Sonntag, 15. April 2018

Limburgse appelvlaai [Werbung]

Limburgse Vlaai - ich liebe ja die landestypischen Bezeichnungen für Gebäcke!😀 Ähnlich wie schwedischer Kladdkaka (Schokokuchen), italienische Ricciarelli (Mandel-Eiweißgebäck) oder Fiorella (Grießkuchen mit Mascarpone und Orangensirup), Norwegische Skoleboller (Hefebatzen mit Vanillecreme obendrauf), Osterchuechli aus der Schweiz und Ensaimadas de Mallorca.
Aber zurück zum Limburgse Vlaai. Wie man hört, kommt das Gebäck von unseren Nachbarn aus den Niederlanden. Um das Gebäck nun kurz zu beschreiben: Hierbei handelt es ich um einen Hefekuchen mit Fruchtfüllung. Diese kann je nach Saison und Vorliebe sehr anders ausfallen von abrikozen (Aprikosen) über kersen (Kirschen) bis hin zu pruimen (Pflaumen). Und natuurlijk met apples! Optisch kommte meistens ein Teiggitter drauf.
Dafür habe ich diesen Gitterroller von Westmark verwendet. Alternativ kann man auch Teigstreifen schneiden und diese über die Apfelmasse flechten, was ich aber etwas umständlich finde bzw. bei mir wahrscheinlich auch sehr ungleichmäßig sein würde ;)
Zutaten für eine 24-28er Form
Für den Hefeteig:
250 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
35 g Zucker
1 Prise Salz
50 g flüssige Butter 
125 ml Milch
1 kleiner Schuss Öl

Für die Füllung:
5 Äpfel
ca. 250-300 ml Apfelsaft
1 Pck. Puddingpulver oder 30 g Stärke mit etwas Vanille
1 Msp Zimt

Zubereitung:
Für den Hefeteig Mehl mit Zucker, Salz und Trockenhefe mischen. Milch, flüssige Butter und Öl zufügen und mit den Händen oder dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Den Hefeteig 30 Minuten gehen lassen, vorzugsweise an einem warmen Ort.

Währenddessen die Füllung zubereiten: Dafür  Die Äpfel waschen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und den Apfel in kleine Stückchen schneiden. Die Äpfel und den Apfelsaft in einen Kochtopf geben und einige MInuten lang weich kochen, Zimt und Zucker zufügen. Puddingpulver oder Stärke mit etwas mehr Apfelsaft glattrühren. Die Stärke portionsweise zu den gedünsteten Äpfeln geben und einrühren. Die Masse sollte gut angedickt sein. Falls die Masse nachher doch zu flüssig sein sollte, mit etwas Haferflocken oder Haferkleie andicken. 

 2/3 des Hefeteiges auf einer bemehlten Fläche ausrollen, etwas auf die Größe der Form. Ein kleiner Rand sollte bleiben. Auf den Boden nun die angedickten Äpfel geben und glattstreichen. Das letzte Drittel des Teiges ausrollen und mit dem Gitterroller darüberfahren, sodass das typische Muster entsteht. Dieses vorsichtig anheben und über die Apfelfüllung legen, Überschüssige Ränder abschneiden. Im Ofen bei 180° Ober-/Unterhitze für 20 Minuten backen und am besten noch warm genießen. Dazu passt Schlagsahne oder Vanilleeis.
 
Das Produkt Gitterroller wurde mir von Westmark kostenlos zu Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt.

Mittwoch, 11. April 2018

Schaumrollen mit westfälischer Herrencreme [Werbung]

Hände hoch, wer kennt Schaumrollen?
Ich finde, so richtige Klassiker auf der Kuchentafel gehen in der heutigen Zeit von Cupcakes, Naked Cakes und Clean Eating-Kram ganz gern mal unter. Und auch wenn ich gerne mit neuen Zutaten und Formen experimentiere - ein Herz für Klassiker habe ich dennoch!

Damit die Schaumrollen auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen bei den Gästen, ist die Füllung gewissenhaft auszuwählen, finde ich 🤓
Und weil ich noch etwas verzaubert war von der westfälischen Herrencreme, die es bei er Pottkieker-Aktion von Salzig Süß Lecker gab, habe ich diese als Füllung genommen. Für die, denen westfälische Herrencreme nicht sagt: Darunter versteht man einen Vanillepudding, unter den Schokoraspel und geschlagene Sahne gehoben wird und ein bisschen Rum für den gewissen Hicks :D Sehr deliziös sag ich nur! Damit man die Masse gut spritzen kann, muss man einen festeren Pudding kochen (also weniger Milch) und nicht zu viel geschlagene Sahne verwenden. Bei mir war die Füllung so knapp an der Grenze (was die Konsistenz angeht), wie man auf den Fotos erkennen mag, aber im Rezept habe ich schon die optimierten Mengenangaben aufgeführt! 
Für diese Schaumrollen habe ich die Formen von Westmark verwendet. Wie ihr seht, sind in einem Paket gleich vier Stück enthalten, sodass man das Rezept hier easy in zwei kurzen Backofeneinheiten abbacken kann (jeweils 15 Minuten). In der nächsten Zeit stelle ich Euch noch ein Rezept für Cannoli alla siciliana vor, welche ich auch mithilfe dieser Schaumrollen-Formen gebacken habe. Beide Teige ließen sich prima von den Rollen ablösen nach dem Backen, sodass nichts vom Gebäck abgebrochen ist o.ä.


