Sonntag, 17. Februar 2019

Himbeer-Mokka-Torte

 Neulich habe ich Euch bei Instagram gebeichtet, dass meine Spiegelreflexkamera nach zwölf Jahren ihren Geist aufgegeben hat 😓 Eine neue kann ich mir momentan nicht leisten, aber wie soll ich zu guten Fotos für den Blog kommen? Ihr habt in meiner Umfrage mit einer deutlichen Mehrheit abgestimmt, weiterhin Rezepte zu posten, auch wenn ich sie nur mit meiner Handykamera ablichten kann. Ich hatte gedacht, dass das keine so gute Lösung ist, weil Food Blogs ja eigentlich mit qualitativ hochwertigen Fotos punkten und meine Handykamera nicht mal annäherend darankommt. Aber da ich noch nicht weiß, wann ich eine neue Kamera bekomme und den Blog ungern brachlegen möchte, hab ich mich dazu entschlossen, erstmal so fortzufahren. Was ganz gut ist, denn ansonsten wäre diese Torte gar nicht zu Euch durchgekommen 😉 Und das wäre echt schade, denn sie ist super lecker  😋 (aber ja, zufrieden bin ich mit den Fotos überhaupt nicht 🙄)
Ich hoffe, sie lädt euch trotzdem zum Nachbacken ein, wer auf Himbeeren und Kaffee steht, wird dieses Tortenglück nämlich lieben 😊

Ihr könnt die Torte prima schon ein oder zwei Tage im Voraus anfangen zu backen. Am ersten Tag den Boden, am zweiten Tag die Creme und dann nochmal über Nacht durchziehen lassen. Aber sie geht auch schneller, hauptsache sie zieht vor dem ersten Anschneiden einige Stunden durch!
Zutaten für eine Springform á 26 cm Durchmesser
Für den Biskuit:
3 Eier
3 EL heißes Wasser
90 g Zucker
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für das Himbeermus:
250 g Himbeeren (bei mir TK zu dieser Jahreszeit)
3 Blatt weiße Gelatine
75 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker

Für die Mokka-Creme:
10 Blatt weiße Gelatine
100 ml Milch
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 TL Trinkkakao-Pulver
2-3 TL Instantpulver für Mokka oder Espresso
300 g Mokka-Joghurt (Zimmertemperatur)
600 ml Sahne
75 g gehackte Vollmilchschokolade

Für die Dekoration:
150-200 ml Sahne
1 Pck. Sahnesteif oder 2 TL San-Apart
2 EL Puderzucker
2 TL Kakaopulver
1 TL Instantpulver für Mokka oder Espresso
Schoko-Mokkabohnen
Himbeeren (auch hier ist TK-möglich)

Zubereitung:
Für den Biskuit Eier und Zucker hellcremig aufschlagen, dies dauert einige Minuten. Mehl,  Backpulver und Salz mischen. Die trockenen Zutaten portionsweise in die aufgeschlagene Eier-Zucker-Masse einsieben und mit einem Teigschaber (!) sanft unterheben, damit die Masse nicht allzu sehr einsinkt. Den Teig in eine mit Backpapier auslegte und nur den Boden gefettete Springform füllen und bei 180° C Ober-/Unterhitze 15 Minuten backen. Auskühlen lassen, gerne auch über Nacht (luftdicht verpackt dann aber!).

Für das Himbeermus die Himbeeren auftauen lassen und pürieren. Mit Zucker süßen und das Ganze auf dem Herd erhitzen. Gelatine fünf Minuten im kalten Wasser einweichen lassen und gut ausdrücken. Die Gelatine in das warme Himbeerpüree geben und sofort mit einem Schneebesen unterrühren, dass sich alles auflöst. Aufpassen: Das Püree darf nicht zu heiß sein, wenn die Gelatine hineinkommt!
 Das Himbeerepüree nun abkühlen lassen, sodass es anfängt zu gelieren.

