Samstag, 25. Februar 2017

Snickerdoodles {Zimt-Cookies mit Dinkel}

Zimt geht immer, da sind wir uns einig oder?
Jaaaa...?
Perfekt! 🙆
Denn diese Snickerdoodles stehen schon länger auf meiner Nachbackliste und ich konnte die Gelegenheit, die sich neulich bot, ja nicht ausschlagen, nur weil die Winterzeit / Zimtzeit vorbei ist, nech? ;) (Bei mir ist übrigens immer Zimtzeit 😉)
Gut, vielleicht wären diese Kekse amerikanisches Ursprungs nicht unbedingt bei 30° C im Schatten nicht meine erste Wahl gewesen, bei der Frage, worauf ich gerade Lust hätte.
Wobei...wie wäre es mit einem Snickerdoodle Ice Cream Sandwich?! 😀
Ja, ich glaube, da wären wir wieder alle dabei!
Da wir aber (leider!) noch keine 30° C Außentemperatur haben, begnügen wir uns mit der einfachen Version ohne Füllung 😌
Zutaten für 2 Bleche:
70 g weiche Butter
75 g Rohrzucker
75 g weißer Zucker
1 Ei
225 g Dinkelmehl
1/4 TL Zimt
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron

Zum Wälzen:
Zimtzucker

Zubereitung:
Butter und die beiden Zuckersorten schaumig schlagen. Anschließend das Ei unterrühren. Mehl mit Backpulver, Salz, Natron und Zimt mischen und kurz unter die Butter-Ei-Masse mixen. 
Aus dem Snickerdoodle-Teig nun kleine Portionen abstechen und zwischen den Händen zu Kugeln formen. In einer kleinen Schüssel den Zimtzucker einfüllen und die Kugeln darin von allen Seiten wälzen. Die fertig gewälzten Cookies auf ein Blech setzen und bei 180° C Ober-/Unterhitze ca. 12-15 Minuten backen (je nachdem wie knusprig ihr die Cookies mögt!).
Nach dem Backen auf einen Teller geben und abkühlen lassen.
Snickerdoodles
Ingredients:
70 g butter, softened
75 g cane sugar
75 g sugar
1 egg
225 g flour
1/4 tsp cinnamon
pinch of salt
1 tsp baking powder
1/2 tsp baking soda

cinnamon sugar for rolling


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Sonntag, 19. Februar 2017

Vanille-Reiskuchen mit Apfel [Süße Resteküche]

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 Wer sagt, dass Reste-Küche langweilig wäre, hat wohl noch nicht diesen Reiskuchen probiert! Oder dieses Spekulatius-Parfait, welches es jedes Jahr bei uns zu Weihnachten gibt 😏
Wer kennt es nicht: Oft macht man sich nicht nur zu viele Gedanken, sondern auch zu viel Reis. Bisher habe ich mir dann immer Reisbratlinge oder Bratreis daraus gemacht (Rezepte gibt es auf meinem Kochblog Probieren und Studieren by the way, ich habe es euch direkt verlinkt).
Aber jetzt habe ich mal eine süße Verwertungsmöglichkeit für übrig gebliebenen Reis vom Vortag gefunden: Reiskuchen! Kuchen mit gekochten Reis, keine Milchreis-Torte, wie es sie hier auch schon gab.
Und es ist soooo verdammt gut!😍
Ich habe das erste (und zweite 😉) Stück ganz frisch probiert (ich glaube, der Kuchen war gerade mal 15 Minuten aus dem Ofen raus) und bin vor Freude durch das Zimmer gehüpft!
 Ich habe hierfür Basmatireis genommen, ich denke aber, dass Parboiled,-Langkorn-oder Naturreis auch funktionieren.
Statt Apfel passt bestimmt auch Birne, Kirschen oder Beerenobst wunderbar!
Und wer kein Obst mag: Schokolade wäre auch eine Option!
Statt Vanillepuddingpulver geht jedes andere wie Schoko oder was der Vorratsschrank sonst zu bieten hat! 
Probiert aus was Euch gefällt und schreibt mir in den Kommentaren gerne eure Variation und wie Euch der Kuchen gefällt. Ich hoffe, er funktioniert bei euch auch so gut!
Zutaten für eine kleine Springform mit 18 cm Durchmesser:
210 g Dinkelmehl (alternativ: Weizenmehl)
1 Pck. Vanillepuddingpulver
 1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
1 Msp Zimt
150 g gekochter (Basmati-)Reis (z.B. vom Vortag)
1 Ei
75 g Rapsöl
75 g Rohrzucker
100 g Vollmilchjoghurt 
1 guter Schuss Mineralwasser
2 Äpfel 

