Samstag, 21. Januar 2017

Reine Hafer-Cookies mit Schokostückchen

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Von (selbstgebackenen) Cookies bekomme ich einfach nicht genug. Auch wenn ich schon viele gute Rezepte hier gebloggt habe und denke, ein anderes oder verbessertes Rezept brauchst du jetzt nicht mehr...kurze Zeit später entdecke ich ein Rezept, was mein Interesse weckt und ich ausprobieren muss!
So ging es mir als ich bei Tina von Küchenmomente diese Haferflockenmehl-Cookies gesehen habe. Sie hat wie ich ein Hafer-Paket von den Hafer - Den Alleskörnern bekommen und mit dem darin enthaltenen Haferflockenmehl diese Cookies gezaubert. Ein super Rezept, wie ich bestätigen kann! :)
Falls Ihr kein Haferflockenmehl haben solltet (ich wüsste auch nicht, wo man es sonst bekommt), mahlt normale zarte Haferflocken einfach ganz fein zu Mehl. Das sollte passen. Vorsichtshalber werde ich das für euch in Zukunft noch testen. Ganz selbstlos natürlich ;)

Im Rezept habe Ich habe pflanzliche Margarine verwendet, Butter funktioniert aber natürlich auc :)

Zutaten für ca. 40 Stück:
130 g Margarine oder weiche Butter
90 g Zucker
90 g Rohrzucker
1 Ei
1 ½ Teelöffel Vanille-Extrakt
1 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Salz
300 g Haferflockenmehl 
100 g Schokolade, fein gehackt (alternativ: Chocolate Chips)
Zubereitung:
Margarine mit den beiden Zuckersorten cremig rühren. Vanille zufügen, ebenso das Ei und weitermixen.
Haferflockenmehl mit Backpulver und Salz vermischen und kurz unter die Butter-Zucker-Ei-Masse kneten.
Zum Schluss die Schokoladenstückchen unterheben.
Den Teig zu einer Rolle formen und mit einem Messer in gleichmäßig dicke Scheiben schneiden. Alternativ einfach kleine Teigportionen anzupfen und mit den Händen zu Kugeln formen. Die Cookies auf Backpapier lege, etwas platt drücken und im vorgeheizten Ofen bei 175°C Ober-/Unterhitze für 10-15 MInuten (abhängig von der Dicke der Cookies) backen.
 
Pure Oat Cookies
Ingredients (serves 40 cookies)
130 g butter
90 g sugar
90 g raw cane sugar
1 egg
1 ½ tsp vanilla extract
1 tsp baking powder
1/2 tsp salt
300 g oat flour
100 g chocolate Chips

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Montag, 16. Januar 2017

Meine 15 liebsten Schokoladenkuchen

Zu müde, zu kalt, zu Montag - Wer kennt es nicht?
Um den heutigen Montag etwas erträglicher zu machen, empfehle ich einen...

Schokoladenkuchen!

Meine Favoriten sind hier wie man unschwer im weiteren Verlauf erkennt: Brownies & Käsekuchen!

Was ist euer Lieblingskuchen? Verratet es mir doch gerne in den Kommentaren! :)

1. Nutella-Blumen
Fluffiger Hefeteig mit einer Nuss-Nougat-Creme Füllung. Ist nicht nur was für den Gaumen, sondern auch für das Auge. Eine detaillierte Anleitung wie man den Hefeteig zu falten hat (es ist wirklich nicht schwer!), ist dem Rezept beigefügt! 

 2. Schokoladigste Schokoladen-Tarte
4 Tafeln Schokolade in einem Kuchen - das kann ja nur schmecken!
Schmeckt am Backtag wie eine luftige Mousse, am zweiten Tag wird die Masse schon fester.
Ist aber jederzeit ein Genuss!
http://patces-patisserie.blogspot.com/2013/01/die-schokoladigste-schoko-schokoladen.html 

 3. Marmor-Kuchen (extra saftig)
Kommt nicht nur auf jeden Geburtstag gut an dieser Marmorkuchen. Durch viel Sahne & Liebe wird er besonders saftig und lange haltbar!
http://patces-patisserie.blogspot.com/2013/06/marmorkuchen-birthday-edition-super.html 

 4. Russicher Zupfkuchen mit Preiselbeeren
 Der Käsekuchen-Klassiker mit einer fruchtigen Note: Bevor die Quarkmasse auf den Mürbeteig kommt, wird darauf noch etwas Preiselbeergelee gestrichen!

