Sonntag, 5. Juli 2015

Gesund & Vegan: Müsliriegel! In der tropischen Variante - Passend zu den tropischen Temperaturen!

Hey Leute, heute habe ich leider kein Foto Rezept für Euch. 
Das habe ich bei Krisi auf ihrem veganen Foodblog Excuse me but it's my life gelassen.
Auch hier habe ich wieder versucht, den Wünschen meiner Leser, die sich vegan ernähren gerecht zu werden. Denn auch Krisi ist Veganerin und da komme ich natürlich nicht mit eine Biskuitrolle mit ordentlich Sahnequark an, nech? ;-)
Stattdessen habe ich ein paar Müsliriegel für sie gebacken, die ganz ohne Zucker auskommen und neben Haferflocken, vollwertigem Mehl auch noch natives Kokosöl sowie Trockenobst, Kokosnuss und gepuffter Dinkel enthalten. 
Eine tropische Note ist also nicht von der Hand zu weisen, passt also perfekt zu den aktuellen tropischen Temperaturen! :D
Meine Variante ist auch ohne Nüsse und Mandeln, stattdessen habe ich Sonnenblumenkerne verwendet. 
Und während Ihr hoffentlich diesen Super-Sommer-Sonntag auf der Liege mit einem kühlen Getränk genießt, lerne ich nochmal fix für die morgige Modulprüfung in Chemie die sauer katalysierte innermolekulare Halbacetalbildung an der offenen D-Glucose der verschiedenen Anomere. Ja, das klingt nach einer schönen Sonntagsbeschäftigung oder? :P

Donnerstag, 2. Juli 2015

Erdbeer-Törtchen mit Schoko-Kokos-Baiser [Ein echtes Sahneschnittchen!]

Weiter geht's mit meiner Erdbeer-Sause!
Seid Ihr eigentlich noch in Erdbeerlaune? Oder seid Ihr schon bei den Kirschen, Pfirsichen und Heidelbeeren angekommen? Falls ja: Packt statt Erdbeeren einfach Kirschen, Pfirsiche oder Heidelbeeren auf diesen Kuchen. 
Aber.macht.diesen.Kuchen.unbedingt.nach!
So gut!
 Eigentlich bin ich nicht so der Baiser-Fan (so puren Baiser kriege ich echt nicht runter), aber in Kombi mit vanilliger Sahne, süßen (und selbstgepflückten) Erdbeeren und holländischen "Chocoladevlokken Puur" (ik houd van Nederlandse! :D #megavielegrammatikfehleraberegal) ist dieses Törtchen eine echtes Sahneschnittchen ;-)
Und falls Ihr Euch fragt, warum die zu Dekorationszwecken geerntete Erdbeerminze auf dem Törtchen so einen Linksdrall hat: Beim Fotoshooting hat es trotz 25°C und Sonne arg gestürmt auf der Terasse :D
Zutaten (für eine 18er Springform und 4 Tartelettes-Förmchen):
Für den Kokos-Baiser mit Schokoraspel:
2 Eiweiße*
100 g Zucker
1 Prise Salz
50 g Kokosraspel
30 g Schokoraspel

Für die Füllung:
200 g Sahne
1 EL Vanillezucker
1 Pck. Sahnefest
ein paar Schokoraspel, wer mag

Für obendrauf:
gaaanz viele kleine Erdbeeren! (ca. 250 g? Ne, lieber 'n bisschen mehr! :D)
Schokoraspel

Zubereitung:
Für den Baiser die Eiweiße sehr steifschlagen und die Prise Salz und den Zucker unterrühren. Kokosraspel und Schokoraspel vermischen und unterheben.
Die Baisermasse in eine Springform und die vier mit Backförmchen ausgelegten Tartelettes-Förmchen füllen (das funktioniert mit einem Spritzbeutel oder einfach mit einem Esslöffel).
Im vorgeheizten Ofen bei 150°C Ober-/Unterhitze backen. Die Springformgröße braucht ca. 40 Minuten, die kleineren Förmchen nur 30 Minuten. Den Baiser vollständig auskühlen lassen.