Etwas Ahornsirup zum Glasieren

Zubereitung:
Zuerst das Ei mit Zucker, Joghurt und Öl verrühren. 
Anschließend Mehl mit Backpulver, Salz, Zimt und Puddingpulver vermischen. Die Mehlmischung mit dem Reis kurz unter die Eier-Zucker-Masse rühren und noch ein guten Schuss Sprudelwasser zufügen und weitermixen.
Die Äpfel waschen, Kerngehäuse entfernen. Einen Apfel würfeln und unter den Teig heben. Den anderen Apfel in Scheiben schneiden.
Den Teig in eine gefettete Springform füllen, glattstreichen und mit den Apfelspalten belegen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C 45-50 Minuten backen.  
Nach dem Backen mit ein wenig Ahornsirup glasieren.
Bitte unbedingt frisch probieren! 
Vanilla Rice Cake with apples
Ingredients:
210 g flour
1 Pck. vanilla custard powder (or vanilla flavoured cornstarch)
8 g baking powder
pinch of salt
pinch of cinnamon
150 g cooked rice
1 egg
75 g oil
75 g raw cane sugar
100 g whole fat yogurt
dash of sparkling water
2 apples

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Samstag, 11. Februar 2017

Cookie Dough Cheesecake [Käsekuchen mit Keksteig]

Cookie Dough Cheesecake - wie traumhaft hört sich das für einen wahren Cookie Dough Liebhaber an? Die meisten kennen bestimmt diese (leider recht teure) Eissorte mit Cookie Dough. Die habe ich im Sommer zum ersten Mal gegessen. Hui, das hat geschmeckt! 
Aber Cookie Dough kannte ich schon vorher von den Cookie Dough Pretzel Bites oder den Cookie Dough Brownie Pretzel Bites
Für diesen Cookie Dough Teig habe ich das Rezept von den reinen Haferflocken-Cookies genommen. Für die Käsekuchenmasse habe ich mich für eine haushaltszuckerfreie Variante entschieden, die nur mit Apfelmark (kein gezuckerter Apfelmus) und Ahornsirup gesüßt wird. Wem das nicht süß genug ist, kann auch problemlos ein anderes Käsekuchenrezept nehmen. Hier kommt es ja lediglich auf die Kombi Käsekuchen und Keksteig an :)
Als fruchtige Note habe ich noch einen Esslöffel Blaubeer-Konfitüre auf den Keksteig gestrichen. Erdbeer, Himbeer oder sonstwas geht natürlich auch!
Der Keksteig ist hier sehr präsent. Er dient nicht nur als Boden. Er wird auch in die Käsekuchenmasse gekleckst und anschließend bildet der Cookieteig auch noch die Streuselkruste on top! Mehr Streusel geht schon gar nicht mehr ;)
 
Zutaten für eine kleine Springform á 18 cm)
Für den Cookieteig (ich habe nicht alles für den Kuchen gebraucht und deshalb noch 15 Cookies herausbekommen)
300 g Haferflockenmehl
130 g Margarine
1 Ei
90 g Zucker
60 g Rohrzucker
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
etwas Vanilleextract
75 g Chocolate Chips 

1 EL Blaubeer-Konfitüre

Käsekuchenschicht:
500 g Magerquark
125 g Apfelmark
1 Ei
50 g Ahornsirup
1 Pck. Vanillepuddingpulver
3 EL Grieß

