Sonntag, 14. September 2014

Facebook- News und mein erstes Herbstrezept der Saison: Apfeltaschen!

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So. Ich beginne gleich mal mit der Ankündigung, dass ich nun auch endlich eine Facebook-Seite für diesen Blog eingerichtet habe. Nachdem ich nun schon mehrfach darauf angesprochen wurde, habe ich mich mal dran gesetzt und es eingerichtet. Ich oute mich hiermit auch gleichzeitig als absoluter Facebook-Neuling und bin deshalb sehr dankbar für ein paar Tipps, die ihr mir auf dem Weg geben könnt, wie man seinen Blog (optimal) dort präsentiert, welchen bekannten (Food-)Blogger-Gruppen man sich anschließt, etc.
Also: Immer her mit den Tipps! : )
Und hier geht's zu meiner Seite.
Als Dankeschön verrate ich euch mein ultimatives Apfeltaschen-Rezept. Geht super einfach und schmeckt super gut : )
Sonntagssüß par excellence, sozusagen!
 
 
Zutaten (ergibt 8 Stück)

Quark-Öl-Teig:
150 g Quark
6 EL Milch
6 EL neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
30 g Rohrzucker
20 g Zucker
1 Prise Salz
275 g Mehl
3 TL Backpulver

Füllung (Apfelkompott):
400 g Äpfel
1 Schuss Zitronensaft
1 Schuss Apfelsaft
1 Prise Zimt (im Winter geht natürlich mehr)
1 EL Rohrzucker
2 EL Speisestärke + etwas Wasser
50 g gehobelte Mandeln (oder Walnüsse oder Haselnüsse)

Zum Bestreichen:
1 Ei, getrennt
1 EL Milch
 
Zubereitung:

Für das Apfelkompott die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden.
Die Würfel in einen Kochtopf geben und mit dem Zitronensaft und dem Apfelsaft begießen und drin wenden, sodass die Äpfel nicht braun werden). Den Rohrzucker hinzugeben und alles 2-3 Minuten köcheln lassen.
Nun die Speisestärke mit etwas Wasser verrühren (sodass eine weiße Flüssigkeit entsteht), zu den Äpfeln geben und gut verrühren. Wenn die Masse andickt, den Topf vom Herd nehmen und die Mandelblättchen untermengen.

Für den Quark-Öl-Teig  das Mehl mit dem Backpulver mischen. In einer weiteren Schüssel die restlichen Zutaten miteinander verrühren. Die Mehlmischung mit dem Handrührgerät bei niedriger Stufe kurz unterkneten, sodass ein glatter und geschmeidiger Teig entsteht.

Den Teig nun rechteckig ausrollen, sodass man 8 Quadrate mit dem Maßen 12 x 12cm herausbekommt (ich habe beim 1. Ausrollen nur 6 Quadrate herausgeschnitten, weil mein Rechteck eher rundlich geworden ist. Die Teigreste habe ich dann zusammen geknetet und nochmal so ausgerollt, dass ich noch zwei weitere Quadrate herausbekomme habe).

Die Teigquadrate nun mit dem Eiweiß bestreichen. Jeweils 1 großen EL Apfelkompott auf eine Seite des Teiges setzen. Die andere Seite mit einem Messer zweimal einritzen und über den Kompott klappen, sodass die Ränder aufeinanderliegen. Diese nochmal mit einer Gabel andrücken, damit keine Füllung entweichen kann.
Eigelb mit Milch verquirlen und die Taschen damit einstreichen.
Im Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze 15 Minuten backen.
Solange sie noch warm sind, mit Puderzucker bestäuben und genießen
(das geht sogar noch ein bisschen besser, wenn man eine Kugel Vanilleeis auf die Apfeltasche platziert ; )
Entschuldigt bitte diese miesen und teilweise düsteren Fotos, aber die Lichtverhältnisse an diesem Tag waren einfach nur katastrophal
(Falsch. Während des Shootings waren sie katastrophal. Eine halbe Stunde später schien die Sonne. Da waren die Apfeltaschen aber leider nicht mehr da ; )

Apple Turnovers

Ingredients (serves: 8):

For the dough:
150 g quark
6 tbsp milk
6 tbsp oil
30 g raw sugar
20 g sugar
a pinch of salt
275 g flour
3 tsp baking powder

