Samstag, 31. März 2018

Carrot Cake Chia Bliss Balls mit Mango + die gebackene Cookie-Variante

Nach Eierlikörkuchen und Spiegeleikuchen muss jetzt auch mal eine gesunde Nascherei her zu Ostern, findet ihr nicht? (Vielleicht spricht da aber auch die Oecotrohologin in mir, ich bin mir nicht sicher ;)
Diese veganen Cookies bzw. die Rohmasse, die ich feierlich Bliss Balls getauft habe, sind wirklich mit gutem Gewissen zu genießen: Kein Zucker, keine Butter, kein Weizen. Stattdessen ballaststoffreicher Hafer, Chiasamen mit Omega-3-Fettsäuren, Ceylon-Zimt für den Blutzucker, Pistazien mit pflanzlichem Eiweiß, Apfel-Mango-Mark für fruchtige Süße, ebenso der Agavendicksaft. Dieser lässt den Blutzucker nur sehr gering ansteigen, sollte aber auch nicht als ständige Zuckeralternative herhalten, da er dafür viel Fructose enthält, der der Leber schadet bei hohem Konsum! Na ja, nicht so viel Negativität reinbringen in diesen Post hier ;)
Zutaten für ca. 12 große Cookies & ca. 10 Bliss Balls:
150 g zarte Haferflocken
60 g Kokosraspel
30 g Chiasamen
1/2 TL Ceylon-Zimt
50 g Pistazien
6 EL Apfel-Mango-Mark (ungesüßt)
30 g Agavendicksaft
2 EL Rapsöl
1 mitelgroße Möhre (bei mir wog die 140 g), geraspelt

Zubereitung:
Die trockenen Zutaten mischen. Die feuchten Zutaten hinzufügen und alles mit einem Löffel vermischen, dass alles miteinander vermengt ist.
Aus dem "Teig" 12 Kugeln Kugeln formen, diese plattdrücken und auf das Backblech setzen. Bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 20-25 Minuten backen (je nachdem wie knusprig ihr die Cookies mögt). Aus dem restlichen Haferflocken-Mischmasch Kugeln formen. Kalt aufbewahren.
 Und nun wünsche ich Euch frohe Ostertage!
🐰🐣🌷


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Mittwoch, 28. März 2018

Hafer-Mohnschnecken am Stiel [mit Aprikosen & Limettenguss]

Mohnschnecken...nicht jedermanns Sache! Genau wie Rosinenbrötchen. Oder warmer Käsekuchen. Auch ich brauche nicht jeden Tag eine Mohnschnecke oder ein Rosinenbrötchen (und warmen Käsekuchen brauche ich nie!), aber so ein oder zweimal im Jahr habe ich dann doch mal Bock auf Mohn. Die vom Bäcker sind mir dann aber auch bem größten Mohn-Jieper zu mohn-lastig. Kennt ihr das? Man schmeckt nur Mooooooohn! 

Dewegen backe ich mir lieber selbst was mit Mohn. Da kann ich die Mohnmenge in einer homöopathischen Dosis beimischen und noch andere Geschmäcker hineinbringen. In diesem Fall sind das Zitrone & Rum in der Füllung und in der Glasur kann man zwischen Aprikose wählen oder Limette. Der Mohn kommt auch nicht nur mit Quark gemischt in die Füllung, sondern zusätzlich mit Vanillepudding. Das verspricht ordentlich Füllung, die das Gebäch herrlich saftig macht, auch am nächsten Tag noch! Na ja und man schmeckt nicht ganz so viel Mohn heraus ;)
Enstanden sind die Mohnschnecken am Stiel für die dritte Mottorunde der BMO-Blogger. Nach den Themen "Karotte" und "Kürbis" stand dieses Mal das Thema "Essen am Stiel" auf dem Programm. Wenn ihr wissen wollt, was meine Mitblogger sich haben einfallen lassen, klickt euch gerne hier unten durch:

Regina von Kochen aus Liebe Karibische Hähnchenspieße mit Mango-Salsa



Genevieve von Stylingkitchen Mini-Snacks am Stiel

Felix von Felix` Kochbook Vitello Rollato


Julia von Naschen mit der Erdbeerqueen Nussecken am Stiel

Patricia von Probieren und Studieren Falafel Caprese Spießel (ich mit meinem Kochblog :)
Zutaten für ca. 18-20 Stück
Für den Quark-Öl-Teig:
250 g Dinkelmehl Typ 630
50 g gemahlene Erdmandeln (alternativ Haselnüsse oder Mandeln)
3 gestrichene TL Backpulver
1 Prise Salz
75 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
125 g Quark
100  g Rapsöl
75 ml Milch

Für die Füllung:
1 Pck. Mohnback
250 ml Milch
30 g Zucker
1 Pck. Puddingpulver Vanille
125 g Quark
3 EL Haferflocken
1 EL Rum 
1 EL Zitronenabrieb

