Montag, 1. September 2014

Zwetsch(g)en - Allerlei bzw. Dreierlei: Falsche Galette mit Knusperhaube, Mandel-Zwetschgen-Taschen und Knusper-Streusel-Taler

Die große Zwetschgen-Sause startet...JETZT!
Heute kredenze ich euch nämlich gleich drei Rezepte rund um die Zwetsch(g)e!
Nicht zu verwechseln mit der Pflaume. Die ist nämlich im Gegensatz zur Zwetschge nicht oval sondern rund. Außerdem besitzt sie eine Naht und lässt sich eher schlecht entsteinen, weil der Stein mit dem Fruchtfleisch verwachsen ist.
Und last but not least: Die Zwetschge ist lediglich - genau wie die Mirabelle und die Reneklode - eine Unterart der Pflaume.
(Das habe ich gerade für mich geschrieben, damit ich das nächstes Jahr auch noch weiß. Sowas vergesse ich nämlich ab und zu ; )
Wahrscheinlich wundert ihr euch warum ich von einer falschen Galette spreche. Das ist ganz einfach. Meine Galette besteht aus: Hefeteig, hat ganz viele Streusel und ist auch noch in der Form gebacken
Also durch und durch falsch ; )
 (Die Galette habe ich aus Sicherheitsgründen in eine Springform verfrachtet. Manchmal geht der Hefeteig im Ofen nämlich sehr stark aus und ich hatte Angst, dass es eine Monster-Galette wird ; )
Aber hey: Immerhin sind die Ränder geklappt!
Die Streusel sind übrigens Knusperstreusel. Wie schon beim Butter-Mandel-Kuchen habe ich einen Großteil des Mehls durch Haferflocken ersetzt. Diesmal allerdings kernige Haferflocken, die sich genauso gut dazu eignen. Das restliche Mehl habe ich durch Dinkelmehl ersetzt.
Herausgekommen sind wunderbare Müsli-Streusel!
 
Mir hat die falsche Galette am besten gefallen, was nicht heißen soll, dass die Taschen und Taler nicht geschmeckt hätten. Bei uns in der Familie hatte jeder so seinen Favoriten von den drei Variationen ; )
 Die Taschen sind durch den fluffigen Hefeteig und die fruchtige Füllung super saftig geworden und erhalten durch die Zugabe der Mandelblättchen ein leichten Biss.
Die Streuseltaler mit einer dicken Streuselhaube und dem saftigen Zwetschgenkern sind aber auch super für die nächste Herbst-Kaffeetafel geeignet : )
Zutaten
(für: 1 Galette à 26 cm Durchmesser + 6 Streuseltaler + 5 Zwetschen-Taschen)
 
Hefeteig:
500 g Mehl
1 Pck. Hefe
250 ml Milch
60 g Zucker
1 Ei
100 g Butter
 
Für die Streusel:
150 g Dinkelmehl
200 g kernige Haferflocken
75 g Rohrzucker
25 g Vanillezucker
1 Prise Salz
½  Zimt
160 g Butter
 
Außerdem:
1 kg Zwetschgen + etwas (Rohr-)Zucker zum Bestreuen
gehobelte Mandeln
Milch zum Bestreichen
 
Zubereitung (für alle drei Gebäcke):
 
Zwetschgen waschen, entsteinen und halbieren. Die Hälfte der Zwetschgen in halbierter Form beiseite legen und mit etwas Zucker bestreuen (so saften die Zwetschgen etwas aus, was durchaus gewollt ist!).
Die andere Hälfte des Steinobstes in Würfel schneiden und ebenfalls etwas zuckern.
 
Für die Streusel alle trockenen Zutaten vermischen und zuletzt die Butter unterkneten, bis eine bröselige Masse entsteht. Bis zur weiteren Verarbeitung kaltstellen.
 