For the filling (apple sauce):
400 g apples
a shot of lemon juice
a shot of apple juice
a pinch of ground cinnamon
1 tbsp raw sugar
2 tbsp cornstarch mixed with some water
50 g sliced almonds

For brushing:
1 whisked egg
1 tbsp milk

icing sugar to dust

Preheat the oven to 356° and bake for 15 minutes. Still hot dust with icing sugar and serve warm with a scoop of vanilla ice cream

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Mittwoch, 10. September 2014

Weißer Schokoladenkuchen mit Himbeeren

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Dieser weiße Schokoladenkuchen mit Himbeeren der auch auf den Namen super-saftiger Schmandkuchen (I ♥ Alliterationen!)
hört, ist nochmal ein kleiner Sommergruß und ein letztes Aufbäumen gegen den bereits vor der Türe stehenden Herbst.Kam es mir nur so vor oder war der Sommer wieder einmal viel kurz?
Backtechnisch gesehen zumindestens. Ich hätte noch das ein oder andere Super-Sommer- Rezept gerne ausprobiert. Aber was soll's. Ich habe gehört, nächstes Jahr soll es wieder Sommer geben ; )


Damit wir noch den restlichen Sommer in vollen Zügen genießen können, bittet sich dieser Kuchen prima an. Er schmeckt nicht nur nach Sommer pur, sondern ist easypeasy zubereitet:
Der Rührteig ist ruckzuck angerührt und während der Backzeit, lassen sich prima die letzten Sonnenstrahlen auf Balkonien oder der Terrasse einfangen oder den Kamin anschmeißen.
Außerdem ist dies hier so ein Exemplar, welches jeden Tag noch ein bisschen besser schmeckt (und auch besser schneiden. Frisch aus dem Ofen ist er ein wenig labil, aber nach einiger Zeit lassen sich prima Scheiben abschneiden).
Zutaten (für eine Kastenform á 22 cm)
180 g Mehl
1 Prise Salz
2 ½ TL Backpulver
100 g weiche Margarine oder Butter
100 g Zucker
1 EL Zitronenabrieb
2 Eier
200 g Schmand
100 g weiße Schokolade
150 g Himbeeren (alternativ Heidelbeeren oder so 'n Quatsch ; )
 
Zubereitung:
 
Zuerst die weiche Butter bzw. Margarine mit dem Zucker vermengen und ein paar Minuten aufschlagen. Anschließend den Zitronenabrieb hinzufügen und die Eier einzeln unterrühren.
Mehl mit Salz und Backpulver mischen und  mit dem Schmand  kurz unter die restlichen Zutaten rühren.
Weiße Schokolade grob hacken und mit den Himbeeren unter den Rührteig heben.
 
Den Teig in eine gefettete Kastenform geben, glattstreichen und bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 60 Minuten backen. Nach einiger Zeit evt. mit Alufolie abdecken, damit er oben nicht zu braun wird.
 
White Chocolate Cake With Raspberries

Ingredients:
180 g all purpose flour
pinch of salt
2 ½ tsp baking powder
100 g butter, softened
100 g sugar
1 tbsp lemon zest
2 eggs
200 g sour cream
100 g white chocolate, chopped
150 g raspberries or other berries like blueberries

Preheat oven to 356° F and bake for 60 minutes.

Please write a comment if you would like the complete recipe and direction in english.
 
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Also: Genießt noch die letzten Sommerstrahlen, wenn sich endlich mal zwischen den dichten Wolken hervorkämpfen sollten!
 
P.S. Wie findet ihr mein neues Blogsdesign? Ich habe hier und da ein bisschen rumgebastelt. Gefällt es euch oder habt ihr Verbesserungsvorschläge was Schriftarten, (Schrift-)Farben, Benutzfreundlichkeit, klare Strukturen etc. angeht? So hundertprozentig bin ich nämlich noch nicht zufrieden...
Wie handhabt ihr überhaupt euer Blogdesign? Geht euch das schnell von der Hand oder geht ihr beim Blogdesign & Co. nach dem Motto learning by doing vor? Oder habt ihr glücklickerweise jemanden an eurer Seite, der sich super damit auskennt und eure Ideen in nullkommanix umsetzen kann?
Ich bin gespannt auf eure Antworten und  freue mich schon auf eurer Feedback und eure Verbesserungsvorschläge :)
Bis Bald!