Für die Füllung die Sahne steifschlagen, aber bei Zimmtemperatur stehen lassen bis zur weiteren Verwendung - sie sollte nicht zu kalt sein, wenn sie auf die gelierte Masse trifft.
Danach Milch, Kaffeepulver, Kakaopulver und Zucker in einem Topf geben und erwärmen. Dabei umrühren.  Erneut Gelatine fünf Minuten im kalten Wasser einweichen lassen und gut ausdrücken und in der Masse unter ständigem Rühren zufügen. Kurz vor dem Festwerden der Masse den Mokka-Joghurt einrühren, der Zimmtemperatur haben sollte, weil das Risiko dann geringer ist , dass die Gelatine "ausflockt".  Wenn die Masse geliert, die Sahne portionsweise unterheben. Die Mokka-Creme nun auf den Biskuitboden geben (vorher mit einem Tortenring umschließen). Das Himbeerpüree obendrauf geben und mit einer Gabel ein Marmormuster einziehen. Glattstreichen und die Torte mehrere Stunden am besten über Nacht kaltstellen, damit sie fest wird. Bei Minusgraden draußen, geht es innerhalb von wenigen Stunden, wenn man die Torte auf die Terasse oder den Balkon stellt.
Tortenring entfernen. 

Für die Dekoration Sahne mit den restlichen Zutaten steifschlagen, in einen Spritzbeutel füllen und die Torte mit Tupfen verzieren. Himbeeren und Mokkabohnen in einige Tupfen setzen und bis zum Servieren kaltstellen.


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Samstag, 9. Februar 2019

Black and White Torte mit Schoko-Knusper-Schicht

Wie jedes Jahr Ende Januar/Anfang Februar feiert meine Schwester mit der Verwandtschaft ihren Geburtstag. Und wie jedes Jahr mache ich mich trotz der Klausurenphase auf in die Heimat um die Geburtstagstorten zu backen 😋 Dieses Jahr hatte meine Schwester sich diese Black and White Torte mit Schoko-Knusper-Schicht ausgesucht und eine Himbeer-Mokka-Torte. Beide Torten habe ich zum ersten Mal ausprobiert und bin begeistert gewesen, ebenso die Gäste 😃 Ihnen und mir hatte es besonders die schokoladige Knusperschicht angetan, die uns alle stark an ein bekanntes Eisprodukt im rechteckigen Format erinnert, welches auch mehrere Schokoschichten hat, die beim Draufbeißen so herrlich knackt 😉

Die Zubereitung sieht langwierig aus, aber ich habe die Torte im Nu gemacht. Ich hatte am Vortag den Boden gebacken und über Nacht luftdicht verpackt. In der Regel lässt sich ein Biskuit auch besser schneiden, wenn er sich ein bisschen "setzen" kann.
Am nächsten Tag habe ich dann die Füllung und die Schokoschichten gemacht. Da es draußen momentan sehr kalt ist, habe ich die Kühlzeiten verkürzen können, da ich die Torte draußen gekühlt hatte. Besonders gut: Es ist keine Gelatine enthalten! Ich stehe damit ja leider auf Kriegsfuß, sie gelingt mir nämlich eher selten 🙄
Zutaten für eine 26 cm Springform
Für den Schokoladenbiskuit:
4 Eier
120 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 g Mehl
2 TL Backpulver (gestrichen)
75 g Speisestärke
10 g Kakao
1 Prise Salz

Für die Füllung:
100 g Zartbitterkuvertüre (Schokoladenglasur geht auch, ich mag die bloß nicht)
250 g Mascarpone
100 g Zucker
2 EL Tonkazucker (alternativ auch andere Geschmäcker möglich) 
1 TL Vanilleextrakt
800 ml Sahne
2 Pck. Sahnesteif

Zubereitung:
Für den Biskuit Eier und Zucker hellcremig aufschlagen, dies dauert einige Minuten. Mehl, Stärke, Kakao, Backpulver und Salz mischen. Die trockenen Zutaten portionsweise in die aufgeschlagene Eier-Zucker-Masse einsieben und mit einem Teigschaber (!) sanft unterheben, damit die Masse nicht allzu sehr einsinkt. Den Teig in eine mit Backpapier auslegte und nur den Boden gefettete Springform füllen und bei 180° C Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen. Auskühlen lassen, gerne auch über Nacht (luftdicht verpackt dann aber!).

