Sonntag, 17. November 2019

Gesundes Mandel-Kokos-Granola ohne Haushaltszucker

Nach dem Banana Bread Granola habe ich nun nach langer Zeit einen neuen Granola-Favoriten auserkoren - nämlich dieses knusprige Mandel-Kokos-Granola mit Zimt und Vanille! Super lecker und super schnell gemacht und nach 10-12 Minuten auch schon wieder aus dem Ofen raus und direkt fertig zum Vernaschen! Ich habe es in den letzten Wochen schon viermal gemacht, u.a. für mein Geburtstagsfrühstück im Oktober, wo es sehr gut ankam und von allen Seiten nach dem Rezept gefragt wurde! Test bestanden, würde ich sagen oder?😃
Es ist auch sehr variabel, jetzt wo die kältere Jahreszeit Einzug hält, kann man gut Spekulatius-oder Lebkuchengewürz zum Aromatisieren verwenden. Und wer dieses Jahr keine Nikoläuse aus Schokolade verschenken will oder stundenlang in der Küche stehen möchte um divese Plätzchensorten zu fabrizieren, verpackt das Granola einfach in hübschen Tütchen und macht seine Mitmenschen damit eine kleine Weihnachtsfreude.
Zutaten für ein Blech Granola-Glück (ergibt ca. 8 Portionen):
150 g zarte Haferflocken
2 EL Kokoschips
50 g gehobelte Mandeln oder andere gehackte Nüsse
1 TL Vanille
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
30 g Ahornsirup (je nach Vorliebe auch Honig, Agavendicksaft & Co.)
40 g Rapsöl

Zubereitung:
Zuerst die Haferflocken mit den Nüssen, Kokosflakes und Gewürzen mischen. Ahornsirup mit Öl verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Alles mit einer Gabel verrühren, sodass alles feucht ist und zusammenklebt. Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, gleichmäßig verteilen und im heißen Ofen bei 175° C Ober-/Unterhitze für 10-12 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit einmal das Granola wenden. Nach 10 Minuten ist das Granola hell, nach 12 Minuten schon recht braun (sh. Fotos).
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Donnerstag, 14. November 2019

Pastinakenkuchen mit Kokos & Pekannuss

Wie versprochen, geht es auch schon wieder weiter mit den süßen Gemüsekuchenrezepten hier auf dem Blog. Angekündigt war ja noch ein Pastinakenkuchen...
Ich war schon lange nicht mehr so überrascht von einem Kuchen wie von dem heutigen Pastinaken-Kokos-Kuchen mit Pekannüssen! Ich konnte mir vorab überhaupt nicht vorstellen, wie und ob man die Pastinake im gebackenen Zustand schmeckt. Der rohe Teig war aber schon sehr lecker (ich habe nur ein winziges Bisschen probiert...) und nach dem Backen hätte ich am liebsten schon den halben Kuchen gefuttert! Besonders mit der Frischkäse-Glasur erhält der süße Gemüsekuchen nochmal das i-Tüpfelchen, finde ich!

Also: Auch wenn Pastinake sind seltsam anhört im Kuchen - unbedingt ausprobieren! Es lohnt sich!
Zutaten für eine 18 cm Springform
Rührteig mit geraspelter Pastinake:
2 Eier
100 g Rapsöl
60 g Rohrzucker
50 g Imkerhonig
50 g Kokosraspel
1 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
180 g Dinkelmehl Typ 630
50 g gehackte Pekannüsse

Glasur:
etwa 150 g Frischkäse 
30 g Puderzucker 
1 EL Ahornsirup
1 Prise Vanille
10-12 Pekannüsse zum Dekorieren

Zubereitung:
Die Eier mit Öl, Zucker und Honig aufschlagen. Pastinake schälen und fein raspeln. Zusammen mit dem Mehl, Kokosraspel, Backpulver, Salz und Vanille zu den feuchten Zutaten geben und alles kurz unterrühren. Den Teig in eine vorbereite Form gießen, glattstreichen und bei 170° C Ober-/Unterhitze für ca. 40 Minuten backen. 10 Minuten vor Backende evtl. mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche des Kuchens nicht zu braun wird. Den Kuchen auskühlen lassen
Für den Guss alle Zutaten miteinander verrühren und auf den Kuchen streichen. Anschließend aus der Form holen und nach Belieben mit Pekannüssen dekorieren.
Der Kuchen schmeckt frisch am ersten Tag, aber auch am nächsten oder übernächsten Tag ist der Gemüsekuchen noch ein Genuss!

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Samstag, 9. November 2019

Pumpkin Pancakes mit 5 Zutaten!

Neulich hatte ich mir wieder einen Hokkaidokürbis gekauft. Das heißt bei mir dann immer: 3 Tage wach Kürbis. Zum Glück habe ich eine never ending Kürbis-Nachkoch-und Nachbackliste, die es stets gilt, abzuarbeiten. Gibt Schlimmeres 🤭

Auf dieser Liste waren noch Kürbis-Pancakes aufgeführt. Da ich sehr gerne neue Frühstücksideen ausprobiere, habe ich mich gestern Morgen einfach mal ans Rezept rangemacht. Ich hatte ein Rezept zur Orientierung, aber am Herd dann doch mein eigenes Ding durchgezogen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Endergebnis, ihr vielleicht auch?


