Mittwoch, 17. Oktober 2018

Russisch Brot selbermachen [Schokoladige Buchstabenkekse]

Wer kennt noch Russich Brot? 
Als Kind habe ich das immer gerne geknuspert. Natürlich nicht ohne vorher damit ein paar Wörter zu legen 😉
Neulich hatte ich zwei Eiweiße übrig und wollte diese nicht einfach so verwerfen. Mir ist nichts eingefallen wofür ich diese verwenden kann, aber eine Anfrage bei Google hat mich auf das Russisch Brot gebracht. An einem Samstag Morgen - wo die ganze WG noch schlief - habe ich dann meine erste Fuhre Russisch Brot gebacken und mich gefreut, wie gut sie gelungen sind. Eiweißgebäcke und ich sind nämlich keine guten Freunde bisher gewesen...ich erinnere mich noch gut an meine unzähligen Versuche Macarons zu machen und von den fünf Malen sind sie mir einmal gut gelungen! Aber Macarons sind nochmal eine ganz andere Schiene 😉 Bei dem Rezept hier kann eigentlich nichts schief gehen, nicht einmal wenn man keine Lochtülle besitzt, weil man dann einfach eine Sterntülle nimmt oder sich einen Spritzbeutel aus Backpapier bastelt und mit einer Schere ein kleines Loch hineinschneidet 😇

Zutaten für eine Alphabet:
2 Eiweiß
1 Prise Salz
75 g Zucker
10g Kakao
75 g Mehl

Zubereitung:
Das Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen. Den Zucker langsam einrieseln lassen und weiter aufschlagen. Das Mehl mit dem Kakao mischen unter in mehreren Portionen auf den Eischnee sieben und mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben.
Die Masse in eine Spritztülle füllen (vorzugsweise mit einer runden Lochtülle, die hatte ich bloß nicht zur Hand) und die Buchstaben auf ein Backblech spritzen.
Im Ofen bei 150 Grad Umluft ca. 15-20 Minuten backen. Auf keinen Fall bei Ober-/Unterhitze, das härtet das Gebäk nur von außen, aber innendrin würden sie dann weich bleiben. Bei Umluft trocknet das Gebäck gleichmäßig.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Leichte Apfel-Zimt-Donuts mit Zuckerkruste

Donuts sind was Feines! Da frage ich mich, wieso ich die schon so lange nicht mehr gebacken habe 😱
 Diese Variante kommt wie die bisher gebloggten Varianten auch komplett ohne Fritteuse aus, denn sie werden im Ofen gebacken! Diese kleinen Küchlein sind generell eine leichte Angelegenheit verglichen mit ihren Artverwandten: Keine Butter, wenig Zucker, ein Teil Vollkornmehl. Statt Butter kommt nur ein Esslöffel Rapsöl hinein und viel Apfelmark. Apfelmark hat im Gegensatz zu Apfelmus übrigens keinen zugesetzten Zucker, sollte man also bevorzugen. Süß genug ist es dennoch! 
Mit einer ordentlichen Prise Zimt bildet es die perfekte, wenn auch herbstlich anmutenden Kombi von Apfel-Zimt. Aber ich finde, Zimt geht immer! Was sagt ihr? ;)

Das Rezept habe ich übrigens vom Blog Kaffee und Cupcakes.
Zutaten für circa 9 Donuts:
 150 g Apfelmark
1 EL Rapsöl
1 Ei
50 g Rohrzucker
100 g Dinkelmehl Typ 630
50 g Dinkelvollkornmehl
1 TL Zimt
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Nach dem Backen zum Wälzen:
25 g Zimtzucker


Zubereitung:
Apfelmarkt mit Rapsöl, Ei und Zucker schaumig schlagen. Die trockenen Zutaten mischen und kurz mit dem Handrührgerät untermixen. Den Teig in gefettete Donutformen gießen. Bei 220° C Ober-/Unterhitze für 8-9 Minuten backen. Das Blech aus dem Ofen holen und die Donuts 2-3 in der Form ruhen lassen. Anschließend sofort im Zimtzucker wälzen.
Schmecken warm am besten!
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Freitag, 28. September 2018