Samstag, 6. September 2014

Polenta Cake mit Kirschen & Macadamianüssen

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Ich liebe es ja immer neue Arten von Kuchen auszuprobieren. Sei es ein oder zwei Zutaten, die man sonst nicht im Kuchen vermutet oder zwei Kuchenklassiker in einem (wie z.B. den Cheesecake Gugelhupf, den Brownie Cheesecake oder die Chocolate Chip Cantuccini. Oder das Banana Bread Granola)
Diesmal habe ich mich mal an Polenta rangetraut, denn ich bis dato nur als Mittagessen mit Gemüsebeilage kannte.
Ich war ehrlich gesagt, auch gar nicht sooo scharf auf den Geschmack. Aber auf die Konsistenz des Kuchens! Da war meine Neugier mal wieder größer ; )
Also war ich gespannt wie ein Flitzebogen, wie der Kuchen wird. Kaum war er aus dem Ofen, habe ich mir ein klitzekleines Stück vom Rand abgeschnitten, gekostet und...war mehr als zufrieden damit!
Und wisst ihr was? Der Polentakuchen wird mit jedem Tag saftiger! Ich habe mich echt gewundert, dass er so saftig ist. Wie ihr im Rezept seht, ist keinerlei Flüssigkeit (Wasser, Milch o.ä.) im Teig vorhanden.
Wahrscheinlich tragen die Früchte einen Teil dazu bei ; )
Und für alle, die sich Sorgen machen, dass man die Note vom Maisgrieß allzu deutlich herausschmeckt, kann ich beruhigen: Man schmeckt nicht mal eine klitzekleine Maisnote ; )

 Also: Nachbacken dringends empfohlen!
Egal ob mit Kirschen, Blaubeeren, Zwetschgen, Äpfeln, Birnen oder oder oder.
Bei Kirschen nur unbedingt darauf achten, dass alle sorgfältig entsteint sind. Da der Kuchen mit Macadamianüssen bestreut wird, merkt man evt. beim ersten Bissen gar nicht, ob man eine Nuss oder den Kirschkern erwischt hat (und mit Kirschkernen kann man sich schnell mal einen Zahn kaputt machen)
Also, bitte beachten!
Zutaten:
 
220 g Margarine
175 g Zucker
3 Eier
1 EL Zitronenabrieb
150 g Polenta (Maisgrieß)
150 g gemahlene Macadamianüsse*
100 g Mehl
2 TL Backpulver
 
350 g Kirschen (gewaschen u. entsteint) oder Blaubeeren oder beides gemischt
50 g Macadamianüsse* (gesalzen oder ungesalzen), grob gehackt
1 EL Rohrzucker
 
Zubereitung:
 
Zuerst die Margarine mit dem Zucker verquirlen. Die Eier nach und nach unterrühren, ebenso den Zitronenabrieb.
Zuletzt das Mehl mit dem Backpulver mischen und mit der Polenta und den gemahlenen Nüssen kurz unter die Eimasse rühren.
 
Den Teig auf ein gefettetes Backblech geben und glattstreichen. Nun die Kirschen und die grob gehackten Macadamianüssen darübergeben. Zuletzt 1 EL Rohrzucker über die Früchte und Nüsse streuen.
Den Kuchen nun bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 40 Minuten backen. Evt. mit Alufolie abdecken.

*statt Macadamianüsse könnt ihr auch problemlos Mandeln nehmen.
Polenta Cake With Cherries And Macadamia Nuts
Ingredients:
220 g margarine
175 g sugar
3 eggs
1 tbsp lemon zest
150 g polenta (corn semolina)
150 g ground macadamia nuts
100 g all purpose flour
2 tsp baking powder

350 g cherries or blueberries or both mixed
50 g macadamia nuts (unsalted or salted), chopped
1 tbsp raw sugar
 
Preheat the oven to 356°F and bake for ca. 40 minutes.
 
