Dienstag, 12. Juni 2018

Saftiges Vollkornbrot mit Nüssen

 Es wird mal wieder Zeit für ein Brot! Mit reinem Dinkelvollkornmehl gebacken, aber dennoch lange haltbar und saftig - auch nach zwei, drei Tagen im Kühlschrank! Für den besonderen Biss kommen noch gehacke Walnüsse hinein und allerlei Saaten. Ich habe mich beim Zusammenrühren an meinen Vorräten richtig ausgelassen und von allem ein bisschen was hineingetan. 
Wenn ihr keine Hanfsamen habt, nehmt einfach von einer anderen Sorte etwas mehr. 
Andere Variationen sind Weizen statt Dinkel, statt Buttermilch Leitungswasser (dann ist es auch vegan) . Na ja und was sie Nüsse und Saaten angeht, sind euch ebenfalls keine Grenzen gesetzt!
Zutaten für ein Laib:
500 g Dinkelvollkornmehl (alternativ Weizen)
500 g Buttermilch (für die vegane Variante Wasser)
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz
1 EL Apfelessig
100 g gehackte Walnüsse
je 20 g Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Haferflocken & Hanfsamen

Zubereitung:
Mehl mit Hefe und Salz mischen. Buttermilch und Apfelessig zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten für mehrere Minuten. Anschließend die Nüsse und Saaten untermengen. Den Teig sofort in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen und in den kalten Ofen stellen. Den Ofen erst dann anheizen auf 200° Ober-Unterhitze und das Brot ca. 60 Minuten backen.

Mittwoch, 6. Juni 2018

Einkorn-Bananen-Muffins mit Erdmandeln

Das letzte Bananenkuchenrezept ist schon eine Weile her, passenderweise hatte ich vor Kurzem wieder einen unstillbaren Jieper auf Bananenkuchen und auch noch überreife Bananen übrig, die ich nicht einfach so verwerfen wollte 💁😃
Herausgekommen ist dieses Rezept: Statt Weizen und Dinkel kommt hier Einkorn zum Einsatz. Damit der Teig lockerer wird, gebe ich gerne gemahlene Nüsse unter. In diesem Fall Erdmandeln (im eigentlichen Sinne gar keine Nuss!). Anstelle von Butter habe ich das Mandelöl verwendet, welches ich noch von meiner Kooperation mit der Fandler Ölmühle im Vorratsschrank hatte. Für ein bisschen Biss habe ich noch Walnüsse in den Teig gegeben und Schokostreusel, weil Schokolade und Banane so gut harmonieren! :)
Fertig sind die in Windeseile zusammengerührten Bananen-Muffins...und vielleicht auch genauso schnell aufgefuttert? 😉
Zutaten für 12 Bananen-Muffins:
2 Eier
4 reife Bananen
80 ml Öl (bei mir Mandelöl, Raps geht aber auch)
4 EL Zimtzucker
100 g Einkorn-Vollkornmehl (alternativ. Dinkelvollkornmehl)
90 g gemahlene Erdmandeln (alternativ. Gemahlene Mandeln oder Haselnüsse)
ca. 100 g Schokostreusel oder gehackte Schokolade (oder als gesündere Variante: 50 g Kakao Nibs) 
75 g gehackte Walnüsse
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:
Die Bananen pürieren. Eier untermixen, ebenso den Zucker und das Öl. Mehl mit Erdmandeln, Backpulver und Salz mischen und mit einem Teigschaber oder Löffel unter den Teig heben. Den Teig in die Muffinförmchen geben und bei 180° C Ober-/Unterhitze für 20-25 Minuten backen. Schmecken sowohl frisch aus dem Ofen als auch am nächsten Tag. Aufbewahrung am besten im Kühlschrank.

