Samstag, 16. März 2019

Wiener Sachertorte

Vor Jahren habe ich mal eine Sacher-Torte gebacken...oder war es meine Mutter und ich habe sie nur probiert?🤔 So genau, weiß ich das nicht mehr...

Nun gebe ich bald einen Backkurs zum Thema "Internationales Backen" und bin auf der Suche nach Kuchenklassikern aus aller Welt. Mir ist spontan eine Sacher-Torte eingefallen als ich an Österreich gedacht habe. Leider bin ich noch nicht in den Genuss des Wiener Originals gekommen und sollte es mich nie nach Österreich verschlagen, wird es wohl so bleiben, da das Originalrezept vom Hotel Sacher hergestellt wird und streng geheim ist! Wer dort arbeitet, muss sogar unterschreiben, dass das Rezept nicht an die Außenwelt gelangt! Oh man, ich hoffe, ich verfahre mich irgendwann mal und lande in Wien! 

Bis es soweit ist, nehme ich aber auch gerne mit diesem Rezept vorlieb! Der Schokoladenkuchenteig ist super luftig und locker, herrlich schokoladig (auch schon im rohen Zustand, aber nicht das ich probiert hätte 🤫), durch die Marillenkonfitüre fruchtig und die Glasur auch Schokolade und Sahne ein Träumchen! Ich habe sie direkt frisch probieren müssen, aber wenn sie ein oder zwei Tage durchzieht, schmeckt sie auch noch himmlisch 😋
Also nicht lange schnacken und die Sachertorte backen!

Zutaten für eine Springform à 26 cm
Für den Schokoladen-Rührteig:
150 g zimmerwarme Butter
 150 g Zucker (aufgeteilt!, bitte beachten)
6 Eier, getrennt
150 g Zartbitterschokolade
150 g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz

300 g Aprikosenkonfitüre

Für den Guss:
100 g Zarbitterkuvertüre
75 ml Sahne

Zubereitung:
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen.
Eier trennen, Eiklar mit einer Prise salz steifschlagen. 75 g Zucker einrieseln lassen.
Butter mit dem restlichen (75g) Zucker verrühren, die Eigelbe nach und nach untermixen. Mehl mit Backpulver mischen und langsam in die Butter-Zucker-Masse einrühren. Zuletzt den Eischnee unterheben mit einem Teigschaber.
Den Teig in eine Springform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 30 Minuten backen. Nach 20 Minuten den Kuchen mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu braun wird. Kuchen aus dem Ofen holen und aus der Form lösen. Sollte sich beim Backen eine Kuppel gebildet haben, den Kuchen einfach umgedreht auskühlen lassen, die Kupel bildet sich dann zurück. Der Kuchen kann so mehrere Stunden auskühlen, ich verarbeite ihn lieber so schnell wie möglich weiter, damit die Konfitüre gut in den Kuchen einziehen kann (geht im frischen Zustand oft besser). Die Konfitüre in der Mikrowelle erwärmen, sodass sie flüssig ist. Den ausgekühlten Schokoladenkuchen einmal waagerecht durchschneiden. Den unteren Teil mit etwa der Hälfte (eher weniger) der Konfitüre einstreichen. Zweiten Boden obenaufsetzen und nochmal bestreichen, auch die Seitenrändern sollen bestrichen werden. Den Aprikosenkonfitüre so antrocknen lassen, im Kühlschrank geht das ruckzuck. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen bei geringer Hitze, die Sahne einrühren bis sich beide Zutaten verbunden haben. Diese Glasur über die Sachertorte gießen und mit einem breiten Messer rundherum einstreichen.

Traditionell gehört noch ein Klacks ungsüßte Schlagsahne (auch Schlagobers genannt) obendrauf, aus kalorientechnischen Gründen habe ich darauf verzichtet 😉
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Samstag, 9. März 2019

Marmor-Gugelhupf mit Kirschen und Cheesecake Swirl!