Ein Tag in der Biomolkerei Söbbeke in Gronau [Werbung]

Anfang September bin ich zusammen mit einigen Bloggern aus dem Münsterland nach Gronau-Epe gefahren. Grund dafür, war eine sehr nette Einladung von Söbbeke Paul's Biomolkerei, die mit uns an dem Tag ihr 30-Jähriges Jubiläum feiern wollten.
#30jahrebioleidenschaft

Die Aktivitäten, die auf der Tagesordnung standen, klangen sehr vielvesprechend. Besonders die Besichtigung Molkerei klang interessant. Aber bevor es damit losging, wurden wir zum Frühstück mit allerlei leckeren Milchprodukten von Söbbeke und belegten Brötchen gestärkt. Danach ging es in die Produktionshallen.  Natürlich mit besonderer Kleidung ;)
 
Im Anschluss daran gab es eine Verkostung weiterer Söbbeke-Produkte wie auch der neuen Herbstsorte Pflaume-Walnuss und Kirsch Dunkle Schokolade, die es ab Oktober im Naturkostfachhandel im Kühlregal zu kaufen gibt. Das Besondere an den Söbbeke-Produkten ist, dass sie auf Zusatzstoffe und Aromen verzichente, da dieses nicht vom Bioland-Anbauverband unterstützt wird. Gesüßt werden die Joghurts & Co. mit Rübenzucker oder Rohrohrzucker.
Nach einer kleinen Mittagspause, die wir im Freien verbrachten, durften wir Blogger einem Vortrag von BIOLAND lauschen. Wir erfuhren viel über den Bioanbauverband, der sich mit den anderen Verbänden Naturland und Demeter deutlich strengere Richtlinen bezüglich Tierschutz und Pflanzenwohl aufersetzt als die Normen des EU-Bio-Siegels. 

Nach diesem Vortrag wurden wieder viele Snacks gereicht, die aus den Produkten der Biomolkerei hergestellt wurden, von Pancakes mit der hauseigenen Vanillesauce und Rote Grütze über den Söbbeke-Joghurt mit Crumbles und Früchten. Für den herzhaften Gaumen gab es Laugenbrezeln mit Söbbeke-Käse gratiniert, Wraps und italienischen Nudelsalat im Weckglas.
Den krönenden Abschluss bildete die Söbbeke-Geburtstagstorte mit Buttercreme.

Mit einem prall gefüllten Goodie-Bag und mindestens drei Kilo mehr auf den Hüften ging es am späten Nachmittags wieder zurück nach Münster.

Natürlich nicht, ohne ein Gruppenfoto in unseren schicken Kitteln mit Haube gemacht zu haben!
Mit dabei: Tina von Küchenmomente, Denise von Fräulein Ordnung, Lisa von Liz&Jewels, Felix von Felix Kochbook, Michael von Salzig Süß Lecker, Leila von Münstermama, Juli von Naschen mit der Erdbeerqueen, Gabi von Slowcooker, Nicole von Querbeet-Natürlich kochen, Tanja von den Foodistas, Lars von Teller abgeleckt.

Fotocredit: Fred Ferschke

Donnerstag, 20. September 2018

Bananenbrot mit Mandeln & Zwetschgen

Heute habe ich wieder ein Bananenkuchenrezept für Euch! Die gibt es hier mittlerweile schon in großer Zahl, aber dieses ist eine herbstliche Edition mit Zwetschgen, Zimt und Mandeln. Die drei Zutaten harmonieren perfekt miteinander. 
Entstanden ist das Rezept folgendermaßen: Ich wollte Zucchini-Schokoladenkuchen backen. Statt Zucchini hatte ich aber nur braune Bananen. Von dem Zwetschgenkuchen mit Streuseln vom letzten Beitrag hier, waren noch ein paar der lila Früchtchen übrig. Eigentlich hatte ich keine Lust auf Zwetschgenkuchen, aber weg mussten die ja. Aber die Bananen auch...bleibt nur eine Lösung: Bananenkuchen mit Zwetschgen backen und hoffen, dass es schmeckt! 
Hui, und wie das geschmeckt hat! Deshalb ohne Umschweife direkt zum Rezept!