Für die Füllung Sahne mit Zucker und Sahnesteif steifschlagen. Unter diese Masse kann man nun auch noch ein paar Schokoraspel unterheben. Die Sahne auf den Baiser streichen.
Die Erdbeeren waschen, das Grünzeug entfernen und in kleine Stücke schneiden (bei sehr großen Erdbeeren) oder einfach vierteln (bei kleineren Erdbeeren).
Die Erdbeeren auf die Sahne verteilen und das ganze mit noch mehr Schokoraspel und etwas Erdbeerminze krönen.
Das Törtchen bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen, dann zieht die Sahne in den Boden ein und es wird schön cremig. Das Törtchen bitte noch am selben Tag verspeisen, was wirklich keinerlei Herausforderung ist bei der winzigen Größe ; )

*wenn Ihr auf der Suche nach einem Rezept seid, um die Eigelbe zu verwerten: Schaut mal rechts in die Sidebar unter 'Labels', da habe ich nun eine Rubrik "Eiweißverwertung" und "Eigelbverwertung" angelegt!
Strawberry Cake with Chocolate Coconut Meringue
Ingredients: 
2 egg whites
100 g sugar
pinch of salt
50 g grated coconut
30 g grated chocolate

Filling:
200 g whipped cream
1 tbsp vanilla sugar
1 package cream stiffener
strawberries
grated chocolate 

 
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Freitag, 26. Juni 2015

Supersaftiger und superschokoladiger Schoko-Bananen-Brownie-Kuchen! [Alles im Kasten oder zu tief ins Glas geschaut?]

Leute…so langsam gelüstet es mich nach etwas. Habt Ihr nicht auch schon etwas vermisst? Die letzten Rezepte waren doch alle so ohne…
Schokolade! :D
Okay, im Erdbeer-Quark-Parfait neulich waren Schoko-Löffelbiskuits, aber ich meine etwas richtig Schokoladiges. Das fehlt doch oder? : )
Oder wollt Ihr lieber was Fruchtiges? Kein Problem, das ist ein Obst- UND Schokokuchen. Mal wieder zwei gute Dinge vereint: Banane und Schokolade! Bananenkuchen geht ja sowieso immer, weil man ja auch verdammt oft ‘n paar Überreife in der Obstschale vor sich hinvegetieren hat ; )
Apropos vegetieren: Das Rezept ist wieder einmal super-easy peasy vegan anpassbar, indem ihr einfach das Ei durch eine weitere 1/2 Banane ersetzt (falls Ihr keine mehr habt: Gebt mal 'n bisschen Sprudelwasser dazu) und ob Ihr nun 50 ml Milch oder Pflanzendrink zugebt (oder auch einfaches Wasser)...
Zum linken Bild: Mir ist leider erst nach dem ersten Bissen eingefallen, dass ich ja ein Bildchen vom Kuchen im Glas ohne Deckel machen wollte. Ihr müsst Euch das fehlnde Stück jetzt bitte einfach denken! :D
Dieser Kuchen ist auch suuuuuuuper-schokoladig, irgendwie schon Browniemäßig unterwegs das Ganze. Einfach so gut! So gut, dass ich das gute Stück in kurzer Zeit zweimal gebacken habe: Einmal als Kastenkuchen und einmal in Weckgläsern, damit man für den Kuchenjieper für Zwischendurch versorgt ist : )
Zum Picknicken könnt Ihr aber beide Varianten sehr gut mitnehmen, obwohl das Küchlein im Glas schon ein bisschen mehr hermacht : )
Zutaten (für eine Kastenform ODER 6 mittelgroße Weckgläser):
175 g Mehl (bei mir wie immer Dinkelmehl)
50 g Kakaopulver
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
120 g neutrales Öl (Raps oder Sonnenblume)
4 (reife) Bananen 
120 g Rohrohrzucker 
1 Ei (kann man aber auch durch eine halbe Banane ersetzen, dann ist’s vegan!)
50 ml Milch/Pflanzendrink
100 g Schokolade, gehackt (gerne Zartbitter)

Zubereitung:
Zuerst die Banane mit der Milch oder dem Pflanzendrink pürieren. In einer Schüssel  Öl, Zucker, Vanille und das Ei verquirlen.  Die Bananenmilch dazugeben und kurz durchmixen. Mehl, Backpulver, Salz und Kakao vermischen und ganz kurz unter den restlichen Teig rühren. Zuletzt die gehackte Schoki unterheben.
Den Teig nun in eine gefettet oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen ODER in 6 normalgroße Weckgläser/Marmeladengläser (vorher gut einfetten!) geben. Der Teig sollte in den Gläsern gerade bis knapp zur Hälfte eingefüllt werden, der geht wieder sehr auf beim Backen : )
Nun bei 180° Ober-/Unterhitze backen. Die Kastenform benötigt ca. 45 Minuten, die kleinen Gläser ca. 30-35 Minuten. Stäbchenprobe nicht vergessen. Die Gläser müssen nach dem Backvorgang unbedingt sofort und unverzüglich geschlossen werden (deshalb gibt es auch nur ein Bild (sh. oben mit Anmerkung) vom Kuchen im Glas ohne Deckel). Sofern sie sich mehrere Wochen halten sollen ; )
 Chocolate Banana Cake in a jar
Ingredients (serves one loaf or 6 jars): 