Marmorkuchen sind eigentlich zeitlose Klassiker, die man nicht vom Teller schubsen würde oder? 😉

Nach langer Zeit hatte ich auch mal wieder Lust auf ein solchen Kuchenklassiker, aber ein wenig Abwechslung sollte auch hinein! Ein bisschen Obst schadet nie, unser Gefrierschrank ist noch gut gefüllt mit fruchtiger Ernte vom letzten Jahr, darunter Kirschen. 
Und dann hatte ich schon öfters Gugelhupf mit Frischkäse-Kern gesehen, auch das fand ich interessant! Saftiger Rührteig, Kirschen und Cheesecake Swirl entstanden aus diesen verschiedenen Gedankengängen und wurden schlussendlich in diesem Prachtstück von Kuchen vereint!
Zutaten für einen großen Gugelhupf:
190 g Butter
175 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 Eier
1 Schuss Mineralwasser mit Kohlensäure (ansonsten 1 Ei mehr)
250 g Dinkelmehl Typ 630 (Weizen geht aber auch!)
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für den dunklen Teig zusätzlich:
3 EL Backkakao
50 ml Milch  

Für den Cheesecake Swirl:
200 g Frischkäse natur
1 Ei
30 g Zucker
 Pck. Vanillezucker
1 gestrichener EL Speisestärke oder Puddingpulver 

250 g Kirschen (entweder TK oder aus dem Glas)*

*im Sommer probiere ich ihn mal mit frischen Himbeeren! 😋

Zubereitung:
Butter und Zucker aufschlagen, Eier einzeln untermixen. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und unter die feuchten Zutaten mischen zusammen mit dem Mineralwasser.
Die Hälfte vom Teig abnehmen und mit Kakao und Milch verrühren.

Für den Cheesecake Swirl Den Frischkäse kurz mit Ei, Zucker und Stärke verrühren.

Gugelhupfform fetten und mit Paniermehl oder Grieß ausstreuen, damit der Kuchen sich nach dem Backen besser löst.

 Abwechselnd hellen und dunklen Teig in die Form klecksen, aber erstmal nur die Häfte der Teige. Darauf folgt die Frischkäsemasse, die möglichst nicht den Rand der Form berühren sollte. Um das zu vermeiden zieht den Teig mit einem Löffel ein bisschen an den Rand hoch, sodass eine Mulde entsteht, wo ihr den Frischkäse hinein füllt. Anschließen die Kirschen darauf verteilen, auch hiervon erstmal nur die Hälfte. Auf den Frischkäse und die Kirschen nun den restlichen Teig klecksen, wieder abwechselnd. Zum Schluss die restlichen Kirschen obendrauf plumpsen lassen, mit einer Gabel etwas einziehen, sodass ein Marmormuster entsteht und die Kirschen nicht komplett zu sehen sind.

Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für circa 60 Minuten backen, bitte daran denken, dass jeder Ofen anders bäckt! Bitte schaut nach 50 Minuten schon mal nach, ob er nicht zu braun wird oder gar fertig ist. Falls er zu dunkel werden sollte, mit Alufolie abdecken.
Stäbchenprobe nicht vergessen!
Den fertig gebackenen Kuchen in der Form circa 15-20 Minuten auskühlen lassen und dann erst aus der Form stürzen. Wer mag sprenkelt noch geschmolzene Schokolade über den Kuchen, ist aber optional!
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Samstag, 2. März 2019

Quarkkeulchen zu Karneval!

Mit Fasching (oder Karneval 😜) hab ich ja auch nach fünf Jahren Münster immer noch nichts am Hut. Regelmäßig nehme ich dann immer Reißaus und flüchte in die Heimat. Aber immerhin kann ich mich kulinarisch ein bisschen an der 5. Jahreszeit beteiligen. Karneval ist ja gefühlt das Fest des Fettgebäcks und als mich neulich ein Rezept für frittiertes Quarkgebäck angelacht hat, hab ich das mal ausprobiert (es war vorgestern 😅) Ich habe allerdings keinen ganzen Liter Öl erhitzt, dass es drin schwimmt, sondern nur so, dass der Boden des Topfes bedeckt ist. Ich finde, sie sind so perfekt geworden - vom Geschmack!  Die Form ist bei dieser Methode dementsprechend eher flach, richtige Quarkbällchen werden das so nicht 😉 Aber der Geschmack ist mir wichtiger als das es gut aussieht 😆 
Zutaten für ca. 40 Stück:
200 g helles Mehl (bei mir Dinkel Typ 630)
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
40 g Zucker
2 Eier
140 g Quark
80 ml Milch

Zum Wälzen:
ca. 75 g Vanillezucker (bitte den guten!)*

*Wer keinen groben Zucker mag, kann die Quarkteilchen auch einfach mit Puderzucker bestäuben!