Glasur:
Aprikosenkonfitüre oder Limetten-Puderzuckerguss
Hagelzucker

Zubereitung:
 Für die Füllung Puddingpulver mit Zucker und etwas von der Milch glattrühren. Restliche Milch aufkochen lassen und Puddingmilch unterrühren und einmal kurz hochkochen lassen. Auskühlen lassen und Quark und Mohnback unterrühren.
Für den Quark-Öl-Teig erst die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Anschließend die feuchten Zutaten hinzufügen und alles kurz zu einem glatten Teig verkneten. Diesen auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 50 x 30 cm). Die Mohn-Puddingmasse auf der Teigfläche verstreichen, dabei den Teigrand aussparen (1 cm lassen). Haferflocken drüberstreuen. Von der Längsseite her aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 1,5-2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Schnecken auf ein Backblech setzen mit etwas Abstand (ich habe zwei Bleche voll bekommen) und bei 180° C Ober-/Unterhitze für 20 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

Die Schnecken schmecken noch nach drei bis vier Tagen im Kühlschrank super gut und sind saftig!
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Freitag, 23. März 2018

Kein Ostern ohne...Spiegeleikuchen! [Reloaded]

Nach fünf Jahren wird es Zeit für eine überarbeitete Version des Spiegeleikuchens, findet ihr nicht auch? Obwohl das Rezept von damals unübertroffen ist...die Bilder sagen leider etwas anderes und machen wenig Lust auf Nachbacken, fürchte ich ;)  
Diese Variante des Spiegeleikuchens kommt deutlich präsentabler herüber. Im Gegensatz zur Version von 2013 wird hier die Creme aus Vanillepudding und Schmand nicht gebacken, sondern kommt erst danach auf den Rührteig. Zuletzt die Aprikosen drauf und etwas Fake-Pfeffer (Vanille) und fertig ist der Osterkuchen!
Zutaten für ein kleines Blech
Für den Rührteig: 
200 g Margarine
150 g Zucker
4 Eier
250 g Dinkelmehl Typ 630
50 g gemahlene (Erd-)mandeln
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 ml Milch

Für die Creme:
1 Pck. Puddingpulver Vanille
500 ml Milch
50 g Zucker
400 g Schmand

1 Dose Aprikosen, abgetropft

Ein paar Dreher aus der Vanillemühle (für das Fake-Salz) 

Zubereitung:
Für den Rührteig Magarine und Zucker aufschlagen, die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Salz, Mandeln und Backpulver mischen und mit der Milch kurz unterrühren. Den Teig in ein gefettetes Backblech geben, glattstreichen und bei 180° Ober-/Unterhitze für 20 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Währenddessen den Pudding nach Packungsanleitung herstellen und auch auskühlen lassen. Dann den Schmand unterrühren. Die Creme auf den erkalteteten Rührteig streichen und gleichmäßig mit den Aprikosenhälften belegen. Ein paar Dreher aus der Vanillemühle dient hier als Fake-Pfeffer. Der Spiegeleikuchenhält sich bedenkenlos einige Tage im Kühlschrank. 

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Sonntag, 18. März 2018

Kein Ostern ohne...klassischen Eierlikörkuchen!

 Wie wäre Ostern ohne Eierlikörkuchen? (an dieser Stelle: Gibt es schon veganen Eierlikör?🤔) Ziemlich komisch! Denn genau wie ein Möhrenkuchen muss auch etwas mit Eierlikör intus auf die österliche Kaffeetafel 😉
 Vor ein paar Jahren habe ich hier schon mal einen Eierlikörkuchen verbloggt, die Variante benötigte nur 3 Eier, dafür kam geriebener Apfel hinein. Mindestens genauso lecker wie das Original hier. Das wollte ich jetzt auch mal verewigen, nicht das mir das irgendwann mal abhanden kommt - ist schließlich ein Rezept von meiner Großmutter!
Zutaten für eine große Gugelhupfform:
5 Eier
250 g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
125 g Mehl (bei mir DInkel wie immer)
125 g Speisestärke
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
250 ml Eierlikör
125 ml Rapsöl

Zubereitung:
Eier aufschlagen und Puderzucker währenddessen einrieseln lassen.
Mehl, Stärke, Salz und Backpulver mischen und mit dem Eierlikör zügig unter die Eiermasse mixen. Zum Schluss das Öl unterrühren.
Den Teig in eine gefettete und mit Paniermehl oder Gries ausgestreute Gugelhupfform gießen und bei 180°C Ober-/Unterhitze für 50 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Den Gugelhupf ca. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann stürzen.
 Der Kuchen schmeckt direkt frisch aus dem Ofen natürlich am besten, hält sich aber mehrere Tage im Kühlschrank bei gleichbleibender Saftigkeit!

