Samstag, 29. Dezember 2018

Das war das Jahr 2018 auf Patces Patisserie

Ich habe das Gefühl, je älter ich werde, desto schneller vergeht die Zeit. Ich glaube, ich werde alt 😆

Und weil im Alter die Merkfähigkeit nachlässt, helfe ich meinem Gedächtnis selbst auf die Sprünge und schaue nochmal zurück, was ich in diesem Jahr so alles gebacken habe...
Zusätzlich küre ich meinen persönlichen Favoriten :)

Im Januar gab es 
Dinkel-Cracker
Mannerschnitten-Torte
 Dinkelvollkorntoast mit Roggen und
 Apfel-Walnuss-Cookies
Persönlicher Favorit: Mannerschnittentorte 🤪

Im Februar habe ich euch ein
 Crunchy Paleo Banana Bread vorgestellt, ebenso wie
die besten Butterhörnchen nach einem Rezept meiner Mutter
gesundes Apfelbrot mit Nüssen
Roggen-Buttermilchbrot und
Crazy Cookies mit Smarties, Oreos und Salzbrezeln
Persönlicher Favorit: Mamas Butterhörnchen ist doch klar! 🤗

Im März begann die Osterbäckerei, in der gab es dieses Jahr
Möhrenkuchen mit Dinkel
Mailänder Quarktorte mit Schokospiralen
klassischen Eierlikörkuchen
Spiegeleikuchen 2.0
Hafer-Mohn-Schnecken
Carrot Cake Chia Bliss Rolls
Persönlicher Favorit: Eierlikör-Gugelhupf 😉

Im April habe ich eine Themenwoche zu alternativen Mehlen und Ölen präsentiert, dort gab es
Chiabrötchen (mit Chiamehl)
Kartoffel-Kürbiskern-Muffins (mit Kürbiskernmehl)
Marmor-Gugelhupf (mit Mohnöl)
Triple Chocolate Muffins (mit Mandelöl)
Persönlicher Favorit: Triple Chocolate Muffins mit Mandelöl  😍

Obendrein kredenzte ich euch
Schaumrollen mit westfälischer Herrencreme
Limburgse Appelvlaai
zweifarbigen Schoko-Aufstrich und
Germknödel mit Vanillesauce
Persönlicher Favorit: Schaumrollen mit Herrencreme 🤫

Im Mai stellte ich euch die Geburtstagstorten von meinen Eltern vor. Dies waren eine
Kirsch-Mascarpone-Torte
Windbeutel-Torte mit roter Grütze. Anschließend folgten
 Cannoli di Siciliana
Emoji-Stracciatella-Blondies
Vegane Mousse au chocolat
glutenfreie Kokosküsschen
Persönlicher Favorit:
Kirsch-Mascarpone-Torte, Windbeutel-Torte mit roter Grütze, Cannoli di Siciliana un die  Emoji-Stracciatella-Blondies 😅(Ja, der Mai war übertrieben lecker!)

Mit dem Sommer zog das erste Erdbeerrezept ein,
Strawberry Cheesecake Crumble
Darauf folgten
Bananen-Einkorn-Muffins
saftiges Vollkornbrot mit Nüssen
und die weltbesten Brownies meiner Schwester
Persönlicher Favorit: Natürlich die besten Brownies der Welt von meiner Schwester😀

Zur Hitzewelle im Juli gelüstete es mich nach
Zitronen-Crinkle Cookies
Joghurt-Waffeln mit allerlei Toppings
Schoko-Weintrauben-Schnitten
Käsekuchen mit verschiedenen Sommerfrüchten
Persönlicher Favorit: Lemon Crinkle Cookies und die knusprigen Joghurt-Waffeln.😃

Im August hatte ich trotz der Hitze Lust auf Schokolade, besonders auf
Schoko-Franzbrötchen und
Kuhfleckenkuchen mit Pudding, Tonka und Kirschen.
Streuselkuchen mit Heidelbeeren geht auch ganz gut, ebenso
italienischer Fiorella mit Orange
Persönlicher Favorit: Da ich Streuselkuchen über alles liebe, ebenso Heidelbeeren ist das wohl klar 😉

Im September musst es dann natürlich ein
Zwetschgenkuchen sein, dieses Mal mit Quark-Öl-Teig und Streuseln und dann nochmal Bananenbrot mit Zwetschgen und Mandeln.
Ein vegane Hefezopf mit Vanille & Schokotropfen war auch dabei.
Persönlicher Favorit: Der vegane Hefezopf! 😊