Zutaten für acht Schaumrollen:
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
etwas Öl zum Einfetten der Schaumrollen

Für die Westfälische Herrencreme-Füllung
400 ml Milch
1 Pck. Puddingpulver Vanille
30 g Zucker
100 g Sahne
3 EL Schokoraspel

Außerdem: Schaumrollen-Formen 

Zubereitung
Ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Blätterteig entrollen, Schaumrollen-Formen mit etwas Öl einpinseln. Den Blätterteig in 1-2 cm breite Streifen schneiden. Jeweils ein Streifen nehmen und in überlappend auf die Schaumrollen aufwickeln. Der Teig sollte keineswegs über die Förmchen hinausgehen, da sie sich sonst später schwerer ablösen lassen. Die Rollen 15 Minuten backen. Die Schaumrollen noch heiß von der Rolle lösen.
Für die Füllung einen Pudding kochen. Dafür Puddingpulver mit Zucker und etwas Milch glattrühren. Die restliche Milch im Topf aufkochen, dann die glattgerührte Stärkemasse unterrühren und den Pudding andicken lassen. Während der Pudding abkühlt die Sahne steif schlagen. Schokoraspel und Sahne unter den abgekühlten (!) Pudding heben. Die Masse in eine Spritztülle füllen und in die Schaumrollen spritzen. Das Gebäck sollte sofort verzehrt werden, da der Blätterteig sonst weich wird.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.


Das Produkt Schaumrollen-Formen wurde mir von Westmark kostenlos zu Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt.

Sonntag, 8. April 2018

Triple Chocolate Muffins mit Mandelöl [Alternative Mehle und Öle]

Heute kommt der letzte Teil meiner Reihe "Backen mit alternative Mehlen und Ölen" . Und weil es die vergangenen Tage mit Chia-Weckerl und den herzhaften Kartoffel-Kürbiskern-Muffins schon ziemlich gesund war, darf es heute etwas sündhaft sein: Es gibt Muffins mit dreifach Schokolade - Triple Chocolate Muffins also! Der Twist ist hierbei, dass in den Teig (immerhin) keine Butter kommt, sondern Mandelöl. Dieses hat mir die Fandler Ölmühle ebenfalls zugeschickt.Während ich die vorherigen Rezepte von ihnen übernommen habe, ist dieses wieder ein eigens von mir entwickeltes Rezept :)

Zum Produkt Mandelöl
Ebenso wie die anderen Pflanzenöle der Fandler Ölmühle ist auch das Mandelöl nativ, d.h. kaltgepresst. Es besteht zum Großteil aus einfach ungesättigten Fettsäuren (62 %). Danach folgen mehrfach ungesättigte Fettsäuren (27 %) und gesättigte Fettsäuren (11 %). Omega-3-Fettsäuren hat es ebenfalls zu bieten, allerdings "nur" 1 g. An Nährstoffen hat die Mandel vor allem Magensium, Kupfer und Calcium zu bieten, sowie die Vitamine B1 und B2 als auch Vitamin E. Täglich eine Hand voll Mandeln ist gut für den Stoffwechsel, beugt Diabetes vor und außerdem sättigen sie gut und sind ein natürlicher Snack für zwischendurch.
 Für dieses Öl werden nur blanchierte und gehäutete Süßmandeln aus biologischen Anbau verwendet. Das Mandeöl passt wie andere native Öle auch gut als Dressing für einen Salat, als Topping für eine leckere Suppe und natürlich auch zu Süßspeisen wie Cremes. 
Zu den Triple Chocolate Muffins
Es gibt schon einige Schokoladenkuchenrezepte hier auf dem Blog...
Aber mal ehrlich: Kann man je genug Schokoladenkuchenrezepte haben? Es gibt immer ein paar Feinheiten - die mal größer und mal kleiner sind - wodurch der Kuchen komplett anders werden könnte. Dem Mandelöl habe ich solch eine charakteristische Eigenschaft zugetraut und es deshalb mit Schokolade kombiniert und als Muffins verpackt!
 Die Muffins schmecken herrlich schokoladig (Kakao und Schokolade kommen hier ja zum Einsatz) und sehr angenehm nach Mandeln bzw. Marzipan. Die weiße Schokolade ist beim Backvorgang übrigens etwas braun geworden, sieht schon ein wenig nach Karamellstückchen aus - ist aber weiße Schoki!
Zutaten für 12 Stück Triple Chocolate Muffins mit Mandelöl:
2 Eier
100 g Rohrzucker
50 g Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt
200 g Creme Fraiche (alternativ Schmand)
160 g Dinkelmehl Typ 630
1 leicht gehäufter TL Backpulver
1 gestrichener TL Natron
1 Prise Salz
75 g Vollmilchschokolade
75 g Zartbitterschokolade
75 g weiße Schokolade