Für eine Kastenform á 25 cm:
400 g Bananen
50 g Honig
50  g Rohrzucker
2 Eier
125 ml Rapsöl
1 TL Zimt
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 g Dinkelmehl T630 
50 g Schmelzflocken
50 g gemahlene Mandeln 
1 Pck. Puddingpulver oder 40 g Stärke
50 g gehackte Mandeln
2 EL Schokoladenaufstrich (alternativ Nuss Nougat Creme)

10 Zwetschgen
1 TL Rohrzucker
50 g gehobelte Mandeln

Zubereitung:
Bananen pürieren, Zucker und Honig unterrühren. Das Öl untermengen und die Eier einzeln unterschlagen. Mehl mit Stärke, Schmelzflocken, Salz, Backpulver, gemahlenen Mandeln und Zimt mischen und ganz kurz mit dem Handrührgerät untermengen. Anschließend mit einem Teigschaber alles  gleichmäßig miteinander vermengen.Die Hälfte des Teiges in eine gefettete Kastenform gießen, den Schokoladenaufstrich darüber sprenkeln, restlichen Teig obendrauf geben. Die Zwetschgen waschen, entsteinen und halbieren und die Hälften auf den Kuchen setzen, mit der Wölbung nach unten. Etwas Rohrzucker obendrauf geben. Den Kuchen bei 180° C ca. 50 Minuten backen, 20 Minuten vor Ende die gehobelten Mandeln auf die Zwetschgen streuen. Stäbchenprobe nicht vergessen! :)
Schmeckt frisch aus dem Ofen sowie gut gekühlt an den nächsten Tagen.

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Donnerstag, 13. September 2018

Veganer Hefezopf mit Vanille & Schokolade

Das Rezept für den veganen Marmor-Gugelhupf ist bei Euch seit Veröffentlichung das am meisten geklickte Rezept und immer in den Top 5 vertreten. Das freut mich sehr und weckt den Ehrgeiz, einen weiteren Klassiker in der veganen Variante auszuprobieren. 
Hefezopf ist definitiv so ein Klassiker. Im Originial mit Butter, Eiern und Milch im Hefeteig, kommt in dieser Variante Rapsöl und Sojamilch mit Vanillegeschmack zum Einsatz. Ich habe bestimmt schon an der ein oder anderen Stelle hier betont, dass ich kein Freund von Soja bin.vWie ich aber jetzt auf einmal zur Sojamilch kam? Ich hatte Besuch, welcher sich die Sojamilch mitgebracht hat und dann bei mir vergessen hatte. Wegwerfen wollte ich es nicht, pur trinken mag ich die nicht so, also sah ich mich gezwungen, damit etwas Feines zu backen 😉
Den Hefeteig lasse ich wie andere Hefeteige auch, sehr lange gehen. Das hat damit zu tun, dass mir frische Hefe nicht gut bekommt. Durch die lange Gehzeit (Brote lasse ich in der Regel 12 Stunden gehen), wird die Hefe gut abgebaut und macht es bekömmlicher. Wer nicht so viel Zeit oder solche Beschwerden hat, lässt den Teig einfach nur eine Stunde gehen. Wer den Teig lange gehen lässt, benötigt auch weniger Hefe. Bei vier Stunden habe ich nur ein 3/4 Pck. Hefe verwendet, wenn ich Teige über Nacht gehen lasse, nehme ich 1/2 Pck. Hefe auf 500 g Mehl.
Zutaten für einen Hefezopf:
500 g Mehl*
 3/4 Pck. Trockenhefe**
1 Prise Salz
100 g Rohrzucker 
2 EL Rapsöl
ca. 250 ml Sojamilch mit Vanillegeschmack (ggf. etwas mehr)
100 g backstabile vegane Schokotropfen