Zubereitung:
Für den Cookieteig Margarine und Zucker cremig rühren. Ei und Vanille untermixen. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und unterrühren. Zuletzt die Schokolade unterkneten.
Die Springform gut einfetten und einen Teil des Cookieteiges damit auskleiden (der Boden darf ruhig etwas dicker). Mit einer Gabel den Boden einstechen und bei 190° C Ober/Unterhitze 10 Minuten vorbacken.
Währenddessen die Zutaten für die Käsekuchenschicht alle miteinander verrühren. 
Wenn der Boden fertig vorgebacken ist, die Blaubeer-Konfitüre daraufstreichen.
Nun die Hälfte der Käsekuchen-Masse auf den vorgebackenen Cookieboden füllen. Ein bisschen von dem Cookie-Teig darüber bröseln und die restliche Käsekuchen-Masse obendrüber geben. Zuletzt mit weiterem Cookie-Teig Streusel formen und obendrüber bröseln. Im Ofen für 50 Minuten weiterbacken, ggf. mit Alufolie abdecken.
Wenn die Backzeit um ist, den Kuchen aus dem Ofen holen und in der Form auskühlen lassen (mindestens 30 Minuten, gerne auch mehr).
Schmeckt lauwarm oder wenn er über Nacht durchgezogen ist!
Cookie Dough Cheesecake
Ingredients for a small baking pan:
Cookie Dough:
300 g oat flour
130 g butter
1 egg
90 g sugar
60 g raw cane sugar
pinch of salt
1 tsp baking powder
some vanilla extract
75 g chocolate chips 

1 tbsp blueberry jam

Cheesecake layer:
500 glow fat curd
125 g applesauce
1 egg
50 g maple syrup
40 g vanilla custard powder
3 tbsp semolina
 


Seid Ihr auch solche Cookie Dough Liebhaber?

Samstag, 4. Februar 2017

Kartoffelbrot mit Dinkel & Walnüssen [Kartoffel-Reste vom Vortag verwerten]

Brot selberbacken ist einfach toll! Man kann alles genau nach seinem Geschmack zubereiten, sei es mit weniger Salz, andere Saaten und Nüsse oder mit anderen Mehlen.
Kartoffelbrot gibt es bei vielen Bäckern, aber meistens ist es mit Weizen gebacken. Da ich mit der Neurodermitis Dinkel besser vertrage als Weizen, backe ich Brote und Kuchen lieber mit Dinkel. 
Das Brot hier enthält - wie der Titel schon vermuten mag - Kartoffeln. Somit ist es ein prima Rezept, um unliebsame Rest vom Vortag (die ja meist keiner essen will ;) köstlich zu verbacken! Die Kartoffeln werden einfach gestampft, mit Mehl, Hefe und weiteren unkomplizierten Zutaten wie Milch und Wasser verknetet. 
Wer gerne noch ein bisschen zu kauen hat, kann auch noch Walnüsse unterkneten.
Das Rezept hier habe ich übrigens von Tina vom Blog Küchenmomente. Ein weiteres Rezept, was ich auch von ihr probiert habe, sind die Hafer-Cookies mit Schokolade von neulich. Sehr empfehlenswert! :)
Die Zutaten reichen für zwei kleine Brote oder ein großes. Ich habe eines mittlerer Größe sowie vier Brötchen herausbekommen.
 
Zutaten für ein großes Laib:
250 g Kartoffeln (geschält und gekocht)
575 g Dinkelmehl Typ 630
1 Pck. Trockenhefe
150 ml Milch
150 ml  Wasser
1 TL Salz
50 g Walnüsse, gehackt
Zubereitung:
Die Kartoffeln in einer großen Schüssel stampfen. Das Mehl darüberstreuen. Hefe und Salz damit vermischen. Anschließend Wasser und Milch zufügen und alles mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten.
Zuletzt die gehackten Walnüsse unterkneten.
Den Teig an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen.
Den Teig erneut durchkneten und in eine gefettete Kastenform setzen. Den Teigling nochmal 15 Minuten gehen lassen.
Währenddessen den Ofen vorheizen auf 190°C Ober-/Unterhitze und das Brot 50-60 Minuten backen. 
Das Brot unbedingt frisch probieren!