Zubereitung:
Eier aufschlagen und den Zucker dabei einrieseln lassen. Das Öl unterrühren, anschließend die Creme Fraiche. Die trockenen Zutaten (Mehl, Salz, Natron und Backpulver) mischen und ganz kurz mit unter die feuchten Zutaten rühren. Den Rest mit dem Teigschaber unterheben. Zuletzt die Schokolade hacken und alles bis auf einen kleinen Teil unterheben. Muffinformen mit Papierförmchen auskleiden und den Teig auf 12 Mulden aufteilen. Die restliche gehackte Schokolade obendrauf streuen. Im Ofen bei 180° Ober-/Unterhitze für 20-25 Minuten backen.
Schmecken sowohl frisch als auch am nächsten Tag. Aufbewahrung vorzugsweise im Kühlschrank!


Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Fandler Ölmühle, die mir einige ihrer Produkte zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür! Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt.
 
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Freitag, 6. April 2018

Marmor-Gugelhupf mit Mohnöl [Alternative Mehle und Öle]

Heute zeige ich Euch das nächste Rezept, welches ich aus einem der Produkte gebacken habe, welches mir die Fandler Ölmühle zugesandt hat. Nach Chia-und Kürbiskernmehl, kommt heute ein Öl dran! Genauer gesagt das Mohnöl. Dieses hat vielerlei Verwendungsmöglichkeiten, u.a. passt es hervorragend zu herzhaften Gerichten wie Spargel mit Büffelmozzarella aber auch zu süßen Gerichten wie Mohnnudeln, Parfaits und Palatschinken. 

Zu dem Marmor-Gugelhupf mit Mohnöl
Weil ich Kuchen ganz gerne mag (😉), habe ich mich für einen Marmor-Gugelhupf entschieden, der anstelle von Butter mit dem Mohnöl gemacht wird. Schon der rohe Kuchenteig hatte ein tolles Mohn-Aroma - intensiv, aber nicht penetrant. Auch im gebackenen Zustand duftete der Kuchen angenehm nach Mohn. Geschmacklich ebenso. Und das Gute: Man hat nach dem Verzehr keine Mohnsamen zwischen den Zähnen 😉

Das Rezept habe ich wie bei den Chia-Weckerln auch schon von Fandler so übernommen.
Zum Produkt: Mohnöl
In diesem Kuchenrezept ersetzt das Mohnöl die Butter. Der Vorteil gegenüber diesem tierisches Fett ist das Fettsäuremuster. Während Butter aus überwiegend gesättigten Fettsäuren besteht, besteht Mohnöl zu 2/3 aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Danach kommen die einfach ungesättigten und anschließend ein kleiner Teil gesättigte Fettsäuren. Für unseren Körper sind die ungesättigten weitaus wertvoller, da der Körper diese nicht selbstherstellen kann, sie aber dennoch notwendig sind für den Organismus. Zudem nehmen wir mit unserer heutigen Ernährung ohnehin zu viele gesättigte Fettsäuren auf (insbesondere duch Wurstwaren, Milchprodukte wie Käse und Süßigkeiten).
Das Öl ist in Bio-Qualität und kaltgepresst. Kaltgepresste Öle setzt man vorwiegend in der kalten Küche ein, damit die Inhaltsstoffe durch die Hitzeeinwirkung nicht verloren gehen. Deshalb eignen sich diese alternativen Pflanzenöle gut für Salat-Dressings. Aber auch über ein frisch gekochtes Risotto machen sich ein paar Tropfen Mohnöl gut!
Zutaten für einen kleinen Gugelhupf:
2 Eier
125 g Zucker
1/2 Pck. Vanillezucker
65 ml Wasser
125 g Dinkelmehl Typ 630
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für den dunklen Teig:
20 g Kakao
1 kleiner Schuss Wasser

Zubereitung:
Eier trennen, Eiweiß mit Salz zu Eischnee aufschlagen. Eigelb und Zucker verrühren. Mohnöl und Wasser zufügen, ebenso das Mehl (vorher mit Backpulver mischen) kurz unterrühren. Zuletzt den Eischnee unterheben. 2/3 des Teiges in die gefettete und mit Paniermehl oder Grieß ausgestreute Gugelhupfform füllen. Zu dem letzten Drittel den Kakao zufügen und den dunklen Teig auf den hellen gießen. Eine Gabel mehrmals durch den rohen Teig ziehen, sodass das typische Marmormuster entsteht. Bei 180° C Ober-/Unterhitze für ca. 35 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen.
*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Fandler Ölmühle, die mir einige Produkte aus ihrem Sortiment zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür! Meine Meinung bleibt davon unberührt. 

