dann könnt Ihr den ausgerollten Keksteig direkt auf die Brownies „klatschen“.
Den Keksteig nun auf die Brownies legen und leicht andrücken. In kleine Stückchen schneiden, sodass eine Salzbretzel genau auf ein Stückchen passt (sh. Fotos).
Zum Schluss alles mit der geschmolzenen Schokolade besprenkeln, weil „zu viel Schokolade gibt es nicht“ ;D

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Dienstag, 13. Oktober 2015

Westfälisches Buttermilchbrot mit kernigen Haferflocken {Von fröhlichen Landfrauen empfohlen}

Zeit für ein neues Brotrezept! : )
Ich weiß gar nicht genau, warum und ob es jetzt wirklich ein westfälisches Brot ist, aber ich habe vor einiger Zeit so eine Rezeptekladde von einer richtigen westfälischen (münsterländischen) Landfrau in die Hand gedrückt bekommen und dieses Brot hat mich nun mal direkt angesprochen :D
Von daher denke ich, es kann als westfälische Spezialität durchgehen, was? ; )
Und dieses Brot ist richtig lecker! 
Es besteht nur aus Vollkornmehl (meist mischt man ja immer einen kleinen Anteil von helleren Mehlen unter, aber hier nicht) und viele schöne, kernige und leckere Haferflocken (#ohnehaferflockenohnemich #haferflocken4life). 
Durch die Buttermilch ist es aber trotzdem supersaftig und hält sich lange...also theoretisch ; )
Außerdem mit dabei, wieder die üblichen Verdächtigen: Trockenhefe (geht einfach schneller und ist mir bisher immer gelungen), Salz, Wasser und etwas Zucker

Zutaten (für eine große Kastenform):
550 g Weizenvollkornmehl
200 g kernige Haferflocken
1 EL Salz
1 EL Zucker
1 Pck. Trockenhefe
500 ml Buttermilch
200-250 ml Wasser*
200 g Rosinen (optional, für die westfälische Note)


Zubereitung:
Das Mehl mit den Haferflocken und der Trockenhefe vermischen, sowie Salz und Zucker. Buttermilch und Wasser hinzufügen und einige Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig an einem warmen Ort ca. 30-60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen sichtbar erhöht hat. Den Teig ggf. nochmals durchkneten, in eine leicht eingeölte Kastenform setzen und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 60 Minuten backen. 

*Da wir zum Backen ja alle unterschiedliche Mehle benutzen, variieren hier auch die benötigten Flüssigkeitsmengen. Ich nehme immer 250 ml Wasser und bin mit dem Endergebnis zufrieden. Der rohe Teig sollte keinesfalls komplett flüssig sein. Bei mir ist er wirklich sehr feucht und lässt sich auch schlecht kneten. Deshalb erspare ich mir das Kneten nach der Gehzeit und gebe den Teig so einfach in die Kastenform.


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Donnerstag, 8. Oktober 2015

Herrlich-Herbstlich: Apfel-Zimt-Scones

Nach den leckeren Blaubeer-Kokos-Scones von neulich hatte ich schon wieder Lust auf Scones (ja ja, einmal angefangen, kann man nicht mehr damit aufhören ; )
Diesmal sollten sich aber wieder etwas fettärmer sein als die davor, aber trotzdem eine samte Konsistenz haben. Da sind mir meine Quarkbrötchen eingefallen, die wenig Fett enthalten (keine Butter, nur etwas Pflanzenöl), aber durch den Quark eine tolle Konsistenz haben.
Da ich mir vor einiger Zeit mal Buchweizenmehl (ein sog. Pseudogetreide, das zu den Knöterichgewächsen zählt und glutenfrei ist) gekauft habe und bisher nur einmal damit Buchweizen-Pancakes gemacht habe (by the way: totaler Fail :D), wollte ich es diesmal mit dem Dinkelmehl mischen. Buchweizen schmeckt eher nussig (was ja zu Apfel, Zimt und Herbst passt ; ), enthält die in allen Getreidearten limitierende (und somit essenzielle) Aminosäure Lysin und ist reich an Proteinen.
Da es glutenfrei ist, also der Klebereiweiß fehlt, kann man damit nicht gut backen, sondern muss es mit glutenhaltigen Getreide mischen.

Diesmal ist das Buchweizen-Experiment aber gelungen! Herausgekommen sind diese herrlich-herbstlichen und zimtigen Apfel-Scones! Mit dem Quark sind sie von der Konsistenz trotzdem genauso toll wie die normale Variante mit Butter :)
Für mich gehen Scones ja definitiv als Kuchen durch, so lecker finde ich die. 
Aber man kann sie eigentlich auch guten Gewissens zum Frühstück schnabulieren :)
 
Zutaten:
250 g Dinkelmehl (bei mir Vollkorn und helles gemischt)
50 g Buchweizenmehl (oder mehr Dinkelmehl)
1 Prise Salz
2 TL Backpulver (10 g)
150 g Quark
8 EL Milch (ggf. etwas mehr. Abhängig davon wie viel Vollkornmehl man nimmt)
6 EL Öl
2 EL Rohrzucker
1 kleiner bis mittelgroßer Apfel
1 TL Zimt
etwas Apfelsaft (alternativ Zitronensaft)
1 EL Ahornsirup (optional)

Zubereitung:
Den Apfel waschen und in kleine Würfel schneiden. Mit Apfelsaft beträufeln, damit er sich nicht braun färbt.
In einer weiteren Schüssel die Mehlsorten vermischen. Backpulver, Salz und Zucker hinzufügen sowie Öl, Milch, Quark und Zimt. Alle Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten.
Zuletzt die Äpfel mit dem Saft unterkneten. Falls der Teig zu trocken sein sollte, einfach mehr Milch (oder Mineralwasser) hinzufügen, bis der Teig weich, aber dennoch fest genug ist, um ihn ausrollen.Den Teig auf ein Backblech setzen und kreisförmig ausrollen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für 15 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und in 8 Stücke schneiden. Bei gleichbleibender Temperatur weitere 5 Minuten backen. Wer mag, kann die Scones mit etwas Ahornsirup glasieren, dann bekommen sie einen schönen Glanz.

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