Mittwoch, 8. August 2018

Franzbrötchen mit Schokolade

Vor einer gefülten Ewigkeit habe ich euch mal ein Rezept für blitzschnelle Franzbrötchen mit Apfelfüllung und Blätterteig verraten.
 Heute folgt endlich mal die etwas traditionellere Variante mit Hefeteig und Mürbeteig. Aber dafür mit Schokoladenfüllung. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich noch nie in Hamburg ein echtes Franzbrötchen schnabuliert habe. Nur an der Ostsee mal eines, aber das war nicht so lecker. Und in Münster gibt es das Hamburger Kultgebäck tatsächlich auch. Das habe ich aus Forschungsgründen natürlich auch getestet. War aber auch nicht meins 🤔 Ich fürchte ich komme nicht drumherum mal nach Hamburg zu fahren und dort das Original zu probieren!😜
Bis dahin vergnüge ich mich aber mit dieser Variante!
Zutaten für 9-10 Stück
Hefeteig:
250 g Mehl
1/4 Pck. Hefeteig (1/2, wenn der Teig nicht über Nacht gehen sollte!)
1 Prise Salz
125 ml Milch
1 Ei
25 g Zucker

Mürbeteig:
125 g Mehl
50 g Butter
25 g Zucker
1 Prise Salz

Füllung:
2-3 EL Schokoladencreme 

Zum Bestreichen:
2 EL Milch

Zubereitung:
Mehl mit Zucker, Salz und Hefe mischen. Milch hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Über Nacht gehen lassen (12 Stunden ungefähr).
Am nächsten Morgen den Mürbeteig herstellen aus den angebenen Zutaten. Diesen unter den Hefeteig kneten. Man darf ruhig einzelne Stückchen Mürbeteig sehen im Hefeteig, kein Problem. Diesen Teig nun auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteckt ausrollen (Maße ca. 20 x 40 cm). Die gesamte Fläche mit der Schokoladencreme einstreichen. Den Teig von der Längsseite her aufrollen. Die Rolle in ca. 4 cm breite Stücke schneiden (wenn kein Lineal zur Hand, im Zweifelsfall lieber ein bisschen zu breit als zu schmal schneiden die Stücke!).
Die entstandenen Schnecken längs mit einem Kochlöffelstiel eindrücken (ihr findet ein Video dazu bei meinem ersten gebloggten Franzbrötchen-Rezept) und auf ein Backblech setzen und mit Milch bestreichen. Bei 190° C Ober-/Unterhitze für ca. 20 MInuten backen, die Franzbrötchen dürfen nicht zu braun werden, dann werden sie zu trocken!
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Sonntag, 29. Juli 2018

Käsekuchen mit Sommerfrüchten & Schokolade

Was tut man, wenn der Sommer einen mit reichlich verschiedenen Obstsorten beschenkt und man sich nicht entscheiden kann, womit man einen Kuchen backen soll? 

Antwort: Man verbackt alle Früchte in einem Kuchen!
Natürlich nicht alles wild durcheinander (das geht nur bei Beerenobst gut) - jedes Kuchenviertel wird einfach mit einer anderen Obstsorte belegt. Anschließend kommt eine Käsekuchencreme obendrauf - und vorher Schokolade, wer mag - und nach dem Backen hat man Schwierigkeiten herauszufinden, wo nun welche Frucht verborgen ist :D
(Memo an mich selbst: Beim nächsten Mal irgendwie markieren! :D)
Zutaten für eine 26er Springform
Für den Teig:
150 g Butter
100 g Zucker 
200 g Dinkelmehl (150 g Typ 1050, 50 g Typ 630)
1 Prise Salz

Obstbelag:
Je zwei Hände voll Blaubeeren
Himbeeren
Kirschen
Zwetschen
oder: Erdbeeren, Weintrauben, Apfelstücke...