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Mittwoch, 4. April 2018

Kartoffel-Kürbiskern-Muffins mit Hanföl [Alternative Mehl & Öle]

Nach den Brötchen mit Chiamehl widmen wir uns heute Muffins mit Kürbiskernmehl und Hanföl. Beide Produkte wurden mir von der Fandler Ölmühle aus der Steiermark  zugeschickt, sodass ich mich mit alternativen Mehlsorten und Ölen herum experimentieren kann. Wie bei den vorherigem Rezept auch, war ich sehr gespannt auf das Ergebnis. Im Gegensatz zu Weizen und Dinkel verhalten sich diese glutenfreien Mehle mit sehr wenig Kohlenhydraten, dafür mehr Fett, Eiweiß und Ballaststoffen sehr unterschiedlich beim Backen.
Zu dem Produkt Kürbiskernmehl
Das Kürbiskernmehl enthält 380 Kcal pro 100 g. Im Gegensatz zu Weizenmehl mit 76 g Kohlenhydraten pro 100 g, enthält das Kürbiskernmehl nur 5,2 g. Stattdessen ist es randvoll mit Proteinen (55 %) und enthält zudem viele Ballaststoffe (ca. 15 %). Die knapp 13 % Fett, die in den Kürbiskernen stecken, verteilen sich überwiegend auf die ungesättigte Fettsäuren. Lediglich 2,5 g sind gesättigte Fettsäuren. Ebenso sieht man mit einem Blick auf die Nährwertangaben, dass 5 g Salz auf 100 g Produkt entfallen. Hierbei handelt es sich aber um das Salz, welches natürlicherweise in den Kürbiskernen enthalten ist, kein zugefügtes. An Nährstoffen hat dieser Kern vor allem Magnesium zu bieten. Auch Kalium, Zink und Kupfer sind vorzufinden. Wie alle anderen Mehle der Fandler Ölmühle ist auch dieses Mehl glutenfrei, eignet sich dennoch für die Bindung von Saucen und Suppen.
Zu dem Produkt Hanföl
Das Hanföl enthält gerade einmal 10 % gesättigte Fettsäuren, der Rest verteilt sich auf einfach (13%) und mehrfach ungesättigte (77%) Fettsäuren. Darunter fallen 21 g Omega-3-Fettsäuren. Wie andere kaltgepresste und native Pflanzenöle sollte man sie nicht zum Braten oder Frittieren nehmen, sondern sie für kalte Gerichte verwenden, wie z.B. Salatdressings oder als Topping über die fertig gekochte Suppe. Oder wie in diesem Fall zum Backen.
Zu den Kartoffel-Kürbiskernmehl-Muffins mit Hanföl:
Die Brötchen sind trotz relativ langer Backzeit kein bisschen trocken (bei mir waren sie nach angegeben Backzeit noch nicht gar, aber das liegt ja immer an den jeweiligen Ofen und auch die verwendete Form). Stattdessen sind sie innendrin weich uns samtig (dank der Kartoffeln und dem Ei), die Krumme ist knusprig, was ein toller Kontrast zum Innenleben der Muffins. Optisch sieht man den kleinen Broten an, dass dort Kürbiskernmehl verarbeitet ist. Sowohl diesen Geschmack als auch das Hanföl kann man herausschmecken, ist aber nicht penetrant, sondern angenehm und interessant. Das Hanföl duftet am stärksten im noch rohen Teig, der Geruch ist aber durchaus lecker.


Für die vegane Variante würde ich die Milch gegen Wasser austauschen und das Ei weglassen. Das sollte auch funktionieren.

Zutaten für 5 Stück:
60 g Dinkelmehl Typ 630
1 Pck. Trockenhefe
100 ml Milch (oder Wasser)
300 g gekochte und gestampfte Kartoffeln 
Salz & Pfeffer
1 Ei

Kürbiskerne zum Bestreuen

Zubereitung:
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Anschließend Hanföl, Ei und Milch zufügen sowie die gestampften Kartoffeln. Alles mit einem Knethaken oder den Händen verkneten. Den Teig auf fünf Muffinformen aufteilen und einigen Kürbiskernen bestreuen. Bei 180°C Ober-/Unterhitze für 30 Minuten backen. Anschließend aus der Form holen und weitere 10 MInuten backen. Außen sollen die Muffins etwas hohl klingen und am Stäbchen darf kein Teig drankleben.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Fandler Ölmühle, die mir einige ihrer Produkte zur Verfügung gestellt hat. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt.
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Dienstag, 3. April 2018

Chia-Brötchen mit Dinkel [Themenwoche: Alternative Mehle und Öle]