Zubereitung:
Eier und Zucker hellcremig aufschlagen. Den Quark unterrühren. Mehl mit Salz und Backpulver mischen und portionsweise in die Eier-Zucker-Quarkmasse einrühren, anschließend kurz die Milch unterrühren. Den Teig 30 Minuten stehen lassen. In einem kleinen Kochtopf fingerdick Rapsöl einfüllen und erhitzen. Das Öl ist heiß, wenn man den unteren Teil eines Holzlöffels hineinsteckt und Blasen aufsteigen. Die Hitze dann sofort runterdrehen auf kleine Stufe. Mit zwei TL Teig abstechen und in das heiße Öl geben. Von beiden Seiten braun frittieren, dabei immer daneben stehen bleiben und wenden, die Quarkteilchen werden sehr schnell braun! Wenn sie fertig sind, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und sofort in Vanillezucker wälzen. Die Quarkteilchen sofort servieren, warm schmecken sie am allerbesten!
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Mittwoch, 27. Februar 2019

Proteinbrot mit Dinkelvollkorn

Das letzte Brotrezept ist schon echt lange her...in letzter Zeit habe ich kaum Brot gegessen und davor auch eher auf alt bewährte Rezepte zurückgegriffen, weil ich auch nicht so in Brotbacklaune war. Als ich in den Semesterferien mal wieder zu Hause war hat meine Mutter mir aber mal wieder neue Rezepte gezeigt, u.a. dieses Dinkelvollkornbrot mti Quark. Ein proteinreiches Brot mit vielen Ballaststoffen also :-) Auch ein bisschen Öl kommt hinein, das macht Hefeteige lockerer und auch saftiger, finde ich. Statt Zucker kommt in diesem Rezept Ahornsirup zum Einsatz.
Das Dinkelvollkornmehl beziehen wir immer von einer Bio-Bäckerei ein paar Nachbarorte weiter, die auch mit dem Bioland-Siegel ausgezeichnet sind. Somit können wir sicher sein, dass es auch aus nicht so arg belastet ist wie Mehle aus dem Ausland, die nur das EU-Biosiegel tragen, welches weniger strenge Richtlinien aufführt als die Bio-Anbauverände Naturland, Bioland und Demeter. Denn leider ist es nicht selbstverständlich, dass Getreide aus Deutschland kommt, obwohl es hier in großem Maße angebaut werden. Wie bei anderen Produkten auch, sind Waren aus dem Ausland oft preisgünstiger.

Aber genug darüber geredet, ihr seid bestimmt gespannt auf das Brot-Rezept oder?
Hier kommt es!
Zutaten für ein Laib:
600 g Dinkelvollkornmehl
1/2 Pck. Trockenhefe
500 g Magerquark
100 ml Wasser 
1 TL Salz
1 EL Ahornsirup
2 EL Öl

Zubereitung:
Trockene Zutaten miteinander vermischen. Quark, Wasser und Ahornsiurp zufügen und zu einem glatten Teig verkneten, dies dauert mehrere Minuten. Den Teig in eine große Schüssel mit Deckel geben (das Volumen vergrößert sich über Nacht oft erheblich!) und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag erneut kurz durchkneten mit ein wenig Mehl, einen Laib formen und mit einem Messer kreuzweise einschneiden. Den Laib auf ein Backblech setzen und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 40 Minuten backen. Wenn man mit den Fingern auf das Brot klopft, sollte es hohl klingen (von allen Seiten, auch von unten!).