Im Oktober habe nach langer Zeit mal wieder
Donuts gebacken, ohne Fritteuse, mit Apfel & Zimt
Ich habe zum ersten Mal Russisch Brot gebacken.
Im Herbst packte mich der Karottenkuchenhunger, den ich mit einem Rüblikuchen mit Ingwer und Cashewnüssen besiegte
Danach war mir nach klassischen Vanille-Muffins mit Nougat
 
Persönlicher Favorit: Puuuuh, die Apfel-Zimt-Donuts?! 😆

Im November hatte ich aufgrund des Studiums besonders wenig Zeit und kam nur dazu, meine Geburtstagskuchen zu bloggen. Das waren aber immerhin drei tolle Köstlichkeiten, wie dieser
Apfel-Biskuit mit Zwetschgenmousse
Kürbis-Zimtschnecken aus luftigen Hefeteig und
Schoko-Zapfen
Persönlicher Favorit: Die Apfel-Zwetschgen-Torte!!! 😍😍😍

Im Dezember habe ich Euch mal wieder mit Keksrezepten bombardiert, obwohl ich ja jedes Jahr denke, dass ich gar keine neuen Keksrezepte mehr weiß!
Die Zebrastreifenkekse
Gewürzspekulatius
Puddingkipferl
Zimtsterne ohne Nüsse und die
Knusperkugeln mit Hafer, Kokos und Schoko 
habe ich aber dieses Jahr zum ersten Mal ausprobiert.
Abwechslung brachte lediglich der Choco Spekulatus Cheesecake sowie die
Choco Spekulatius Crossies als Last Minute Geschenk aus der Küche, die ich noch Heiligabend zubereitet und gebloggt habe.
Persönlicher Favorit: Die Zimtsterne ohne Nüsse und die Knusperkugeln 😋

Habt Ihr ein Favoriten-Rezept gefunden, welches Ihr im nächsten Jahr backen möchtet? Oder habt ihr schon etwas ausprobiert von meinem Blog? Ich freue mich immer über Feedback und Eure Fotos auf Facebook, Instagram & Co. 😊

Ich hoffe, ich bin nächstes Jahr ein wenig strukturierter was die Rezept-Planung angeht. Ob das klappt, weiß ich nicht, schließlich habe ich viel mit dem Masterstudium zu tun und Ende des Jahres steht wahrscheinlich auch die Abschlussarbeit an. Ich kenne Menschen, die dann vier Monate in der Bibliothek wohnen und nichts anderes machen. Und ich kenne mich. Ich bin so gestresst, dass ich erstmal Kuchen backen muss um mich zu beruhigen. Vier Monate lang...ob ich die Masterarbeit auch einfach über Kuchen schreiben kann? 🤔 Ich lege auch Kostproben bei!🤪

Und nun wünsche ich Euch einen super Start ins neue Jahr. Viel Glück, Erfolg und Gesundheit und natürlich auch stets einen volles Vorratsregal um auf akut auftretenden Kuchenhunger reagieren zu können!
😀
Wir lesen uns im nächsten Jahr wieder!

Montag, 24. Dezember 2018

Last Minute Geschenk aus der Küche: Schoko-Spekulatius-Crossies

Dieses Jahr war ich echt spät dran mit Geschenken. Normalerweise habe ich Anfang Dezember die Geschenke für meine Familie zusammen. Meinen Freunden schenke ich immer eine große Tüte selbstgebackene Plätzchen - die bereite ich immer in der Woche vor Weihnachten vor und verteile sie. Dieses Jahr war ich so mit dem Studium beschäftigt und habe das Geschenke kaufen immer weiter aufgeschoben, bis ich die Woche vor Weihnachten losgesprintet bin um alles zu besorgen. Zum Glück habe ich für meine Schwester immer ein paar Geschenkideen im Kopf, für meine Mutter weiß ich auch ein paar Läden, wo ich fündig werden kann. Für meinen Vater dagegen muss ich immer lange überlegen, was ich ihm schenken könnte. Am liebsten freut er sich über etwas Selbstgebackenes von mir. Den Wunsch erfülle ich ihm gerne. In den letzten Jahren habe ich ihm Rumkugeln und Eiskonfekt geschenkt (beide Rezepte sind auf dem Blog). Dieses Jahr habe ich mich für weihnachtliche Schoko-Crossies entschieden mit Spekulatius. Die sind super schnell gemacht und verpackt - perfekt, wenn man Heiligabend bemerkt, dass man noch ein kleines Mitbringsel braucht!