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Mittwoch, 30. Mai 2018

Glutenfreie Kokosküsschen mit Kokosmehl

 Heute habe ich wieder eine alternative Mehlsorte für euch: Kokosmehl! Im Gegensatz zu Chiamehl findet man Kokosmehl schon häufig in Super- und Drogeriemärkten. Preislich ist es natürlich auch nicht mit Weizenmehl zu vergleichen, aber dafür hat es bessere Nährwerte als dieses, ist glutenfrei, kohlenhydratarm und ballaststoffreich. In 100 g Kokosmehl sind satte 50 % Ballaststoffe enthalten. Dazu kommen ca. 10 % Fett, 20 % Eiweiß und ca 15-20 % Kohlenhydrate. Die Zusammensetzung der einzelnen Nährwerte schwankt zwischen den verschiedenen Herstellern teilweise. Kalorienmäßig bringen 100 g Mehl ca. 325 Kalorien mit sich, was minimal weniger ist als bei Weizen-oder Dinkelmehl.
Wichtig zu wissen ist, dass durch die vielen Ballaststoffe Kokosmehl in Rezepten nicht 1:1 durch Weizenmehl ersetzt werden. Sobald man in eine flüssige Masse das Kokosmehl einrührt, zieht es sofort an. Mehr Flüssigkeit ist dann nötig. In Rezepten mit Kokosmehl sind häufig nur geringe Mengen des Mehls nötig, dafür mehr Flüssigkeit bzw. Ei. Diese Kekse kommen nur mit Eiweiß aus, was sie eher weich als mürbe macht.
Zutaten für zwei Bleche Kokosküsschen:
75 g weiche Butter
125 g Puderzucker
3 Eiweiße
1 Prise Salz
50 g Kokosmehl
1 EL Rum

On top:
1 EL Kokosraspel
1 EL Rohrzucker

Zubereitung:
Butter aufschlagen, Puderzucker einrieseln lassen. Die Eiweiße nach und nach zufügen und weiter aufschlagen. Mehl mit Salz mischen und mit dem Rum unter die restlichen Zutaten mischen. Den Teig in eine Spritztüte mit Sternchentülle füllen und auf ein Backblech spritzen. Wer mag, gibt jetzt noch etwas Kokosraspe-Rohrzucker-Mischung auf die Kekse. Anschließend im Ofen bei 180° Ober-/Unterhitze für 15 MInuten backen. 
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Donnerstag, 24. Mai 2018

Vegane Mousse au Chocolat [Mit nur zwei Zutaten!]

Kinners, wieso habe ich so lange gebraucht bis ich diese fabulöse (vegane!) Mousse au chocolat hier ausprobiert habe?! Sie ist so einfach in der Herstellung, benötigt nur zwei Zutaten und schmeckt mindestens genauso gut wie das Original! Man glaubt es kaum, wenn man den ersten Löffel vertilgt hat und erst aufhören kann zu löffeln, wenn das Schälchen leer ist.
Hinein kommt zum einem natürlich (vegane) Schokolade und zum anderen Aquafaba. Aquafaba - das ist das (zugegebenermaßen) etwas schleimige Kichererbsenwasser, welches ich bisher immer einfach so verworfen habe, wenn ich eine Dose Kichererbsen geöffnet habe :o Ich könnte mich dafür schon selbst ohrfeigen, dass so unzählige Male getan zu haben...tztz.
Zutaten für 2-3 Portionen:
Aquafaba/Kichererbsenwasser (das aus der Dose mit den Kichererbsen)
100 g vegane (Zartbitter-)Schokolade
ggf. etwas Stärke oder Puddingpulver (dann geht das Aufschlagen des Aquafaba schneller!)

Zubereitung:
Aquafaba mit einem Handrührgerät aufschlagen, bis es steif wie Eischnee ist. Das geht schneller, wenn man etwas Stärke zugibt, eine gute Messerspitze voll reicht. Die Schokolade im Wasserbad behutsam schmelzen. Sie sollte nur lauwarm sein, wenn man sie mit einem Teigschaber vorsichtig unter den veganen Eischnee hebt. Bei mir ist die Masse nach dem Einrühren der Schokolade schon etwas zusammengefallen, aber keine Sorge! Die Schälchen mit der Mousse einfach ca. eine Stunde in den Kühschrank parken, dann habt ihr köstlich-luftige Mousse au chocolat! 
Die Mousse kann dann auch sofort verzehrt werden, hält sich aber auch abgedeckt drei Tage im Kühlschrank.





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Freitag, 18. Mai 2018

Emoji-Stracciatella-Blondies

Das Rezept für diese Stracciatella-Blondies ist schon uralt. Beim Backen neulich habe ich festgestellt, dass es noch gar nicht verbloggt ist :o Das holen wir hiermit direkt nach. Als Entschädigung habe ich auch meine Ausstecher herausgeholt und die Zuckeraugen und ein paar lustige Smileys versucht hinzubekommen 😀
Ich habe diese Emoji-Blondies übrigens nicht für einen Kindergeburtstag gebacken, sondern Just for Fun für meine Familie und mich (wir sind alle über 18 Jahre alt :D). Wie schon beim Rentierkuchen bin ich beim Dekorieren ein wenig eskaliert vor Freude :D
Nichtsdestotrotz eigenen diese kleinen Prachtkerle sich bestimmt für den nächsten Kindergeburtstag ;)