100 g Zarbitterschokolade (optional)

Käsekuchenmasse:
250 g Creme Fraiche
250 g Quark
125 g Zucker
1 Pck. Puddingpulver
1 TL Zitronenschale

Kruste:
2 EL Butter
3 EL heller Rohrzucker

Zubereitung:
Aus den Zutaten für den Teig einen bröseligen Teig herstellen. Diese in eine gefettete Form drücken. Das Obst auf den Boden verteilen und zwar so, dass immer gut ein Viertel der Form mit einer Obstsorte bedeckt ist. 
Die Schokolade hacken und darüber verteilen.
Aus den Zutaten für die Käsekuchenmasse eine Creme herstellen und über die Früchte gießen. Im Ofen bei 175° Ober-/Unterhitze backen. Nach 30 Minuten die Form aus den Ofen holen. Butterflöckchen auf dem Kuchen verteilen und mit Zucker bestreuen. Weitere 20 Minuten bei 200° C backen.

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Samstag, 21. Juli 2018

Schoko-Weintrauben-Schnitten mit Vanillecreme

Als ich diese Kekse bei Unterfreunden-Blog gesehen habe, war's um mich geschehen und ich habe beim nächsten Einkauf ein Paket Weintrauben mitgenommen, um dieses Rezept auszuprobieren! Zudem ist es mein erstes Rezept mit Trauben hier auf dem Blog...und wenn ich mal genau überlege, auch das erste generell?! Weintrauben stehen bei mir äußerst selten auf dem Speiseplan, zum einen wegen der Herkunft (diese hier kommen immerhin aus Italien) und wegen dem Sorbit, welches ich nicht gut vertrage. Und irgendwie mag ich Weintrauben auch gar nicht sooo gerne. Lieber Beerenobst :)
Da fällt mir ein: Man kann dieses Rezept mit so vielen Obstsorten machen! Erdbeeren, Blaubeeren, Kirschen,...
Zutaten für 5 Stück
Mürbeteig: 
75 g Dinkelmehl Typ 630
30 g Butter
30 g Rohrzucker
 Prise Backpulver
1 Prise Salz
ggf. ein kleiner Schluck Milch 

Für die Creme:
165 ml Milch
12 g Puddingpulver Vanille
2 TL Zucker
40 g Butter
ein paar Tropfen Rum (optional)

ca- 100-150 g kernlose Weintrauben

100 g Zartbitterkuvertüre, geschmolzen

Zubereitung:
Aus den Zutaten für den Teig einen homogenen Teig herstellen. Ausrollen und mit einem  Kreise ausstechen. Im Ofen bei 180° C 12-15 Minuten backen.
Währenddessen den Pudding herstellen nach Packungsanleitung. Zum Schluss die Butter und den Rum unterrühren. Den Pudding auf die ausgekühlten Kekse streichen.
Weintrauben waschen und gut abtrocknen. Trauben in die Vanille-Buttercreme drücken und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank festwerden lassen. Zum Schluss die geschmolzene Schokoalde über die Weintrauben-Kekse gießen und nochmals einige Zeit im Kühlschrank erhärten lassen.

Die Weintrauben-Schoko-Happen schmecken am ersten Tag als auch nach ein zwei Tagen im Kühlschrank :)

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Donnerstag, 12. Juli 2018

Knusprige Joghurt-Waffeln mit allerlei Toppings

Was Waffeln angeht, bin ich ja sehr mäkelig. Früher hatten wir immer unser Standardrezept, welches unschlagbar lecker war. Aber da sind Mandeln drin und da wir die nicht mehr vertragen, fällt das Rezept mehr oder weniger raus. Andere Nusssorten kommen leider nicht infrage, da in meiner Familie jeder eine andere Nussallergie hat. Nun testen wir immer ein neues Rezept aus, aber an das alte kommt einfach keines heran! Und oft schmecken die Waffeln am nächsten Tag nicht mehr. Das heutige Rezept ist aber schon mal ein sehr guter Anwärter, zumindestens könnte ich jetzt schon wieder eine Waffel essen und das will was heißen ;) 

In den Waffelteig kommt hier u.a. Joghurt und Speisestärke/Puddingpulver. Je nachdem was ihr lieber mögt, solltet ihr entweder Vanillejoghurt verwenden oder Vanillepuddingpulver.

