Samstag, 28. März 2015

Kokosschnecken, die (schon) nach Sommer schmecken!

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Gestern habe ich spontan - nachdem ich mich nicht entscheiden konnte, welches Rezept ich als Nächstes posten soll - bei Instagram eine kleine Umfrage gestartet, welches Rezept Ihr zuerst sehen wollt. Diese Kokosschnecken haben sich mit Abstand die meisten von Euch gewünscht.
Umso mehr freue ich mich, dieses Rezept Euch heute vorzustellen : )
 Was habt Ihr bisher so für Schnecken gebacken? Also ich bin bisher immer nur Rosinenschnecken über den Weg gelaufen, habe bisher überwiegend nur Rosinenschneckenrezepte gesehen.
Oder natürlich die obligatorischen Zimtschnecken (bei mir ohne Hefe).
Aber Kokosschnecken? Ne, die sind mir noch nie untergekommen! Und ich liebe Kokos! Und dann noch eingebettet in fluffigen Hefeteig, frisch und warm aus dem Ofen und mit einer Puderzuckerglasur, die mit einem Tröpfchen Rum verfeinert wird! Lecker!
Die Schnecken gehen auch ganz fix, mal abgesehen von der Gehzeit des Hefeteiges. Widmet Euch in der Zeit einfach der Füllung. Die ist auch easy, einfach Kokosraspel mit etwas Zucker und Milch verrühren und bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank stellen.
Danach einfach auf den ausgerollten Hefeteig streichen, aufrollen, Scheiben schneiden und ab dafür in die Backröhre! Dann noch schnell die Glasur zusammengerührt und ab damit auf die heißen Schnecken.

Zutaten für ca. 12 Kokosschnecken
Für den Hefeteig:
250 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Type 630 und 1050 gemischt)
½ Pck. Trockenhefe
1 Ei
1 Prise Salz
40 g Margarine oder Butter
30 g Zucker
ca. 125 ml Buttermilch (Milch funktioniert aber auch. Bei mir musste bloß mal die Buttermilch ganz dringend wech ; )
etwas Zitronenabrieb
Für die Füllung:
100 g Kokosraspel
2 EL Rohrohrzucker
Mark einer Vanilleschote oder etwas Vanilleextrakt
120 ml Milch (ggf. etwas mehr, es muss eine streichfähige, aber dennoch feste Masse entstehen)
Für die Glasur:
75 g Puderzucker
etwas Rum (nach Geschmack; bei mir nur ein winziges Tröpfchen, wirklich jetzt)
Milch oder Wasser
Zubereitung:
Zuerst den Hefeteig herstellen. Dafür Mehl mit Zucker und Trockenhefe vermischen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles gut miteinander verkneten. An einem warmen Ort 30-45 Minuten gehen lassen.
Währenddessen die Füllung zubereiten: Dafür die Kokosraspel mit der Vanille und dem Zucker vermengen und mit der Milch zu einer feucht-fröhlichen festen Massen verrühren, die sich verstreichen lässt.
Den Hefeteig auf einer bemehlten Fläche kurz durchkneten und zu einem Rechteck (bei mit 30 x 25 cm) ausrollen. Die Kokosfüllung auf der gesamten Fläche gleichmäßig verteilen. Von der Längsseite her aufrollen und die Rolle in 12 gleichgroße Stücke schneiden (meine Schnecken hatten eine Breite von 2-3 cm). Die Schnecken auf ein Backblech setzen und nochmals 20 Minuten gehen lassen.
Im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 15 Minuten backen, bis sie eine dezente Bräune angenommen haben.
Aus dem Ofen holen, den Puderzuckerguss anrühren (Puderzucker mit ein klein wenig Rum und etwas Milch/Wasser glattrühren) und die Schnecken damit besprenkeln.
Unbedingt frisch aus dem Ofen probieren, dann sind sie am allerbesten! Am nächsten Tag sind sie aber auch noch sehr lecker!
Coconut Buns
Ingredients
Yeast Dough:
250 g flour
1/2 packet of dry yeast
1 egg
pinch of salt
40 g margarine
ca. 125 ml buttermilk (milk is also OK)
some lemon zests
Filling:
100 g coconut flakes
2 tbsp raw cane sugar
pulp of a vanilla bean
120 ml milk (maybe a bit more. You should have a wet and spreadable paste)