Zum Bestreichen/Bestreuen:
ca. 30 g geschmolzene "vegane Butter"
3 EL Mandelblättchen
1 EL Hagelzucker
ein paar EL Sojamilch Vanille

*Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Weizenmehl für Hefeteige besser geeignet ist. Dinkel-Hefeteig ist bereits am nächsten Tag sehr trocken.
**ein ganzes Päckchen, wenn ihr den Teig nur eine Stunde gehen lasst!

Zubereitung:
Mehl mit Salz, Hefe und Zucker mischen. Rapsöl und Sojamilch zufügen und alles ein paar Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Falls der Teig zu trocken sein sollte, etwas mehr Sojamilch zufügen.  Den Teig nun im Kühlschrank ca. 4 Stunden (mehr geht auch) oder an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Nach der Ruhezeit den Teig auf einer bemehlten Fläche durchkneten und die Schokotropfen unterkneten. Den Teig in drei gleichgroße Portionen teilen und diese zu langen Strängen formen. Die Stränge miteinander verflechten. Den geflochtenen Zopf auf ein Backblech setzen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, während dieser Aufheizzeit kann der Hefezopf erneut zehn Minuten gehen.

Bevor es in den Ofen geht, wird der Zopf mit flüssiger veganer Butter bestrichen und mit Mandeln und Hagelzucker bestreut. Anschließend ca. 30 Minuten backen. Nach dem Backen mit ein wenig Sojamilch beträufeln, diese zieht in den Teig ein und macht ihn saftiger.

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Mittwoch, 5. September 2018

Zwetschgenkuchen mit Quark-Öl-Teig & Zimtstreuseln

Die Beeren verabschieden sich, aber dafür sind nun wieder Zwetschgen und Pflaumen am Start! 
Wie schön wäre es doch, wenn uns jeder Monat ein, zwei oder drei Früchte aus heimischen Gefilden bieten könnte...aber leider ist nach der Apfel-Birnen-und Quittenernte im Oktober erstmal Schicht im Schacht und wir müssen uns wieder aufs Frühjahr gedulden bis uns Erdbeeren und Rhabarber in den Obstauslagen entgegen hüpfen und zu Kuchen verarbeitet werden wollen. Aber nutzen wir bis dahin das, was uns unsere Obstgärten bieten und backen nun erstmal ordentlich Pflaumen-und Zwetschgenkuchen!

In diesem Rezept lassen sich die lila Früchtchen auf einem Quark-Öl-Teig nieder und werden mit Zimtstreuseln bedeckt. Nach dem Backen und vor dem Genießen mit einer Tasse Kaffee darf sich auch gerne noch ein Klecks Sahne darauf niederlassen - himmlisch!
Für ein kleines Blech (30x30 cm):
300 g Mehl
1/2 Backpulver
1 Prise Salz
150 g Quark
100 g Zucker
ca. 50-100 ml Milch
1 Ei
6 EL Rapsöl

ca. 1 kg Zwetschgen

Für die Zimtstreusel:
75 g Butter
75 g Zucker
150 g Mehl
1/2 TL Zimt 
 gehackte Mandeln oder Walnüsse (optional)