175 g flour
50 g cocoa powder
1 1/2 tsp baking powder
pinch of salt
120 g vegetable oil
4 ripped bananas
120 g raw cane sugar
1 egg (or substitute with 1/2 banana for the vegan version)
50 ml milk (or plant milk)
1 tsp vanilla extract
100 g chopped semi-sweet chocolate

Please write a comment under this blogpost if you would like the complete recipe and direction in english.
Und weil ich die Schnauze nicht voll genug kriegen kann, gab es als Topping für die Weckglas-Variante noch ein bisschen Beerenmarmelade obendrauf. Weil doppelt Frucht = doppelt gesund, nicht wahr? ;D


Habt Ihr noch ein paar gute Kuchengeschichten aus dem Glas parat? Ich bin da auf den Geschmack gekommen : )

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Samstag, 20. Juni 2015

Life Changing Bread [So kernig, so lecker und so gesund! Und vegan. Und glutenfrei abwandelbar! Also sooo gut!]

Ja, auch mich hat es erwischt!
Beinahe täglich sah ich dieses sagenumwobene Life Changing Bread im Netz sein Unwesen treiben. Da wird man als Foodblogger doch aufmerksam, nicht wahr?
Auch wenn ich mich über den Namen wundere: Das Brot, welches das Leben verändert. Na ja, ich bin der Ansicht, dass bekommt nicht so einfach gebacken, seine Lebensveränderung. Da müssen schon andere Geschütze aufgefahren werden ;-)
Vielleicht heißt es ja so, weil es ein Brot ohne Mehl ist?
Ja, richtig: Ein BROT komplett OHNE Mehl! Geht das überhaupt?
Ja! Die Basis bilden hier Haferflocken und eine Menge Kerne. Das Brot ist außerdem auch ohne Hefe. Stattdessen kommen Flohsamenschalen und Chiasamen rein. Die Flohsamenschalen sind hier wirklich unerlässlich, weil sie dafür sorgen, dass die Masse quellt und zusammenhält. Die Chiasamen sind, glaube ich, nur so drin :D 
(sind ja wahnsinnig gesund und werden gehypt wie nichts Gutes, aber letztendlich erinnern sich mich an gequollene Leinsamen).
Die Zubereitung ist wirklich super einfach, man wirft einfach alle Zutaten zusammen (das geht sogar direkt in der Form. Für die ganz (abwasch-)faulen unter uns ;D) und fertig.  Noch einfacher geht es ja nicht.
Flohsamen findet Ihr übrigens im Drogeriemarkt oder in der Apotheke. Das Kokosöl kann man auch problemlos mit Rapsöl ersetzen (es heißt zwar Kokosöl wäre das Beste aller Fette/Öle wegen der mittelkettigen Fettsäuren und bla, aber Rapsöl ist vom Fettsäuremuster gesehen im Vergleich zu den herkömmlichen Ölen wie Sonnenblumen-,Soja-,Olivenöl und einigen anderen ernährungsphysiologisch gesehen am besten).
Dieses Life Changing Bread ist zudem vegan und - vorausgesetzt man nimmt glutenfreie Haferflocken - auch glutenfrei. (Wie war das nochmal bei den Kokoskeksen? Ich springe ja nicht auf den Trend nach glutenfreien Lebensmitteln auf :D Ne, ich habe hier wirklich ganz normale Haferflocken genommen).
Die Konsistenz ist auch nicht unbedingt mit herkömmlichen Brot zu vergleichen. Es ist unheimlich kernig (was ich liebe!), geht also in Richtung echtes Vollkornbrot oder Schrotbrot. Das Tolle ist auch, dass es sich wirklich ein paar Tage frisch hält! : )

Das Rezept stamm übrigens von My New Roots.
Ich habe das Rezept nur in sofern abgeändert, dass ich wie o.g. Rapsöl und statt der Haselnüsse Kürbiskerne verwendet habe (das Brot ist also auch für Nussallergiker geeignet!).
Zutaten (für ein Brot):
145 g Haferflocken (bei mir halb kernig halb zarte)
135 g Sonnenblumenkerne
90 g Leinsamen (wenn möglich die ganzen, nicht die geschroteten)
65 g Kürbiskerne
2 TL Chiasamen
4 tL Flohsamenschalen
1 TL (Meer-)Salz
1 EL Ahornsirup
3 EL Öl (die meisten nehmen Kokosöl, ich habe aber einfach Rapsöl genommen)
350 ml Wasser 