Zutaten für 10 Waffeln:
75 g Butter
35 g Puderzucker
35 g Rohrzucker
2 Eier
150 g Dinkelmehl Typ 630
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
2 Tütchen Vanillepuddingpulver (alternativ: 75 g  Speisestärke)
200 g Naturjoghurt
1 Schuss Sprudelwasser 

Toppings:
Vanilleeis
 Geschlagene Sahne
Zerhackte Oreo-Kekse
Frisches Obst
Knuspermüsli

Zubereitung:
Die weiche Butter mit den beiden Zuckersorten aufschlagen, die Eier einzeln untermixen. Mehl, Backpulver, Salz und Puddingpulver mischen und mit dem Joghurt unter die Butter-Zucker-Masse rühren. Zum Schluss noch ein Schuss Sprudelwasser untermixen.
Den Teig 10-15 Minuten stehen lassen (geht aber auch länger).
Das Waffeleisen vorheizen, mit etwas Öl einpinseln und eine kleine Kelle Waffelteig einfüllen. Goldbraun abbacken und mit verschiedenen Toppings belegen!

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Donnerstag, 5. Juli 2018

Lemon Crinkle Cookies

Dieses Rezept verblogge ich mal wieder auf Anordnung meiner Familie. Ich hatte diese Lemon Crinkle Cookies nämlich in meiner kleinen Studentenbude gebacken und als ich dann am Wochenende endlich mal wieder gen Heimat gefahren bin, habe ich die restlichen Kekse mitgenommen (falls ich in einen Stau kommen sollte ;)
Zu Hause habe ich dann alle Mann probieren lassen und habe einige "Oh's" und "Ah's" geerntet, weil die Cookies ein super Zitronenaroma hatten. Zum einen lag es bestimmt daran, dass es frische Amalfi-Zitronen waren (den Zitronenabrieb, den man kaufen kann, ist ja längst nicht so aromatisch und frisch). Zum Anderen habe ich nicht einfach nur die Zitrone gerieben, sondern eine Art Zitronenpesto hergestellt. Dafür habe ich die frische Zitrone gerieben und die Zesten zu gleichen Teilen mit Rohrzucker versetzt. Das habe ich in einen Mixer getan und einen Minitropfen Rapsöl hinzugefügt (ca. 10 % der gesamten Masse).
Einen Teil habe ich frisch verwendet, den anderen Teil habe ich für die nächste Fuhre eingefroren!

So lecker! Die gelbe Farbe kommt übrigens aber nicht von der Zitrone, sondern vom Maismehl und Kurkuma!
Zutaten für ein Blech á 12 Cookies:
75 g Dinkelmehl Typ 630
50 g Maismehl
1 Msp Backpulver
1 Prise Salz
1/4 TL Kurkuma
1 Ei
3 EL weiche Butter (oder 2 EL Rapsöl)
70 g heller Rohrzucker
Abrieb einer halben (Amalfi-)Zitrone*

Zubereitung:
Das Ei mit dem Zucker und der Butter aufschlagen, Zitronenabrieb zufügen. Die trockenen Zutaten vermischen und kurz unter die restlichen Zutaten vermengen. Den Teig ca. 2 Stunden kaltstellen (im Gefrierschrank geht es schneller).
Den Backofen auf 180° C Ober/Unterhitze vorheizen. Aus dem gekühlten Teig nun ca. 12 Kugeln formen. Diese im Puderzucker wälzen, auf ein Backblech setzen und ca. 12-14 Minuten backen.

*ich habe dafür eine frische Zitrone gerieben, zu gleichen Teil mit Rohrzucker versetzt und einen Minitropfen Öl (Rapsöl) zugesetzt, um so selbstgemachtes Zitronenpesto zu erhalten, welches super aromatisch ist.


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Dienstag, 26. Juni 2018

Strawberry Cheesecake Crumble für die Erdbeerqueen

Ich liebe Crumbles! Super easy gemacht, wenige Zutaten und immer saisonal variabel. Im Herbst und Winter mit Äpfeln, Birnen oder Pflaumen. Im Frühjahr mit Rhabarber und Erdbeeren und im Sommer mit anderen Beerensorten oder Nektarinen, Pfirsichen...
Die Streusel können mal ganz klassisch mit Weißmehl zubereitet werden, mal mit Vollkornmehl, mal mit Kakao für die schokoladigere Variante, mal mit Zimt aromatisiert, mal mit Zitronen-oder Orangenabrieb...ihr seht, die Grenzen sind unerreichbar ;)

Die Cheesecake-Schicht ist aber in meinem Fall gänzlich neu. Ich hatte neulich Lust auf Crumble, aber irgendwie auch auf einen Käsekuchen. Herausgekommen ist letztendlich dieser Cheesecake Crumble mit Erdbeeren!