Ich habe sie auch erst heute am heiligen Morgen gemacht, anschließend fotografiert, verpackt und fix diesen Blogpost erstellt! 😁
Für ca. 25 Stück:
200 g hochwertige Kuvertüre (bei mit halb Zarbitter, halb Vollmilch)
65 g Spekulatius, zerbröselt
65 g Cornflakes
1 Prise Zimt
1 TL Butter

Zubereitung:
 Die Schokolade im Wasserbad sanft schmelzen. 
Die Butter darin auflösen und verrühren, sodass eine homogene Masse entsteht, Zimt zufügen.
Spekulatius und Cornflakes in eine Schüssel geben und vermischen. 
Die Schokoladenbutter auf die trockenen Zutaten geben und mit einem Löffel so vermischen, dass alles miteinander vermengt ist und man die Cornflakes nicht unterdurch scheinen sieht.
Aus der Masse 25 kleine Häufchen formen, dies geht am besten mit zwei Teelöffeln. Die Masse auf ein Backblech setzen - dies vorher mit Butterbrot-oder Backpapier auslegen.
Für ca. 30-60 Minuten kaltstellen und anschließend in Tütchen verpacken zum Verschenken oder auf den Plätzchenteller setzen zum sofortgen Vernaschen!
Die Crossies halten am besten im Kühlschrank, bei Zimmertemperatur werden sie schnell klebrig und hinterlassen unliebsame Schokoflecken auf der guten Weihnachtstischdecke ;)
 Und nun wünsche ich Euch frohe Weihnachten im Kreise Eurer Liebsten. Genießt das gute und reichhaltige Essen und denkt daran: Weihnachtskalorien zählen nicht! 😉

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Sonntag, 16. Dezember 2018

Knusper-Bällchen mit Schoko, Kokos und Hafer [Ohne Butter]

Von den Puddingkipferln ohne Nüsse hatte ich noch zwei Eiweiße übrig. Die werfe ich natürlich nicht so weg, sondern versuche sie noch zu verwerten. Dieses Rezept habe ich spontan gefunden und es hat mir sehr gut gefallen. Mit Hafer, Kokos und Schokolade kann man eigentlich wenig verkehrt machen (ich liebe Hafer in Kekse und Kuchen!), sodass ich keine Zweifel hatte, dass sie misslingen.
Der Teig ist im Nu angerührt, man schlägt das Eiweiß auf, lässt Zucker einrieseln und anschließend hebt man die restlichen Zutaten unter, formt kleine Kugeln und backt sie. Nach dem Backen lässt sich eine Schneegestöber auf die Bällchen hinab in Form von Puderzucker. Köstlich! :)


Zutaten für zwei Bleche:
2 Eiweiße
100 g Zucker
50 g gemahlene Haferflocken
125 g Kokosflocken
50 g Dinkelmehl Typ 630
1 Prise Salz
1 Msp Backpulver
50 g Schokoraspel oder gehackte Schokolade 
2 EL Milch (falls die Masse zu trocken sein sollte)

Zubereitung:
Zuerst das Eiweiß mit dem Salz aufschlagen. Den Zucker einrieseln lassen. Haferflocken, Mehl und Kokosflocken mit einem Teigschaber unterheben. Zum Schluss die Schokolade unterheben. Wenn der Teig zu trocken sein sollte, etwas Milch zufügen.
Aus dem Teig Kugeln formen und bei Umluft 140 °C circa 20 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
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Zimtsterne ohne Nüsse

Neulich hat meine Schwester mir ja Stein und Bein geschworen, dass ich ihr letztes Jahr Zimtsterne ohne Mandeln gebacken hätte, die dem Original sehr nahe gekommen sind, sogar mit der obligatorischen Eiweißglasur. Ich konnte mir partout nicht dran erinnern, meine Mutter auch nicht 🤔 Uns fielen nur die Sahne-Zimtsterne ein mit Zimtzuckerkruste, aber die waren dann logischerweise ohne Eiweißglasur..
Ich nahm mir dieses Rezept zur Hand und versuchte es ein bisschen umzumodeln, um sie mehr wie Zimtsterne aussehen und schmecken zu lassen. Das Ergebnis war super, ich wollte die Plätzchen eigentlich alle daheim bei meiner Schwester lassen, aber ich habe mir in einem unbeobachteten Moment (🤫) doch ein paar abgezwackt und nach ganz unten in die Keksdose gelegt 😉 
Aber genug von meiner Detektivarbeit und kriminellen Keksdieb-Allüren, hier geht es um das Rezept! Die Eiweißglasur ist klassisch wie beim Original - Eiweiß, Zucker und Zitronensaft.
Der Teig sollte wie der von Zimtsternen so ist, weicher sein, auf keinen Fall hart. Da hilft Creme Fraiche ganz gut. Weil ich vom Eischnee noch ein Eigelb übrig hatte, kam dieses auch hinein. Macht den Keks noch ein bisschen mürber. Dann natürlich eine Ladung Zimt! So einfach kann es gehen! :)