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Montag, 1. September 2014

Zwetsch(g)en - Allerlei bzw. Dreierlei: Falsche Galette mit Knusperhaube, Mandel-Zwetschgen-Taschen und Knusper-Streusel-Taler

Die große Zwetschgen-Sause startet...JETZT!
Heute kredenze ich euch nämlich gleich drei Rezepte rund um die Zwetsch(g)e!
Nicht zu verwechseln mit der Pflaume. Die ist nämlich im Gegensatz zur Zwetschge nicht oval sondern rund. Außerdem besitzt sie eine Naht und lässt sich eher schlecht entsteinen, weil der Stein mit dem Fruchtfleisch verwachsen ist.
Und last but not least: Die Zwetschge ist lediglich - genau wie die Mirabelle und die Reneklode - eine Unterart der Pflaume.
(Das habe ich gerade für mich geschrieben, damit ich das nächstes Jahr auch noch weiß. Sowas vergesse ich nämlich ab und zu ; )
Wahrscheinlich wundert ihr euch warum ich von einer falschen Galette spreche. Das ist ganz einfach. Meine Galette besteht aus: Hefeteig, hat ganz viele Streusel und ist auch noch in der Form gebacken
Also durch und durch falsch ; )
 (Die Galette habe ich aus Sicherheitsgründen in eine Springform verfrachtet. Manchmal geht der Hefeteig im Ofen nämlich sehr stark aus und ich hatte Angst, dass es eine Monster-Galette wird ; )
Aber hey: Immerhin sind die Ränder geklappt!
Die Streusel sind übrigens Knusperstreusel. Wie schon beim Butter-Mandel-Kuchen habe ich einen Großteil des Mehls durch Haferflocken ersetzt. Diesmal allerdings kernige Haferflocken, die sich genauso gut dazu eignen. Das restliche Mehl habe ich durch Dinkelmehl ersetzt.
Herausgekommen sind wunderbare Müsli-Streusel!
 
Mir hat die falsche Galette am besten gefallen, was nicht heißen soll, dass die Taschen und Taler nicht geschmeckt hätten. Bei uns in der Familie hatte jeder so seinen Favoriten von den drei Variationen ; )
 Die Taschen sind durch den fluffigen Hefeteig und die fruchtige Füllung super saftig geworden und erhalten durch die Zugabe der Mandelblättchen ein leichten Biss.
Die Streuseltaler mit einer dicken Streuselhaube und dem saftigen Zwetschgenkern sind aber auch super für die nächste Herbst-Kaffeetafel geeignet : )
Zutaten
(für: 1 Galette à 26 cm Durchmesser + 6 Streuseltaler + 5 Zwetschen-Taschen)
 
Hefeteig:
500 g Mehl
1 Pck. Hefe
250 ml Milch
60 g Zucker
1 Ei
100 g Butter
 
Für die Streusel:
150 g Dinkelmehl
200 g kernige Haferflocken
75 g Rohrzucker
25 g Vanillezucker
1 Prise Salz
½  Zimt
160 g Butter
 
Außerdem:
1 kg Zwetschgen + etwas (Rohr-)Zucker zum Bestreuen
gehobelte Mandeln
Milch zum Bestreichen
 
Zubereitung (für alle drei Gebäcke):
 
Zwetschgen waschen, entsteinen und halbieren. Die Hälfte der Zwetschgen in halbierter Form beiseite legen und mit etwas Zucker bestreuen (so saften die Zwetschgen etwas aus, was durchaus gewollt ist!).
Die andere Hälfte des Steinobstes in Würfel schneiden und ebenfalls etwas zuckern.
 
Für die Streusel alle trockenen Zutaten vermischen und zuletzt die Butter unterkneten, bis eine bröselige Masse entsteht. Bis zur weiteren Verarbeitung kaltstellen.
 