Das Rezept findet ihr bei Juli vom Blog Naschen mit der Erdbeerqueen, sie veranstaltet derzeit eine kleine Erdbeerrezept-Parade und hat dazu ein paar Blogger eingeladen :)

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Mittwoch, 20. Juni 2018

Fabelhafteste Brownies EVER.

Diese Brownies sind ebenso ein Familienrezept wie die Butterhörnchen. Das Rezept kommt zwar nicht von meiner Urgroßmutter, dafür aus dem Backbuch, welches meine Schwester in sehr jungen Jahren (so Kindergartenalter...hm, ist auch schon etwas her :D) von meiner Mutter geschenkt bekommen hat. Und das Backbuch ist von niemand geringeren als...tadadadaadaa - der Maus! Also die Sonntagmittags immer durch den TV hüpft, zusammen mit dem Elefanten und der Ente. Absoluter Kult! Ich habe in ebenso jungen Jahren das Buch "Kochen mit der Maus" bekommen by the way 😉 Die beiden Bücher wurden als wir älter wurden auch selbstverständlich nicht aus der Küche verbannt! Die Bücher gepflegt und gehegt und  irgendwann mal an unser Enkelkinder weiterverben, so viel ist klar! :D

 Okay, ich merke schon wie der Zucker in den Brownies in all meinen Körperzellen ankommt und auch mein Gehirn bleibt von diesem schokoladigen Zuckerschock nicht verschont 😜
Und ich kenne wirklich kein Rezept, welches in unserer Familie schon so oft gebacken wurde, wie dieses hier. Dazu muss ich aber auch sagen, dass die Brownies nur von meiner Schwester gebacken werden, sie ist in unserer Familie die unangefochtene Brownie-Queen 👸 Die Brownies für die Fotos habe ich allerdings gebacken, aber auch nur weil ich einen Sicherheitsabstand von 200 km von zu Hause und einen ganz schlimmen Brownie-Jieper hatte. Mal sehen, ob meine Schwester das liest und ich ein paar Hass-Mails oder Drohbriefe bekommen 😅😉 #keinesorgewirklichnurspaß #hoffeich
Zutaten für eine 30 x 30 cm Backform:
150 g Butter
250 g Rohrzucker
1 Pck. Vanillezucker
100 g Kakao
1 Prise Salz
4 Eier
200 ml Wasser
200 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g gemahlene Mandeln oder Nüsse
100 g Schokotropfen

Zubereitung:
Butter schmelzen und mit dem Zucker einige Minuten aufschlagen, Kakao unterrühren, anschließend die Eier nach und nach. Zuerst das Wasser unterrühren, dann die restlichen Zutaten (Mehl, Salz, Backpulver und Mandeln) mit einem Teigschaber unterheben Zuletzt die Schokotropfen unterheben. Den Teig in eine gefettete Form geben, glattstreichen und bei 180°C Ober-/Unterhitze für 20-22 Minuten backen. Die Stäbchenprobe kann man hier vergessen, da die Brownies chewy sind und der Teig am Stäbchen haften bleiben würde.

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Dienstag, 12. Juni 2018

Saftiges Vollkornbrot mit Nüssen

 Es wird mal wieder Zeit für ein Brot! Mit reinem Dinkelvollkornmehl gebacken, aber dennoch lange haltbar und saftig - auch nach zwei, drei Tagen im Kühlschrank! Für den besonderen Biss kommen noch gehacke Walnüsse hinein und allerlei Saaten. Ich habe mich beim Zusammenrühren an meinen Vorräten richtig ausgelassen und von allem ein bisschen was hineingetan. 
Wenn ihr keine Hanfsamen habt, nehmt einfach von einer anderen Sorte etwas mehr. 
Andere Variationen sind Weizen statt Dinkel, statt Buttermilch Leitungswasser (dann ist es auch vegan) . Na ja und was sie Nüsse und Saaten angeht, sind euch ebenfalls keine Grenzen gesetzt!
Zutaten für ein Laib:
500 g Dinkelvollkornmehl (alternativ Weizen)
500 g Buttermilch (für die vegane Variante Wasser)
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz
1 EL Apfelessig
100 g gehackte Walnüsse
je 20 g Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Haferflocken & Hanfsamen

Zubereitung:
Mehl mit Hefe und Salz mischen. Buttermilch und Apfelessig zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten für mehrere Minuten. Anschließend die Nüsse und Saaten untermengen. Den Teig sofort in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen und in den kalten Ofen stellen. Den Ofen erst dann anheizen auf 200° Ober-Unterhitze und das Brot ca. 60 Minuten backen.

