Donnerstag, 16. April 2015

Saftig, süß und schnell gemacht: (Süßkartoffel-) Kuchen aus dem Glas!

Wirklich wahr, aber bis vor einigen Monaten habe ich noch nie Süßkartoffeln gegessen! 
Aber einmal ausprobiert - und schon war ich der Süßkartoffel verfallen (Die Süßkartoffel (oder auch Batate genannt) gehört übrigens nicht - wie man vielleicht annehmen möchte - zu den Kartoffeln, sondern eindeutig zum Gemüse. Genauer gesagt, gehört sie zu den Windengewächsen).
 Und falls jetzt jemand meint: "Gemüse im Kuchen? Ne, nicht mit mir!", der sollte überlegen, was er an Ostern gegessen hat. War das nicht höchstwahrscheinlich ein Carrot Cake aka. Möhrenkuchen? Und irgendwie erinnern mich diese Süßkartoffelküchlein auch ein wenig an die besagten Rüblikuchen...
Neulich dachte ich dann: Wieso nicht mal einen Kuchen daraus backen? Auf der Suche nach einem Rezept wurde ich schnell fündig. Es gibt nämlich nur sehr wenige Süßkartoffelkuchenrezepte. Ich habe mich dann für das von Jeanny von Zuckerzimtundliebe entschieden. Die Fotos haben mal wieder für sich gesprochen und die Zubereitung war easy as apple pie. Nur hatte ich leider keine 23cm Springform. Aber kein Problem, ich habe einfach eine 18er Springform benutzt und den restlichen Teig in Gläsern abgebacken. So habe ich noch was für schlechte Zeiten, sprich: wenn ich in meiner backofenfreien Studentenbude hocke ;-)

Das Rezept habe ich dann allerdings doch noch etwas abgewandelt: Weniger Zucker & mehr Zimt. Aber mit genauso viel Liebe gebacken! ; )
Außerdem habe ich wie so oft mit Dinkelmehl gebacken und dem Teig auch noch etwas Orangenabrieb verpasst. Das Topping habe ich dann meinem Geschmack angepasst.
Auch wenn der Sommer vor der Tür steht und Ihr den Zimt vielleicht weglassen wollt, empfehle ich Euch dringendst ihn mit in den Kuchenteig zu geben. Er gibt erst den richtigen Kick und harmoniert sooo toll mit der Süßkartoffel! Und bei mir geht Zimt sowieso immer & fast überall in Kuchen! Auch im Sommer!
 I Zimt ! oder um es auf schwedisch zu sagen:
Jag älskar kanel !
(Wenn ich mich mal um die schwedische Staatsbürgerschaft "bewerben" sollte, werde ich dieses Satz mit angeben. Gibt bestimmt Pluspunkte! ;D
 Übrigens: Wer die Süßkartoffel für den Kuchenteig raspelt, darf sich auch ein extra großes Stück Kuchen genehmigen. Das Raspeln ist echt Schwerstarbeit, puh! Die Süßkartoffel ist nämlich ein echt starkes Stück :D
Aber ich verspreche Euch, beim ersten Löffel vergesst Ihr das mühsame Süßholzgeraspel Süßkartoffelgeraspel-Oberarmworkout : )
(Ich habe es ja schon beim genauen Beobachten, wie schnell die Kleinen im Ofen aufgehen (Stichwort: Ofenkino) vergessen. Ich bin halt nicht so nachtragend ; )
Zutaten
Für den Teig (ergibt einen Kuchen á 18 cm Durchmesser und 4 Gläser. Wenn Ihr den gesamten Teig in Gläsern backen wollt, erhaltet Ihr ca. 10-12 Gläser, schätze ich mal)
300 g Mehl (bei mir 150 g Dinkelmehl Typ 630 und 150 g Dinkelmehl Typ 1050)
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt
1 TL Orangenabrieb
300 g Süßkartoffeln (entspricht 1 mittelgroße Süßkartoffel)
275 ml Öl
4 Eier
250 g Zucker