Für den Hefeteig erstmal das Mehl mit der Hefe und dem Zucker mischen. Anschließend Salz, flüssige Butter, Milch und das Ei hinzufügen und gut miteinander verkneten.
An einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Zubereitung für die Mandel-Zwetschgen-Taschen:
Das letzte Viertel des Hefeteiges ebenfalls ausrollen und mit einem Ravioli-Former oder einem große Glas Kreise ausstechen (diese sollten etwas größer sein als die Kreise der Streuseltaler). Die Teigränder mit etwas Milch bestreichen. In die Mitte des Kreises ein paar gewürfelte und gezuckerte Zwetschgen geben und ein paar Mandelblättchen. Die Ränder nun übereinanderlegen und mit einer Gabel festandrücken, damit die Füllung nicht entweichen kann. Wer mag, kann die Taschen noch mit Milch bestreichen und gehobelten Mandeln bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 10-12 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
Im noch warmen Zustand mit Puderzucker bestäuben und genießen : )
Zubereitung für die falsche Galette:
Den Teig in zwei gleichgroße Teile teilen. Die erste Hälfte auf etwas mehr als die Springformgröße ausrollen. Springform fetten und den Teig hineinlegen. Die Teigränder vorsichtig über den Backformrand legen.
Die halbierten Zwetschgen nun auf den Hefeteig drapieren.
Nun die Streusel auf die Zwetschgen streuen und...
den überlappenden Rand über die falsche Galette ziehen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 15-18 Minuten backen, bis sie gebräunt ist. 
Zubereitung für die Streuseltaler:
Die übrige Hälfte des Hefeteiges nochmal halbieren. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem großen Kreissaustecher Kreise ausstechen.
Diese auf ein Backblech setzen. Einen Teil der gewürfelten und gezuckerten Zwetschgen mittig auf die Taler geben und obendrüber großzügig mit Streuseln bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 10-12 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
Ich hoffe, euch hat mein Dreierlei-Zwetschgen-Post gefallen. Als ich mir vor einer Woche einen Korb voller Zwetschgen ins Haus geholt habe, erstmal überlegt, was man daraus backen kann. Und tatsächlich ist mir außer den legendären Zwetschgendatschi bzw. Hefeteig mit Zwetschgen drauf und fertig, nichts eingefallen. Erst nach längerem Nachdenken und einem kurzen Briefing mit meiner Mutter sind uns diese drei Kreationen  eingefallen. Am nächsten Tag standen wir dann auch schon munter in der Küche und haben losgebacken : )
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Mittwoch, 27. August 2014

Pardulas di ricotta e limone & Mini Ricotta Cheesecakes

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Heute habe ich nicht nur 1 Rezept für Euch. Nein, heute habe ich gleich 2 feine Rezeptchen in Petto.
Na ja, eigentlich ist es nur ein Rezept, aber zwei verschiedene Gebäcke : )
Einmal Pardulas di ricotta e limone (Ricotta-Zitronen Taler) und Mini Ricotta Cheesecakes mit Beeren : )
Muss ich noch extra erwähnen, dass ich Ricotta liebe? ; )
Wer ihn nicht liebt, verlässt jetzt bitte diesen Post und schaut sich ein paar ricottafreie Rezepte auf meinem Blog an kann auch einfach normalen Frischkäse verwenden.
 Bis vor Kurzem habe ich noch nie von Pardulas gehört (als Entschuldigung: Ich war noch niemals in New York auf Sardinien ; )
 Aber vor einiger Zeit habe ich bei der Küchenzuckerschnecke diese sardischen Käsetörtchen gesehen habe. Da habe ich mir flugs das Rezept notiert und bei Pinterest festhalten (visuelle Notizen in Form vom Foodpics sind aussagekräftiger als mein Gekritzel! ; )
Es hat dann auch gar nicht soooo lange gedauert, bis ich endlich Ricotta UND frische Zitronen im Haus hatte und mit dem Backen loslegen konnte.
Ups, bevor ich weiter erzähle, kläre ich erstmal diejenigen auf, die auch nicht wissen, was Pardulas eigentlich sind.
Pardulas, ein bekanntes sardisches Gebäck besteht aus einem zarten Mürbeteigkeks, der im ungebackenem Zustand mit einem Klecks Ricotta-Zitronen-Creme (Bitte einmal auf der Zunge zergehen lassen. Welch ein famoses Wort!) getoppt wird.
Darauf kommt noch ein Mürbeteigdeckel. Die Ränder werden anschließend mit einer Gabel zusammengedrückt und gebacken.
Wenn die Kleinen dann frisch aus dem Ofen kommen, werden sie noch warm mit Puderzucker bestäubt und wandern anschließend gleich in den Mund, hihi.
Versteht Ihr warum ich diese sardischen Köstlichkeiten backen musste?
Ich meine:
Zarter Mürbeteig + Ricotta-Zitronen-Creme = Sommerlicher Doppeldeckerkeks = Yummy hoch 10!
Pardulas kann man übrigens auf zwei verschiedene Arten machen. Ich habe mich für die idiotensichere (und meiner Meinung auch hübscheren Variante entschieden). Gebt mal bei Google Pardulas ein, dann könnte Ihr die andere Machart sehen.
Aus den Zutaten habe ich dann 10 Pardulas herausbekommen und 12 Mini-Muffins-Cheesecakes. Diese Mini-Cheesecakes im Muffinformat wollte ich nämlich auch schon immer mal machen und da hat sich das ja geradezu angeboten, aus dem letzten Teil des Teiges und der Füllung (die wirklich reichlich bemessen war) noch die Minis zu backen. Und da meine Familiy und ich ja auch kleine Chocoholics sind, habe ich ein paar mit Kakao gemacht. Schoko und Zitrone passt nämlich auch wunderbar (habe ich ja schon bei meinen Zitronen Cupcakes mit Choco Frosting gemerkt).
Aber jetzt genug geschnackt, hier kommt das Rezept! : )
(welches ich etwas abgewandelt habe)
Zutaten (für ca. 15 Pardulas ODER 10 Pardulas und 10 kleine Mini Cheesecakes)