5.  Italienischer Schokoladenkuchen mit Amaretto & Espresso
Keine Sorge, von einem Stück dieses herrlich aromatischen Kuchens mit Amaretto und Espresso wird man nicht betrunken. Der Kaffeegeschmack ist auch nicht zu intensiv, sage ich, und ich mag Kaffee & Co. oft nicht mal im Kuchen ;)

6. Birnen-Frangipane-Tarte
Klassischer Mürbeteig mit einer Füllung aus einer Mandel-Schokoladen-Creme. Zum Schluss lassen sich noch Birnen darauf nieder, die nach dem Backen mit einem Waldbeer-Gelee bestrichen werden. Sieht nicht nur verdammt gut aus, schmeckt auch so!
7. Choco Crumble Cupcakes
Saftiger Schokoladenteig, eine dicke Schicht Frischkäse und on top noch Schoko-Streusel - was will man mehr?

8. Brownie Cheesecake mit Erdbeer-Nockerln
Drei Schichten pures Glück: Brownie + Käsekuchen + Erdbeer-Sahne. Hier kommt jeder auf seine Kosten!
http://patces-patisserie.blogspot.com/2013/07/3farbiger-brownie-cheesecake-mit.html 

 9. Waffelbecher-Zebrakuchen
Allein der Zebra-Look lässt Kinderaugen schon zum Strahlen bringen, aber die eingebackenen Waffelbecher sind noch das i-Tüpfelchen!

http://patces-patisserie.blogspot.com/2014/03/waffelbecher-zebrakuchen-der-hit-auf.html

 Durch den geriebenen Apfel im Teig wird dieser Schokoladenkuchen besonders saftig. Mandeln geben zusätzlich Geschmack!

Der Clou hierbei: Die Banane kommt nicht nur obendrauf und wird mit Schokolade (oder noch besser: Nuss Nougat Creme!) besprenkelt - Nein, die Banane kommt auch noch in die Quarkmasse!
http://patces-patisserie.blogspot.com/2015/04/feines-sonntagssu-bananen-nutella.html 

12. Cookie Dough Pretzel Brownie Bites
Süß trifft Salzig: Brownie-Teig und roher Keksteig (natürlich eifrei) und obendrauf Salzbrezel und noch mehr Schokolade - So schmeckt es im 7. Schokoladenhimmel!

 13. Knoppers-Torte
Ein Süßigkeiten der besonderen Klasse: Die Waffeln mit einer Schokoladencreme-Füllung werden zerbröselt und dienen als lecker knusprigen Keksboden, darauf eine Panna Cotta - Creme und noch mehr Mini-Knoppers!

Schokoladenkuchen wird hier mit Käsekuchen vereint. Herauskommen diese Double Chocolate Cheesecake Muffins aka. Kuhflecken-Muffins!
http://patces-patisserie.blogspot.com/2016/04/double-chocolate-cheesecake-muffins.html 

 Schokolade Pur! Kakao-Mürbeteig, eine Käsekuchencreme aus Joghurt und Schokolade und obendrauf gibt es noch Schoko-Streusel!
http://patces-patisserie.blogspot.com/2014/01/schokoladen-kasekuchen-mit-streuseln.html


Was ist Euer liebster Schokoladenkuchen?

Mittwoch, 11. Januar 2017

Schnelles Quarkbrot ohne Hefe

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Dieses Brot könnte man hier schon fast als Proteinbrot bezeichnen, denn es enthält viel Quark und auch Eier.
Mich schrecken Eier in Broten eher ab, seitdem ich mir mal aus Neugier ein Low Carb Brot beim Bäcker gekauft habe, in dem neben Saaten eben auch Eier drin waren. Puuuh, ich hatte das Gefühl, ich schmecke nur Ei :o
Das Brot war so gar nicht mein Fall und ich bin noch mehr gegen diesen Low Carb Hype allergisch geworden :P
Na ja, das Brot hier beinhaltet neben wertvollen Proteinen auch viele glückliche Kohlenhydrate. Also nichts mit Low Carb und so ;)
Vielleicht kommt Euch ein Quarkbrot bekannt vor, denn es stammt ursprünglich vom Blog "180°Salon" und wurde schon sehr sehr oft von Bloggern nachgebacken.
Wieso wohl
Hm, also wenn Ihr es nachbackt, wisst Ihr vielleicht warum ;)  
 
Zutaten (für ein groooßes Laib):
 500 g Magerquark
500 g Mehl Eurer Wahl (ich empfehle ein Mix aus einem hellen Mehl (bei mir Dinkel Typ 630) und einem Halbvollkornmehl, also Typ 1050. Vollkornmehl macht das Ganze sehr schwer und mächtig)
1 TL Salz
1 TL Zucker
2 Eier
2 Pck. Backpulver (oder 25 g Weinsteinpulver)
etwas Mineralwasser oder Milch (falls der Teig noch zu trocken sein sollte)

Zubereitung: 
Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit einem Knethaken oder den Händen zu einem homogenen Teig formen. Ggf. Flüssigkeit in Form von Mineralwasser oder Milch zufügen. Den Teig zu einem Laib formen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 50-60 Minuten backen. Zwischendurch mal an die Krumme (seitlich und unten) klopfen. Wenn es hohl klingt, ist das Brot fertig.