Den ausgekühlten Boden einmal waagerecht durchschneiden. Den unteren Boden auf eine Tortenplatte stellen und mit einem Tortenring umschließen.

Für die Füllung Mascarpone mit 75 g Zucker verquirlen. 500 ml Sahne mit 2 EL Tonkazucker und Sahnesteif steifschlagen und unter die Mascarpone heben.
Die Hälfte dieser Creme auf den ersten Tortenboden verteilen und kühlen. Bei den jetztigen Temperaturen geht es super schnell, wenn man es draußen kühlt.
50 g Kuvertüre schmelzen und auf die erkaltete Masse sprenkeln. Die Glasur wird im Idealfall sofort hart, sodass eine Knusperschicht entsteht.
Die restliche Creme auf die Schokoschicht verteilen, mit dem zweiten Boden bedecken. 
Die Torte einige Stunden kaltstellen, damit die Masse komplett fest wird.
Den Tortenring entfernen. Restliche Sahne (300 g) steifschlagen mit 1 EL Zucker und Vanilleextrakt. Die Torte damit dünn überziehen. Restliche Schokolade schmelzen und wieder über die Sahne sprenkeln. Kaltstellen bis zum Servieren.
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Sonntag, 3. Februar 2019

Choco Cheesecake Trüffel mit Tonka & Orange [Zum Valentinstag ❤]

Valentinstag steht vor der Tür und passenderweise habe ich noch ein Rezept für sündhaft gute Schokoladen-Trüffel mit Tonka und Orange und einen winzigen Hauch Fleur de Sel in der Warteschleife hängen!
Das Rezept ist super easy und schnell gemacht, mal abgesehen von der etwas längeren Kühlzeit von knapp 2 Stunden. Da man aber währenddessen nicht den Kühlschrank anstarren muss oder anderweitig gefesselt ist an den Entstehungsprozess dieser Pralinchen ist das nicht allzu schlimm oder?😜

Wer nicht auf Orange, Tonka oder Fleur de Sel steht, kann diese gerne durch seine Vorlieben ersetzen! Gehackte Nüsse (vielleicht auch karamellisiert?😏), gefriergetrocknetes Beerenpulver oder oder oder. Was wäre Eure Traum-Kombi?
 
Für circa 20 Cheesecake Trüffel:
120 g hochwertige Zartbitterschokolade
120 g Frischkäse
Abrieb einer halben Bio-Orange
1 EL Tonkazucker
1 Prise Fleur de Sel (optional)
2 EL Kakao zum Wälzen

Zubereitung:
Den Frischkäse am besten bei Zimmertemperatur verarbeiten, damit dieser nicht "grisselig" wird, wenn er auf die Schokolade trifft (diesen also am besten 15-20 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen). Anschließend mit Tonkazucker, Orangenabrieb und - wer mag - mit ein wenig Fleur de Sel vermengen.

Die Schokolade behutsam im Wasserbad schmelzen, sie darf nicht zu heiß werden.
Anschließend mit dem Frischkäse verrühren. Die Masse abgedeckt für 2 Stunden kaltstellen.
Im Anschluss daraus circa 20 kleine Portionen abstechen und zwischen den Händen zu kleinen Kugeln formen. Im Kaka wälzen und vorsichtig in eine Aufbewahrungsöglichkeit setzen oder in kleine Tütchen zum Verschenken. Unbedingt kalt lagern, so halten sich die Trüffel einige Tage lang.

Verschenkt ihr zum Valentinstag gerne Pralinen oder Trüffel?

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Sonntag, 27. Januar 2019

Schokobrötchen so lecker wie vom Bäcker

Mittlerweile backen meine Mutter und ich nur noch Brötchen und Brote mit Übernachtgare, d.h. wir lassen den Hefeteig über Nacht, circa 12 Stunden gehen. Dadurch verbessert sich die Verträglichkeit vom Hefegebäcken. Zum einen benötigt man dadurch nur die Hälfte der sonst üblichen Menge Hefe (d.h. auf 500 g Mehl nur noch ein halbes statt ein ganzes Päckchen Hefe) und zum anderen werden die Beschwerden verursachenden Bestandteile im Getreide abgebaut.
 Ein weiterer Vorteil, besonders bei Brötchen: Man rührt den Teig abends an und formt morgens nur noch kurz die Brötchen oder gibt in eine Muffinform und kann sie dann frisch aus dem Ofen direkt essen!😋

