Mittwoch, 25. November 2020

Cookie Fries & Bunte Cookie Sticks

Hach, endlich geschafft! Diese Cookie Fries wollte ich schon letztes Jahr posten und habe es nicht mehr geschafft. Ich hatte sie zwar gebacken, allerdings ein bis zwei (oder vielleicht auch drei) Fauxpas gemacht, weshalb sie meinen Ansprüchen nicht gerecht wurden. Ich hatte nämlich Margarine verwendet. Dadurch wurde der Teig irgendwie ziemlich zäh und war geschmacklich nicht optimal. Außerdem hatte ich Backpulver zugefügt. Ich weiß gar nicht warum in vielen Mürbteigrezepten Backpulver hineinkommt, ich habe das Gefühl der Teig verläuft dann beim Backen eher als ohne und wird nicht so knusprig. Deswegen lasse ich das jetzt weg. Ach ja und ich habe zu wenig Kühlzeit eingeplant (ich glaube, ich bin wirklich zu ungeduldig manchmal...). Dieses Mal habe ich mir aber wieder alle Zeit der Welt genommen (Samstag Morgens bin ich immer sehr entspannt 😀)
Dieses Mal bin ich auch super zufrieden mit den Cookie Fries - geschmacklich top, in Form geblieben und knusprig! Geduld und Übung zahl sicht aus 😉
 
Richtige Fries haben natürlich kein Schoko-Topping und bunte Streusel an sich, aber hier ist wieder die Dekowut über mich gekommen und ich musste meine bunten Streusel herausholen, gehackte Nüsse und Kokosraspel! So wurden es dan eher Cookie Sticks😉

Als ich für das Foto noch Mayo aus weißer Schokolade herstellen wollte, habe ich übrigens eine meiner Schüsseln heruntergeworfen, die natürlich in 1000 Teile zersprungen ist. Kann halt nicht alles gut gehen in der Küche 😄 Aber Scherben bringen bekanntlich Glück, also vielleicht hat es sich gelohnt!
Diese Cookie Fries sind:
  • knusprig
  • lecker
  • einfach gebacken
  • mit wenigen Zutaten
  • auch für Backanfänger geeignet
  • für Deko-Liebhaber ein Fest
  • dem Original fast schon zum Verwechseln ähnlich

Zutaten für etwa 40-50 Stück

Für den Mürbeteig:

300 g Mehl

1 Prise Salz

75 g Zucker

150 g weiche Butter 

1 Ei (Größe M)

1 TL Vanilleextrakt

Für die Dekorationder Cookie Sticks:

geschmolzene Zarbitterkuvertüre oder Kuvertüre eurer Wahl 

Gehackte Pistazien oder Haselnüsse

Bunte Zuckerstreusel oder Nonpareilles

Kokosraspeln

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, die Butter am besten in Flöckchen verteilen. Alles mit einem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Diesen etwas plattdrücken und etwa 30 Minuten kaltstellen. Anschließen etwa 1 cm dick ausrollen und mit einem Wellenschneider bzw. Teigrädchen mit Wellenmuster in dünne Fries schneiden. Diese vor dem Backen unbedingt für etwa 10 Minuten in den Gefrierschrank stellen. Erst dann im heißen Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 10-12 Minuten goldbraun backen. Vom Backblech holen und auskühlen lassen. Dann in Kuvertüre tunken und nach Herzenslust verzieren.