Zubereitung:
Für den Quark-Öl-Teig die trockenen Zutaten vermischen. Quark, Öl, Ei und zufügen und mti dem Knethaken vermengen. Wenn der Teig zu trocken sein sollte, so viel Milch zufügen, dass er schwer reißend vom Teigschaber oder einem Löffel fällt.
Den Teig auf einem gefettete Backblech verteilen. Die Zwetschgen waschen und entsteinen. Zwetschgenhälften dicht an dicht auf dem Teig verteilen.
Aus den Zutaten für die Streusel eine bröselige Masse herstellen. Wer mag und verträgt, gibt zum Schluss gehackte Mandeln oder Nüsse hinein. 
Den Kuchen bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 40-45 MInuten backen. Zwischendurch immer mal wieder schauen, ob der Kuchen auch nicht zu dunkel wird. Notfalls mit Alufolie abdecken.
Nach dem Backen etwas abkühlen lassen und noch lauwarm mit etwas Sahne genießen. Der Kuchen hält sich luftdicht verpackt einige Tage frisch im Kühlschrank. 

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Freitag, 31. August 2018

Fiorella und Kaffee von der Flotten Bohne [Regionale Werbung]

Am vergangenen Dienstag war ich bei Mehmet von der Flotten Bohne. Wer, was, wo?
Die Flotte Bohne ist eine mobile Kaffee-Bar, die Mehmet Saripinar vor ziemlich genau einem Jahr ins Leben gerufen hat. Seitdem ist viel passiert. Hauptsächlich tourt er durch Münster und ist auf vielen Veranstaltungen wie dem Promenaden-Flohmarkt, dem Stadtfest oder Viertelfesten stationiert. Unter der Woche findet man ihn von Montags bis Mittwochs in Hiltrup an der Clemenskirche, Freitags dort auf dem Wochenmarkt. Seit Neuestem verkauft der Barista seine verschiedenen Kaffeesorten auch Donnerstags auf dem Wochenmarkt in Gievenbeck. Das Besondere an seiner Coffee Ape: Man kann sie mieten! Sowohl für private Veranstaltungen wie Hochzeiten, Konfirmationen und runde Geburtstage als auch für Firmenfeiern und Messeveranstaltungen. Durch seine Mobilität mit der Ape ist er nicht nur in Münster und Umgebung unterwegs, sondern auch in ganz Deutschland.
Die Flotte Bohne auf dem Stadtfest Münster 2018
Die Flotte Bohne an der Clemenskirche in Hiltrup
Durch Instagram ist Mehmet auf meinen Blog und meine Leidenschaft für das Backen aufmerksam geworden und hatte mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, für seine Kunden Kuchen zu backen, den er ihnen zu einer Tasse Kaffee servieren kann. Nichts lieber als das, schließlich nehme ich jede Gelegenheit wahr, backen zu können! 😉
Also habe ich am Tag vor meinem Besuch bei ihm und seiner mobilen Kaffeebar einen Fiorella gebacken. Das Rezept findet ihr weiter unten.
Zu meiner großen Freude kam der Kuchen super gut an bei seinen Kunden. Natürlich kommt gerne mal die Aussage "Eigentlich bin ich gerade auf Diät" und "Ich komme gerade vom Sport" - aber bei einem Blick auf den Kuchen und dem Zusatz "Der ist auch umsonst" wurden viele dann doch schwach ;D

Als ich bereits morgens in Hiltrup ankam, war der Stand schon gut besucht mit Stammkunden, die neben einer Tasse guten Kaffee auch gerne noch einen Schnack mit dem Inhaber hielten. Neben klassischen Kaffee (Cafe Americano) bietet er auch Latte Macchiato, Flat White, Cappuccino, Caffee Latte und Cafe Doppio an. Für die Kleinen gibt es auch mal Kinderkaffee oder eine Tasse aufgeschäumte Milch. Auch türkischen Tee kann man bei Mehmet bekommen. Die Milch für die verschiedenen Kaffeespezialitäten bezieht der Barista von einem Hof im Münsterland.


Und nun zum Fiorella-Rezept!
 