Sugar glaze:
75 g icing sugar
some rum
milk or water

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Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und ein sonniges Wochenende! : )
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Donnerstag, 26. März 2015

Apfel-Rübli-Muffins mit Orangenglasur und Pistazien [Haddu Möhrchen?]

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Ich liebe Karottenkuchen ja sehr.
 (Okaaay, ich liebe auch Apfelkuchen sehr. Und noch so einiges anderes was mit K anfängt und mit uchen aufhört  ;D )
Und genau deshalb nutze ich das bevorstehende Osterfest dafür, meinen Möhren-Jieper vollends auszuleben. Ich hatte Euch ja bereits neulich den super-saftigen Carrot Cake mit Haferkeksen und Frischkäse-Topping kredenzt. Die heutige Variante kommt deutlich leichter dahin und ist auch von der Konsistenz eine ganz andere Nummer. Während der Carrot Cake sehr saftig war und von der Konsistenz daher auch kompakter, sind diese Muffins richtig fluffig. Außerdem habe ich noch einen klein gewürfelten Apfel hinein getan (wie gesagt: Apfelkuchen geht (bei mir) ja immer! ; )
Tipp: Wer komplett auch Nüsse & Mandeln verzichten muss, kann statt der gemahlenen Mandeln im Teig auch Kokosraspel (keine Kokoschips!) oder fein gemahlene Haferflocken nehmen.
 Und im Gegensatz zu den anderen Karottenkuchen, die bekanntlich immer erst 1 oder 2 Tage später ihr volles Aroma entwickeln, schmecken diese Muffins sowohl frisch aus dem Ofen, als auch 1 oder 2 Tage später wunderbar fluffig.
 Zutaten (für 12 Muffins):
165 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 g Mandeln, gemahlen (alternativ:Kokosraspel)
60 g Rohrohrucker
2 Eier
60 g Öl (z.B. Raps oder Sonnenblumenöl)
100 ml Milch (Buttermilch funktioniert aber auch)
125 g geraspelte Möhren
1 Apfel, fein gewürfelt

Für die Glasur:
Puderzucker
Orangensaft
Gehackte Pistazien

Zubereitung:
Eier und Zucker schaumig aufschlagen. Öl und Mich einfließen lassen. Mehl mit den Mandeln, Backpulver und Salz mischen und kurz untermixen. Zuletzt die Möhrenraspel und den fein gehackten Apfel unterheben und in die Muffinförmchen füllen.
Bei 180°C ca. 20-25 Minuten backen, bis die Stäbchenprobe sagt „Der Kuchen ist fertig!“.
Die Muffins auf einem Rost auskühlen lassen und währenddessen das Topping zubereiten. Dafür den Puderzucker mit Orangensaft glattrühren und über die Muffins gießen. Pistazien fein hacken und obendrüber geben.
Apple Carrot Cake Muffins
Ingredients:
165 g flour
3 tsp baking powder
pinch of salt
100 g grounded almonds
60 g raw cane sugar
2 eggs
60 g vegetable oil
100 ml milk (buttermilk is also OK)
125 g rasped carrots
1 apple, findely diced
For the Topping
icing sugar
orange juice
chopped pistachios

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Hiermit endet dann auch schon meine Repertoire an Osterrezepten für dieses Jahr bzw. ich bin an meinen Kapazitäten angelangt ; )
Für das nächste Jahr habe ich aber auch schon wieder ein paar Ideen parat! :D


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Freitag, 20. März 2015

Ofenfrischer Striezel mit Apfelstrudelfüllung. Soooo lecker!