Mittwoch, 6. Juni 2018

Einkorn-Bananen-Muffins mit Erdmandeln

Das letzte Bananenkuchenrezept ist schon eine Weile her, passenderweise hatte ich vor Kurzem wieder einen unstillbaren Jieper auf Bananenkuchen und auch noch überreife Bananen übrig, die ich nicht einfach so verwerfen wollte 💁😃
Herausgekommen ist dieses Rezept: Statt Weizen und Dinkel kommt hier Einkorn zum Einsatz. Damit der Teig lockerer wird, gebe ich gerne gemahlene Nüsse unter. In diesem Fall Erdmandeln (im eigentlichen Sinne gar keine Nuss!). Anstelle von Butter habe ich das Mandelöl verwendet, welches ich noch von meiner Kooperation mit der Fandler Ölmühle im Vorratsschrank hatte. Für ein bisschen Biss habe ich noch Walnüsse in den Teig gegeben und Schokostreusel, weil Schokolade und Banane so gut harmonieren! :)
Fertig sind die in Windeseile zusammengerührten Bananen-Muffins...und vielleicht auch genauso schnell aufgefuttert? 😉
Zutaten für 12 Bananen-Muffins:
2 Eier
4 reife Bananen
80 ml Öl (bei mir Mandelöl, Raps geht aber auch)
4 EL Zimtzucker
100 g Einkorn-Vollkornmehl (alternativ. Dinkelvollkornmehl)
90 g gemahlene Erdmandeln (alternativ. Gemahlene Mandeln oder Haselnüsse)
ca. 100 g Schokostreusel oder gehackte Schokolade (oder als gesündere Variante: 50 g Kakao Nibs) 
75 g gehackte Walnüsse
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:
Die Bananen pürieren. Eier untermixen, ebenso den Zucker und das Öl. Mehl mit Erdmandeln, Backpulver und Salz mischen und mit einem Teigschaber oder Löffel unter den Teig heben. Den Teig in die Muffinförmchen geben und bei 180° C Ober-/Unterhitze für 20-25 Minuten backen. Schmecken sowohl frisch aus dem Ofen als auch am nächsten Tag. Aufbewahrung am besten im Kühlschrank.

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Mittwoch, 30. Mai 2018

Glutenfreie Kokosküsschen mit Kokosmehl

 Heute habe ich wieder eine alternative Mehlsorte für euch: Kokosmehl! Im Gegensatz zu Chiamehl findet man Kokosmehl schon häufig in Super- und Drogeriemärkten. Preislich ist es natürlich auch nicht mit Weizenmehl zu vergleichen, aber dafür hat es bessere Nährwerte als dieses, ist glutenfrei, kohlenhydratarm und ballaststoffreich. In 100 g Kokosmehl sind satte 50 % Ballaststoffe enthalten. Dazu kommen ca. 10 % Fett, 20 % Eiweiß und ca 15-20 % Kohlenhydrate. Die Zusammensetzung der einzelnen Nährwerte schwankt zwischen den verschiedenen Herstellern teilweise. Kalorienmäßig bringen 100 g Mehl ca. 325 Kalorien mit sich, was minimal weniger ist als bei Weizen-oder Dinkelmehl.
Wichtig zu wissen ist, dass durch die vielen Ballaststoffe Kokosmehl in Rezepten nicht 1:1 durch Weizenmehl ersetzt werden. Sobald man in eine flüssige Masse das Kokosmehl einrührt, zieht es sofort an. Mehr Flüssigkeit ist dann nötig. In Rezepten mit Kokosmehl sind häufig nur geringe Mengen des Mehls nötig, dafür mehr Flüssigkeit bzw. Ei. Diese Kekse kommen nur mit Eiweiß aus, was sie eher weich als mürbe macht.
Zutaten für zwei Bleche Kokosküsschen:
75 g weiche Butter
125 g Puderzucker
3 Eiweiße
1 Prise Salz
50 g Kokosmehl
1 EL Rum