Zutaten
Mürbeteig:
275 g Mehl
175 g Butter
50 g Creme Fraiche
50 g Zucker

1 Eigelb 
1 TL Zimt

Für die Glasur:
1 Eiweiß
50 g Zucker 
1 TL Zitronensaft

Zubereitung:
Aus den Zutaten einen geschmeidigen Mürbeteig herstellen und in Frischhaltefolie eingewickelt ca. 30 Minuten kaltstellen. Den Teig anschließend ausrollen und Sterne ausstechen. Die Kekse auf ein Backblech setzen. Das Eiweiß aufschlagen, Zucker einrieseln lassen und zum Schluss den Zitronensaft einführen. Die Sterne mit dem Eischnee einstreichen.  und im Ofen bei Umluft 160° ca. 11-13 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Puddingkipferl [Vanillekipferl ohne Nüsse & Mandeln]

Es kommt mir manchmal so vor, als ob alle Weihnachtsplätzchen Nüsse enthalten: Lebkuchen, Zimtsterne, Spekulatius, Makronen und auch die klassischen Vanillekipferl sind mit Mandeln oder auch Haselnüssen. Im letzten Jahr und auch in diesem habe ich mich daran versucht diese Klassiker nussfrei zu backen, da meine Schwester jegliche Nussarten und auch Manden partout nicht essen darf.
Die Vanillekipferl ohne Mandeln sind gut gelungen, die mürbe Konsistenz erreicht man prima mit Stärke oder Puddingpulver und Eigelben statt ganze Eier. Damit ihr die Eiweiße nicht verwerfen müsst, stelle ich Euch als nächstes super leckere Kekse zur Eiweißverwertung vor!
Zutaten für zwei Bleche voll Kipferl:
220 g Dinkelmehl Typ 630
1 Pck. Puddingpulver Vanille
1 Msp Backpulver
1 Prise Salz
50 g Zucker
50 g Puderzucker
125 g Butter (etwa 10-15 Minuten vorher aus dem Kühlschrank holen)
2 Eigelbe
2 EL Milch 
1 TL gute Vanillepaste

Puderzucker zum Bestäuben (evtl. mit Vanillezucker vermischen)

Zubereitung:
Trockene Zutaten in einer Schüssel vermischen und eine Mulde formen. In die Mulde Butter, Eigelbe und Milch geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Aus dem Teig Kipferl formen, auf ein Backblech legen und bei 160° C Umluft ca. 10-12 Minuten backen. Anschließend mit Puderzucker bestäuben.

Freitag, 7. Dezember 2018

Gewürz-Spekulatius ohne Mandeln

Das einzige Spekulatiusrezept, welches ich hier auf dem Blog habe, ist mit Mandeln. Wenn die halbe Familie eine Mandel-Allergie hat, ist das natürlich doof. Da muss ein Rezept ohne her! Dieses hier kommt gänzlich ohne jegliche Nüsse aus. Stattdessen werden sie ein wenig vollwertiger mit Dinkelvollkornmehl - nicht schlecht, finde ich! :D
Zutaten für ca. 50 Stück:
150 g Dinkelvollkornmehl
150 g Dinkelmehl Typ 630
½ TL Backpulver
½ TL Zitronenabrieb
½ TL Orangenabrieb
2 TL Zimt
2 gehäufte TL Spekulatiusgewürz 
½ TL Bourbon-Vanille
1 gute Prise Meersalz 
175 g weiche Butter
125 g Rohrohrzucker
1 Ei
Zubereitung:
Die trockenen Zutaten und Gewürze vermischen. Butter und Ei zufügen und alles miteinander verkneten. Wenn der Teig zu weich zum Ausrollen sein sollte, den Teig etwas 15 Minuten kaltstellen. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Mit einer Spekulatiuswalze die Formen in den Teig drücken. Kekse einzeln lösen und auf die Backbleche legen. Die Kekse circa 12–15 Minuten backen.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Zebrastreifen-Kekse [Schwarz-Weiß-Gebäck mal anders]