Curd Bread
Ingredients (makes one large loaf):
 500 g low fat curd
500 g spelt flour
1 tsp salt
1 tsp sugar
2 eggs
30 g baking powder
some sparkling water or milk (if the dough is too dry)

Please write a comment under this blogpost if you would like the complete recipe and direction in English.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Vegan Feel Good Banana Cake {Gesunder Bananenkuchen mit Kakao Nibs}

Frohes Neues Jahr!
Statt das neue Jahr mit trocken Knäckebrot zu begrüßen, gehen wir heute mal in die vollen und genehmigen uns ein Stück von diesem saftigen Bananenkuchen.  
Und das ganz reuelos! #FeelGood #SoNice 
(jetzt bitte den Ohrwurm von James Brown' "I got you - I feel good" ins Gedächtnis rufen ;)

Statt Massen an Zucker und Fett kommt hier gutes Rapsöl (besitzt ein besseres Fettsäuremuster im Gegensatz zu Kokosöl, Butter & Co.) und etwas Rübenkraut. Damit es süß genug wird, sollten die Bananen allerdings schon sehr reif sein.
  Der Kuchen wird nur mit Dinkelvollkornmehl gebacken. Jetzt mag man denken "Nur Vollkornmehl!? Wie trocken ist das denn bitte?!". Aber keine Sorge! Durch die Bananen und dem Sprudelwasser wird das keine trockene Angelegenheit :)
(falls Ihr dennoch Bedenken haben solltet: Nehmt nur die Hälfte Vollkornmehl und die andere Hälfte Dinkelmehl Typ 630)
Hinzu kommen noch ein paar Walnüsse, die die wichtigen Omega-3-Fettsäuren liefern und Zimt. Zimt gilt oft als klassisches Herbst-und Weihnachtsgewürz, wenn man jedoch einigen Studien glauben darf, kann Zimt den Blutdruck senken und die Konzentration fördern. Das geht natürlich nicht mit einem Stück zimtigen Kuchen, aber ist definitiv ein Argument, öfters seine Haferflocken oder exotische Gerichte, aber auch z.B. Rotkohl mit Zimt zu würzen.
Die Kakaonibs geben eine schokoladige Note und enthalten im Gegensatz zu normaler Blockschokolade keine weiteren Zutaten wir Zucker, Butterreinfett & Co., da es sich hierbei  die puren Kakaobohnen handelt.
Zum Schluss die Bananen: Bananen sind reich an Kalium (der Gegenspieler vom Natrium), Magnesium und Phosphor. Auch Vitamin B6 ist in dem gelben Tropenobst enthalten sowie die Aminosäure Tryptophan. Diese wird im Körper zum dem "Glückshormon" Serotonin umgewandelt und hebt (in bestimmten Mengen) die Laune.




Der Bananenkuchen kommt also ganz ohne Ei, Butter und Milch aus, ist also vegan. Außer Ihr benutzt Honig zum Süßen, dann ja nicht.

Besonders gut gefällt mir, dass nur mit Vollkornmehl gebacken wird und man dieses weder optisch noch geschmacklich merkt. Die Bananen sind ja eh braun und der Rübensirup auch, falls jemand also skeptisch nachfragt: Schiebt die dunklere Farbe auf diese beiden Komponenten :P
Da er also schon vergleichweise sehr gesund rüberkommt, habe ich ihn mal "Feel Good Banana Cake" genannt!


Ich hab hier in den letzten Monaten bestimmt vier – oder fünfmal nachgebacken, mal in einer kleinen Springform, mal als Muffins.




Zutaten (für eine 18cm Springform oder 5 große Muffins)
200 g Dinkelvollkornmehl
2 TL Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
½ -1TL Zimt
Mark einer Vanilleschote
40 g Rapsöl
2 TL Rübensaft (alternativ 2 EL Ahornsirup oder 2 TL Honig)
1 EL Zitronensaft
100 ml Mineralwasser
2 große und sehr reife Bananen (waren bei genau 300 g)
1-2 EL Kakao Nibs
1 Hand voll gehackte Walnüsse (optional)

Zubereitung:
Die Bananen mit dem Zitronensaft pürieren. In einer weiteren Schüssel die restlichen Zutaten vermischen und die pürierten Bananen mit einem Schneebesen oder Mixer kurz unterrühren. Eine kleine Springform (18cm) mit Backpapier auskleiden, leicht einfetten und den Teig einfüllen. Auf den Teig noch einige Walnuss-Hälften drücken. Bei Ober-/Unterhitze180°C für ca. 30-40 Minuten backen. Wenn Ihr den Teig in Muffinformen backt, reduziert sich die Backzeit auf ca. 25 Minuten.
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