On top:
1 EL Kokosraspel
1 EL Rohrzucker

Zubereitung:
Butter aufschlagen, Puderzucker einrieseln lassen. Die Eiweiße nach und nach zufügen und weiter aufschlagen. Mehl mit Salz mischen und mit dem Rum unter die restlichen Zutaten mischen. Den Teig in eine Spritztüte mit Sternchentülle füllen und auf ein Backblech spritzen. Wer mag, gibt jetzt noch etwas Kokosraspe-Rohrzucker-Mischung auf die Kekse. Anschließend im Ofen bei 180° Ober-/Unterhitze für 15 MInuten backen. 
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Donnerstag, 24. Mai 2018

Vegane Mousse au Chocolat [Mit nur zwei Zutaten!]

Kinners, wieso habe ich so lange gebraucht bis ich diese fabulöse (vegane!) Mousse au chocolat hier ausprobiert habe?! Sie ist so einfach in der Herstellung, benötigt nur zwei Zutaten und schmeckt mindestens genauso gut wie das Original! Man glaubt es kaum, wenn man den ersten Löffel vertilgt hat und erst aufhören kann zu löffeln, wenn das Schälchen leer ist.
Hinein kommt zum einem natürlich (vegane) Schokolade und zum anderen Aquafaba. Aquafaba - das ist das (zugegebenermaßen) etwas schleimige Kichererbsenwasser, welches ich bisher immer einfach so verworfen habe, wenn ich eine Dose Kichererbsen geöffnet habe :o Ich könnte mich dafür schon selbst ohrfeigen, dass so unzählige Male getan zu haben...tztz.
Zutaten für 2-3 Portionen:
Aquafaba/Kichererbsenwasser (das aus der Dose mit den Kichererbsen)
100 g vegane (Zartbitter-)Schokolade
ggf. etwas Stärke oder Puddingpulver (dann geht das Aufschlagen des Aquafaba schneller!)

Zubereitung:
Aquafaba mit einem Handrührgerät aufschlagen, bis es steif wie Eischnee ist. Das geht schneller, wenn man etwas Stärke zugibt, eine gute Messerspitze voll reicht. Die Schokolade im Wasserbad behutsam schmelzen. Sie sollte nur lauwarm sein, wenn man sie mit einem Teigschaber vorsichtig unter den veganen Eischnee hebt. Bei mir ist die Masse nach dem Einrühren der Schokolade schon etwas zusammengefallen, aber keine Sorge! Die Schälchen mit der Mousse einfach ca. eine Stunde in den Kühschrank parken, dann habt ihr köstlich-luftige Mousse au chocolat! 
Die Mousse kann dann auch sofort verzehrt werden, hält sich aber auch abgedeckt drei Tage im Kühlschrank.





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Freitag, 18. Mai 2018

Emoji-Stracciatella-Blondies

Das Rezept für diese Stracciatella-Blondies ist schon uralt. Beim Backen neulich habe ich festgestellt, dass es noch gar nicht verbloggt ist :o Das holen wir hiermit direkt nach. Als Entschädigung habe ich auch meine Ausstecher herausgeholt und die Zuckeraugen und ein paar lustige Smileys versucht hinzubekommen 😀
Ich habe diese Emoji-Blondies übrigens nicht für einen Kindergeburtstag gebacken, sondern Just for Fun für meine Familie und mich (wir sind alle über 18 Jahre alt :D). Wie schon beim Rentierkuchen bin ich beim Dekorieren ein wenig eskaliert vor Freude :D
Nichtsdestotrotz eigenen diese kleinen Prachtkerle sich bestimmt für den nächsten Kindergeburtstag ;)

Zutaten für ein Blech Brownies:
250 g Butter oder Margarine
150 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
4 Eier
75 g Dinkelmehl Typ 630
75 g Einkornmehl (alternativ mehr Dinkel)
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
100 g Kokosflocken (alternativ: Gemahlene Nüsse oder Mandeln)
100 g gehackte Schokolade

Zubereitung:
Butter und Zucker gut aufschlagen, Eier einzeln unterrühren. Die trockenen Zutaten mischen und ganz kurz unterrühren. Zuletzt die gehackte Schoki unterheben mit einem Teigschaber. Backblech einfetten und Teig einfüllen. Glattstreichen und bei 175° C Ober-/Unterhitze für 20-25 Minuten backen. Der Kuchen soll nicht zu braun werden, sonst ist er dröge. 

