Freitag, 22. Oktober 2021

Bester Pudding-Streuselkuchen ohne Hefe

Kinners, neues Lieblingsrezept am Start! Diesen Puddingkuchen mit Streuseln habe ich nach meiner ersten Prüfung gebacken. Die Prüfung lief eigentlich echt gut, sodass kein "Ich muss mich jetzt mit Backen trösten!- Kuchen sein musste. Aber da das Motto derzeit lautet "Nach der Prüfung ist vor der Prüfung", musste eine kleine Ablenkung her, bevor es an das nächste Modul ging. Hier habe ich gemerkt, dass mich allein das Backen schon super entspannt und das anschließende Stück ofenfrischer Kuchen das i-Tüpfelchen ist. Unvorstellbar wie man einfach nur zum Bäcker geht, sich ein Stück Kuchen holt und dann zu Hause einfach nur auf isst. Da fehlt mir doch das (aktive) Backerlebnis in meiner eigenen Küche 😉
Dieser Kuchen ist dann sogar besser geworden als erwartet. Ich hatte mich an ein Rezept orientiert, aber hier und da habe ich schlussendlich noch einige Änderungen eingebracht. Was das Obst übrigens angeht, ist dieser Kuchen sehr variabel. Apfel und Birne (dann unbedingt die Streusel mit Zimt abschmecken!), Kirschen und Beerenobst oder Steinobst wie Pfirsiche und Aprikosen. Hier kommt rein, was euch schmeckt! Ich habe ihn beim ersten Mal mit Pfirsichstückchen gebacken und beim zweiten Mal mal ohne Obst gebacken. Aber mit Früchten ist natürlich noch besser 😋
Dieser Kuchen ist:
  • super lecker
  • cremig
  • streuselig
  • schnell gemacht
  • ohne Hefe
  • mit einer Handvoll Zutaten
  • auch am nächsten Tag super lecker
    Zutaten für eine 26 cm Springform
Für den Rührteig:
125 g weiche Butter
120 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
1 Ei
1 Schuss Sprudelwasser
1 Schuss Milch
150 g Mehl
50 g Speisestärke
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Zitronenabrieb

Für die Füllung:
30 g Puddingpulver Vanille (oder Speisestärke + Vanilleschote oder Extrakt)
250 ml Milch
30 g Zucker
100 g Schmand 

Für die Streusel:
200 g Mehl
100 g Zucker
125 g weiche Butter
etwas Vanilleextrakt 

Zubereitung:
Zuerst den Pudding herstellen. Dafür nach Packungsanleitung  500 ml Milch aufkochen und vorab das Pulver mit 40 g Zucker und etwas kalter Milch glattrühren und dann in die kochende Milch gießen. Den angedickten Pudding vom Herd nehmen und herunterkühlen lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren, damit sich keine Haut bildet.
 
Nun geht es an den Rührteig. Dafür 125 g weiche Butter und 100 g Zucker eine Minute aufschlagen, dann das Ei eine halbe Minute unterrühren, ebenso das Mineralwasser. 150 g Mehl, 50 g Stärke, 1 Prise Salz und 2 TL Backpulver mischen und zusammen mit dem Schuss Milch fix unter die restlichen Zutaten rühren. Nur kurz, sonst wird der Teig nachher speckig. Den Rührteig in eine mit Backpapier ausgelegte Form gießen und mit einem Löffel oder Tortenheber gleichmäßig in der Form verstreichen.
 
Unter den nur noch lauwarmen Pudding den Schmand rühren mit einem Schneebesen und alles auf den Rührteig geben und wieder mit einem Esslöffel oder Tortenheber gleichmäßig verstreichen. 
 
Zuletzt die Streusel zubereiten. Dafür alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Rührbesen (damit werden die Streusel besonders fein, es sei denn man rührt länger, dann werden sie immer größer) zu feinen Bröseln verarbeiten.
 
Nun ab damit in den Ofen für 50-55 Minuten bei 170 Grad. Falls der Kuchen zu dunkel werden sollte, rechtzeitig mit Alufolie abdecken.
 
Den Kuchen aus dem Ofen holen und in der Form etwas abkühlen lassen. Am besten noch warm probieren. Der Kuchen hält sich luftdicht verpackt und kühl gelagert 2-3 Tage frisch.


 

2 Kommentare:

  1. Schon lange möchte ich einen Puddingkuchen backen, ich kann gut verstehen, dass er für Entspannung pur sorgt. Dein Kuchen sieht total köstlich aus und schmeckt bestimmt auch so.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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  2. Rührteig ist eine super Basis für so einen Puddingkuchen. Und Streusel gehen immer, klasse!

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