Samstag, 23. September 2017

Selbstgemachtes Pita Brot [Zum Füllen oder zum so wegknabbern...]

Oh man! Wie lange fristet dieses Pita Brot schon in meiner Warteschleife sein Dasein? Völlig zu Unrecht, natürlich! Wir backen es schon seit Jahren immer nach diesem Rezept hier und wurden noch nie enttäuscht. Höchste Zeit es also hier zu verewigen, damit ihr auch etwas davon habt :)

Ursprünglich hatten wir dazu Weizenmehl Typ 550 verwendet, aber mittlerweile backen wir nur noch mit Dinkelmehl und nehmen hierfür Typ 630. Klappt auch!

Wir füllen das Pita Brot klassisch mit (selbstgemachtem) Krautsalat, Tomaten, Gurken, Geschnetzeltes, welches wir mit Gyrosgewürz verfeinern und Tzaziki.

Verzeiht mir übrigens diese unstimmigen Bilder..aber was will man machen, wenn mal und zu die Sonne scheint? ;)
Zutaten für zwei große Fladen, ausreichend für vier Personen
Für den Teig:
350 g Instantmehl (griffigeres Mehl)
150 g Dinkelmehl Type 1050
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Zucker
1 TL Salz
1 EL Olivenöl
350 ml Wasser

Zum Bestreichen:
1 Ei
1 EL Olivenöl
1 Prise Zucker
Kümmel, Sesam und Leinsamen

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten. Den Teig an einem warmen Ort ca. 30-45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche nochmal durchkneten und in 2 gleichgroße Portionen teilen. Aus diesen Teigstücken jeweils etwas längliche Fladen formen. Dafür den Teig mit den Händen in der Luft auseinander ziehen (ähnlich wie ein Pizza-Teig). Die Fladen auf ein Backblech setzen und mit einem Messer rautenförmig einritzen. 

15 Minuten gehen lassen. Anschließend das Ei mit dem Olivenöl und dem Zucker verquirlen und die Fladen damit einpinseln. Nach Wunsch mit Leinsamen, Kreuzkümmel oder Sesam bestreuen.
Im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 15 Minuten backen. Das Pita Brot etwas auskühlen lassen, halbieren und die Hälften so aufschneiden, dass eine Menge hineinpasst, in die Teigtaschen ;)
 
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Samstag, 16. September 2017

Dinkel-Kakao-Cookies mit Füllung

Hände hoch, wer mag diese kakaohaltigen Kekse mit Cremefüllung nicht, die es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt?
*alle Hände bleiben unten*
Wusste ich's doch!
Aber weil ich die Zutatenliste von den dunklen Kekse mit der veganen Cremefüllung nicht so cool finde, habe ich mich einen Selbstversuch gewagt. Ganz vegan sind meine nicht geworden, was daran liegt, dass ich keinen Pflanzendrink verwendet habe. Die find ich nämlich nicht ganz so lecker bzw. mag ich frische Milch einfach lieber und die habe ich auch fast immer im Kühschrank :) Und statt Weizenmehl wie im Original habe ich wie immer in meinen Rezepten Dinkelmehl verwendet. 

Die Kekse halten sich wegen der Füllung nicht übertrieben lange, ich schlage vor, ihr verzehrt sie spätestens nach 3-4 Tagen ;) 

Zutaten für ca. 15 hausgemachte Kakao-Cookies
Cookieteig:
80 g Margarine
50 g Zucker
etwas Vanille-Extrakt
1 Prise Salz
125 g Dinkelmehl Typ 630
10 g Speisestärke
1 Msp Backpulver
25 g Kakao
2 EL Milch
 
Cremefüllung:

30 g  Margarine 
60 g Puderzucker
etwas Vanille-Extrakt

Zubereitung:
Alle trockenen Zutaten (außer den Zucker) ein einer Schüssel vermischen. Margarine und Zucker hellcremig aufschlagen. Die trockenen Zutaten nach und nach mit der Milch hinzufügen und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ausrollen (ca. 3 mm dick) und Kreise ausstechen. Falls Ihr gerade keinen runden Keksausstecher zur Hand habt, tut es auch ein Glas. Die Kreise auf ein Backblech setzen und bei 175° Ober-/Unterhitze für 8-10 Minuten backen. Kekse abkühlen lassen. Währenddessen die Füllung zubereiten. Dafür die Margarine kurz mit dem Rührgerät aufschlagen und dann löffelweise den Puderzucker bis die Konsistenz gut ist. Die Creme auf einen Keks streichen (entweder mit einem Teelöffel oder mit einer Spritztülle) und mit einem weiteren Keks belegen und leicht andrücken.

Samstag, 9. September 2017

Gesunde Cookie Dough Pralinen

Cookie Dough! Hände hoch, wer es auch so liebt!
Sei es zwischen in Schokolade getunkten Salzbrezeln, auf einer dicken Schicht Brownieteig im Käsekuchen oder im Eis.
Leider wurde roher Keksteig bisher noch nicht zum Superfood auserkoren worden, also genießen wir ihn nur in Maßen ;)
Genau wie diese gesunden Cookie Dough Pralinen, welche ich bei Hanna Frey vom Projekt Gesund leben gefunden habe. Hier besteht der Keksteig aus Cashewnüssen, Hafer, ganz wenig Süße in Form von Sirup und Kakao Nibs. Durch die Nüsse haben die Energy Balls einiges an Energie, man sollte also auch nicht zu viel davon essen. 
Natürlich kann man dieses Rezept auch nicht mit herkömmlichen Cookie Dough vergleichen, aber als gesunde Alternative finde ich die Idee echt gut!
Zutaten für 10 Cookie Dough Balls:
100 g Cashewnüsse
50 g kernige Haferflocken
2 EL Ahornsirup
2 EL Wasser
1 Prise Zimt oder etwas Vanillemark
3 TL Kakao Nibs