Für den Guss:
25 g weiche Butter
50 g Frischkäse, natur
1 gute Prise Zimt
1 gute Prise Vanilleextrakt (oder das Mark einer Schote)
1 Spritzer Zitronensaft
Orangenabrieb nach Geschmack
ca. 50 g Puderzucker
Zubereitung:
Mehl mit Backpulver, Salz, Zimt und Orangenabrieb vermischen. Süßkartoffeln schälen und fein raspeln.
In einer weiteren Schüssel die Eier mit dem Zucker kurz aufschlagen und das Öl einfließen lassen.
Die Mehlmischung nun darunter rühren, aber nur kurz. Das Süßholzgeraspel Die geraspelten Süßkartoffeln mit einem Teigschaber unterheben. Die Gläser bzw. die Kuchenform gut einfetten und den Teig einfüllen (die Kuchenform zu ¾ befüllen, die Gläser knapp über die Hälfte befüllen. Der Teig geht im Ofen noch gut auf!).
Im vorgeheiztem Ofen bei 175°C Ober-/Unterhitze ca. 60 Minuten backen (den Kuchen aus der Springform). Die Kuchen aus dem Glas sind nach ca. 35-45 Minuten fertig. Bitte den Stäbchentest machen, jeder Ofen bäckt anders und die Gläser haben ja auch verschieden Maße!
Die Kuchen halten sich - wenn man sie nach dem Backen sofort verschließt und kühl lagert - mehrere Wochen. Das Topping aber bitte erst zubereiten, wenn Ihr den Kuchen auch verspeisen wollt, das hält sich nämlich nicht solange. Falls Eure Küchleins auch über den Rand hinausschießen sollten, einfach nach dem Backen direkt abschneiden und Deckel drauf, das geht auch. 
 Sweet Potato Cake in a jar
Ingredients (serves: 8-10 jars or one 7 inch cake and 4 jars):
 300 g flour (I used spelt flour)
2 tsp baking powder
pinch of salt
1 tsp grounded cinnamon
1 tsp orange zests
300 g sweet potato
275 ml vegetable oil
4 eggs
250 g sugar
Glaze:
25 g softened butter
50 g cream cheese
 pinch of salt
pinch of vanilla extract (or the pulp of a vanilla bean)
dash of lemon juice
some orange zests
ca. 50 g icing sugar
  Wie steht Ihr zur Süßkartoffel? Esst Ihr sie auch so gerne oder habt sie vielleicht sogar schon mal verbacken? Und wenn Ihr ein Lieblingsrezept habt: Her damit! : )
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Sonntag, 12. April 2015

Feines Sonntagssüß: Bananen-Nutella-Käsekuchen

Seid Ihr schon mal auf die Idee gekommen in Euren Käsekuchen Bananen zu packen? Nein? Ich konnte mich auf Anhieb auch nicht daran erinnern, mal einen Bananen-Käsekuchen gebacken zu haben (nachdem ich neulich in einer Zeitschrift etwas Ähnliches gesehen habe), aber ein Blick in eines meiner Rezeptbücher verriet mir, dass ich vor Urzeiten schon mal kleine Bananen Cheesecake Muffins gebacken habe!
Ich konnte mich leider nicht mehr daran erinnern, also mussten die Erinnerungen ein wenig aufgefrischt werden  ;-)
Die Basis dieses Käsekuchens sind Joghurt und Quark. Weil ich den Magerquark genommen habe, muss der Kuchen ja schon fast irgendwie gesund sein oder? ; )
Allein schon die Bananen werten ihn immens auf ;D
Nein, natürlich nicht. Den Ausgleich schafft nämlich u.a. das Topping: Nuss Nougat Creme! (oder für Nussallergiker: Kuvertüre). Ich dachte eigentlich, ich hätte schon zu viel Nutella verwendet, aber meine Family hat sich echt um die Stücken geschlagen, wo an den Seiten das Nutella herunterlief und obendrauf viel davon drauf war (Memo an mich selbst: Es kann nie genug Nuss Nougat Creme bzw. Schokolade auf einem Kuchen sein ; )
Ansonsten ist die Konsistenz wirklich sehr angenehm cremig (aber natürlich auch schnittfest). Es wird also eine dringende Nachbackempfehlung ausgesprochen für alle Bananen(kuchen)-Freunde! :-)
Zutaten (für eine 26cm Springform; 28 cm klappt aber bestimmt auch, dann wird er nur flacher.)
Für den Mürbeteig:
150 g Mehl
2 TL Kakao
90 g Butter
45 g Zucker 
2-5 EL kaltes Wasser
1 EL Nuss-Nougat-Creme
Für die Käsekuchenmasse:
2 Bananen
250 g Vollmilchjoghurt
750 g Quark (bei mir Magerstufe)
125 g Zucker
etwas Zitronensaft
1 Pck. Vanillezucker
5 Eier
1 Pck. Vanillepuddingpulver
50 g Schokotröpfchen (optional) 
Für die Deko:
2 Bananen
Etwas Zitronensaft
1 Pck. Tortenguss
2 EL Zucker
1 EL Nutella (oder geschmolzene Zartbitterkuvertüre für Nussallergiker)