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Samstag, 23. Februar 2019

Italienische Birnentorte mit Amaretto & Amarettini

Dieses Rezept habe ich bereits letzten Frühherbst/Spätsommer gebacken, zusammen mit Freunden. Ich finde den Begriff Torte ein bisschen irreführend, weil Torte für mich irgendwie immer Sahne beinhaltet 😀 Aber vielleicht sehen die Italiener das nicht so eng. Dafür kommt ja allerlei anderes hinein, wie Birnen (über ein Kilo sogar!), Amarettini, Amaretto und Pinienkerne. Und wer partout nicht auf die Sahne verzichten mag, gibt einfach einen Klecks Schlagsahne obendrauf, so! 

Der Kuchen schmeckt sehr aromatisch: Birnen, Zimt, Amaretto und Pinienkerne mit buttrigem Geschmack - was will man mehr? 😃

Die Bilder sind übrigens mit meiner Handykamera entstanden und aus meiner Instagram-Story, deshalb die Hashtags und Texte im Fotos :-) Da ich immer noch keine neue Spiegelreflexkamera besitze, muss ich erstmal noch auf mein Handy zurückgreifen :(

Zutaten für eine Springform á 28 cm
Für den Mürbeteig:
400 g Mehl
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
1 Eigelb (das Eiweiß nicht wegwerfen!)
250 g Butter
Für die Füllung:
1,2 kg Birnen
 60 g Butter
5 EL Amaretto
60 g Pinienkerne (alternativ Mandelblättchen), geröstet (ohne Fett)
Saft einer halben Zitrone
50 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
1/2 TL Zimt
100 g Amarettini-Kekse, zerbröselt

1 Eiweiß zum Bepinseln
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Für den Mürbeteig einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und mti den Händen oder dem Knethaen zu einem glatten Teig verkneten. Springform mit Backpapier auskleiden. Den Vom Mürbeteig 2/3 abnehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Fladen á 35 cm ausrollen. Diesen Fladen vorsichtig in die Springform setzen, sodass der Boden bedeckt und sich ein Rand formen lässt. Den Teigboden mit einer Gabel einstechen und mit Amaretti-Bröseln bestreuen.
Für die Füllung die Birnen waschen oder schälen und anschließend in kleine Stückchen schneiden. Mit dem Zitronensaft vermengen.
 Zucker, Zimt geschmolzene Butter, Amaretto und Pinienkerne untermischen. Diese Masse nun auf den Mürbeteig geben.
Den restlichen Teil des Teiges ebenfalls ausrollen, aber nur zu einem Kreis á 28 cm. Diesen auf die Birnenmasse legen und die Ränder gut andrücken. Mit einer Gabel vorsichtig Löcher in die Teigdecke stechen. Zuletzt mit Eiweiß bepinseln.

 Im Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 50-60 Minuten backen.
Kuchen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
Der Kuchen kann prima einen Tag vorher vorbereitet werden, dann zieht er durch und lässt sich besser schneiden :-)



Sonntag, 17. Februar 2019

Himbeer-Mokka-Torte

 Neulich habe ich Euch bei Instagram gebeichtet, dass meine Spiegelreflexkamera nach zwölf Jahren ihren Geist aufgegeben hat 😓 Eine neue kann ich mir momentan nicht leisten, aber wie soll ich zu guten Fotos für den Blog kommen? Ihr habt in meiner Umfrage mit einer deutlichen Mehrheit abgestimmt, weiterhin Rezepte zu posten, auch wenn ich sie nur mit meiner Handykamera ablichten kann. Ich hatte gedacht, dass das keine so gute Lösung ist, weil Food Blogs ja eigentlich mit qualitativ hochwertigen Fotos punkten und meine Handykamera nicht mal annäherend darankommt. Aber da ich noch nicht weiß, wann ich eine neue Kamera bekomme und den Blog ungern brachlegen möchte, hab ich mich dazu entschlossen, erstmal so fortzufahren. Was ganz gut ist, denn ansonsten wäre diese Torte gar nicht zu Euch durchgekommen 😉 Und das wäre echt schade, denn sie ist super lecker  😋 (aber ja, zufrieden bin ich mit den Fotos überhaupt nicht 🙄)
Ich hoffe, sie lädt euch trotzdem zum Nachbacken ein, wer auf Himbeeren und Kaffee steht, wird dieses Tortenglück nämlich lieben 😊