Zutaten für einen Fiorella (möglich in einer 30 x 30 cm Form oder 28 cm Springform):
500 g Mascarpone
150 g Butter
200 g Zucker
500 g Weichweizengrieß
5 Eier
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz

Für den Sirup:
150 g Zucker
3 EL Orangensaft
120 ml Wasser

100 g gehobelte Mandeln

Zubereitung:
Zuerst wird die Mascarpone mit 200 g Zucker, der Butter und den Eiern cremig gerührt.
Der Grieß wird mit dem Backpulver trocken vermischt und anschließend portionsweise unter die Mascarpone gerührt.
Dann geht's für ca. ca. 30 Minuten in den Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze.
Währenddessen kann der Orangensirup gekocht werden:
Dafür den Orangensaft, Wasser und 150 g Zucker zum Kochen bringen. Die Hitze runterstellen und einige Minuten vor sich hin köcheln lassen. Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt, mit dem Orangensirup großzügig beträufeln und mit den gehobelten Mandeln bestreuen.
In den ersten Tagen schmeckt er am Besten, besonders wenn er gut gekühlt ist.

*Unbezahlte Werbung

Donnerstag, 23. August 2018

Kleiner Heidelbeer-Streuselkuchen ohne Hefe

Streuselkuchen geht immer oder? Auch im Sommer, zumindestens bei mir.
Der darf dann natürlich keinesfalls zu trocken sein und muss auf jeden Fall leckeres Beerenobst enthallten. Und am besten ohne Hefe auskommen, denn diese zieht die Zubereitungszeit nur unnötig in die Länge ;)
Der Kuchen hier wird mit Backpulver hergestellt. Statt Weizen kommt wie immer Dinkel zum Einsatz und auch Haferflocken sind mit von der Partie. Statt Zucker kommt Honig in den Teig. Damit der Kuchen auch saftig wird, habe ich ein wenig Heidelbeerkonfitüre auf den Boden getan und anschließend noch TK-Wildheidelbeeren. Sooo lecker! Der Streuselteig on top ist übrigens derselbe wie der Boden. Damit die Streusel aber auch extra bröselig werden, kommt noch etwas Vollkornmehl und geriebene Nüsse hinzu. Nach dem Backen wird zu guter Letzt noch ein wenig süße Sahne über den Kuchen gegossen. Die zieht ein und sorgt ebenfalls für Feuchtigkeit :) 
Zutaten für 8 Mini-Stücke (eine normale Kastenform verwenden)
Für den Teig:
130 g Dinkemehl Typ 630
130 g gemahlene. zarte Haferflocken
1-2 EL Honig (je nachdem wie süß man es mag)
60 g Butter (alternativ 50 g Rapsöl)
1 Ei
etwas Milch
1 TL Backpulver
etwas Vanille

Füllung:
2 EL Heidelbeerkonfitüre
zwei Händevoll Wildheidelbeeren (TK)

Zusätzlich für die Streusel:
1 EL Einkornmehl (alternativ: Dinkelvollkorn) 
1 EL gemahlene Nüsse (bei mir Erdmandeln)
ein paar Walnüsse, gehackt (optional)

30 ml süße Sahne

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Die Hälfte in die Kastenform (vorher einfetten!) geben und die Form damit auskleiden. Die Heidelbeerkonfitüre auf den Teig streichen, anschließend die Heidelbeeren darauf verteilen.
Für die Streusel zu dem restlichen Teig das Mehl und Nüsse zufügen und zu Bröseln verarbeiten. Falls der Teig zu trocken sein sollte, noch etwas mehr Milch oder Honig zufügen. Zuletzt die gehackten Walnüsse untermengen. Die Streusel auf dem Obst verteilen. Im Ofen bei 180 Grad 25 Minuten backen. Direkt nach dem Backen mit der Sahne übergießen, das macht den Kuchen schön saftig :)

Schmeckt frisch aus dem Ofen aber auch noch ein zwei Tage später sehr lecker!
Lasst es euch schmecken!