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Im letzten Jahr zur Osterzeit habe ich Euch ja bereits ein Striezelrezept abgeliefert, sogar in zweierlei Varianten. Einmal mit einer schmackofatzen Bienenstichfüllung und einmal mit Marzipan. Seitdem gab es diese Leckerei schon öfters bei uns, meistens mit der Bienenstichfüllung und zusätzlich mit fein gewürfelten Äpfeln.
 Das Rezept heute ist aber trotzdem ein anderes, u.a. habe ich den Hefeteig mit Dinkelmehl gebacken, die Aprikosenkonfitüre weggelassen und stattdessen einen Teil mit Puderzuckerguss besprenkelt und einen Teil mit Schokolade. Leider habe ich davon keine Bilder mehr einfangen können, weil der Striezel vom Ofen direkt auf den Tisch kam und am Ende nur noch zwei kleine Stückchen zum Fotografieren übrig waren. Natürlich die ohne Schokolade. Ein bisschen schade, aber das zeigt wenigstens, dass der Kuchen sehr lecker war :D
Für die Füllung hatte ich diesmal Marzipanrohmasse selbst hauchdünn ausgerollt (hier hatte ich ja eine Marzipandecke verwendet, die mir zu mächtig war) und auf den Hefeteig gelegt und anschließend noch mit ganz fein gewürfelten Äpfeln und Rumrosinen belegt.
So lecker! Quasi, ein Apfelstrudel in Striezelform. Oder ein Striezel mit Apfelstrudelfüllung?
Ne, definitiv ein Struzel! :D
Zutaten für 1 Striezel
Für den Hefeteig:
375 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Type 630)
1 Pck. Trockenhefe
50 g Zucker
etwas Zitronenabrieb
75 g Butter
1 Ei
ca. 150 ml Milch
 Für die Füllung:
200 g Marzipanrohmasse
3 kleine Äpfel
50 g Rosinen (na ja, Menge einfach nach Belieben. Alternativ: Cranberries)
1 EL Rum
ca. 20 g Butter zum Bestreichen
Für den Guss:
Puderzucker
Zitronensaft oder Wasser (bei mir: halb halb)
 oder: Zartbitterkuvertüre
Zubereitung:
Rosinen (oder Cranberries)  heiß abspülen und mit 1 EL Rum vermischen. Ab und zu umrühren, damit alle Rosinen was abbekommen.
Aus dem oben angegebenen Zutaten einen Hefeteig herstellen und diesen ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (Maße ca. 35 x 50 cm). Anschließend mit flüssiger Butter dünn bestreichen, die Ränder können aber ruhig etwas mehr abkriegen.
Marzipan ausrollen. Dafür das Marzipan am besten in einen Gefrierbeutel (6 Liter Fassungsvermögen bei mir) legen und mit einem Nudelholz ganz dünn ausrollen.  Den Gefrierbeutel nun an den Seiten aufschneiden und die Marzipandecke vorsichtig auf die Hefeteig-Platte (mittig) platzieren (bei mir hat das Marzipan nicht für die ganze Fläche gereicht, aber das ist nicht weiter schlimm).
Äpfel schälen, entkernen und fein würfeln, mit den Rosinen vermengen und auf den Hefeteig verteilen (die Fläche muss nicht ausgefüllt sein, Lücken sind also okay).
Den Teig von der Längsseite her aufrollen. Mit einem Messer mittig einschneiden (Mehr Step by Step Fotos findet Ihr hier) und die beiden entstandenen Teigstränge miteinander verflechten.
 