Ihr könnt die Torte prima schon ein oder zwei Tage im Voraus anfangen zu backen. Am ersten Tag den Boden, am zweiten Tag die Creme und dann nochmal über Nacht durchziehen lassen. Aber sie geht auch schneller, hauptsache sie zieht vor dem ersten Anschneiden einige Stunden durch!
Zutaten für eine Springform á 26 cm Durchmesser
Für den Biskuit:
3 Eier
3 EL heißes Wasser
90 g Zucker
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für das Himbeermus:
250 g Himbeeren (bei mir TK zu dieser Jahreszeit)
3 Blatt weiße Gelatine
75 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker

Für die Mokka-Creme:
10 Blatt weiße Gelatine
100 ml Milch
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 TL Trinkkakao-Pulver
2-3 TL Instantpulver für Mokka oder Espresso
300 g Mokka-Joghurt (Zimmertemperatur)
600 ml Sahne
75 g gehackte Vollmilchschokolade

Für die Dekoration:
150-200 ml Sahne
1 Pck. Sahnesteif oder 2 TL San-Apart
2 EL Puderzucker
2 TL Kakaopulver
1 TL Instantpulver für Mokka oder Espresso
Schoko-Mokkabohnen
Himbeeren (auch hier ist TK-möglich)

Zubereitung:
Für den Biskuit Eier und Zucker hellcremig aufschlagen, dies dauert einige Minuten. Mehl,  Backpulver und Salz mischen. Die trockenen Zutaten portionsweise in die aufgeschlagene Eier-Zucker-Masse einsieben und mit einem Teigschaber (!) sanft unterheben, damit die Masse nicht allzu sehr einsinkt. Den Teig in eine mit Backpapier auslegte und nur den Boden gefettete Springform füllen und bei 180° C Ober-/Unterhitze 15 Minuten backen. Auskühlen lassen, gerne auch über Nacht (luftdicht verpackt dann aber!).

Für das Himbeermus die Himbeeren auftauen lassen und pürieren. Mit Zucker süßen und das Ganze auf dem Herd erhitzen. Gelatine fünf Minuten im kalten Wasser einweichen lassen und gut ausdrücken. Die Gelatine in das warme Himbeerpüree geben und sofort mit einem Schneebesen unterrühren, dass sich alles auflöst. Aufpassen: Das Püree darf nicht zu heiß sein, wenn die Gelatine hineinkommt!
 Das Himbeerepüree nun abkühlen lassen, sodass es anfängt zu gelieren.

Für die Füllung die Sahne steifschlagen, aber bei Zimmtemperatur stehen lassen bis zur weiteren Verwendung - sie sollte nicht zu kalt sein, wenn sie auf die gelierte Masse trifft.
Danach Milch, Kaffeepulver, Kakaopulver und Zucker in einem Topf geben und erwärmen. Dabei umrühren.  Erneut Gelatine fünf Minuten im kalten Wasser einweichen lassen und gut ausdrücken und in der Masse unter ständigem Rühren zufügen. Kurz vor dem Festwerden der Masse den Mokka-Joghurt einrühren, der Zimmtemperatur haben sollte, weil das Risiko dann geringer ist , dass die Gelatine "ausflockt".  Wenn die Masse geliert, die Sahne portionsweise unterheben. Die Mokka-Creme nun auf den Biskuitboden geben (vorher mit einem Tortenring umschließen). Das Himbeerpüree obendrauf geben und mit einer Gabel ein Marmormuster einziehen. Glattstreichen und die Torte mehrere Stunden am besten über Nacht kaltstellen, damit sie fest wird. Bei Minusgraden draußen, geht es innerhalb von wenigen Stunden, wenn man die Torte auf die Terasse oder den Balkon stellt.
Tortenring entfernen. 

Für die Dekoration Sahne mit den restlichen Zutaten steifschlagen, in einen Spritzbeutel füllen und die Torte mit Tupfen verzieren. Himbeeren und Mokkabohnen in einige Tupfen setzen und bis zum Servieren kaltstellen.


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