Schon vor einiger Zeit bin ich auf die Fandler Ölmühle aufmerksam geworden, die bei Instagram oft Rezepte postet mit alternativen Mehlen wie Chia-oder Kürbiskernmehl. Wer meinen Blog kennt, weiß dass ich unheimlich gerne mit neuen Zutaten experimentiere, besonders mit Mehlen. Auch als Ernährungswissenschaftlerin interessiere ich mich für gesunde Alternativen, insbesondere zum Weizenmehl. Das Sortiment der Fandler Ölmühle lässt auch keinen Wunsch offen. Von Chia- über Haselnuss-und Leinsamenmehl bis hin zu Hanfmehl findet man dort so einiges, was mein backtechnisch-neugieres Herz höher schlagen lässt. Zudem haben sie verschiedene Öle im Sortiment (u.a. Macadamia, Camelina, Mohn, Traubenkern u.v.m.), als auch Kerne (Original Steirische Kürbiskerne), Cuvées und Salze. 
Zu all ihren Produkten liefert die Fandler Ölmühle zudem passende Rezepte. Das ist sehr hilfreich, da sich diese glutenfreien Mehle anders verhalten als herkömmliches Weizen-oder Dinkelmehl beim Backen. Es fehlt ihnen nämlich das Klebeprotein Gluten, welches für gute Backeigenschaften sorgt. Beim Durchklicken durch ihr Sortiment habe ich mir auch gleich passende Rezepte rausgesucht, die ich mit den Mehlen ausprobieren will. Den Anfang machen diese Chia-Weckerl. Weckerl sagt man in Österreich zu Brötchen by the way ;) Hier kommen keine Chiasamen rein, sondern wirklich nur die gemahlene Variante. Dazu kommen Dinkel und Roggenmehl, Hefe, Salz und Wasser.

Zum Produkt Chiamehl
Mehle klingen immer nach sehr vielen Kohlenhydraten. Ganz anders bei alternativen Mehlen, besonders beim Chiamehl. Gerade mal 3 g Kohlenhydrate enthalten 100 g Chiamehl. Hinzu kommen 30 % Eiweiß und knapp 10 % Fett. Dies verteilt sich auf rund 2/3 mehrfach ungesättigte Fettsäuren und das letzte Drittel teilen sich einfach ungesättigte und gesättigte Fettsäuren. Zudem enthält Chiamehl 5% Omega-3-Fettsäuren, die unser Körper gerne willkommen heißt. Denn die braucht der Organismus für viele Funktionen, u.a. für den Stoffwechsel, die Hormonsynthese und das Immunsystem. Zudem schützen sie vor Herzkreislauferkrankungen. Was den Ballaststoffgehalt angeht, macht Chia ebenfalls anderen Mehlen nichts vor: Es besteht zu fast 50 % aus diesen zwar unberdaulichen Pflanzenfasern, die jedoch gut für die Verdauung sind und Darmerkrankungen vorbeugen. Mit knapp 300 Kalorien pro 100 g weist dieses Mehl weniger Kalorien auf als Weizenmehl mit circa 360 Kalorien.

Zu den Chia-Weckerl
Die Brötchen sind im Ofen zu ihrer Höchstform aufgelaufen und schmecken fantastisch! Ich habe ja schon öfters mit alternativen Mehlen experimentiert, aber oft war das Ergebnis nicht das Wahre. Diese Brötchen haben mich dagegen ehrlich vom Hocker gehauen! Außen knusprig und innen weich, ja schon saftig, könnte man sagen. Aber weich klingt bei Brötchen besser ;) Sollte man sie noch sofort verzehren wollen, kann man sie auch prima einfrieren und bei Bedarf auftauen.
Zutaten für 8 Stück:
240 g Dinkelvollkornmehl
160 g Roggenmehl Typ 1150
1 Pck. Trockenhefe (oder 1 Würfel Frischhefe)
8 g Meersalz
600 ml lauwarmes Wasser

Chiasamen zum Bestreuen (optional)

Zubereitung:
Die Mehlsorten mit Salz und Hefe vermischen. Das Wasser hinzufügen und alles einige Minuten lang mit dem Knethaken oder den Händen zu einem homogenen Teig verkneten. Den Teig 12-24 Stunden im Kühlschrank rasten lassen. Den Teig anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und ihn in acht gleichgroße Stücke teilen. Diese Teigportionen zu Brötchen/Kugeln formen und auf ein Backblech setzen. Wer mag bestreut die Brötchen noch mit Chiasamen. Die Brötchen nochmal 15 Minunten gehen lassen und anschließend bei 200°C Ober-/Unterhitze für 30 Minuten backen.
Schmecken frisch natürlich am besten, aber sie lassen sich auch einfrieren! 
*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Fandler Ölmühle, die mir einige Produkte aus ihrem Sortiment zur Verfügung gestellt hat. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt.
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Montag, 2. April 2018

Themenwoche: Backen mit alternativen Mehlen und Ölen

Für diese Woche habe ich mir etwas überlegt:
Es gibt eine Themenwoche hier auf dem Blog!