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Mittwoch, 15. August 2018

Pudding-Kuhlfleckenkuchen mit Kirschen &Tonkabohne

Im Sommer bin ich immer auf der Suche nach saftigen Kuchenrezepten. Topfkuchen sind derzeit nämlich nicht gerne gesehen in meiner Familie. Am herzlichsten wird bei uns dann Käsekuchen begrüßt. Aber auch ein saftiger und luftiger Rührteig mit einer Quarkcreme und frischen Früchten kann uns entzücken. Ein Hingucker wird es, wenn man einen Teil des Teiges dunkel einfärbt, so entsteht das schöne Kuhfleckenmuster. Für ein bisschen mehr Saftigkeit, gibt es noch Puddingkleckse und ganz viele Kirschen (die Kirschsaison ist ja schon vorbei, aber als unsere Kirschbäume geerntet werden wollten, war ich leider nicht zu Hause und somit mussten sie erstmal eingefroren werden und auf ihren Kuchenauftritt warten, bis ich wieder im Lande war). Nach dem Backen darf sich dann noch Sahnequark -  mit Tonkabohne verfeinert -  darauf niederlassen! 
Statt Kirschen eignet sich jedes andere Obst - je nachdem, welches ihr gerade zur Hand habt. Wenn ihr Äpfel oder Birnen oder Zwetschgen verwendet, gebt unbedingt etwas Zimt in de Rührteig! ;)
Zutaten für ein kleines (!) Blech
Rührteig:
1 Eier, getrennt
125 g Zucker
50 ml Rapsöl
50 ml Mineralwasser
125 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

+ 1 EL Kakaopukver
1 EL Rum

Pudding:
400 ml Milch
1 Pck. Puddingpulver
2 EL Zucker

500 g Kirschen, entsteint

Quark-Sahnecreme:
200 g Sahne, steifgeschlagen
250 g Quark 20 % Fett
50 g Puderzucker
etwas Abrieb einer Tonkabohne (alternativ etwas Rum-oder Bittermandelaroma und Vanille zufügen :)

Kakaopulver zum Bestäuben 

Zubereitung:
Aus den Puddingzutaten einen Pudding kochen und diesen kurz herunterkühlen lassen.
Für den Rührteig die Eier trennen und das Eiweiß mit Salz steifschlagen. Eigelbe mit dem Zucker verrühren, Öl und Wasser zufügen. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver kurz untermengen. Den Teig halbieren und eine Hälfte auf ein kleines Backblech gießen und verstreichen. Die andere Hälfte mit dem Kakapulver verrühren. Den dunklen Teig in Klecksen auf den hellen setzen. Anschließend den Pudding in Klecksen darüber verteilen.
Zum Schluss die Kirschen gleichmäßig darüber verteilen.
Den Kuchen in den Ofen schieben und bei 180° C 30 Minuten backen. Abkühlen lassen.
Die steif geschlagene Sahne mit dem Quark und Zucker verrühren und mit Tonkabohne würzen. Die Quarkcreme auf den kalten Kirschkuchen verteilen und als Letztes mit Kakaopulver bestäuben. 
 
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Mittwoch, 8. August 2018

Franzbrötchen mit Schokolade

Vor einer gefülten Ewigkeit habe ich euch mal ein Rezept für blitzschnelle Franzbrötchen mit Apfelfüllung und Blätterteig verraten.
 Heute folgt endlich mal die etwas traditionellere Variante mit Hefeteig und Mürbeteig. Aber dafür mit Schokoladenfüllung. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich noch nie in Hamburg ein echtes Franzbrötchen schnabuliert habe. Nur an der Ostsee mal eines, aber das war nicht so lecker. Und in Münster gibt es das Hamburger Kultgebäck tatsächlich auch. Das habe ich aus Forschungsgründen natürlich auch getestet. War aber auch nicht meins 🤔 Ich fürchte ich komme nicht drumherum mal nach Hamburg zu fahren und dort das Original zu probieren!😜
Bis dahin vergnüge ich mich aber mit dieser Variante!
Zutaten für 9-10 Stück
Hefeteig:
250 g Mehl
1/4 Pck. Hefeteig (1/2, wenn der Teig nicht über Nacht gehen sollte!)
1 Prise Salz
125 ml Milch
1 Ei
25 g Zucker