Auf ein Backblech verfrachten und bei 190°C Ober-/Unterhitze ca. 20-25 Minuten backen, evt. mit Alufolie abdecken, falls er zu braun werden sollte.
Wenn der Striezel aus dem Ofen kommt, gleich mit dem Puderzuckerguss bestreichen/besprenkeln (einfach Puderzucker und Wasser bzw. Zitronensaft verrühren, bis eine zähflüssige Glasur entstanden ist). Oder die Enden einfach mit flüssige Zartbitterkuvertüre bestreichen.
Unbedingt waaaarm genießen!
Braided (Yeast) Bread with applestrudel filling
Ingredients:
For the yeast dough:
375 g light spelt flour
1 packet of dry yeast
50 g sugar
some lemon zests
75 g butter
1 egg
ca. 150 ml milk

 For the filling:
200 g marzipan paste
3 small apples
50 g raisins
1 tbsp rum
ca. 20 g butter for spreading

For the Icing:
icing sugar
lemon juice or water

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Montag, 16. März 2015

Leckere Möhrenbrötchen zum Osterfrühstück

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Zwischen all den Kuchenrezepten, mit denen ich Euch bei der Suche nach ein paar österlichen Inspirationen behilflich sein möchte, will ich Euch heute mal ein Brötchenrezept zeigen. Ostern besteht ja nicht nur aus Kaffeetafeln, sondern auch einen anständigen Brunch oder einem ausgedehnten Frühstück, gell? ; )
Diese Möhrenbrötchen habe ich vor einiger Zeit bei Clara von tastesheriff gesehen und wollte sie gerne mal ausprobieren. Letztendlich diente ihr Rezept aber nur zur Inspiration, ich habe es mal wieder komplett umgemodelt ;-)
 Im letzten Jahr hatte ich Euch bereits mein Möhrenbrot vorgestellt, welches ich wirklich sehr mag. Deswegen dachte ich, die Möhrenbrötchen sind bestimmt auch eine tolle Sache! Im Gegensatz zum Brot, welches mit Roggenmehl, hellen Dinkelmehl und Wasser gebacken wird, werden diese Brötchen mit Milch zubereitet (aber wenn es vegan werden soll, nehmt Ihr einfach Wasser) und ich habe diesmal zwei verschiedene Dinkelmehltypen genommen und kein Roggenmehl.
Die Brötchen sind außen nur leicht knusprig (so wie ich es mag) und innendrin schön "flauschig" : )
In den Teig habe ich außerdem noch Sonnenblumenkerne miteingebacken, dann hat man trotzdem noch ein bisschen was zu beißen. Walnüsse stelle ich mir aber auch sehr lecker vor...zumindestens wenn man sie verträgt ; )
Zutaten:
500 g Mehl (bei mir 300 g Dinkelmehl Typ 630 und 200 g Typ 1050. Es klappt aber bestimmt mit jedem Mehl; die Flüssigkeitsmenge muss nur dementsprechend angepasst werden)
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz
1 TL Zucker
250-275 ml Milch (je nachdem ob Ihr Vollkornmehl nehmt oder einen Mehltyp, der stark ausgemahlen ist)
150 g geraspelte Möhrchen
1 TL Zitronensaft
1 TL Öl
75 g Sonnenblumenkerne
Zubereitung:
Das Mehl mit der Hefe, Zucker und Salz mischen. Die Milch hinzufügen und alles einige Minuten miteinander verkneten. Den Teig an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Die Möhren raspeln und mit dem Zitronensaft und dem Öl vermengen und unter den Teig kneten, ggf. etwas Mehl hinzufügen, falls es zu feucht werden sollte. Wer möchte, kann jetzt auch noch 50 g Sonnenblumenkerne unterkneten. Den Teig nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Danach den Teig in 12 Portionen teilen und die Teigportionen zu Kugeln formen. Auf ein Backblech setzen und ggf. (also wenn man möchte) mit etwas Wasser bepinseln und ein paar Sonnenblumenkerne obendrauf geben, sanft andrücken und die Teiglinge 20 Minuten gehen lassen. Das sieht dann ungefähr so aus:
Währenddessen den Ofen auf 190°C vorheizen und die Brötchen 15-20 Minuten backen.
Am besten gleich frisch zum Frühstück genießen. Oder friert sie einfach ein, holt sie bei Bedarf heraus und lasst sie in der Mikrowelle auftauen.