Schokobrötchenrezepte gibt es hier ja schon einige auf dem Blog, allerdings auf Quark-Öl-Teig-Basis und nach Dänischer Art. Ein ganz normales wie dieses hier mit Hefe noch nicht 😉 Diese hier sind von der Textur her super soft, außen ein klein wenig knusprig 😋 Wer mag kann die Brötchen vor dem Backen noch mit Ei bestreichen.
Zutaten für 8 Stück:
500 g Mehl (in diesem Fall Typ 1050)
1/2 Pck. Hefe (ein ganzes verwenden, falls ihr den Teig nur eine Stunde gehen lasst!) 
2-3 EL Zucker
300 ml Milch
50 g flüssige Butter
100 g Schokotropfen

Zubereitung:
Mehl mit Hefe und Zucker mischen. Milch und Butter zufügen und einige Minuten lang zu einem homogenen Teig verkneten. Zuletzt die Schokotropfen untermengen. Den Teig über Nacht gehen lassen. Am nächsten Morgen den Teig kurz durchkneten und diesen in acht etwa gleichgroße Portionen teilen. Jede Portione zwischen den Händen zu Kugeln formen und auf ein Backblech setzen. Wenn ihr kleine Brötchen haben möchtet, setzt die Teiglinge in Muffinformen, dann behalten sie auf jeden Fall ihre Form. Im Handel gibt es auch Silikonformen für Burger Buns, so eine habe ich hier verwendet.
Die Brötchen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für 20 Minuten backen.
Schmecken frisch aus dem Ofen am Besten! :) 

Übrig gebliebene Brötchen am besten sofort einfrieren und bei Bedarf herausholen und auftauen lassen, so bleiben sie in der Konsistenz weich. 

Sollte man dies vergessen haben und findet die Brötchen am nächsten Tag trocken vor, empfehle ich damit Arme Ritter zu machen oder einen Ofenschlupfer :-)
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Sonntag, 20. Januar 2019

Badischer Käsekuchen mit Streuseln

Blechkuchenrezepte probiere ich ja immer aus, wenn besonders viele Mäuler gestopft werden müssen. Diesen badischen Käsekuchen habe ich vor einiger Zeit gebacken als mein Vater Gäste zu sich eingeladen hat. Zum Glück war ich an dem Wochenende zu Hause und konnte den Backauftrag entgegennehmen 😎

Der Kuchen schmeckt sowohl frisch aus dem Ofen als auch ein paar Tage später noch, wenn man ihn gut kühlt! Perfekt also auch für Geburtstagsfeiern, wo man nicht am selben Tag nur in der Küche stehen will, sondern schon im Voraus ein paar Dinge vorbereiten möchte!
Zutaten für ein Blech, ergibt circa 20-25 Stücke:
Für den Mürbeigboden:
225 g Mehl
150 g Butter
60 g Zucker
1 Prise Salz

Für die Füllung:
1 kg Quark
500 g Sahne
225 g Zucker
4 Eier
60 g Speisestärke oder Puddingpulver
5 EL Zitronensaft
Abrieb einer Bio-Zitrone

Für die Streusel:
150 g Mehl
75 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 g Butter

Zubereitung:
Für den Boden alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Ein Backblech einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Den Mürbeteig auf die Größe des Backbleches (30 x 40 cm) ausrollen und die Form damit auskleiden. Den Mürbeteigboden bei 200° C Ober-/Unterhitze ca. 12-15 Minuten vorbacken.

In der Zwischenzeit die Füllung herstellen. Dafür zuerst die Sahne steifschlagen und bis zur weiteren Verwendung kaltstellen. In einer großen Schüssel die restlichen Zutaten hineintun und mit den Rührstäbchen alles gut verrühren. Zuletzt die Sahne unterheben mit einem Teigschaber.

Für die Streusel wieder Mehl, Zucker, Butter und Vanillezucker in eine Schüssel geben und entwedern mit den Händen oder dem Rührgerät aus den Zutaten Streusel herstellen. 

