Mittwoch, 12. Dezember 2018

Puddingkipferl [Vanillekipferl ohne Nüsse & Mandeln]

Es kommt mir manchmal so vor, als ob alle Weihnachtsplätzchen Nüsse enthalten: Lebkuchen, Zimtsterne, Spekulatius, Makronen und auch die klassischen Vanillekipferl sind mit Mandeln oder auch Haselnüssen. Im letzten Jahr und auch in diesem habe ich mich daran versucht diese Klassiker nussfrei zu backen, da meine Schwester jegliche Nussarten und auch Manden partout nicht essen darf.
Die Vanillekipferl ohne Mandeln sind gut gelungen, die mürbe Konsistenz erreicht man prima mit Stärke oder Puddingpulver und Eigelben statt ganze Eier. Damit ihr die Eiweiße nicht verwerfen müsst, stelle ich Euch als nächstes super leckere Kekse zur Eiweißverwertung vor!
Zutaten für zwei Bleche voll Kipferl:
220 g Dinkelmehl Typ 630
1 Msp Backpulver
1 Prise Salz
50 g Zucker
50 g Puderzucker
125 g Butter (etwa 10-15 Minuten vorher aus dem Kühlschrank holen)
2 Eigelbe
2 EL Milch 
1 TL gute Vanillepaste

Puderzucker zum Bestäuben (evtl. mit Vanillezucker vermischen)

Zubereitung:
Trockene Zutaten in einer Schüssel vermischen und eine Mulde formen. In die Mulde Butter, Eigelbe und Milch geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Aus dem Teig Kipferl formen, auf ein Backblech legen und bei 160° C Umluft ca. 10-12 Minuten backen. Anschließend mit Puderzucker bestäuben.

Freitag, 7. Dezember 2018

Gewürz-Spekulatius ohne Mandeln

Das einzige Spekulatiusrezept, welches ich hier auf dem Blog habe, ist mit Mandeln. Wenn die halbe Familie eine Mandel-Allergie hat, ist das natürlich doof. Da muss ein Rezept ohne her! Dieses hier kommt gänzlich ohne jegliche Nüsse aus. Stattdessen werden sie ein wenig vollwertiger mit Dinkelvollkornmehl - nicht schlecht, finde ich! :D
Zutaten für ca. 50 Stück:
150 g Dinkelvollkornmehl
150 g Dinkelmehl Typ 630
½ TL Backpulver
½ TL Zitronenabrieb
½ TL Orangenabrieb
2 TL Zimt
2 gehäufte TL Spekulatiusgewürz 
½ TL Bourbon-Vanille
1 gute Prise Meersalz 
175 g weiche Butter
125 g Rohrohrzucker
1 Ei
Zubereitung:
Die trockenen Zutaten und Gewürze vermischen. Butter und Ei zufügen und alles miteinander verkneten. Wenn der Teig zu weich zum Ausrollen sein sollte, den Teig etwas 15 Minuten kaltstellen. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Mit einer Spekulatiuswalze die Formen in den Teig drücken. Kekse einzeln lösen und auf die Backbleche legen. Die Kekse circa 12–15 Minuten backen.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Zebrastreifen-Kekse [Schwarz-Weiß-Gebäck mal anders]

Das erste Keksrezept für dieses Jahr sind diese Zebrastreifen-Kekse! Ich denke ja jedes Jahr nach Weihnachten "Was backe ich bloß nächstes Jahr für den Blog? Eine Vorweihnachtszeit ohne ein einziges Keksrezept ist ja nicht tragbar!"
Wenn es dann soweit ist, entdecke ich aber dann doch immer noch Rezepte, die ich Euch präsentieren kann. Puh, nochmal Glück gehabt! ;)

Diese Zebrastreifen sind mal etwas ganz anderes, finde ich. Sie sehen zwar aufwendig aus, aber sind easy gemacht. Wie beim Schwarz-Weiß-Gebäck werden zwei Teige hergestellt, ausgerollt, aufeinander gelegt, gebacken und anschließend in Streifen geschnitten. Wer mag, dekoriert die Plätzchen noch mir Schokolade!

