Mittwoch, 5. Februar 2020

Hefeteig-Schleifen mit Zimt oder Tonka

Neulich habe ich diese Hefeteig-Schleifen gesehen. Die bebilderte Anleitung, wie man den Hefeteig so ausformt, war zum Glück direkt dabei. So sah ich gleich, dass es gar nicht so kompliziert ist, wie es auf den ersten Blick aussah. Und es war wirklich einfach! Bei manchen Kleingebäck werden die ersten Exemplare ja meist nicht ganz so formschön wie die letzten Exemplare. Bei diesem Fingerfood sah jedoch gleich die erste Schleife gut aus und man erkannte sofort, was es darstellen soll 😉
Das Rezept habe ich von Danielas Foodblog

Zutaten für 2 Bleche á 12 Schleifen:
500 g Mehl (bei mir Dinkelmehl 630)
1/2 Pck. Trockenhefe*
60 g Zucker
75 g flüssige Butter
250 ml Milch
1 Prise Salz
1 Ei

Füllung nach Belieben oder alle Variationen gemischt:
etwa 50 g flüssige Butter zum Bestreichen
Zimzucker
Tonkazucker
Schokoladenstreusel

*1 Päckchen, wenn die Gehzeit nur 1 Stunde beträgt

Zubereitung:
Mehl, Hefe und Zucker mischen. Salz zufügen. Milch, Ei und Butter dazugeben und mehrere Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt für 4 Stunden (oder länger) in den Kühlschrank stellen oder eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Anschließend auf einer bemehlten Fläche ausrollen und große Kreise ausstechen. Diese Kreis mit flüssiger Butter bestreichen und mit Zimtzucker oder Tonkazucker bestreuen. Den Kreis nun zurechtschneiden, d.h. einen Cut im unteren Teil des Kreises machen und zwei Schnitte im oberen Teil des Kreises. Die Hälfte des Kreises mit nur einem Schnitt umklappen, sodass ein Halbkreis entsteht. Nun den Streifen darunter (der von den zwei Schnitten kommt) einmal darüberziehen, sodass er die Mitte komplett umschließt (sh. Fotocollage). Die Ränder der Seiten ein bisschen einklappen, damit der Zucker beim Backen nicht herausläuft und es wieder hochklappt.
Die Schleifen auf ein Blech setzen und im Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze nacheinander für ca. 10-12 Minuten backen. Die Schleifen sollen nicht braun werden, dann ist der Teig zu trocken.  Holt die Schleifen am besten heraus, wenn sie gerade eine leichte Bräune bekommen, aber größtenteils noch hell sind. Dann sie sie luftig und weich und schmecken am besten! Noch warm verzehren und übriggeblieben Schleifen am besten einfrieren und bei Bedarf auftauen.

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Kommentare:

  1. Sie sehen sehr süß aus. Und ich habe noch TOnkabohnen daheim, welche ich viel zu selten verwende. Vielleicht sollte ich mal Tonkazucker machen ...

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  2. Super sind deine wunderschönen Schleifchen. Ich bin froh, dass du gleich die Bilder dazugestellt hast, danach ist es wirklich einfach vorzugehen. Liebe Grüße
    Sigrid

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