Auf den Mürbeteigboden nun die Käsekuchenmasse geben und glattstreichen. Als Nächstes die Streusel darüber bröseln. Den Kuchen bei der gleichen Backtemperatur für circa 45-50 Minuten backen und nochmal zehn Minuten im ausgeschalteten Ofen etwas herunterkühlen lassen. Anschließend bei Zimmertemperatur weiter auskühlen lassen.

Wer es fruchtig mag, kann noch Mandarinen unter die Quarkmasse rühren. Nach dem Backen schmeckt der Kuchen pur klasse, aber ein Klecks Sahne und etwas Kirschgrütze runden das Ganze noch etwas ab!
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Sonntag, 13. Januar 2019

Selbstgemachte Windbeutel mit Donauwellen-Eis

Zu Weihnachten tobe ich mich Dessert-mäßig immer voll und ganz aus. In drei Tagen kann man nämlich so einiges schaffen (und vernichten ;)

An Heiligabend waren zum Beispiel diese Windbeutel mit Donauwellen-Eis dran. Windbeutel habe ich schon einige Mal gemacht, das Eis war die Premiere. Es ist zum Glück geglückt und es hat jedem geschmeckt, sodass zum Schluss keine Reste mehr übrig waren!
Das Rezept vom Eis habe ich von Patrick Rosenthal und nur ein wenig verändert.

Für 6 Windbeutel (Brandteig):
60 ml Milch
60 ml Wasser
50 g Butter
75 g Mehl
1 Msp Backpulver
2 Eier, verquirlt
250 g Sahne 
1 Pck Sahnesteif
2 Pck. Vanillezucker

Für das Donauwellen-Eis:
250 ml Sahne
250 ml Milch
2 EL Puderzucker
20 Zucker
1 EL Rum
1/2 Pck. Puddingpulver Vanille
1 EL Kakao 
2 EL Puderzucker
75 g Kirschen, TK oder Glasware (ich hatte noch welche vom Sommer eingefroren) 
ca. 50 g Raspelschokolade Zarbitter
 Zubereitung
Für die Windbeutel:
Für die Windbeutel zuerst einen Brandteig herstellen. Dafür Milch mit Wasser und Butter aufkochen. Mehl unterrühren mit einem Holzlöffel bis sich am Topfboden ein weißer Belag bildet. Den glatten Teig in eine Schüssel geben und abkühlen lassen. Sobald dieser nicht mehr zu heiß ist, die Eier unterrühren mit einem Handrührgerät, bis es ein zäh reißender Teig ist. Diesen in einen Spritzbeutel geben und sechs kleine Tupfen auf ein Backblech spritzen. Bei 200°C Ober-/Unterhitze für 20-25 Minuten backen. Betrachtet den Bräunungsgrad nur von außen und öffnet die Tür keinesfalls während des Backvorgangs, da die WIndbeutel sonst zusammenfallen! Sobald sie gut gebräunt sind, aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Sahne mit Vanillezucker und Sahnsteif steifschlagen und die kalten Windbeutel damit befüllen. Dies ebenfalls mit einem Spritzbeutel tun.

Für das Eis: 
 Die Hälfte der Milch mit dem Puddingpulver und dem Zucker glattrühren. Die restliche Milch mit der Sahne aufkochen und das glattgerührte Stärke-Gemisch einrühren, vom Topf nehmen. Die Mischung in zwei gleichgroße Portionen teilen. Eine Portion mit Kakao, Puderzucker und ein wenig Rum versetzen und vermischen. Beide Mischungen abkühlen lassen. Erst die helle Vanillemischung in die Eismaschine füllen und zu Ei rühren und gefrieren lassen, anschließend in einen Behälter füllen. Danach die dunkle Schokolademischung in die Eismaschine geben. Auf die helle Schicht Kirschen und Raspelschokolade verteilen und ein wenig in die Creme einarbeiten. Das fertige Schokoladeneis daraufstreichen. Wer mag, kann mit einer Gabel ein Marmormuster reinziehen, aber man kann die Schichten auch so getrennt lassen.

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