Und zwar handelt sich von einem Thema, was mich viel beschäftigt beim Backen: 
Alternative Mehle und Fette bzw. Öle

Zum Thema Mehl:
Ich backe unheimlich gerne und auch nicht zu wenig. Und eben weil ich deshalb relativ viel Mehl verwende, lege ich Wert auf die Inhaltsstoffe. Natürlich wird eine Sahnetorte nicht automatisch gesund, weil der Biskuit aus Dinkel-statt Weizenmehl besteht. Aber es ist ein Teil des Ganzen (und wenn man dann noch die Zuckermenge reduziert und statt Buttercreme eine Quark-oder Joghurtcreme nimmt, hat man schon einen Batzen Fett und Zucker gespart und es isst sich genussvoller, ohne das man Einbußen im Geschmack hat).

Die Mehrheit der Bevölkerung backt mit normalen Weizenmehl oder greift zu Fertigprodukten aus Weizenmehl (was sich nicht vermeiden lässt, da Pizza, Brot und Co. einfach viel zu oft mit Weizen hergestellt wird). Es ist günstig, man bekommt es problemlos in jedem Supermarkt und es schmeckt in Kuchen & Co. Aber gesund ist es nicht. Es ist ein Auszugsmehl und enthält kaum Nährwerte, verglichen mit der Vollkornvariante und anderen Mehlen wie diese, die ich euch in den nächsten Tagen vorstellen möchte.

Weizen ist in unserer heutigen Ernährung die Haupt-Getreidekomponente. Mittlerweile rückt zwar Dinkel immer mehr in das Bewusstsein der Menschen, besonders derer, die eine Weizensensivität haben oder sich einfach gesünder ernähren wollen. Auch verzichten viele Menschen auf Gluten. Dies ist jedoch bei denen nicht nötig, sofern sie keine Zöliakie (Glutenintoleranz) haben. 

Wichtig ist meiner Meinung nach Abwechslung zwischen den Getreidesorten. Nicht den ganzen Tag lang nur eine Getreidesorte essen, sondern die Vielfalt genießen: Morgens ein Porridge aus reinen Haferflocken oder einer 5-Korn-Mischung. Zum MIttags ist die Vielfalt besonders groß an Sattmachern: Wer gerne Nudeln isst, kann statt zu normalen Hartweizennudeln auch zu Nudeln mit Dinkel oder Emmer greifen und mittlerweile gibt es  Nudeln aus Hülsenfrüchten wie Rote Linsen, Kichererbsen und Erbsen, die mehr Proteine enthalten und deutlich weniger Kohlenhydrate. Zudem sind (Vollkorn-)Reis und Kartoffeln tolle Nährstofflieferanten, wie auch Quinoa, Amaranth oder Buchweizen. Bulgur und Couscous ist wiederrum Weizen. Abends darf es dann gerne eine Scheibe Roggenbrot sein. Was Kuchen und Kekse angeht, ist Dinkel übrigens auch ein prima Ersatz für Weizenmehl, welches man 1:1 ersetzen kann. Außer bei Hefekuchen habe ich bisher keine Einbußen gemerkt (dieser ist mit Dinkel am nächsten Tag leider schon eine ganze Ecke trockener) und ich backe schon seit Jahren nur mit Dinkel!

Hin und wieder Weizenprodukte zu konsumieren ist nicht schlimm. Allerdings sind die Produkte, die uns im Alltag und im Supermarkt begegenen wie o.g. meistens aus Weizenmehl und in Massen ist das einfach nicht optimal für unsere Gesundheit. Besonders bei Allergien & Neurodermitis ist es oft so, dass sich bei Verzicht auf Weizen die Symptome verbessern (auch da spreche ich aus Erfahrung).
Ein Foto vom Roggen, welches auf dem Feld hinter unserem Haus wächst. Ein Foto von Weizen wäre sinnvoller gewesen, aber das habe ich leider nicht zur Hand gehabt.
Jetzt denkt sich vielleicht der ein oder andere, dass die Menschheit schon seit Ewigkeiten Weizen isst und immerhin haben wir uns bis heute ganz gut gehalten und uns immer weiter entwickelt. Der Unterschied zwischen dem damaligen und dem heutigen Weizen ist allerdings groß. Heute wird, wie in der Fleischindustrie auch, auf Ertrag produziert bzw. gezüchtet. Der Weizen muss also ertragreicher werden, robuster gegenüber Umwelteinflüssen und am besten noch schneller gedeihen. Das passiert nicht, weil die Bauern dieses in ihre Abendgebet einbauen und es sich einfach ganz feste wünschen, sondern weil der Weizen "umgezüchtet" wurde, eben so, dass er den heutigen Anforderungen gerecht werden kann. Das geht zu Lasten der Nährstoffe.
 Deshalb möchte ich mit der Themenwoche hier ein bisschen mehr Bewusstsein schaffen für Alternativen zum Weizenmehl. Es gibt noch weit mehr gute Alternativen, sodass ich einen ganzen Themenmonat drausmachen könnte. Aber wer weiß, vielleicht mache ich noch irgendwann mal einen zweiten Teil ;) Lust hätte ich!
Zum Thema Öl
Da ich jetzt schon so viel über Mehl geschrieben habe, versuche ich mich beim Thema Fett bzw. Öl kürzer zu fassen. 