Zutaten für ca. 30-40 Stück
Für den hellen Teig:
250 g Butter (eher kalt als zu warm)
180 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
400 g Mehl

Zusätzlich für den dunklen Teig:
2 EL Kakao
1/2 TL abgerieben Bio-Orangenschale
50 g Raspelschokolade Zarbitter

100 g Kuvertüre
Zebraröllchen oder Schwarz-Weiß-Streusel zum Dekorieren

Zubereitung:
Mehl mit Salz und Zucker mischen.Die Butter in Flöckchen dazugeben und das Ei. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Die Hälfte vom Teig abnehmen und diesen mit Kakao, Orangenschale und Raspelschokolade vermischen. Den hellen Teig zu den Maßen  25x35 cm auf Backpapier ausrollen. Den dunklen Teig ebensfalls auf dieselben Maße ausrollen, entweder auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder wieder auf Backpapier (ich habe Letzteres genommen, weil der Teig sich somit besser auf den hellen Teig stürzen lässt). Den dunklen Teig im ausgerollten Zustand also auf den hellen Teig legen, sodass es nicht überlappt, aber auch nichts vom hellen Teig mehr zu sehen ist. Die doppelte Teigplatte einmal quer halbieren, die Hälften aufeinanderlegen, sodass insgesamt vier Schichten vorhanden sind. Die Teigplatte nun 30 Minuten kaltstellen. Ofen auf 180 Grad Ober-und Unterhitze vorheizen und die Teigplatte circa 20-25 Minunten backen. Aus dem Ofen holen und mit einem scharfen Messer in Streifen schneiden. Auskühlen lassen und mit geschmolzener Kuvertüre bestreichen und nach Wunsch dekorieren.

Sonntag, 2. Dezember 2018

No Bake Spekulatius Choco Cheesecake

Wie lange ist eigentlich schon der letzte No Bake Cheesecake her? Ich kann mich gar nicht daran erinnern...an den heutigen dagegen sehr gut! Den gab es neulich als meine Schwester Besucht hatte. Seinen Gästen muss man ja etwas anbieten, erst Recht wenn ich zu Hause bin, weil es eine gute Möglichkeit ist, wieder ein neues Rezepte auszuprobieren!
 Dieser Cheesecake besteht aus einem Schoko-Spekulatiusboden. Darauf kommt eine luftig-leichte Frischkäsecreme ;) Diese wird geteilt, eine wird mit Apfelmark vermischt, die andere mit Schokolade und Gewürzen wie Zimt, Nelke und Kardamom. Das Apfelmark habe ich selber gemacht, weil wir so viele Äpfel dieses Jahr geerntet haben und meine Schwester und ich die roh gar nicht vertragen :( Für die etwas schnellere Variante könnt ihr auch auf Apfelmus oder Apfelmark zurückgreifen. Ich empfehle Apfelmark, da ist kein zusätzlicher Zucker drin :) 

An die Ränder kommen noch halbe Spekulatius, obendrauf weihnachtliche Schoko-Ornamente. Fertig ist der weihnatlich anmutende Cheesecake, der auch einen krönenden Abschluss eines Weihnachtsmenüs bilden kann! 

Happy No Bake und einen frohen ersten Advent!

Zutaten für eine 26 cm Springform
Für den Boden:
250 g Spekulatius (einen Teil abnehmen für den Rand!)
75 g Butter
50 g Zartbitterschokolade 

Für die Füllung:
600 g Frischkäse
100 ml Milch
1 Pck. Vanillezucker
40 g Puderzucker
6 Blatt Gelatine 
+ 150 g geschmolzene Schokolade (für die dunkle Schicht)
+ 350 g Apfelmark (für die helle Schicht)

Dekoration:
Schokoladen-Dekor

Zubereitung:
Von den Spekulatiuskeksen einen Teil abnehmen. Die Kekse einmal halbieren (waagerecht) und den Rand der Form damit auskleiden. Die restlichen Kekse in einen Gefrierbeutel packen, diesen verschließend und mit einem Nudelholz die Kekse zu feinen Bröseln verarbeiten. Währenddessen die Schokolade und die Butter im Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen. Schokoladenbutter anschließend zu den Keksbröseln geben, vermengen und alles in die Springform geben und plattdrücken, sodass ein Boden entsteht. Die Spekulatiushälften an die Ränder platzieren. Den Boden in diesem Zustand 60 Minuten kühlen.

