Samstag, 9. Oktober 2021

Quarkbällchen wie vom Bäcker - nur besser!

Quarkbällchen vom Bäcker habe ich wahrscheinlich schon seit mindestens 15 Jahren nicht mehr gegessen, weil ich sie immer schon als trocken und fade empfunden habe. Problem hier: Beim Bäcker warten die Quarkbällchen schon auf einen, aber eigentlich sollte man auf die Quarkbällchen warten 😉 Denn wie Schmalzkuchen und Krapfen und all das andere Fettgebäck schmeckt es ganz frisch und noch warm am allerbesten!
Und Quarkbällchen sind wahrlich kein Hexenwerk! Nichts für Kinder wegen dem heißen Fett, aber die dürfen zumindest den Teig anrühren und kleine Bällchen formen. Das Fritteren übernimmt dann lieber ein Erwachsener 😉
 
Um etwas Fett zu sparen, frittiere ich immer in einem kleinen Kochtopf und gieße nur so viel Öl rein, dass mein Gebäck gerade so bedeckt ist. Bisher bin ich damit immer gut gefahren. Und am besten schon während des Frittierens lüften oder die Terassen-oder Balkontür aufmachen, damit es nachher nicht so riecht. Ich nehme allerdings das bisschen Frittiergeruch gerne in Kauf, wenn ich dafür frisches Fettgebäck genießen darf!
Diese Quarkbällchen sind:
  • noch besser als vom Bäcker ;)
  • bei Groß und Klein beliebt
  • klassisch
  • lecker
  • luftig
  • süß
Zutaten für etwa 24 Quarkbällchen:
250 g Mehl
250 g Quark
 100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Außerdem:
etwa 400 ml Öl zum Frittieren (bei mir Rapsöl)
etwa 50 g (Vanille-)Zucker zum Wälzen

Zubereitung:
Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit den Rührstäben zu einem homogenen Teig vermengen. Einen kleinen Topf mit Öl befüllen und erhitzen. Immer dabei stehen bleiben und mit dem Stiel eines Holzlöffels überprüfen, ob das Öl heiß genug ist. Das Öl ist ausreichend heiß, wenn beim Reinhalten des Stiels kleine Blasen aufsteigen.
Nun mit einem Teelöffel vom Teig kleine Portionen abstechen und mit bemehlten Händen zu Kugeln formen. Sanft in das heiße Öl hineingleiten lassen, damit nichts spritzt. Pro Durchgang etwa fünf kleine Quarkbällchen gleichzeitig frittieren. Ein Durchgang dauert etwa 4-5 Minuten, dabei immer mal wieder mit der Schöpfkelle die Quarkbällchen hin und her schubsen, damit sie gleichmäßig bräunen. Sind sie ausreichend braun, mit der Schöpfkelle herausrollen und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Dann sofort in Zucker wälzen.
So weiterverfahren bis der Teig aufgebraucht ist.

Die Quarkbällchen schmecken ganz frisch und noch warm am allerbesten. Da es sich um Quarkgebäck handelt, wird es recht schnell trocken. Übrig gebliebene Bällchen nach dem Auskühlen einfrieren und bei Bedarf kurz in der Mikrowelle auftauen lassen.
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2 Kommentare:

  1. Deine Quarkbällchen sehen mega lecker aus, das Rezept muss ich unbedingt ausprobieren, denn diese Art will ich schon so lange backen.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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  2. Liebe Patricia,
    ich habe seit Ewigkeiten keine Quarkbällchen mehr gegessen. Deine sehen so gut aus. Ich sollte auch mal welche backen.
    LG, Diana

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