Das erste Keksrezept für dieses Jahr sind diese Zebrastreifen-Kekse! Ich denke ja jedes Jahr nach Weihnachten "Was backe ich bloß nächstes Jahr für den Blog? Eine Vorweihnachtszeit ohne ein einziges Keksrezept ist ja nicht tragbar!"
Wenn es dann soweit ist, entdecke ich aber dann doch immer noch Rezepte, die ich Euch präsentieren kann. Puh, nochmal Glück gehabt! ;)

Diese Zebrastreifen sind mal etwas ganz anderes, finde ich. Sie sehen zwar aufwendig aus, aber sind easy gemacht. Wie beim Schwarz-Weiß-Gebäck werden zwei Teige hergestellt, ausgerollt, aufeinander gelegt, gebacken und anschließend in Streifen geschnitten. Wer mag, dekoriert die Plätzchen noch mir Schokolade!

Zutaten für ca. 30-40 Stück
Für den hellen Teig:
250 g Butter (eher kalt als zu warm)
180 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
400 g Mehl

Zusätzlich für den dunklen Teig:
2 EL Kakao
1/2 TL abgerieben Bio-Orangenschale
50 g Raspelschokolade Zarbitter

100 g Kuvertüre
Zebraröllchen oder Schwarz-Weiß-Streusel zum Dekorieren

Zubereitung:
Mehl mit Salz und Zucker mischen.Die Butter in Flöckchen dazugeben und das Ei. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Die Hälfte vom Teig abnehmen und diesen mit Kakao, Orangenschale und Raspelschokolade vermischen. Den hellen Teig zu den Maßen  25x35 cm auf Backpapier ausrollen. Den dunklen Teig ebensfalls auf dieselben Maße ausrollen, entweder auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder wieder auf Backpapier (ich habe Letzteres genommen, weil der Teig sich somit besser auf den hellen Teig stürzen lässt). Den dunklen Teig im ausgerollten Zustand also auf den hellen Teig legen, sodass es nicht überlappt, aber auch nichts vom hellen Teig mehr zu sehen ist. Die doppelte Teigplatte einmal quer halbieren, die Hälften aufeinanderlegen, sodass insgesamt vier Schichten vorhanden sind. Die Teigplatte nun 30 Minuten kaltstellen. Ofen auf 180 Grad Ober-und Unterhitze vorheizen und die Teigplatte circa 20-25 Minunten backen. Aus dem Ofen holen und mit einem scharfen Messer in Streifen schneiden. Auskühlen lassen und mit geschmolzener Kuvertüre bestreichen und nach Wunsch dekorieren.

Sonntag, 2. Dezember 2018

No Bake Spekulatius Choco Cheesecake

Wie lange ist eigentlich schon der letzte No Bake Cheesecake her? Ich kann mich gar nicht daran erinnern...an den heutigen dagegen sehr gut! Den gab es neulich als meine Schwester Besucht hatte. Seinen Gästen muss man ja etwas anbieten, erst Recht wenn ich zu Hause bin, weil es eine gute Möglichkeit ist, wieder ein neues Rezepte auszuprobieren!
 Dieser Cheesecake besteht aus einem Schoko-Spekulatiusboden. Darauf kommt eine luftig-leichte Frischkäsecreme ;) Diese wird geteilt, eine wird mit Apfelmark vermischt, die andere mit Schokolade und Gewürzen wie Zimt, Nelke und Kardamom. Das Apfelmark habe ich selber gemacht, weil wir so viele Äpfel dieses Jahr geerntet haben und meine Schwester und ich die roh gar nicht vertragen :( Für die etwas schnellere Variante könnt ihr auch auf Apfelmus oder Apfelmark zurückgreifen. Ich empfehle Apfelmark, da ist kein zusätzlicher Zucker drin :) 

An die Ränder kommen noch halbe Spekulatius, obendrauf weihnachtliche Schoko-Ornamente. Fertig ist der weihnatlich anmutende Cheesecake, der auch einen krönenden Abschluss eines Weihnachtsmenüs bilden kann! 

Happy No Bake und einen frohen ersten Advent!