Was früher die gute Butter in Omas Hefekuchen war, ist heute in industriell hergestellten Produkten oft das Palmöl bzw. Palmkernöl. Die beiden sind mit Abstand die schlechtesten Fett, welche wir unserem Körper zuführen können. Lauter gesättigte Fettsäuren, die bei der Verarbeitung in vielen Fällen gehärtet werden und so Transfettsäuren enstehen lassen, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Früher hatte Butter einen schlechten Ruf wegen zu viel Cholesterin. Das ist mittlerweile beiseite geräumt, denn heutzutage ist klar, dass der Organimus das Cholesterinlevel selbst regulieren kann. Essen wir also mal etwas zu viel cholesterinhaltige Lebensmittel wie Eier und Butter, dann produziert unser Körper weniger Cholesterin und der Pegel bleibt ausgeglichen (es sei denn, man leidet unter einer Fettstoffwechselstörung). Natürlich besitzt Butter weiterhin viele gesättigte Fettsäuren, sodass man nicht morgens mittags abends immer nur Butter verwenden sollte. Pflanzliche Öle, besonders Raps- und Olivenöl, sollten stattdessen mehr in den Alltag integriert werden. Während diese beiden Öle zum Erhitzen geeignet sind, sollten native/ kaltgepresste Öle eher in der kalten Küche eingesetzt werden oder allenfalls mal zum Backen. Neben Leinöl, welches wohl das bekannteste native Öl ist, existiert eine große Vielfalt an weiteren Ölen aus Walnuss, Camelina, Hanf, Leindotter, Sesam, Mohn und Mandel und noch viel mehr. 
 Es gilt also auch hier die Devise "Es lebe die Abwechslung". Die Butter braucht sich keiner vom Brot nehmen lassen, wenn ihm das Brot ohne nicht schmeckt. Magarine ist nämlich, wie früher oft gesagt wurde, keinen Deut besser. In den meisten Fällen bestehen diese nämlich aus Palmöl.
Zu all den Produkten werde ich Informationen zu den Nährwerten, Inhaltsstoffen und Verwendungszwecken geben. Und natürlich ein Rezept vorstellen! Hier seht ihr schon mal eine kleine Vorschau was Euch in den nächsten Tagen erwartet!

Den Anfang machen morgen diese Chia-Weckerl hier
 Am Mittwoch gibt es herzhafte Muffins mit Kartoffeln, Hanföl und Kürbiskernmehl.
Am Freitag folgt ein Marmor-Gugelhupf mit Mohnöl...
 
Den Abschluss bilden am Sonntag diese Schokoladen-Muffins mit Mandeöl!
Ich hoffe, das Thema "Backen mit alternativen Mehlen und Ölen" interessiert euch und ihr schaut diese Woche bei dem einen oder anderen Rezept vorbei :)

Dieser und die folgenden Beiträge enstanden in Kooperation mit der Fandler Ölmühle, die mir diese Produkte kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank für diese äußerst interessante, lehrreiche und vor allem lecker-gesunde Kooperation! 

*Eventuell erscheint ein Beitrag vielleicht erst spätabends oder am nächsten Tag. Diese Woche beginnt mein Masterstudium der Ernährungswissenschaften und ich ziehe obendrein noch um, sodass ich mit dem Kopf nicht nur beim Blog hier bin ;D

Samstag, 31. März 2018

Carrot Cake Chia Bliss Balls mit Mango + die gebackene Cookie-Variante

Nach Eierlikörkuchen und Spiegeleikuchen muss jetzt auch mal eine gesunde Nascherei her zu Ostern, findet ihr nicht? (Vielleicht spricht da aber auch die Oecotrohologin in mir, ich bin mir nicht sicher ;)
Diese veganen Cookies bzw. die Rohmasse, die ich feierlich Bliss Balls getauft habe, sind wirklich mit gutem Gewissen zu genießen: Kein Zucker, keine Butter, kein Weizen. Stattdessen ballaststoffreicher Hafer, Chiasamen mit Omega-3-Fettsäuren, Ceylon-Zimt für den Blutzucker, Pistazien mit pflanzlichem Eiweiß, Apfel-Mango-Mark für fruchtige Süße, ebenso der Agavendicksaft. Dieser lässt den Blutzucker nur sehr gering ansteigen, sollte aber auch nicht als ständige Zuckeralternative herhalten, da er dafür viel Fructose enthält, der der Leber schadet bei hohem Konsum! Na ja, nicht so viel Negativität reinbringen in diesen Post hier ;)
Zutaten für ca. 12 große Cookies & ca. 10 Bliss Balls:
150 g zarte Haferflocken
60 g Kokosraspel
30 g Chiasamen
1/2 TL Ceylon-Zimt
50 g Pistazien
6 EL Apfel-Mango-Mark (ungesüßt)
30 g Agavendicksaft
2 EL Rapsöl
1 mitelgroße Möhre (bei mir wog die 140 g), geraspelt