Wer mag kann auch noch Schokosraspel zum Schluss unter den Teig heben :)

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Samstag, 10. März 2018

Mailänder Quarktorte mit Schokospiralen & Tonkabohne

 Auch wenn der Name ein opulente Torte erahnen lässt, handelt es sich bei dem guten (und großen) Kuchenstück hier eher um einen schnieken Käsekuchen. Der Clou hierbei ist, dass nicht nur unter die Quarkmasse ein Mürbeteigboden kommt, sondern auch obendrauf. Aber nicht wie sonst üblich als Streusel oder wie bei einem Apfelkuchen als Gitter oder gedeckt - Nein, er kommt eingerollt mit Schokolade obendruff!
Zudem war dieses mein erster Kuchen mit Tonkabohne! Die habe ich mir ein paar Tage zuvor gekauft, nachdem ich sie neulich bei der Pottkieker-Aktion zum Dessert probiert und mich ein wenig schockverliebt habe 😍 Wer den Geschmack der Tonkabohne noch nicht kennt: Sie duftet herrlich süß-intensiv nach Vanille und Marzipan bzw. Bittermandel. Und eine Nuance Rum ist dem Ganzen wahrscheinlich auch nicht ganz abzusprechen ;) Man darf allerdings nich zu viel davon verwenden, da schon ein wenig Abrieb die Masse stark aromatisiert. Puh, allein der Duft als der Kuchen im Ofen war, war überwältigend! 😍

Zutaten für eine Springform à 26 cm
Für den Mürbeteig:
250 g Dinkelmehl T630
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
125 g Butter
70 g Zucker
1 Ei

2 EL Schokocreme (selbstgemacht oder gekauft, je nach Wunsch)

2 EL Himbeerkonfitüre (bei mir selbstgemachte Chia-Marmelade)


Quarkmasse:
500 g Quark
200 g Frischkäse
1 Pck. Puddingpulver
100 g Zucker 
2 Eier
etwas Abrieb einer Tonkabohne

Zubereitung:
 Aus den Zutaten für den Mürbeteig einen glatten Teig herstellen. Diesen ungefähr halbieren, die etwas größere Hälfte ausrollen und die Form damit auskleiden. Den Boden mit Himbeerkonfitüre bestreichen.

Für die Quarkcreme alle Zutaten glattrühren und auf den Mürbeteig geben. Die zweite Hälfte des Mürbeteiges ausrollen und mit der Schokocreme bestreichen. Von der Längsseite her aufrollen und die Rolle in dünne Scheiben schneiden. Diese Schnecken auf die Quarkmasse setzen. Den Kuchen bei 180°C Ober-/Unterhitze für 55-60 Minuten backen.
Der Kuchen kann prima ein oder zwei Tage vorher gebacken werden, dann kann er durchziehen.
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Sonntag, 4. März 2018

Kein Ostern ohne...Möhrenkuchen [Mit Dinkel, ohne Nüsse und vegan]

In weniger als einem Monat ist Ostern! Hoffen wir, dass die Temperaturen bis dahin wieder deutlich in den Plus-Bereich ansteigen und sich der Osterhase nicht den Po abfriert!
Außerdem schmeckt dann der klassische Möhrenkuchen noch einen Ticken besser! :)
 Die bisherig gebloggten Möhrenkuchenrezepte hier auf dem Blog enthalten leider alle Nüsse. In unserer Familie hat jeder eine andere Nussallergie, sodass wir nie damit backen und immer auf Kokosraspel - oder seit einiger Zeit - Haferflocken ausweichen. Letzteres ist super für einen konstanten Blutzuckerspiegel und hat nur halb so viele Kalorien wie Nüsse.
Aber wer Nüsse verträgt, kann die natürlich auch essen!
Beim Zusammenrühren ist mir dann aufgefallen, dass der Kuchenteig vegan ist. Keine Eier, keine Butter, keine Milch...Statt Butter kommt nämlich Rapsöl rein, statt Eier Apfelmus und etwas mehr Backpulver und Milch als Feuchtigkeitsspender braucht es gar nicht, da Möhren für die Saftigkeit des Kuchens sorgen. Nur das Topping ist nicht vegan mit dem Frischkäse ;) Aber ich finde zu Möhrenkuchen gehört eine Glasur, entweder ein Frischkäse-Frosting, Schokolade oder Puderzuckerguss :)
Zutaten für eine quadratische Form á 20 cm:
225 g Dinkelmehl Typ 1050
100 g gemahlene Haferflocken (alternativ Walnüsse, Kokosraspel, Mandeln oder das was ihr gerade da habt)
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt
1 TL Vanillextrakt
1/2 TL Zitronenabrieb
ein paar Tropfen Rum
200 g geraspelte Möhren
85 g Rapsöl
150 g Apfelmark
120 g Rohrzucker

Für das nicht-vegane (!) Topping ;)
200 g Frischkäse
2-3 EL Puderzucker
1 EL Ahornsirup
1 TL Vanilleextrakt
1 Msp Zimt

Zimtzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Zuerst die trockenen Zutaten mischen. Anschließend Apfelmark, Möhren und Rohrzucker und Rapsöl verquirlen und zu den trockenen Zutaten geben und alles gut durmischen.
Den Teig in eine gefettete Form geben, glattstreichen und bei 180°C Ober-/Unterhitze für 25 Minuten backen. Den Kuchen auskühlen lassen.
Für as Topping Frischkäse, Zucker und die restlichen Zutaten miteinander verrühren und abschmecken. Das Topping auf den ausgekühlten Kuchen streichen. Zuletzt mit Zimtzucker bestreuen. Der Kuchen kann prima ein, zwei Tage im Voraus gebacken werden, er wird von Tag zu Tag nämlich saftiger!
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