Zutaten für eine 26 cm Springform
Für den Boden:
250 g Spekulatius (einen Teil abnehmen für den Rand!)
75 g Butter
50 g Zartbitterschokolade 

Für die Füllung:
600 g Frischkäse
100 ml Milch
1 Pck. Vanillezucker
40 g Puderzucker
6 Blatt Gelatine 
+ 150 g geschmolzene Schokolade (für die dunkle Schicht)
+ 350 g Apfelmark (für die helle Schicht)

Dekoration:
Schokoladen-Dekor

Zubereitung:
Von den Spekulatiuskeksen einen Teil abnehmen. Die Kekse einmal halbieren (waagerecht) und den Rand der Form damit auskleiden. Die restlichen Kekse in einen Gefrierbeutel packen, diesen verschließend und mit einem Nudelholz die Kekse zu feinen Bröseln verarbeiten. Währenddessen die Schokolade und die Butter im Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen. Schokoladenbutter anschließend zu den Keksbröseln geben, vermengen und alles in die Springform geben und plattdrücken, sodass ein Boden entsteht. Die Spekulatiushälften an die Ränder platzieren. Den Boden in diesem Zustand 60 Minuten kühlen.

Für die Cheesecakemasse den Frischkäse mit Zucker und Milch verquirlen. Gelatine einweichen und anschließend ausdrücken und im Wasserbad auflösen. Für den Temperaturausgleich erst einen Esslöffel der Frischkäsemasse zur Gelatine geben, zügig und klümpchenfrei unterrühren, dann einen zweiten Esslöffel nehmen und wieder unterrühren. Anschließend die Gelatinemasse zur übrigen Frischkäsemasse geben und schnell verrühren. Die Masse zieht schnell an! Ein Drittel der Masse in eine weitere Schüssel füllen und das Apfelmark darunterrühren. Diese helle Masse auf den Keksboden verteilen. Den restlichen Frischkäse mit der geschmolzenen Schokolade verrühren. Diese Masse ist noch etwas fester als die helle und wird esslöffelweise auf die helle Creme getupft. Mit einem Tortenheber die dunkle Creme über die helle Streichen und einen kleinen hellen Rand lassen. Den Cheesecake für mind. 2 Stunden kaltstellen. Den Springformrand entfernen und mit Schokoladendekor dekorieren.
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Montag, 19. November 2018

Apfel-Biskuit mit Zwetschgen & Joghurt-Mousse

Ich glaube, ich habe eine neue Lieblings-Herbsttorte, meine lieben Freunde des guten Kuchengeschmacks! ;)

Diese Torte gab es zu meiner (etwas) verspäteten Geburtstagsfeier mit meinen Verwandten und Familie und alle waren begeistert von diesem Törtchen. Sogar meine Oma, die sonst nur ein Stück Torte schafft, hat ein zweites verlangt! Ein sehr schönes Lob! :)

Die Torte hier hat mich direkt in den Bann gezogen. Das Rezept habe ich in einer uralten Zeitschrift gefunden und einige Zutaten ausgetauscht und etwas in der Zubereitung verändert, was meiner Meinung nach nicht so passend schien. 
Im Biskuit sind zum Beispiel geraspelte Äpfel, das macht den Biskuit nicht so locker wie normal, aber dafür unheimlich saftig - Zimt darf da auch nicht fehlen, wie ich finde!

Die erste Füllung besteht aus einer Zwetschgenmasse. Hierfür habe ich schwarzen Johannisbeernektar mit Tortenguss angedickt und fein geschnittene Zwetschgen einfach untergemischt (die Zwetschgen habe ich vom September her eingefroren und hierfür wieder aufgetaut). Darauf folgt eine leckere Vanille-Joghurt-Mousse. Dafür kam griechischer Joghurt zum Einsatz, die Vanillenote hat eine gute Vanillepaste geliefert (Im Handel gibt es ja so einige Vanillepasten, aber in machen ist noch etwas viel unnötiges Begleitkram drin, achtet da mal drauf!). Für extra Luftigkeit wird noch geschlagene Sahne untergehoben. Diese Mousse kommt auf die Zwetschgen drauf, abgeschlossen wird die Torte mit dem zweiten Boden und ummantelt mit noch ein bisschen mehr Sahne ;)
Lecker sag ich euch! :)
Zutaten für eine 26 cm Springform
Für den Apfel-Biskuit:
4 Eier
125 g Zucker
300 g gerieben Äpfel
2 EL Zitronensaft
275 g Mehl
25 g Stärke oder Puddingpulver Vanille
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt, gemahlen 

Für die Zwetschgen-Füllung:
250 ml schwarzer Johannisbeernektar
1 Pck. roter Tortenguss
2 EL Zucker
400 g Zwetschgen, entsteint und in dünne Scheiben geschnitten

