Samstag, 18. Mai 2013

Eiswaffel Cakepops oder "Sag mal, hast du einen (Cakepop) an der Waffel?"

Im letzten Post habe ich euch bereits das Eiskonfekt vorgestellt und heute geht es weiter mit Eis. Aber kein richtiges, eisiges Eis, sondern ein als Cakepops getarntes Eis in der Waffel!
Seid ihr gespannt?
Dann geht's jetzt los:

Meine Basis für den Kuchenteig besteht dieses Mal aus einem herrlich saftigen und geschmacksintensiven Orangenkuchen.
Die Zubereitung kann simpler gar nicht sein, da es sich hierbei um einen All-in-Teig handelt, sprich: Man kann die Zutaten alles zusammen in eine Schüssel geben und durchrühren. Ich habe für die Kuchenherstellung (inkl. Backzeit) knapp 30 Minuten benötigt. Dann habe ich ihn über Nacht durchziehen lassen und am nächsten Tag weitergemacht.
 
Für den Orangenkuchen (All-in-Teig):
 
80 g Mehl
1 TL Backpulver
60 Zucker
1 Ei 

80 Butter
50 ml Orangensaft
1 EL Speisestärke
1 TL Vanilleextrakt

Weitere Zutaten:

150 g Frischkäse
50 g Butter
40 g Puderzucker

130 g weiße Schokolade
10 g Kokosfett
70 g Zartbitterkuvertüre
16-18 Waffelbecher
Streusel

Zubereitung:

Für den All-in-Teig alle Zutaten ein eine Schüssel geben und kurz miteinander verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist.
In eine kleine Springform (18cm Durchmesser) geben und für 20 Minuten bei 175°C backen. Wenn ihr daraus gleich die Cakepops machen wollt, trotzdem erst 30 Minuten auskühlen lassen vor der Weiterverarbeitung. Ansonsten könnt ihr ihn (wie ich oben bereits beschrieben habe) über Nacht auskühlen lassen.

Anschließend den Kuchen zerbröseln, Frischkäse, geschmolzene Butter und Puderzucker dazugeben und gut miteinander verkneten. 16 - 18 kleine Bällchen formen, diese für 1 Stunde kaltstellen.

Wenn die Cakepops so weit festgeworden sind, die weiße Schokolade schmelzen und die Waffeleisbecher an den Rändern jeweils eintunken und sofort je einen Cakepops in die Mulde reinsetzen. Wenn alle Cakepops einen Platz in den Bechern gefunden haben, für einige Minuten in den Gefrierschrank stellen.

In der Zwischenzeit das Kokosfett in die weiße Schokolade geben und auflösen lassen.
In einem weiteren Wasserbad die dunkle Kuvertüre schmelzen.

Die Cakepops nun in die weiße Schokolade tunken und nochmals zum Antrocknen in den Gefrierschrank stellen (5 Minuten reichen aus).

Als Nächstes die Zartbitterkuvertüre über die Cakepops sprenkeln, mit Streuseln verzieren und ein letztes Mal für einige Minuten in den Gefrierschrank verfrachten, bis die Schokolade festgeworden ist.
(Falls euch die Idee mit dem Schachbrett als Unterlage bekannt vorkommt: Ich habe sie schon einmal für die Schoko Kokos Cupcakes genutzt)
 
Und noch ein kleiner Tipp: Kennt ihr schon die Community "Küchenplausch"? Dort können sich Foodblogger (und natürlich auch Kochbegeisterte ohne Blog) untereinander austauschen, Rezepte teilen und an spannenden Events teilnehmen. Reinschauen lohnt sich!

Donnerstag, 9. Mai 2013

Eiskonfekt - Zum dahinschmelzen gut!

Als ich neulich die Rumkugeln gemacht habe, habe ich auch gleich einen Schwung Eiskonfekt gefertigt.
Ist ja alles ein Abwasch, nicht wahr?

Man kann diese kleinen Dinger zwar auch fertig im Supermarkt kaufen, aber mal ehrlich: Die Zubereitung ist im Handumdrehen erledigt, sodass man wahrscheinlich mehr Zeit im Supermarkt an der Kasse verbringt, als dass man das Einskonfekt schnell zu Hause anrührt.
Außerdem kann man hinter noch die Schüssel auslecken ! ;-)

Das Einskonfekt habe ich in kleine Papier-Muffinförmchen gefüllt und auch einige in Schokoladenbecher (sh.hier) Das Konfekt in den Schokobechern finde ich noch ein wenig interessanter. Wenn man nämlich reinbeißt, hat man den knackigen Schokoladenmantel vom Becher und die cremige Konsistenz des Konfekts. Einfach gut! 

Zutaten (für ca. 30 Stck.)