Zubereitung:
Die trockenen Zutaten mischen. Die feuchten Zutaten hinzufügen und alles mit einem Löffel vermischen, dass alles miteinander vermengt ist.
Aus dem "Teig" 12 Kugeln Kugeln formen, diese plattdrücken und auf das Backblech setzen. Bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 20-25 Minuten backen (je nachdem wie knusprig ihr die Cookies mögt). Aus dem restlichen Haferflocken-Mischmasch Kugeln formen. Kalt aufbewahren.
 Und nun wünsche ich Euch frohe Ostertage!
🐰🐣🌷


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Mittwoch, 28. März 2018

Hafer-Mohnschnecken am Stiel [mit Aprikosen & Limettenguss]

Mohnschnecken...nicht jedermanns Sache! Genau wie Rosinenbrötchen. Oder warmer Käsekuchen. Auch ich brauche nicht jeden Tag eine Mohnschnecke oder ein Rosinenbrötchen (und warmen Käsekuchen brauche ich nie!), aber so ein oder zweimal im Jahr habe ich dann doch mal Bock auf Mohn. Die vom Bäcker sind mir dann aber auch bem größten Mohn-Jieper zu mohn-lastig. Kennt ihr das? Man schmeckt nur Mooooooohn! 

Dewegen backe ich mir lieber selbst was mit Mohn. Da kann ich die Mohnmenge in einer homöopathischen Dosis beimischen und noch andere Geschmäcker hineinbringen. In diesem Fall sind das Zitrone & Rum in der Füllung und in der Glasur kann man zwischen Aprikose wählen oder Limette. Der Mohn kommt auch nicht nur mit Quark gemischt in die Füllung, sondern zusätzlich mit Vanillepudding. Das verspricht ordentlich Füllung, die das Gebäch herrlich saftig macht, auch am nächsten Tag noch! Na ja und man schmeckt nicht ganz so viel Mohn heraus ;)
Enstanden sind die Mohnschnecken am Stiel für die dritte Mottorunde der BMO-Blogger. Nach den Themen "Karotte" und "Kürbis" stand dieses Mal das Thema "Essen am Stiel" auf dem Programm. Wenn ihr wissen wollt, was meine Mitblogger sich haben einfallen lassen, klickt euch gerne hier unten durch:

Regina von Kochen aus Liebe Karibische Hähnchenspieße mit Mango-Salsa



Genevieve von Stylingkitchen Mini-Snacks am Stiel

Felix von Felix` Kochbook Vitello Rollato


Julia von Naschen mit der Erdbeerqueen Nussecken am Stiel

Patricia von Probieren und Studieren Falafel Caprese Spießel (ich mit meinem Kochblog :)
Zutaten für ca. 18-20 Stück
Für den Quark-Öl-Teig:
250 g Dinkelmehl Typ 630
50 g gemahlene Erdmandeln (alternativ Haselnüsse oder Mandeln)
3 gestrichene TL Backpulver
1 Prise Salz
75 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
125 g Quark
100  g Rapsöl
75 ml Milch

Für die Füllung:
1 Pck. Mohnback
250 ml Milch
30 g Zucker
1 Pck. Puddingpulver Vanille
125 g Quark
3 EL Haferflocken
1 EL Rum 
1 EL Zitronenabrieb

Glasur:
Aprikosenkonfitüre oder Limetten-Puderzuckerguss
Hagelzucker

Zubereitung:
 Für die Füllung Puddingpulver mit Zucker und etwas von der Milch glattrühren. Restliche Milch aufkochen lassen und Puddingmilch unterrühren und einmal kurz hochkochen lassen. Auskühlen lassen und Quark und Mohnback unterrühren.
Für den Quark-Öl-Teig erst die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Anschließend die feuchten Zutaten hinzufügen und alles kurz zu einem glatten Teig verkneten. Diesen auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 50 x 30 cm). Die Mohn-Puddingmasse auf der Teigfläche verstreichen, dabei den Teigrand aussparen (1 cm lassen). Haferflocken drüberstreuen. Von der Längsseite her aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 1,5-2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Schnecken auf ein Backblech setzen mit etwas Abstand (ich habe zwei Bleche voll bekommen) und bei 180° C Ober-/Unterhitze für 20 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

Die Schnecken schmecken noch nach drei bis vier Tagen im Kühlschrank super gut und sind saftig!
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