Leopardenkekse [Schwarz-Weiß-Gebäck Reloaded]

Kein Winter ohne Schwarz-Weiß-Gebäck, ihr kennt das von mir! Dieses Jahr wollte ich mal etwas moderner unterwegs sein und habe dem Plätzchenklassiker ein neues Gewand verpasst. Was Kleidungssstücke angeht bin ich definitiv Anti-Leopardenmuster, aber bei diesen Keksen finde ich das durchaus legitim und fesch 😉
Ach ja und warum ich die Keksausstecher für dieses Rezept in der Schublade gelassen habe? Beim Ausstechen enstehen viele Teigreste, die man ja wieder miteinander verkneten muss. Dabei geht das Leopardenmuster natürlich verloren. Deshalb habe ich hier Quadrate und Rechtecke geschnitten, damit keine Plätzchenreste entstehen und das Muster vom ersten bis zum letzten Plätzchen gewährleistet ist 😉 (manchmal wünsche ich mir, ich würde in anderen Lebensbereichen auch so mitdenken ;)
Diese Leoparden Kekse sind:
  • ein echter Hingucker in der Plätzchendose 
  • Schwarz-Weiß-Gebäck modern interpretiert
  • den Mehraufwand definitiv wert
  • lecker
  • knusprig

 Zutaten für etwa 3 Bleche voll, je nachdem wie man sie schneidet oder aussticht:
600 g Mehl (bei mir Dinkel Typ 630)
200 g Puderzucker
250 g weiche Butter
1 Ei (Größe M oder L)
2 EL Milch
1,5 TL Vanilleextrakt
1 Prise Natron
1 Prise Salz
5 TL Backkakao

Zubereitung:
Trockene Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Dann die weiche Butter, das Ei und die Milch zufügen und alles rasch zu Bröseln verarbeiten. Achtung: Es sollten wirklich nur Brösel werden vorerst, damit ihr den Kakao besser einarbeiten könnt im nächsten Schritt.
Nun den Teig aufteilen. Der größte Teil - etwas mehr als die Hälfte sollte das sein - bleibt hell. Von dem restlichen Teig nehmt ihr einen Großteil ab, das wird der dunkelste Teig. Der Rest wird der hellbraune Teig. Zu diesem gebt ihr nun etwa 1,5 TL Backkakao, zum anderen Teig 3 TL Backkakao. Ihr könnt nun alle Teigportionen zu einem glatten Teig weiterverkneten. Falls es zu bröselig sein sollte, etwas mehr Milchh zufügen (1-2 EL reichen meist schon aus).

Den hellen Teig nun erstmal kaltstellen bis zur weiteren Verarbeitung. Die dunklen Teige werden nun wie folgt verarbeitet: den hellbraunen Teig zu drei langen und dünnen Rollen formen bzw. rollen - am besten bestäubt ihr die Arbeitsfläche mit etwas Kakao, damit der Teig nicht festklebt.
Den dunklebraunen Teig rollt ihr rechteckig auf die Länge der hellbraunen Rollen aus. Bitte nicht zu dünn, sonst sieht man nachher nicht den Farbunterschied. Nun rollt ihr den hellbraunen Teig in den dunklebraunen Teig ein, sodass es ummantelt ist. "Echter" wird es, wenn die hellbraune Rolle nicht komplett ummantelt ist, sondern an einer Seite ungedeckt ist.

Holt den hellen Teig nun aus dem Kühlschrank heraus und teilt ihr in drei Portionen auf. Zwei Portionen könnt ihr erstmal wieder kaltstellen. Jede Portion wird dann nach und nach ausgerollt - auch hier nicht zu dünn, da im nächsten Schritt die Flecken (die beiden braunen Teige) aufgelegt werden und der Teig dann weiter ausgerollt werden muss. Ist der helle Teig ausgerollt, die braunen Rollen nun in dünne Scheiben schneiden und dicht auf den hellen Teig legen. Eine Frischhaltefolie darüberlegen und mit dem Nudelholz weiter ausrollen, sodass die braunen Teige in den hellen eingearbeitet werden. Frischhaltefolie entfernen. Mit einem Pizzaschneider oder einem Messer nun Rechtecke, Quadrate oder Streifen schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und im heißen Ofen etwa 10 Minuten backen bis die Plätzchen an den Rändern bräunen. Vom Blech holen und auskühlen lassen.

Kommentare

  1. Absolut toll, dieses Lepardenmuster hat was. Gefällt mir sehr gut, vor allem schon deshalb, weil es so einfach zu gestalten ist. Jeder Bissen hat etwas von allem, Schoko und Vanille, lecker.

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