Für den Mürbeteig:
370 g Mehl
30 g Zucker
150 g Butter
1 Ei
ggf. etwas Milch
Füllung:
200 g Ricotta
1 Ei
geriebene Schale von 1 Zitrone + 1 EL Zitronensaft
3 EL Vanillezucker
 Zum Bestreichen:
1 Eigelb
 Zum Bestäuben:
Puderzucker
Zubereitung für die Pardulas:
Für den Mürbeteig alle Zutaten miteinander verkneten. Falls der Teig zu trocken ist, etwas Milch unterkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Kreise ausstechen (dies geht u.a. mit einem breiten Glas, einem großen Keksausstecher oder einen Ravioli-Förmchen. Der Durchmesser sollte bei ca. 6-8cm liegen.
 
Die Hälfte der Kreis auf ein Blech legen.
Für die Füllung alle Zutaten miteinander verquirlen. Falls die Masse zu flüssig sein sollte, etwas Speisestärke zur Bindung hinzufügen.
Auf jeden Kreis ein gehäuften TL Füllung setzen und mit einem anderen Kreis (ohne Füllung) abdecken. Mit einer Gabel die Ränder zusammendrücken und mit Eigelb bestreichen.
Die gefüllten Kekse bei 170°C Ober-/Unterhitze ca. 15-20 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und mit Puderzucker bestäuben.
Zubereitung für die Mini-Cheesecakes:
Für den Mürbeteig alle Zutaten miteinander verkneten.
Den Teig in kleine Portionen teilen und jeweils zu kleinen Teigfladen ausrollen. Die Mini-Muffin-Förmchen fetten und mehlieren und mit den kleinen Teigfladen auslegen. Die Masse bis zur Oberkante eingießen und ebenfalls im Ofen bei 170°C Ober-/Unterhitze ca. 15-20 Minuten backen, bis die Masse gestockt ist.
Bei dieser Variante empfehle ich, vorher noch ein EL Speisestärke zur Füllung zugeben. Stärke verhindern, dass Käsekuchen oder Cheesecakes Risse bekommen.

Für alle Ricotta-Liebhaber habe ich noch ein paar weitere Leckereien mit dem italienischen Frischkäse.
 
Wie wäre es zum Beispiel mit...
 
Pink Velvet Ricotta Cakepops für den nächsten Kindergeburtstag...

Pink Velvet Cakepops (coloured with pomegranate syrup. No food colouring!)

einer köstlichen Pinienkern Ricotta Crostata zum Nachmittagskaffee...

Lemon Orange Ricotta Tart With Pine Nuts


oder süßen Blätterteig-Pasteten mit Amarena-Kirsch-Ricotta-Creme als Dessert?
Puff Pastry filled with ricotta, chopped chocolate and amarena cherries
Und falls der Sommer noch ein flottes Comeback hinlegen sollte, empfehle ich das Very Berry and Choco Cherry Parfait. Eis im Kastenformat und ganz ohne Eismaschine : )
Very Berry and Choco Cherry Parfait
 
Lemon Ricotta Biscuits & Mini Ricotta Cheesecakes

 Ingredients:

For the short crust:
270 g all purpose flour
30 g sugar
150 g  soft butter
1 egg
some milk, if necessary

For the filling:
200 g ricotta (italian cream cheese. You can also use normal cream cheese)
1 egg
1 tbsp lemon juice
lemon zest
3 tbsp vanilla sugar

For brushing:
1 egg yolk

 For dusting:
icing sugar

Preparation:

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