Zutaten für ein Blech Brownies:
250 g Butter oder Margarine
150 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
4 Eier
75 g Dinkelmehl Typ 630
75 g Einkornmehl (alternativ mehr Dinkel)
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
100 g Kokosflocken (alternativ: Gemahlene Nüsse oder Mandeln)
100 g gehackte Schokolade

Zubereitung:
Butter und Zucker gut aufschlagen, Eier einzeln unterrühren. Die trockenen Zutaten mischen und ganz kurz unterrühren. Zuletzt die gehackte Schoki unterheben mit einem Teigschaber. Backblech einfetten und Teig einfüllen. Glattstreichen und bei 175° C Ober-/Unterhitze für 20-25 Minuten backen. Der Kuchen soll nicht zu braun werden, sonst ist er dröge. 

Den Kuchen entweder im warmen oder kalten Zustand mit einem Glas oder runden Ausstecher ausstechen. Schokolade schmelzen und damit einen fröhlichen Mund ziehen. Zuckeraugen von hinten mit Schokolade betupfen, damit sie auch kleben. Fertig! 

Hier ist noch meine bearbeitete Version aus meiner Insta-Story :D
 


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Sonntag, 13. Mai 2018

Cannoli alla siciliana e con pasticceria

Cannoli! Für mich ein genauso traumhaftes, sündiges und viel zu selten genossenes Kleingebäck aus dem Mittelmeerraum wie die Churros aus Spaninen. Cannoli kommen allerdings aus Italien, genauer gesagt, aus Sizilien. Aber wie bei Churros auch, wird der Teig, den man auf Rollen aufwickelt, frittiert. Jedoch habe ich, wie bei einigen Rezepten hier auf dem Blog, die normalerweise auch frittiert werden (Quarkbällchen oder Donuts um mal zwei Beispiele anzuführen), die Cannoli  im Backofen gebacken (bei Churros habe ich das auch mal versucht, hat aber leider nicht geklappt 🤷).
Dazu gab es zwei verschiedene Füllungen, einmal eine Ricotta-Creme und einmal eine italienische Konditorcreme mit Schokolade. Wer nicht so der Schoko-Fan ist, lässt die Schokolade am Ende einfach weg, dann wird es eine Vanillecreme :)
Für die Cannoli benötigt man Metallrollen, ich habe meine von Westmark.
Zutaten für ca. 24 Stück
Für den Mürbeteig:
250 g Mehl (bei mir Dinkel T630 & T1050 gemischt)
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
60 g Zucker
60 g weiche Butter 
60 ml Milch
1 Eigelb

Für die Cannolo alle siciliana (Ricotta-Creme), ausreichend für ca. 12 Stück:
250 g Ricotta
40 g Zucker 
50 g kandiertes Obst (optional, nur wer es mag)
50 g gehackte Schokolade
etwas Orangenabrieb, Vanille und eine Msp Zimt

Für die Pasticceria con cioccolato (eine italienische Konditorcreme mit Schokolade), ausreichend für ca. 12 Stück:
250 ml Milch
2 Eigelb
50 g Zucker
10 g Mehl
10 g Stärke
40 g gehackte Schokolade
Etwas Zitronenabrieb
Mark einer Vanilleschote
etwas gerieben Tonkabohne (optional)

Zubereitung:
Für den Mürbeteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und große Kreise ausstechen. Schaumrollen mit Öl einpinseln und die Kreise drumherumlegen, sodass die beiden Enden überlappen. Diese vorsichtig andrücken, damit es sich beim Backen nicht löst und aufklappt.
Im Ofen bei 180° C Ober-/Unterhitze 15 MInuten backen. Aus dem Ofen holen und direkt von der Rollenform lösen und auskühlen lassen.

Wer mag, kann die Enden der Röllchen mit geschmolzener Kuvertüre verzieren.

Für die Ricotta-Creme ebenfalls alle Zutaten miteinander verrühren und abschmecken.

Für die Pasticceria das Mark der Vanilleschote, die Schote an sich und die Zitronenschale zur Milch geben. Diese aufkochen lassen. Eigelbe mit Zucker aufschlagen, Mehl und Stärke in die Masse sieben. Die aufgekochte Milch vorsichtig und in mehreren Schritten zur Zucker-Eigelb-Masse gießen und dabei ständig rühren. Anschließend alles zurück in den Topf geben und erneut aufkochen lassen, sodass die Masse andickt. Vom Herd nehmen und kaltstellen.

Die ausgekühlten Cannoli mit den beiden Cremes füllen und sofort servieren!

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