Zubereitung:
Die Cashewkerne mit den Haferflocken in einem Mixer geben und auf hoher Stufe zu Mehl verarbeiten. Anschließend Vanille oder Zimt und den Ahornsirup zufügen sowie das Wasser. Erneut kurz durchmixen, bis eine leicht-klebrige Masse entstanden ist. Zuletzt die Kakao Nibs unterkneten.
Aus dem Teig nun 10 Portionen abstechen und diesen jeweils zwischen den Händen zu Kugeln formen.
Entweder sofort vernaschen oder in einem luftdichtem Gefäß kühl lagern.
Die Pralinen halten sich so einige Tage lang.
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Samstag, 2. September 2017

Zucchini-Himbeer-Brownies mit Vollkornmehl

Zucchini-Brownies! Seit einigen Jahren begegnen mir Zucchini-Kuchen im World Wide Web, Print-Zeitschriften oder in den sozialen Netzwerken und noch nie bin ich dazu gekommen, sie auszuprobieren! Aber dieses Jahr - endlich!
Hui, ganz spontan habe ich mich dazu entschlossen. Es war Samstag, ein paar Tage vor Abgabe der Bacheloarbeit und ich hatte einen riesigen Schoko-Jieper, der sich nicht mal mit einem Riegel hochprozentiger Zartbitterschokolade stillen ließ. Also mussten Brownies her. Und weil ich mir richtig die Kante geben wollte, durfte sich auch eine Kugel Vanilleeis darauf niederlassen. Dafür bin ich nochmal eine Straße weitergeflitzt und habe mir beim Eis-Dealer meines Vertrauens eine Kugel Eis geholt.
Soooooulfood - das habe ich gebraucht. Danach ging es natürlich wieder an die Bacheloarbeit...bei herrlichstem Sommerwetter draußen, versteht sich.
Aber mit einem warmen Brownie mit leicht flüssigen Kern und Vanilleeis im Bauch, hat das irgendwie geklappt ;)
Hier nun das Rezept: Ich habe es mit Vollkornmehl gebacken und Rohrzucker, aber wenn ihr beides nicht da habt, nehmt einfach helles Mehl und normalen Haushaltszucker. Zusätzlich zu der Zucchini haben sich noch ein paar healthy Himbeeren gesellt - ausgewogene Ernährung? Kann ich ;D Neben Zarbitterschokolade kommt auch noch etwas Kakao rein. Und ein glückliches Ei (frisch vom Wochenmarkt geholt am Morgen zuvor! :)
Zutaten für eine kleine Auflaufform; ergibt vier Stück Brownies:
1 Ei
50 g Rohrzucker
50 g Zartbitterschokolade
50 g Butter
100 g Zucchini, roh und geraspelt
35 g Dinkelvollkornmehl
1 Msp Backpulver
20 g Kakao
1 Prise Salz
75 g Himbeeren (frisch oder TK)
50 g Chocolate Chips

Zubereitung:
Zuerst das Ei mit dem Zucker cremig aufschlagen.
Schokolade fein hacken und in der Mikrowelle oder im Wasserbad schmelzen. Die Butter in Flöckchen dazugeben und in der Schokolade schmelzen lassen. Die lauwarme Schoko-Butter unter das Zucker-Ei-Gemisch unterrühren. Die Zucchini waschen und fein raspeln.
Das Mehl mit Kakap, Salz und Backpulver mischen. Zusammen mit der Zucchini unter die restlichen Zutaten ganz kurz (!) unterühren. Den Rest mit dem Teigschaber unterheben. Zuletzt die Himbeeren und die 2/3 Chocolate Chips unterheben. Eine kleine Auflaufform mit Butter fetten und den Teig einfüllen. Im vorgeheiztem Ofen bei 180° Ober-/Unterhitze für ca. 25-30 Minute backen. Nach dem Backen die restlichen Chocolate Chips auf den Brownie geben :)

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Samstag, 26. August 2017

Ofenfrisches Heidebrot

Nach dem Spinat-Brot von neulich geht es heute wieder ein bisschen weniger experimentell zu ;) Es gibt ein Brot mit Roggen- und Dinkelmehl, Buttermilch und einer dezenten Kümmel-Note. Wer Kümmel gar nicht mag, lässt ihn einfach weg.
Das Brot kam bei uns noch warm auf den Tisch und wie das so ist bei ofenfrischen Brot - Man isst ein bisschen zu viel davon ;)

Der Teig ist recht zäh und sollte mit dem Knethaken oder der Küchenmaschine gut (also mindesten fünf Minuten) geknetet werden, bevor er an einem warmen Ort ohne Zugluft gehen kann.
Zutaten für 1 Laib:
400 g Roggenmel Typ 1150
200 g Dinkelmehl Typ 1050
1 Pck. Trockenhefe
1 gestrichener EL Salz
500 ml Buttermilch
1 EL Essig
1 EL Zitronensaft
1/2 TL gemahlener Kümmel

Zubereitung:
Beide Mehlsorten mit der Hefe und dem Salz mischen.
Buttermilch, Essig und Zitronensaft hinzufügen und mit dem Knethaken oder den Händen fünf Minuten zu einem Teig verarbeiten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 10 Minuten gehen lassen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig erneut durchkneten, ein Laib formen, auf ein Backblech setzen und nochmal 20 Minuten gehen lassen.
Währenddessen den Ofen vorheizen. Das Laib in den Ofen schieben und bei 250° C Ober-/Unterhitze 10 Minuten backen, dann auf 200°C herunterschalten und weitere 50 Minuten backen.
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