Für den Hefeteig erstmal das Mehl mit der Hefe und dem Zucker mischen. Anschließend Salz, flüssige Butter, Milch und das Ei hinzufügen und gut miteinander verkneten.
An einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Zubereitung für die Mandel-Zwetschgen-Taschen:
Das letzte Viertel des Hefeteiges ebenfalls ausrollen und mit einem Ravioli-Former oder einem große Glas Kreise ausstechen (diese sollten etwas größer sein als die Kreise der Streuseltaler). Die Teigränder mit etwas Milch bestreichen. In die Mitte des Kreises ein paar gewürfelte und gezuckerte Zwetschgen geben und ein paar Mandelblättchen. Die Ränder nun übereinanderlegen und mit einer Gabel festandrücken, damit die Füllung nicht entweichen kann. Wer mag, kann die Taschen noch mit Milch bestreichen und gehobelten Mandeln bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 10-12 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
Im noch warmen Zustand mit Puderzucker bestäuben und genießen : )
Zubereitung für die falsche Galette:
Den Teig in zwei gleichgroße Teile teilen. Die erste Hälfte auf etwas mehr als die Springformgröße ausrollen. Springform fetten und den Teig hineinlegen. Die Teigränder vorsichtig über den Backformrand legen.
Die halbierten Zwetschgen nun auf den Hefeteig drapieren.
Nun die Streusel auf die Zwetschgen streuen und...
den überlappenden Rand über die falsche Galette ziehen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 15-18 Minuten backen, bis sie gebräunt ist. 
Zubereitung für die Streuseltaler:
Die übrige Hälfte des Hefeteiges nochmal halbieren. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem großen Kreissaustecher Kreise ausstechen.
Diese auf ein Backblech setzen. Einen Teil der gewürfelten und gezuckerten Zwetschgen mittig auf die Taler geben und obendrüber großzügig mit Streuseln bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 10-12 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
Ich hoffe, euch hat mein Dreierlei-Zwetschgen-Post gefallen. Als ich mir vor einer Woche einen Korb voller Zwetschgen ins Haus geholt habe, erstmal überlegt, was man daraus backen kann. Und tatsächlich ist mir außer den legendären Zwetschgendatschi bzw. Hefeteig mit Zwetschgen drauf und fertig, nichts eingefallen. Erst nach längerem Nachdenken und einem kurzen Briefing mit meiner Mutter sind uns diese drei Kreationen  eingefallen. Am nächsten Tag standen wir dann auch schon munter in der Küche und haben losgebacken : )