Für die Joghurtmousse:
300 g griechischer Joghurt

50 g Zucker
1 TL Vanillepaste
200 g Sahne, steif geschlagen
4 Blatt weiße Gelatine

Dekoration:
200 g Sahne, steif geschlagen mit einem Pck. Vanillezucker
in hauchdünne Scheiben geschnittene Äpfel und /oder Zwetschgen (ca. 100 g)
Schoko-Dekor

Zubereitung:
Für den BIskuit die Eier mit dem Zucker einige Minuten aufschlagen bis eine luftige Masse entstanden ist. Mehl mit Salz, Zimt und Backpulver mischen und auf die Masse sieben, alles behutsam mit einem Teigschaber unterheben, als Letztes die geriebenen Äpfel unterheben.
Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm) füllen und bei 180 ° Ober-/Unterhitze 30-40 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen. Den Boden nun gut auskühlen lassen, gerne auch luftdicht verpackt über Nacht.

Am nächsten Tag den Boden einmal waagerecht durchschneiden. Um den unteren Boden einen Tortenring stellen. In einem Kochtopf Tortenguss und Zucker vermischen, Johannisbeernektar zufügen und mit einem Schneebesen verrühren. Das Gemisch nun aufkochen lassen und kurz köcheln lassen. Von der Herdplatte herunternehmen und die Zwetschgen untermengen. Den Guss kurz andicken lassen und auf den ersten Boden gießen und gleichmäßig verteilen. Die Torte 60 Minuten kaltstellen.

Für die Joghurtcreme den Joghurt mit Zucker und Vanillepaste verquirlen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, circa 5 MInuten lang. Einen Kochtopf mit Wasser erhitzen, einen Schmelztiegel einsetzen und die eingeweichte Gelatine hineintun. Durch die Hitzeeinwirkung veflüssigt sich die Gelatine. Nun einen EL Joghurtcreme zu der Gelatine geben und gut verrühren, anschließend einen zweiten Esslöffel der Joghurtcreme unterrühren. Nach diesem Temperaturausgleich nun schnell die Gelatine-Joghurtmasse zu dem restlichen Joghurt fügen und sofort (!) gut und schnell verühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Die Sahne steifschlagen und unter die Joghurtmasse heben mit einem Teigschaber. Die Creme nun auf der Zwetschgenmasse verteilen, den zweiten Boden draufsetzen und leicht andrücken. Die Torte nun 2 Stunden kaltstellen.
Von links nach rechts und von oben bis unten: Auf den 1. Boden die Zwetschgenmasse einfüllen, darauf die Joghurt Mousse. Zweiten Boden draufsetzen und alles mit Sahne ummanteln und dekorieren
Für die Deko die Sahne steifschlagen mit etwas Vanillezucker und die Torte von allen Seiten einstreichen. Etwas Sahne für Sahnetuffs zurückbehalten, die ihr mit einer Spritztülle aufspritzen könnt. Mit Zwetschgenscheiben oder Apfelscheiben dekorieren und nach Wunsch mti Schokoladen-Dekor verschönern. Die Torte bis zum Servieren kaltstellen.

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Sonntag, 11. November 2018

Schokoladenzapfen mit Crispies

Diese Schokozapfen gab es neulich zu meiner Geburtstagsfeier ebenso wie die Kürbis-Spekulatiusschnecken und die Apfel-Biskuit-Torte mit Zwetschgen und Joghurtmousse.
Die kleinen Teile hier machen ganz schön was her, meine Gäste waren ziemlich beeindruckt. Und das beste ist: Die Zapfen sind gar nicht so schwer wie sie aussehen - also von der Zubereitung her ;) Was die Kalorienanzahl angeht...nun, die bleibt geheim!
Man stellt eine einfache Schokoladencreme mit Schokolade, Butter, Zucker und Aroma her, lässt diese etwas anhärten, spritzt dann kleine Berge und da steckt man zu guter Letzt die Schoko-Crispies hinein, die es dann nachher wie echte Tannenzapfen aussehen lassen!
Ich war selber begeistert, wie einfach und täuschend echt die Zapfen zum Schluss ausgesehen haben!
Zutaten für circa 15 Stück:
100 g Zartbitterschokolade 50 %
100 g Zartbitterschokolade 70 %
75 g weiche Butter
65 g Puderzucker
1 TL Zimt
1 TL Tonkazucker (selbst angesetzt)
1 Prise Meersalz
ca. 150 g Schoko-Crispies (Frühstückscerealien)