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Sonntag, 22. November 2020

Rundes Spekulatius Babka

Nächste Woche ist schon der erste Advent!
 Und gibt es etwas Gemütlicheres als am Adventssonntag morgens mit der Familie ein tolles Frühstück zu zelebrieren? (außer an Adventssonntagnachmittagen ganz viele Plätzchen zu backen und schnabulieren, meine ich 😉). 
Ich glaube ja nicht! Vor allen in Zeiten des Lockdowns hat man viel mehr Zeit, weil so viele Beschäftigungsmöglichkeiten wegfallen. Da kann Backen und das gemeinsame Essen der Köstlichkeiten im Kreise der Familie ein richtiger Seelenwärmer sein. Und da die Seele ja schon morgens nach dem Aufstehen gewärmt werden will, sollte sie mit einem formidablen Frühstück begrüßt werden! Wie zum Beispiel mit einem runden Spekulatius Babka
😋  
Ich habe mich nach dem ersten Bissen direkt schockverliebt! Super fluffig, buttrig und eine herrlich-saftige Spekulatiusfüllung! Ich werde es also nicht nur aus geschmacklichen Gründen noch einmal backen, sondern auch um die Flechttechnik etwas zu optimieren und euch Step-Fotos hier einzustellen.
Dieses Babka ist:
  • Frühstücksbrot und Kuchen zugleich
  • nicht so schwer zu flechten wie es aussieht
  • weihnachtlich
  • buttrig
  • lecker 
  • soft
Zutaten für ein rundes und großes Babka mit Spekulatiusfüllung
Für den Hefeteig:
550 g Weizenmehl Typ 550 + etwas mehr zum Ausrollen
1 Pck. Trockenhefe
50 g Zucker
1/2 TL Salz
100 g weiche, fast flüssige Butter
225 ml lauwarme Milch
2 Eier (Größe M)
 
Für die Spekulatius-Creme:
200 g Gewürzspekulatius
50 g flüssige Butter
100 ml ungesüßte Kondensmilch (oder Sahne)
1 EL Puderzucker
1 TL Spekulatiusgewürz
1 Prise Salz
 
Milch zum Einstreichen des Babkas
 
Zubereitung:
Für den Hefeteig Mehl mit Zucker, Salz und Hefe mischen. Anschließend die lauwarme Milch, Butter und Eier zufügen und alles mehrere Minuten lang zu einem Teig verkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort (z.B. im Backofen bei etwa 30 Grad) etwa 30-40 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Spekulatiusaufstrich für die Füllung zubereiten. Dafür die Spekulatius in einen Gefrierbeutel geben, diesen gut verschließen und mit einem Nudelholz zu feinen Bröseln verarbeiten. Alternativ könnt ihr die Kekse in einem Foodprocessor fein mahlen. Je feiner, desto cremiger der Aufstrich und umso besser lässt dieser sich nachher auf dem Teig verteilen. Anschließend Puderzucker, Gewürz, Butter und Kondensmilch zu den Keksbröseln geben und zu einer Paste verrühren. Bis zur weiteren Verwendung beiseite stellen.

Nach der Gehzeit den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche erneut durchkneten. Anschließend in zwei gleichgroße Portionen teilen. Diese jeweils zu einem Rechteck mit den Maßen 30 x 35 cm ausrollen. Beide Rechtecke mit dem Spekulatiusaufstrich bestreichen, dabei nur einen kleinen Rand lassen, damit die Füllung beim Aufrollen und Flechten nicht so leicht herausquillt. Von der Längsseite nun aufrollen wie man es z.B. von Zimtschnecken auch kennt. Jetzt werden beide Rollen mittig einmal halbiert, sodass vier Stränge entstehen.

Legt zwei Stränge senkrecht und zwei waagereicht auf die Arbeitsplatte und verflechtet sie, indem ein waagerechter Strang einen der senkrechten aufliegt und einem Strang unterliegt. Der andere waagerechte Strang bedeckt bzw. liegt dementsprechend dem entgegensetzten Strang unter. Nun legt ihr von jeder Seite (quasi Norden, Osten, Süden, Westen) immer den ersten Strang der Seite über den anderen. Schaut unbedingt bei Zucker Zimt und Liebe vorbei, ihre bebilderte Anleitung ist perfekt!

Man wendet diese Flechttechnik an bis man einmal rum ist. Dann geht es quasi rückwärts, also gegen den Uhrzeigersinn und legt die bisher vernachlässigten Stränge über die zuvor gedrehten Stränge. Am Ende versteckt man die Enden indem man diese unter den geflochteten Babka Zopf steckt. Der Hefezopf kann nun nochmal etwa 20 Minuten gehen. Anschließend mit Milch einpinseln und im heißen Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 35 Minuten backen. Meiner war nach 20 Minuten schon sehr braun, ich habe ihn deshalb mit Alufolie abgedeckt, damit es nicht zu dunkel wird. Den Babka Hefezopf aus dem Ofen holen und auf einem Gitter abkühlen lassen. 
Dieses Hefegebäck schmeckt lauwarm am allerbesten, also unbedingt probieren!
Übriggebliebene Gebäckreste am besten einfrieren und bei Bedarf auftauen. 