Carrot Rolls With Sunflower Seeds
Ingredients:
500 g flour
1 packet of dry yeast
1 tsp salt
1 tsp sugar
250-275 ml milk
150 g rasped carrots
1 tsp lemon juice
1 tsp vegetable oil
75 g sunflower seeds
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Samstag, 14. März 2015

Schoko-Waffeln mit süßem Spiegelei [Sunny Side Up!]

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Jippieh! Weiter geht's mit den Osterrezepten, mit denen Ihr auf der österlichen Kaffeetafel garantiert Aufsehen erregt und Komplimente ernten könnt!
Heute der Klassiker zu Ostern. Aber nicht als Spiegelei-Taler mit Quark und auch nicht als lecker-cremiger Blechkuchen. Neee, heute kommt das (süße) Spiegelei auf die Waffel druff! Sunny side up, natürlich!
Die Waffeln wurden natürlich von meiner Schwester gebacken, da sie die unangefochtene Waffellkönigin in unserem Hause ist ;-)
Zutaten (für ca. 12 Waffeln):
250 g Mehl
15 g Speisestärke (entspricht 1 EL)
½ TL Backpulver
1 Prise Salz
40 g Kakao
4 Eier, getrennt
125 g Margarine
130 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
375 g Vollmilch
Für das Spiegelei:
250 g Frischkäse, natur
2 EL Milch oder Sahne
Puderzucker nach Belieben (ca. 30-50 g ?)
12 Aprikosen (Pssst…wer keine Aprikosen mag, nimmt einfach Pfirsiche und schneidet sie einfach in die Größe von Aprikosen ;-) (ich habe z.B. welche aus der Dose genommen und die Wölbung herausgeschnitten, da hat man schwupsdiwups nach Pfirsich-schmeckende Fake-Aprikosen)
Zubereitung:
Zuerst das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen. In einer weiteren Schüssel Margarine und Zucker schaumig schlagen. Eigelbe unterrühren. Mehl mit Backpulver, Kakao und Speisestärke mischen und im Wechsel mit der Sahne (bzw. Sahne-Milch-Mix) unterrühren. Zuletzt den Eischnee behutsam unterheben.
Den Teig nun im Kleeblatt-Waffeleisen ausbacken und die Waffeln etwas auskühlen lassen. Währenddessen den Frischkäse mit Milch/Sahne und Puderzucker verrühren, sodas eine cremige Masse entsteht. Mit einem Löffel auf den Waffeln verstreichen, sodass es aussieht wie das Gelbe Weiße vom (Spiegel-)Ei. Zuletzt die (Fake-)Aprikosen mittig platzieren, sodass es aussieht wie das typische Spiegelei. Sofort servieren und auf die erstaunten Blicke der Gäste gespannt sein :-)

Chocolate Waffles with sweet fried eggs
Ingredients (serves: 12 waffles):
250 g flour
15 g cornstarch
½ tsp baking powder
pinch of salt
40 g cocoa
4 eggs, separated
125 g margarine or butter
130 g sugar
1 package vanilla sugar
375 g heavy cream (or half-half with milk)

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Sonntag, 8. März 2015

Carrot Cake mit Oatmeal Cookies & Cream Cheese Frosting

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Heute gibt's einen super-saftigen Carrot Cake!
 Karottenkuchen denkt Ihr jetzt? Langweilig...