Den Kuchen entweder im warmen oder kalten Zustand mit einem Glas oder runden Ausstecher ausstechen. Schokolade schmelzen und damit einen fröhlichen Mund ziehen. Zuckeraugen von hinten mit Schokolade betupfen, damit sie auch kleben. Fertig! 

Hier ist noch meine bearbeitete Version aus meiner Insta-Story :D
 


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Sonntag, 13. Mai 2018

Cannoli alla siciliana e con pasticceria

Cannoli! Für mich ein genauso traumhaftes, sündiges und viel zu selten genossenes Kleingebäck aus dem Mittelmeerraum wie die Churros aus Spaninen. Cannoli kommen allerdings aus Italien, genauer gesagt, aus Sizilien. Aber wie bei Churros auch, wird der Teig, den man auf Rollen aufwickelt, frittiert. Jedoch habe ich, wie bei einigen Rezepten hier auf dem Blog, die normalerweise auch frittiert werden (Quarkbällchen oder Donuts um mal zwei Beispiele anzuführen), die Cannoli  im Backofen gebacken (bei Churros habe ich das auch mal versucht, hat aber leider nicht geklappt 🤷).
Dazu gab es zwei verschiedene Füllungen, einmal eine Ricotta-Creme und einmal eine italienische Konditorcreme mit Schokolade. Wer nicht so der Schoko-Fan ist, lässt die Schokolade am Ende einfach weg, dann wird es eine Vanillecreme :)
Für die Cannoli benötigt man Metallrollen, ich habe meine von Westmark.
Zutaten für ca. 24 Stück
Für den Mürbeteig:
250 g Mehl (bei mir Dinkel T630 & T1050 gemischt)
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
60 g Zucker
60 g weiche Butter 
60 ml Milch
1 Eigelb

Für die Cannolo alle siciliana (Ricotta-Creme), ausreichend für ca. 12 Stück:
250 g Ricotta
40 g Zucker 
50 g kandiertes Obst (optional, nur wer es mag)
50 g gehackte Schokolade
etwas Orangenabrieb, Vanille und eine Msp Zimt

Für die Pasticceria con cioccolato (eine italienische Konditorcreme mit Schokolade), ausreichend für ca. 12 Stück:
250 ml Milch
2 Eigelb
50 g Zucker
10 g Mehl
10 g Stärke
40 g gehackte Schokolade
Etwas Zitronenabrieb
Mark einer Vanilleschote
etwas gerieben Tonkabohne (optional)

Zubereitung:
Für den Mürbeteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und große Kreise ausstechen. Schaumrollen mit Öl einpinseln und die Kreise drumherumlegen, sodass die beiden Enden überlappen. Diese vorsichtig andrücken, damit es sich beim Backen nicht löst und aufklappt.
Im Ofen bei 180° C Ober-/Unterhitze 15 MInuten backen. Aus dem Ofen holen und direkt von der Rollenform lösen und auskühlen lassen.

Wer mag, kann die Enden der Röllchen mit geschmolzener Kuvertüre verzieren.

Für die Ricotta-Creme ebenfalls alle Zutaten miteinander verrühren und abschmecken.

Für die Pasticceria das Mark der Vanilleschote, die Schote an sich und die Zitronenschale zur Milch geben. Diese aufkochen lassen. Eigelbe mit Zucker aufschlagen, Mehl und Stärke in die Masse sieben. Die aufgekochte Milch vorsichtig und in mehreren Schritten zur Zucker-Eigelb-Masse gießen und dabei ständig rühren. Anschließend alles zurück in den Topf geben und erneut aufkochen lassen, sodass die Masse andickt. Vom Herd nehmen und kaltstellen.

Die ausgekühlten Cannoli mit den beiden Cremes füllen und sofort servieren!

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