Zubereitung:
Schokolade schmelzen. Währenddessen die weiche (!) Butter mit Puderzucker, Zimt und Tonkazucker aufschlagen. Meersalz zur Schokolade geben. Die Schokolade zur Butter-Zuckermasse geben und zwei Minuten aufschlagen. Die Masse nun circa 60 Minuten lang bei Zimmertemperatur anhärten lassen. Anschließend erneut aufschlagen und die Mousse in einen Spitzbeutel mit Lochtülle geben. Ein Blech mit Butterbrotpapier belegen und darauf kleine Berge (oben sollte es schon in Richtung spitz gehen) spritzen mit der Mousse. Die Schoko-Crispies zapfenartig in die Mousse-Berge spritzen.
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Sonntag, 4. November 2018

Luftig-lockere Kürbis-Zimtschnecken

Diese Hefeteigschnecken mit Kürbispüree im Teig wollte ich schon ewig ausprobieren! Hefeteig kann relativ schnell trocken werden und solch eine extra Portion Feuchtigkeit in Form von Püree kann da schon Großes bewirken! Außerdem erstrahlen die Hefeschnecken in einem strahlenden Orange, einfach schön anzusehen oder? :)

Die Füllung besteht nicht nur aus Butter, Zucker und Zimt. Dieses Mal habe ich statt nur Zimt Spekulatiusgewürz verwendet, Weihnachten nähert sich ja in großen Schritten, nicht wahr? ;)
Als Glasur diente ein Mix aus Frischkäse, etwas Butter, Puderzucker und etwas guter Vanillepaste. Die Kürbisschnecken werden nach dem Backen damit eingepinselt, der Guss zieht ein und macht sie noch einen Ticken saftiger! Für die lockere Beschaffenheit des Gebäcks ist in meinem Fall die lange Gehzeit verantwortlich. Ich lasse allle Hefeteig in der Regel 12 Stunden gehen, damit ich es besser vertrage (das hat was mit Fodmaps zu tun, das zu erklären, würde den Rahmen hier sprengen). Schon bei Broten ist mir aufgefallen, dass diese länger halten und vor allem oft viel luftiger sind in der Konsistenz als Brote, die man nur eine Stunde gehen lässt. Coole Sache oder?
Zutaten für circa 20 Stück
Für den Hefeteig:
600 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
60 g Rohrzucker
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1 Prise Nelke
1 Prise Kardamom
200 ml Milch
75 g Butter
200 g Kürbispüree
1 Ei

Füllung:
125 g Butter
ca. 75 g Rohrzucker 
1 1/2 TL Ceylon-Zimt
1/2 TL Spekulatiusgewürz

Glasur:
2 EL Frischkäse
1 TL Butter
75 g Zucker
1 EL Wasser
1/2 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:
Für den Hefeteig Mehl mit Salz, Hefe und Zucker, Zimt, Kardamom und Nelke vermischen. Die Butter schmelzen und mit dem Ei, Milch und dem Püree unterkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist, der sich vom Rand der Schüssel löst. Den Teig abgedeckt ruhen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat, das dauert circa 1-1/2 Stunden (ich habe ihn über Nacht gehen lassen, da ich Hefegebäck nur so vertrage; dafür habe ich nur die Hälfte der Hefe benötigt). 

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche erneut kneten und zu einem großen Rechteck ausrollen (das Rechteck wird wirklich groß!). Die Butter schmelzen und auf die Teigfläche streichen. Zucker mit Spekulatiusgewürz und Zimt mischen und über die Butter streuen. Das Rechteck von der Längsseite her aufrollen und die entstandene Rolle in circa 20 Schnecken teilen.
Die Schnecken auf ein Backblech setzen und bei 180° C Ober-/Unterhitze für 25 Minuten backen. Die Schnecken dürfen ruhig noch weich sein, entscheidend ist, dass die Unterseite leicht gebräunt ist, dann sind die gar,aber noch längst nicht trocken :)
Wenn die Hefeschnecken aus dem Ofen kommen mit der Glasur bestreichen. Dafür weiche Butter mit Frischkäse und Wasser vermengen sowie der Vanille. Zuletzt den Puderzucker hineinsieben und mit einem kleinen Schneebesen zu einer homogenen Glasur ohne Klümpchen verrühren. Die Kürbissschnecken schmecken frisch aus dem Ofen am besten, am nächsten Tag sind sie aber auch noch lecker, nur eben fester in der Konsistenz.
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