Nö, dieser ist garantiert nicht langweilig!
Im Teig landen gemahlene Haselnüsse und dazu noch ein paar geröstete ganze Haselnüsse. Und weil das für manch einen vielleicht noch nicht genug crunchy and crispy ist, kommen noch ein paar Haferkekse mit rein.
Nach dem Backen wird der Carrot Cake noch ein bisschen aufgehübscht und zwar mit einem famos-schmackofatzen Frischkäse (oder neudeutsch: Cream Cheese) Frosting. Wem das auch noch zu langweilig sein sollte, kann noch ein paar weitere Haferkeksbrösel darüber werfen und sich freuen!
Pluspunkt: Der Carrot Cake liebt es, wenn er vor dem ersten Anschneiden noch ein, zwei Nächte im Kühlschrank schlummern darf. Zum Dank dafür, wird er dadurch noch eine Ecke saftiger!
Also: Beim nächsten Einkauf nicht nur ein halbes Pfund Mohrrüben für die Kaninchen mitbringen, sondern noch ein für diesen Karottenkuchen!
Zutaten für eine Kastenform voll mit super-saftigen Karottenkuchenglück:
200 g geraspelte Möhren
125 g Margarine
4 Eier
100 g Zucker (ich habe halb Rohrohrzucker und halb normalen Haushaltszucker verwendet)
½ TL Zimt
½  TL Vanilleextrakt (Pulver)
250 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g gemahlene Haselnüsse
75 g ganze Haselnüsse
80 g Haferkekse, zerstoßen
Für das Topping:
250g Frischkäse
2 EL Milch oder Sahne
1 Spritzer Zitronensaft
1 Prise Zimt
etwas Vanilleextrakt
60 g Puderzucker
20 g Haferkekse, zerstoßen
Zubereitung:
Zuerst die ganzen Haselnüsse grob hacken und  in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Abkühlen lassen. In einer Schüssel die Margarine mit dem Zucker verquirlen. Nach und nach die Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver, gemahlenen Nüssen, Salz, Zimt und Vanille vermischen und kurz unter die Eiermasse rühren. Zuletzt die Möhrenraspel und die gerösteten und gehackten Nüsse und Haferkekse unterheben. In eine gefettete Kastenform geben, glattstreichen und bei 175° Ober-/Unterhitze ca. 30-35 Minuten backen.
Für das Frosting alle Zutaten miteinander verrühren, sodass eine feste aber cremige Konsistent entsteht, die man gut auf den (abgekühlten) Kuchen streichen kann. Zuletzt noch ein paar zerbröselte Haferkekse daraufstreuen.
Super moist Carrot Cake with Cream Cheese Frosting and Oatmeal Cookies
Ingredients:
200 g rasped carrots
125 g margarine
4 eggs
100 g sugar
½ tsp ground cinnamon
½ TL vanilla extract
250 g flour
1 tsp baking powder
100 g ground hazelnuts
75 g whole hazelnuts
80 g oatmeal cookies

For the Topping:
250g cream cheese
2 tbsp milk or heavy cream
dash of lemon
pinch of cinnamon
some vanilla extract
60 g icing sugar
20 g oatmeal cookies, crushed

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Habt einen schönen sonnigen Sonntag! :-)

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Mittwoch, 4. März 2015

Die beiden Hefeteig-Schafe Emma & Pauli auf dem Weg zum Osterbrunch

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Naaa...habt Ihr schon auf den Kalender geschaut? Dann ist Euch sicherlich aufgefallen, dass schon in einem Monat Ostern ist! Jippeh! Ostern ist mir ja jahreszeitlich gesehen, um Längen lieber als Weihnachten. Ich meine, wenn Ostern vor der Türe steht, kann der Sommer ja nicht mehr weit sein! : )
Und wenn man gaaaanz viel Glück hat, dann ist das Wetter zu Ostern schon richtig schön! So schön, dass beim Aufwachen, die Sonne schon durch das Fenster blinzelt und man die Ostereier im Garten suchen kann.
Ich hoffe, Ihr seid deshalb schon auf der Suche nach Oster-Inspirationen und fühlt Euch durch diesen Post nicht etwas überrumpelt ;-)
Aber diese beiden Schäfchen konnte ich auch wirklich nicht länger an mir halten. Die wollten raus! Raus in die weite Welt. Besser gesagt: ins world wide web ;-)
Backt Ihr auch zu Ostern das obligatorische Lamm aus der Backform? Ich glaube, dass ist bei vielen Familien so Tradition, aber vielleicht habt Ihr ja Lust auf was Neues? Wie wäre es dieses Jahr mit einem Osterschaf mit seinem Lamm aus Hefeteig?
 Ich habe ein solches Kunstwerk neulich  per Zufall gefunden und war sofort entzückt! Hefeteig ist sowieso mein Freund und da ich im Moment noch überrascht bin, wie gut die Nutellablume geworden ist (übrigens ist diese sehr gut zum Osterbrunch geeignet!) bin, kam es sofort auf meine Oster-Backliste :-) 
Und es ist gar nicht so schwer. Wie Ihr seht, müsst Ihr nur viele kleine Kugeln formen, 4 Beine, 2 Ohren und ein Kopf! Ursprünglich dachte ich, dass nur ein Schaf herauskommt, aber ich hatte noch so viel Teig über, dass es für ein Osterlamm gereicht hat! :-)
Ihr müsst nur aufpassen, dass Ihr die Beine & Co. nicht schon in der Größe formt, in der Ihr sie später haben wollt, weil der Hefeteig im Ofen noch aufgeht.
Ich habe Euch aber wieder bei den Zubereitungsschritten Fotos bereitsgestellt, da könnt Ihr sehen, wie es bei mir vor und nach dem Backen ausgesehen hat. Ich weiß, die Bilder sind nich schön (dafür selten, hehe), aber sie erfüllen ihren Zweck ;-)
 