75 g Vollmilchschokolade
75 g Zartbitterschokolade
75 g Sahne
50 g Kokosfett

Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Das Kokosfett klein hacken und unter die Schokolade rühren.
Wenn alles geschmolzen ist, die Sahne unterrühren. Darauf achten, dass die Masse nicht zu heiß ist, sonst gerinnt die Sahne. Sobald diese drin ist, zieht die Masse auch sofort an. Die Minimuffinförmchen (oder Schokobecher) bereitstellen und die Masse einfüllen.
Am Besten platziert ihr die Förmchen schon im Vorfeld auf ein Tablett o.ä., denn nun müssen sie für eine Stunde in den Gefrierschrank verfrachtet werden.
Anschließend können die Pralinen umgepackt werden und im Kühlschrank gelagert werden.

Wenn ihr mögt, könnt ihr das Einskonfekt noch mit Mandeln oder Mokkabohnen verzieren. Dann solltet ihr das Eiskonfekt nach 10-minütigen Gefrierschrankaufenthalt kurz rausholen und dekorieren (danach dann wieder in den Gefrierschrank zurückstellen).
 
Das Eiskonfekt könnt ihr als kleines Präsent für den Vatertag bzw. den Muttertag verschenken!




Donnerstag, 2. Mai 2013

Rumkugeln - Zum sich drin rumkugeln lecker!

Mag sein, dass Rumkugeln eher in die Weihnachtszeit gehören, aber ich finde sie schmecken auch prima im Frühling. Und deshalb gibt es jetzt ein Rezept, falls ihr auch mal Lust darauf haben solltet ;-)

Außerdem hatte mein Vater neulich Geburtstag und der fährt total auf die kleinen  Pralinchen ab und hat sich riesig darüber gefreut.
Das praktische an den Rumkugeln ist, dass man prima Kuchenreste dafür verwenden kann (die es bei uns komischerweise nie gibt. Bei euch etwa?).
Sie sind auch recht fix gemacht und lassen sich prima einige Tage im Voraus zubereiten, da die Kugeln, wenn sie ein paar Tage durchgezogen sind, noch um einiges besser schmecken!

Falls ihr - wie ich auch - über keinerlei Kuchenreste verfügen solltet, habe ich bereits hier ein Rezept für Schokoladenmuffins gepostet. Diese Muffins können auch einen Tag vorher gebacken werden, damit ihr am nächsten Tag nur noch die letzten Handgriffe machen braucht.

Zutaten (für ca. 35 Stück):

400 g Kuchenreste (vorzugsweise Schokoladenkuchen)
4 EL Rum
2 EL Orangensaft
100 g Kuvertüre
100 g feine Schokoladenstreusel

Den Kuchen zerbröseln. Rum und Orangensaft hinzufügen, kurz vermengen und einige Zeit (ca. 20-30 Minuten) ziehen lassen.
Als nächstes die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und zu den Kuchenbröseln geben. Auch hier wieder alles gut miteinander verkneten.
Anschließend kleine Kugeln formen und sofort in den Schokostreuseln wälzen und etwas andrücken.

(Wenn die Masse nämlich warm ist, haften die Streusel besser, als wenn sie kalt ist)

Die Rumkugeln auf einem Teller oder einem Backblech setzen und für 1-2 Stunden kaltstellen. Danach können sie umgepackt werden.



Samstag, 27. April 2013

The world best Schokoladen Gugelhupf - Endlich mal KEIN trockener Gugelhupf!

Wie die Überschrift es schon verrät: Heute gibt's ein super saftigen Schokoladen Gugelhupf!
Schaut's Euch an:

Eine Seltenheit, meiner Meinung nach. Ich kenne nur zwei gute Rezepte, die auch saftig sind, eins davon ist dieses. Und diese Wahnsinns-Entdeckung muss natürlich weiter verbreitet werden, nicht wahr?

Sonst kennt man ja nur diese drögen Gugelhupfe, die schon beim Anfassen in ihre Bestandteile zerfallen und zu denen man mindestens ein Liter Wasser hinterher kippen muss, damit der Kuchen nicht im Halse stecken bleibt.
Okay, ganz SO schlimm, war's noch nie, aber trocken ist trocken und trocken ist doof. Versteht ihr? ;-)

Der Kuchen schmeckt natürlich frisch aus dem Ofen am Besten, aber gut gekühlt ist er immer noch ohne Hustenanfälle genießbar.

Was mich ja an Gugelhüpfern stört: Der trockene Rand. Aber bei diesem Kuchen hier, ist die Kruste angenehm knusprig und ich könnte eigentlich nur die Kruste essen (und das will was heißen, die Kruste suche ich sonst immer runter und mogele die bei jemanden anders auf den Teller!).


Zutaten:

100 g Zartbitterschokolade, gehackt
350 g Mehl
40 g Kakao, ungesüßt
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
250 g Butter, weich
5 Eier
150 ml Milch

Zuerst das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und dem Kakao mischen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren.
Anschließend die gehackte Schokolade unterheben.

Den Teig nun in eine gefettete und mit Paniermehl ausgestreute Gugelhupf-Form geben und bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 55 Minuten backen.
Nach dem der Gugelhupf aus dem Ofen kommt, noch 10-15 Minuten in der Form lassen, dann aus der Form lösen.