Zubereitung:
Zuerst den Mürbeteig vorbereiten. Dafür die Zutaten miteinander mischen und schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ausrollen und eine Springform damit auslegen (einen Rand muss man hier nicht formen). Mit einer Gabel mehrmals einstechen und erstmal kaltstellen.
Nun die Käsekuchenmasse herstellen. Als Erstes die Bananen pürieren, Zitronensaft, Vanillezucker und Joghurt hinzufügen und nochmal kurz miteinander durchmixen.
In einer weiteren Schüssel Magerquark und Zucker verrühren. Das Bananenpüree hinzufügen. Die Eier einzeln unterschlagen.
Auf den Kakaomürbeteig nun die Schokotröpfchen verteilen und die Käsekuchenmasse darauf geben.
Im Ofen bei 175°C Ober-/Unterhitze 60 Minuten backen. Danach den Ofen ausschalten und den Käsekuchen kurz bei geschlossener Tür und nachher bei geöffneter Tür langsam auskühlen lassen (das soll angeblich die Käsekuchenrisse verhindern. Bei mir hat es auch geklappt).
Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, die beiden Bananen schälen, waagerecht halbieren und dann nochmal mittig durchschneiden. Die Bananen mit etwas Zitronensaft beträufeln, sodass die Banane nicht braun wird und auf den Kuchen drapieren. Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten und den gesamten Kuchen (inkl. Bananen natürlich) damit einpinseln. Den Guss festwerden lassen und zuletzt das Nutella (vorher in der Mikrowelle etwas erwärmen, dann lässt es sich besser verteilen) über den Kuchen sprenkeln!
Diesen Cheesecake könnt Ihr problemlos am Tag zuvor backen, die Bananen mit dem Guss sollten aber erst kurz vor bzw. am Tag des Servierens oben draufgelegt werden.  Am zweiten Tag sahen die Bananen zwar immer noch okay aus, aber sie waren schon etwas matschiger als am Tag zuvor.
Mir schmecken Käsekuchen meist erst richtig gut, wenn sie einen Tag durchgezogen sind, aber diese Version hat mir sowohl am Backtag als auch am nächsten Tag gleich gut geschmeckt! : )
 Chocolate Drizzled Banana Cheesecake
Ingredients
Shortbread:
150 g flour
2 TL cacao
90 g butter
45 g sugar
2-5 EL cold water
1 tbsp hazelnut spread

Cheesecake filling:
2  riped bananas
250 g whole fat yogurt
750 g quark
125 g sugar
dash of lemon juice
1 package vanilla sugar
5 eggs
1 package vanilla pudding powder (starch with vanilla flavor)
50 g chocolate chips
Glaze:
2 yellow bananas
dash of lemon juice
1 packagecake glaze
2 tbsp sugar
1 tbsp Nutella
-"Eat him."
- No, eat him!" :D

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Mittwoch, 8. April 2015

Zitronen-Streuselkuchen mit Joghurt [Alles im Kasten]

Kurz nach Ostern überfällt er mich. Der Hunger auf eine ganze bestimmte Kuchensorte. Nein, kein Schokokuchen (na ja, vom Tisch schubsen würde ich den natürlich nicht ; ) auch keinen Kuchen mit Dosenobst oder so…Ne, nach Ostern herum ist für mich kurz vor Sommer und da brauche ich ganz dringend frische Beeren! Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren…na und natürlich Kirschen!
 