Mürbeteig:
125 g Mehl
50 g Butter
25 g Zucker
1 Prise Salz

Füllung:
2-3 EL Schokoladencreme 

Zum Bestreichen:
2 EL Milch

Zubereitung:
Mehl mit Zucker, Salz und Hefe mischen. Milch hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Über Nacht gehen lassen (12 Stunden ungefähr).
Am nächsten Morgen den Mürbeteig herstellen aus den angebenen Zutaten. Diesen unter den Hefeteig kneten. Man darf ruhig einzelne Stückchen Mürbeteig sehen im Hefeteig, kein Problem. Diesen Teig nun auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteckt ausrollen (Maße ca. 20 x 40 cm). Die gesamte Fläche mit der Schokoladencreme einstreichen. Den Teig von der Längsseite her aufrollen. Die Rolle in ca. 4 cm breite Stücke schneiden (wenn kein Lineal zur Hand, im Zweifelsfall lieber ein bisschen zu breit als zu schmal schneiden die Stücke!).
Die entstandenen Schnecken längs mit einem Kochlöffelstiel eindrücken (ihr findet ein Video dazu bei meinem ersten gebloggten Franzbrötchen-Rezept) und auf ein Backblech setzen und mit Milch bestreichen. Bei 190° C Ober-/Unterhitze für ca. 20 MInuten backen, die Franzbrötchen dürfen nicht zu braun werden, dann werden sie zu trocken!
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Sonntag, 29. Juli 2018

Käsekuchen mit Sommerfrüchten & Schokolade

Was tut man, wenn der Sommer einen mit reichlich verschiedenen Obstsorten beschenkt und man sich nicht entscheiden kann, womit man einen Kuchen backen soll? 

Antwort: Man verbackt alle Früchte in einem Kuchen!
Natürlich nicht alles wild durcheinander (das geht nur bei Beerenobst gut) - jedes Kuchenviertel wird einfach mit einer anderen Obstsorte belegt. Anschließend kommt eine Käsekuchencreme obendrauf - und vorher Schokolade, wer mag - und nach dem Backen hat man Schwierigkeiten herauszufinden, wo nun welche Frucht verborgen ist :D
(Memo an mich selbst: Beim nächsten Mal irgendwie markieren! :D)
Zutaten für eine 26er Springform
Für den Teig:
150 g Butter
100 g Zucker 
200 g Dinkelmehl (150 g Typ 1050, 50 g Typ 630)
1 Prise Salz

Obstbelag:
Je zwei Hände voll Blaubeeren
Himbeeren
Kirschen
Zwetschen
oder: Erdbeeren, Weintrauben, Apfelstücke...

100 g Zarbitterschokolade (optional)

Käsekuchenmasse:
250 g Creme Fraiche
250 g Quark
125 g Zucker
1 Pck. Puddingpulver
1 TL Zitronenschale

Kruste:
2 EL Butter
3 EL heller Rohrzucker

Zubereitung:
Aus den Zutaten für den Teig einen bröseligen Teig herstellen. Diese in eine gefettete Form drücken. Das Obst auf den Boden verteilen und zwar so, dass immer gut ein Viertel der Form mit einer Obstsorte bedeckt ist. 
Die Schokolade hacken und darüber verteilen.
Aus den Zutaten für die Käsekuchenmasse eine Creme herstellen und über die Früchte gießen. Im Ofen bei 175° Ober-/Unterhitze backen. Nach 30 Minuten die Form aus den Ofen holen. Butterflöckchen auf dem Kuchen verteilen und mit Zucker bestreuen. Weitere 20 Minuten bei 200° C backen.

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