Dazu gab es übrigens gedünstete Äpfel mit roten Fruchtfleisch. "Normale" Äpfel funktionieren aber auch 😉 Und ein paar Nüsse und Ahornsirup dazu, kann ich nur empfehlen!
Zutaten für 6-7 Pancakes:
60 g Kürbispüree (am besten selbstgemacht)
2 gehäufte EL Dinkelvollkornmehl
1 gehäufter EL zarte Haferflocken
1 Ei (wenn's vegan werden soll:  1 EL fein geschrotete Leinsamen in 3 EL heißes Wasser für einige Minuten einweichen)
1 Msp Backpulver  

1 EL Süßungsmittel nach Belieben (ich toppe meine Pancakes immer mit Ahornsirup und lasse die Süße im Teig weg, aber macht es so, wie ihr wollt!)

Zubereitung:
Das Kürbispüree mit dem Ei oder Ei-Ersatz verquirlen. Mehl und Haferflocken zufügen, ebenso Backpulver, Salz und Süßungsmittel, wer mag. Eine große Pfanne mit etwas Rapsöl erhitzen. Die Pancakes in zwei Etappen darin ausbacken bei mittlerer Hitze, also immer drei Stück auf einmal. Auf einem Teller stapeln und mit Toppings ergänzen. Ich esse dazu am liebsten gedünstete Apfelstückchen mit etwas Zimt und gehackte Wal-oder Pekannüsse.
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Samstag, 2. November 2019

Zucchini-Haselnuss-Muffins mit einer Prise Zimt!

Die Zucchini-Saison ist zwar schon vorbei und in der Regel kaufe ich Zucchini, Paprika und Tomaten nicht mehr so gerne ab Herbst, wenn sie wieder aus Spanien kommen. Blöderweise habe ich aber getrödelt um die Rezepte für meinen anstehenden "Süße Gemüsekuchen"-Backkurs auszuprobieren und mir ist erst vor ein paar Tagen klar geworden, dass der Kurs schon in einer Woche stattfindet! Deshalb bin ich nochmal schnell zum Supermarkt geradelt und habe mir eine geholt, die auch direkt zu diesen Zucchini-Nuss-Muffins verarbeitet wurde.
Wie zu erwarten schmeckt man die Zucchini nicht heraus, durch die Raspel sieht man aber kleine grüne Stückchen im Teig. Umgehen kann man dies, wenn man einen Schoko-Zucchini-Kuchen backt 😃 (Der wird aber erst im nächsten Jahr ausprobiert!😜)
Das Ergebnis dieses Backexperiments ist ein sehr leckerer, luftiger und zugleich saftiger Nusskuchen im Miniformat! 

Wollt ihr ein großes Exemplar, verdoppelt die unten stehenden Zutaten einfach und backt den Teig in einer Kastenform ab. Ich habe nur eine 6er Muffinform in der WG gehabt und keine Lust eine zweite Fuhre zu backen und habe die Teigreste in meine 6er Madeleine-Form gegeben und die auf gleicher Schiene zeitgleich abgebacken. In die Madeleines kamen dann noch Schokotropfen und gehackte Haselnüsse mit hinein. Auch sehr lecker!

Ansonsten ist der Teig wie jeder andere Rührteig bei mir auch: Butter, Zucker, Mehl, Backpulver, Ei. Gewürze wie Zimt und Vanille.
Zutaten für 10 Muffins oder 6 Muffins + 6 Madeleines:
50 g sehr weiche Butter
80 g Zucker (bei mir halb brauner Zucker, halb normaler Zucker)
1 Pck. Vanillezucker
1 großes Ei (Größe L)
115 g Dinkelmehl Typ 630
60 g gemahlene Haselnüsse
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1/4 TL Vanilleextrakt (bei mir in Pulverform)
150 g geriebene Zucchini

50 g gehackte Haselnüsse (optional)
50 g Schokotropfen (optional)

Zubereitung:
Die Butter mit dem Zucker aufschlagen, das Ei untermixen. Die trockenen Zutaten mischen und zusammen mit den Zucchiniraspel zu den feuchten Zutaten geben und kurz (!) unterrühren. Wer mag, gibt nun noch fein gehackte Nüsse und Schokotropfen unter. Den Teig in Muffinförmchen füllen und im heißen Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Wenn die Muffins abgekühlt sind, könnt ihr sie noch mit Schokolade, Puderzuckerguss und gehackten Pistazien verzieren. Ich habe Pistazien verwendet, weil sie genauso grün wie die Zucchini sind :)

Schmecken frisch als auch nach 2-3 Tage luftdicht verpackt im Kühlschrank gelagert!