Mittwoch, 18. November 2020

Schwedische Plätzchen

Ich habe vor zwei Wochen das erste Plätzchenrezept bei anderen Bloggern gesehen und dachte "Huch, ist das nicht noch ein bisschen früh?"

Aber andererseits: Es ist Mitte November und die meisten von euch fangen ja schon an mit der Weihnachsbäckerei! Deswegen - und weil ich wirklich auch schon seit geraumer Zeit Lust auf Plätzchen habe - habe ich in der vergangenen Woche schon mal ein paar Plätzchensorten ausprobiert, die ich in nächster Zeit mit Euch teilen möche :)

Den Anfang machen diese schwedischen Ausstechplätzchen. Schwedisch, weil der Mürbeteig neben Zimt auch Kardamom enhält. Beides sind auch unerlässliche Zutaten für die schwedischen Kanelbullar.
Durch diese beiden Gewürze sind die heutigen Plätzchen eine nette Abwechslung zu den herkömmlichen Ausstechplätzchen mit Vanille-Aroma. Ich war anfangs etwas skeptisch wegen dem Kardamom, aber diese Plätzchen sind super lecker! Die waren bei uns sofort wegschnabuliert und ich werde sie vor Weihnachten definitiv noch einmal backen "müssen"😉 Das Rezept habe ich übrigens von Mara vom Blog Life is full of goodies!
Diese Plätzchen...
  • haben ein leckeres Zimt-Aroma
  • schmecken angenehm nach Kardamom
  • sind im Nu gemacht,
  • ein tolle Geschenkidee für Schweden-Fans und
  • nicht nur in der Vorweihnachtszeit lecker 😉

Zutaten für etwa 30 Plätzchen:

250 g Mehl

1 Msp Backpulver

1 Prise Salz

1/4 -1/2 TL Kardamom (je nachdem wie viel ihr mögt)

1 TL Zimt

1 Ei

125 g Zucker

125 g weiche Butter


Zubereitung:

Zuerst die trockenen Zutaten vermischen. Anschließend das Ei und die weiche Butter zufügen und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz ausrollen und mit beliebigen Ausstechern Motive ausstechen. Die ausgestochenen Kekse auf zwei Backbleche verteilen. Sollen beide Bleche gleichzeitig abgebacken werden, den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen, die Plätzchen backen etwa 12-15 Minuten. Backt ihr die Bleche nacheinander sollte der Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze eingestellt werden. Die Backzeit sollte sich nicht verändern.

Samstag, 14. November 2020

Gâteau invisible aux pommes [Unsichtbarer Apfelkuchen]

Ich glaube, ich habe ein neues Lieblingsapfelkuchenrezept, meine Freunde des guten Kuchengeschmacks! Gesehen habe ich dieses Leckerchen unter dem Namen Gâteau invisible aux pommes, was so viel wie unsichtbarer Apfelkuchen bedeutet. Oder in Englisch: Invisible Apple Cake. Unsichtbar soll er wohl deshalb heißen, da man von außen nicht sieht, dass Äpfel im Kuchen sind 😉  
Dabei besteht dieses Prachtstück fast nur aus Äpfeln! Wenig Teig, viel Frucht lautet hier die Devise. Der Teig ist übrigens kein herkömmlicher Rührteig, sondern eher ein Pfannkuchenteig mit viel Eiern, Milch, Mehl und ein bisschen gute Butter!

Dieser Kuchen ist:
  • einfach in der Zubereitung
  • enthält wenige Zutaten
  • lecker
  • saftig
  • knusprig durch die Streusel
  • am nächsten Tag noch besser!