Mittwoch, 27. August 2014

Pardulas di ricotta e limone & Mini Ricotta Cheesecakes

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Heute habe ich nicht nur 1 Rezept für Euch. Nein, heute habe ich gleich 2 feine Rezeptchen in Petto.
Na ja, eigentlich ist es nur ein Rezept, aber zwei verschiedene Gebäcke : )
Einmal Pardulas di ricotta e limone (Ricotta-Zitronen Taler) und Mini Ricotta Cheesecakes mit Beeren : )
Muss ich noch extra erwähnen, dass ich Ricotta liebe? ; )
Wer ihn nicht liebt, verlässt jetzt bitte diesen Post und schaut sich ein paar ricottafreie Rezepte auf meinem Blog an kann auch einfach normalen Frischkäse verwenden.
 Bis vor Kurzem habe ich noch nie von Pardulas gehört (als Entschuldigung: Ich war noch niemals in New York auf Sardinien ; )
 Aber vor einiger Zeit habe ich bei der Küchenzuckerschnecke diese sardischen Käsetörtchen gesehen habe. Da habe ich mir flugs das Rezept notiert und bei Pinterest festhalten (visuelle Notizen in Form vom Foodpics sind aussagekräftiger als mein Gekritzel! ; )
Es hat dann auch gar nicht soooo lange gedauert, bis ich endlich Ricotta UND frische Zitronen im Haus hatte und mit dem Backen loslegen konnte.
Ups, bevor ich weiter erzähle, kläre ich erstmal diejenigen auf, die auch nicht wissen, was Pardulas eigentlich sind.
Pardulas, ein bekanntes sardisches Gebäck besteht aus einem zarten Mürbeteigkeks, der im ungebackenem Zustand mit einem Klecks Ricotta-Zitronen-Creme (Bitte einmal auf der Zunge zergehen lassen. Welch ein famoses Wort!) getoppt wird.
Darauf kommt noch ein Mürbeteigdeckel. Die Ränder werden anschließend mit einer Gabel zusammengedrückt und gebacken.
Wenn die Kleinen dann frisch aus dem Ofen kommen, werden sie noch warm mit Puderzucker bestäubt und wandern anschließend gleich in den Mund, hihi.
Versteht Ihr warum ich diese sardischen Köstlichkeiten backen musste?
Ich meine:
Zarter Mürbeteig + Ricotta-Zitronen-Creme = Sommerlicher Doppeldeckerkeks = Yummy hoch 10!
Pardulas kann man übrigens auf zwei verschiedene Arten machen. Ich habe mich für die idiotensichere (und meiner Meinung auch hübscheren Variante entschieden). Gebt mal bei Google Pardulas ein, dann könnte Ihr die andere Machart sehen.
Aus den Zutaten habe ich dann 10 Pardulas herausbekommen und 12 Mini-Muffins-Cheesecakes. Diese Mini-Cheesecakes im Muffinformat wollte ich nämlich auch schon immer mal machen und da hat sich das ja geradezu angeboten, aus dem letzten Teil des Teiges und der Füllung (die wirklich reichlich bemessen war) noch die Minis zu backen. Und da meine Familiy und ich ja auch kleine Chocoholics sind, habe ich ein paar mit Kakao gemacht. Schoko und Zitrone passt nämlich auch wunderbar (habe ich ja schon bei meinen Zitronen Cupcakes mit Choco Frosting gemerkt).
Aber jetzt genug geschnackt, hier kommt das Rezept! : )
(welches ich etwas abgewandelt habe)
Zutaten (für ca. 15 Pardulas ODER 10 Pardulas und 10 kleine Mini Cheesecakes)

Für den Mürbeteig:
370 g Mehl
30 g Zucker
150 g Butter
1 Ei
ggf. etwas Milch
Füllung:
200 g Ricotta
1 Ei
geriebene Schale von 1 Zitrone + 1 EL Zitronensaft
3 EL Vanillezucker
 Zum Bestreichen:
1 Eigelb
 Zum Bestäuben:
Puderzucker
Zubereitung für die Pardulas:
Für den Mürbeteig alle Zutaten miteinander verkneten. Falls der Teig zu trocken ist, etwas Milch unterkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Kreise ausstechen (dies geht u.a. mit einem breiten Glas, einem großen Keksausstecher oder einen Ravioli-Förmchen. Der Durchmesser sollte bei ca. 6-8cm liegen.
 
Die Hälfte der Kreis auf ein Blech legen.
Für die Füllung alle Zutaten miteinander verquirlen. Falls die Masse zu flüssig sein sollte, etwas Speisestärke zur Bindung hinzufügen.
Auf jeden Kreis ein gehäuften TL Füllung setzen und mit einem anderen Kreis (ohne Füllung) abdecken. Mit einer Gabel die Ränder zusammendrücken und mit Eigelb bestreichen.
Die gefüllten Kekse bei 170°C Ober-/Unterhitze ca. 15-20 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und mit Puderzucker bestäuben.
Zubereitung für die Mini-Cheesecakes:
Für den Mürbeteig alle Zutaten miteinander verkneten.
Den Teig in kleine Portionen teilen und jeweils zu kleinen Teigfladen ausrollen. Die Mini-Muffin-Förmchen fetten und mehlieren und mit den kleinen Teigfladen auslegen. Die Masse bis zur Oberkante eingießen und ebenfalls im Ofen bei 170°C Ober-/Unterhitze ca. 15-20 Minuten backen, bis die Masse gestockt ist.
Bei dieser Variante empfehle ich, vorher noch ein EL Speisestärke zur Füllung zugeben. Stärke verhindern, dass Käsekuchen oder Cheesecakes Risse bekommen.

Für alle Ricotta-Liebhaber habe ich noch ein paar weitere Leckereien mit dem italienischen Frischkäse.
 
Wie wäre es zum Beispiel mit...
 