Für die Cheesecakemasse den Frischkäse mit Zucker und Milch verquirlen. Gelatine einweichen und anschließend ausdrücken und im Wasserbad auflösen. Für den Temperaturausgleich erst einen Esslöffel der Frischkäsemasse zur Gelatine geben, zügig und klümpchenfrei unterrühren, dann einen zweiten Esslöffel nehmen und wieder unterrühren. Anschließend die Gelatinemasse zur übrigen Frischkäsemasse geben und schnell verrühren. Die Masse zieht schnell an! Ein Drittel der Masse in eine weitere Schüssel füllen und das Apfelmark darunterrühren. Diese helle Masse auf den Keksboden verteilen. Den restlichen Frischkäse mit der geschmolzenen Schokolade verrühren. Diese Masse ist noch etwas fester als die helle und wird esslöffelweise auf die helle Creme getupft. Mit einem Tortenheber die dunkle Creme über die helle Streichen und einen kleinen hellen Rand lassen. Den Cheesecake für mind. 2 Stunden kaltstellen. Den Springformrand entfernen und mit Schokoladendekor dekorieren.
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Montag, 19. November 2018

Apfel-Biskuit mit Zwetschgen & Joghurt-Mousse

Ich glaube, ich habe eine neue Lieblings-Herbsttorte, meine lieben Freunde des guten Kuchengeschmacks! ;)

Diese Torte gab es zu meiner (etwas) verspäteten Geburtstagsfeier mit meinen Verwandten und Familie und alle waren begeistert von diesem Törtchen. Sogar meine Oma, die sonst nur ein Stück Torte schafft, hat ein zweites verlangt! Ein sehr schönes Lob! :)

Die Torte hier hat mich direkt in den Bann gezogen. Das Rezept habe ich in einer uralten Zeitschrift gefunden und einige Zutaten ausgetauscht und etwas in der Zubereitung verändert, was meiner Meinung nach nicht so passend schien. 
Im Biskuit sind zum Beispiel geraspelte Äpfel, das macht den Biskuit nicht so locker wie normal, aber dafür unheimlich saftig - Zimt darf da auch nicht fehlen, wie ich finde!

Die erste Füllung besteht aus einer Zwetschgenmasse. Hierfür habe ich schwarzen Johannisbeernektar mit Tortenguss angedickt und fein geschnittene Zwetschgen einfach untergemischt (die Zwetschgen habe ich vom September her eingefroren und hierfür wieder aufgetaut). Darauf folgt eine leckere Vanille-Joghurt-Mousse. Dafür kam griechischer Joghurt zum Einsatz, die Vanillenote hat eine gute Vanillepaste geliefert (Im Handel gibt es ja so einige Vanillepasten, aber in machen ist noch etwas viel unnötiges Begleitkram drin, achtet da mal drauf!). Für extra Luftigkeit wird noch geschlagene Sahne untergehoben. Diese Mousse kommt auf die Zwetschgen drauf, abgeschlossen wird die Torte mit dem zweiten Boden und ummantelt mit noch ein bisschen mehr Sahne ;)
Lecker sag ich euch! :)
Zutaten für eine 26 cm Springform
Für den Apfel-Biskuit:
4 Eier
125 g Zucker
300 g gerieben Äpfel
2 EL Zitronensaft
275 g Mehl
25 g Stärke oder Puddingpulver Vanille
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt, gemahlen 

Für die Zwetschgen-Füllung:
250 ml schwarzer Johannisbeernektar
1 Pck. roter Tortenguss
2 EL Zucker
400 g Zwetschgen, entsteint und in dünne Scheiben geschnitten

Für die Joghurtmousse:
300 g griechischer Joghurt

50 g Zucker
1 TL Vanillepaste
200 g Sahne, steif geschlagen
4 Blatt weiße Gelatine

Dekoration:
200 g Sahne, steif geschlagen mit einem Pck. Vanillezucker
in hauchdünne Scheiben geschnittene Äpfel und /oder Zwetschgen (ca. 100 g)
Schoko-Dekor

Zubereitung:
Für den BIskuit die Eier mit dem Zucker einige Minuten aufschlagen bis eine luftige Masse entstanden ist. Mehl mit Salz, Zimt und Backpulver mischen und auf die Masse sieben, alles behutsam mit einem Teigschaber unterheben, als Letztes die geriebenen Äpfel unterheben.
Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm) füllen und bei 180 ° Ober-/Unterhitze 30-40 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen. Den Boden nun gut auskühlen lassen, gerne auch luftdicht verpackt über Nacht.