Aber das es noch eine Weile hin ist, bis das Beerenobst oder die Kirschen reif sind und der Sinn nach etwas Frischem immer größer wird, muss ich mich ein wenig austricksen: Ich backe einfach Zitronenkuchen. Mit Joghurt. Der ist so saftig und erfrischend, da vergesse ich für einen Augenblick den Beeren-Jieper. Zumindestens bis der Kuchen aufgegessen ist!
Dieser Kuchen ist nämlich durch den Joghurt und den geriebenen Apfel ganz besonders saftig. Der geriebene Apfel ersetzt (wie auch schon beim Eierlikörkuchen) 2 Eier, was mir sehr entgegenkommt. Fünf Eier pro Kuchen finde ich immer ein bisserl heftig…
Ach ja und weil es schon ewig keinen Streuselkuchen mehr gab, habe ich noch flugs ein paar Haferflockenstreusel geknetet und obendrauf gestreut. Die Streusel sind bei Kuchen ja immer mein Lieblingspart!  : )
Zum Schluss habe ich noch etwas Zitronenglasur angerührt, als finalen Schliff. Die gibt noch den letzten Frische-Kick ; )
Zutaten (für 1 Kastenform à 25 cm)
Für den Rührteig:
125 g Margarine
175 g Zucker
3 Eier
150 g Vollmilchjoghurt (Zitronenjoghurt wäre auch möglich. Und Dickmilch funktioniert auch.)
100 ml Zitronensaft
1 EL Zitronenabrieb
250 g Mehl
50 g Speisestärke
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Apfel
Für die Streusel:
50 g zarte Haferflocken
50 g Mehl
50 g Margarine
50 g Zucker
1 EL Zitronenabrieb
Für die Zitronenglasur:
Puderzucker
Zitronensaft
Zubereitung:
Zuerst die Streusel herstellen. dafür Mehl, Haferflocken, Margarine, Zucker und den Zitronenabrieb mit den Händen zu einem krümeligen Teig verkneten. Bis zur weiteren Verarbeitung beiseite stellen.
Für den Rührteig die Margarine mit dem Zucker verrühren. Die Eier nach und nach untermixen. Joghurt, Zitronensaft und deren Abrieb untergeben. Mehl mit Stärke, Backpulver und Salz vermischen. Apfel schälen und fein reiben. Die Mehlmischung und den geriebenen Apfel kurz mit dem Handrührgerät unterrühren. Den Teig in eine Kastenform füllen, glattstreichen und die Streusel obendrüber bröseln. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 60-70 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit evtl. mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. Da im Teig geriebener Apfel und Joghurt enthalten ist, wird bei der Stäbchenprobe evtl. minimal etwas haften bleiben. Das war bei mir auch so, der Kuchen war aber trotzdem gar.
Wenn der Kuchen etwas abgekühlt ist, mit dem Puderzuckerguss besprenkeln.
Lemon Yogurt Crumb Cake
Ingredients:
125 g margarine
175 g sugar
3 eggs
150 g yogurt (if desired: lemon yogurt)
100 ml fresh lemon juice
1 tbsp lemon zests
250 g flour
50 g cornstarch
2 tsp baking powder
pinch of salt
1 apple, grated

Oat Crumbles:
50 g quick oats
50 g flour
50 g margarine
50 g sugar
1 tbsp lemon zests
Lemon Glaze:
icing sugar
lemon juice

Preparation:
Whisk the flour, sugar, lemon zests and oats together in a small mixing bowl until combined. Cut in the butter in small pieces using a pastry blender or mix with a fork until the mixture resembles fine crumbs.