Der Hefeteig ist so wie jeder andere auch, falls Ihr ein alt bewährtes Rezept habt auf das Ihr vertraut, könnt Ihr auch das nehmen.

Und ich wette, dass Kinder hier auch gerne mitbacken wollen und ihre Augen genauso strahlen werden, wie meine, wenn das Mutterschaf mit seinem Lamm aus dem Ofen kommt!
(ähm, ich verrate an dieser Stelle jetzt mal nicht mein Alter ; )
Zutaten (für ein großes Schaf und ein kleines Schäfchen)
500 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Typ 630)
1 Pck. Trockenhefe
50 g Butter
1 glückliches Ei (von einem noch glücklicherem Huhn ; )
65 g Zucker
ca. 200-250 ml Buttermilch (normale Milch geht aber auch)
1 Prise Salz
Zitronenschale 
Puderzucker zum Bestäuben und ein Konfitüren-Allerlei zum Bestreichen 
Zubereitung für Kinder erklärt:
Es war einmal eine halbe Tüte Dinkelmehl, die wollt was aus sich machen. Ja, die wollte was Neues erleben! Sie fragte die Trockenhefe, ob sie dabei sein will und im nächsten Moment war sie auch schon mittendrin im Mehl. Dazu gesellten sich noch Zucker, Zitronenschale und die Prise Salz (die Prise Salz ist sehr oft bei solchen Kuchengeschichten dabei!). Damit sie während der Fahrt nicht auf dem Trockenen sitzen, baten sie noch die Buttermilch sie zu begleiten. Erfreut sagte diese zu und nahm noch gleich ihre große Schwester die Butter mit. Die wiederrum wollte auch noch ein Ei mitnehmen, dass sorge für eine fluffige Konsistenz, äh… Stimmung? Nun wurde es in ihrem Gefährt merklich enger, und als plötzlich ein Knethaken dazu kam, kamen sich die flüssigen und festen Teilnehmer immer näher vermischten sich und wurden zu einer homogenen Truppe. Nach dieser Tohuwabohu mussten sie sich erstmal 1 Stunde in der Sonne ausruhen. Anscheinend hatten sie wohl zu viel gegessen, denn nach dieser besagten Stunde hat sich ihr Volumen glatt verdoppelt!
Nun wussten sie nicht weiter, doch da blickten sie sich um und sahen eine Schafherde. „So hübsche Tiere! Wenn ich doch auch ein Schaf wäre…“, sagte das Dinkelmehl (vielleicht war es auch die Butter oder das Ei, dass lässt sich ja jetzt nicht mehr so gut ausmachen, wo alle miteinander verknetet sind). „Wie soll denn das gehen?!“, fragte einer (wer ist jetzt wieder schwer zu sagen, aber es war auf alle Fälle nicht der, der das zuvor gesagt hatte, so viel ist sicher). „Ganz einfach: Wir teilen uns auf!“, sagte ein Dritter/eine Dritte (Gleichberechtigung muss sein, so viel Zeit muss sein).
„Einer bildet den Kopf, ein anderer die vier Beine, einer macht zwei Ohren und der Rest teilt sich in ganz viele kleine Kugeln auf und bildet den Rumpf. Gar nicht so schwer!“. Also teilten sie sich auf und formierten sich immer wieder um, bis sie endlich so aussahen wie ein Schaf. Natürlich nicht haargenau, aber schon sehr sehr ähnlich ;-)