Zutaten für eine Kastenform á 25 cm

Für den Teig:

4 Eier

60 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

80 g flüssige Butter

80 ml Milch

125 g Mehl (bei mir Dinkel 630)

1 Prise Salz

1 Msp Backpulver

5-6 große Äpfel (z.B. Elstar)

Streusel:

60 g Mehl (bei mir Dinkel 630)

2 EL Zucker

30 g weiche Butter

 1 EL zarte Haferflocken

1 EL gehackte Haselnüsse oder Mandeln

1/4 TL Zimt 

1 EL Milch (falls der Teig zu trocken sein sollte)

Zuckerguss:

2 EL Puderzucker

1 EL Zitronensaft


Zubereitung:

Zuerst die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in sehr dünne Scheiben schneiden (am besten noch dünner als die bei mir auf den Bild zu sehen sind). Bis zur weitere Verarbeitung am besten in Zitronenwasser einlegen oder mit Zitronensaft bespritzen.

Als Nächstes den Teig zubereiten. Dafür die Eier mit dem Zucker etwa 1-2 Minuten aufschlagen. Die flüssige Butter unter Rühren eingießen. Das Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und auf die Masse sieben und zusammen mit der Milch kurz unterrühren. Die Apfelscheiben nun zum Teig geben und behutsam unterheben. Den Teig in eine vorbereitete Kastenform gießen und mehrmals hin und her rütteln, damit der Teig überall hingelangt und es keine Löcher gibt nachher im Kuchen. Legt die Kastenform am besten vorher mit Backpapier aus, dann löst sich der Kuchen nachher später einfacher aus der Form.

Für die Streusel nun alle Zutaten zu Bröseln verarbeiten. Ist der Teig zu trocken 1 EL Milch zufügen. Die Streusel auf den Kuchen verteilen und die Form in den Ofen schieben. Der Kuchen benötigt bei 180 Grad Ober-/Unterhitze gut 40-45 Minuten. Falls die Streusel zu dunkel werden sollten, den Kuchen mit Alufolie abdecken.

Nach der Backzeit den Kuchen aus dem Ofen holen und mind. 30 in der Form abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form nehmen und mindestens 2 Stunden abkühlenl lassen, bevor dieser angeschnitten wird. Für den Guss Puderzucker mit Zitronensaft glattrühren und über den unsichtbaren Apfelkuchen verteilen.

Der Teig schmeckt am Backtag, lässt sich aber am nächsten Tag besser schneiden und schmeckt sogar noch besser!

Wenn Nussallergiker mitessen, lasst die Nüsse in den Streuseln einfach weg. Wie man auf den Fotos vielleicht erkennt, habe ich eine Hälfte des Kuchens mit Nüssen gemacht und eine ohne und das hat problemlos funktioniert.

Samstag, 7. November 2020

Kürbis Focaccia

Heute gibt es mal wieder ein pikantes Rezept!
 Und auch wieder eins mit Kürbis, die Saison muss ja ausgenutzt werden!
Das heutige Focaccia im strahlenden Orange steht dem italienischen Original in nichts nach! Der Hefeteig wird mit Kürbispüree zubereitet und macht es saftiger und locker. On top kommt gutes Olivenöl, grobes Meersalz, italienische Kräuter und Kürbiskerne. Das duftet, wenn es aus dem Ofen kommt! Und das Beste: Frisch aus dem Ofen schmeckt es besonders gut!
 
Dieses Focaccia ist:
  • einfach in der Zubereitung
  • herrlich weich in der Konsistenz
  • noch lauwarm aus dem Ofen am besten
  • herbstlicher Brotgenuss
  • mit wertvollem Olivenöl
  • mit Dinkelmehl
  • ein Farbtupfer im grauen November
 
Zutaten für ein Focaccia:

250 g Dinkelmehl Typ 630

250 g Dinkelmehl Typ 1050

1 Pck. Trockenhefe

1 TL Salz

1 Prise Zucker

200 g Kürbispüree

200 ml Wasser

1 EL Olivenöl


Außerdem:

Ein paar Spritzer Olivenöl

Grobes Meersalz

Kürbiskerne

Paprikaflocken

Getrocknete italienische Kräuter wie Oregano und Majoran


Zubereitung:

Zuerst beide Mehlsorten mit Hefe, Salz und Zucker mischen. Kürbispüree und Wasser sowie Öl zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Wenn der Teig sich vom Schüsselrand löst und kein Teig mehr haften bleibt, ist es optimal. Den Hefeteig etwa 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Anschließend den Teig auf ein gut gefettetes und mit Mehl bestreutes Backblech und mit den Händen auf dem Blech verteilen. Falls es zu sehr klebt, Mehl benutzen. Der Focaccia-Teig klebt allerdings von Natur aus mehr als herkömmlicher Brotteig, auf diese Weise wird es aber auch luftiger in der Konsistenz! Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Dem Focaccia ein paar Löcher verpassen (ich stippe meine Finger einfach ein paar Mal hinein). Olivenöl darüber gießen (bitte nicht geizen, Olivenöl ist gesund und macht euer Foccacia weicher) und mit Kürbiskernen, Salz und Kräutern bestreuen. Im Ofen 15-20 Minuten backen und am besten warm genießen!

Samstag, 31. Oktober 2020

Paradiescreme Kuchen

Schon öfters habe ich einen Paradiescreme-Kuchen im Internet und den sozialen Netzwerken gesehen und nun kann ich euch heute mal meine Version zeigen!
Gebacken hatte ich ihn übrigens schon vor einiger Zeit, aber der Kuchen war wieder ruckzuck verputzt, sodass ich keine Fotos mehr schießen konnte. Deshalb musste ich ihn "notgedrungen" noch einmal backen...zum Glück haben unsere Himbeersträucher bis Mitte Oktober noch Früchte getragen, da konnte ich guten Gewissens auf Frischobst zu Dekorationszwecken zurückgreifen :-)
Ich habe beide Male die Paradiescreme mit Vanillegeschmack verwendet, aber je nach Lust könnt ihr auch alle anderen Sorten nehmen, z.B. Schokolade, Zitrone, Nuss Nougat...und verfeinern natürlich auch nach Belieben! Gehackte Schokolade, klein gewürfelte Früchte, Karamellstückchen, Marzipan...es gibt so viele Möglichkeiten!

Wer keine Buttercreme mag, lässt diese einfach weg. Auch mit einem Klecks (Himbeer-)Sahne oder pur ist dieser Kuchen ein Gedicht!
Dieser Kuchen ist...
  • gelingsicher
  • super variabel 
  • einfach in der Zubereitung
  • für jeden Geschmack
  • mit Omega-3-Fettsäuren aus dem Rapsöl
  • saftig und locker
  • auch am nächsten Tag noch lecker 
  • sowohl im Sommer als auch im Winter ein Genuss
 Zutaten für einen kleinen Gugelhupf oder eine Springform à 18 cm Durchmesser 
(für einen großen Gugelhupf oder Springform à 26 cm Durchmesser alle Zutaten verdoppeln)
Rührteig:
125 g Mehl
1/2 Pck. Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
2 Eier
75 g Zucker
1 Pck. Paradiescreme Vanille
85 ml Rapsöl
125 ml Milch
150 g Beeren nach Wahl 

Für die Buttercreme:
50 g Puderzucker
50 g zimmerwarme Butter
1/2 TL Vanilleextrakt
1 TL Himbeerpulver (gefriergetrocknet)
 

Zubereitung:
Den Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform fetten und mit Paniermehl ausstreuen.

Für den Teig Zucker und Eier etwa 2 Minuten hellcremig aufschlagen. Das Öl unter Rühren einfließen lassen, dann das Paradiescreme-Pulver einrieseln lassen. Nun noch Mehl mit Backpulver und Salz mischen und zusammen mit der Milch kurz unter die restlichen Zutaten unterrühren. Zuletzt die Beeren mit einem Teigschaber behutsam unterheben.
 
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und im Ofen etwa 40 Minuten backen (eine große Gugelhupfform benötigt etwa 50-55 Minuten). Stäbchenprobe nicht vergessen! Den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form lassen, erst dann vorsichtig auf ein Gitter stürzen und erkalten lassen.
 
Für die Buttercreme nun die weiche Butter mit Puderzucker etwa 3 Minuten aufschlagen, sodass sie an Volumen gewinnt und etwas heller wird. Den Vanilleextrakt und das Himbeerpulver untermischen. Die Creme auf den erkalteten Gugelhupf streichen, jedoch nur auf den oberen Teil. Nach Belieben mit frischen Beeren und Schokolade dekorieren oder auch essbaren Blüten.