In another mixing bowl whisk the margarine or butter (what you prefer) and sugar. Add the eggs one by one.
 Add the yoghurt, lemon juice the rest of the lemon zests. Combine the flour, cornstarch, baking powder and salt. Peel the apple and grate them.
Add the flour mix and the grated apple to the butter-sugar-mix .
Pour the batter into a greased loaf cake (25 cm) form and bake in a preheated oven (354° F)  for about 60-70 minutes. Cover with aluminium foil if the cake will be too dark (after 30 minutes).
Cool down and add the icing sugar glaze by stiring icing sugar and lemon juice until the glaze is smooth .
Und was backt Ihr, wenn Euch nach Sommer zumute ist, Ihr aber nicht  auf (importierte) unreife oder matschige Ware aus fremden Ländern zurückgreifen wollt?

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Mittwoch, 1. April 2015

Käsekuchen mit cremiger Schokoladenschicht

Wird mal wieder Zeit für ein leckeres Käsekuchenrezept oder was meint Ihr? Oder doch eher was mit Schokolade?
In diesem Kuchen ist beides möglich: Lecker-cremiger Käsekuchen mit einer Schokoladenpudding-Schicht! Yay! Oder besser gesagt: Doppel-Yay!
Dieser Kuchen besteht aus zwei Schichten typischer Käsekuchenmasse (auf Quarkbasis) und dazwischen hat sich dann eine Schicht Schokoladenpudding niedergelassen. Hört sich gut an oder? Da dann nichts wie ab an den Backofen : )
Zutaten (für 1 Blech, welches ca. 20 Stücke ergibt):
Für die Schokoladenpudding-Schicht:
2 Pck. Schokoladenpuddingpulver
800 ml Milch
5 EL Zucker
Für die Quarkmasse:
4 Eier
1 Prise Salz
1 kg Magerquark oder Schichtkäse
2 Pck. Vanillepuddingpulver
200 g Crème fraîche
200 g Zucker
1 EL Zitronensaft
Zubereitung:
Zuerst den Schokoladenpudding nach Packungsanleitung zubereiten mit 800 ml Milch. Den Pudding anschließend in eine Schüssel füllen und auskühlen lassen.
Für die Käsekuchenmasse nun die Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz steifschlagen. Eigelbe mit Quark, Vanillepuddingpulver, Crème fraîche, Zucker und Zitronensaft verquirlen. Den Eischnee unterheben und die Hälfte der Masse nun auf ein mit Backpapier belegtes Backblech füllen, glattstreichen und bei 180°C Ober-/Unterhitze 10 Minuten backen.
Den Kuchen nun aus dem Ofen nehmen und mit dem Schokoladenpudding abdecken. Danach die restliche Quarkmasse darauf verstreichen und alles zusammen nochmal 50-55 Minuten weiterbacken. Wenn er gar ist, den Käsekuchen nochmal kurze Zeit im Ofen auskühlen lassen (die Chance ist dann geringer, dass der Kuchen Risse bekommt)
Cheesecake with Chocolate Pudding Layer
Ingredients (serves: 20 pieces):
 For the Chocolate Pudding:
Homemade Chocolate Pudding or
2 packages of chocolate pudding powder
800 ml milk
5 tbsp sugar

For the Cheesecake:
4 eggs
pinch of salt
1 kg quark
2 package vanilla pudding powder
200 g crème fraîche
200 g sugar
1 tbsp lemon juice
 
Please write comment if you would like the complete recipe and direction in english.
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Samstag, 28. März 2015

Kokosschnecken, die (schon) nach Sommer schmecken!