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Sonntag, 27. Oktober 2019

Bananen-Quark-Taler [Ein Rezept zur nachhaltigen Resteverwertung]

In letzter Zeit kaufe ich mir zu viele Bananen...oder ich esse weniger Bananen pur? Zumindest habe ich in letzter Zeit öfters mein Granola mit Banane gemacht und auch hin und wieder Bananenbrot gebacken. Neulich wollte ich aber etwas Handliches zum Mitnehmen backen. Gleichzeitig hatte ich Lust auf die Apfel-Quark-Ballen, aber ich wollte ja die Bananene verarbeiten und nicht die Äpfel! Also modifizierte ich das Rezept etwas um...zu Banane passt immer Schokolade, also kamen Schokotröpfchen hinein. Zimt geht sowohl zu Banane als auch zu Apfel, also auch hinein damit! Und Nüsse für die Omega-3-Fettsäuren😉 Haferflocken für den Blutzucker, weil ja auch Zucker in den Teilchen  drin ist  🤫

Ich habe einen Teil des Teiges sofort abgebacken. Da meine Bananen schon sehr reif waren, war der Teig dementsprechend etwas matschiger. Den anderen Teil des Teiges habe ich einige Stunden später abgebacken (Lagerung im Kühlschrank), der Teig ist beim Backen nicht so arg verlaufen (vgl. Bild 1 und Bild 2). Geschmeckt haben aber beide sehr gut, besonders warm 😋
Wie bei Quarkgebäck üblich, ist es am nächsten Tag oft deutlich härter, auch wenn man es luftdicht verpackt im Kühlschrank gelagert hat. Ich friere solches Gebäck deshalb direkt ein und taue es bei Bedarf kurz in der Mikrowelle auf - schmeckt wieder wie frisch!
Zutaten für ca. 12 Stück:
300 g Dinkelmehl Typ 630
50 g Haferflocken
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
200 g Quark
100 g Rapsöl
80 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2-3 reife Bananen (je nach Größe)*
100 g Chocolate Chunks
50 g gehackte Walnüsse

ca. 80 g Zimt oder Vanillezucker zum Wälzen

*wenn ihr sehr reife Bananen nehmt, wird der Teig klebriger, weil sich die Bananen viel mehr mit dem Teig vermischen als wenn sie noch etwas weniger reif sind. Das tut dem Geschmack jedoch keinen Abbruch.

Zubereitung:
Quark, Öl und Zucker verrühren. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen und zu den feuchten Zutaten geben und untermengen. Banane in kleine Stückchen schneiden und zusammen mit der Schokolade und den Nüssen unter die restlichen Zutaten heben.
Aus dem Teig 12 gleichgroße Kugeln formen und in Zimt- oder Vanillezucker wälzen bis die Oberfläche gut mit Zucker ummantelt ist. Im Ofen bei 180 Grad ca. 25 Minuten knusprig und goldbraun backen. Am besten frisch probieren und die übrigen einfrieren und erst bei Bedarf auftauen :-)
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Samstag, 19. Oktober 2019

Einfacher Rosinenstuten mit Dinkelmehl

Lange ist es her, dass ich zuletzt Rosinenstuten gebacken habe! Für meinen Frühstückskurs, den ich vor einiger Zeit gab, wollte ich diesen aber definitiv auftischen, also wurde es Zeit, dass Rezept nochmal auf Gelingsicherheit zu testen, damit dann im Kurs nichts schief geht 😉

Das Rosinenbrot habe ich wie so oft mit Dinkelmehl gebacken, herkömmliches Weizenmehl funktioniert aber auch. Da ich den Teig 12 Stunden gehen lasse, verwende ich nur die Hälfte der Hefemenge, das reicht aus - der Stuten geht dennoch auf im Ofen.
Zutaten für ein Laib:
500 g Dinkelmehl Typ 630
1/2 Pck. Trockenhefe*
2 EL Zucker
1 Prise Salz
250 g Milch
50 g flüssige, aber nicht zu heiße Butter
1 Ei
150 g Rosinen, abgespült und abgetropft

+ etwas Milch zum Bestreichen

*ich lasse den Teig 12-24 Stunden gehen, wenn der Teig nur eine Stunde geht, bitte ein ganzes Päckchen verwenden 

Zubereitung:
Das Mehl mit der Trockenhefe, Salz und Zucker mischen. Die Butter, Milch und das Ei zufügen und alles einige Minuten verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Anschließend die Rosinen unterkneten. Den Teig abgedeckt 12 Stunden im Kühlschrank gehen lassen.

Den Teig nach der Ruhezeit erneut kurz durchkneten, ggf. ist etwas Mehl von Nöten. Den Teig zu einem runden Laib formen und auf ein Backblech setzen. Den Laib mit einem scharfen Messer kreuzweise einritzen und mit Milch einstreichen. Den Stuten in den kalten Ofen stellen und bei 200 Grad 40-45 Minuten backen. Der Rosinenstuten sollte nicht zu braun sein, ggf. mit Alufolie abdecken. Das Gebäck etwas auskühlen lassen und noch warm verzehren.

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