Am nächsten Tag den Boden einmal waagerecht durchschneiden. Um den unteren Boden einen Tortenring stellen. In einem Kochtopf Tortenguss und Zucker vermischen, Johannisbeernektar zufügen und mit einem Schneebesen verrühren. Das Gemisch nun aufkochen lassen und kurz köcheln lassen. Von der Herdplatte herunternehmen und die Zwetschgen untermengen. Den Guss kurz andicken lassen und auf den ersten Boden gießen und gleichmäßig verteilen. Die Torte 60 Minuten kaltstellen.

Für die Joghurtcreme den Joghurt mit Zucker und Vanillepaste verquirlen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, circa 5 MInuten lang. Einen Kochtopf mit Wasser erhitzen, einen Schmelztiegel einsetzen und die eingeweichte Gelatine hineintun. Durch die Hitzeeinwirkung veflüssigt sich die Gelatine. Nun einen EL Joghurtcreme zu der Gelatine geben und gut verrühren, anschließend einen zweiten Esslöffel der Joghurtcreme unterrühren. Nach diesem Temperaturausgleich nun schnell die Gelatine-Joghurtmasse zu dem restlichen Joghurt fügen und sofort (!) gut und schnell verühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Die Sahne steifschlagen und unter die Joghurtmasse heben mit einem Teigschaber. Die Creme nun auf der Zwetschgenmasse verteilen, den zweiten Boden draufsetzen und leicht andrücken. Die Torte nun 2 Stunden kaltstellen.
Von links nach rechts und von oben bis unten: Auf den 1. Boden die Zwetschgenmasse einfüllen, darauf die Joghurt Mousse. Zweiten Boden draufsetzen und alles mit Sahne ummanteln und dekorieren
Für die Deko die Sahne steifschlagen mit etwas Vanillezucker und die Torte von allen Seiten einstreichen. Etwas Sahne für Sahnetuffs zurückbehalten, die ihr mit einer Spritztülle aufspritzen könnt. Mit Zwetschgenscheiben oder Apfelscheiben dekorieren und nach Wunsch mti Schokoladen-Dekor verschönern. Die Torte bis zum Servieren kaltstellen.

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Sonntag, 11. November 2018

Schokoladenzapfen mit Crispies

Diese Schokozapfen gab es neulich zu meiner Geburtstagsfeier ebenso wie die Kürbis-Spekulatiusschnecken und die Apfel-Biskuit-Torte mit Zwetschgen und Joghurtmousse.
Die kleinen Teile hier machen ganz schön was her, meine Gäste waren ziemlich beeindruckt. Und das beste ist: Die Zapfen sind gar nicht so schwer wie sie aussehen - also von der Zubereitung her ;) Was die Kalorienanzahl angeht...nun, die bleibt geheim!
Man stellt eine einfache Schokoladencreme mit Schokolade, Butter, Zucker und Aroma her, lässt diese etwas anhärten, spritzt dann kleine Berge und da steckt man zu guter Letzt die Schoko-Crispies hinein, die es dann nachher wie echte Tannenzapfen aussehen lassen!
Ich war selber begeistert, wie einfach und täuschend echt die Zapfen zum Schluss ausgesehen haben!
Zutaten für circa 15 Stück:
100 g Zartbitterschokolade 50 %
100 g Zartbitterschokolade 70 %
75 g weiche Butter
65 g Puderzucker
1 TL Zimt
1 TL Tonkazucker (selbst angesetzt)
1 Prise Meersalz
ca. 150 g Schoko-Crispies (Frühstückscerealien)

Zubereitung:
Schokolade schmelzen. Währenddessen die weiche (!) Butter mit Puderzucker, Zimt und Tonkazucker aufschlagen. Meersalz zur Schokolade geben. Die Schokolade zur Butter-Zuckermasse geben und zwei Minuten aufschlagen. Die Masse nun circa 60 Minuten lang bei Zimmertemperatur anhärten lassen. Anschließend erneut aufschlagen und die Mousse in einen Spitzbeutel mit Lochtülle geben. Ein Blech mit Butterbrotpapier belegen und darauf kleine Berge (oben sollte es schon in Richtung spitz gehen) spritzen mit der Mousse. Die Schoko-Crispies zapfenartig in die Mousse-Berge spritzen.
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