Pink Velvet Ricotta Cakepops für den nächsten Kindergeburtstag...

Pink Velvet Cakepops (coloured with pomegranate syrup. No food colouring!)

einer köstlichen Pinienkern Ricotta Crostata zum Nachmittagskaffee...

Lemon Orange Ricotta Tart With Pine Nuts


oder süßen Blätterteig-Pasteten mit Amarena-Kirsch-Ricotta-Creme als Dessert?
Puff Pastry filled with ricotta, chopped chocolate and amarena cherries
Und falls der Sommer noch ein flottes Comeback hinlegen sollte, empfehle ich das Very Berry and Choco Cherry Parfait. Eis im Kastenformat und ganz ohne Eismaschine : )
Very Berry and Choco Cherry Parfait
 
Lemon Ricotta Biscuits & Mini Ricotta Cheesecakes

 Ingredients:

For the short crust:
270 g all purpose flour
30 g sugar
150 g  soft butter
1 egg
some milk, if necessary

For the filling:
200 g ricotta (italian cream cheese. You can also use normal cream cheese)
1 egg
1 tbsp lemon juice
lemon zest
3 tbsp vanilla sugar

For brushing:
1 egg yolk

 For dusting:
icing sugar

Preparation:

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Freitag, 22. August 2014

Blaubeer-Baiserkuchen mit Mandeln [Blueberry Meringue Cake ♥]

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Wenn man mich fragen würde, ob ich gerne Baiser esse, würde ich sofort nein sagen. Weil mir zuerst Dinge wie Meringues oder auch Macarons in den Sinn kommen.


Deshalb sprechen mich Baiser-Rezepte auch nicht unbedingt an, aber als ich neulich bei Tim Mälzer diesen leckeren Kuchen gesehen habe, hatte ich Lust einen Baiserkuchen zu backen. Und zu essen, aber das versteht sich ja von selbst oder? ; )
 
Bitte lasst euch nicht von den unschönen Bildern abschrecken. Der Kuchen ist mega lecker.
Ich habe ihn allerdings nur ca. 25 Minuten gebacken und der Kuchen war ein wenig klitschig. Mich stört sowas nicht, ich mag das ganz gerne. Zur Sicherheit habe ich im Rezept aber 30-35 Minuten angegeben. Und zwischendurch immer mal wieder nachschauen und ggf. mit Alufolie abdecken, falls er zu braun werden sollte.
Zutaten (für eine Springform à 26cm. Für ein Blech die Zutaten einfach verdoppeln und 5 Eier verwenden) :
 
100 g Weizenmehl
50 g gemahlene und geschälte Mandeln
1 ½  TL Weinsteinpulver (oder Backpulver)
100 g Butter oder Margarine
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
3 kleine Eier (oder 2 große)
3 EL Milch
2 EL Puderzucker
ca. 50 g Mandelplättchen
 
375 g Heidelbeeren
 
Zubereitung:
 
Zuerst - wie gewohnt - die Springform einfetten und den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
 
Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee aufschlagen.  Nach und nach 75 g Zucker einrieseln lassen. Den Eischnee bis zur weiteren Verarbeitung beiseite stellen.
Die Margarine mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig aufschlagen. Die Eigelbe nacheinander hinzugeben und gut unterrühren. Anschließend das Mehl und das Backpulver und die Milch hinzufügen und kurz untermixen.
Diesen Rührteig nun in die Springform geben und glattstreichen. Die Blaubeeren - vorher kurz waschen und trocken tupfen - auf den Teig gleichmäßig verteilen.
Zuletzt den Eischnee mit einem Esslöffel auf den Beeren verstreichen und die gehobelten Mandeln und 1 EL Puderzucker darüberstreuen.
Links: Gebacken. Rechts: Ungebacken
Den Kuchen nun ca. 30-35 Minuten im Ofen backen. Nach dem Backen mit dem restlichen 1 EL Puderzucker bestäuben, in der Form etwas auskühlen lassen und noch, ach was dauert viel zu lange warm genießen.
P.S.  Das Rezept von Tim Mälzer ist übrigens mit Johannisbeeren, aber die mag ich nicht.
 