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Samstag, 28. Januar 2017

Pudding-Wickelkuchen mit Zimtäpfeln

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber bei uns stehen im Januar immer ein paar Geburtstage an (zum Glück erst gegen Ende des Monats. Also jetzt 😉 Das ist ganz gut so, dann hat man die Weihnachtskilos schon verdaut. Ähm, ich meine abtrainiert...okay, bei mir noch nicht so 🤔). 
Na ja, lassen wir das also mal außer Acht...
 Dieser kleine Geburtstagsmarathon verlangt dann schon wieder nach neuen Kuchenrezepten, die ausprobiert werden sollen ;)
Eine neue und sehr saftige Entdeckung auf der Kuchentafel ist dieser Pudding-Wickelkuchen bei uns. Er bedarf ein wenig Vorbereitung, aber dafür kann man ihn prima schon ein oder zwei Tage im Voraus backen, weil er sooo saftig ist 😍
Der Teig ist kein aufwendiger Hefeteig oder hauchdünn ausgerollter Strudelteig, sondern eine Art Quark-Öl-Teig (wobei das Öl hier durch rein pflanzliche Margarine ersetzt wird :D)  Dieser wird ausgerollt, mit einer fix angerührten Puddingcreme bestrichen und kurz angedünsteten Zimt-Äpfeln belegt. Alles aufgerollt - wie bei unseren heiß geliebten Zimtschnecken - und ab damit in den Ofen!
Den Wickellkuchen habe ich übrigens in einer Kastenform gebacken, da er - wenn er frei auf einem Backblech sitzen würde ohne jeglichen Halt - auseinander laufen würde. Dann würde er flacher werden und schneller austrocknen - und das möchte doch keiner oder?
Zutaten für zwei Rollen
Für den Quark-Teig:
500 g Mehl (bei mir Dinkel und Weizen gemischt)
1 Pck. (15 g) Backpulver
1 Prise Salz
175 g Margarine
100 g Puderzucker
2 Eier
 250 g Magerquark
6 EL Orangensaft
etwas Abrieb einer BIO-Orange

Füllung:
250 ml Vollmilch
1 Pck. backfeste (!) Puddingcreme
3 große Äpfel
1 Spritzer Zitronensaft
2 TL Zimtzucker
1 EL Rum (optional)

Für die Glasur (nach dem Backen):
50 g Butter, geschmolzen
50 g Puderzucker 

Zubereitung:
Für den Quark-Teig die Margarine mit dem Zucker aufschlagen. Die Eier einzeln unterrühren, ebenso den Orangenabrieb und den Saft. Anschließend den Quark untermixen. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und kurz unter die nassen Zutaten unterkneten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 45 cm x 35 cm) ausrollen.
Für die Füllung die Milch in ein hohes Gefäß gießen, das Puddingpulver einrühren und die Creme aufschlagen.
Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die gewürfelten Äpfel in einen Kochtopf geben, Zimtzucker und Zitronensaft zufügen und einige Minuten bei mittlerer Hitze dünsten.
Den ausgerollten Teig mit der Puddingcreme bestreichen und den gedünsteten Äpfeln belegen. Alles zu einer Rolle aufrollen (von der Längssseite her aufrollen). Die Rolle in zwei gleich lange Teile teilen und jeweils in eine gefettete Kastenform setzen. Bei 180°C Ober/Unterhitze für ca. 45 Minuten backen.
Wenn der Wickelkuchen aus dem Ofen kommt, mit der zerlassenen Butter bepinseln und Puderzucker bestäuben. 
Der Kuchen hält sich mehrere Tage im Kühlschrank ohne trocken zu werden!
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