Zubereitung:
Erst alle trockenen Zutaten miteinander vermischen. Dann die flüssigen Zutaten wie Öl, Ahornsirup und Wasser hinzufügen und miteinander vermengen. Den "Teig" in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen und mit einem Löffel (oder Teigschaber) die Masse gut andrücken, sodass unten keine Luftlöcher entstehen können.
Das Brot mind. 3 Stunden (besser über Nacht) quellen lassen (abgedeckt im Kühlschrank).
Das Brot bei 175° Ober-/Unterhitze für 20 Minuten in der Form backen.
Danach das Laib aus der Form stürzen und so weitere ca. 40 Minunten weiterbacken.
Vor dem Anschneiden gut auskühlen lassen, da sich das Brot sonst nicht gut schneiden lässt.
Life Changing Bread
Ingredients:

145 g rolled oats
135 g sunflower seeds
90 g flax seeds
65 g pumpkin seeds
2 tsp chia seeds
4 tbsp psyllium seed husks
1 tsp sea salt
1 tbsp maple syrup
3 EL coconut oil (or rapeseed oil)
350 ml water

Please write a comment under this blogpost if you would like the complete recipe and direction in english.

Habt Ihr auch schon dieses Brot nachgebacken?
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Samstag, 13. Juni 2015

Grießschmarrn mit Erdbeeren...denn Kaiserschmarrn kann ja jeder ;D

Kaiserschmarrn kennt jeder, aber habt Ihr schon mal Grießschmarrn gegessen?
Theoretisch bräuchte man hierfür gar kein Rezept, so einfach geht's:
Grießbrei kochen und abkühlen lassen.
Nockerln abstechen und in etwas Fett (bei mir Margarine) anbraten. Für einen schönen Teint noch etwas (Vollkorn-)Semmelbrösel darübergeben.
Liebevoll auf einen Teller klatschen arrangieren. 
Mit frechen frischen Früchtchen und etwas Puderzucker (alternativ Ahornsirup oder Zimtzucker) dekorieren.
Fröhlich vor sich hin mampfen : )
Das Rezept muss aber ich einfach hier mit Euch teilen. Zum anderen für Euch als Interpretation und zum anderen, dass ich es nicht wieder vergesse ; )
Also, so einfach geht das. Ich hatte mir den Grießbrei morgens zum Frühstück gemacht und den Rest nachmittags  - als ein kleiner Jieper nach etwas Süßem kam - zu diesen leckeren Schmarrn verarbeitet. 
Vormittags bin ich noch auf dem Wochenmarkt gewesen und habe mir eine Schale frische (oder laut Plakat "in der Morgensonne gepflückte") Erdbeeren gekauft.
Für die Dekoration und Obstbeilage war also gesorgt ;-)
Zutaten (für 2 gute Portionen):
500 ml Milch (für die vegane Variante: Pflanzendrink)
80 g Dinkelgrieß (alternativ Weichweizengrieß) 
1 Prise Zucker
etwas Zimt & Zitrone

Zum Anbraten:
Butter, Margarine oder Kokosöl
(Vollkorn-)Semmelbrösel 

Als Topping:
Puderzucker / Ahornsirup / Zimtzucker
frisches Obst, z.B. Erdbeeren

Zubereitung:
Zuerst den Grießbrei kochen. Dafür Milch erwärmen, die Gewürze und den (Dinkel-)Grieß einrieseln lassen und so lange (na ja, es geht ratzfatz) kochen, bis die typische Grießbreikonsistenz vorhanden ist ;-)
Den Grießbrei abkühlen lassen, bis man mit einem Teelöffel gut kleine Nockerln abstechen kann.
Die Grießnockerln in einer Pfanne mit etwas Butter anbraten und mit etwas Semmelbröseln bestreuen.
Wenn die Nockerln angenehm gebräunt sind, auf einem Teller anrichten und mit Puderzucker bestäuben sowie mit Beeren dekorieren.
Unbedingt warm genießen! : )
Sweet cut-up semolina pudding with strawberries
Ingredients
semolina pudding:
500 ml milk
80 g spelt semolina (or common wheat semolina)
pinch of sugar
some cinnamon and lemon zests

For frying:
butter
breadcrumbs

On top:
icing sugar / maple syrup / cinnamon sugar for dusting
fresh fruits like strawberries
 

Wie esst Ihr Euren Grießbrei am Liebsten? 
Bin schon gespannt auf Eure Antworten! : )

Das Rezept könnt Ihr auch easy peasy "veganisieren", indem Ihr statt Kuhmilch einfach auf Pflanzenmilch wie z.B. Hafermilch zurückgreift und die Nockerln in (veganer) Margarine/"Butter" anbratet.
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