Blueberry Meringue Cake
 
Ingredients:
100 g all purpose flour
50 g ground almonds
1 ½ tsp baking soda
100 g butter
150 g sugar
1 package vanilla sugar
1 pinch of salt
3 small eggs or 2 large eggs
3 tbsp milk
2 tbsp icing sugar
50 g chopped almonds

350 g fresh blueberries
 
Preparation:
 
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Samstag, 16. August 2014

Pfirsich Mandel Cheesecake Gugelhupf [Ja, ich will...diesen Kuchen zu meinem liebsten Sommerkuchen küren!]

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Ich habe ja echt lange überlegt...nein, nicht ob ich das Rezept hier überhaupt vorstellen soll!
Wie ich ihn nennen soll! : )
Soll ich ihn wirklich Pfirsich Mandel Cheesecake Gugelhupf nennen? So ein langes Wort für einen Kuchen, der eine Lebenserwartung von gerade mal ein, zwei Tagen (maximal!) hat?


Aber welches Wörtchen sollte ich weglassen?
Also…mhhh, Pfirsich Mandel muss einfach sein. Und Cheesecake Gugelhupf auch. Damit Ihr alle wisst, worauf Ihr Euch einlasst. Das Widerstand hier leider zwecklos ist ; )
Ich entschied mich also: Alles bleibt so wie es ist.
 Dieser Cheesecake Gugelhupf ist durch und durch wandelbar, wird nie langweilig, weil weißt du was? Die Grundlage dieses Gugelhüpfers war mein Himbeer-Mandarinen-Gugelhupf mit Joghurt. Beim Anrühren fiel mir auf, dass ich ‘ne ganze Ecke zu wenig Joghurt hatte (100 g um genau zu sein). Aber glücklicherweise stand direkt neben dem Joghurtbecher noch der Quark. Und eher dieser sich versah – war er in meiner Rührschüssel und ging eine Liaison mit einem ansonsten stinknormalen Rührteig ein, der zuvor – wie bereits erwähnt– mit Joghurt aufgepeppt wurde.
Und dann kullerten noch ein paar überreife Pfirsiche in der Obstschale herum und schwupp – im Teig versenkt!


 Und weil ich für sowas wie Gleichberechtigung in der Küche bin, gesellten sie 30 Sekunden später die Mandeln auch noch dazu (die sind mir nämlich als ich den Schrank geöffnet habe, direkt ins Gesicht gesprungen, die frechen Dinger)
Pfirsiche und Mandeln harmonieren sehr gut miteinander, genau wie Nektarinen und Mandeln UND Cheesecake, wie ich schon letzten Sommer erfahren durfte (einmal bitte hier klicken und das Rezepte nachbacken. Dann weißt du was ich meine : )
Und wer nicht genug von kleinen Früchtchen bekommen kann, dem empfehle ich eine Handvoll Heidelbeeren (oder wer will und hat: Frische Erdbeeren) zu den gewürfelten Pfirsichen zu geben. Schmeckt garantiert auch!
 Zutaten:
 
200 g weiche Margarine
150 g Zucker (plus 50 g für den Eischnee)
1 TL Vanilleextrakt
4 Eier
1 Prise Salz
100 g Quark
150 g Naturjoghurt
250 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g gehobelte Mandeln oder etwas mehr
300 g Pfirsiche (gerne gemischt mit Erd-oder Heidelbeeren!)
 
Zubereitung:
 
Zuerst die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen, anschließend 50 g Zucker unterrühren.
In einer weiteren Schüssel die Eigelbe mit dem übrigen Zucker, Vanilleextrak und der Margarine schaumig schlagen. Joghurt und Quark hinzufügen. Mehl und Backpulver mischen und ganz kurz unterrühren.
Als Nächstes den Eischnee behutsam unterheben.
Dann noch fix die Pfirsiche waschen, entsteinen und in kleine Würfel schneiden und mit den Mandelblättchen unter den Teig heben.
Den Teig in eine gefettete und mit Paniermehl ausgestreute Gugelhupfform füllen, glattstreichen und bei 180°C Ober-/Unterhitze für 45 Minuten backen.
10 Minuten vor Ende der Backzeit vielleicht mal mit Alufolie abdecken, damit das Gugelchen nicht zu braun wird (wie heißt es doch so schön? Vornehme Blässe statt sonnnengebräunt).
 