Das war so anstrengend, dass sie sich erstmal kurz in der Sonne ausruhen mussten. Und mit einmal kam die Sonne immer näher, ja ich bin mir sicher, es waren mit einmal 180°C. (Temperaturen wie im Backofen. Da muss man sich unbedingt mit Topflappen oder Handschuhen schützen, so viel ist klar. Am besten ruft man da schon mal einen sachkundigen Erwachsenen zur Hilfe). Aber nach 15 Minuten war alles vorbei, es herrschten wieder normale Temperaturen. Die Weggefährten, die nun als Schaf wiedervereint waren, sind angenehm gebräunt. „Aber die Schafe auf der Weide sind weiß!“, sagte jetzt irgendwer.
„Das kriegen wir auch noch hin“ und just in diesem Augenblicke schüttelte Frau Holle mal wieder ihre zerknautschten Kissen aus, setze ein sanfter Schneefall ein und mit einem Male war das Schaf puderzuckerweiß.
„Wow! Jetzt sind wir ein richtiges, weißes Schaf!“, freuten sich alle und marschierten zu den anderen Schafen auf die Weide, die das frischgebackene Puderzucker-Schaf sogleich auf den Namen Emma tauften und mit ihm spielten. Und wenn sie nicht gestorben aufgegessen sind, dann gibt es inzwischen auch schon ein kleines Baby-Schaf mit dem Namen Pauli :-)
Und jetzt für die Erwachsenen:
Mehl mit Trockenhefe mischen. Zucker, Zitronenschale und Salz mit in den Pott geben. Buttermilch, flüssige Butter und ein Ei hinzufügen und alles gut miteinander verkneten.
 An einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das gute Stück verdoppelt hat.
Anschließend auf einer bemehlten Fläche nochmal kurz durchkneten.
Nun 1 Stück (am besten mit der Teigkarte) abschneiden und einen länglichen Kopf formen. Vier kleine Stückchen abschneiden und daraus Beine formen. Darauf aufpassen, dass sie nicht zu lang oder dick werden, der Teig geht im Ofen noch eine gutes Stück auf. Zwei kleine Stückchen zu ebenfalls länglichen Ohren formen und diese an den Kopf legen. (setzt die fertig geformten Hefeteigstückchen am besten gleich auf das mit Backpapier belegte Backblech).
Aus dem restlichen Teig (vorher aber noch eine Ecke für das kleine Schaf abzweigen) viele kleine Kugeln formen 30-40 Stück in etwa (bitte nicht die Hände vor den Kopf schlagen bei der Anzahl, das geht ganz schnell) und daraus den Rumpf formen (wie Ihr seht, habe ich noch drei kleinere Kugeln auf den Kopf gesetzt). Die Beine zuletzt unten dransetzen. Nochmal 10-15 Minuten gehen lassen...
 und dann bei 180°C Ober-/Unterhitze für 15 Minuten backen, bis es goldbraun ist. In der Zwischenzeit dasselbe für das kleine Schaf wiederholen, aber natürlich viel kleiner. Das kleine Schaf benötigt auch nur ca. 10-12 Minuten im Ofen.
Zuletzt die gebackenen Schafe mit Puderzucker bestäuben. Schmeckt frisch aus dem Ofen am Besten, vielleicht mit ein bisschen Konfitüre dazu?
 
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