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Gestern habe ich spontan - nachdem ich mich nicht entscheiden konnte, welches Rezept ich als Nächstes posten soll - bei Instagram eine kleine Umfrage gestartet, welches Rezept Ihr zuerst sehen wollt. Diese Kokosschnecken haben sich mit Abstand die meisten von Euch gewünscht.
Umso mehr freue ich mich, dieses Rezept Euch heute vorzustellen : )
 Was habt Ihr bisher so für Schnecken gebacken? Also ich bin bisher immer nur Rosinenschnecken über den Weg gelaufen, habe bisher überwiegend nur Rosinenschneckenrezepte gesehen.
Oder natürlich die obligatorischen Zimtschnecken (bei mir ohne Hefe).
Aber Kokosschnecken? Ne, die sind mir noch nie untergekommen! Und ich liebe Kokos! Und dann noch eingebettet in fluffigen Hefeteig, frisch und warm aus dem Ofen und mit einer Puderzuckerglasur, die mit einem Tröpfchen Rum verfeinert wird! Lecker!
Die Schnecken gehen auch ganz fix, mal abgesehen von der Gehzeit des Hefeteiges. Widmet Euch in der Zeit einfach der Füllung. Die ist auch easy, einfach Kokosraspel mit etwas Zucker und Milch verrühren und bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank stellen.
Danach einfach auf den ausgerollten Hefeteig streichen, aufrollen, Scheiben schneiden und ab dafür in die Backröhre! Dann noch schnell die Glasur zusammengerührt und ab damit auf die heißen Schnecken.

Zutaten für ca. 12 Kokosschnecken
Für den Hefeteig:
250 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Type 630 und 1050 gemischt)
½ Pck. Trockenhefe
1 Ei
1 Prise Salz
40 g Margarine oder Butter
30 g Zucker
ca. 125 ml Buttermilch (Milch funktioniert aber auch. Bei mir musste bloß mal die Buttermilch ganz dringend wech ; )
etwas Zitronenabrieb
Für die Füllung:
100 g Kokosraspel
2 EL Rohrohrzucker
Mark einer Vanilleschote oder etwas Vanilleextrakt
120 ml Milch (ggf. etwas mehr, es muss eine streichfähige, aber dennoch feste Masse entstehen)
Für die Glasur:
75 g Puderzucker
etwas Rum (nach Geschmack; bei mir nur ein winziges Tröpfchen, wirklich jetzt)
Milch oder Wasser
Zubereitung:
Zuerst den Hefeteig herstellen. Dafür Mehl mit Zucker und Trockenhefe vermischen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles gut miteinander verkneten. An einem warmen Ort 30-45 Minuten gehen lassen.
Währenddessen die Füllung zubereiten: Dafür die Kokosraspel mit der Vanille und dem Zucker vermengen und mit der Milch zu einer feucht-fröhlichen festen Massen verrühren, die sich verstreichen lässt.
Den Hefeteig auf einer bemehlten Fläche kurz durchkneten und zu einem Rechteck (bei mit 30 x 25 cm) ausrollen. Die Kokosfüllung auf der gesamten Fläche gleichmäßig verteilen. Von der Längsseite her aufrollen und die Rolle in 12 gleichgroße Stücke schneiden (meine Schnecken hatten eine Breite von 2-3 cm). Die Schnecken auf ein Backblech setzen und nochmals 20 Minuten gehen lassen.
Im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 15 Minuten backen, bis sie eine dezente Bräune angenommen haben.
Aus dem Ofen holen, den Puderzuckerguss anrühren (Puderzucker mit ein klein wenig Rum und etwas Milch/Wasser glattrühren) und die Schnecken damit besprenkeln.
Unbedingt frisch aus dem Ofen probieren, dann sind sie am allerbesten! Am nächsten Tag sind sie aber auch noch sehr lecker!
Coconut Buns
Ingredients
Yeast Dough:
250 g flour
1/2 dry yeast
1 egg
pinch of salt
40 g margarine
ca. 125 ml buttermilk (milk is also OK)
some lemon zests
 
Filling:
100 g coconut flakes
2 tbsp raw cane sugar
pulp of a vanilla bean
120 ml milk (maybe a bit more. You should have a wet and spreadable paste)

Sugar glaze:
75 g icing sugar
some rum
milk or water

Please write a comment if you would like the complete recipe an direction in english.
 
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und ein sonniges Wochenende! : )
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