Viel Spaß beim Backen, beim Zusehen, wie der Rührteig zu einem Cheesecake Gugelhupf wird, beim aus der Form lösen und dabei die Luft anhalten vor lauter Spannung, beim Anschneiden dieses Super-Sommer-Kuchens und beim G E N I E ß E N ! : )
Peach Almond Cheesecake Bundt Cake
 
Ingredients:

200 g soft margarine
150 g sugar (plus 50 g for the egg whites)
1 tsp vanilla extract
4 eggs, separated
100 g quark
150 g joghurt
1 pinch of salt
250 g all purpose flour
1 tsp baking powder
50 g sliced almonds
300 g peaches
 
Preheat oven to 356°F and bake for 45 minutes.
 
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Samstag, 9. August 2014

Banana Bread Granola [Bananenkuchen im Müsli-Format]

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Heute: Teil 2 meiner Granola-Bakery! 
Es gibt Banana Bread Granola mit Walnüssen und Ahornsirup (Maple Walnut).
Also zwei Geschmacksrichtungen in einem Müsli. Aber keine Sorge, das harmoniert faaantaaastisch zusammen!
Und ein bisschen Kokosraspel sind auch mit von der Partie, wegem dem Karibik-Flair ; )
Als ich zum ersten Mal von einem Banana Bread Granola gehört (bzw. auf Pinterest gesehen habe) dachte ich noch: "Mensch, wieso nennt man das denn Banana Bread Granola?! Ein Knuspermüsli kann noch unmöglich nach Bananenkuchen schmecken!"
Tjaaaa...falsch gedacht. Es schmeckt wirklich genau wie ein leckerer Bananenkuchen. Nur halt in knusprigen Müsliflocken : )
 
Und jetzt auf zum Rezept. Und bloß nicht schüchtern sein lange Zögern. Ich habe auch erst mal eine Weile darüber nachgedacht, ob das überhaupt schmecken kann. Aber nach dem ersten Bissen war ich ruckizucki im 7. Granola-Himmel : )
 
Und falls Ihr keine Walnüsse vertragt/mögt: Mandeln schmecken auch hervorragend dazu. Habe ich schon gefeiert getestet! : )
(Die Mandeln schmecken nämlich nach einigen Tagen immer noch wie gebrannte Mandeln)

Und für die vegane Variante statt der Butter einfach Kokosöl nehmen!
Zutaten (ergibt ein großes Weckglas):
 
175 g kernige Haferflocken
50 g Kokosraspel
1 großzügige Prise Salz
1/2 TL Zimt
1/2 TL Vanilleextrakt
100 g Walnüsse (alternativ Mandeln)
30 g Butter (wer hat, kann auch Kokosöl nehmen)
5 EL Ahornsirup
1 sehr reife Banane (gut zerdrückt, bzw. püriert)
Zubereitung:
 
Zuerst alle trockenen Zutaten mischen.
In einem Topf den Ahornsirup mit dem Öl bzw. der Butter erwärmen. Die zerdrückte Banane unterrühren.
Alles über die zuvor vermengten Haferflockenmix geben und mit einem Löffel oder der Hand miteinander vermengen, sodass alles feucht ist.
Die Mischung auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 175°C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit das Müsli wenden, sodass es gleichmäßig gebräunt wird.
  
Tropcial Banana Bread Granola
 
Ingredients (serves: 12):
 
175 g rolled oats
50 g grated coconuts
a pinch of salt
1/2 tsp of ground cinnamon
1/2 tsp vanilla extract
100 g walnuts (or almonds)
30 g butter (or coconut oil)
5 tbsp maple syrup
1 medium ripe banana
Preheat oven to 350° and bake for 25 minutes.
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Viel Spaß beim Granola backen : )
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